Jay Khan: "Mein erstes Soloalbum mit 43 – wer hätte das gedacht?"
Shownotes
In dieser Episode nimmt dich Anika Reichel mit hinter die Kulissen von 20 Jahren Bühnenleben – und zwar mit niemand Geringerem als Jay Khan! Warum ist Jay für alle Schlagerfans ein echtes Muss? Weil er nicht nur als Sänger und Songwriter mit „US5“, Team 5ünf und solo eine beeindruckende Karriere hingelegt hat – sondern nun auch als Buchautor mit über 450 Seiten Lebensgeschichte glänzt.
Jay Khan verrät exklusiv, wie es ist, nach Jahrzehnten voller Musik, Medienwirbel und Boyband-Trubel plötzlich solo durchzustarten. Du erfährst, wie sein neues Album „Verdammt“ und seine Biografie „Tariq und ich“ entstanden sind – inklusive einer ordentlichen Portion Selbstironie und ehrlicher Reflexion.
Erfahre außerdem, warum Jay noch immer für jede „Ochsentour“ zu haben ist, welcher Mut und Perfektionismus ihn antreiben und wie sich sein ganz persönlicher Weg zwischen Popstar-Dasein, Social-Media-Zwang, Familienbanden und Liebesleben gestaltet. Was steckt wirklich hinter dem Namen „Tariq und ich“? Und was ist die Geschichte hinter dem viel diskutierten Song „Sie, du und ich“?! 🤔
Es geht um feiern, fallen, aufstehen - Ohne Tabus, mit viel Humor und mit Musik im Herzen. Sei gespannt auf einen Star, der mehr Facetten zeigt, als du denkst! Hört rein, und erlebt Jay Khan hautnah und persönlich. Und sag uns gerne deine Meinung! Einfach per Mail an startalk@antenne-schlager.de oder auf Instagram @antenneschlager](https://www.instagram.com/antenneschlager/)) 📩 Wir freuen uns auf dich!
Transkript anzeigen
00:00:00: Die vorletzte Podcastfolge des Jahres zwanzig, fünfundzwanzig und ich freue mich, dass wir dieses Gespräch jetzt endlich senden, denn es ist schon eine ganze Weile her, als ich mich mit Jay Karn zusammengesetzt habe.
00:00:11: Er hat ja im Sommer zum einen sein großes zwanzigjähriges Bühnjubiläum gefeiert und hat eine Biografie veröffentlicht und sein neues Album verdammt.
00:00:19: Das erste Solo Album seiner Karriere mit dreiundvierzig, wer hätte es gedacht, oder?
00:00:23: Und warum das so lange gedauert hat, darüber sprechen wir außerdem, erzählt er ganz offen, warum er seinen Namen Tarek damals ablegen musste zu Beginn seiner Karriere.
00:00:33: Also da ist mir der Mund offen stehen geblieben, ehrlich gesagt bei der Geschichte.
00:00:37: Auch wie es zu dem Titel kam, warum das Solo Album so lange dauerte, über seine Zeit bei ASFIVE, sprich der um Team Fünf geht es natürlich Über den eigenen Perfektionismus.
00:00:47: Seine große Liebe Jessie ist genauso ein Thema wie der Support seiner Eltern und das Duett mit Anna Karina Wojczak.
00:00:53: Also es wird ein spannendes, sehr unterhaltsames Gespräch.
00:00:56: Und J.K.
00:00:57: Hahn und ich kennen uns jetzt so viele Jahre.
00:00:59: Ich glaube, das merkt man auch an der einen oder anderen Stelle.
00:01:01: Also viel Spaß jetzt beim Hören.
00:01:04: Ich besuche heute im Studio.
00:01:05: Ich weiß gar nicht, wie viele Jahre ich diesen Mann schon kenne.
00:01:07: Und wir haben sehr viel zu besprechen.
00:01:09: Es gibt ein Buch, es gibt eine CD.
00:01:11: Ich weiß nicht, was es noch alles gibt.
00:01:12: Wahrscheinlich begrüßt er mich beide aus dem Kühlschrank, wenn ich den öffne.
00:01:15: Er ist nämlich überall gerade.
00:01:16: J. Kahn ist da.
00:01:17: Hallo.
00:01:18: Hallo, Annika.
00:01:19: Auf riesiger Promo-Tour in ganz Deutschland unterwegs.
00:01:23: Aber macht es dir noch Spaß nach all den Jahren auch so eine sogenannte Ochsentour?
00:01:26: Safe, natürlich.
00:01:28: Ja, klar.
00:01:29: Ich meine, da ist ein Riesenprivileg.
00:01:30: Natürlich hat man verhältnismäßig wenig Schlaf, es ist sehr hektisch.
00:01:36: Aber du, es gibt viele Kollegen, die im Rahmen einer Veröffentlichung, wenn sie überhaupt noch etwas veröffentlichen können oder dürfen, kaum Termine haben.
00:01:45: Ich werde jetzt keine Namen nennen, aber da gibt es Leute, die kennt man wirklich und die sitzen dann zu Hause in der Veröffentlichungswoche, haben eine Plattenfirma und fragen sich, okay und was ist jetzt?
00:01:55: Das ist in meinem Fall etwas anders, glücklicherweise.
00:02:00: Also ich müsste mich eigentlich dreimal klonen.
00:02:03: um wirklich allem gerecht zu werden, aber wir versuchen es irgendwie möglich zu machen.
00:02:06: Aber
00:02:06: das ist doch toll.
00:02:07: Es ist
00:02:07: toll.
00:02:08: Und
00:02:08: manche wollen es ja aber auch nicht mehr machen.
00:02:09: Ich habe es doch von Kollegen in der Branche mitbekommen.
00:02:11: Da steht halt eine Album vor Ö an und dann sagt das Mensch, künstler x y möchte eigentlich nicht mehr so gerne reisen oder ist Plattenlabel sagt, wir wollen eigentlich auch kein Geld dafür in die Hand nehmen.
00:02:19: Das
00:02:21: künstler, die nicht reisen wollen.
00:02:22: Das ist eben auch immer so eine Sache.
00:02:24: Und bei dir merkt man aber noch, du hast eben noch Spaß an dieser sogenannten Ochsentour.
00:02:27: Man ist ja früher immer ganz viele Termine geballt in ein, zwei Wochen.
00:02:31: Natürlich.
00:02:32: Das ist doch einer der Hauptgründe, wieso wir es machen.
00:02:36: Unser Liedgut oder in dem Fall auch ein Buch irgendwie auch an den Mann zu bringen, die Message zu spreaden sozusagen und bin für jede Plattform, die da ein ... Nein, vielleicht nicht jede.
00:02:48: Aber dankbar
00:02:50: ... Okay, Jacke spielt da noch mal ein.
00:02:52: Ja,
00:02:52: dankbar, das irgendwie auch zu kommunizieren.
00:02:55: Ich mein, darum geht's.
00:02:56: ja, ne?
00:02:57: Auf jeden
00:02:57: Fall.
00:02:57: Und du hast neue Musik.
00:02:59: Ich weiß, wir reden seit einigen Jahren, da hieß es immer, es wird bald ein Solo-Album geben von J.K Dann kam ja auch Team Fünf, dann habt ihr ... veröffentlicht.
00:03:06: Ja.
00:03:06: Jetzt ist es soweit.
00:03:07: Verdammt ist draußen.
00:03:08: Jack Hahn ist solistisch zurück.
00:03:10: Wer hätte es gedacht?
00:03:11: Ich habe es in all den Jahren schon gar nicht mehr gedacht.
00:03:12: Mein
00:03:13: erstes Solo Album mit dreinvierzig.
00:03:15: Ja, wer hätte das gedacht?
00:03:16: Aber ich war schon immer ein Spätshünder.
00:03:18: Ja, oder warst du auch fleißig?
00:03:20: Weil ich sehe, es sind zwanzig Songs drauf.
00:03:21: Ich meine, ja.
00:03:21: Zwanzig
00:03:22: Jahre Bühnejubiläum, zwanzig Songs, Annika.
00:03:25: Okay, das ist natürlich gut.
00:03:26: Und weil du so lange gebraucht hast, du hast ja auch Zeit in all den Jahren zu sammeln, weil wie lange höre ich mein Solo-Album kommt bald?
00:03:31: Mein Solo-Album kommt bald.
00:03:33: Aber was lange
00:03:34: dauert, wird so etwas gut.
00:03:35: Wenn ich komme, dann richtig.
00:03:37: Genau, gleich mit zwanzig Songs zum zwanzigjährigen Bühnenjubiläum und einer Biografie, die natürlich nach zwanzig Jahren auch extrem gut passt.
00:03:43: Und ich glaube, in deinem Leben ist sehr viel passiert, denn ich kann mich nicht erinnern, dass ich eine über vierhundertzeitenlange Biografie in den letzten Jahren vor mir hatte von einem Künstler.
00:03:52: Über vierhundertfünfzig, ja.
00:03:54: Also es ist nicht noch tausend gemacht, es wäre dann beiden Harry Potter
00:03:57: geworden, aber
00:03:57: wirklich lang.
00:03:58: Wir
00:03:58: wollen ja noch einen zweiten Teil rausbringen.
00:04:00: Wirklich jetzt?
00:04:01: Wahrscheinlich noch.
00:04:02: Wer weiß aus den nächsten zwanzig?
00:04:03: Das
00:04:04: weiß man nicht.
00:04:06: Es ist alles offen, du bist noch jung.
00:04:07: Das
00:04:07: weiß man nicht.
