Von GZSZ auf die Bühne: „Der Schlager hat uns überrascht!“

Shownotes

Heute trifft Anika auf Gisa Zach und Lars Pape, vielen vielleicht besser bekannt als "Yvonne und Michi" aus „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“! 🎬🎤 Ihre Rolle als Schlager-Duo in der beliebten RTL-Serie hat hohe Wellen geschlagen - sowohl Lobeshymnen als auch hitzige Diskussionen ausgelöst.

Gisa und Lars plaudern aus dem Nähkästchen und erzählen von ihrer aufregenden Verwandlung von TV-Stars zu Schlagerperformern. Erfahrt, wie sich der anfängliche Spaß zu einer bewegenden Reise entwickelt hat und welche besonderen Highlights im Rampenlicht auf sie warten. 🕺💃 Ob das unvergessliche Live-Event in Magdeburg oder der überraschende Einladung zu einem Gastauftritt auf Tim Peters' Tour - dieser Podcast ist voller emotionaler Höhenflüge und spannender Hintergrundgeschichten. 🎶✨

Ein besonderes Highlight bietet die Erzählung, wie die emotionale Herausforderung des Gesangs Lars Pape kurz vor dem großen Auftritt den Atem raubte - im wahrsten Sinne des Wortes! Und wie sieht es nun mit der Zukunft der beiden aus? Wird es eine Fortsetzung ihrer musikalischen Karriere bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ geben? Lasst euch überraschen! 🤩

Seid bereit für exklusive Einblicke und spannende Themen - denn in dieser Episode bleibt keine Frage offen! Warum „Nervosität zur größten Freude führt“ und was Gisa Zach und Lars Pape als nächstes planen? Hört rein und entdeckt die Geheimnisse hinter ihren Rollen! 😁

🥳Wie gefallen dir Gisa und Lars auf der Schlagerbühne? Schreib uns gerne an startalk@antenne-schlager.de oder auf Instagram bei @antenneschlager – und lass uns gerne eine Bewertung auf deiner Podcast-Plattform da!

Transkript anzeigen

00:00:00: Auch in dieser Woche gibt es natürlich wieder eine neue Folge und da freue ich mich diesmal besonders drauf, denn wir bleiben zwar im Schlagersigment, aber verlassen es auch ein bisschen, denn ich habe zwei großartige Schauspieler bei mir zu Gast, Gisatzach und Lars Pape.

00:00:14: Wir sehen sie jeden Abend bei gute Zeiten, schlechte Zeiten als Yvonne und Michi.

00:00:19: Und genau in dieser Serie haben sie einen Schlagerduo gegründet, so aus Spaß quasi, und haben zwei Songs aufgenommen.

00:00:26: Die haben sie dann auch in der Serie präsentiert.

00:00:29: diesem Jahr beim großen Schlagerliebefestival in Magdeburg mit diesen Songs.

00:00:33: Und parallel dazu hatten hier auch Norman Langen und Tim Peters Gastrollen in der Serie gute Zeiten, schlechte Zeiten.

00:00:39: Und über all das werden wir mal sprechen.

00:00:40: Zum einen, ob die beiden denn begeistert waren von dieser Story oder das eher nicht so toll fanden.

00:00:46: Außerdem, auch wie die Zusammenarbeit mit Tim und Norman Langen war, wie sie ihren Auftritt in Magdeburg erlebt haben, ob es jetzt weitergeht mit dem Schlager-Duo und was der Shitstorm im Internet über diese GZS Story ihnen gemacht hat.

00:00:59: Also das werden alles Themen sein, außerdem schauen wir zurück aufs Jahr zwanzig, fünfundzwanzig, blicken voraus ins kommende Jahr und ich möchte von beiden wissen, wie sie traditionell das Weihnachtsfest verbringen.

00:01:09: Ein spannendes Gespräch, zwei tolle, tolle Schauspieler und Menschen und ich freue mich, dass ich euch das jetzt hier präsentieren darf.

00:01:16: Ganz viel Spaß mit meinem Podcast mit Gisatzach und Lars Pape aus.

00:01:20: gute Zeiten, schlechte Zeiten.

00:01:24: Und wieder scheint eine neue Podcast-Folge und auf die beiden habe ich mich sehr lange gefreut, denn ich weiß gar nicht, wie lange wir an diesem Termin rumschrauben, aber jetzt ist es soweit zum Ende des Jahres.

00:01:33: Giesa, Zach und Lars Papi sind bei mir.

00:01:35: Hallo.

00:01:36: Hallo.

00:01:36: Einen wunderschönen Tag.

00:01:38: Und alle gute Zeiten, schlechte Zeiten, Fans, wir wollen die Rollennamen auch noch mal sagen, Michi und Yvonne, ja, für alle.

00:01:43: Ansonsten erkennt man euch ja dann eh spätestens auf Social Media, wird ja alles mittlerweile gefilmt.

00:01:48: Das waren noch Zeiten, wo man früher ja beim Radio war und man nicht gesehen wurde, oder?

00:01:53: Du siehst halber auch mal geschminkt heute Morgen.

00:01:55: Hättest du

00:01:57: das geahnt?

00:01:58: Ich hatte nicht so viel Radio-Erfahrung, wie es früher war, dass man da nicht gefilmt worden ist.

00:02:02: Deswegen, ja, ich habe mir das schon gedacht.

00:02:04: Aber nur gut, ist auch schön.

00:02:06: Heute, du siehst ja immer gut aus.

00:02:08: Danke schön.

00:02:09: Ihr seht beide immer gut aus, ja?

00:02:11: Also, das soll man mal sagen.

00:02:12: Und ihr seid ja auch mittlerweile ein eingespieltes Team.

00:02:14: Wir sehen euch jeden Abend, ja, fast.

00:02:17: Und wie lange seid ihr jetzt mittlerweile dabei, jetzt getrennt von Annalisa?

00:02:20: Genau, ich bin

00:02:20: ein bisschen vor Lars eingestiegen.

00:02:22: Ich bin jetzt im November, hatte ich mein... Ich

00:02:30: bin jetzt

00:02:31: im Oktober tatsächlich durchgehend vier Jahre dabei.

00:02:35: Mein Wettegang ist ja ein bisschen anders.

00:02:37: Ich war ja mal ursprünglich als Tagesrolle geplant für zwei Folgen oder zwei Drehtage.

00:02:42: Dann waren es nochmal zwei Drehtage ein Jahr später.

00:02:45: Was ich nicht wusste, ist, dass da RTL und auch die Produktion schon so ein bisschen anders auf mich drauf geschaut haben, die ich nicht ahnen können.

00:02:53: Das es dann drei Monate wurden und dann war es wieder vorbei.

00:02:56: Die Geschichte war wieder auserzählt.

00:02:58: Dachte ich, dachten alle.

00:02:59: Ja, und dann wurde ich nochmal gefragt.

00:03:01: Und das sind jetzt tatsächlich vier Jahre durchgehend.

00:03:04: Wahnsinn.

00:03:04: Es ist wirklich die Zeit rast, aber auch.

00:03:06: Man weiß manchmal gar nicht mehr, welches Jahr.

00:03:07: Ich zähle manchmal an den Tagen und denk so, es war schon November, jetzt ist das Jahr auch schon wieder fast oben.

00:03:12: Und so ein Jahresfazit, wie war das?

00:03:15: Für euch?

00:03:15: Also für euch jetzt so jeden Getrennt voneinander.

00:03:17: Ich finde, unheimlich viele haben gestruggelt.

00:03:19: Also ich hör bei fast jedem so, na ja, also das Jahr war nicht so doll.

00:03:22: Ist was für euch ein schönes?

00:03:24: Wir schweigen kurz ein.

00:03:26: Nee, ich muss tatsächlich mal kurz überlegen, weil auch das verschwimmt ja manchmal manchmal.

00:03:30: Man weiß in dieses Jahr, was eigentlich schon letztes Jahr war und so.

00:03:33: Ich fand es herausfordernd, fand ich es, aber auch sehr spannend.

00:03:37: Also ich fand es nicht so, oh nee, das ging gar nicht, sondern ich fand es auf vielen Ebenen wirklich herausfordernd.

00:03:44: Und auch ... Ja, ich hab auch wieder viel gelernt.

00:03:46: Auf manchen Ebenen.

00:03:47: Auch

00:03:48: Positives, hoff ich.

00:03:49: Beides.

00:03:50: Ja,

00:03:50: auch Positives, auch Schwieriges.

