Anna-Carina Woitschack: „Es war viel härter, als ich gedacht habe"
Shownotes
Im Antenne Schlager Star-Talk wird es emotional, ehrlich und lebensnah! ✨. Moderatorin Annika Reichel begrüßt Anna-Carina Woitschack – und wenn du glaubst, du kennst diesen Schlager- und TV-Liebling schon, dann aufgepasst. 😉
Anna-Carina Woitschack feiert ihr aktuelles, sehr persönliches Album „Abenteuerlust“ und blickt mit uns auf 15 Jahre Bühne, Wandel und Wachstum. Dabei geht es um den gesellschaftlichen Druck, ab Mitte 30 „die perfekte Frau“ sein zu müssen. Wie geht sie mit sensiblen Kinder-Fragen von Journalistinnen und Journalisten um? Und was macht das Leben im Rampenlicht mit ihrem Vertrauen in die Menschheit?
Bei Annika erzählt sie, warum sie heute bei neuen Bekanntschaften vorsichtiger ist – und wie sie es schafft, Social-Media-Shitstorms einfach an sich abprallen zu lassen (Block-Funktion = Lifehack!). Außerdem verrät sie ihre ganz privaten Me-Time-Rituale – vielleicht ist ja auch ein Tipp für dich dabei. 😌
Natürlich muss auch über das „Abenteuer Dschungelcamp“ gesprochen werden: Was macht Schlafentzug mit ihr und anderen Dschungel-Promis? Was ist wirklich mit den Mitstreiterinnen und Mitstreitern passiert? Und was hat sie privat aus Australien mitgenommen?
Obendrein verrät die Schlagersängerin, welche Reality-Formate sie noch reizen würden, welche Geschichte hinter dem „Dreier-Duett“ „Sie, Du & Ich“ mit Jay Khan steckt – und wie es ist, im Musikgeschäft Ecken und Kanten zu zeigen. 💥 Klingt spannend? Dann lehn dich zurück, tauch ein in die abenteuerliche Gedankenwelt von Anna-Carina Woitschack – und hol dir neue Inspiration für einen selbstbewussten Start in deinen Tag! Was war dein spannendster Abenteuer-Moment? Teile ihn mit uns – und lobe, kritisiere oder schlage Themen und Gäste vor! 📩
Was war dein spannendster Abenteuer-Moment? Teile es mit uns und lobe, kritisiere oder schlage Themen und Gäste vor! 📩 Schreib uns jederzeit eine E-Mail an startalk@antenne-schlager.de oder auf Instagram bei @antenneschlager. Wir freuen uns auf deine Nachricht – und freuen uns besonders, wenn du uns abonnierst, bewertest und weiterempfiehlst!
Transkript anzeigen
00:00:00: Neue Woche und eine neue Podcast-Folge.
00:00:03: Diesmal mit der wunderbaren Anna Carina Weutscher, die ich ja wirklich auch schon seit Beginn ihrer Karriere begleiten durfte.
00:00:09: Und jetzt war es wieder soweit.
00:00:11: Im August hat sie ihr neues Album Abenteuerlust veröffentlicht.
00:00:14: Und über das haben wir natürlich gesprochen über die neuen Titel, die sehr biografisch diesmal geworden sind.
00:00:20: Auch Themen, wo der ein oder andere so gedacht hat, war es.
00:00:22: Darüber singt sie.
00:00:23: Gut, der einzig nicht so biografische Song ist das Duet mit Jake Hahn.
00:00:26: Da geht es ja um eine glückliche Beziehung.
00:00:29: Und ja, um eine Frau, die man da einfach mal dazu holt, wie es dazu kam und warum sie sich das getraut haben, auch das wird ein Thema sein.
00:00:36: Dann geht's ums Dschungelcamp, denn Anfang des Jahres war ja Anna Karina Wojczak Teil des RTL-Dschungels und wie sie diese Zeit da erlebt hat.
00:00:44: Und ob andere Reality-Formate jetzt nach dem Dschungeloffentheit vielleicht auch noch für sie in Frage kämen, da hat sie auch eine ganz offene Antwort zu.
00:00:52: Und es wird auch emotional, denn warum sie mittlerweile vorsichtiger geworden ist gegenüber neuen Menschen.
00:00:58: auch viele aus ihrem Umfeld aussortiert hat.
00:01:01: Darüber sagt sie auch ein ganz offenes Feedback und wir reden auch über den Shitstorm in den sozialen Netzwerken, wie man da ein bisschen besser zurechtkommen kann mit und wie man damit auch vielleicht umgeht, wenn vor allem Lügen verbreitet werden.
00:01:14: Auch da hat sie mittlerweile Maßnahmen ergriffen.
00:01:18: Also es wird spannend mit Anna Karina, außerdem natürlich auch DSDS.
00:01:22: Wir blicken ein bisschen zurück.
00:01:23: Schlagerreisen werden ein Thema sein, die Kinderfrage und vieles mehr.
00:01:27: Ich würde sagen, hört einfach zu.
00:01:30: Ich freue mich sehr.
00:01:30: Das Schönste für mich ist, wenn ich Besuch habe.
00:01:33: Und noch sind es ja alles hier.
00:01:34: Premiere in diesem Podcast, in meinem neuen Studio.
00:01:37: Das ist Anna Carina Wojca.
00:01:38: Hallo, Annika.
00:01:39: Diese
00:01:40: Location ist einfach... Ganz was Besonderes.
00:01:42: Man denkt, wir sitzen wirklich hier in der
00:01:44: U-Bahn.
00:01:44: In der U-Bahn, U-Landsstraße.
00:01:46: Ja, fährst du gerne U-Bahn eigentlich, wo wir gerade beim Thema schon sind?
00:01:49: Selten.
00:01:49: Selten.
00:01:50: Ist auch nicht so schön, ne?
00:01:51: Man möchte das eigentlich nicht.
