Tanja Lasch: „Ich liebe es, Menschen zu beobachten!“

Shownotes

Heute im „Antenne Schlager Star-Talk“ 🎤✨: Eine echte Schlager-Allrounderin! Sie singt, komponiert, textet, performt … es gibt eigentlich nur eines, was sie nicht macht: Halbe Sachen 😉! Schön, dass Tanja Lasch da überhaupt die Zeit gefunden hat, um bei Moderatorin Anika Reichel über Inspiration aus der Berliner U-Bahn, Esel-Hotel-Pläne auf Mallorca und natürlich über ihr aktuelles Album „Laut und lebendig“ zu sprechen.

Tanja Lasch ist eine Frau, die alle ihre Songtexte komplett selbst schreibt (und das mit Kopfkino-Garantie!). Mit offenen Augen läuft sie durchs Leben und bekommt so immer wieder neue Ideen fürs Songwriting: kreativ, neugierig, laut, sensibel – und immer voller Geschichten. Und genau darum dreht sich diese Folge: Woher nimmt sie ihre Inspiration? Warum beobachtet sie so gerne Menschen im Zug oder schreibt über Alltag und Liebe? Und wie geht's ihr eigentlich auf Mallorca? (Kleiner Spoiler: Der einzige Mangel sind Gewürze im Supermarkt! 🌶️😄)

Doch das ist längst nicht alles: Du erfährst, wie Tanja mit dem Druck vor Album-Deadlines umgeht, warum für sie ihre „Songwriting-Familie“ das Allergrößte ist – und wie nah Teamwork und Freundschaft in der Schlagerwelt tatsächlich liegen. Außerdem spricht sie ganz offen über das Thema Älterwerden, was sie von „Ballermann-Schlagern“ hält und welche Wünsche sie sich unbedingt noch erfüllen möchte 💛.

👉 Wir sind neugierig: Was hat dich an dieser Folge überrascht? Welches Thema beschäftigt dich? Schreib uns dein Feedback, Lob oder Hinweise per Mail an startalk@antenne-schlager.de oder einfach auf Instagram bei @antenneschlager. Und: Hinterlass uns unbedingt auch eine Bewertung auf deiner Podcast-Plattform, damit der Star-Talk noch mehr Hörer findet!

Transkript anzeigen

00:00:00: Auch in dieser Woche gibt's wieder eine neue Podcast-Folge und Stammhörer wissen schon, ich freu mich immer besonders, wenn Freunde zu Gast sind.

00:00:07: Wobei das auch immer eine besondere Challenge ist, weil man ja ganz viel weiß von dieser Person.

00:00:11: Und trotzdem will ich natürlich alles dafür tun, dass ihr diese Person näher kennenlernt.

00:00:16: Und diesmal war die wunderbare Tanja Lasch bei mir wirklich eine langjährige Freundin mittlerweile.

00:00:22: Und es gab viele Themen zu besprechen.

00:00:23: Unter anderem natürlich, wie ist es auf Mallorca?

00:00:27: Im vergangenen Jahr, im April, ist sie ausgerichtet.

00:00:29: wandert.

00:00:30: Ist das der richtige Schritt gewesen oder bereut sie es vielleicht doch?

00:00:34: Was fehlt ihr auf der Insel?

00:00:35: Was war vielleicht in Deutschland besser?

00:00:37: Und bleibt sie auf Mallorca?

00:00:39: Das wird sie verraten.

00:00:40: Außer dem Hauptthema natürlich das aktuelle Album.

00:00:43: Laut und lebendig.

00:00:44: Tanja Lasch hat wieder alle Songs selbst geschrieben.

00:00:46: Auch darum geht es.

00:00:47: Woher nimmt sie ihre Ideen für kreatives Songwriting?

00:00:51: Vor allem die Themen der Liebe besingt ja Tanja Lasch.

00:00:54: Und gibt es vielleicht auch ein Thema über das sie niemals ein Titel schreiben würde.

00:00:58: Auch darüber haben wir gesprochen.

00:01:00: Und über den großen, unerfüllten Traum.

00:01:02: Und da hab' selbst ich noch was gelernt, was das mit Pepe und Eseln zu tun hat.

00:01:07: Das hört ihr jetzt in diesem großartigen Podcast.

00:01:10: Ganz viel Spaß.

00:01:11: Und immer alles auch ein bisschen mit dem Augenzwinkern betrachten.

00:01:14: Also hier treffen zwei Freundinnen aufeinander.

00:01:17: Und ich hab' wirklich auch noch Neues erfahren über Tanja Lasch.

00:01:21: Ich freu mich, auch heute habe ich wieder Besuch bei mir im Studio in der U-Bahn-Station.

00:01:26: Sitz ich heute zusammen mit Tanja Lasch,

00:01:28: hallo!

00:01:28: Wir beide meiner U-Bahn, hallo!

00:01:32: Ja, ich freu mich.

00:01:32: Apropos Privat-U-Bahn, ist es was für dich oder lehnst du das eher ab in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein?

00:01:38: Gar nicht, ich liebe es gerade in Berlin.

00:01:40: Wir kennen alle Berlin und den Verkehr.

00:01:43: Und ich fahre tatsächlich, wenn ich in Berlin lande, dann ist der Flughafen mittlerweile so gut ausgestattet mit U-Bahn und S-Bahn und so weiter.

00:01:51: Nein, ich liebe es richtig.

00:01:52: Nicht unbedingt nach ein, zwanzig Uhr, aber ich liebe es.

00:01:56: Das ist ja mal bei einiger haben wir wirklich gesagt, nee, also so öffentliche Verkehrsmittel, das ist nichts für mich.

00:02:00: Das mache ich nicht mehr.

00:02:01: Doch voll.

00:02:02: Vor allen Dingen kann ich da auch so schön Menschen beobachten.

00:02:04: Das liebe ich ja sowieso.

00:02:05: Ach,

00:02:05: das liebst du ja.

00:02:05: Einfach so ein bisschen Menschen, aber einfach so beobachten.

00:02:07: was so Leute machen, was sie tragen, wie sie sich verhalten.

00:02:10: Ja, genau.

00:02:11: Also wo ich dann meine Ideen wieder herhole, irgendwie.

00:02:14: Und dann kommt in das Song Ideen.

00:02:15: Siehst du jemand und denkst, oh, okay, da könnte ich ein Song drüber machen.

00:02:17: So schnell geht das bei dir.

00:02:19: Da fahr ich auch oben.

00:02:20: Es gibt

00:02:21: doch bestimmte Alltagssituationen, wo dann eine so Inspiration kommt.

00:02:25: Kann man gar nicht beschreiben.

00:02:26: Aber ich beobachte einfach gerne Menschen und daher kommen dann eben auch so meine Inspiration, meine Ideen.

00:02:32: Und davon haben wir eine ganze Menge auf deinem neuen Album.

00:02:35: Das ist ja erschienen.

00:02:36: Und wieder mal nehme ich mal an.

00:02:37: Hundertprozent Tanja Lasch, weil du alles selbst geschrieben hast, wie immer.

00:02:40: Du bist ja sehr fleißig.

00:02:41: Ja.

00:02:42: Genau.

00:02:42: Also nicht mitgeschrieben, sondern wirklich komplett hundertprozent Tanja Lasch.

00:02:47: Nein, es gibt allen Texts, das muss ich um Gottes Willen.

00:02:49: Mein geschätzter Gesanges Schreiberkollege Alexander Scholz.

00:02:53: Ein Song haben wir jetzt tatsächlich gemeinsam, also einen Text, weil wir einfach mal immer mal zusammen was schreiben wollten und haben es für andere Künstler nicht hinbekommen.

00:03:01: Der Song, wir könnten uns lieben, ist tatsächlich aus der Feder von Alex Scholz und mir.

00:03:06: Ansonsten, dreizehn Songs, komplett hundert Prozent Tania Lasch.

00:03:11: Aber wie schwer ist das?

00:03:12: Wenn man dann weiß, jetzt kommt ein Album.

00:03:13: Ein Album muss fertig werden, zum Datum X. Kriegst du da nicht manchmal so eine Schreibblocker, dass du denkst, oh Gott, jetzt brauch ich zwölf, dreizehn, vierzehn Songs, ich brauche jetzt vierzehn Ideen und da macht der Kopf zu oder bist du dann erst recht kreativ?

00:03:25: Weil du so denkst, da kommt ein Album, jetzt will ich wieder hundert Prozent zeigen, also Vollgas.

00:03:30: Nee, das geht auf Druck, geht das überhaupt nicht.

00:03:32: Also auf dem Album muss ich ja gestehen, es ist ja wirklich so, dass fünf Songs schon ausgekoppelt waren über die Jahre.

00:03:38: Also da ist ja Abenteuer, Lagerfeuer drauf.

00:03:41: Nicht schuldig, auch schon ein bisschen älter.

00:03:45: nur neun neue Songs geschrieben werden mussten.

00:03:51: durften und nein, aber da brauche ich Zeit.

00:03:54: Also wenn die jetzt mir gesagt hätten, in einem halben Jahr muss das Album stehen, zumal das ja auch noch alles eingesungen werden muss, produziert.

00:04:00: Ich habe ja auch diesmal verschiedene Produzenten, dann hätte ich einen wahnsinnigen Druck.

00:04:05: Also dann wäre wahrscheinlich ein Album rausgekommen, was wirklich niemand hören möchte.

00:04:10: Und von daher habe ich wieder sehr, sehr viele Ideen sammeln können, gerade jetzt zu meinem runden Geburtstag.

00:04:15: sind natürlich auch Themen drauf, die mich persönlich auch sehr beschäftigen.

00:04:19: Und deswegen hatte ich schon ein bisschen Zeit, aber ich kann nicht auf Druck schreiben.

00:04:25: Es geht einfach nicht, aber ich habe zum Glück mir jetzt die Zeit nehmen können und dementsprechend ist es was ganz Tolles herausgekommen.

00:04:32: Ja,

00:04:33: es ist, brauchst du gar nicht verlachen, es ist wirklich ein tolles Album geworden.

00:04:36: Es heißt, wir wollen uns noch mal erklären, wie ihr kam zum Albumtitel?

00:04:40: Laut und lebendig.

00:04:41: Weil du laut und lebendig bist, weil die Texte laut und lebendig sind?

00:04:45: Oder wie kommt man auf ein Albumtitel?

00:04:47: Ich finde, das ist immer schwer, dem Baby einen Namen zu geben.

00:04:49: Ja, es ist auch sehr schwer.

00:04:51: Tatsächlich ist das, wo ich wirklich überlegt habe.

00:04:53: Es gibt ja auch viele Albentitel, wo das Album so heißt wie ein Song aus dem Album.

00:04:59: Aber ich wüsste jetzt nicht, welchen Song ich dann nehmen könnte, also was da gepasst hätte.

00:05:05: Und deswegen habe ich gesagt, naja, ich bin laut, ich bin lebendig, ich bin quitsch, agil, alles und du kennst mich.

00:05:11: Und deswegen habe ich gedacht, naja, vielleicht ist es auch einfach so ein bisschen die Neugier, was man denn jetzt mit laut meinen könnte, weil ich natürlich auch ruhige töne.

00:05:19: Ich singe quasi, ich singe ja auch Balladen und so was auf dem Eibung.

00:05:22: Aber es heißt jetzt einfach laut und lebendig und weil ich halt einfach so bin.