00:04:08: Aber ja, also es ist so lustig, weil als die Anfrage vom Verlag kam, hey, würdest du nicht gerne irgendwie eine Biografie rausbringen, war so die instinktive Reaktion Früher, was soll ich denn erzählen?
00:04:20: Ja.
00:04:20: Und er ist dreiundvierzig.
00:04:21: Und vierundzwanzig Seiten später sieht die Welt dann schon wieder ein bisschen anders aus.
00:04:26: Und nimm uns mal mit auf so eine Reise.
00:04:28: Wie entsteht so eine Biografie?
00:04:29: Weil klar, der Inhalt kommt von dir, es ist eine Biografie.
00:04:32: Aber du wirst dich ja wahrscheinlich nicht hingesetzt haben und vierundfünfzig Seiten selbst geschrieben haben.
00:04:36: Meistens hat man ja auch einen Weiter, der das für einen macht.
00:04:38: Ein so genannten Ghostwriter.
00:04:39: Und wie war das
00:04:39: jetzt bei dir?
00:04:40: Ein Ghostwriter?
00:04:40: Oder hast du es wirklich alles selbst geschrieben?
00:04:42: Weil du Talent hast, selbst zu schreiben.
00:04:44: Manche machen es ja auch selbst.
00:04:45: Aber meistens ist ja eine Zusammenarbeit.
00:04:46: Ist es eine Zusammenarbeit?
00:04:48: Aber ich lag nicht auf dem Therapiesessel und hab nur erzählt, also ich habe, wenn man das jetzt auf Seiten irgendwie bringen würde, wahrscheinlich mindestens genau die Hälfte irgendwie auch mitgeschrieben.
00:04:59: Also ja, und vor allem für jemand, der irgendwie sehr wenig bis gar nicht selber liest,
00:05:06: aber
00:05:06: es hat sich einfach so entwickelt.
00:05:08: Ich hatte offensichtlich Mitteilungsbedarf.
00:05:11: Ich wollte gerade sagen, du hattest, ich hab ja von Eli De Jong die Biografie gelesen.
00:05:15: Die
00:05:15: hab ich auch von ihm... bei seinem letzten Konzert im Schlagercafé geschenkt bekommen, weil er hat mich netterweise als sein Stargast eingeladen.
00:05:24: Und da hat er mir wirklich so ein richtig schönes Bouquet danach gegeben mit Buch und, glaub ich, holländischer Waffelteigmischung, sehr, sehr süß.
00:05:36: Und das Buch war nicht so dick.
00:05:39: Nee, das war sehr dünn.
00:05:40: Das kommt man in die Tasche packen.
00:05:41: Und ich hab's tatsächlich auch durchgelesen, bis ich's zu Herrn David geliehen hab und es kamen nie wieder.
00:05:45: Das hab ich gelesen und ich fand's von Eloy so spannend, diese Boygroup-Zeit vor allem zu sehen.
00:05:50: Und überhaupt, wenn jemand aus einer Boygroup das schreibt, diese Wahnsinn, diese Bravo, die an den Fersen heftet, dieses Beobachten, die hatten ja damals abgesandte, die Backstreet Boys hatten einen eigenen Bravo-Reporter, die akkorden die Eckjungs einen eigenen Bravo-Reporter.
00:06:02: Ja, das ist normal.
00:06:03: Und
00:06:03: du kennst es, As Five, auch mega erfolgreiche Boygroup.
00:06:06: Die Bravo war gefühlt auch bei euch mit im Bett und überall.
00:06:08: rund um die Uhr.
00:06:10: Das ist doch wirklich ein Wahnsinn.
00:06:11: Ich finde, wenn man das so liest, kriegt man das als aktiver, vielleicht auch Fan erst mal mit, was ihr da in dieser Zeit durchmacht.
00:06:18: Weil man selbst ist ja nur der Fan mit den Postern, den Ü-Eiern, den Megaposter, was man sammelt, den Konzerten, wo man vielleicht einen Schlüppi wirft.
00:06:24: Und für euch ist ja das aber, ihr habt ja null Privatleben mehr.
00:06:28: Es ist ja eigentlich, Privatleben ist null.
00:06:30: Ja, also wirklich null.
00:06:32: Also das muss man auch so sagen.
00:06:34: Aber jetzt ... Ich sag mal, das Thema, was du ansprichst, stimmt vollkommen, aber das ist wahrscheinlich so mit das harmloseste in meinem Buch.
00:06:42: Also diese eher schöne bunte Boyband-Zeit und das mangelnde Privatleben.
00:06:50: Aber ich gewährleiste Einblicke in dem Buch, über die ich selber noch nie gesprochen habe und ich glaube auch über die noch sehr wenige, um es moderat auszudrücken, glaube ich, Ex-Boy-Band-Mitglieder in dem Maße, glaube ich, offen kommuniziert haben.
00:07:08: Also, es ist wirklich schon... Ich hab mich... Ich hab blank gezogen, also ich hab mich nack gemacht.
00:07:13: Gut, das ist das erste Mal.
00:07:16: Aber das interessiert mich halt wirklich, weil ich glaube, das ist für Konsumenten auch ganz schwer nachzuvollziehen, was ihr in so einer Zeit mitmacht.
00:07:23: Und das ja zu einer Zeit, wo man so wahnsinnig jung ist.
00:07:26: und was mich bei Eloy halt so bestaunt hat, wie er erklärt hat, dass er ja so jung war und dann war die Zeit mit Gordon die Eck zu Ende.
00:07:32: Und einfach dieser Weg von dort oben in ein komplettes Tal des Nichts tun und wer bin ich?
00:07:38: und keiner jubelt mehr.
00:07:40: Das ist ja was, was du aber auch kennst.
00:07:41: Wenn so eine Boyband-Zeit endet, man ist ewig hier, dann ist das vorbei und man steht erst mal vor dem Nichts, muss man ja eigentlich sagen.
00:07:50: Ja, gefühlt schon im Endeffekt und das wird auch im Buch umschrieben.
00:07:55: Stehst natürlich nicht vor dem Nichts, weil du führst immer noch unterm Strich und im Verhältnis betrachtet ein sehr, sehr privilegiertes Leben, auch nach einer Boyband.
00:08:03: Ich meine, wer kann das schon von sich behaupten?
00:08:04: Aber wenn du knapp fünf Jahre, so wie ich es war, das ist auch in der Regel so die normale Haltbarkeitsdauer einer Boyband.
00:08:12: Das war bei Korten direkt ähnlich, so, so, neunundzig bis Ende, neunundzig, zweitausend, glaube ich, war das bei
00:08:17: denen.
00:08:17: Genau.
00:08:18: Dann, und du kommst aus so einem durchtaktierten Express-D-Zug, wie ASV, wo wirklich jeder Tag, jede Minute inklusive Schlaf durchgetimt war und auf einmal wird der Stecker gezogen.
00:08:32: Das ist schon eine schlagartige Wandlung und schon sehr kontrastwürdig.
00:08:38: Ich meine, ich war der älteste bei uns in der Truppe.
00:08:40: Das heißt, als Asphai vorbei war, war ich so um die achtundzwanzig, siebenundzwanzig.
00:08:45: Das heißt, früher habe ich es ein bisschen verflucht, weil ich wäre gerne damals fünfzehnsechzehn gewesen in der Boyband.
00:08:54: Im Nachhinein sag ich Gott sei Dank.
00:08:56: Gott sei Dank hatte ich noch eine ganz, na normal war sie auch nicht, wird auch im Buch umschrieben, aber ich hatte zumindest eine anonyme Teenagerzeit, Pubertät, den ersten Liebeskummer, so diese Grundsäulen des Lebens irgendwie, die sehr wichtig sind, die ersten paar Jobs arbeiten.
00:09:13: Die
00:09:13: erste Liebe.
00:09:14: Die erste Liebe, genau, erste mein Herz gebrochen.
00:09:17: Also ganz wichtige, grundelementare Dinge.
00:09:20: Im Nachhinein, wie ich für mich herausgefunden habe, war wichtig zu erfahren, bevor man dann sich auf so eine Looping-Bahn irgendwie begibt und das war natürlich bei den anderen nicht so.
00:09:29: Also da werden zwei in der Band, die waren fünfzehn, als es gestartet hat und einer war siebzehn.
00:09:34: Also und wenn du dann irgendwie gerade mal neunzehn, zwanzig bist und es ist alles vorbei, das stelle ich mir nochmal sehr, sehr, sehr, sehr exorbitant schwer vor.
00:09:44: Aber es war so oder so auch für mich extrem schwierig, weil ich war natürlich wie auch nach wie vor erschreckender Weise immer noch sehr ambitioniert und wollte weiter und ging auch naiberweise, also dafür war ich wiederum nicht alt und weise genug, man geht einfach, wenn du so ein Erfolg hast und weltweit zwölf Millionen Platten verkaufst und in zig Ländern in die Charts gehst und das über fast ein halbes Jahrzehnt.
00:10:10: will man vielleicht nicht glauben aber man denkt tatsächlich es wird so weitergehen in irgendeiner form in irgendeiner form vielleicht nicht mehr so frenetisch und hysterisch.
00:10:19: wenn man aber es geht weiter das ist jetzt der weg und es wird jetzt alles sein lauf nehmen und dann kam es natürlich nicht so.
00:10:25: dann dann ruft ich keine plattenfirma an und sagt ihr irgendwie wir machen aus den neuen roby williams oder den neuen justin timber leg man
00:10:31: steht erst mal da.
00:10:32: so man steht erst mal da und du bist Im Höchstfalle der Ex.
00:10:35: Du bist der Ex von der Boyband.
00:10:37: Du bist der Ex von
00:10:39: Lena Gerke.