00:01:52: Und nicht klimatisiert in Deutschland.
00:01:53: Nee, deswegen schwierig.
00:01:55: Schwierig.
00:01:55: Ich kenne das.
00:01:56: Aber heute wird's nicht schwierig, heute wird's abenteuerlustig.
00:01:59: Ja.
00:02:00: Denn du hast ein neues Album auf den Markt gebracht.
00:02:02: Und was mir bei dir auffällt, ist, du bist wahnsinnig fleißig.
00:02:05: Denn fast jedes Jahr mittlerweile korrigier mich oder so zumindest anderthalb jährlich kommt ein Album.
00:02:11: Ja, es war wirklich fast jedes Jahr.
00:02:12: Und wenn es kein neues Album war, dann war es ein Best-of, was wir trotzdem irgendwie promotet haben und unterwegs waren.
00:02:18: Aber es war echt seit Jahrzehnteinzehntein, glaube ich, jedes Jahr ein neues Album.
00:02:22: Sehr,
00:02:22: sehr fleißig.
00:02:23: Aber du
00:02:23: hast auch
00:02:24: Bock drauf, ne?
00:02:25: Weil ich habe ja oft mit Künstlern das Thema und einige sagen ja, na Alben, wer braucht denn heute noch Alben in Zeiten des Streamings?
00:02:31: Nimm ich da mal mit in deine, hast du einfach Lust oder tut dir es manchmal auch weh?
00:02:35: Weil viele sagen auch, na ja, es werden nur vier, fünf veröffentlicht, die restlichen Songs sind auch so schön.
00:02:40: finden, ist gar keine Beachtung.
00:02:42: Ja, es ist leider schwieriger geworden, weil halt alles digitaler wird und natürlich viele Menschen gar kein CD-Player mehr haben.
00:02:48: Also in meinem Auto ist leider auch keiner mehr.
00:02:50: Meiner
00:02:50: auch nicht.
00:02:51: So, aber ich habe irgendwie die Hoffnung noch nicht verloren, dass dieses, ich sage mal, physische Produkt, man hat einfach was in den Händen, man hat ein Bug blättern kann, es gibt die Fanbox und ich weiß, dass ganz viele so meiner Fans das sehr mögen, dass sie einfach zu Hause dieses Album zumindest nicht sich hinstellen können, auch wenn sie vielleicht kein Player mehr haben, aber es ist schon schade, dass das alles so digital wird.
00:03:13: Ja,
00:03:13: ich finde das auch und vor allen Dingen ist es auch schön, wenn man sich das unterschreiben lassen kann, weil bei digital, wo willst du unterschreiben lassen?
00:03:18: aufs Handy?
00:03:19: Also
00:03:19: geht
00:03:20: ja schlecht.
00:03:20: Man hat
00:03:20: ja die Fotos, wir haben ein schönes Ding hier in Berlin gemacht, sind auch Fotos drin, die man jetzt noch nicht irgendwie online gesehen hat.
00:03:27: Es hat schon mittlerweile fast ein Retro-Charakter, eine Album, eine Hand zu haben.
00:03:33: Aber tolle Fotos, ich bin ja auch mal Fan von Bucklet, also Ola, die Waldfeder, hast du ja wieder hier einen rausgehauen.
00:03:39: Folgen die Haare so schön mal lockig, mal glatt, mal so bis in nach hinten gählt.
00:03:43: Ganz viele Luchs in einem Shooting oder?
00:03:45: Anil, ja, ist ja selber so eine richtige Künstlerin und hat das Make-up gemacht, hat die Fotos gemacht, Styling, also auch Outfits.
00:03:52: Und ich glaube, wir haben sechzehn Stunden geschultet.
00:03:55: Sechzehn?
00:03:56: Also inklusive dem Duett-Foto und da war ich am Ende sehr müde und hatte alle Lux durch.
00:04:02: Von Bund über Klasse, Schlocken, Glatt, Wet-Look.
00:04:06: Toll.
00:04:07: Auch tolles Make-up, mal einfach mal ein bisschen was anderes.
00:04:09: Ja, sieht wirklich sehr, sehr gut aus, muss ich sagen.
00:04:11: Also tolle Lux, aber er ist sechszehn Stunden... kann man dann noch lächeln?
00:04:15: Also ich bin ja mal schon nach einer halben Stunde so, dass ich sage, so aus, ich will nicht mehr.
00:04:18: Wie kann man denn in den sechzehn Stunden Gesichtsmiel weg im Griff haben?
00:04:22: Es gab
00:04:22: zwischendurch mal so eine kleine Gesichtslehmung, aber die war dann irgendwann weg.
00:04:25: Also sie haben so viel gelacht, so viel Spaß gehabt und auch mal irgendwie ein paar andere Posen ausprobiert.
00:04:30: Sie ist ja auch Tänzerin und konnte mir da ein paar coole Posen zeigen.
00:04:34: Ja, und da ging die Zeit doch irgendwie rum.
00:04:37: Sehr, sehr
00:04:37: gut.
00:04:37: Weil ich denke immer so bei Shootings, man muss ja auf Knopfdruck lachen.
00:04:41: Und es muss ja aber trotzdem so aussehen, als würde man nicht auf Knopfdruck lachen.
00:04:45: Und das ist ja so ein bisschen die Kunst daran, dass man dann manchmal so Bilder hat, wo man denkt, nee, da hat sie aber eigentlich nicht mehr gelächelt.
00:04:51: Das fühlt sie da nicht.
00:04:52: Und manchmal muss man ja so das Strahlen in den Augen haben.
00:04:54: Und das hört ja irgendwann auf nach ein paar Stunden.
00:04:56: Also
00:04:56: klar, wenn man irgendwann müde, aber wir hatten zum Beispiel das Coverbild.