00:03:52: Aber am Ende, also im Moment, es ist ja erst November, oder fast Dezember jetzt schon, Anfang Dezember.

00:03:58: Wir Zeit ist nicht mehr.

00:03:59: Genau.

00:04:00: Nee, ich glaube, das wird trotzdem irgendwie ein positives Jahr bleiben.

00:04:04: Auch wenn's nicht leicht war.

00:04:05: Vielleicht.

00:04:06: Bei dir?

00:04:07: Tatsächlich muss ich da ein bisschen länger drüber nachdenken, weil die letzten Wochen ein bisschen turbulent waren, vielerlei Hinsicht.

00:04:13: Stabil ist der Job und stabil ist meine Familie und das ist total schön.

00:04:17: So, deswegen wird das Jahr positiv enden, aber die letzten Wochen waren tatsächlich, wie gesagt, in einigen Bereichen sehr herausfordernd und die prägen jetzt noch diesen Eindruck, wenn ich jetzt versuche, über das Jahr twenty-fünfundzwanzig nachzudenken.

00:04:32: Wenn ich jetzt mal die letzten Wochen ein bisschen aus dem Vorlass so ein bisschen zurückschaue, ich finde, was überbleibt für mich, vor allem jetzt, wenn ich an unsere berufliche Situation denke, ist das unsere Geschichte, die wir hatten.

00:04:43: Und das ist total toll.

00:04:44: Das ist wirklich ein Highlight gewesen, dass wir das machten, durften, was wir da getan haben.

00:04:49: Und deswegen glaube ich, wenn sich jetzt die Wogen bei mir wieder ein bisschen glätten, da kann ich aber, oder will ich gar nicht mehr sprechen, dann glaube ich, war das ja ein gutes Jahr.

00:04:59: Das stinkt doch schon mal ganz gut.

00:04:59: und jetzt wollen wir auch über eure Geschichte sprechen.

00:05:01: Bei gute Zeiten, schlechte Zeiten, da war der ja ein Schlager.

00:05:04: Du, als ihr gelesen habt, dass ihr das machen müsst in euren Rollen.

00:05:07: Wie waren da so die?

00:05:08: Reaktion bei euch.

00:05:09: Jetzt war ganz ehrlich.

00:05:10: Also, was wir gesagt

00:05:11: haben.

00:05:12: Wir haben gesagt, wirklich, weil das kann Lars gleich auch noch mal erzählen.

00:05:16: Aber eigentlich haben wir das ins Geheim schon länger mal gehofft und Lars auch tatsächlich oder wie beide auch vorgeschlagen und den Autoren.

00:05:26: Und das wurde immer weggewischt.

00:05:28: Abgelehnt und niedergeschmettert, dass wir das niemals machen werden.

00:05:32: Und als es dann so weit war und wir diese Geschichte ... Sozusagen gefeugt bekommen haben, haben wir uns beide sehr gefreut.

00:05:40: Toll.

00:05:40: Eigentlich auch wieder total lustig, weil das jetzt nicht aus einer Schnapsidee geboren wurde, aber wir beide ... Gieser und Lars fanden das für die beiden Figuren eigentlich immer total schön.

00:05:52: Wir haben darum gesponnen, weil wir im Kietkopf oft... Ihr

00:05:56: Wolle ist ja ein ganz etabliertes Schlager-Fan.

00:05:59: Und

00:06:01: dann dachten wir,

00:06:02: eigentlich muss der Weg zum Schlagadoof führen.

00:06:05: Und dann haben wir das mehr oder weniger aus Spaß, aber natürlich schon mit einem... gewissen Funken ernsthaftigkeit dahinter, halt immer so gedroppt.

00:06:12: Ja, wenn wir gefragt worden sind auch in Interviews, wo, wo, wo seht ihr eure Figuren in der Zukunft?

00:06:18: Was wünscht ihr euch für die Figuren und für eure Geschichte?

00:06:20: Und da haben wir dann nicht selten gesagt, na ja, das ist doch völlig logisch.

00:06:24: Michi und Yvonne müssen Schlager singen.

00:06:27: Das ist tatsächlich, wie Gisa schon sagte, von der Produktion einfach immer so ein bisschen, nee, das verhatten wir schon und brauchen wir nicht mehr und so.

00:06:33: Und dann eines Tages, wir saßen vor unserer Produzentin und den Producern und Autorinnen.

00:06:40: Und dann hieß es so, ihr habt uns genug genervt.

00:06:43: Jetzt singt ihr Schlager.

00:06:44: Und wir so, wow.

00:06:46: Aber das war cool.

00:06:47: Also wir haben uns tierisch gefreut.

00:06:48: und ja, wie sagt man so schön?

00:06:52: Steht da nerft, tropfen, hüllt den Stein.

00:06:54: Nee, das ist toll gewesen.

00:06:57: Und ich finde, ihr habt es auch toll gemacht.

00:06:58: Man hat euch das auch abgenommen.

00:06:59: Wie du sagst, Yvonne, ist Schlager-Fan?

00:07:01: Ist Gisa auch Schlager-Fan?

00:07:03: Nee,

00:07:03: Gisa war bis zu dieser Geschichte, also kannte sie sich gar nicht aus mit Schlager.

00:07:08: Ich hab mich tatsächlich wenig mit Schlager beschäftigt

00:07:11: in

00:07:11: meinem bisherigen Leben und auch Karriere.

00:07:16: Und ja, können wir später noch mal zukommen, das ist vielleicht so ein bisschen vorgegriffen.

00:07:19: Aber mein Blick auf diese Musik und auch hat sich natürlich durch diese intensive Beschäftigung damit über diese Monate sehr, sehr verändert.

00:07:28: Also, muss ich wirklich sagen.

00:07:30: Das ist lustig, dass du das sagst, weil ich bin damals, als ich auch beim Schlager angefangen habe, beim Radio, ich wollte ja eigentlich zum Radio.

00:07:35: Und eigentlich will man ja als junger Mensch was Cooles machen, so mit Hip-Hop.

00:07:38: Und als es dann hieß, ich gehe zu einem Schlagersetter, saß ich fast weinend bei meiner Familie und hab gesagt, nein, ich will kein Schlager

00:07:43: machen, ich wag das nicht.

00:07:45: Und jetzt ist es auch anders bei dir, oder?

00:07:46: Und jetzt

00:07:46: ist es irgendwie nach fünf, zehn Jahren, kenne ich alle und alle sagen, wer du verlässt, den Schlager, weil es muss auch mal junge Leute im Schlager geben.

00:07:53: Und die Künstler werden ja jetzt immer jünger.

00:07:54: Ja, toll.

00:07:55: Und es wird irgendwie, die Zielgruppe wird eine andere... aber trotzdem, und da kommen wir dazu, wo du ja auch einen emotionalen Post gemacht hast, trotzdem hat der Schlager immer noch einen komischen Ruf und man muss sich fast rechtfertigen.

00:08:06: Also ich kriege immer die Frage, aber privat hörst du das nicht, ne?

00:08:09: Ist nur ein Job.

00:08:10: Und du hast einen Post gemacht, weil auch bei euch waren nicht alle Fans, die gesagt haben, hey cool, coole schauspielerische Leistung, wir feiern euch bisschen gute Laune in traurigen Tagen, sondern es gab richtig einen Shitstorm teilweise, ne?

00:08:22: Ja, es hat richtig

00:08:23: polarisiert, extrem polarisiert.

00:08:24: Also es gab auch tatsächlich, muss man auch mal sagen, auch wenn ich die damals auch nicht so häufig gelesen habe, die positiven Kommentare, aber also gesehen habe, weil mich das schon sehr, sehr, sehr getroffen hat, muss ich ganz ehrlich sagen.

00:08:35: Aber es gab auch ganz viele positive.

00:08:39: Das hat man ja auch dann auf dem Magdeburg-Live-Event und so.

00:08:42: Das

00:08:43: waren

00:08:45: mehr.

00:08:46: Aber die Negativstimmen waren schon auch laut zum Teil und das hat uns auch gewundert, vor allem weil Schlager und das fand ich auch schon immer, ohne mich damit intensiv beschäftigt zu haben, ist ein so... Positiv belegtes Genre.

00:09:02: Ja, also ich kenne eigentlich keine Schlager, die schlechte Laune machen oder wo man primiert rausgeht, sondern es ist im Grunde genommen, ob jetzt sehr romantisch oder sehr partyaffin, aber es ist auf jeden Fall immer positiv, oder?

00:09:16: Also und das hat mich sehr gewundert, dass es so...