00:10:40: Ja, der Ex von Lena Gerke.
00:10:42: Und auf einmal denkst du, aha okay.
00:10:44: Alles klar, das ist jetzt also mein Vermächtnis.
00:10:46: Dafür habe ich jetzt ein halbes Jahrzehnt so hart gearbeitet und so viel Erfolg gehabt.
00:10:50: Aber ja, und du fängst dann, du fängst, ich sag immer, du fängst nicht nur bei null an, sondern teilweise auch bei minus null.
00:10:58: Weil anonyme Leute, die neu in die Branche kommen, sind neu.
00:11:02: Man hat eine relativ unvoreingenommene Haltung gegenüber.
00:11:06: Wenn du bei einer Boyband namens ASFIVE warst und dann noch mit allen anderen Dingen, die da so am Rande irgendwie am Start waren, dann haben ja Menschen gar keine... vor eingenommenen Haltungen mehr.
00:11:15: Das heißt, du bist ... Im Höchstfall, wie gesagt, irgendwie der Ex von der, der Ex aus der Boyband.
00:11:20: Ach, ist auch nur so ein schönen Ding, der nicht viel kann.
00:11:22: Also das sind so die ganzen Sachen, mit denen musst du dich dann abquälen.
00:11:27: Und so war es auch bei mir.
00:11:28: Und ich glaube auch, dass du, also so wie ich dich jetzt all die Jahre erlebt habe, ich glaube, dass du auch ein sehr fleißiger und sehr perfektionistischer Mensch bist, oder?
00:11:35: Du bist schon sehr, also du willst schon immer auch das Optimum herausholen.
00:11:39: Ich glaube auch bei deiner Arbeit als Songwriter, aber eben auch als Sänger.
00:11:42: Also so würde ich dich einfach einschätzen, dass du es schon sehr Gas gibt.
00:11:45: und auch willst und auch erfolgreich sein willst.
00:11:48: Also ich glaube du bist kein Mensch der gemacht ist irgendwie für die dritte Reihe und so vor sich her dümpeln.
00:11:52: So, also so wirkst du glaube ich nicht, dass dich das dauerhaft erfüllen würde.
00:11:56: Ja, also ich habe, ja da hast du recht, also ich habe von klein auf irgendwie in meiner DNA verankert war und das kommt natürlich auch durch Eltern einfach an meiner Mutter.
00:12:06: Auch das ist ein Thema im Buch, so dieses damals selbst erklärende im Nachhinein betrachtet so komplett einzigartig eigentlich, dass du ein Elternhaus hast, was zwar sehr unkonventionell ist oder war in dem Falle, aber dennoch, wo der Support so stark stringent am Start war, das überhaupt ein... Ein Kind in meinem Falle, also das war ja schon so mit sieben, acht Jahren, überhaupt so diese Bestätigung bekommt, dass es okay ist, nach den Sternen greifen zu dürfen.
00:12:40: Weil wenn du dann älter wirst, dann merkst du es nicht nur an anderen Eltern, sondern du merkst sogar auch an dir selbst.
00:12:47: Du stellst dir selber die Frage, okay, wenn du jetzt ein Kind hättest und dein Kind sagt dir mit acht, sieben Jahren, es will mal Popstar werden.
00:12:54: dann kann ich dir nicht mal ehrlich sagen, wie ich damit umgehen würde.
00:12:57: Aber meine Eltern, also einfach an auch meine Mutter, die schulische Ausbildung war die oberste Priorität, also ohne Abi ging bei uns gar nichts.
00:13:06: Ja, kenne ich.
00:13:07: Aber
00:13:07: losgelöst davon war alles möglich und wurde alles gefördert.
00:13:13: Und das ist Key und das ist Schlüssel.
00:13:15: und um auf deine Frage jetzt zurückzukommen, das hat mir das Selbstbewusstseins... gegeben, um bis heute erschreckenderweise immer noch sagen zu können, wenn ich es mache, dann richtig.
00:13:27: Und natürlich, ich will das Maximum, ich will das Maximum ausholen.
00:13:31: Und wenn es am Ende irgendwie nur für eine kleine Halle reicht oder dann ist es in Ordnung.
00:13:36: Aber ich ziele doch nicht auf Reihe drei oder vier.
00:13:40: Ja,
00:13:40: ich kenne ich.
00:13:41: Also ich fühle das sofort.
00:13:42: Bei mir war es auch, bei meinen Eltern war alles möglich.
00:13:43: Während andere gesagt haben, Journalisten, schafft ja keiner, selbst meine Lehrerin.
00:13:47: Meine Eltern, ne mal, nein, wir glauben an dich, wir supporten dich, kommen in die.
00:13:51: Und bei mir ist es halt auch so ähnlich wie bei dir.
00:13:52: Ich mag halt keine halben Sachen.
00:13:54: Der wär meist ganz und so hundert Prozent Leidenschaft, weil manche das ja auch immer so als Schwäche sagen, naja, die ist ja nur so perfektionistisch.
00:14:01: Aber ich finde, man kann diese vermeintliche Schwäche ist eigentlich auch eine große Stärke von einem.
00:14:07: Ja,
00:14:07: also ich kann nur jedem Menschen da draußen empfehlen, der irgendwas im Leben reisen will.
00:14:12: Egal was, geh auf das ultimative Maximum, denn Flexibilität, Und dich anpassen musst du sowieso in dem Prozess.
00:14:24: Ich meine dieses Business auch gerade ist ja ein durchgehender Kompromiss.
00:14:28: Also wenn ich jetzt rein nur das machen würde, wonach mir wäre und so wie ich es mir vorstellen würde, dann hätte ich vielleicht eine sechsmonatige Karriere höchstenfalls gehabt, wenn überhaupt.
00:14:39: Es ist ja, du musst dich ja mit so vielen Dingen zu Frieden stellen, runterschlucken, Dinge verkneifen.
00:14:47: Und das ist einfach mal das Geschäft.
00:14:49: Und dafür mach ich und geh zu TikTok und Social Media und vergiss das nicht.
00:14:52: Auch
00:14:52: das.
00:14:53: Ich bin jetzt seit geraumer Zeit ein paar Monaten offiziell Hardcore-Tiktokker.
00:14:57: Und wie findest du es?
00:14:58: Jetzt mal ganz
00:14:59: ehrlich.
00:15:00: Mittlerweile, also ich kann nicht sagen, dass es mich erfüllt.
00:15:05: Aber hättest du mir vor ein, zwei Jahren gesagt, dass es mir zumindest ein ... bisschen Spaß machen würde, hätte ich dich für verrückt erklärt.
00:15:13: Und du
00:15:13: glaubst, ich hätte vielleicht auch noch Spaß, ich überlege, aber ich mich da anmelde noch.
00:15:16: Aber wenn ich das von dir höre, also vielleicht ein bisschen so.
00:15:19: Doch, ich glaube, ich bin da für das Paradebeispiel, weil für mich war das ja blasphemie.
00:15:24: Also für mich war das so, was
00:15:25: ist das?
00:15:25: Für
00:15:26: mich auch.
00:15:27: Aber dann irgendwann mal, und auch das ist glaube ich wichtig bei einem Künstler, egal wie lange er schon dabei ist, manchmal muss man nachgeben und auch Dinge einfach anerkennen, auch wenn sie vielleicht nicht den eigenen Geschmack entsprechen.
00:15:39: Aber es ist nun mal so, wenn du siehst und merkst, dass selbst Menschen zwanzig Jahre älter als du nicht an den sozialen Medien vorbeikommen und diese bedienen müssen, weil das mittlerweile der wichtigste Kanal ist, dann wer bist du dann zu sagen, ich mach es nicht.
00:15:54: Eben.
00:15:54: Ich mein, Roland Kaiser postet auch geführt jeden Tag einen Beitrag.
00:15:57: Gut, ob er das jetzt selber macht, I doubt it.
00:16:00: Aber er nimmt es wahr, er nimmt es für voll und ... Das muss ich somit auch.
00:16:06: Ja, und Roland Kaiser, ich meine, der mag nun wirklich diese ganzen Social Media Zeug privat nicht, wenn er sich das aussuchen durfte.
00:16:11: Aber ich glaube, da müssen wir alle durch.
00:16:13: Ja,
00:16:14: da müssen wir alle durch.
00:16:15: Zumindest, wenn wir irgendwo
00:16:17: irgendwie stattfahren
00:16:19: wollen.
00:16:19: Und bevor wir gleich über deinen Album noch reden, würde ich einmal noch über deine Biografie, Tariq und ich.
00:16:23: Ich meine, eine Biografie steigt und fällt ja auch immer ein bisschen mit dem Namen.
00:16:27: Und ich glaube, darüber macht man sich ja auch mit unter anderem am meisten Gedanken, wie nenne ich die.
00:16:31: Was war dabei dir Tariq und ich?
00:16:33: War das so ein gesetzter Name?
00:16:34: Ist dir das als erstes aufgefallen?
00:16:35: War das lange überlegt, kam die Idee von extern?
00:16:38: War das deine?
00:16:38: Wie ist das entstanden?
00:16:39: Weil es klingt ja auch ein bisschen bipolar, passt aber jetzt auf deine Wider sehr gut.
00:16:43: Also ich finde den Namen unheimlich sexy, ist jetzt ein komisches Wort, aber weil es klingt so ein bisschen bipolar, aber irgendwie macht es auch gleich deutlich, was du glaube ich sagen willst, damit nämlich Tariq und ich, also du bist ja nun mal Tariq, aber eben auch noch eine andere Person, so im weitesten Sinne.
00:16:58: On Point genau richtig aufgefallen.
00:17:01: genau diese Anmutung soll es auch hervorbringen.