00:05:01: Hätte ich gar nicht danach gedacht, dass es das wird, weil man geht ja raus aus dem Shooting und denkt, okay, ich ein Gefühl, was es sein könnte.
00:05:08: Aber das war eigentlich eher wirklich so relativ spontan.
00:05:12: Es wurde ja auch angeschnitten.
00:05:13: Ich hab, glaube ich, so gesessen oder gehockt.
00:05:16: Und dann ist das aber wirklich das Cover, wenn mir das irgendwie am besten gefallen hat.
00:05:20: So von der Pose und von... Manchmal komisch.
00:05:23: Das sieht auch gut aus.
00:05:24: Vor allem da hast du auch das Lächeln in den Augen.
00:05:26: Es spiegelt sich wieder in den Augen.
00:05:28: Das finde ich immer am schönsten, wenn das Lächeln auch in den Augen zu sehen ist.
00:05:31: Weil ich weiß nicht, ob du darauf achtest bei manchen Menschen, aber das fällt einem ja manchmal auf, dass Leute lächeln und in den Augen lächelt.
00:05:37: Aber nichts, wo man dann immer weiß, okay, der Person geht es eigentlich grad gar nicht so gut.
00:05:42: Aber wir sind ja alles Showmenschen.
00:05:44: Ja, alte Schohasen.
00:05:47: Ja, du besonders.
00:05:47: Wie lange bist du jetzt dabei, ewig lange?
00:05:49: Fünfzehn
00:05:50: Jahre.
00:05:50: nächstes Jahr, also vor fünfzehn Jahren war DSDS.
00:05:53: Oh Gott, so lange ist das schon mehr.
00:05:55: War ich da auch schon beim Schlager?
00:05:57: Ja, da war ich auch schon im Schlager unterwegs.
00:05:58: Oh Gott, so alt sind wir doch gar nicht.
00:06:00: Wie geht denn das mit fünfundzwanzig alles?
00:06:03: Ja, schön wär's, wobei ich muss sagen, ich bin froh, dass ich so alt bin, wie ich bin.
00:06:08: Also, ich werd dieses Jahr dreißig, ist eine schöne Schnapser.
00:06:11: Schöne Schnapser,
00:06:11: ja.
00:06:12: Und ich ... Ich will gar nicht noch mal zwanzig oder so sein.
00:06:15: Ich
00:06:15: wär gern noch mal achtundzwanzig.
00:06:16: Aber ich weiß auch nicht, warum achtundzwanzig.
00:06:18: Ich find das Alter so schön.
00:06:19: Das klang auch so gut.
00:06:19: Achtundzwanzig.
00:06:20: Ja, das
00:06:20: ist so kurz vor der Dreißig.
00:06:22: Aber noch ne Zwei davor.
00:06:23: Ja,
00:06:23: es klingt schon so, als hätte man schon ein bisschen Lebenserfahrung.
00:06:26: Aber als wenn man noch nicht so älter wird.
00:06:28: Es klingt noch so.
00:06:30: Ich mag irgendwie die drei davor.
00:06:32: Ich weiß nicht, wie es ist, wenn mal ne vier.
00:06:34: Ich kann dir das sagen in wenigen Wochen.
00:06:36: Ich muss mir weit verabschieden von meiner drei.
00:06:39: Das ist ja jetzt schon so traurig.
00:06:40: Aber allgemein alter.
00:06:42: Ich weiß nicht, ob du es auch so empfindest.
00:06:43: Ich finde, in Deutschland herrscht ein wahnsinniger Druck vor allem gegenüber Frauen, was das Alter angeht.
00:06:49: Das haben andere Länder nicht so.
00:06:50: in jedem Zeitungsartikel.
00:06:52: Du liest es in Klammern, dann steht irgendwie die dreidreißigjährige.
00:06:55: Und dann irgendwann ab Mitte dreißig spätestens geht es ja los.
00:06:58: Oh, schon so lange in der Beziehung.
00:07:00: Immer noch kein Kind.
00:07:01: Wollen die sich nicht verloben.
00:07:03: so ein bisschen auch ein Alters-Shaming.
00:07:05: Empfindest du das manchmal auch so?
00:07:07: Ja, finde ich auch.
00:07:08: Also klar, jetzt bei mir fragt man auch ständig wobei die Frage, die habe ich, glaube ich, immer schon gehört, was ist mit Kindern und das ist ja wirklich auch ein eigentlich ein vorsichtiges Thema in der heutigen Zeit, immer wieder darauf angesprochen zu werden.
00:07:20: Ich glaube, das muss jeder für sich selber entscheiden.
00:07:22: Aber ja, so ab Mitte dreißig wird das irgendwie, finde ich, noch mehr thematisiert.
00:07:28: Und eigentlich auch schwierig, gerade so das Kinderthema.
00:07:30: Das ist mir aber später erst aufgefallen, dass man ja da auch in eine traurige Kerbe treffen kann, wenn man jetzt sagt, also jetzt bist du von einem Reiß, ich immer noch kein Kind.
00:07:38: Also vielleicht gab es ja da schon diverse Versuche, wo ich immer denke, da haben wir Journalisten eigentlich auch so ein bisschen die Aufgabe, das Gefühl voll.
00:07:45: Und wenn man jemanden nicht gut kennt, so eine Frage vielleicht auch mal zu lassen, nur aufgrund des Alters zu fragen, wann kommt ein Kind?
00:07:50: Ja oder es gab einmal eine Journalistin, die hat mich ein Ernstes gefragt, ob ich verhüte.
00:07:55: Wirklich?
00:07:57: Da sind mir fast die Augen aus dem Kopf gefallen.
00:08:00: Da saß meine Presse vertreten.
00:08:06: Uns sind fast die Augen rausgefallen.
00:08:08: Wie kann man so was fragen?
00:08:09: Und die Ohren natürlich auch.
00:08:10: Ich war geschockt.
00:08:11: Was habt ihr da gemacht?