00:09:19: Mich auch.

00:09:20: Das war total verwunderlich.

00:09:21: Du hast es ja eingangs gesagt, wir wollten ja mit dieser Geschichte halt eine leichte Geschichte erzählen, eine positiv besetzte Geschichte erzählen, eine lustige Geschichte, gerade in diesen sehr dramatisch behafteten GZS-Setzeiten.

00:09:33: Und das sollte ein Gegenpol sein und dass der die Leute so getriggert hat.

00:09:38: Nur aufgrund der Tanzsache, dass zwei Figuren Schlagers singen in der Serie.

00:09:43: Wir haben sie ja nicht als Lars.

00:09:44: und Giza gesungen, sondern eben als Michi und Yvonne.

00:09:46: Eben.

00:09:47: Das konnten die Leute irgendwann nicht mehr trennen.

00:09:49: Also einerseits fanden sie es richtig kacke, sobald dieses Thema Schlager wieder aufkam in der Serie.

00:09:55: Gleichzeitig haben sie aber auch ganz oft gesagt, was die Technik alles so kann.

00:10:00: Nicht so, okay, Freunde, jetzt müssen wir mal kurz noch mal zurückspulen.

00:10:03: Wenn ihr sagt, die Technik hat uns dabei geholfen, dann kann es ja gar nicht so kacke geklungen haben, dann unterstellt ihr uns ja Man hätte uns irgendwie quasi technisch verbessern müssen.

00:10:13: Wir haben aber live gesungen.

00:10:14: Wir haben im Mauerwerk live gesungen und die beiden Songs, die wir im Studio aufgenommen haben, die sind leibhaftig und ehrlich von uns beiden gesungen worden.

00:10:22: Und zwar ohne, wie heißt es hier?

00:10:26: oder die ganzen Programme, die die Noten hinziehen.

00:10:28: Man

00:10:28: hört da unsere beiden Stimmen raus und das hat mich halt echt so verwundert, dass die Leute sofort auf die Palme gegangen sind, wenn wieder eine Folge mit Schlagern kam.

00:10:37: Das habe ich nicht verstanden, das haben wir beide, glaube ich, so in der Form nicht verstanden.

00:10:40: Ja, aber persönlich und also bei unserem Live-Auftritt in Magdeburg und so haben wir, um das auch nochmal zu sagen, haben wir so viel positives Feedback auch bekommen.

00:10:50: Ja, das Schönste war eigentlich, muss ich sagen, Also von den Fans, das war auch toll, so um zu sagen, ja, es finden halt nicht alle Blöden.

00:10:58: Das ist ja auch okay, wenn Geschichten nicht allen gefallen.

00:11:01: Das soll ja auch so sein.

00:11:03: Aber ja, schönste Kompliment fand ich eigentlich.

00:11:05: Und das, glaube ich, die ging es auch, dass wir so viel positives Feedback von den echten Schlagersäger sozusagen bekommen haben und von den wirklich tollen Künstlern, die da alle waren in Magdeburg und die uns so toll supportet haben und ja, eben auch gewertschätzt haben und gesagt haben, das ist schon uns cool, was ihr da macht.

00:11:24: Und das war ehrlich gesagt, dann konnte ich da wieder ein bisschen mit Frieden schließen.

00:11:27: Und

00:11:27: die wissen ja auch, von was sie reden.

00:11:29: Ich meine, die macht es beruflich ab Ende an Bierahnung und nicht die Social Media Community.

00:11:32: Die singen ja auch alle nicht.

00:11:34: Das schott

00:11:34: uns wirklich auch so runter, ne?

00:11:36: Weil wir wussten ja auch nicht, wie wir da aufgenommen werden.

00:11:38: Hätte ja auch sein können, dass die alle irgendwie uns sehen und dann denken, was wollen die bei einem Schauspiel-Fotsistik-Ihr machen jetzt auch einen Aufschlager, wollen auch einen Teil vom Kuchen abhaben.

00:11:46: Und das war gar nicht so.

00:11:48: Wir sind von offenen Armen empfangen worden.

00:11:50: Mit ganz viel Wärme haben wir einen tollen Tag mit vielen Kolleginnen und Kollegen aus der Schlagerbranche erlebt.

00:11:56: Das war wirklich, wirklich, wirklich total toll.

00:11:58: Und die Schlager-Community, die Fans, die mochten das, was wir gedacht haben, zwar durch Weg.

00:12:04: Und was wir dann da so ein Prameckerkörper im Internet gesagt haben, mein Gott.

00:12:07: Da muss man und haben ja auch drüber gestanden.

00:12:09: Es gab viele Leute, die es gemacht haben.

00:12:11: Es gab auch eine Menge Leute, die die Geschichte irgendwie schön fand, weil sie halt eine kleine, leichtere Abwechslung geboten hat.

00:12:17: Und die Schlagerwelt fand das jetzt nicht so schlecht, was wir gemacht haben.

00:12:21: Und die waren auch sehr, sehr nett zu uns.

00:12:23: Das glaube ich, sonst hätte ich sie auch verhauen, wenn die böse

00:12:25: gewesen

00:12:26: wäre.

00:12:26: Norma Langen habe ich sie ja im Vorfeld auch schon gesagt.

00:12:28: Der hat euch ja glaube ich anmodelliert und ist ja ein langjähriger Freund von mir.

00:12:31: Der

00:12:32: hatte ja schon vorher, war der ja schon bei uns?

00:12:34: Ja genau,

00:12:34: das hat er mir

00:12:35: schon vorher bei uns erzählt.

00:12:36: Dann sollten wir ja schon nett zu ihnen sein.

00:12:38: Das

00:12:38: hat er mir unter dem Deckmannel, der verschwiegen hat, schon im Mai oder so erzählt.

00:12:41: So, du überrehst dich bei beiden Berlin, bei geht's ja der Esther nicht so was.

00:12:44: Und dann schloss dich ja so ein bisschen der Kreis.

00:12:46: Aber deswegen, die Schlager-Community an sich, die Fans, wie auch Künstler, die sind dann alle nett, aber der Rest macht einen Mülleimer über euch.

00:12:54: Das hat mir auch total leid, weil man hat es auch nicht mitbekommen bis zu deinem Post.

00:12:57: Also ich nicht.

00:12:58: Du lese ja auch nicht jeden Tag.

00:12:59: Bei GZS ist das was da so ist.

00:13:01: Aber an sich muss ich gänzlich sagen, ich gucke euch ja auch jeden Abend und mir fällt schon auf, dass viel genörgelt wird im Netz.

00:13:06: Also generell mit neuen Rollen.

00:13:07: Das ist ja das

00:13:08: Ding.

00:13:08: Das passt mir nicht.

00:13:09: Der passt mir nicht.

00:13:09: Wann ist denn die, die drei Dranzig?

00:13:12: Das ist ja leider so ein bisschen,

00:13:15: ja, es ist so ein Tenor, ein bisschen... Ja, der auch zugenommen hat, glaube ich, aber nicht nur, was unsere Serie angeht.

00:13:22: Gänzlich.

00:13:22: Oder was hat überall ein bisschen zugenommen.

00:13:25: Ich finde immer, dass man alles dafür tun muss, dass wir es umdrehen.

00:13:29: Und irgendwie kriegen wir eigentlich auch immer ganz gut hin, bzw.

00:13:33: das einfach weg ignorieren, was da an negativen Kommentaren kommt.

00:13:37: Da macht man sich tatsächlich das Leben sonst sehr schwer.

00:13:40: Es ist manchmal, es gibt ja auch viel Schlimmeres noch als das, Was jetzt im Rahmen dieser Geschichte von uns uns vorgeworfen wurde oder nicht für gut befunden wurde, das gibt ja, das ist ja wirklich ein weites Feld, was da im Netz so an, ja.

00:13:54: Neugulein und noch viel mehr irgendwie auftaucht.

00:13:57: Und insofern fand ich es nicht so dramatisch.

00:14:00: Das verdammt sich dann auch schnell wieder vergessen.

00:14:03: Ja, klar.

00:14:04: Weil man auch weiß, dass man es den Leuten sowieso nie immer allen recht machen kann.

00:14:08: Das Planet ist ein Ort geworden, wo Leute relativ leicht ganz schön viel Frust ablassen können, der sich von irgendwo aufgebaut hat.

00:14:15: Daher wird man erst mal, kommst du erst mal einigermaßen straffrei raus, wenn du pöbelst und eine große Klappe hast, man fühlt sich vielleicht irgendwie, oder die Menschen fühlen sich... gut, wenn sie da irgendwie ihren Hass rausbrüllen und lauter sind als die vernünftige Mehrheit.