00:17:03: Und wenn du mal richtig rauf schaust, man denkt immer, instinktiv ist meine Hand, dann guckt man näher drauf, ist eine Frauenhand.
00:17:09: Und ich meine, ein bisschen kennst du mich ja schon mittlerweile.
00:17:13: Wie soll ich es am besten formulieren?
00:17:15: Doch, es ist einfach so, ich mag es anzuecken.
00:17:19: Ich mag es zu polarisieren.
00:17:20: Ich bin jetzt keine Krawallnudel.
00:17:22: So hab ich dich auch
00:17:24: nie erlebt.
00:17:24: Aber ich mag es so immer so ein bisschen über den... Rand über die Grenze.
00:17:30: Nicht so in der Masse mit.
00:17:31: Genau, das mag ich und ich spiel auch gerne damit.
00:17:35: Und bei so einem Titel, der natürlich von mir kommt, kannst du, kann man sich viel denken, gerade auch in Verbindung mit der visuellen Abbildung.
00:17:44: Alter, wer ist Tarek?
00:17:47: Ist das vielleicht sein... Sein Freund, sein Partner.
00:17:51: Ist das hier ein Outing?
00:17:52: Ich glaube,
00:17:52: viele noch nicht wissen, dass das dein Name ist.
00:17:54: Läuft Jay privat in Drag rum und hat deswegen Fingern nagellackt.
00:18:01: Und das sind so Dinge, da sollen Leute reininterpretieren oder sollen Leute sich ihren Kopf zerbrechen bestenfalls.
00:18:08: Fakt ist, Tariq ist mein wahrer echter Name.
00:18:12: Tariq ist der Name, nach dem ich mich immer noch natürlich benenne.
00:18:17: Freunde, die mich schon lange kennen, Familie sowieso immer noch nennen.
00:18:21: Und es gibt einen sehr speziellen Grund, wieso überhaupt aus Tarek J. wurde.
00:18:27: Das wollte ich dich gerade fragen.
00:18:28: Wie kam damals die Überlegung?
00:18:29: Tarek J. Karnwer?
00:18:30: Tarek ist ja auch ein schöner Name, also...
00:18:32: Ich liebe meinen Namen und ich bin traurig, ist vielleicht falsch ausgedrückt.
00:18:37: Ich war mal sehr traurig, aber ich habe es mittlerweile akzeptiert.
00:18:41: Es kam überhaupt keine Entscheidung auf oder keine Überlegung.
00:18:45: Das wurde mir... Im Nachhinein muss man einfach kippen und sagen, aufgezwungen.
00:18:50: Also wirklich aufgezwungen, ich wurde mehr oder weniger erpresst.
00:18:56: Ach,
00:18:56: was wahrscheinlich ja auch in dem Buch steht.
00:18:58: Da steht in dem Buch.
00:18:59: Ich würde es ja jetzt schon
00:19:00: lesen, aber zu Hause wäre es
00:19:01: schwer.
00:19:02: Es hat natürlich mit Asfive zu tun und meiner Rolle in Asfive.
00:19:07: Es hat viel mit Zeitgeist zu tun.
00:19:09: Mit Brite vielleicht,
00:19:11: du wurdest ja auch bei Asfive, der Brite der Band.
00:19:12: Richtig, auch das
00:19:14: wird
00:19:14: auch noch erklärt, aber es hat viel mit der weltpolitischen Situation zu dem Zeitpunkt.
00:19:19: Wir reden von zwei tausend drei, circa.
00:19:22: Also da kann man sich vielleicht schon ein bisschen... Denken, was da los ist.
00:19:26: Und dann wurde quasi mehr oder weniger ein Ultimatum mir gestellt.
00:19:32: Du entweder klingst du jetzt internationaler oder?
00:19:37: Okay, Wahnsinn.
00:19:38: Aber du hast trotzdem dich dazu entschieden, den Namen beizubehalten.
00:19:41: Du hast dich wahrscheinlich auch dann so ein bisschen dran gewöhnt.
00:19:44: Ich sollte ursprünglich einen komplett anderen Namen haben, also auch nicht mal meinen Nachnamen.
00:19:49: Komplett noch
00:19:49: mal.
00:19:50: Komplett.
00:19:51: Weil auch Kahn eigentlich nicht zu tolerieren war.
00:19:56: Und da hab ich selbst mit einundzwanzig Jahren, das war ja vor ASFIVE, auf dem Weg dahin quasi, hab ich dann glücklicherweise, wie in gewissen Instanzen auch danach an verschiedene Stellen, hab ich dann irgendwann mal wirklich gesagt.
00:20:09: Halt Stopp.
00:20:09: Halt Stopp.
00:20:10: Hier und nicht weiter.
00:20:11: Das geht nicht.
00:20:12: Allein schon wegen meinem Vater.
00:20:13: Und das konnte ich glücklicherweise durchsetzen.
00:20:15: Zum
00:20:15: Glück.
00:20:15: Und es ist bei dir, aber wie bei GZS-Darstellern, du hörst doch... auf beide Namen.
00:20:19: Also du hörst, wenn man Jay ruft, drehst du dich um, wenn man Tariq drehst du dich auch und du bist bei Kai und mir jetzt verwirrt.
00:20:23: Hundert Prozent.
00:20:24: Also das ist irgendwie, scheint bei mir sowieso generell so ein bisschen Thema zu sein, auch so was die Sprachen betrifft.
00:20:29: Also ich habe wirklich, wirklich, ich weiß sagen viele, um sich vielleicht ein bisschen wichtig zu machen.
00:20:34: Bei mir ist es so, ich habe zwei Muttersprachen.
00:20:37: Also ich denke und träume und rede sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch.
00:20:41: Also das ist,
00:20:42: aber das kommt auch.
00:20:44: Ja,
00:20:44: aber die haben auch andere, aber meine Freundin zum Beispiel, Sie ist Halbengländerin, genau wie ich.
00:20:50: Ihre Mama ist Engländerin, richtige Wasch-Echt-Gebrüte.
00:20:52: Ist genau
00:20:52: gleich bei
00:20:53: euch.
00:20:53: Nee, sie ist nicht Pakestan.
00:20:54: Nee, das
00:20:55: ist nicht.
00:20:55: Aber mit den Engländern ist
00:20:56: nur Engländerin.
00:20:57: Aber ich würde trotzdem sagen, dass sie ihre Muttersprache, die Deutsch ist.
00:21:02: Sie spricht perfektes einwandfreies, akzentfreies auch Englisch.
00:21:08: Ich merke hier an, es ist nicht ihre Muttersprache.
00:21:11: Und bei mir war das anders.
00:21:12: Ich glaube, das liegt auch an meiner frühsten Kindheit und wie zu Hause gesprochen wurde.
00:21:18: Da war das halt ein Mischmasch.
00:21:20: Also es war wirklich so irgendwie Open the Fenster, please.
00:21:22: Also es war...
00:21:23: So wie die Jugendteutsch spricht.
00:21:25: So wurde
00:21:25: den ganzen Tag gesprochen.
00:21:26: Ach, ich
00:21:26: wirt.
00:21:27: So, in diese ganzen Mix-Worte jetzt, das ist ja gerade angesagt.
00:21:30: So,
00:21:30: so haben wir damals gesprochen.
00:21:31: Also im Endeffekt habe ich irgendwie mit drei, vier Jahren zu Hause schon weit aus besseres Englisch gesprochen als Mark Twinsy nach twenty-fünf Jahren Aufenthalt in Deutschland.
00:21:40: Aber das war, so bin ich aufgewachsen.
00:21:43: Und deswegen habe ich zwei Muttersprachen.
00:21:45: Und Pakistanisch sprichst du aber nicht?
00:21:46: Oder vielleicht ein paar Worte?
00:21:47: Oder
00:21:47: du?
00:21:47: heißt es nicht pakistanisch, es gibt kein pakistanisch.
00:21:51: Wer dir
00:21:52: mal jemand empfohlen, dass man da unbedingt hinreisen soll.
00:21:54: Ich habe zu Hause tatsächlich einen Reiseführer über Pakistan in den Restaurant bekommen und der hat gesagt, du musst da mal hinreisen.
00:22:00: Man denkt auch so, oh Pakistan, was soll das schon sein?
00:22:03: Und dann habe ich das zu Hause durchgeblattet und dachte Wahnsinn, das mit der Sprache so weit kam ich noch nicht.
00:22:07: Wie jetzt noch mit den geografischen Sachen beschäftigt.
00:22:09: Also unheimlich spannendes Land auf jeden Fall.
00:22:11: Ja definitiv.
00:22:12: Ich war noch nie Deutsch.
00:22:13: Sprichst
00:22:13: du Worte davon auch
00:22:14: nicht?
00:22:14: Nicht wirklich.
00:22:15: Also ein paar Ausdrücke und nochmal ein paar Worte.
00:22:17: Aber von sprechen kann man da nicht reden.
00:22:19: Nein.
00:22:19: Aber
00:22:20: gut, du kannst perfekt Englisch damit.
00:22:21: Kommst du immer schon mal sehr weit.
00:22:22: Englisch-Deutsch, ja.
00:22:23: Und ich war auf dem Französischen Gymnasium in Berlin.
00:22:25: Das heißt...
00:22:27: Ah, Ampel-Français.
00:22:28: Wie ein Süd.
00:22:28: Aber Muttersprache da definitiv nicht.
00:22:32: Aber das ist schon recht gut.
00:22:34: noch erschreckenderweise.
00:22:35: Wir waren jetzt vor einiger Zeit wieder in Paris.