00:08:12: Eigentlich abgebrochen.
00:08:14: Ich hab sie dann gefragt, ob sie das ... gut findet.
00:08:17: Ich stelle ihr ja auch nicht so eine private Frage und nur weil ich jetzt irgendwie Sängerin bin und wir ja eigentlich auch übers Album sprechen wollten, also das war mir dann schon sehr, sehr privat.
00:08:26: Aber leider schreckt man da auch nicht zurück manchmal.
00:08:29: Also mir ist dann immer, ich krieg da mal gleich Gänsehaut und so ein Fremdschirm für Kollegen, weil dann in dem Moment wünscht man sich selbst, dass man nicht unalistin ist, wenn man denkt, man hat so eine Kollegen, die Leute müssen ja auch denken, was ist denn da los?
00:08:39: Aber richtig reagiert, glaube ich, aber wie ist es bei dir gänzlich mit privaten Fragen?
00:08:43: Also sagst du, bist du einem gewissen Punkt, öffne ich mich, Privat ab irgendeinem Punkt ist dann genug.
00:08:47: Gehst du damit noch recht offen um, weil du bist lange in der Branche und ich habe es bei vielen erlebt, dass sie eher zurückgezogen werden, was private Fragen angehen.
00:08:55: Ella, endlich zum Beispiel ein gutes Beispiel, die früher sehr viel Privates beantwortet hat und sagt heute noch bist du in einem bestimmten Punkt und dann aber eben nicht weiter als Schutz.
00:09:04: Ich glaube, so ein Schutz ist auf jeden Fall wichtig und natürlich habe ich ja sehr, sehr viel immer geteilt.
00:09:10: Weiß man ja nun auch und auch, sag ich mal, wirklich private Sachen mit den Leuten geteilt.
00:09:15: Natürlich muss man immer den Bummerang beachten, der zurückkommen kann, solange das immer alles schön friedlich und glücklich ist, teilt man das auch gerne.
00:09:23: Wie zum Beispiel eine Trennung oder so, um das nochmal kurz aufzugreifen, ist natürlich auch der Bomberang, dass das mediale Interesse dann nicht nur an der Hochzeit an dem ganzen Schönen so groß ist, sondern fast noch größer, wenn es um was Negatives geht, um eine Trennung geht so.
00:09:38: Und ich habe, wie gesagt, früher viel geteilt.
00:09:40: Ich nehme einfach aus der Zeit mit, dass das... in der Zeit richtig war, aber dass ich jetzt nicht mehr wirklich jedes Weihnachtsbaum schmücken von irgendwie in der Zeitung begleiten lasse oder da einfach ständig irgendwelche Pärchenschutdings mit meinem Freunden.
00:09:55: Das ist alles schön.
00:09:57: Das kann man auch mal machen, ausgewählt irgendwie, aber das einfach... Man muss sich da schon schützen.
00:10:02: Und wenn ich der Meinung bin, ich poste ein Foto von Daniel und mir, oder ich ... Man sieht mich auch viel ungeschminkt.
00:10:07: Spätestens nach dem Dschungel ist mir das auch wurscht, ob ich
00:10:10: da ... Ich wollte Gott sagen.
00:10:11: ... top
00:10:11: gestylt bin so.
00:10:12: Aber es gibt schon so Themen, gerade eben auch diese ganzen Trennungssachen und so weiter.
00:10:17: Da hat man schon so oft drüber gesprochen.
00:10:18: Und gerade wenn man die Wahrheit sagt, die Wahrheit, wir wollen ja auch viele gar nicht hören, dann ist es ja gar nicht schmaler grad zwischen, ja, tritt die jetzt böse nach oder sagt die einfach mal die Wahrheit.
00:10:28: Und dann hab ich mir irgendwann für mich ... So gesagt, also zu mir gesagt, ich lass es einfach so.
00:10:33: Es weiß eh keiner, was privat bei uns davor gefallen ist.
00:10:36: Es ist Schnee von gestern, ich gucke in die Zukunft oder viel mehr noch uns hier und jetzt.
00:10:41: abgehakt und weiter geht.
00:10:42: Ja,
00:10:43: das ist auch das Wichtigste, glaube ich.
00:10:44: Ich weiß auch nicht, warum viele immer so in der Vergangenheit graben müssen, weil ich glaube, weil Personen immer noch hoffen, sie finden jetzt noch die Schlagzeile.
00:10:50: Ja,
00:10:51: also da habe ich mich als Allererstes.
00:10:53: Das ist auch noch zwei Jahre danach immer noch irgendwelche Aufhänger gab in den bunten Zeitschriften, wo ich mir dachte, nun, man hat ja auch gar keinen Kontakt mehr zu der Person, so lass doch das mal beruhen, jeder geht seinen Weg, jeder macht seinen Ding.
00:11:05: Und was zwischen uns privat ist oder auch gerade so Sachen, das finde ich immer ein ganz schwieriges Thema, was um Teidung oder so was geht.
00:11:12: Das geht halt wirklich niemanden was an.
00:11:14: Und da sitzen natürlich dann auch die Leute davor, die Paparazzi, so machen Fotos und schreiben auch wirklich irgendwelche Lügen da nieder, wo man dann wieder mit Anwälten vorangehen muss und geschrieben ist, aber erst mal geschrieben.
00:11:27: Also man kann sich manchmal gar nicht vorstellen, wie schlimm das ist, wenn man so Unwahrheiten
00:11:32: Wie ist es über sich selber?
00:11:33: Und wo man einfach durchdrehen könnte und am liebsten das einfach gerade stellen würde.
00:11:38: Aber das wiederum würde wieder neue Schlagzeilen geben und dann denkt man sich irgendwann kommt.
00:11:42: Ich sag gar nichts mehr, so die Leute, die mich kennen, die wissen, kennen die Wahrheit und ich teile das, was ich will, aber ich muss mich jetzt nicht immer rechtfertigen für jede Überschrift.