00:05:26: Das ist doch gut.

00:05:27: Ich find's auch schön, wenn ein Albumtitel anders ist als ein Song.

00:05:30: Außer es ist so ein prägender Song, der so für dieses Album steht, dass es dann wieder passt.

00:05:34: Aber ich mag das immer, wenn ein Album ganz anders heißt.

00:05:36: Also wenn das so wie so eine Überschrift hat über alles.

00:05:39: Genau.

00:05:39: Und bei all meinen Alben war es tatsächlich so, dass es nicht ein einziger Song-Titel davon ist.

00:05:44: Stimmt.

00:05:44: Du

00:05:44: ziehst es eigentlich durch, ne?

00:05:45: Du hattest nie dieses einen Song rausgepickt.

00:05:47: und so heißt das Album.

00:05:48: Machen ja sehr viele Künstler.

00:05:49: Machen viele.

00:05:50: Passt ja auch manchmal.

00:05:52: Aber ich zieh das jetzt durch.

00:05:54: Auch bei den nächsten Alben.

00:05:56: Aber ist es für dich jetzt so, weil?

00:05:58: Album ist ja immer ein schwieriges Thema, ne?

00:05:59: Viele Kollegen in unserer Branche sagen mittlerweile auch Album.

00:06:02: Ja, für was denn?

00:06:02: Da werden vier Titel ausgekoppelt, die anderen neun sterben in Schönheit und den hören nur Fans.

00:06:07: Habe ich ganz oft schon gehört, gerade bei euch Singers Song weiter, das ist noch mal schlimmer, weil ihr bei euch verreck'n in Anführungszeichen nicht nur Titel, die ihr eingesungen habt, sondern auch noch Songs, die ihr mit Vier Herzblut geschrieben habt, also doppelt schwer.

00:06:19: Und mit Schkeller sagte den Satz vor kurzem hier mal so schön, der gesagt hat, eigentlich tut's dir um das Lied richtig leid, wenn es von dem keiner erfährt, nur die das Album hören halt, ansonsten ist dieses Lied halt so da.

00:06:30: Wie siehst du das Album?

00:06:31: Album für dich immer noch ein Thema oder wo du so denkst, so auf kurz oder lang?

00:06:35: werde ich auch keine Alpen mehr machen.

00:06:37: Also das Ding, also da hat Mitch schon so ein bisschen recht.

00:06:41: Man schreibt vierzehn Songs und Mitch schreibt ja dann auch alles selbst, also seine Texte auch vor allen Dingen.

00:06:46: Es ist tatsächlich so, dass wenn du jetzt kein Hardcore Tanya Lasch oder Hardcore-Mitch-Keller-Fan bist, kennst du nur die Single-Auskopplung im besten Fall.

00:06:55: Natürlich ist es schwer, weil ich versuche ja auch immer spezielle Themen zu bringen, spezielle Zeilen, Ideen, die es vielleicht noch nicht so gab.

00:07:03: Und ich denke, mir bei jedem Album, dir fällt nicht mehr ein.

00:07:06: Also das wird dann wirklich dann tatsächlich irgendwie ein Album, was einfach nur so dahergeschrieben ist.

00:07:11: Aber bisher hat es immer ganz gut geklappt, aber ich sehe es auch wie mit, wo ich mir denke, hm, wo geht es hin?

00:07:17: Ich

00:07:18: würde sehr gerne ... alles auskoppeln, weil man schreibt ja am Ende so, als könnte alles ne Single

00:07:23: werden.

00:07:24: Ich möchte keine Lückenfüller schreiben, weil diejenigen, die sich das Album dann holen, die wollen ja trotzdem jeden Song irgendwie toll finden.

00:07:33: Also schreibt man tatsächlich und dann wären wirklich nur fünf, sechs im besten Fall ausgekoppelt.

00:07:40: Und die anderen gehen dann davon unter.

00:07:41: Aber das ist auf dem Album jetzt ja zum Glück so, es sind ja schon fünf Auskopplungen.

00:07:45: Das macht es anders bei denen.

00:07:47: Jetzt haben wir ja auch vor ausgekoppelt schon drei oder zwei jetzt mittlerweile.

00:07:52: Und es gibt im Grunde nur noch drei oder vier, die dann auch noch aus... Also vielleicht habe ich mit dem ab und glück, dass wirklich fast jeder Song außer natürlich das schwere Ballade, das ist ganz klar.

00:08:04: Auch

00:08:04: zur Weihnachtszeit ist ja Ballade.

00:08:06: Ja.

00:08:07: Also thematisch jetzt ein bisschen mehr leben, das ist eine sehr, sehr tiefgründige Geschichte.

00:08:12: Aber am Ende trotzdem so, dass ich sage, die werde ich definitiv aber auch live singen und so weiter, wenn es irgendwie zum Abend hin oder die Stimmung einfach passt.

00:08:20: Also ich glaube, bei dem Album ist es tatsächlich so, dass sich das nicht jeder Song untergeht, ein Anfang strichen, weil eben auch viel schon ausgegrüppelt wurde.

00:08:28: Ja, dann drücken wir mal die Daumen, dass wir die anderen Titel auch noch hören.

00:08:31: Und Du hast vorhin gesagt, Du hast eine große Null.

00:08:33: Also auch das, was dich quasi thematisch beschäftigt hat, ein bisschen auf dem Album.

00:08:37: Ich kenne es ja, wir sind zwar genau zehn Jahre auseinander, aber ich hatte ja auch die große Null und kann das nur bestätigen, eine Null macht was mit einem.

00:08:43: Weil einfach da steht dann eine andere Zahl vorne, so ein ganzes Jahrzehnt ist irgendwie abgeschlossen und man hat dann erst mal eine neue Zahl da vorne und irgendwie ist eine Null was Besonderes, es ist einfach so.

00:08:52: Wie gehst du aber damit um?

00:08:54: Ist es bei dir, also gerade wie Frauen, habe ich immer das Gefühl, stehen noch mehr im Fokus, was das Alter angeht?

00:09:00: So Männer sind ja cool, wenn sie dann irgendwie auch weiß ich nicht, sind, dann ist die Freundin zwanzig Jahre jünger, alle feiern sie.

00:09:05: Und wir Frauen sind so, wie kann sie denn?

00:09:08: Also, hast du irgendwie, macht es was mit dir, die null?

00:09:11: Oder denkst du so, mein Gott, es ist dann halt auch wieder nur eine Zahl und man wird halt älter, kann ja keiner aufhalten die Zeit.

00:09:17: Wie geht's dir damit?

00:09:18: Nimm uns da mal mit in deine Gedankenwelt.

00:09:20: Die macht was mit mir, aber nicht im Sinne von, oh Gott, dann kommen die ersten wie Wehchen, dann hab ich's im Kreuz, dann hängen irgendwann richtig komplett meine und alles im Gesicht.

00:09:31: gar nicht.

00:09:33: Nein, die macht was mit mir einfach, weil die Lebenszeit, die möchte ich einfach noch über Jahrzehnte haben.

00:09:40: Und wenn wir beide uns privat unterhalten und darüber reden, weißt du noch vor fünfzehn Jahren, wo ich mir den gewartet meine, das ist doch keine sieben Jahre her, wo ich dann erst mal merke, ach du Scheiße, okay, jetzt nochmal fünfzehn Jahre weiter gedacht, fünfundsechzig.

00:09:54: Es ist für mich, als wäre es gestern, das ist das, was mich einfach nur traurig macht, dass ich diese Lebenszeit kürzt beziehungsweise ich genau so wie ich jetzt bin eben auch in zwanzig Jahren noch sitzen möchte und einfach lustig sein und so weit kann man ja alles sein.

00:10:10: das

00:10:10: ist das einzige

00:10:11: was mir wo ich mir Gedanken drüber mache mit der zahl alles andere dass man jetzt alt ist oder irgendwas gar nicht.

00:10:19: also das ist wirklich null der fall.

00:10:22: einfach nur

00:10:23: Dass sich die Zeit verkürzt.

00:10:24: Das klingt so ... Dass sich die Zeit

00:10:25: verkürzt, so wie man früher gesagt hat.

00:10:28: Zeitrast im Alter.

00:10:30: Noch schneller.

00:10:31: Noch schneller.

00:10:31: Das kann ich nur bestätigen, gerade auch, wenn man Kinder hat.

00:10:36: Oder mittlerweile eben merkt, dass man ein erwachsenes Kind hat, was schon drei Jahre volljährig ist.

00:10:43: Das macht mich irgendwie traurig, aber alles andere, da bin ich total ... Da freu ich mich irgendwie drauf auf die ersten Sachen.

00:10:50: Ich freu mich nicht, ich freu mich nicht.

00:10:52: Ich freu mich nicht auf die ersten Beweichen.

00:10:54: Nee, freu ich nicht.

00:10:54: Aber du hast kein Problem mit der Zahl.

00:10:57: Es ist ja wirklich ... Die werden, ich meine, du kennst mich.

00:11:00: Ich hatte schon zwei Jahre vorher, hab gesagt, oh Gott, wenn ich vierzig werde, meine, jetzt bin ich, das ist auch nicht so schlimm, hab ich auch überlebt.

00:11:06: Aber alleine im Kopf, ich hab mir so einen Stress gemacht wegen dieser Null und diesem Druck und diesem, wo stehst du jetzt?

00:11:12: Bist du angekommen?

00:11:13: Hast du deine Lebensziele?

00:11:15: Und dann rechnest du wirklich, wie viele Jahre du noch hast, wie viel Zeit du noch hast um irgendwie so, aber wir sind ja auch immer so getrieben, weil wer sagt denn, dass man mit vierzig heirat Kind, dass wir das haben.

00:11:25: Also es ist ja, wir haben ja keine Strichliste, die wir abhaken.

00:11:27: Deswegen denke ich, so jeder hat ja ein anderes Lebensmodell.

00:11:30: So sieht es aus.

00:11:30: Ich glaube, den Druck, also ich lerne es gerade in so einem Coaching, dass man sagt, den ganzen Druck, den wir Menschen uns machen und dadurch auch diese manchmal depressiven Phasen kommen eigentlich, weil wir im Kopf eine Schaltplatte abspielen, in der wir selber immer wieder uns Druck machen, weil wir lektiert uns das denn.

00:11:44: Richtig.

00:11:44: Ja, so sehe ich das auch.

00:11:47: Dann rattert

00:11:48: das und rattert das und rattert das.

00:11:50: Du, du und deine Null, du und deine

00:11:51: Vierzig.

00:11:53: Komm erst mal in mein Alter.

00:11:55: In mein episches.

00:11:57: Oh mein Gott.

00:11:59: Und das Schlimme ist, finde ich, man fühlt das Alter auch nicht mehr.

00:12:02: Ich muss manchmal wirklich überlegen, wenn jemand zu mir sagt, wie alt bist du, dann hab ich mich nachrechnen, weil die letzten Jahre so schnell vergangen sind, dass ich das Gefühl hab, ich war irgendwie gar nicht mehr dabei.

00:12:10: Oh mein

00:12:11: Gott.

00:12:11: Geht das auch so?

00:12:12: Ich vergesse das manchmal auch so durch diese Corona-Zeit, glaube ich.

00:12:15: Ich habe das Gefühl, mir fehlen irgendwie so drei.

00:12:17: Ich fühl gar nicht mehr, wo die Jahre hin sind.

00:12:19: Das ist so zack weg.