00:14:30: Das ist ja in vielen Bereichen so.

00:14:32: Und da darf man das tatsächlich nicht so ernst nehmen und du kannst es halt sowieso nie immer einrecht

00:14:36: machen.

00:14:37: Das ist auf jeden Fall.

00:14:38: Und was ich auch bei euch immer gut finde, mittlerweile setzt ihr euch alle auch einzeln auf eurem Privatprofilen eben so ein bisschen für mehr Liebe im Netz ein.

00:14:45: Also ich sehe es immer bei ganz viel bei einem Mendensees, bei dir den emotionalen Post.

00:14:48: Also bei fast allen von euch, das ist auch wichtig, oder?

00:14:52: Wenn man so ein bisschen so eine Vorbildfunktion hat, mittlerweile auch zu sagen, Leute, lass doch mal einfach ein bisschen mehr Liebe da, weil wo ist die denn geblieben?

00:14:59: irgendwie im Netz?

00:15:00: Ich finde das mittlerweile wirklich schlimm.

00:15:02: Ich mach schon manchmal Detox-Tage.

00:15:03: Weiß nicht, ob es euch auch so geht, schwierig.

00:15:06: Ich kann mir das manchmal nicht mehr durchlesen, weil es mich persönlich ...

00:15:10: So.

00:15:11: Das ist ja auch gar kein reines Problem des Internets.

00:15:13: Das geht ja auch auf der Straße weiter, ne?

00:15:16: Wenn man Menschen die Tür auffällt und da kommt kein Danke mehr.

00:15:19: Ich bin im Straßenverkehr

00:15:21: jeden Tag ein Vogel, wo ich denke, was bringt dir das jetzt zu Drängeln, zu überholen und irgendwie so bescheuer zu fahren, sich so bescheuer zu benehmen?

00:15:30: Das ist generell so Respekt und ein friedliches und ein nettes Miteinander.

00:15:35: so ein bisschen verloren gegangen und das hat zum Internet so ein bisschen seinen Platz gefunden, wo das irgendwie einfach ein bisschen ungefilterter rauskommt.

00:15:44: Und ich finde das ganz, ganz furchtbar, weil ich glaube, dass wir uns das Leben sehr viel leichter gestalten könnten, wenn wir miteinander reden und nicht übereinander reden, wenn wir aufeinander zugehen und wenn man einfach ein bisschen, ein bisschen höflicher miteinander umgeht.

00:15:56: Ich glaube, das macht ganz viel mehr.

00:15:57: geht es so, wenn ich in Düsseldorf bin oder wenn ich auch in Bayern bin, auf dem Land, wir fahren halt gerne in die Berge.

00:16:03: Da grüßt man sich auf der Straße und da gehst du, würdest du niemals eine Bäckerei betreten ohne ein freundliches Grüß Gott entgegen gebracht zu bekommen.

00:16:12: Weil die Leute auch, wenn sie reingehen, guten Tag sagen.

00:16:14: Und das sind so Kleinigkeiten, die finde ich ganz, ganz viel bewirken.

00:16:17: Und wenn sich das die Menschen ein bisschen mehr zu Herzen nehmen würden, werden wir, glaube ich, einen Schritt weiter.

00:16:23: Auf jeden Fall.

00:16:23: Ja, und ich würde an dieser Stelle nochmal... Lisslich.

00:16:27: Geht es ja hier auch um Schlager, diesen Bogen-Schlagen zu der Schlagerwelt bzw.

00:16:33: zu dem, was ich da bis jetzt so miterlebt habe und so.

00:16:36: Und ich finde, dass kommen nochmal auf dieses Live-Event da, bei Schlagerhebe.

00:16:40: Ja, bitte.

00:16:40: Da wollen

00:16:40: wir auch mehr wissen, weil... Weil das im Grunde genommen so ein Gegenbeispiel war zu dem, wo wir jetzt gerade drüber reden, kann man natürlich irgendwie weiter drüber reden, aber ich finde es auch schwichtig zu sagen.

00:16:51: Und diese Musik tut da ihren Teil dran, weil sie so eine positiv belegte Musik ist, die so gute Laune schafft.

00:16:58: Da kann natürlich sagen über Musikgenres immer, was man will.

00:17:01: Und das ist ja zu Recht auch so, dass das nicht jedem gefällt.

00:17:04: Aber diese Menschen haben da zweieinhalb Tausend, dreitausend Menschen.

00:17:07: nicht weiß, wie viel das waren an dem Abend oder in dem Nachmittag.

00:17:10: Wir hatten alle gute Laune, die waren von Anfang bis Ende, haben die nur Party gemacht und waren bestens gelaunt.

00:17:17: Und ich finde, das finde ich einfach schön, das zu sehen, was solche Musik eben auch schafft und welche Momente sie hervorbringt und so weiter.

00:17:27: Ja, also das finde ich halt cool an dieser Musik.

00:17:29: Auch wenn es nie die Warte, die ich zu Hause gehört habe oder so.

00:17:34: Wie im selben Wohnen.

00:17:35: Aber ich fand das wirklich, also das ist mir nachhaltig

00:17:39: hängen geblieben.

00:17:40: Das, was du sagst, das schreibe ich definitiv, weil ich ja auch noch ein paar Wochen bevor wir in Magdeburg waren, habe ich mir zu Recherche zwecken.

00:17:47: Da konntest du nicht.

00:17:48: Deswegen war ich da alleine mit meiner Family und war bei der großen Schlager nach der Jahres in der Waldbühne.

00:17:55: Und da habe ich genau das Gleiche erlebt und gefühlt, was du gerade erzählt hast und berichtet hast, dass da aber halt Zweiundzwanzigtausend Leute...

00:18:01: Das war der Wahnsinn, ne?

00:18:02: ...die von Mittags bis Abends diesen... Schlager, dieser Schlager Musik gehuldigt haben.

00:18:08: und da war keine Aggression, da gab keine Schlägerei, es haben queere Menschen mit nicht queere Menschen zusammen gefeiert.

00:18:17: Es war eine Riesenparty und ich hab mich da von total anstecken lassen.

00:18:21: Ich wollte halt unbedingt dahin irgendwie auch ein bisschen Stallgeruch aufzunehmen, gerade für unsere Geschichte, weil ich das schon auch mag, sich dann auch irgendwie in dieses Thema zu stürzen und nicht einfach nur das so ein bisschen mitnehmen am Rande, sondern das geht Geser genauso, dass wir uns auch mit den Geschichten befassen und das nicht so oberflächlich abhandeln.

00:18:38: Und deswegen war ich halt da.

00:18:40: Und das war ein überragender Abend, da haben wir uns ja auch gesehen.

00:18:43: Und zwar, ich habe ganz, ganz häufig Gänsehaut bekommen, weil die Leute einfach mitgesungen haben.

00:18:50: Unfassbar, was da los war.

00:18:52: Oli P. hat da abends als Vorletzer derart die Hütte abgerissen mit einer Energie und einer guten Laune, die wirklich so ihresgleichen sucht.

00:19:03: Dem war ich Fan und hat mich dann nochmal umso mehr auf das gefreut, was wir dann später gemeinsam gemacht haben.

00:19:09: Und das war krass, das war einfach relativ sorgenfreie acht Stunden waren.

00:19:13: Und

00:19:13: das bei dreißig Grad, muss man ja auch noch sagen, ein praller Hitze mitten in der Waldbühne, das war ja sehr warm an dem Tag.

00:19:19: Und trotzdem waren die Leute aber eskalativ bis zum Schluss da.

00:19:22: Also bis die Fledermäuse flogen, zwanzig Uhr, dann war ja Schluss.

00:19:25: Und euer Event in Magdeburg.

00:19:27: Wie habt ihr es erlebt?

00:19:28: Ich meine, als Schauspieler seid ihr es vor der Kamera gewöhnt.

00:19:30: Jetzt noch mal einen Bühnaufschritt mit Gesang.

00:19:32: Ist ja wahrscheinlich noch mal was anderes.

00:19:33: Ging euch die Muffe, wie man so schön sagt?

00:19:35: Oder wart ihr da lässig cool?

00:19:38: Wie muss man sich das vorstellen?

00:19:40: Ja, wir werden schon anders aufgeregt.

00:19:42: Ich glaube, wir müssen es auch getrennt voneinander beantworten.

00:19:45: Ich war definitiv extrem aufgeregt.