00:11:51: Ja, das ist eine gute Einstellung.
00:11:52: Aber wie hast du das vielleicht auch gelernt, weil ich, wie du schon grad sagst, ich bin ja auch so ein Mensch, der sehr Gerechtigkeits, also bei mir ist der Gerechtigkeitssinn halt einfach sehr groß.
00:12:00: Wenn ich dann irgendwo höre oder lese, vielleicht auch nur das irgendjemand sagt, naja, aber Annika hat ja.
00:12:06: Und ich dann so denke, hey, ich war da gar nicht mit im Raum oder ich war da gar nicht dabei.
00:12:11: Du weißt ja selber in der Branche wird viel geredet und denke ich so, ich war doch aber gar nicht Teil des Ganzen.
00:12:16: Wieso fällt denn mein Name?
00:12:17: Und dann will ich am liebsten auch die Personen alle anschreiben und sagen, ja, hallo, ich war das gar nicht.
00:12:21: Und dann denke ich mir, aber warum, wenn die so sind.
00:12:24: und das einfach erzählen ohne eine verifizierte Quelle, wie man heute sagt.
00:12:28: Dann denke ich mir, was willst denn dich da rechtfertigen?
00:12:30: Es wird mir ja dann auch nur negativ ausgelegt.
00:12:33: Es ist schwer, weil ich kenne genau das Gefühl, du willst am besten, du willst es einfach gerade stellen.
00:12:38: Ja, ja.
00:12:39: Wenigstens, warum erzählen die Leute so ein Mist?
00:12:41: Oder warum auch gerade diese Kommentare teilweise bei Facebook?
00:12:44: Oh, schlimm.
00:12:45: Die lese ich oder war jetzt erst vor kurzem wieder, da wurde auch ein Statement von mir komplett aus dem Zusammenhang gerissen.
00:12:52: Und dann auch mit einer Sache aus meiner Vergangenheit verknüpft.
00:12:54: Und dann stand, im Prinzip war mein Bilder und dann in Zitaten gesetzt, ein Satz, den ich definitiv so nie gesagt habe, dass mir ein gewisser Mensch gezeigt hat, was ich nicht mehr will.
00:13:06: Es war aus einem Podcast zitiert.
00:13:08: Ich habe zwar darüber gesprochen, was man will, was man nicht will, aber ich habe das nie so gesagt.
00:13:13: Das wurde so.
00:13:14: Und
00:13:14: das wurde so gepostet natürlich.
00:13:16: Und dann regen sich da die Leute drüber auf und da habe ich dann wirklich mal auch kommentiert und habe halt geschrieben, ey Leute, das habe ich so nicht gesagt, aber ganz ehrlich, Hass ist doch auch kein... Kein Mittel hier, also lasst doch einfach eure Kommentare.
00:13:30: Ihr kennt mich doch gar nicht, beurteilt das doch nicht.
00:13:33: Also da reißt mir oder platzt mir schon manchmal auch der Kragen.
00:13:36: Und
00:13:36: kam dann aber was zurück?
00:13:37: Sind die in der Aktion mit dir?
00:13:40: Also ich sag mal, das Kommentar hatte mehr Likes als der Beitrag letztendlich und ganz viele Leute haben dann wieder geschrieben, ja Anna und es ist einfach immer wieder die gleichen Leute, die helfen, die irgendwie ihren Senf da abgeben, aber es ist schon ... Teilweise so unter der Gürtellinie, dass ich da auch teilweise wirklich rechtlich gegen vorgehe, weil das Internet ist kein rechtsfreier Raum.
00:14:01: Und nur weil ich in der Öffentlichkeit stehe, muss man mich ja nicht als sonst was betiteln öffentlich.
00:14:08: für mich ganz frustrierte, unglückliche, traurige Menschen vielleicht.
00:14:12: Das sind das meist
00:14:13: auch.
00:14:14: Meistens sogar noch hinter einem Fake-Profil, die Menschen da fertig machen, also schlimm.
00:14:19: Es ist auch schlimmer geworden, vor allem auch bei Facebook.
00:14:21: Facebook ist ganz schlimm.
00:14:23: Also wirklich, da hast du das Gefühl, als wenn dort nur noch ... Ich nenn's ja Nurglebook, also das heißt, der bei mir nur noch Nurglebook.
00:14:28: Und
00:14:28: ich bin auch nicht mehr bei Facebook, weil die Leute wirklich, egal was da gepostet wird, es kann was Gutes sein, es wird in den Dreck gezogen.
00:14:34: Dann kann irgendwas Gutes, ja, aber für den interessiert sich ja eh keinen.
00:14:37: Ja, aber der hat ja damals, aber die hat ja damals.
00:14:40: Aber das ist ja wieder die so und so.
00:14:41: Und dann denk ich mir so, sag mal, könnt ihr euch alle nur auf das Negative, die Welt da draußen, ist doch schlimm genug?
00:14:46: Lass das doch mal ein bisschen einen schönen Raum sein irgendwie.
00:14:49: Einfach
00:14:49: nur tragisch.
00:14:50: oder das Kommentar wirklich immer so, ja kennt man die, wer ist das?
00:14:54: Obwohl es geht doch alles, es ist so langweilig schon, wer ist das?
00:14:58: Oder wirklich dann auch Leute, die so richtig ins Private gehen, also die falsche Schlange und die blöde Kuh und die und dann wirklich auch mit, richtig mit ausdrücken, dann...
00:15:07: Die kenne ich ja alle gar nicht.
00:15:08: Niemand kennt mich.
00:15:10: oder die kann doch nicht singen, furchtbar, ich krieg hier Ohrenkrebs.
00:15:14: Aber das ist, um.