00:12:20: Aber du weißt jetzt natürlich, dass du fühlst dich

00:12:23: nicht.

00:12:23: Ja, aber eine Zeit lang, gerade bei den Dreißigern hinten rum, habe ich mich echt manchmal verrechnet.

00:12:27: Da habe ich mich auch schon gemacht.

00:12:28: Aber nicht mit Absicht, sondern dachte ich mir so, ne, hey, kann ja gar nicht hinhauen.

00:12:31: Nee, wir haben ja schon vierundzwanzig.

00:12:32: Ich bin ja schon älter.

00:12:33: So, wir haben wirklich Jahre manchmal gefehlt, so vom Gedanken.

00:12:37: Nee, das ging mir nicht so, ne?

00:12:39: Oh, wie lange

00:12:39: du ja schon wieder weg bist.

00:12:40: Ich meine auch, wie ich Tränen in den Augen hatte, fast als es hieß, naja, ich glaube, ich ziehe dann so nach Mallorca und ich so,

00:12:47: nein!

00:12:48: Das stimmt.

00:12:49: Meine Freund, du bist über ein Jahr schon weg.

00:12:51: Anderthalb

00:12:51: Jahre.

00:12:52: Anderthalb

00:12:52: Jahre, das war April?

00:12:53: April?

00:12:53: April?

00:12:53: April?

00:12:53: April?

00:12:54: April?

00:12:54: April?

00:12:54: April?

00:12:54: April?

00:12:54: April?

00:12:54: April?

00:12:55: April?

00:12:55: April?

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00:12:56: April?

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00:12:57: April?

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00:13:00: April?

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00:13:01: April?

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00:13:02: April?

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00:13:03: April?

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00:13:03: April?

00:13:03: April?

00:13:03: April.

00:13:04: Ich habe das Gefühl, ich habe gerade mal so eingeläbt mit einem ersten Sommer oder so.

00:13:08: Und jetzt ist schon der zweite Sommer fast rum.

00:13:10: Also das ist tatsächlich genau das, was ich jetzt eben meine, dieses Schnelllebige.

00:13:15: Also das ist für mich gerade total grausam.

00:13:17: Also ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war

00:13:23: quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war quasi noch, ich war Aber eben schon mit dem Lebensort von Deutschland nach Mallorca.

00:13:35: Alles richtig gemacht, bereut.

00:13:37: Wie ist da deine Emotionswelt?

00:13:38: Also denkst du so, nee, das war genau so richtig.

00:13:40: Ich bin happy zu hundert Prozent oder komm auch mal Momente, wo du so denkst, war das alles so richtig?

00:13:44: Also wie fühlst du dich mit der Entscheidung jetzt so anderthalb Jahre danach?

00:13:48: Alles richtig gemacht.

00:13:49: Also ich sag mal so, ich hab ja nicht mein Leben in Deutschland aufgegeben.

00:13:53: Also es existiert immer noch das Haus.

00:13:55: Und am Ende, man muss ja sagen, ich bin ja aus beruflichen Gründen meines... Ich bin jetzt, es ist jetzt nicht dieses typische Auswandern, wir geben alles auf, wir schauen mal, wir öffnen da ein Restaurant, da ein Nagelstudio, also so ist es ja nicht.

00:14:08: Ich wusste ja, es ist zumindest schon mal für Sicherheit gesorgt durch seinen Job.

00:14:13: Ich kann von überall, ob ich jetzt von Mallorca nach München fliege oder von Berlin nach München, ich fliege eine halbe Stunde länger, sage ich jetzt mal, um zu arbeiten.

00:14:21: Ich bin viel in Deutschland, ich bin jetzt auch wieder zehn Tage im Grunde in Berlin.

00:14:26: Besuche meine Familie, meine Freunde und arbeite hier auch.

00:14:29: Deswegen kann ich nur sagen, dass ich für mich persönlich schon sage, dass ich als richtig gemacht habe, weil mir hat ja in Deutschland nichts weiter gefehlt, außer die Sonne.

00:14:38: Und die habe ich jetzt und ich lebe aber sonst mein Leben wie immer.

00:14:41: Ich hab dort einen Freundeskreis auch, aber hab natürlich auch nach wie vor meinen Freund in Deutschland, und wir wissen ja alle, wie viele Menschen auch auf die Insel kommen,

00:14:48: die ich auch immer wieder sehe.

00:14:49: Vor allem

00:14:49: aus Urlaubgründen.

00:14:50: Ja.

00:14:51: Und von daher, nein, ich kann schon, ich bereue gar nichts.

00:14:55: Also, weil es gibt nichts zu bereuen, weil ich nichts aufgegeben habe.

00:14:59: Es existiert alles noch.

00:15:01: Also, ich hab meinen Job noch, das Haus, das ist zwar vermietet, klar, das muss gepflegt werden, aber ich habe ja nichts dafür aufgegeben, außer, dass ich vielleicht ... Die Familie weniger sehe und die Freunde, aber das war es dann auch.

00:15:13: Aber das ist doch schön.

00:15:14: Ich meine, es ist ja immer auch ein Risiko.

00:15:16: Kann ja schon sein, dass man dann irgendwie merkt, so richtig komme ich hier nicht an oder ich habe es mir schöner vorgestellt oder das ist eine Urlaubsinsel, wenn man dann da wohnt, ist es eben dann doch nur eine Insel.

00:15:25: Also kommt ja, ich meine, es kommen ja auch viele Auswanderer zurück, viele sind auch happy.

00:15:28: Deswegen halt auch die Frage ist, es ist ja immer, alle stellen sich es natürlich in der Vision immer super zu, also vor.

00:15:34: Aber es kommt ja auch viele Auswanderer dann irgendwann auch zurück, die sagen, na ja, habe ich mir schöner vorgestellt.

00:15:38: Ich will wieder zurück.

00:15:39: Aber bei dir hatte ich jetzt noch nie den Eindruck, aber deswegen jetzt auch mal die Frage für die Hörer, da sagst du, alles richtig gemacht

00:15:45: war.

00:15:45: Genau.

00:15:46: Also viele, das ist ja das, was ich eben meinte, wenn ich dort ein Geschäft eröffnet hätte und es würde floppen, es würde nicht funktionieren, also da müsste ich ja irgendwie zurück in meinen alten Job im besten Fall und so weiter, aber das ist ja bei mir nicht der Fall.

00:15:57: Ich mache meinen Job wie immer.

00:15:59: Genau.

00:16:00: Mein Freund hat dort sein Job und da gibt es für mich eigentlich bis auf die Gewürze, die ich nicht bekomme.

00:16:06: Soll

00:16:06: ich dir ein Kehrpaket schicken, segelmäßig?

00:16:09: Das ist eigentlich

00:16:10: keinen Grund, da zu meckern über die Insel.

00:16:14: Natürlich, ich ertappe mich auch dabei, das muss ich auch sagen, dass ich schon über die Touris ein bisschen schömpfe.

00:16:21: Aber ich sag, oh Gott, du kannst doch nicht Turis sagen, du bist ja im Grunde.

00:16:25: Ja,

00:16:25: ich fühl mich ja selber.

00:16:26: Aber dass ich schon sage, jetzt wird die Insel ein bisschen ruhiger.

00:16:29: Ich bin ganz froh.

00:16:31: Aber nein, um Gottes Willen, bis auf die Gewürze, die ich im Supermarkt nicht bekomme, ist alles top.

00:16:36: Was fehlen dir dafür Gewürze?

00:16:38: Was gibt es da nicht, was es hier gibt?

00:16:40: Na ja, also bei mir ist das ja so, du kennst ja meine Küche, ich hab einen riesengroßen Gewünschrank, wo halt alles ist, von Senfkörnern bis zu Selleriesalz bis hin zu... Ja, du hast

00:16:48: alles in deiner Küche.

00:16:49: Also alles, was man auch mal nur für einen Braten, den man alle drei Jahre mal braucht, habe ich alles da.

00:16:55: Und dort gibt's halt die Standardgewürze, Pfeffer, Salz, Paprika, Rosmarin.

00:16:59: Ach, ich dachte, eine Küche ist so ein bisschen mehr...

00:17:01: Ach, nein!

00:17:02: Die machen viel auch Kräuter im Supermarkt.

00:17:04: Also zum Glück gibt es den deutschen Supermarkt an der Praia, da bin ich wirklich... Dauer Gast.

00:17:08: Nee, die kochen halt ganz anders.

00:17:09: Und ich bin halt so gewürzt, also ich geh auch jetzt, wenn ich in Deutschland bin, hab ich dann mal einen größeren Koffer dabei, dann hole ich mir dann so Gewürzmischung und so, weil das gibt's da schon mal gar nicht.

00:17:17: Das ist eigentlich alles, was mir fehlt.

00:17:19: Die

00:17:26: Gewürzmischung, die sie

00:17:28: gibt.

00:17:28: Gewürzmischung für Fleisch, Fisch, alles, da macht

00:17:31: man alles richtig.

00:17:32: Dann hast du irgendwann auch wieder ein volles.

00:17:33: Wenn dir jeder einen Gewürzmischung mitbringt, regelmäßig.

00:17:36: Wo hast du dann in drei Monaten auch wieder einen vollen Strang?

00:17:38: Das ist doch schön.

00:17:39: Man muss deutlich denken.

00:17:42: Wenn der Gewürze fehlen soll, zu Gewürze kriegen.

00:17:44: Oh

00:17:45: ja, schön.

00:17:46: Bitte, bitte.

00:17:47: Aber das ist ja toll, wenn die Gewürze das einzige Problem sind.

00:17:50: war unterm Strich alles richtig, würde ich jetzt sagen.

00:17:52: Und du hast ja, ich hab das Gefühl, so ein bisschen wird dein Kreis ja auch größer auf Mallorca, ne?

00:17:56: Während am Anfang ihr quasi nur in Anführungszeichen euch als Paar hattet, was ja schon mehr ist, als wenn man alleine auswandert, ist es jetzt schon, dass dort auch Leute wohnen, man connectet sich, Olaf Berger auch, ein sanges Kollege wohnt ja zum Beispiel auch auf Mallorca, es sind ja dann doch mehr da, als man auch denkt, auch wohnhaftmäßig, also die da nicht nur einfach zum Auftritt kommen.

00:18:13: Und du bist halt unheimlich schnell vernetzt, also Reik, also von meinem Freund quasi, die ... Eigentlich wirklich die besten Freunde leben dort auch, arbeiten auch in unserem Unternehmen, sind auch bei der quasi Kapitänin und die hatten wir ja eh schon, also da waren wir schon mal sicher, die haben Olaf Berger, seine Frau, wir sind total, ja wir treffen uns oft zum Essen und so weiter, also wir sind da wirklich auch viel zusammen.

00:18:37: und natürlich lernst du auf der Insel dann auch hier mal jemand kennen und da mal jemand kennen und dann dadurch lernst du wieder andere kennen, viele, viele Deutsch natürlich auch und vernetzt dich unheimlich schnell.

00:18:47: Also und mittlerweile wissen wir schon, ich könnte dort eigentlich schon Party schmeißen.

00:18:52: Und es würden

00:18:52: Leute kommen.

00:18:53: Mit den

00:18:53: Leuten, die man dort so kennengelernt hat.

00:18:55: Du bist ja eh nicht so der Geburtstag.

00:18:57: Ich erinnere mich ganz früher, hast du Geburtstage mal gefeiert und irgendwann hörte das dann auf.