00:19:49: Ich hab das schon öfter so gesagt, auch weil diese Frage ist natürlich schon heute gekommen, auch in der letzten Zeit bei Interviews.

00:19:55: Ich war anders aufgeregt, da was ähnelt ein bisschen, wenn ich Theater spiele.

00:19:59: Also, wenn man auf der Bühne einfach ... Ist ja auch irgendwann Premiere und da muss man's dann auch können, den Text und so weiter, da kann man dann nicht abbrechen und noch mal drehen.

00:20:08: Ja.

00:20:09: Und insofern ... Aber das war schon ... Es waren viele Leute, es war halt mit der Musik und mit dem Singen und ... das ... der Choreo und so war schon ... schon anders vor.

00:20:20: Ich war ganz anders aufgeregt als ... als sonst ... beim Drehen oder so.

00:20:24: Das war schon was sehr, sehr besonderes.

00:20:26: Wir waren angespannt.

00:20:28: Wir hatten aber auch echt einen krassen Tag.

00:20:29: Wir haben zwischendurch noch gedreht und also noch Schnipsel für unsere Serie da gedreht und so weiter und so fort.

00:20:36: Ja, ich fand es sehr positiv, positiv aufgeregt.

00:20:38: Aber ja,

00:20:39: das ist so schön.

00:20:40: Ja, es

00:20:40: sah auf jeden Fall gut aus.

00:20:41: Und Michi, du willst Michi, will ich schon sagen.

00:20:43: Und Michi, wie hat Michi es erlebt?

00:20:45: Wie hat Lars es erlebt?

00:20:46: Michi hatte Spaß, ihr wollt

00:20:48: auch?

00:20:48: Michi hatte Spaß, war ein bisschen aufgeregt, aber Lars ging ja auch schon auf Grundsatz.

00:20:53: Tatsächlich war das, also Giuseppe hat das Beispiel Theater-Premiere genannt.

00:20:57: Ja.

00:20:57: Die hast du.

00:20:58: bei einer Theater-Premiere hast du das Stück ja dann zwanzigmal durchgespielt, bevor du es zur Premiere bringst.

00:21:04: Da kennst du jede Ecke der Bühne.

00:21:05: Für uns war das tatsächlich, ja, wir haben geprobt, sehr intensiv sogar.

00:21:10: Aber dann war die Bühne neu, das ganze Drumherum war komplett neu.

00:21:14: Also es war schon noch mal ein bisschen aufregender.

00:21:16: Und ich hatte diesen Moment so kurz vorher, dass ich dachte, okay, ich kann nichts mehr.

00:21:21: Ich habe die Zeit vergessen.

00:21:23: Ich kann mein Gesangstext nicht mehr, oh Gott, oh Gott, oh Gott, also mir gegen wirklich der Stift.

00:21:28: Und das, was so übergeblieben ist, als ein sehr schöner Moment war, dass ich mich natürlich sofort vertanzt habe, hat aber fast keiner gemerkt, außer man hat uns so oft bei den Proben zugeschaut.

00:21:40: Und ich wusste aber genau, dass wenn, dann wird das an dieser Stelle passieren.

00:21:44: So, war mein moralischer Tanzpunkt, wenn man das so sagen kann.

00:21:47: Und ich habe den.

00:21:48: aber, obwohl es mir passiert ist, bin ich nicht im Panik ausgebrochen, sondern weil es so ein Spaß gemacht hat, hab ich halt weitergemacht.

00:21:55: Und da wusste ich, jetzt wird's gut.

00:21:56: Weil das war ganz am Anfang, als wir losgelegt haben, irgendwie mein dritter Schritt und so fort, wusste ich, ah, kacke, versammelt.

00:22:02: Aber es hat mich nicht geärgert.

00:22:04: Normalerweise ärgert man reflektiert sofort und der Kopf geht los, oh Gott, ich hab Fehler gemacht und so.

00:22:08: Nee, da überhaupt nicht.

00:22:10: Das war echt so, ach komm, scheißegal, mach einfach weiter, es macht Bock.

00:22:13: Und dann konnte ich so ab dem zweiten Song wirklich richtig genießen.

00:22:17: Ich hatte nur ein Riesenproblem.

00:22:18: Wir mussten ja zwischen den beiden Songs noch eine Szene spielen, wo wir auch nur einen Schuss hatten.

00:22:22: Das Raja-Gescripted.

00:22:25: Das Interview war gescriptet.

00:22:26: Ich musste noch eine Handyaufnahme machen, die dann später bei uns in der Serie auch verwendet werden musste.

00:22:32: Also die musste auch irgendwie so sein, dass wir sie verwenden.

00:22:34: Und dann zwischen den Songs musste ich noch mit dem Handy so selfie-Ding

00:22:38: sein.

00:22:38: Ein Dialog.

00:22:39: Wir hatten nur diesen einen Schuss und ich wusste so am Ende des letzten Songs so... Okay, ich habe einen verdammten, trockenen Mund.

00:22:46: Der muss gleich weg sein.

00:22:47: Dann gibt es ja Tricks, wie man das irgendwie versuchen kann zu ändern.

00:22:51: Das hat aber nicht funktioniert.

00:22:52: Und ich habe mich dann so am Ende des ersten Songs nach hinten gedreht, weil da Steffi und Normen standen, die mitgetanzt haben.

00:22:59: Dann habe ich da so versucht, meinen Mund irgendwie wieder ein bisschen mit Speichel zu füllen.

00:23:03: Es hat nicht funktioniert.

00:23:04: Ich dachte, ach, du liebst halt, ach, kommt mir egal, ist halt jetzt so.

00:23:07: Es hat sich dann bis zum Ende nicht verändert, aber es hat trotzdem Hingehauen.

00:23:10: Aber da habe ich ein bisschen gestruggelt, Trocknen munterte wie noch nie.

00:23:14: Nicht auf der Theaterbühne, sowieso nicht vor der Kamera, aber hat dann auch

00:23:18: keiner gemerkt.

00:23:19: Das kommt vor Aufregung.

00:23:21: Was gibt's da für ein Tipp?

00:23:21: Habt ihr da ein Tipp?

00:23:22: Gibt's ein Joshby-Tipp, wenn man Trocknen muntert?

00:23:24: Ich sterb ja auch tausend Tode, wenn ich eine Bühne betreten muss.

00:23:28: Na ja,

00:23:29: ist halt

00:23:29: die Zunge bewegen und die Zunge gegen den Gaumen drücken und kurz Luft holen, aber da war nix zu holen bei mir.

00:23:36: Das war sehr, sehr drisch, wie der Rheinländer sagt.

00:23:39: Hat man aber nicht gemerkt.

00:23:40: Am Ende war alles gut und es geht ja für euch jetzt weiter, denn wir hatten ja noch mal neben Norm Lang, gab es ja noch mal Schlagerbesuch, Tim Peters.

00:23:48: Ja, der war bei uns in der Serie.

00:23:50: Ich hatte er für mich attraktivste Schlagersäger.

00:23:52: Er weiß es auch.

00:23:53: Er hat das ganze

00:23:54: Studio verrückt gemacht.

00:23:55: Ich wollte grad sagen, also der ist ja wirklich... Das ist auch einfach schön anzuschauen.

00:23:58: Der Tim Peters macht

00:23:59: einen

00:24:02: guten Job und gute Musik und tolle Songs.

00:24:04: Und wie kommt ihr jetzt zusammen mit Tim Peters?

00:24:06: Wir wollen es hier verraten.

00:24:08: Ja, da gibt es ja im Dezember etwas.

00:24:10: Tim ist auf Tour, so viel kann ich ja schon mal sagen.

00:24:15: Also Yvonne und Michi, wie wir uns ja als Schlager duo nennen, die Yvonne und Michi, wir dürfen einen Gastauftritt sozusagen bei der Tournee von Tim Peters machen in Berlin am derzeiten Dezember.

00:24:29: Und ja, da werden Yvonne und Michi nochmal.

00:24:32: Ein kleines Gas geben, noch mal eine zweite Chance für ihre kleine Schlager-Karriere.

00:24:38: Und ist das jetzt privat dann, also privater Natur, oder wird es auch wieder in der Serie?

00:24:42: Nein, das ist jetzt eine Fortsetzung.

00:24:44: Nein, nicht ganz privat, weil wir bleiben natürlich in diesem Genre.

00:24:49: werden da auch nicht als Kieser und Lars auftreten, sondern wieder als Evie und Michi.

00:24:54: Das wird so bleiben.