00:15:14: dann guckst du, aber bei anderen, und da ist es teilweise noch viel schlimmer und teilweise sind es die gleichen Personen, also da muss man sich wirklich schützen und ich lese das so gut wie nie, es sei denn, es ist wirklich etwas, was richtig ... Einfach überhaupt nicht stimmt.
00:15:28: und ich einfach merke, da ist eine Bewegung und es wird überall übernommen, dann muss ich das einmal irgendwie richtig stellen.
00:15:34: Das glaube ich.
00:15:34: Und wie gehst du aber allgemein damit um?
00:15:36: Weil ich stelle mir das wirklich immer wahnsinnig schwer vor.
00:15:38: für euch Künstler.
00:15:39: Bei euch passiert ja sehr viel bei Facebook und Instagram.
00:15:41: Sehr viel Kommentare.
00:15:42: Je mehr die Reichweite, desto größer natürlich.
00:15:45: Und ich kenne das ja schon, wenn bei mir ein Kommentar mal steht.
00:15:50: oder beim Sender viel mehr, nicht mal bei mir als Privatperson.
00:15:52: Dann denkt man so, oh, schreibe ich jetzt da was?
00:15:55: Ach, irgendwie tangiert mich das ja.
00:15:56: Und ich lerne ja gerade in einem sehr aufwendigen Kurs, dass man mit Meditation und erst mal die Emotionen regulieren soll und dann überlegen soll, wie handhabt man das Ganze.
00:16:04: Wie geht es dir damit?
00:16:05: Ich kann mir mal vorstellen, wenn man da jeden Tag was liest, das irgendwie wegzuschieben und nicht das Gefühl zu bekommen, stimmt es vielleicht doch irgendwie was.
00:16:12: Wie macht man das?
00:16:13: Ich find das total inspirierend.
00:16:15: Man muss, also erst mal, wenn die Leute schreiben, weiß ich, Die ist ja eine total blöde, falsche Person.
00:16:21: Dann denke ich mir, okay, ich weiß ja für mich selber, dass ich das nicht bin.
00:16:25: Du kennst mich nicht, also es interessiert mich nicht.
00:16:27: Du musst halt irgendwann dir echt so ein Wienmantel umlegen.
00:16:31: Und das ist so ein geschützter Raum für mich selber.
00:16:34: Da kommt eh keiner ran.
00:16:36: Da kommen nur die Menschen ran, die mir wirklich nahestehen.
00:16:38: Das heißt, du hast irgendwie diesen Panzer.
00:16:41: Es steckt halt auch sehr oft Neid dahinter und Missgunst.
00:16:46: Und das ist halt leider ... Ich finde auch gerade in Deutschland das Problem.
00:16:49: Es freut sich auch keiner mit dir oder für deinen Erfolg.
00:16:53: Es wird immer draufgehauen, wenn es eh schon weh tut.
00:16:56: Es wird ins Negativerein gepiext und immer wieder.
00:16:59: Und das ist so schlimm.
00:17:01: Und ich konzentriere mich wirklich auf die positiven Sachen.
00:17:03: Ich gucke bei meinen Seiten, kommt der Hass, wird blockiert.
00:17:07: Also ich bin da auch hier.
00:17:07: Du
00:17:07: blockierst auch, ja?
00:17:08: Ich blockier
00:17:09: alles.
00:17:09: Okay, das haben mir auch schon viele gesagt.
00:17:12: Nicht so
00:17:12: zögerlich sein.
00:17:13: Gar nicht, weil es hat bei mir keinen Platz.
00:17:15: Entweder die müssen mich nicht teufeln, ich bin auch kritikfähig, die können auch sagen, du, der Song gefällt mir nicht.
00:17:22: Aber sobald das in diese Richtung geht, dass sie mich bewerten oder meinen da irgendwie einen Hass an mir abzulassen, dann wird einfach sofort blockiert.
00:17:31: Da gibt es gar keinen.
00:17:33: Das ist vielleicht auch eine gute Lösung.
00:17:34: Soll man aber nicht bei Partner oder Dating machen bitte, liebe Leute da draußen.
00:17:38: Ghosting ganz schlecht, weil das hinterlässt auch Spuren.
00:17:41: Aber bei so einen Schwachsinnigen, wo man keinen Hang hat, da sollte man vielleicht einfach wirklich blocken blocken.
00:17:46: Und wirklich morgens, ich mach so... Auch so mittlerweile bin ich so ein bisschen spiritueller geworden.
00:17:51: Ich
00:17:51: höre
00:17:51: dann meine Affirmationen.
00:17:53: Ich kann dir sehr viele Tipps geben.
00:17:54: Oh, Affirmation habe ich jetzt auch angefangen.
00:17:56: Super, morgen ist schön.
00:17:57: Wirklich.
00:17:57: Neben meinem Bett jetzt die Liste.
00:17:59: Ja, echt?
00:17:59: Ja, ja.
00:18:00: Ich habe das am Handy.
00:18:01: Ich höre das bei Spotify.
00:18:02: Und ich habe das im Rahmen des Kurses und das wurde mir jetzt aufgetragen.
00:18:05: Meine Morgenroutinen sind noch wichtiger als Armroutinen.
00:18:08: Und jetzt soll man das mal machen, eine Zeit lang.
00:18:10: Das macht ganz viel mit einem.
00:18:11: Wenn du morgens aufstehst, guck mal.
00:18:14: Und du nimmst sofort dein Handy.
00:18:16: guckst in die Kommentarspalten, sag ich jetzt einfach mal.
00:18:18: So ist es noch gar nicht ganz wach, liest den Mist.
00:18:21: Dann scrollst du noch und vergleichst dich vielleicht noch mit A bis Z. Also dann stehst du ja schon auf.
00:18:26: Schlecht
00:18:26: gelaunt.
00:18:27: Bist
00:18:27: schlecht gelaunt.