00:19:00: Da wurde das so ausgeschlichen.

00:19:06: Ja, zu deinen Unkunsten

00:19:08: quasi, weil ... Nee, weil ich genau bei der einen Party nicht konnte, da war ich mal krank, wo du so schön gefeiert hast und da war ich sehr traurig.

00:19:14: Und dann hast du es irgendwann, das ist schon ewig her.

00:19:16: und da konnte ich nicht kommen.

00:19:17: Da war ich sogar, glaube ich, noch in einer Beziehung, als hundert Jahre her.

00:19:19: Das ist wirklich gut.

00:19:21: Das war keine Ahnung.

00:19:23: Aber auf jeden Fall war es, da dachte ich mir, jetzt bist du gar nicht bei dem Geburtstag.

00:19:27: Naja, sie wird bestimmt nächstes Jahr feiern und dann hast du es so ausgeschlägt und nie wieder gefeiert.

00:19:32: Aber du bist so

00:19:33: oft bei uns zu Gast gewesen.

00:19:35: Ja, aber trotzdem.

00:19:36: Das muss mein Vierzigstag gewesen sein.

00:19:38: Da war ich nämlich zuvor.

00:19:39: Ich hab mein Vierzigstag in der New

00:19:40: York-Party.

00:19:40: Eine ganz große Grillparty war da im Garten bei dir.

00:19:43: Auch eine gute Partys haben wir ja nun aufgeschmissen.

00:19:46: Das war eine richtige Geburtstagsparty.

00:19:47: Da war ich krank.

00:19:48: Okay, dann kann sein, dass es mein Viertigster war.

00:19:51: Das war eine B-Drama-Party.

00:19:53: Ja, oder so.

00:19:53: Auf jeden Fall war ich nicht da.

00:19:55: Ich konnte nicht.

00:19:55: Und dann hast du gedacht, jetzt feier ich nie wieder.

00:20:00: Aber dafür hast du ja deinen letzten, also wenn man das auch mal so sagen darf, ich nehme jetzt mal hier, deine neununddreißigsten noch bei mir auf Mallorca verbracht.

00:20:08: Das war schön.

00:20:10: Das war einer meiner schönsten Geburtstag.

00:20:12: Das war wirklich, also ganz kleine Runde, aber wenn man da auch, ihr habt es euch auch so schön gemacht und man schaltet da ab und weiß ja, Mallorca ist ja meine Lieblingsinsel.

00:20:18: Also wenn es die Möglichkeit gäbe, ich würde euch ja sofort, also wenn der Mann da ist und das auch möchte, ziehe ich sofort hinterher.

00:20:24: Das könnt ihr gerne.

00:20:25: Schön Spanier vielleicht so, ne?

00:20:27: Und dann geht das ...

00:20:29: Und ich.

00:20:29: Das singen alle die größeren an der Karine.

00:20:35: Tolle Nummer, tolle Nummer.

00:20:36: Gibt es eigentlich Approportnummer?

00:20:38: Wenn wir über Songs auch, du bist ja auch Songweiterin.

00:20:40: Gibt es eigentlich Themen für dich, wo du sagst, da würde ich nie drüber schreiben?

00:20:43: Ich denke jetzt gerade, weil es ist eine schöne Überleitung wegen dieser Dreiernummer, wo ich ja wirklich, also wo auch Jack Hahn zu mir gesagt hat, Mensch, Annika, du bist die einzige Journalistin, die bisher positiv auf dieses Thema reagiert hat.

00:20:54: Alle anderen haben gesagt, wie könnt ihr dann darüber singen?

00:20:57: Und da habe ich gesagt, okay, Das sagt das jetzt nicht mehr bei mich oder über die Kollegen aus, dass sie das feiern und alle anderen sagen,

00:21:03: wirklich.

00:21:03: Gibt es Themen, wo du sagst, würde ich nie besingen im Schlager?

00:21:06: Mach ich nicht, fühle ich nicht, traue ich mich nicht.

00:21:08: Politisch würde ich mich nicht äußern, weder positiv noch negativ.

00:21:11: Das macht

00:21:11: dir bis auf Roland eigentlich so gut wie niemand, glaube ich.

00:21:14: Ja,

00:21:15: genau.

00:21:15: Nein, das war's aber schon.

00:21:17: Ganz im Gegenteil, ich würde viel lieber über Dreier singen und so was.

00:21:21: Hast du aber noch nicht, ne?

00:21:22: Dreier fiel dir aber auch auf.

00:21:23: Hast du schon über Dreier gesungen, ja?

00:21:25: Na ja, indirekt.

00:21:25: Also ich versuche natürlich auch... Und du guckst

00:21:27: durch Schlüsselloch lieber.

00:21:28: Ja, ja.

00:21:30: Nein, auf meinen Alben.

00:21:32: Ich versuche immer... Also ich bin auf meinen Alben immer irgendwo auch entweder in einer Dreierärztbeziehung oder...

00:21:38: Ach, stimmt.

00:21:40: Die Betrogende bin ich eigentlich selten, mehr bin ich die, die betrügt.

00:21:43: Und das ist auch ein Biograf.

00:21:45: Aber auch nur, weil ich halt nicht genug Liebe bekomme.

00:21:47: Also natürlich auch mit einer gewissen Begründung dazu.

00:21:50: Nein, ich bin da für alles.

00:21:52: Also gerade das Rund- und das Thema Liebe und Leidenschaft, also da alles besingen.

00:21:56: Es ist tatsächlich nur das Thema Politik, wo ich sage, nee, also da möchte ich nirgendwo anecken und deswegen... Mach ich es nicht und das macht man im Schlager ja auch, ist jetzt auch nicht so Gang und Gebe von daher.

00:22:08: Also was ich damit sagen will ist, es gibt eigentlich kaum Thema, was ich nicht besiegen würde.

00:22:12: Okay, ob ich mal gespannt darauf, was wir uns noch in Zukunft freuen können.

00:22:15: Weil ich meine liebe Leidenschaft ist ja eigentlich dein Hauptthema in den Songs.

00:22:18: Es geht schon vorrangig immer um Liebe, um Leidenschaft, um Schmetterlinge im Bauch, um Kennenlernen, um auch Trennungen.

00:22:24: Also ich finde immer noch die Idee Paris ist auch nur eine Stadt.

00:22:27: Das ist ja für mich einer meiner Favoriten, weil ich einfach denke,

00:22:29: wie...

00:22:30: Cool und wie kreativ bist du halt die Stadt der Liebe, ja, Paris, die für jeden hier so auf diesem Podest, oh, ich möchte einen Heiratsantrag in Paris kriegen.

00:22:38: Das ist die Stadt.

00:22:39: Und du machst dann einfach so ein Anti-Song, in dem du sagst, naja, aber wenn ich jetzt mich trenne in Paris, dann ist die Stadt genauso blöd wie die anderen Trennungsorte.

00:22:47: Und dann ist hier nicht mehr La Mortejour.

00:22:49: Und das wird nicht einfach, also woher du diese Ideen nimmst, wie ich so toll aus einer Liebestadt eine Anti-Stadt zu machen,

00:22:54: in dem Thema.

00:22:54: Nein, entzauber mal, entzauber.

00:22:56: Entzauber

00:22:56: einfach

00:22:56: diese Stadt, die man nur mit der Liebe in Verbindung bringt.

00:22:59: Genau das möchte ich ja auch.

00:23:02: Und genau das schaffe ich ja auch immer wieder auf den Alben.

00:23:06: Normale Themen, wenn es um Trennung geht, eben so zu verpacken, dass es wieder ein bisschen interessanter ist.

00:23:12: Kann ich halt einfach.

00:23:13: Das kannst du wirklich wie keine andere und ja mittlerweile auch.

00:23:16: Jetzt sagen viele, na gut, sie schreibt halt Songs für sie selbst, hat sie vielleicht erlebt oder gehört die Geschichten.

00:23:20: Aber mittlerweile, du bist ja auch eine Songweiterin für sehr viele andere Künstler.

00:23:24: Also du schreibst ja auch für Anna Karina Wojczak zum Beispiel jetzt mehrere Songs schon.

00:23:28: Du schaffst es ja mittlerweile auch, Künstler abzuholen, dass die deinen Text hören und sagen, fühle ich, nehm ich auf.

00:23:33: Ich meine, das ist ja nochmal ein anderer Ritterschlag.

00:23:35: Das ist total, das ist ein absoluter Ritterschlag.

00:23:38: Also das ist für mich so, dass auch mittlerweile schon Künstler auf mich zukommen und mich persönlich fragen.

00:23:44: Ich meine, ich bin natürlich auch eine der wenigen Autoren, die auch in dem Schlager-Wissen ist, unterwegs ist und für andere schreibt.

00:23:52: Es gibt natürlich, um Gottes Willen, Daniel Sommer und so weiter.

00:23:55: Aber letztendlich treffe ich diese Menschen ja auch immer hinter den Bühnen.

00:24:00: Und wenn die dann persönlich zu mir kommen und sagen, ich würde so gerne, dass du mir ein Song schreibst, ich feiere da eine Texte, das ist für mich wirklich fast schöner als für mich zu schreiben.

00:24:10: Ja?

00:24:11: Wenn Künstler, wo ich früher, wirklich, ich meine, es ist echt so, auch wenn ich jetzt schon fünftig bin, die ich tatsächlich, so was wie in einem Enchir, Patrick Lindner und so, also wo ich letztendlich auch.

00:24:22: Wir sind im Fernsehen und ich nicht.

00:24:24: Und im

00:24:25: Airplay auch ganz vorne gewesen.

00:24:26: Ja,

00:24:26: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,

00:24:27: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,

00:24:28: ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja,

00:24:39: ja, Ich finde das toll und ich finde es auch immer noch ganz klar und das werde ich nie verstehen, wie man das kann, obwohl du auch ein kreativer Mensch bist, wenn ihr Songwriting-Camps macht.

00:24:47: Da bist du ja auch fester Bestandteil, wie auch Anne-Marie Eifelt, wie mit Schkeller eine Zeit lang und ja, ihr seid ja da so ein Team.

00:24:53: Und das finde ich, dass man dann früh gesagt bekommt, okay, wir schreiben jetzt ein Song für ... Wir nehmen jetzt mal jemand, Christian Leis.

00:24:59: So, Christian Leis möchte auf dem neuen Album gerne thematisieren, seine Ehe, das, das, das, das, als Thema, schreibt ein Song.

00:25:06: Und dann legt ihr los und dann wie früher in der Schule, wie's wenn's heißt, hier ist dein Aufsatz, du hast drei Stunden Zeit, bitte jetzt, seid ihr dann im Team und dann heißt es, so bitte jetzt ein Song und müsst den am Abend ja noch präsentieren.

00:25:17: Und nun seid ihr ja auch alle ehrgeizig, keiner will ja um achtzehn Uhr da sitzen und sagen, uns ist leider nichts eingefallen, wir können nichts präsentieren, also es wird was präsentiert.

00:25:24: Fällt dir das schwer oder leicht oder hängt es von Künstlern ab?

00:25:28: Ich finde das total auf Druck, ein Song jemandem auf dem Leib zu schreiben innerhalb eines Tages, ich kann mir das nicht vorstellen.

00:25:34: Also ich würde das nicht hinkriegen.

00:25:35: Es hängt ja, es hängt natürlich auch stark vom Künstler ab.