00:22:38: Dann waren wir in Kiel-Willer für eine Aufzeichnung einer französischen Show von einem gewissen Robin Leon.
00:22:43: Und da musste ich französisch reden und war erschrocken.
00:22:47: Auf einmal so dieses Muscle-Memory.
00:22:49: Dann kommt
00:22:49: es wieder alles.
00:22:50: Es war da.
00:22:50: Plötzlich bei mir auch.
00:22:51: Ja, ja.
00:22:51: Es war einfach da.
00:22:52: Und das war ein schönes Gefühl.
00:22:55: Beruhigen, dass es hier irgendwo noch abgespeichert ist, was man mühselig alles gelernt hat.
00:22:58: Na ja, es war ja nicht so wie auf einer anderen, da sage ich mal, deutschen Oberschule, wo du einfach das als Fremdsprach hattest.
00:23:05: Du musst verstehen, ich habe ab der ab der siebten Klasse, also ab der fünften Klasse wurde ich da eingeschult.
00:23:11: Ja.
00:23:12: Also nach vierte ging es dann ab fünfter Klasse fünf auf die zwanzigennasium und ab der siebten Klasse waren alle Klausuren und Arbeiten auf Französisch.
00:23:19: Komplett.
00:23:20: Ja.
00:23:21: Also ich hab Texte von Latein und Altgriechisch auf Französisch und im Reverse übersetzt.
00:23:28: Wenn du mich jetzt fragst, wie hab ich das damals gemacht?
00:23:31: Das
00:23:31: weiß ich nicht mehr.
00:23:31: Kann
00:23:31: ich dir nicht ansatzweise erklären, wie ich das gemacht habe.
00:23:34: Aber ich kann
00:23:34: mich auch nicht mehr erinnern, wie ich Französische Klausuren geschrieben hab, auch Spanische ja da noch im Nachgang.
00:23:37: Und da hab ich durcheinandergekommen, manchmal mit einzelnen Worten, weil es ja sehr ähnlich ist und dachte ich so, wie hab man das eigentlich alles geschafft?
00:23:43: Biologie oder Chemie-Klausur auf Französisch, es ist wie, als würde ich über einen fremden Menschen reden.
00:23:49: Ja, aber du hast es geschafft.
00:23:52: Ich habe es auch geschafft.
00:23:53: Man geht in der Schule an seine Grenzen.
00:23:55: Und gutes Stichwort, bevor wir zum Album kommen, Partnerin.
00:23:58: Ich kenne ja Jessi und ich jetzt ja auch schon sehr lange, weil ihr ja auch schon sehr lange zusammen seid, sieben Jahre.
00:24:04: Und da wirst du natürlich jetzt ja auch immer gefragt nur, wie sieht es denn aus, Kinder, Heirat, die üblichen Fragen, die ja kommen, sind es so Fragen, wo du so denkst, Also, Leute, lasst doch mal unser Tempo.
00:24:14: Es geht mir auf Keks.
00:24:15: Ich
00:24:16: find's wirklich selb.
00:24:17: Ich mach den Job auch, die die Fragen stellt.
00:24:19: Aber ich denke immer so, Leute, es ist auch ein bisschen anmaßen, gerade Frauen zu fragen.
00:24:23: Und ich kenn's aus meiner, aber jetzt ist er ein bisschen bald, ist aber spät, ne?
00:24:26: Mit dem Kind.
00:24:26: Ah,
00:24:26: Jessie, glaub ich, könntest du die Frage so oft stellen, wie du wollen wirst?
00:24:29: Ja, die will auf
00:24:29: jeden Fall, ich saß sie ja beim Brandt von deinem Team, fünf Kollegen Daniel, beim Thema Kinder, die Augen, das hat alles gesagt.
00:24:35: Ich sag, okay, Mutter wird sie safe?
00:24:37: Also das sieht man einfach, weil ich glaube, sie wäre irgendwann
00:24:40: an einem Punkt, wo
00:24:41: sie sagt, mein Leben ist nicht erfüllt, gibt ja so viele.
00:24:44: Aber dann bist du ja quasi im Zugzwang.
00:24:47: Ich bin definitiv im Zugzwang.
00:24:49: Aber ich find's auch, ich find's wirklich erschreckt.
00:24:52: Wahrscheinlich ist es generell so, irgendwie habe ich das Gefühl bei mir, dass man nicht erzwingen will, aber man fordert das schon so förmlich.
00:25:03: Man fehlt das immer.
00:25:04: Ich kenne das von meiner letzten Beziehung, die gingen sechs Jahre ab so drei, vier Jahre, haben wir immer die Frage gestellt bekommen, naja, aber jetzt müsste er mal bald zusammenziehen.
00:25:12: Wo ich gesagt habe, warum muss ich denn?
00:25:13: Und es geht ja mit den zwei getrennten Wohnungen eigentlich ganz gut so.
00:25:17: Aber jetzt müsst ihr doch aber zusammenziehen, weil das muss ja irgendwann mal den nächsten Schritt geben.
00:25:21: Ich meine, schön, dass die Außenwelt das doch immer weiß.
00:25:24: Ich meine, manche heiraten ihr ganzes Leben lang nicht.
00:25:27: Stimmt, da stimmt.
00:25:28: Aber dein Statement war ja ganz gut, das sagt, der Punkt wird irgendwann kommen und eigentlich bist du schon ein bisschen positiver dem Thema heiratet.
00:25:34: Total,
00:25:35: also ich hätte es nicht ... Gebraucht.
00:25:39: Aber eine Heirat ist ja eine Entscheidung aus Liebe und in dem Falle wäre es tatsächlich eine Entscheidung aus Liebe, weil auf irgendeine andere Entscheidung würde sie nicht basieren.
00:25:49: Aber wenn du ein Menschen hast, mit dem du so lange zusammen bist und den du auch so sehr liebst und du merkst, dass es diesen Menschen so wichtig ist, dann relativieren sich die Dinge relativ schnell.
00:26:00: Und ihr seid auch, also ich finde ihr seid auch gemacht für einen, also man sieht es auch, dass es bei euch eigentlich vor nach sieben Jahren, dass da sich zwei gefunden haben, die zusammengehört.
00:26:07: Also du würdest wahrscheinlich schon sagen, dass die Frau deines Lebens, oder kannst du dir vorstellen, dass da jetzt jemand anderes kommt?
00:26:11: Nein.
00:26:11: Nur rein theoretisch.
00:26:12: Nein.
00:26:12: Das fühlt sich schon nach, ich sag mal diesen berühmten, wo nach ich ja auch noch so rund, wo nach, ja manche Menschen ja ein ganzes Leben.
00:26:18: lang suchen, aber dieses angekommen.
00:26:20: Das kann man, also milder ausgedrückt auf jeden Fall bei mir mindestens so betiteln.
00:26:27: Ich habe dir vorhin erzählt, so greifen nach dem Stern und nach dem ultimativen Optimum.
00:26:32: Aber ich weiß für mich, und das schon seit Lagenum, also da finde ich A, niemand besseres, aber B, auch niemand, der so kompatibel mit mir ist und vor allem so viel Verständnis, nicht nur ein Verständnis aufbringt, auch so viel Anteilnahme.
00:26:45: Also hier eine Sache Verständnis für so ein zu haben, wie ich es bin.
00:26:49: Aber wenn du dann auch noch Anteilnahme zeigst, also dich auch involvierst und Interesse zeigst, mehr Glück als Verstand, Annika.
00:26:57: Ja, wirklich
00:26:58: glück.
00:26:58: Und auch das ist bei ihr schon so endgültig, weil sie ist ja euch trenn ja einige Jahre, glaub ich, ne?
00:27:01: Ich vergesse immer den Altersunterschied, aber... Ach, weiß
00:27:03: ihr, die fünfzehn und ein halb Jahre.
00:27:04: Fünfzehn,
00:27:05: tatsächlich.
00:27:06: Wenn man euch zusammen erlebt, für mich sind ja auch Alters... Ich bin ja immer so alterslos, weil ich mal so denke, das ist so deutsch.
00:27:10: Diese Zahlen muss auch immer in Klammern stehen, wie alt man ist.
00:27:13: Ich finde immer, wie Leute im Zusammenspiel wirken, bei fünfzehn klingt ja schon viel, aber auch schon viel wirkt angekommen, obwohl sie ja noch in einem viel jüngeren Lebensabschnitt
00:27:20: ist.
00:27:20: Total, ist ganz andere Generationen.
00:27:22: Ganz
00:27:22: andere Generationen ja auch, muss man ja wirklich so sagen.
00:27:24: Aber
00:27:25: irgendwie, ja, irgendwie... Und wie glücklicherweise... Wenn wir zusammen irgendwo sind und Leute uns wahrnehmen oder zum ersten Mal kennenlernen, ist das zum Beispiel nie irgendein Gedanke, also nach dem Motto, das ist aber hier so ein
00:27:38: recht ungleiches
00:27:39: Paar, so Wendler-Laura-mäßig, sagen wir jetzt mal, das haben wir Gott sei Dank nicht.
00:27:43: Sie sieht halt viel älter aus als in der Quatsch.
00:27:46: Oder du zehn Jahre jünger Handwerksch.
00:27:48: Das war die
00:27:49: Vorlage.
00:27:49: Da wird man auch nur reingedroppt, wenn man es wirklich in Zeitungsartikel liest, wo es in Klammern steht, netter Reise, damit das ja auch keiner vergisst.
00:27:56: Ich habe letztens beiläufig in ... Bericht gesehen über Lothar Matthäus und habe gar nicht gewusst, er hat eine neue Partnerin verlobte.