00:18:28: Und ich habe mir einfach so auch für mich, dass als meine Morgenroutine so eingestellt, ich stehe auf, gerne ein bisschen früher, so wie heute, so fünf Uhr, dreißig, zwischen fünf Uhr, dreißig, sechs Uhr, sondern höre ich erstmal meine Affirmationen, die mir Kraft geben, positive Energie.
00:18:45: dann weiß ich nicht, gehe ich duschen, mache mir mein Kaffee.
00:18:48: Es bleibt noch auf Flugmodus.
00:18:50: Also ich habe meinen Spotify so, dass ich die auch
00:18:52: gar nicht irgendwas siehst.
00:18:53: Nein,
00:18:54: ich will wirklich morgens
00:18:56: und
00:18:57: wirklich tatsächlich von allem und jedem.
00:18:59: Also ich bin dann gerne so ab halb sieben für alle erreichbar und auch gerne für Mama, Papa, Freund, aber so diese Stunde am Morgen oder wenigstens eine halbe Stunde, wo man einfach mal sagt, das ist jetzt wirklich Miet-Time.
00:19:12: Das brauche ich mittlerweile.
00:19:14: Da tanke ich Kraft, dann mache ich mir noch eine Gesichtsmaske und dann gehe ich so langsam in den Online-Modus.
00:19:20: Das lerne ich genau auch so.
00:19:22: Da ist nämlich dann die Aufgabe gewesen, so zwei, drei schlimme Sachen oder Sachen, die eigentlich gut tun, morgens zu lassen und die mit etwas zu ergänzen.
00:19:29: Bei mir ist ja schon, dass mein Handy schläft ja nie im Schlafzimmer.
00:19:32: Das ist ja eh schon immer im Wohnzimmer laut, aber eben nie in meinem Raum.
00:19:35: Und trotzdem aber, wenn man dann aufsteht, guckt man als erstes dahin.
00:19:38: Und das habe ich jetzt dann für mich gestrichen und mache jetzt halt wirklich früh im Bett noch Atemübungen, bisschen Dehnung, Affirmationen, Hand aufs Herz dabei.
00:19:46: Und dann
00:19:47: aufstehen und wirklich erst dann auch so mein Zitronenwasser trinken, mich fertig machen und alles.
00:19:52: Und dann irgendwann gucke ich aufs Handy und noch gar nicht, aber auch auf Insta und Facebook.
00:19:57: Und ich mache das jetzt ganz kurz und habe jetzt schon festgestellt, wie besser man gestartet, also man startet einfach besser in den Tag.
00:20:04: Lächeln selber im Spiegel und sagen, heute wird ein toller Tag, ich bin toll, los geht's.
00:20:10: Und dann kommt man nicht so muffelig und geht schon aus der Wohnung und guckt alle schon so an wie heute ist ein blöder
00:20:14: Tag.
00:20:15: Und das macht, das sind ja Kleinigkeiten, die man eigentlich schnell umsetzen kann, aber da geht es darum, tust einfach.
00:20:21: Also oft ist es die Kleinigkeiten, die richtig, die Großigkeiten werden oder die es dann gar nicht mehr geht.
00:20:27: und ich habe auch festgestellt, mir tut es gut.
00:20:30: Ich bin dann auch gerne, wie du sagst, erst mal bei WhatsApp, meine Mama, Papa und mein Freund natürlich so die wichtigsten Personen.
00:20:37: Die kriegen dann ihr guten Morgen und ein kurzes Update.
00:20:40: Aber dann ist auch wieder
00:20:41: Schluss.
00:20:41: Erst mal Schluss und dann irgendwann, wenn ich im Auto sitze, als Beifahrer natürlich, dann öffne ich mein Social Media und dann geht es so langsam los.
00:20:48: Aber ich konzentriere mich dann auch so auf meine Seite, auf die Fan-Seite und scroll jetzt da nicht zwei Stunden rum und belaste mich unnötig.
00:20:56: Sehr
00:20:56: gut, aber toll, dann haben wir da ja ein ähnliches.
00:20:58: Es ist so, und es klingt immer so banal, weil wirklich Leute sagen, naja, was soll denn das ändern?
00:21:02: Aber es macht ganz viel mit dem Mindset.
00:21:03: Und ich hatte da auch so ein Spruch innerhalb des Kurses in der Stand drin.
00:21:06: Du veränderst erst wirklich etwas in deinem Leben, wenn du eine tägliche Routine veränderst.
00:21:11: Stimmt, ja.
00:21:11: Und
00:21:11: genau das, weil es ist ja dieser tägliche Move.
00:21:14: da hinzugehen.
00:21:15: Und das war richtig merkwürdig, am Anfang dann eben nicht diesen, sondern Instagram bewusst auszulassen.
00:21:19: und zu denke ich, gib mir ne Stunde.
00:21:21: Beim Einschlagen, das habe ich früher auch oft gemacht.
00:21:24: Ich bin, ich habe mir so gedacht, okay, ich scroll jetzt so lange rum, bis ich müde werde.
00:21:27: Die Augen wären schwer, ich werde müde so.
00:21:30: Und du legst dann zwar das Handy weg, aber ich habe das Gefühl gehabt im Kopf,
00:21:33: es geht weiter.
00:21:34: Es rattet weiter.
00:21:35: Und das muss man, das lasse ich jetzt auch, so eine Stunde vom Schlafen gehen.
00:21:38: Soll man ja auch so, immer soll ja alles weglassen, eine Stunde lieber dann irgendwie meditieren oder Beruhigungsmusik
00:21:43: hören.
00:21:43: Hab bei Kissen jetzt mit, mein schönes Kissen, Atmen nochmal.
00:21:45: Und im besten Fall habe ich dann meine Magnesium, ein bisschen Melanchomien und dann schuh.
00:21:50: Ach, sie ist so toll.
00:21:51: Ich glaube, das kommt auch hier, älter man wird.
00:21:53: Das so weiser wird man auch und macht sich ... Ich glaube, ihr braucht in diesem Job auch diesen Puffer.