00:25:38: Es gab auch im Vorwelt oder in der Vergangenheit schon Themen, wo ich gesagt habe, das fühle ich nicht, das ist nicht meins.

00:25:45: Und da kann man aber auch ganz ehrlich mit denen reden.

00:25:48: Und es ist am Ende immer noch ein kreativer Beruf.

00:25:51: Und natürlich ist es auch ein gewisser Druck, dass man sich hinsetzt um zehn um elf und da ist noch kein Wort geschrieben und noch kein Ton gespielt.

00:26:01: Und um achtzehn Uhr kommt der Künstler und sagt, würden wir aber gerne mal was hören.

00:26:05: Da ist es dann schon komplett eingesungen.

00:26:07: Aber zum Glück ist uns das... gelingt uns das allen relativ gut, weil man sich ja da auch so ein bisschen, ja man spielt sich da so ein, man arbeitet ja dann auch immer wieder mit den neuen Leuten, also kommt auch immer ganz stark, stark drauf an, wer noch mit dem Team ist, also welcher Komponist, welcher Tracker, also spricht der, der das ganze musikalisch umsetzt.

00:26:27: Da kann auch passieren, dass du mit jemandem gar nicht so kannst, aber zum Glück ist es in unserem Songwriting-Team so, dass wirklich alle super miteinander sind.

00:26:35: Aber das ist ja jetzt auch, wir haben diese Camps, Wo das so ein bisschen auf Druck ist, aber wo tatsächlich auch immer gute Sachen herauskommen, auch all deine Farben von Partitlinder ist da entstanden.

00:26:47: Aber das andere Songwriting, was ich ja auch für andere Künstler mache, das entsteht ja nicht in Sessions, sondern das passiert ja wirklich eben ganz normal bei mir zu Hause und da kann ich mir auch Zeit lassen.

00:26:59: Aber auch die Sessions sind immer wieder toll, weil das ist letztendlich Eine Herausforderung, immer wieder.

00:27:04: Aber wenn, ich hab auch, wie gesagt, auch schon gesagt, Leute, ich kann nicht, ich fühl's grad nicht, ich bin absolut nicht kreativ und ich möchte nicht irgendwas da her schreiben, sondern ich muss es legen lassen.

00:27:16: Und dann hat man tatsächlich die Chance, ich meine, ich bin ja da nicht in der Schule irgendwie, dann hat man die Chance, und Gottes Willen, sag einfach, was ihr für eine Idee habt und dann lasst ihr Zeit.

00:27:25: Und dann kannst du das auch nachreichen oder auch nicht.

00:27:28: Und auch der Künstler nimmt nicht immer den Song.

00:27:30: Ja, aber es sind auch schon Songs entstanden, die dann ein anderer Künstler quasi genommen hat.

00:27:35: Das ist ein Gotteswillen.

00:27:36: Die Songs sind ja nicht weg.

00:27:38: Das stimmt.

00:27:38: Und ihr seid ja auch kreativ und arbeitet ja auch miteinander.

00:27:40: Aber ich kann mich auch an Titel erinnern von zum Beispiel Anne-Marie Eifel, die ja auch Songweiterin ist, den ihr beschrieben hat und sie kam nicht mehr weiter und hat so gedacht.

00:27:48: Ich komme nicht mehr weiter in dieser Nummer.

00:27:49: Und dann hat sie den dir rübergespielt.

00:27:51: Und du hast dann die Textseile.

00:27:53: Und hast den Textagent.

00:27:54: Ich weiß gar nicht mehr, welche Nummer war das, nicht sogar Hallo.

00:27:56: Bei Hallo war das.

00:27:57: Und dann hat sie mir nämlich auch im Interview erzählt, ich hatte so eine Blockade, ich kam in dieser Nummer nicht mehr weiter.

00:28:01: Ich wusste, das ist ein cooler Song.

00:28:03: Ich will den auch irgendwie fertigstellen, aber es fehlt noch so.

00:28:06: Und dann gibt's dir das und du liest es und du hast dann die zündende Idee, dass am Ende eine coole Nummer geworden ist.

00:28:11: Also ich finde das auch toll, wie ihr das so gegenseitig hinkriegt.

00:28:14: Ja, das fand ich auch total schön, dass sie mich da auch gefragt hatte.

00:28:17: Ende war es ja auch nur, also sie hat ja diese Grundidee und hat dann natürlich auch schon total viel geschrieben.

00:28:22: und aber wenn ihr dann letztendlich so zwei, drei Sätze fehlen, dann ist es doch schön, wenn man das dann letztendlich dann vervollständigen kann und sie sagt, boah, das habe ich gerade gar nicht gefühlt, aber genauso würde ich es schreiben, dann ist es doch perfekt.

00:28:33: und da freue ich mich natürlich auch als Annemarie, die ja auch eine Freundin ist.

00:28:37: Ja, dass man da so kollegial sagt, Wir machen das auch mal beruflich.

00:28:41: Ich wünsche mir, dass du jetzt eben genau diese Teile, die mir fehlt, vervollständigst oder diese Idee, die mir fehlt.

00:28:48: Das

00:28:49: ist wirklich cool.

00:28:50: Vor allem weil da auch ein bisschen Teamwork und Zusammenarbeit.

00:28:52: Man sagt ja auch immer, es ist eine harte Branche.

00:28:54: Es kommen so viele Newcomer, es kommen so viele Neue und zwischendurch ist es ja manchmal auch wirklich ein bisschen arm drücken und wer hat die besten Songs und wer landet weiter vorne und wer wird öfter gebucht.

00:29:05: Je mehr in einer Branche sind, desto mehr Konkurrenzkampf gibt es halt.

00:29:08: und ich finde bei diesem Songwriting, da sieht man aber erst mal, wie viele Leute gut als Team auch funktionieren.

00:29:13: Da ist das komischerweise weg dieses komplette Konkurrenzgedenke, also auch in Gruppen.

00:29:17: Aber

00:29:17: diese Gruppen funktionieren zusammen.

00:29:19: Witzigerweise ist es bei uns, also diese Songwriting-Familie sage ich immer, das ist wirklich ein ganz besonderes Flair.

00:29:26: Deswegen freue ich mich auch immer auf so eine Songwriting-Woche da in den Hansa-Studios.

00:29:30: Egal was dabei rauskommt, also egal ob jetzt die Songs irgendwie genommen werden oder nicht, diese Woche an sich, die ist so schön zwischen Kreativität, Freundschaft, also alles gepaart und das ist da wieder freu ich mich immer riesig drauf auf meine Kollegen.

00:29:43: Das ist meine Songwriter-Familie, dann habe ich noch meine, ja, Gesangskollegen quasi, aber mit den Songleitern muss ich ganz ehrlich sagen, finde ich es schon sogar noch ein bisschen schöner.

00:29:53: Und diesmal hast du ja auf deinem neuen Album, hast du ja vorhin schon mal kurz erwähnt, dein Produzententeam auch gemixt.

00:29:57: Das ist ja auch mal neu für dich, weil eigentlich kennen wir ja oft Alben, dass das dann ein Produzent macht.

00:30:01: Andri Stade war zuletzt oft oder ja früher auch Stefan Peters, Strichstrich Pösnicker von den Schlagerpiloten.

00:30:07: Diesmal hast du es gemischt.

00:30:08: Wer hat sich da alles?

00:30:09: Andri ist glaube ich dabei, ne?

00:30:10: Aber mit wem hast du alles?

00:30:12: Du hast ja Neues gewagt und ausprobiert.

00:30:14: Felix Gouda glaube ich auch, ne?

00:30:15: Mit dabei.

00:30:16: Also André ist dabei, natürlich aufgrund der alten, älteren Songs, auch die drauf sind und so.

00:30:21: Dann auch das kam einfach so, dass meine Plattenfirma meinte, könntest du dir vorstellen, verschiedene Produzenten zu haben, einfach verschiedene Handschriften.

00:30:29: Und ich bin ja eh jetzt nicht so der Künstler, den man jetzt sofort erkennt am ersten, am Intro.

00:30:36: Ja?

00:30:37: Sagst nicht dein Name.

00:30:39: Also textlich ist es klar, da habe ich schon irgendwie so eine Art und Weise, eine besondere Handschrift, aber es ist nicht so, Es gibt der Künstler, die haben

00:30:47: immer dieselbe.

00:30:48: Ja,

00:30:48: aber du weißt, das ist jetzt genau der Künstler.

00:30:51: Deswegen habe ich gesagt, da kann ich mich gerne austoben und habe eben mit verschiedenen Autoren gearbeitet, sowie auch mit verschiedenen Produzenten.

00:30:59: Felix Gauder, Simon Allard, mit dem ich ja auch schon in der Vergangenheit geschrieben und produziert hatte.

00:31:04: Jens Lücking, ganz neu mit im Boot, auch bei der Session immer dabei.

00:31:09: Und geschrieben habe ich tatsächlich auch mit einem komplett neuen Autor und Team, einmal mit Jasha Wenzel sogar.

00:31:15: Fremd sogar, also zumindest haben wir noch nie zusammengeschrieben.

00:31:19: Da ist Paris auch nur eine Stadt

00:31:21: entstanden.

00:31:23: Ich muss kurz überlegen.

00:31:23: Ja, aber produziert hat es dann wieder Simon Allert.

00:31:26: Also das ist so komplett.

00:31:28: Da ist zum Beispiel mit Yasha auch entstanden, gibt unser Liebe keinen Namen.

00:31:32: Die habe ich wiederum aber bei Felix Gauder produziert.

00:31:35: Dann habe ich mit Felix

00:31:36: auch noch einen zusammengeschrieben.

00:31:37: Also das ist so bunt gemischt und dementsprechend schön.

00:31:42: Und dementsprechend

00:31:43: amteuerreich auch.

00:31:44: Also kaufen, kaufen, kaufen, laut und lebendig.

00:31:48: Aber ich finde es cool.

00:31:49: Hat es dir aber auch mehr Spaß gemacht, diesen Mix vom Produzenten?

00:31:51: Wie ist es als Künstlerin?

00:31:52: Macht es mir Spaß?

00:31:53: Weil jeder so eine andere Note hat, jeder wahrscheinlich eine andere Arbeitsweise und irgendwie ist es doch dann auch spannend, oder?

00:31:59: Ja, na ich hatte ja, ich durfte es mir zum Glück aussuchen.

00:32:01: Also die Plattenfirma hat mir jetzt keinen Produzent vor die Nase gesetzt und hat gesagt, da gehst du jetzt hin, sondern die haben mich gefragt, mit wem ich mir vorstellen kann.

00:32:10: und dann habe ich natürlich die Leute genannt und auch Felix wollte ich schon, also Felix ist natürlich für mich auch Felix Gauder und so, dann durfte ich natürlich zwei Songs machen und auch mit ihm ein Song zusammen schreiben und so.

00:32:21: Dadurch, dass ich wie gesagt auch alle persönlich kenne und auch mag, hat es sehr viel Spaß gemacht, weil man macht sich das Studio auch wirklich nackig in der Anführung strichen.

00:32:30: Also

00:32:34: ich kann es von mir nicht rauben.

00:32:36: Aber ich habe auch schon mal gehört, nein Quatsch.

00:32:40: Ja, ne, man macht sich nackig, immer nackig emotional.

00:32:42: Und deswegen müssen es Leute sein, die dir wirklich sympathisch sind.