00:24:55: Und auch die gleichen Songs, die wir ja schon alle kennen.

00:24:58: Aber genau, da dürfen wir noch mal... Ja, das war ganz zauberhaft.

00:25:01: Also, Tim und hat uns angesprochen.

00:25:03: Wir haben uns eben am Drehen schon super gut verstanden und hat uns angesprochen, ob wir uns das vorstellen können.

00:25:08: Weil er sagt, die Community hat dieses Crossover auch so gefeiert mit GZSZ.

00:25:14: Und er hat so viel positives Feedback bekommen.

00:25:17: Und das ist irgendwie... Das haben wir eigentlich auch immer gedacht.

00:25:20: Ich fand es so schön zu sehen, dass es eben doch stimmt, dass ich das Publikum, was GZS-Set guckt, eben zum Teil auch überschneidet mit den Menschen, die Schlager hören.

00:25:32: Da hat er gesagt, es wäre so schön gewesen und da wollte ich fragen, ob wir uns das vorstellen können.

00:25:36: Und ja, deshalb werden wir da noch einen kleinen Gastauftritt machen.

00:25:39: Das ist was, was ich einfach total schön finde, wenn dann aus so einer Geschichte, die wir quasi für GZS-Set gemacht haben, dann so was folgt und überbleibt.

00:25:48: Also weil man sich gut verstanden hat, weil man sich mochte, weil man irgendwie den anderen gut riechen kann, auch in dem was er tut.

00:25:54: Und da standen er uns privat mehr oder weniger gefragt, ob er mal hätte, ihr beide nicht Bock.

00:25:59: Und wir so, ja, mit dir gerne.

00:26:00: Und das ist dann einfach total schön, wenn es halt auch nachhaltig ist, was man da gemacht hat.

00:26:05: Und deswegen freuen wir uns da total drauf.

00:26:07: Das ist auch

00:26:07: voll die Ehre irgendwie.

00:26:09: Also, wie gesagt, noch mal dahin zurück, wo wir angefangen haben, von einem Profi sozusagen gefragt zu werden, weil er das ja offenbar dann auch nicht so schlecht findet, was wir da machen.

00:26:19: Ja.

00:26:20: Sonst würde er uns, glaube ich, nicht fragen.

00:26:21: Er will uns ja hoffentlich nicht plammieren.

00:26:23: Nein, Quatsch.

00:26:24: Nein,

00:26:26: das glaube ich auch nicht.

00:26:26: Das weiß ich auch.

00:26:27: Und insofern... Ich weiß,

00:26:28: was passiert denn im Abend?

00:26:31: Oh, ich war ja... Das wird sowieso spannend, weil... Ja.

00:26:35: Hast du schon mal?

00:26:35: Verstehen Sie Spaß?

00:26:37: Und das ist der Bauer Schöneberger Anruf.

00:26:38: Das ist ein langjährigen Kollegen von mir.

00:26:41: Ich freu mich, weil ich werde euch ja sehen in Berlin.

00:26:43: Ich habe letztes Jahr schon sein Konzert gesehen und jetzt noch dieses Jahr mit euch.

00:26:46: Das ist natürlich ja noch cooler.

00:26:47: Ich bin ja feiere ja sehr, was Tim macht und das er euch natürlich gefragt hat, finde ich ja noch cooler.

00:26:52: Und Tim ist glaube ich auch so ein Mensch, der hätte ja nicht fragen müssen.

00:26:55: Also wenn der fragt, dann will er das halt auch.

00:26:57: Dann hat er Bock

00:26:58: drauf.

00:26:58: Absolut.

00:26:59: Da sind sie alle ehrlich, Norman Langen, Tim, da rein, die sich, glaube ich, alle in eine Reihe ein.

00:27:03: Und nun werden ihr aber die GZ-SZ-Fans da draußen sich fragen.

00:27:06: Scheinig dürfen wir es nicht verraten.

00:27:07: Herr Pressenmann sitzt nämlich neben mir, kleinen Schlag.

00:27:09: Wie geht es denn weiter mit Iwie und Michi?

00:27:12: Das war

00:27:14: jetzt,

00:27:15: ist es

00:27:15: jetzt,

00:27:16: die

00:27:17: schweigen einfach.

00:27:18: Ja, ne?

00:27:19: Ja, auf die Werbung kommt die.

00:27:20: Du magst

00:27:20: dann jetzt jetzt die ein paar Omega zu spruggeln, weil wir jetzt ja quasi diesen Podcast an einem bestimmten Tag aufnehmen, wir gerade drehen, aber das, was gerade ausgestrahlt wird, ist natürlich, also wir kommen immer ein bisschen durcheinander mit, wo stehen wir gerade, was dürfen wir sagen?

00:27:35: Wie

00:27:35: war ich seitlich schon abgedreht?

00:27:37: Und was in der Zukunft bei GZSZ an Geschichten kommt und was nicht, ist ja auch oft wie auch der erste Teil dieser Schlagergeschichte sehr überraschend.

00:27:51: Und so soll es ja auch sein, also so überraschend.

00:27:53: Und ich würde immer sagen, Sagt niemals nie im echten Leben und auch bei GZSZ.

00:27:58: Sagt niemals nie.

00:28:00: Aber ich sehe euch beiden an.

00:28:01: Lust hättet ihr noch.

00:28:02: Ich glaube, ihr würdet jetzt beide nicht sagen, sorry, aber jetzt reicht's mir.

00:28:05: Ich hab mich für

00:28:06: mich genug besucht.

00:28:07: Ich glaube, so viel können wir sagen, das ist natürlich nichts, was wir dauerhaft und ständig, sag ich mal, in einer täglichen Serie immer zum Thema machen können.

00:28:16: Weil dafür erzählen wir zu sehr ein Leben.

00:28:19: Wir können jetzt nicht immer im Iwi und Michi Schlager üben hören.

00:28:22: Das wäre auch langweilig.

00:28:24: ehrlich zu sein.

00:28:25: Insofern kann das nicht eine dauerhafte ein dauerhafter Plot sein sozusagen.

00:28:30: Aber naja, ob es nicht auf die nicht doch mal auf irgendeine Weihnachtsfeier nochmal wieder auftreten im Kiez oder so.

00:28:37: Genau.

00:28:37: Und wir haben ja die RTL Schlager lieber.

00:28:39: Also RTL und Schlager sind ja verbandelt.

00:28:42: Das ist auf jeden Fall

00:28:42: nicht ausgeschlossen.

00:28:43: Kann ich mich jetzt direkt mal beschweren.

00:28:45: Ich wollte ja unbedingt nach St.

00:28:46: Anton wahrscheinlich daraus geworden.

00:28:48: Nixmene.

00:28:49: Stimmt, da ist auch.

00:28:50: Ja, siehst du?

00:28:51: Und ich

00:28:51: wäre

00:28:52: immer ans GZSZ, das klappt auch noch nicht.

00:28:54: Also, manchmal sind die RTL-Connections noch nicht, das ist immer noch.

00:28:59: Der Lars wäre immer überreden, da sagte ich, ich muss dann mitspielen, so ein Kompaser.

00:29:02: Da sag ich, auf gar keinen

00:29:03: Fall.

00:29:03: Was willst du denn denn nicht

00:29:04: machen?

00:29:05: Geh das mir angucken mal, wo ihr da so arbeit.

00:29:07: Ach so.

00:29:09: Aber da haben wir beide eine kleine Überraschung für die Annika.

00:29:11: Ja?

00:29:12: Ja.

00:29:12: Habt ihr?

00:29:13: Oh Gott, das war ich im Gleiche in die Support.

00:29:15: Nein, du bist eingeladen an Sets zu uns zu kommen und da stell mal ein bisschen unsere Studios angucken und darfst uns ja wenig über die Schulter gucken.

00:29:23: Ohne.

00:29:24: Komparsin sein

00:29:25: zu müssen dürfen.

00:29:28: Vielleicht überlegt es dir ja aber dann spontan auch doch noch.

00:29:30: Ja, vielleicht spüre

00:29:31: ich dann die Energie und denke so, jetzt fühle ich jetzt gehe ich in den Kiezkauf oder so.

00:29:34: Also viele das.

00:29:36: Ich

00:29:37: freue mich.

00:29:39: so, ich war wirklich doch nie da.

00:29:40: Wir müssen

00:29:40: mal bei uns vorbei

00:29:41: sein.

00:29:41: Wir schreiben immer unsere Welt.

00:29:43: Danke schön.

00:29:44: Ich würde es doch so gerne mal.