00:28:20: Und das ist der Punkt, da denkst du dir auch, okay, wie urteilt man, urteilt man überhaupt, aber da finde ich... Das ist too much.
00:28:29: Also gewisse Grenzen gibt es schon.
00:28:31: Ja, und ich weiß auch nicht, wie man da noch auf einen gemeinsamen Nenner kommt.
00:28:34: Also ab irgendwann wird es halt auch komisch, dass man so viele Jahre dazwischen, dass ich auch nicht weiß, wie da die gemeinsamen Gesprächsthemen und die gemeinsame Ebene da sein soll.
00:28:42: So
00:28:42: sieht es aus.
00:28:42: Und wenn man sich Activita im Sinne von Partnern bei ihm auch anschaut, glaube ich, ging es auch nie wirklich um einen gemeinsamen Nenner.
00:28:50: Egal, anderes Thema.
00:28:50: Aber das
00:28:51: ist ein anderes Thema.
00:28:51: Und bei dir ist es ja auch, du bist ausgetobt auch.
00:28:54: Ich meine, es wird auch in deiner Biografie stehen, habe ich schon im Dings gelesen.
00:28:57: sind die wilde Boyband-Zeit, die wilde Zeit, auch mit Frauen hat er sich ausgetubt, bin ich auch sehr gespannt auf diesen Kapitelabschritt, erwartet mich das auch.
00:29:03: Ja, ist jetzt nicht da nur irgendwie ein Dreizeiler oder so, wenn ich es lese.
00:29:06: Also erstens dreht es sich da nur zu einem Bruchteil um das Pfeil, weil du hast ja angefangen so über die Boyband-Zeit.
00:29:13: Ja, sicherlich ein substanzieller Part in diesem Buch, aber bildet vielleicht ein Zehntel, wenn überhaupt.
00:29:24: Der Rest
00:29:24: in Sex, Drugs, Rock'n'Roll.
00:29:26: Nee, auch alles, aber auch auch sehr, sehr, sehr tiefgründige komplexe Themen, die bis in die früheste, früheste Kindheit zurückgehen.
00:29:36: Und dann natürlich Pre-Asfive, Post-Asfive bis heute.
00:29:41: Bis
00:29:41: Teamfünf.
00:29:41: Die findet auch einen.
00:29:43: Teamfünf findet auch statt, aber ... Am Rand.
00:29:46: Ja, am Rand, das ist eigentlich ein sehr ... zur Abwechslung ein sehr entspanntes Kapitel.
00:29:51: Es wird halt ein bisschen europiger und interessanter hinsichtlich meinen Ex-Kollegen von damals.
00:29:58: Weil darüber erzähle ich natürlich auch.
00:30:01: Stimmt, das war ja am Anfang auch noch ganz anders.
00:30:03: Genau.
00:30:04: Die Besetzung.
00:30:05: Ja, aber ... Sonst gibt es... viel zu erfahren.
00:30:09: Ja,
00:30:09: also ich wäre es, glaube ich, wirklich lesen.
00:30:10: Ich mag keine Biografien.
00:30:11: Ich finde, du hast doch mit diesen Lieben und Lügen meines Lebens.
00:30:13: Da hast du auch schon, habe ich gedacht, na, da hat er doch extra noch ein Eyecatcher eingebaut.
00:30:16: Wer Lügen meines Lebens hat, sagen doch alle, oh, wo hat er denn gelogen?
00:30:19: Das möchte ich jetzt wissen.
00:30:21: Genau.
00:30:22: Wo hat er gelogen?
00:30:23: Oder wo wurde gelogen?
00:30:25: Oder wo haben andere ge... You never know.
00:30:27: You never
00:30:28: know.
00:30:28: Es bietet Interpretationsstärke.
00:30:29: Aber nachher
00:30:30: ist noch eine Nachricht von mir, wie ich gelesen habe, wer hier das ist.
00:30:32: Ich kann schon sagen.
00:30:32: Ich erwarte viel.
00:30:34: Diejenigen, die es schon gelesen haben, wirklich ausnahmslos.
00:30:37: egal welcher Generation.
00:30:39: Das ist wirklich das größte Kompliment, was du bekommen hast.
00:30:43: A. Es ließ sich so einfach von der Hand gefühlt und B. Sie konnten es nicht wegpacken.
00:30:49: Sie mussten immer weiterlesen,
00:30:51: wie es weitergeht.
00:30:52: Und das ist natürlich eine Riesenbestätigung und das freut mich natürlich sehr.
00:30:57: Okay, also Tariq und ich, J.K.
00:30:58: Hahn, die Biografie, da werden wir viel erfahren, unbedingt lesen.
00:31:01: Bald verfilmt.
00:31:02: Und dann kommt er zum... Sebastian Fizek hat das auch nicht gewusst vor vielen Jahren, wo das mal endet, ne?
00:31:07: Ich war dabei bei der Entstehung der Therapie jetzt.
00:31:10: Greif
00:31:10: macht den Stern.
00:31:11: Ist das ein Erfolgsgeschichte.
00:31:13: Und du denkst natürlich, so ein zwanzigjährigen Bühnejubiläum, acht Biografie hier, da kommt auch gleich noch ein Soloalbum auch noch rum.
00:31:18: die Ecke, Jay Khan, verdammt.
00:31:20: Da würde ich gern mal wissen, verdammt.
00:31:22: Wie kamst du auf den Titel, verdammt?
00:31:24: Weil verdammt ist ja auch, hab ich schon so gehört, verdammt ist ja eigentlich ein negatives Wort.
00:31:28: Dann denk ich mir, naja, in Kombi mit was ist es wieder ein gutes, also warum verdammt?
00:31:33: und Ausrufezeit?
00:31:34: Genau deswegen, Annika.
00:31:36: damit man sich den Kopf zerbricht.
00:31:38: Und denkt, was geht wieder mit dem ab und was ist los bei ihm?
00:31:41: Nee, verdammt, ich finde, also erst... Und
00:31:43: das Single heißt so?
00:31:44: Das ist
00:31:45: natürlich
00:31:45: immer
00:31:46: klar.
00:31:46: Ja, war ja auch glücklicherweise eine sehr erfolgreiche Single.
00:31:49: Aber das Wort knallt.
00:31:51: Und ich bin so jemand, ich glaube, das ist ein ganz wichtiges Asset bei Künstlern.
00:31:55: Ich bin zwar einerseits sehr verkopft, aber wenn es um so eine Dinge geht, bin ich sehr intuitiv und gehe da voll nach meinem Gefühl und sage, ja?
00:32:04: Fühlt sich gut an, go.
00:32:05: Nicht hinterfragen,
00:32:06: nicht
00:32:07: machen.
00:32:08: Okay.
00:32:08: Zumindest erst mal so hinstellen.
00:32:11: Und wenn du nach zwei, drei Tagen immer noch merkst, ja, lassen.
00:32:16: Nicht mehr anrühren, nicht mehr hinterfragen.
00:32:18: Also
00:32:18: den ersten Impuls, dass man auch mal sagt, Bauchgefühl lassen und nicht noch den Kopf dann drei Tage später einschalten lassen.
00:32:23: Ein Song auf dem Arm heißt Bauchgefühl.
00:32:24: Also ...
00:32:25: Du, also das Bauchgefühl ist ja das, worauf man hören soll.
00:32:28: Genau.
00:32:28: Und
00:32:29: verdammt bezieht sich ja auch auf ... lang, verdammt schön, verdammt viel, verdammt exzessiv, verdammt krass.
00:32:38: Verdammt böse.
00:32:38: Ja.
00:32:39: Es kann mit allem kombiniert werden, ne?
00:32:40: Genau.
00:32:41: Ja, und die Single kennen wir ja auch, dieser Kurs, also hast ja auch vieles schon veröffentlicht.
00:32:44: Unten-Douet, ich hab ja schon mit deiner Kollegin darüber gesprochen, mit Anna Carina Wojczak für wohles Thema, da wird ein Dreier besungen.
00:32:50: Ja.
00:32:50: Das hatten wir auf Mallorca nämlich im Mai schon, da hab ich ja mit der Anna ihr Album-Fact geschrieben und da ging es um den berüchtigten Dreier mit Jake Hahn, aber musikalisch mit dem Dreier.
00:33:00: Wie war das, wie kamt ihr auf die Idee?
00:33:02: Ich meine, ich finde, Kann das mehr als je zuvor?
00:33:05: Oder
00:33:05: gehörst du aber zu den Wenigen?
00:33:07: Ich finde, man kann auch mal ein Dreier besingen und ich möchte gar nicht wissen, wie viele auch einen haben in echt.
00:33:11: Aber wie war die Zusammenarbeit mit Anna?
00:33:13: Ich sehe das übrigens genauso wie du, aber ich muss dir sagen, bevor ich jetzt über die über Anna rede, ich war so benommen und erschrocken, als ich dann mit dieser Nummer dann kam.
00:33:24: Und so Leute aus der Brancheindustrie, ob jetzt ein paar Kollegen im Radio, auch von der Plattenfirma, alle wirklich entsetzte Augen.
00:33:33: Wirklich?
00:33:33: Plasphemie.
00:33:35: Und ich bin glaube ich anders
00:33:36: als ihr.
00:33:36: Ja, und ich dachte
00:33:37: so.
00:33:37: Und normalerweise habe ich eigentlich immer so einen ganz guten Indikator und Riecher, weil ich dachte, zwei-fünfundzwanzig.
00:33:44: Ich meine, die Schlagerwelt ist mal milder ausgedrückt, recht bunt unterwegs, was
00:33:48: ja auch gut ist.
00:33:49: Und was der Kaiser macht?