00:32:47: Das ist der erste Grund und natürlich auch Leute, die gut sind.

00:32:49: Und ich glaube, das kann es gut einschätzen zu können, dass ich schon tolle Produzenten diesmal auch wieder an meiner Seite hatte.

00:32:55: Auf

00:32:55: jeden Fall vor allem auch Felix Gauder.

00:32:56: Ich meine eine Gruppe im Schlager, muss man sagen, der hat den Schlagersound geprägt.

00:33:00: Alle waren bei Felix.

00:33:01: Schauder, also ein Name, den selbst ich, ich singe nicht mal.

00:33:03: Und Felix Schauder ist ein Produzentennamen, den ich kenne seit vielen Jahren.

00:33:06: Dazu ist er auch noch so sympathisch,

00:33:07: der Mann.

00:33:08: Und so unfassbar kreativ, also ich finde so in seiner Schlager, wie da hat man schon den Wunsch, zumindest mal einen Song bei Felix Schauder zu machen, oder?

00:33:14: Das ist doch schon irgendwie so ein bisschen...

00:33:16: Wir waren wirklich tatsächlich früher, früher immer mein Wunschproduzent in Anführungsstrichen, aber dann habe ich mittlerweile, es gibt einfach so viele gute Produzenten mittlerweile auch oder und ich hatte das Glück auch mit tollen Leuten bisher zusammen arbeiten zu dürfen und mal sehen, was noch kommt.

00:33:32: Auf jeden Fall.

00:33:33: Also wahrscheinlich noch ein bunter Mix von vielen anderen Produzenten.

00:33:36: Und du bist ja weiter kreativ.

00:33:37: Ich meine, bist du schon mehr dabei, Songs zu schreiben oder sagst du jetzt erst mal, jetzt ist das Album erst mal draußen, jetzt ruhe.

00:33:42: Ich

00:33:42: mach es jetzt erst mal tatsächlich ruhe.

00:33:45: Also da muss ich erst mal wieder ein bisschen was erleben.

00:33:47: Drama, ein bisschen mehr in meinem Leben, dass ich auch wieder schreibe.

00:33:49: Soll ich

00:33:49: dir mal Geschichte erzählen?

00:33:50: Ich hab

00:33:51: Drama versucht.

00:33:53: Nein, jetzt konzentriere ich mich tatsächlich auch wieder im Fokus auf andere.

00:33:57: Also das ist natürlich auch ein bisschen liegen geblieben, weil ich muss sagen, ich schreibe natürlich viel für andere auch.

00:34:01: Ich bin aber kein Mensch, der jeden Tag einen Text schreiben kann.

00:34:04: Ich kann es einfach nicht.

00:34:06: Und jetzt konzentriere ich mich tatsächlich wieder auch mit anderen Produzenten und Autoren für andere zu schreiben.

00:34:12: Weil jetzt bin ich frei, jetzt weiß ich, da ist nicht die Plattenfirma, die dann im Hintergrund sagt, ja, du musst aber auch abgeben und so weiter.

00:34:19: Jetzt bin ich voll für andere frei also.

00:34:21: Können mich ruhig einfragen, ich bin da.

00:34:24: Ich schreibe für jeden ein Song, der möchte.

00:34:26: Aber gibt es auch Künstler, wo du sagen würdest, da kann ich nicht schreiben, weil das fühle ich nicht.

00:34:31: Wenn es zum Beispiel einen Ballermann-Song wäre das was für dich, wo du jetzt eine Mikki Krause im Song auf den Leib, das ist glaube ich auch noch mal schwierig.

00:34:37: Auch Mikki Krause würde sich dann finanziell vielleicht schon wieder lohnen.

00:34:41: Du hast auf jeden Fall, aber wer ist das Stil, den du könntest, weil du hast ja eigentlich schon eher Anspruchsvolle mit Story.

00:34:46: Nein, das soll ja nicht, aber ich meine, wir wissen ja, Schatzi schenkt mir ein Foto, die Zeile sehe ich jetzt nicht so bei dir.

00:34:51: Wobei Miky Krause ja noch trotzdem tolle Texte hat.

00:34:53: Aber viele sagen, das ist noch mal eine ganz andere Nummer, so was zu schreiben.

00:34:56: Ja, absolut.

00:34:56: Und das Schlimme ist ja, dass die Menschen denken, das ist so dahergeschrieben, so ein Ballermann-Zoggen.

00:35:01: Nein, nein, nein.

00:35:02: Gar nicht.

00:35:03: Also auch das muss ja, da musst du ja eine gewisse Kreativität im Kopf haben, um so ein Blödsinn überhaupt das mal zu schreiben.

00:35:10: Und auch das ist nicht einfach.

00:35:11: Ja, aber ich glaube, die Ballermann-Fraktion ist tatsächlich nicht für mich.

00:35:15: Also wir hatten auch mal in der Session eine Künstlerin dabei, für die wir so was halt schreiben.

00:35:20: Da war ein bisschen schwierig für mich.

00:35:22: Also da habe ich mich dabei ertappt, wie ich dann doch wieder etwas schlaggerist voller werden wollte.

00:35:28: Aber um Gottes Willen, das hat auch seine Berechtigung.

00:35:30: Und ich bin ja nun mitten im Geschehen und ich singe ja auch am Ballermann, obwohl es kein Ballermannschlager ist.

00:35:34: Es ist trotzdem, also wenn ich die Straße lang laufe, dröhnt ja aus den Läden quasi diese Musik.

00:35:40: Ich bin ja damit mehr gerade konfrontiert als viele andere.

00:35:45: Aber nein, ich glaube, das wird wahrscheinlich so kommen, dass ich mal in die Richtung was schreibe.

00:35:50: Es gibt auch andere Künstler, wo ich einfach sage, nee, das liegt mir einfach nicht.

00:35:58: Es ist auch schwer für mich, über Sonne stranden und Sterne zu singen, oder zu singen sowieso, schon mal gar nicht, aber auch zu schreiben.

00:36:07: Ich habe auch Songs, ich habe zum Beispiel auf dem aktuellen Calimeros-Album, habe ich auch ein Song drauf.

00:36:13: Aber ich glaube, dass ich kein ganzes Calimeros-Album hinbekommen könnte.

00:36:17: Ja,

00:36:17: aber das ist ein ganz anderer Sound und textlich.

00:36:19: Ist ja noch was anderes.

00:36:21: Einfach diese

00:36:21: Sehnsucht-Sachen, das liegt mir nicht.

00:36:23: Also dieses

00:36:24: Fernsehen, das ich nachher

00:36:25: in die Ferneträume und über Barfuß am Strand zu singen, können andere perfekt und es entstehen wirklich tolle Songs.

00:36:34: Das liegt mir nicht.

00:36:36: Wir bleiben bei Liebe und Leidenschaft.

00:36:37: Die Parade-Diszipline von Daniel Asch.

00:36:39: Aber nicht nur

00:36:40: Liebe und Leidenschaft, auch viele Erinnerungen.

00:36:42: Das

00:36:42: machst du auch sehr

00:36:43: viel.

00:36:43: Ja, das machst du auch sehr viel.

00:36:44: Also um Gottes Willen.

00:36:45: Das versuche ich auch immer.

00:36:47: Das ist auch mein Album, wo es sich nicht immer nur um die Liebe dreht.

00:36:51: Nee, aber um Erinnerungen und was du halt wirklich immer gut kannst, du machst so dieses Kopfkino.

00:36:56: Das kannst du halt in deinen Songs wie einfach keiner andere, weil du nimmst einen mit und man hört es und man denkt so, oh ja, ich fühle das.

00:37:02: Ich sitze jetzt auch gerade auf dem Dachboden und hab mein altes Tagebuch gefunden.

00:37:05: Und man sieht sich richtig im Kopf, wie man da sitzt und das Blätter, da braucht man nicht mal ein Tagebuch haben.

00:37:08: Ich hab keins, aber ich seh das, wie ich da sitze.

00:37:12: So, immer so diese Bilder, die du hast.

00:37:13: Wenn du einen mitnimmst oder auch Plattenspieler, bis heute ein wahnsinnig beliebter Song von dir, oder wenn du ja auch über die Geschichte von deinen Eltern quasi so viele Jahre zusammen siehst, du nimmst einen immer mit.

00:37:23: Man fühlt es und sieht es vor seinem geistigen Auge, auch wenn man die Situation selber, ich hatte zum Beispiel nie einen Tagebuch, aber ich sehe mich, wie ich darin Blättere und Erinnerungen hochkomme.

00:37:31: Trotzdem sieht man das.

00:37:32: Und das ist doch toll und genau das möchte ich erreichen.

00:37:34: dass eben, ja, die Leute sich genau da wieder finden.

00:37:37: Ob groß, ob klein, ob jung, ob alt.

00:37:39: Und ja, und da freue ich mich auch über so ein Feedback dann jetzt, aber auch von dir, dass du dich dann darin siehst, obwohl du nie einen Tagebuch gehabt hast.

00:37:46: Ja.

00:37:46: Ja.

00:37:46: Oder das mit dem, ach, also mir hat mal jemand gesagt, als ich das Schlüsselloch geschrieben habe, sagt mal jemand zu mir, ah, die Hotelzimmer haben doch gar keine Schlüssellöcher mehr.

00:37:56: Und da sage ich, aber jeder weiß doch, was gemeint ist, wenn man das Schlüsselloch guckt und man sieht... Früher

00:38:00: so durchgeguckt hat.

00:38:01: Also... Jeder weiß doch sofort, was gemeint ist.

00:38:03: Auch wenn es keine Schlüssellöcher mehr gibt.

00:38:05: Also es gibt Hotels, die haben noch Schlüssellöcher, aber wir waren jetzt auch nicht übernachten.

00:38:09: Du weißt,

00:38:11: was ich meine.

00:38:13: Aber wir hatten so eine Wohnung ja früher.

00:38:16: Schlosshotels.

00:38:16: Ja, Schlosshotels.

00:38:17: Aber wir hatten ja früher in der Wohnung oft ja noch wirklich Flügellöcher.

00:38:20: Ja, gibt

00:38:21: ja auch noch.

00:38:22: Aber du weißt, ich besinge ein Schlüsselloch, was am Ende im Hotel kaum noch existiert, aber jeder weiß, was damit gemeint ist.

00:38:29: Und

00:38:30: das werde ich auch weiter so tun.

00:38:32: Bitte, wir bitten drum.

00:38:33: Jetzt nicht aufhören und in Rente gehen.

00:38:34: Aber gibt es noch so unaffüllte Ziele oder Pläne, die du hast, privat oder auch karrieretechnisch, wo du sagst so, also gerade jetzt auch vielleicht mit der Null, das will ich in den nächsten zehn Jahren mir gerne mal erfüllen.

00:38:44: Diesen Traum oder diesen Wunsch.

00:38:46: Also gibt es sowas oder... Heiraten wär mal schön.

00:38:48: Heiraten, noch.

00:38:50: Können Sie vorstellen, ja?

00:38:51: Noch mal heiraten?

00:38:52: Du, ich freu mich.

00:38:53: Endlich meine Hochzeit, die ich erlebe.

00:38:54: Wer sagt,

00:38:55: der Herr Weder kann nicht, oder es wird nicht geheiratet.

00:38:58: Das geheiratet ja kaum noch jemand.

00:38:59: Also bitte, ich bin da.

00:39:00: Mein Blumenmädchen.