00:29:46: Ich bin ja mit GZS hat aufgewachsen.

00:29:48: Ich musste das früher den Ferien mal gucken und habe sehr protestiert.

00:29:51: Aber meine Großeltern kannten kein Abarmen.

00:29:53: Als ich klein war, haben wir gesagt, nein, in den Neunzigern.

00:29:58: Dann hab ich immer gedacht, jetzt hast du's drei Wochen geguckt.

00:30:00: Jetzt willst du wissen, wie's weitergeht.

00:30:02: Ich guck's

00:30:03: bis heute.

00:30:04: Also, es ist immer meine zwanzig Minuten Detox am Abend.

00:30:08: Weil ich finde, ihr macht das auch toll.

00:30:10: Die Serie hat sich weiterentwickelt, auch schauspielerisch.

00:30:13: Wenn ich an die Anfänge denke, das war ja alles noch ein bisschen ... Naja, Deli-Soup-Niveau, jetzt ist es aber Schauspielniveau.

00:30:18: Ihr macht das alle ... Großartig.

00:30:21: Man sieht, dass auch

00:30:22: ein Winkel sein könnte.

00:30:23: Ich finde, auch das hat immer noch, vielleicht so wie Schlager, vielleicht an mancher Stelle, hat auch GZSZ manchmal noch so ein Überbleibsel von vor dreißig Jahren.

00:30:34: Wir nennen das auch

00:30:36: einen schlechten Ruf.

00:30:37: Das heißt, du bist ein Sollein-Darsteller.

00:30:39: Ich kann es so ernst genommen, manchmal hat man das Gefühl, immer noch ruhig.

00:30:43: Das ist halt überhaupt nicht mehr, es unterscheidet sich halt qualitativ.

00:30:46: Also es ist ... Das, was es sein will, nämlich eine tägliche Serie und ein Pop.

00:30:50: Das ist gut so.

00:30:51: Und es will auch gar nichts anderes sein.

00:30:53: Aber das tut es halt sehr gut.

00:30:55: Und das ist halt kein Qualitätsunterschied, sondern es ist einfach ein anderes Genre.

00:30:58: Und das würde ich so gerne, dass das endlich mal alle verstehen.

00:31:01: Und deshalb ist die Parallel schön zu schlagen.

00:31:03: Es ist einfach ein anderes Genre als Klassik oder als Hip-Hop oder als Pop.

00:31:08: Genau.

00:31:09: Ich finde das auch, deswegen fühle ich es auch so gemein, dass man mal so sagt, ah, na, na, Daily's Hope.

00:31:12: Das spielen so die, die Schauspieler werden wollen und die haben sich geschafft.

00:31:15: Wie beim Radio, wie Radium oder Radium.

00:31:17: sind ja immer zu hässlich fürs Fernsehen.

00:31:20: Die arbeiten beim

00:31:20: Radio, weil die sind zu hässlich fürs Fernsehen.

00:31:23: Das ist ja

00:31:23: wohl eine Frechheit, sagt man immer so.

00:31:26: Die, die eigentlich

00:31:26: zum Fernsehen

00:31:27: wollten, aber die haben es nicht geschafft, weil sie nicht gut genug aussagen.

00:31:30: So, das sagt man bei Radio, wurde Radon.

00:31:31: Und Daily Soap hat halt, finde ich, in die andere Richtung, in denen man sagt, das wollten eigentlich alle Schauspieler werden.

00:31:37: Für einen Kinofilm hat es nicht gereicht.

00:31:38: hüpfen sie in der Daily so rum und ich finde, beides ist nicht

00:31:41: wahr.

00:31:42: Ja, es ist nicht mehr wahr, vor allem.

00:31:44: Also da hat sich ja nicht sehr viel geändert in den dreißig Jahren.

00:31:46: Ein wahnsinnig hohen wirtschaftlichen Stellenwert für die Sende.

00:31:49: Richtig, richtig.

00:31:49: Als ob das jetzt die Telenovelas in der R&D sind oder auch jetzt die Dailies bei RTL.

00:31:56: Da ist ein enormer wirtschaftlicher Rums hinter der wahnsinnig wichtig ist.

00:31:59: Wir beschäftigen insgesamt eine ganze Menge Menschen, die in diesem kosmausträgliche Serie unterwegs sind und gerade in der heutigen Zeit.

00:32:07: Ist das wirklich nicht zu verachten oder nicht zu vergessen, dass deine Menge Menschen Arbeit haben?

00:32:13: Richtig.

00:32:14: Und es

00:32:15: ist auch eine Menge Menschenwürgen.

00:32:17: Also mir ist gerade heute Morgen beim Sport, also du hast es auch gerade selbst von dir erzählt und beim Sport in der Umkleide wieder eine Frau begegnet, die sagt dem.

00:32:26: Die sind dann immer so ein bisschen vorsichtig, weil sie natürlich eigentlich mich nicht ansprechen wollen, dass sie mich kennen.

00:32:31: Aber ich muss ihnen das jetzt mal sagen und so.

00:32:34: Ich finde es übrigens ganz toll, was sie spielen.

00:32:36: Und ich liebe diese Serie.

00:32:37: Und ich klicke die immer und immer noch jeden Abend und so.

00:32:40: Und ich finde, das freut mich so sehr, weil wie die Menschen einem das sagen und wie sie dabei aussehen, ist es halt schön, Menschen diese Freude zu bereiten.

00:32:49: Und natürlich auch das ist Geschmackssache.

00:32:53: Das muss nicht jeder mögen.

00:32:55: Es begegnet einem sehr oft solche Kommentare, deshalb erzähle ich das und insofern ... Das ist ja auch nicht von der Hand zu weisen, dass wir vielen Menschen noch Freude bereiten.

00:33:03: Das spüren

00:33:03: wir jeden Tag.

00:33:03: Sehr viele Millionen.

00:33:05: Gucken wir ja nicht nur fünf Leute.

00:33:06: Also ich werde nicht hier eine von fünf, sondern mir eine von Millionen.

00:33:09: Das spüren wir auch jeden Tag, dass das für viele Menschen eine Relevanz hat in ihrem Leben.

00:33:13: Klar, wir machen Unterhaltung.

00:33:14: Was ich aber auch ganz toll finde, ist, dass wir halt in unser Unterhaltungsformat auch immer sozialrelevante Themen einbinden, die gesellschaftlich wichtig sind.

00:33:24: Und das finde ich auch wahnsinnig toll, dass es auch da Platz findet.

00:33:29: und wie gesagt auf der Straße merken wir einfach, dass diese Serie sehr von sehr großer Bedeutung ist für die Menschen.

00:33:36: Aber ihr müsst euch auch angewöhnen, wahrscheinlich auf zwei Namen zu hören.

00:33:39: Ich gucke die Serie zwar, aber ich weiß, wie ihr heißt.

00:33:42: Für mich ist es auch nicht klar, dass ihr nicht zum Kids-Kauf gleich fahrt und ich nicht in die WG ziehen kann.

00:33:47: Aber ihr seid doch bestimmt auf der Straße schon, hey, Yvonne, hey, Michi, oder?

00:33:52: Tatsächlich öfter als dass jemand ... Ich freu mich immer ganz toll, wenn jemand meinen echten Namen kennt.

00:33:56: Michi

00:33:56: schriftet das

00:33:57: immer.

00:33:58: Ich fühle mich sehr geehrt.

00:33:59: Da hat sich jemand tatsächlich schon damit beschäftigt.

00:34:02: Ja.

00:34:03: Die lustigste Anekdote ist immer noch, wenn ... Moment ist das ja grad nicht so, aber ich war ja sehr lange mit Dr.

00:34:10: Gerner zusammen.

00:34:11: Bin ja auch noch feiratet, als ihr wohnen mit ihm.

00:34:13: Aber wenn ich dann mit meinem echten Mann durch die Straßen gehe und dann die Kommentare lauten, na, na, na, na, wenn ich das, der Gerner sieht.

00:34:21: Nein, wirklich, ja.

00:34:22: Dann ist man so kurz, dass man denkt, soll ich jetzt einfach witzig finden?

00:34:26: Oder soll ich die Dame aufklären?

00:34:29: Und was machst du denn?

00:34:30: Dann sagst du

00:34:31: dann, du lächelst da

00:34:33: nicht.

00:34:33: Wolfgang Barrow hat mal erzählt in einem Interview, Der wurde früher, wo die immer gesagt seien, ein bisschen netter zu den Leuten, als er noch so ein Bösewicht spielte.