00:33:51: Ja, der Kaiser
00:33:51: darf ja fast
00:33:52: alles.
00:33:53: Aber er hat auch einen Schützdom geantwortet, dafür muss man
00:33:54: natürlich sagen,
00:33:55: ah, die Leute waren nicht begeistert, dass der Kaiser ... Aber da war eher so dieses, wie kann ein ein siebzigjähriger Mann über ein Dreier singen?
00:34:01: Da sind wir wieder bei den Schubladen.
00:34:02: Oh Gott.
00:34:03: Aber ich denke mir, ihr seid ja im besten Alter und ein Dreier.
00:34:06: Ich meine, es ist ja ein Thema, was bedurch ich aus, auch in Beziehungen schon aufkam.
00:34:10: Ich hätte nie gedacht, dass das in der heutigen Zeit, vor zwanzig Jahren, maybe, aber in der heutigen Zeit nach LGBTQ und dem Gender und Schießmicht tot und Liebe ist Liebe.
00:34:22: und
00:34:23: hätte
00:34:23: ich nie gedacht, da dachte ich, oh Gott, ist das vielleicht zu konservativ und zu lahm.
00:34:29: Sieh du und ich.
00:34:30: Genau.
00:34:31: Nein, ist nicht so, aber... Das wiederum hat mir dann gefallen.
00:34:34: Ich war sehr froh, als dann diese Reaktion erfordert war.
00:34:38: Das hat mir gezeigt, okay, da hast du wieder mal in irgendwas diesmal unbewusst reingestochert.
00:34:42: Hätte ich nicht gedacht.
00:34:43: Nee, hätte ich auch nicht gedacht.
00:34:44: Danke
00:34:44: für diesen Hintergrundblick.
00:34:45: Ich hab da gedacht, das ist und ich find's ja noch schöner, dass es wie du und ich ist, weil ja oft immer ein Dreierthema dieses typisch klassische zwei Männer und eine Frau und ihr noch dieses sie du und ich, wo die Frau vielleicht auch mal sagt, auch schatz, vielleicht noch mal mit, das find ich noch
00:34:58: schöner.
00:34:59: Und das, gut, dass du das ansprichst, das als ... Als ich für mich beschlossen hatte oder habe dieses Thema anzugehen, war das das erste, was mir von vornherein klar war.
00:35:10: Also es müssen zwei Frauen, ein Mann und inhaltlich, wenn man sich den Song in Gänze anhört, geht es mehr von ihr aus.
00:35:19: Genau.
00:35:20: Und das, finde ich, ist ein sehr wichtiges Statement und das war mir persönlich auch sehr wichtig.
00:35:25: Ja, und wie es dazu kam ...
00:35:27: Meinerseits im selben Management.
00:35:29: Klar.
00:35:29: Aber ich kenne auch einer seit einigen Jahren und man sich im Weg gelaufen und war sich auch immer sehr sympathisch.
00:35:34: Und irgendwann kam sie dann auf mich zu und meinte, Jay, was meinst du, ein Duett oder so?
00:35:38: Wäre doch, wäre doch nicht oder so ein Duett.
00:35:41: Wäre doch mega toll.
00:35:42: und, ja, hat mir natürlich geschmeichelt.
00:35:45: Und fand ich, ja, gut.
00:35:47: Aber dann halt gleich schon der Strategie Marketing-Menschkahn.
00:35:51: Ja gut Anna, aber dann können wir jetzt nicht einfach nur über irgendwie den blauen Himmel und die Sterne irgendwie singen.
00:35:59: Wir brauchen schon irgendwie einen Knaller.
00:36:01: Und dann hatte ich parallel in der Songwriting-Session in den Hansa-Studios in Berlin, habe ich dann diese Nummer geschrieben und die Nummer... hat er erst mal einen anderen Titel, das heißt die Melodien waren alle so wie sie jetzt sind, aber der Titel war anders.
00:36:15: Und der Titel war so lahm, also nürisch, dass ich gesagt habe Freunde, der war ein richtig geilen Song, aber dann bin ich mal kurz rausgegangen, weil es war ein Songwriting Session, das heißt in mehreren Studios ging dann gerade was ab und ich habe dann an mehreren Songs mitkollaboriert, weil gesagt macht mal kurz weiter.
00:36:33: Papa geht mal kurz raus und checkt mal anderweitig die Lage und dann kam ich zurück.
00:36:36: Und dann stand, dann hatten die diese Zeile.
00:36:39: Und ich sofort, ich dachte erst mal, es wäre ein Witz.
00:36:41: Ich dachte Freunde, erstens lasch und zweitens könnt ihr euch vorstellen, dass ich so, also die Zeile war, ich wollte es jetzt eigentlich nicht sagen, weil du wirst sofort an etwas anderes denken, weil das gehört, kam auch noch dazu, wo ich gesagt habe, seid ihr eigentlich komplett verrückt.
00:36:56: Ich bin euch gespannt.
00:36:59: So, und das kennen wir doch von Marianne Rosenberg.
00:37:00: Ja.
00:37:01: Wann, Baby, Wann.
00:37:01: So, und diese Nummer heißt... Und die würde ich auch
00:37:03: nicht damit assoziieren.
00:37:04: Wann, Baby, Wann.
00:37:05: Ach,
00:37:05: interessant.
00:37:06: Aber die Nummer geht ja sie, du und ich, ne?
00:37:09: Das finde
00:37:09: ich das Thema, würde ich bei dem Titel nicht assoziieren.
00:37:11: Ach so, ja.
00:37:12: Wann, Baby, Wann würde ich eher denken, wann kommt's noch aus dem Quark?
00:37:14: Nee, das ist das Thema.
00:37:15: Ah, das ist das Thema.
00:37:16: Da ging's auch gar nicht um das Thema.
00:37:16: Ich bin
00:37:17: ja jemand, ich gehe voll auf Melodie.
00:37:18: Also für mich ist es entscheidend.
00:37:20: Bei dir ist es so rum.
00:37:21: Nur Melodie.
00:37:22: Und
00:37:22: dann Text.
00:37:23: Ja, aber wenn ich die Melodie habe, kommt automatisch schon so ein Drehbuch.
00:37:27: Dann sehe ich schon Filme sehen.
00:37:29: Interessant, ich kenne es oft anders.
00:37:30: Nur
00:37:30: auf Melodie.
00:37:31: Und dann kam ich rein und dann war es Wann, Baby Wann, werde ich mir wiedersehen.
00:37:37: Nee, so Freunde.
00:37:38: Also erstens, uah, zweitens, seht ihr mich irgendwie wie ich da, ne, hast ja recht.
00:37:44: Und abgesehen davon Wann, Baby Wann.
00:37:47: Das kommt natürlich dann auch durch.
00:37:48: Das geht gar nicht.
00:37:50: Weil ich sage, nein, die Nummer melodisch ist Mega stark, aber wir brauchen eine andere Zeile.
00:37:55: und dann brauchte ich wirklich eine Woche gefühlt und hatte bestimmt siebenundvierzig Ideen.
00:38:00: und dann irgendwann mal kam es und dann kam sie, du und ich.
00:38:04: Man wusste ich...
00:38:07: Also das Schöne ist, wir hören schon auch viel mitgeschrieben am Album, weil ich weiß es kann ja hier für eine Songwriting-Session statt, für dich, also wo ja auch, erklären wir nochmal für alle, die es nicht wissen, wo ja auch andere Texte, was vorschlagen für
00:38:18: dich und sagen
00:38:19: kannst, ja, nein, ne, fühle ich, fühle ich nicht, aber jetzt in dem Fall ist es so entstanden, dass du an jedem Song auch immer zumindest beteiligt bist.
00:38:27: Ich habe jeden Song mitgeschrieben und mehrere Songs komplett selbst geschrieben.
00:38:32: Also
00:38:32: nichts komplett Fremdes eingehofft,
00:38:34: sozusagen.
00:38:35: Nicht mal die fünf
00:38:36: Asphalt.
00:38:36: Nicht mal eine Nummer, okay.
00:38:38: Das ist
00:38:38: echt viel.
00:38:40: Doch,
00:38:40: es gibt eine Nummer von zwanzig neunzehn sind, da ist meine Feder glücklicherweise mit in Ruhe.
00:38:46: Und das ist Bauchgefühl.
00:38:47: Aber das zeigt ja auch, dass wenn mir eine Nummer richtig zusagt, das ist mir so Schnuppe, ob der Bäcker von nebenan die schreibt oder du, wenn es eine geile Nummer ist, dann nehme ich sie.
00:38:58: Und Bauchgefühl ist lustig, weil Bauchgefühl, jetzt kriegst du mal einen kleinen Insider von mir, weiß halt keiner, weil das irgendwie erschreckenderweise unter dem Radar viel, ist eigentlich ein Cover.
00:39:09: Bauchgefühl kam mal raus von einem gewissen Helmut Angler.
00:39:15: Helmut Anglas ist auch nur eine Pseudoname.
00:39:19: Der echte Name von diesem Interpreten ist Tore Schölermann.
00:39:24: Der Voice-Moderator.
00:39:26: Und der hat mal in der Voice-Moderation, stand er dann da und ich glaube Samu Haber und Marc Forstern, wie sie alle hießen, saßen dann da in ihrer Jury.
00:39:34: Und dann hat glaube ich der Samu irgendwann mal zu Tore gesagt, Tore, ey, immer wie du da so stehst, ne, auf deinem Moderator-Potest, in deinem Blazer, du könntest voll der Schlagersänger sein.
00:39:44: Und daraus wurde dann so, ja stimmt, und daraus wurde dann so ein Running Gag und das hat sich so verfestigt, dann hat, hat man eine Nummer irgendwie da geschrieben.