00:39:02: Mein schönes, mein altes

00:39:03: Blumenmädchen.

00:39:04: Oder Trauzeug oder irgendwas Cooles.

00:39:05: Nein, nein, natürlich.

00:39:06: Ich bin doch nicht abgeneigt.

00:39:08: Also

00:39:08: wer ist denn nicht?

00:39:09: Nein, bei mir ist es ja auch so, bei mindestens die Zahlen auch immer gerade sein.

00:39:12: Und deswegen, zwei Mal heiraten wir schon schon.

00:39:14: Stimmt.

00:39:15: Also, Reik, liebe Grüße, kommen die Puschen.

00:39:17: Komm, wir wollen

00:39:17: bloß keinen Druck machen hier.

00:39:19: Aber das ist schon, da bin ich nicht abgenackt, aber das ist um Gottes Willen kein Ziel, wo

00:39:22: ich sage, das

00:39:23: musst du noch unbedingt erreicht haben.

00:39:24: Nee, ich hätte gern ein richtiger Traum von Reik und mir ist tatsächlich so ein wenig kleines Fingerhotel mit maximal zehn Zimmern auf Mallorca.

00:39:32: Also wirklich ganz überschaubar, zehn Zimmer, zwei Esel.

00:39:37: Das Hotel würde Don Pepe heißen, die Esel würden beide Pepe heißen.

00:39:41: Die Esel ... Ich frag an, auszuschreiben.

00:39:43: Die Esel würden frei rumlaufen auf so einem riesengroßen Finkergrundstück.

00:39:48: Du kennst auch beim Griechen dieses Savietten, wo dann steht, guten Tag, guten Abend.

00:39:51: Hätten die beim Frühstück so das Savietten, wo dann steht, was Pepe halt mag und was er nicht mag, wo er gern gekrault wird, dann hätte jeder so ein Körbchen beim Frühstück das Esel füttern.

00:40:01: Mein absoluter Traum, dass die Leute sagen, wir gehen wieder in dieses Eselhotel Don Pepe.

00:40:07: Und wir hätten maximal zehn Zimmer, es wurde einmal eine Woche im Barbecue stattfinden.

00:40:11: Im besten Fall kommen die Leute immer wieder, weil sie eine Community quasi geworden sind.

00:40:18: Du hast im Alter immer Leute um dich rum.

00:40:21: Das ist

00:40:22: mein absoluter oder auch unser Traum, aber das muss man natürlich erst mal alles umsetzen können.

00:40:26: Vielleicht um Schlagerabend.

00:40:28: Ja, ein Schlagerabend noch.

00:40:29: Sonntags.

00:40:30: Ohne Esel hoffentlich.

00:40:33: Und Don Pepe.

00:40:35: Aber das ist ja wirklich schon, das ist ja schon wirklich auch da ein Bild gemalt.

00:40:37: Man kann sich das so vorstellen.

00:40:38: Ich sehe die Esel.

00:40:39: Ich sehe die Esel, also ich meine...

00:40:42: Ich sehe auch dieser Werte.

00:40:43: Was Peter mag,

00:40:44: das sehe ich

00:40:46: auch vor mir.

00:40:48: Wie heißt er?

00:40:48: über sieben Brücken?

00:40:49: Peter Maffay meinst du?

00:40:51: Oder meinst du Karat?

00:40:51: Nein, der, also

00:40:52: Peter Maffay.

00:40:54: Der hat doch auch auf Mallorca so eine Eselfarmen.

00:40:58: hat er tatsächlich, das wusste ich nicht.

00:40:59: Donkey Park oder wie das heißt, da fahren wir da mal hin und da kannst du auch in der Kriegste auch so Donkey Schokolade und alles, also alles mit so Esel drauf und da ist

00:41:07: es.

00:41:07: Darin auch Esel rum

00:41:08: oder?

00:41:08: Darin, da sind auch Esel und also auch total süß, auch für Kinder total niedlich gemacht und so.

00:41:14: Liebe Esel wirklich.

00:41:15: Woher kommt diese

00:41:16: Esel, liebe?

00:41:17: Das ist ja fast mehr, also ich weiß, dass du Esel magst, aber woher kommt diese... Diese richtige Esel-Liebe, ich dachte immer Hunde-Liebe, das wusste ich.

00:41:23: Hunde natürlich

00:41:24: auch, aber dieses Esel, was für dieses ... Ich kann das gar nicht beschreiben, das ist einfach dieses Wind, wenn die sich freuen und so.

00:41:33: Wenn die so ankommen, sich freuen, dieses ... Diese

00:41:36: treuen Augen

00:41:36: auch.

00:41:38: Ich meine, es gibt Esel in meinem Leben um mich herum.

00:41:41: Die haben alles andere als treu.

00:41:43: Deswegen aber als Tier ist

00:41:46: das, ich

00:41:47: liebe Esel.

00:41:48: Ich kann das gar nicht beschreiben und am besten so zwerg Esel.

00:41:52: Also, diese Kleinerin.

00:41:53: Ganz klein ist auch nicht.

00:41:55: Ich sag mal so, die mit dem Brust geht, die so richtig so nehmen kann.

00:41:59: Ich liebe Esel und das ist mein absoluter Traum, aber du musst Zeit haben.

00:42:03: Wir hätten auch sogar den Platz jetzt bei uns, wo wir wohnen, aber im Gottes will nicht mehr Zeit haben.

00:42:08: Aber Don Pepe, können wir vielleicht tatsächlich irgendwann umsetzen?

00:42:12: Das wäre mein wirklich großer Wunsch.

00:42:14: Dein

00:42:14: Rentenplan.

00:42:15: Was nichts damit zu tun hat, dass ich nicht weiter singe oder so.

00:42:18: Nein.

00:42:19: Nein.

00:42:21: Das ist wirklich so ein Lebenstraum von mir noch.

00:42:23: Eselliebe,

00:42:23: okay, aber wir haben was gelernt über Tanja Lasch.

00:42:25: Tanja Lasch erliebt Esel.

00:42:26: Ich komm dann da nebenan mit meinem Hotel, ich mach Alpaka.

00:42:29: Du machst Alpaka?

00:42:30: Ich liebe Alpaka.

00:42:31: Ich liebe Alpaka, ich will ja seit Jahren auf dem Alpaka-Hof, wo du mir immer versprochen, dieser Mann hat es nie eingehalten.

00:42:37: Nein, jetzt will ich endlich das mal umsetzen.

00:42:39: Ich liebe

00:42:40: Alpaka's.

00:42:41: Weiß

00:42:41: ich nicht, aber wenn die immer sagen, die spucken einen angeblich an, aber es ist ja alles... Wenn

00:42:45: sie dich mögen.

00:42:46: Ach, dann nur, ich dachte, wenn sie sich doof

00:42:47: finden, spucken sie.

00:42:48: Ich hab

00:42:48: gehört, wenn sie sich mögen,

00:42:49: spucken

00:42:50: sie sich an.

00:42:50: Toll, dann haben wir beide vielleicht nur angespuckt, weil die uns toll finden.

00:42:54: Ja, aber das ist zum Beispiel mein, also ich komm dann daneben mit mal Packerhof.

00:42:57: Dann machen wir zusammen ne Farm auf, das ist doch super.

00:42:59: Es wird ein Million unternehmen wird, wenn du diese Alpakas

00:43:04: da hast.

00:43:04: Da mache ich eine Alpakawanderung, das ist ja auch sehr im Trend.

00:43:07: Und dann machen wir Schlagerabende alle drei Monate.

00:43:09: Also wir machen jetzt hier vorbei mit einem schöner Podcast, wir haben jetzt einen Plan, wir sind dann mal weg.

00:43:17: Aber das wäre schön, dass ich sie eselig, sehr alpaka, das sind ja auch wirklich so schöne, dankbare, tolle Tiere und man braucht davon auch nicht zehn Stück.

00:43:23: Also das reicht ja wirklich so.

00:43:24: Zwei Esel oder drei?

00:43:26: Auf

00:43:26: jeden Fall aber in Gemeinschaft.

00:43:27: Allein halte ich für dich doof.

00:43:30: Aber schon ein paar oder sowas.

00:43:32: Also als ein Pärchen.

00:43:34: Und du die Alpakas auch.

00:43:35: Und

00:43:35: ich die Alpakas.

00:43:36: Und dann mach ich Alpakawanderung.

00:43:37: Das find ich super.

00:43:39: Hast du ein Out?

00:43:40: Oder warum denkst du an eine Alpakas?

00:43:41: Ich liebe

00:43:42: seit Jahren Alpakas.

00:43:44: Und ich finde, so wie du diese Esel-Liebe hast, die ich auch nachvollziehen kann, weil ich liebe Esel.

00:43:48: Aber Alpakas haben so irgendwie ... Ich guck ein Foto mir vom Alpakas an.

00:43:52: Und es kann der schlimmste Tag sein.

00:43:53: Ich krieg sofort gute Laune, diese lustige Frisur.

00:43:56: Diese Augen, dieses Gesicht dazu.

00:43:58: Dann gibt's ja auch so viele Gifts von Alpakas.

00:44:00: Und die haben so was ... Da kann die Welt untergehen.

00:44:04: Und ich muss lachen, weil ich so denke, wie lustig sieht dieses Tier aus.

00:44:07: Und dabei aber auch so treu und niedlich.

00:44:09: Und wenn die dann mit ihrem München dann noch so diese geht, oder dann vielleicht wirklich manchmal spucken, und dann denke ich, und wie süß ist so eine Alpaka-Wanderung?

00:44:15: Du läufst halt mit deinem Alpaka da.

00:44:16: Und es hat ja auch was voll meditativees.

00:44:19: Ich meine, wir sind alle in diesem stressigen Alltag nur am Handy, nur am Computer.

00:44:23: Wir sind ja alle auf der Suche nach Ruhe.

00:44:25: Was ist das bitte schön für eine Ruhe zu wandern?

00:44:27: Und neben mir habe ich meinen Alpaka als Freund.

00:44:30: Das sehe ich halt, wie du den Esel.

00:44:32: Das

00:44:32: musst du mal umsetzen.

00:44:33: eine Alpaka-Wanderung, das wirklich macht das.

00:44:35: Ja,

00:44:35: also ich liebe diese Tiere und ich finde, die haben sowas Uhr komisches, wenn die mit ihrem Schneidsinn darum.

00:44:40: Also ich weiß gar nicht, es kam ja irgendwann mal so ein Trend, aber ich finde diese Tiere so lustig.

00:44:43: Ich fand aber Llamas früher auch schon toll.

00:44:45: Ich finde, die haben irgendwie was Komisches.

00:44:46: Wirst du halt gerne angesprochen?

00:44:47: Ne ja, genau.

00:44:48: Llamas habe ich mal Angst, weil die zu groß sind und die gucken manchmal sehr böse.

00:44:51: Da bin ich als Kind irgendwie mal, dachte ich mir so, äh,

00:44:54: groß.

00:44:54: Deswegen, Alpaka ist mehr mein, ein bisschen kleiner.

00:44:56: Ein

00:44:57: Esel fühle ich zum Beispiel auch mehr als ein Pferd.

00:44:59: Ein Pferd ist mir zu groß.

00:45:00: Da hab ich Angst.

00:45:01: Und ich hab als Kind schon Angst gehabt.

00:45:02: Gibt ein Foto, da sitze ich auf dem Pferd.

00:45:04: Da gucke ich, als hätte man mich raufgezwungen.