00:34:39: Da wurde immer gesagt, das finden wir nicht gut, was sie da so machen.

00:34:41: Und der dachte dann auch mal so, naja, soll ich es jetzt erklären oder soll ich irgendwie sagen, ist halt eine Rolle.

00:34:47: Aber niedlich, ne?

00:34:48: Das ist so, die gehen zu hundert Prozent, glaub ich, darauf.

00:34:50: Ihr kriegt, glaub ich, auch immer Bewerbungen für WG-Zimmer und so, wenn die frei sind.

00:34:53: Wenn mal jemand erzählt, wenn da irgendjemand aussieht, dass dann Außenwahl ist, kommt nachts mehr.

00:34:57: Ah, interessant, also glaubt die Iris hat das mal erzählt.

00:35:00: Und bevor wir jetzt schon wieder am Ende gleich sind, Stichwort Weihnachten ist ja nun auch bald.

00:35:04: Wollen wir abschließend auch noch mal drüber sprechen, wie verbringt ihr Weihnachten traditionell?

00:35:08: Ich nehm mal einen Familienjahr, aber in Berlin fahrt ihr weg.

00:35:11: Was gibt's da so für Traditionen, Giesa?

00:35:13: Mir gab's schon alles tatsächlich in meiner... Karriere des Weihnachtens, als ich kleine Kinder hatte, ganz klassisch.

00:35:20: Ich selber in der Kindheit bin auch mit relativ klassischen Weihnachten aufgewachsen.

00:35:24: Dann gab es schon Auslandsaufenthalte, auch es gab schon Argentinien mit der Familie, wo gar kein Weihnachten stattfand.

00:35:30: Und dies Jahr gibt es wieder ein generationsübergreifendes Familienweihnachten bei uns zu Hause.

00:35:37: Und da freue ich mich sehr drauf.

00:35:39: dass wir wirklich mit vielen Generationen alle zusammen zu Hause sind.

00:35:43: Und genau, insofern nicht mehr so ganz klassisch, weil ich keinen Weihnachtsbaum mehr kaufe und so.

00:35:48: Aber das finde ich nicht mehr notwendig für dieses Gemeinsamsein und zusammen Zeit verbringen.

00:35:53: Ja, das klingt toll.

00:35:55: Und los.

00:35:55: Den Weihnachtsbaum gibt's bei uns.

00:35:57: Hast du auch noch kleine Kinder?

00:35:58: Ich hab noch kleine Kinder.

00:35:59: Damals gab's immer uns auch.

00:36:01: Ich hab damals als Kind, waren wir fast immer, als ich klein war, verreist.

00:36:05: Wir sind immer in die Berge gefahren, was sie ganz toll fanden.

00:36:09: am letzten Schulterg gemacht, also eigentlich noch davor, weil wir sind am letzten Schulterg immer morgens ganz früh losgefahren.

00:36:14: Meine Mama hat mir mal so ein Bettchen hinten im Wagen gebaut, dann habe ich gepennt heutzutage für die Unvorstellbar.

00:36:19: Dann habe ich zwischendurch Weihnachten so ein bisschen an die Seite geschoben, weil mir die Familie fehlte.

00:36:24: Aber seit zehn Jahren, seitdem ich quasi mit meiner Frau zusammenlebe und wir Kinder haben, ist Weihnachten natürlich wieder das große Fest der Familie geworden.

00:36:35: Und ich habe dadurch auch eine ganz große neue Familie dazu gewonnen.

00:36:38: Und wir feiern tatsächlich, ich liebe das, wenn wir bei mir zu oder bei uns zu Hause sind.

00:36:43: Ich koche dann immer schon einen Tag vorher und stehe den ganzen Tag in der Küche.

00:36:45: Ich liebe das.

00:36:46: Ich höre dann immer meine Frank Sinatra Weihnachtsplatte, die ich nachher von meinem Vater habe.

00:36:51: Und dann trinke ich ein schönes Glas Rotwein oder koche ich den ganzen Tag.

00:36:53: Das geht dann am nächsten Tag so weiter und ich freue mich, wenn die Gäste kommen.

00:36:56: Der Weihnachtsbaum wird mit den Kindern geschmückt.

00:36:58: Also tatsächlich sehr, sehr klassisch.

00:37:00: Na, das klingt doch schön.

00:37:01: Und dann kommt ja der Jahresabschluss, für zwanzig, sechsundzwanzig, wenn ihr einen Wunsch hättet, privat beruflich, was auch immer, was wäre es?

00:37:07: oder auch zwei Wünsche dieser?

00:37:09: Also, beruflich habe ich zwei Wünsche, aber die verrate ich nicht, die behalte ich in meinem Kopf.

00:37:15: Und privat, ja, nee, ist eigentlich alles ziemlich toll, dass ich es schaffe, meine... Töchter regelmäßig zu sehen, die sind beide sehr weit weg.

00:37:25: Und das ist manchmal, das ist toll, aber manchmal auch traurig zu weit weg.

00:37:29: Genau.

00:37:30: Aber so eigentlich ist alles, ich kann mich nicht beklagen, gesund bleiben wäre schön.

00:37:35: Das ist eigentlich das Wichtigste.

00:37:37: Und bei dir?

00:37:37: Tatsächlich ist mein größter Wunsch, dass meine Familie und in aller Besten Falle bleiben alle Menschen gesund, aber Gesundheit ist für mich das wichtigste Thema, dass meine Familie, meine Kinder und ich gesund bleiben, dass ich diesen Job noch eine Weile noch ein paar Jahre machen darf.

00:37:54: Das ist auch ein großer Wunsch, weil ich mich wahnsinnig wohlfühle und da gerne bin an diesem Ort in Babelsberg mit dieser Figur, mit diesen Kolleginnen und Kollegen.

00:38:04: Das gibt mir eine ganz wundervolle Struktur.

00:38:08: Und vielleicht auch noch mal einen Zungen aufnehmen.

00:38:10: Oder?

00:38:11: Das schließt sich doch der Kreis.

00:38:12: Perfekt.

00:38:14: Ja.

00:38:14: Oder der schreibt euch zumindest ein.

00:38:16: Ich meine, der kann ja tolle, der schreibt für Roland Kaiser.

00:38:18: Entschuldige, ich kann das für euch auch schreiben.

00:38:20: Das werden wir am dreizehnten Dezember gleich mal fixen im Backstage-Bereich.

00:38:24: In der

00:38:24: Publikumsbefragung machen.

00:38:25: Wir werden

00:38:26: mal das Publikum befragen am dreizehnten Dezember.

00:38:28: Da sehen wir uns in der Konstellation plus Tim Peters wieder.

00:38:31: Ich freue mich sehr und sage danke für euren Besuch und ich freue mich sehr, wenn ich dann jetzt euch besuchen darf.

00:38:36: Bis bald,

00:38:37: dass du kommst und vielen Dank für das Gespräch.

00:38:39: Danke euch.

00:38:40: Tschüss.

00:38:42: Ciao.

00:38:42: Zwei so entzückende Menschen, Giza Lars.

00:38:45: Also noch mal liebe Grüße an euch und vielen Dank für diese Überraschung.

00:38:48: Man hat es glaube ich gehört, wie kurz meine Stimme stockte.

00:38:51: Und ja, ich gebe es ehrlich zu, ich habe es auch schon im Interview gesagt.

00:38:54: Ich bin großer, gute Zeiten, schlechte Zeiten, Fan.

00:38:57: Ich schaue das seit ich ein Kind bin, immer in den Ferien.

00:39:00: bei meinen Großeltern hat das Ganze angefangen und ja mittlerweile sind über dreißig Jahre vergangen.

00:39:04: Ich gucke die Serie hier immer noch und deswegen ist dieser Studiobesuch für mich auf jeden Fall was ganz Besonderes.

00:39:09: Ich nehme euch dann mit und ich freue mich vor allem auch schon auf kommende Woche, denn da gibt's endlich das Gespräch, was ich schon vor einigen Monaten führte mit Jay Khan zu seinem Album Verdammt und zu seiner Biografie und er hat auch wirklich richtig viel spannendes Verraten.

00:39:24: Das dann kommende Woche, ich hoffe ihr seid dann wieder mit dabei und bis dahin lasst Liebe da auf Instagram, auf Facebook, schreibt uns gerne eine E-Mail, welche Wunschgäste ihr gerne mal hier hättet im Sender und alle Infos rund um den Antenne Schlager StarTalk gibt's sonst auch auf antenneschlager.de und in unserer App.

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