00:39:51: Und dann hat er Spaßes halber, hat er Michael Wendler sich Helmut Angler genannt, hat ein Video gedreht, ein relativ billiges Video.
00:40:00: Hat
00:40:00: aber keiner mitbekommen offenbar.
00:40:01: Und hat er veröffentlicht.
00:40:04: über Starwatch, pro sieben Satz-Eins-Family, aber viel irgendwie komplett unter dem Radar.
00:40:09: Und wenn du dir das Video anschaust, ich glaube, es kann man noch online sehen, dann denkst du auch, ob Sekunde Eins komplette Verarsche dachten, die sich auch beim Schreiben, aber ich hab den Song gehört und gesagt, okay, jetzt nimm mal diese ganze Passiflage weg und die ulkigen Outfits und die
00:40:23: Sonne.
00:40:23: Das ist
00:40:24: eine mega geiler Schlager und ist einer der Fan vor Favoriten, wenn es ums Live geht.
00:40:31: Lieben sie, Leute.
00:40:33: Lieben
00:40:33: sie, lieben sie.
00:40:35: Und
00:40:36: vielleicht werde ich irgendwann nochmal die Nummer zusammen mit Helmut Angler, Alias Torschör, mal mal interpretieren.
00:40:43: Das ist doch auch eine
00:40:43: Idee.
00:40:44: Ja, den Aufruf werde ich auch machen.
00:40:45: Und dann soll aber sich so nennen, wie er sich auch nennt.
00:40:48: Das andere ist ja auch ein bisschen Album.
00:40:49: Und dann ist ja auch noch As Five Jubiläums-Versionen drauf.
00:40:52: Spielen wir jetzt ja aktuell auch gerade Maria, die fünfundzwanziger Version.
00:40:54: Also auch diesen entscheidenden Part deines Lebens hast du auf dem Album veröffentlicht.
00:40:59: Find ich sehr konsequent auch nach zwanzig
00:41:00: Jahren.
00:41:01: Wir feuern alles ab.
00:41:02: Wir feuern alles ab.
00:41:03: Und wir haben quasi in diesem Pop-Schlager Solo-Album auch noch ein integriertes Mini As Five Best of.
00:41:10: Und Maria erstmals auf Deutsch, die anderen Singles, Just Because Of You, Come Back To Me Baby, Mama, alle vom ersten Album, welches ja auch im Jahre-Zweißen-Fünf rauskam.
00:41:20: Also das waren auch schon bedachte Entscheidungen, die Titel zu wählen.
00:41:24: Die habe ich allerdings nur auf Englisch gesungen.
00:41:25: Und das war auch ein sehr schönes Erlebnis, mal wieder auf Englisch zu sehen.
00:41:28: Glaub
00:41:29: ich.
00:41:29: Also das klingt auch gut.
00:41:30: Du klingst auf Englisch halt auch gut.
00:41:31: Also so kennt man dich ja auch am Anfang.
00:41:33: Und dadurch ja beides genauso gut kann.
00:41:35: Macht
00:41:35: immer noch sehr viel Spaß.
00:41:36: Glaub
00:41:36: ich auf Englisch halt auch immer, aber wir wissen ja auch, wie schwer das ist.
00:41:39: Ich würde dich auch sogar sehen mit englischen Titeln.
00:41:42: Aber ich meine, wir wissen ja, wie schwer es ist, in Deutschland Songs auf Englisch zu singen und irgendwie auch nur anzunehmen.
00:41:50: Oder man macht ein Do-Ed mit Ed Sheeran auf gut Glück und das kann ja vielleicht was werden.
00:41:53: Das ist eine
00:41:53: gute Idee, Annika.
00:41:54: Wir könnten ja Ed mal fragen.
00:41:56: Wieso bin ich da auch nicht gekommen?
00:41:57: Ich könnte ihn
00:41:57: ja vielleicht verantworten.
00:41:58: Rufen doch mal.
00:41:58: Hast du dich verlust.
00:41:59: So, weil es Ed meets Tarek.
00:42:01: Das war noch eigentlich ein schönes.
00:42:02: Ed meets Tarek.
00:42:02: Aber ich meine, wir wissen ja wirklich, wie schwer es ist.
00:42:04: Also ich meine, mit diesem Selbstniss-Heber-Conner gutes Beispiel singen mittlerweile Deutsch.
00:42:07: Also es ist Deutschland.
00:42:08: hat sich da sehr, ich weiß gar nicht, gibt es überhaupt einen erfolgreichen Englisch-Sprachen-Deutschen-Künstler?
00:42:12: Ich kam mich grad nicht,
00:42:13: im Moment nicht.
00:42:14: Glaubst du, wenn überhaupt so im Dance-Bereich oder so, aber sehr, sehr, sehr wenige?
00:42:18: Weil
00:42:18: wenn sind's ja Pop-Künstler wie Winsen, Weiß, Max-Giesinger und selbst die sind ja zum Teil schon im Radio
00:42:23: gedurbt.
00:42:24: Also,
00:42:24: es ist wirklich
00:42:25: schwierig
00:42:26: gerade.
00:42:26: Aber es ist ein repetitiver, wandelnder Zyklus.
00:42:29: Also in den Neunzigern bis, ich sag mal, früh zweitausendern war es das Normalste, nicht normalste, sondern angebracht, dass das ein deutscher Künstler, der in Erfurt aufgewachsen ist oder dessau auch Engelschenkt.
00:42:43: Heute würde man sagen, sag mal, spinnst du.
00:42:46: Und dann kam quasi so Anfang der zweitausender so eigentlich zu unserer Zeit mit Asfai fing dann so die neue neue deutsche Welle an.
00:42:54: Julie, Silbermund, Tokyo Hotel,
00:42:56: Sportfreundestiller
00:42:58: und das war.
00:42:59: und dann kam die Ich sag mal, die Liedermacher, die
00:43:02: noch, gab es aber
00:43:03: auch alle schon zwanzig, dreißig Jahre zuvor, ob Reinhard Maier, also es ist wirklich, du wirst sehen, in zehn Jahren werden wahrscheinlich achtzig Prozent der deutschen Künstler wieder alle nur Englisch singen.
00:43:12: Also ich glaube, es wird sich... wird sich verändern.
00:43:14: Außer es gibt eine politische Auflage, so wie in Frankreich, die besagt, wo gibt es die nicht auch mittlerweile in Deutschland?
00:43:20: Ich glaube, in Frankreich war es schon früher so, sechzig Prozent, genau, müssen auf die französische Sprache sein.
00:43:28: Ich glaube, hier gibt es auch jetzt mittlerweile so.
00:43:30: Ich weiß es
00:43:30: gar nicht.
00:43:30: Aber ich weiß, dass ich schon Künstler gehört habe, die gesagt haben, müsste man hier auch mal einführen, also gerade auch beim ISC.
00:43:35: Und so, da ist ja auch immer Frankreich immer ein französischer Beitrag.
00:43:38: Die dreht ja ja selten beim ISC an mit Englisch oder irgendwas, sondern immer mit ihrer... Finde
00:43:43: ich eigentlich auch richtig.
00:43:45: Ich
00:43:45: finde es eigentlich auch schön.
00:43:46: Gerade beim ESC.
00:43:47: Wenn
00:43:47: jeder in seiner Sprache, also jedes Land, aber in seiner Sprache, das hätte
00:43:50: auch was.
00:43:50: Ich würde es ja wieder richtig Oldschool machen.
00:43:52: Würdest
00:43:53: du mitmachen, ESC, wenn man dich fragt?
00:43:54: Ja,
00:43:55: also ich wäre auf jeden Fall blöd genug, das zu tun.
00:43:58: Also, zwanzig, sechste, zwanzig, Jacob.
00:44:00: Unsere Zeit ist leider oben.
00:44:01: Ich könnte noch gefühlt stundenlang, weil du bist so ein spannender Künstler, aber ich würde sagen, wenn ich die Biografie durch habe, dann treffen wir uns nochmal.
00:44:06: Ich habe bestimmt viele Fragen.
00:44:07: Ich werde mir in das Buch die Fragen notieren.
00:44:09: Ich
00:44:09: glaube, dann hast du Angst vor mir, Annika.
00:44:10: Oder ich habe dann, oh Gott, meinst du, ist das schlimm?
00:44:12: Ich treff dich ja in Berlin.
00:44:13: Angst hab ich nicht.
00:44:14: Ich hab von jemandem Angst.
00:44:16: Also, lieber Jay, danke für den Besuch hier.
00:44:18: Und bis ganz bald.
00:44:19: Viel Erfolg mit dem Album, mit der Biografie.
00:44:22: Glückwunsch zu zwanzig Jahre und auf die nächsten zwanzig Jahre.
00:44:24: Und auch
00:44:25: dir viel Erfolg hier in deinem neuen
00:44:27: Zuhause.
00:44:28: Und der Auftakt mit dir.
00:44:29: Also es läuft doch.
00:44:40: Vielen Dank.
00:44:41: Bis bald.
00:44:49: Tschüss.
00:44:55: Tschüss.
00:45:02: folgt uns in unserer App, also die könnt ihr am besten downloaden, gebt uns ein Like bei Instagram, bei Facebook und lasst ein bisschen Liebe da auch auf Social Media.
00:45:12: Und wenn ihr mal Fragen habt an eure Lieblingsstars oder vielleicht auch einen Star, der unbedingt mal vorbeikommen soll, dann schreibt uns auch das.
00:45:19: Am besten für alle Infos auf antenneschlager.de gehen und ich freue mich, wenn ihr dann kommende Woche wieder mit am Start seid.
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