00:45:05: Die Mundwinkel, so weit unten.

00:45:07: Ganz traurig.

00:45:07: Und denkst, warum sitze ich hier?

00:45:09: Das ist bis heute so.

00:45:10: Pferde

00:45:10: hab ich Angst.

00:45:11: Pferde hab ich Respekt.

00:45:13: Ich

00:45:13: trau den immer nicht so.

00:45:15: Und ein Esel ist mehr ...

00:45:17: Wobei, wenn so ein großer Esel vor dir steht, bist du auch erst mal ... Aber

00:45:21: irgendwie haben die, weil die was in den Augen mehr einschätzt.

00:45:23: Absolut, ja.

00:45:24: Die kommt schon an und denkst so ...

00:45:26: Ja, das stimmt.

00:45:28: Also wir haben jetzt

00:45:29: einen Plan.

00:45:30: Und das verbinden wir mit Schlager, dann sind wir immer noch im Beruf.

00:45:32: Das ist doch gut.

00:45:33: Dann sind wir doch immer noch im Thema.

00:45:35: Ja.

00:45:36: Und dann nehmen wir ein Mikrofon mit und dann machen wir von der Esel ein Packerfarm, machen wir dann weiter ein Podcast.

00:45:41: Und alle sind eingeladen.

00:45:42: Ist doch super, wird der Esel auch noch eingebunden.

00:45:44: Das ist ein toller Traum unterstrichen.

00:45:46: Und musikalisch hast du da noch

00:45:48: irgendwie

00:45:49: Wünsche.

00:45:49: Also vielleicht, dass du mal sagst, ich würde mal gern für Künstler X, Y, irgendwann mal ein Song schreiben oder ich selber wünsche mir noch ein Duett mit.

00:45:56: Was weiß ich, Roland Kaiser.

00:45:57: Also wenn du erst träumen würdest, gibt es da noch Träume, Karriere technisch, wo du saßst.

00:46:01: Das wäre schon schön.

00:46:03: Also ja, klar.

00:46:03: Oder ein Kaiser, ein Song unterzubringen.

00:46:06: Ich versuche es ja auch jedes Mal.

00:46:08: Das ist ja nicht so, dass ich versuche.

00:46:09: Oder für die Fischer.

00:46:10: Die suchen doch auch.

00:46:11: Ja, natürlich auch.

00:46:12: Ja, sie sucht auch aktuell gerade.

00:46:14: Texte,

00:46:14: die sie fühlt.

00:46:15: Stimmt.

00:46:15: Ja, Texte.

00:46:16: Ja, was fühlt eine Fischer?

00:46:17: Also, ein Zweifachmama.

00:46:19: Fühlt ihr bis vor kurzem auf jeden Fall Wehne?

00:46:22: Ja, aber du bist auch Mama vielleicht so.

00:46:25: Ein Zweifachmama.

00:46:26: Nein,

00:46:26: natürlich.

00:46:26: Das ist natürlich auch toll, wenn man da irgendwie ... Ja, aber wie gesagt ...

00:46:31: Aber sonst glücklich.

00:46:32: Sonst eigentlich glücklich.

00:46:34: Duettwunsch?

00:46:35: Ach so, das wollte ich gerade noch sagen.

00:46:37: Nein, da war ich noch nie so, dass ich gesagt habe, ich möchte unbedingt mal mit... Also es gibt einen bestimmten Menschen, mit dem ich gerne mal ein Duett singen würde, nö.

00:46:45: Ich habe ja mit Mitch Keller auch dieses Duett auf dem Album.

00:46:48: Volles Duett.

00:46:48: finde ich ganz, ganz großartig, vor allem, weil ihr auch befreundet seid.

00:46:51: Das ist genau auch der Grund, wo ich gesagt habe, natürlich mitsch machen wir das, weil die Geschichte hat jetzt so rein, erstmal nichts mit Freundschaft.

00:46:58: Doch, das ist ja eine Freundschaftsgeschichte, die sich dann zu Liebe entwickelt.

00:47:01: Das wird bei mir und Mitch natürlich nicht passieren.

00:47:03: Wir sind beide mega happy in unserer Beziehung.

00:47:07: Aber das passt dann so gut, dass ich gesagt habe, natürlich mit Mitch kann ich mir das vorstellen.

00:47:11: Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, mit Bernhard bringende Liebesgeschichte zu singen, zum Beispiel, oder auch mit einem

00:47:16: Wer bringt es?

00:47:16: auch der Mann der Duette?

00:47:17: Ich weiß gar nicht, wie viele Duette-Partnerin er schon hatte.

00:47:19: Ja, das muss

00:47:20: irgendwo passen.

00:47:20: Also, um Gottes Willen, Bernhard ist, ich schätze und mag ihn, ohne habe ich, wir verstehen uns auch super.

00:47:26: Aber mit war einfach auch diese Freundschaftsgeschichte über Jahre schon, dass dieses Thema, worum es eigentlich in dem Song geht, aus Freundschaft wird Liebe, ja irgendwie halb da drin ist.

00:47:35: Und deswegen freue ich mich und unsere Stimmen harmonieren, super.

00:47:40: Aber ansonsten, dass ich sage, ich habe jetzt einen riesengroßen Wunsch, mit jemandem noch ein Duett zu singen.

00:47:45: Nö, hab ich da tun nicht, nee.

00:47:47: Und Text schreiben mal gut für Roland Kaiser, wär mal schön.

00:47:50: Oder vielleicht wirklich hier lehnen und da mal was unterzubringen.

00:47:54: Einfach weiterhin Texte schreiben, die wirklich die Menschen berühren.

00:47:58: Und da gibt's auch jetzt keinen bestimmten, wo ich sage, wenn du fühlst, den mal einen Text geschrieben hast.

00:48:05: Dann habe ich es geschafft.

00:48:06: Hast du es geschafft?

00:48:07: Weiß man ja sowieso nicht, ob man es dann geschafft hat, aber klar, Roland Kaiser, Andre Berg, Helene Fischer und so weiter.

00:48:12: Aber das sind doch alles Kollegen von mir, die ich auch kenne und wir uns ja auch letztendlich irgendwie auch verstehen und so weiter.

00:48:18: Das ist ja jetzt nicht für mich, das sind ja für mich nicht Menschen, wo es kein Rannen kommen ist, wo ich sage, oh, du musst die mal kennenlernen und dann noch einen Text, weil mit denen mal ein Wort zu wechseln, so ist es ja nicht.

00:48:29: Ich kenne ja eigentlich Ja, ich sag fast alle Kollegen aus der Branche.

00:48:34: Und deswegen ist das aber trotzdem schön, wenn man dann sagt, boah, so ein Roland-Kaiser-Song und dann im besten Fall noch eine Single.

00:48:40: Aber ich bin da ganz guter Dinge.

00:48:42: Ich bin ganz guter Dinge.

00:48:44: Aber Träumen kann man ja.

00:48:46: Und das Schöne ist bei dir, ich meine, du hast zwar diese Träume, du erzählst davon ganz offen, aber du bist trotzdem nicht so von Ehrgeiz getrieben.

00:48:51: Weil manchmal hat man ja so Leute, wo man so denkt, was toll ist, wenn man Ehrgeiz sich ist, nicht falsch ausstehen da draußen.

00:48:56: Aber bei manchen hat man das Gefühl, die schreiben auf Teufel kommen raus.

00:49:00: weil sie irgendwann dieses Atemlos durch die Nacht oder diesen Stern haben.

00:49:05: Den Song, weil dann natürlich träumt ihr alle von einem Stern, von einem Atemlos.

00:49:09: Man würde lügen, wenn man sagt, nee, natürlich ist es cool, so was zu schreiben.

00:49:13: Aber bei dir ist es so, du hast es als Traum, du würdest dich freuen, aber du wirkst nicht von Ärgerheitsgetrieben, dass du nur schreibst, damit du einen Stern hast.

00:49:21: Und das ist der Unterschied bei dir, der finde ich... dich halt so authentisch und auch glücklicher durchs Leben gehen lässt.

00:49:27: Nein, gar nicht.

00:49:28: Es ist musikalisch bei mir selbst als Künstlerin auch so, dass ich sage, ich möchte einfach nur, möchte ich damit weiter irgendwie mein Geld verdienen.

00:49:36: Und deswegen so Interviews, das stellst du ja jetzt nicht, aber es gibt natürlich, also habe ich jetzt auch länger schon nicht gehört, aber wo willst du mal hin?

00:49:42: So nach dem Motto Echo gut gibt es nicht mehr, roll ne Schaltplatte, bla, bla, bla.

00:49:46: Warum?

00:49:46: Ich möchte einfach meine Musik machen und dann schauen wir einfach mal was kommt oder was nicht kommt.

00:49:50: Ich bin noch einfach dankbar, dass ich überhaupt noch nach all den Jahren Angenommen werde, dass ich meine Auftritte machen kann.

00:49:56: Egal wo und welche Kategorie oder was auch immer, da gibt es auch keine Kategorie für mich.

00:50:01: Ich bin dankbar, dass ich meine Musik machen darf, dass ich damit irgendwo noch mein Geld verdiene, dass ich für andere schreiben darf und mal schauen, was noch kommt.

00:50:08: Und das sind schöne Worte zum Abschluss, weil unsere Zeit ist leider schon wieder um und es ist immer so toll, wenn man auch Freunde zu Gast hat.

00:50:14: Was immer am schwierigsten ist, weil ich natürlich ja auch sehr viel über dich weiß.

00:50:17: Aber ich glaube, jetzt haben ganz viele da draußen auch viel noch Neues über dich gelernt.

00:50:20: Hoffe ich, ansonsten schreibt mir, dann binde ich die Fragen nächste Mal ein.

00:50:24: Und jetzt erstmal ganz, ganz viel Erfolg für dein Album.

00:50:27: Laut und lebendig.

00:50:27: Ich finde, das ist großartig geworden, bleibt so ein toller Mensch wie du bist und komm bitte immer, immer wieder.

00:50:33: Oh, sehr gerne.

00:50:34: Bis bald.

00:50:35: Tschüss.

00:50:37: Ach, eine herrliche Künstlerin und Songwriterin.

00:50:39: Tanja Lasch nimmt sich nicht zu ernst.

00:50:41: Ich glaube, das hat man in diesem Gespräch deutlich gemerkt.

00:50:44: Und ich freue mich vor allem, dass ihr so fleißig schon kommentiert und liebe Darlast auch auf Instagram und Facebook.

00:50:50: Zögert nicht, wenn ihr einen Wunschkandidaten habt für den Antenne-Schlager-Star-Talk oder ihr eine Frage habt, die ihr unbedingt mal loswerden wollt an euren Lieblings-Star.

00:50:59: Ich stelle sie garantiert.

00:51:00: Müsst ihr mir nur schicken, die Frage.

00:51:02: Also unbedingt drauf gehen auf antenne-schlager.de und dort eine E-Mail an.

00:51:06: uns schicken und dann tue ich natürlich alles, um euren Wunschgast ins Studio zu bekommen und die Frage dann auch unterzubringen.

00:51:13: Bis in einer Woche, da hören wir uns wieder, ich freue mich auf euch und dann gibt es auch wieder den nächsten spannenden Gast, Anne-Marie Eifeld ist dann da und da wird es auch sehr kritisch und da geht es dann auch um den Segen und Fluch von Reality-Formaten.

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