00:21:58: Ja, natürlich.
00:21:58: Auch wenn ich jetzt, wie ihr nicht so im Rampenlicht stehe, aber als Moderatorin ja irgendwie doch auch ein bisschen.
00:22:03: Ja, na klar.
00:22:04: Und auch bei mir ist ja viel los im Kopf.
00:22:06: Ich bin dann auch kreativ.
00:22:07: Und dann liege ich manchmal im Bett und denke, okay, morgen kommt die Anna Karina.
00:22:10: Mal gucken, wir kennen uns schon so lange.
00:22:12: Was machen wir denn im Interview?
00:22:13: Und denke ich, was geht denn das eigentlich durch?
00:22:14: Ich kenne deine Wieder, ich weiß, was ich machen will.
00:22:16: Also einfach laufen lassen und schlafen jetzt.
00:22:19: Sonst bin ich morgen übermütet.
00:22:21: Es ratet und du brauchst ja auch Energie für deinen Job.
00:22:25: Du gibst ja auch viel so.
00:22:26: Und wenn ich das nicht machen würde oder ich sage jetzt mal blöd, jede Nacht irgendwie übernächtigen oder viel Alkohol trinken würde oder das würde über die Jahre, das würde gar nicht gehen.
00:22:35: Also ich könnte es nicht.
00:22:36: Ich auch nicht.
00:22:37: Man muss auch
00:22:37: irgendwie frisch aussehen und ja, da gehört wirklich dazu, dass man sich gut pflegt und ein gutes Mindset hat.
00:22:44: Und heute ist ja auch selbst Radio ja nicht mehr nur Radio, man wird ja überall mitgefilmt, man muss Social Media aufsagen.
00:22:49: Also man muss ja auch immer aussehen, wie die beste Version von sich selbst früher konnte, weil ja im Jogger einfach zu Radiointerviews gehen, weil es ja nichts passiert.
00:22:57: Stimmt,
00:22:57: aber heute geht es.
00:22:58: Wobei ich muss echt sagen, ich bin zwar eitel, ja, aber wirklich spätestens seit dem Dschungel.
00:23:03: Und ich dann auch gesehen habe, meine Güte, die Leute feiern es voll, wenn die dich auch mal sehen.
00:23:07: wie du halt aussehst.
00:23:08: Sie sehen dich, wie du halt bist und ungeschminkt und ungefiltert.
00:23:11: Habe ich jetzt auch wirklich gar kein Problem mehr damit.
00:23:14: Das ist schön.
00:23:14: Ich hab mich für dich hübsch gemacht.
00:23:16: Ja, das sehe
00:23:16: ich.
00:23:17: Toll.
00:23:17: Wir sehen halt beidah mit einem guten Tag.
00:23:19: Stell dich fest, hallo.
00:23:22: Und Dschungel, das ist natürlich auch noch ein Thema.
00:23:24: Es war ja auch dieses Jahr.
00:23:25: Wo ist eigentlich das Jahr zwanzig, fünfundzwanzig hin?
00:23:27: Ist eine Frage,
00:23:28: die du
00:23:29: auch manchmal dir stellst.
00:23:30: Ich fass täglich, weiß manchmal nicht mal, welchen Monat wir irgendwie haben.
00:23:33: Dschungel war tatsächlich zwanzig, fünfundzwanzig direkt zum Auftakt.
00:23:37: Ich denke, das ist so lange her.
00:23:38: Das habe ich heute schon zweimal gehört von Kollegen, dass sie gesagt haben, wie das war dieses Jahr.
00:23:43: Das war dieses Jahr.
00:23:44: Es ist nur schon monatelang her, aber was sind so nachhaltig?
00:23:47: noch mal betrachtet, wenn du nochmal das Angebot bekommst, würdest du wieder Ja sagen oder würdest du sagen, nee, also das war jetzt doch nicht so, wie es mir vorgestellt hat, würdest du sagen, es war das tollste Abenteuer meines Lebens.
00:23:56: Wie ist so dein Fazit?
00:23:58: Also ich würde es schon noch mal machen.
00:24:00: Also es war jetzt nicht so, dass ich sage, nie wieder.
00:24:03: Aber es war viel härter, als ich gedacht habe.
00:24:07: Also es war, wer nicht selbst in diesem Camp war und das mitgemacht hat, eigentlich, der kann nicht mitsprechen, wenn du zu Hause auf der Couch legst.
00:24:15: Sieht
00:24:15: alles leicht aus.
00:24:16: Weiß ich nicht.
00:24:17: Packung Chips und dann guckst und dann noch die Leute auslachst, die sich irgendwie eben die Sachen nicht trauen oder sagst, ja, aber warum geht man denn da rein, wenn man das nicht macht?
00:24:26: Das völlige Quatsch, weil unter den Bedingungen, die dort herrschen und ja, man weiß, dass das so ist, aber du kannst es nicht proben.
00:24:33: Wir sind ja alles Menschen.
00:24:35: Wir haben unsere Settliste, wir haben unsere Abläufe.
00:24:37: und dass man in so ganz ungewöhnlich wagt es oder ungewohntes Tara kommt und einem alles genommen wird, das kannst du gar nicht proben.
00:24:45: Du hast Hunger,
00:24:46: du hast Durst, du kannst nicht mehr richtig schlafen, du bist natürlich ständig, wirst du gefilmt, du hast Menschen um dich rum, die du sicher im Privat leben, mit denen du... Wahrscheinlich
00:24:56: nicht viel,
00:24:57: genau am Hotel ist.
00:24:58: Und die anderen haben ja auch das Problem.
00:25:00: Also die haben auch Hunger, Durst, Heimweh.
00:25:03: Also es sind ja alle nicht so wie wir jetzt hier, locker-flockig mit einem vollen Mark.
00:25:06: Sitzen entspannt
00:25:07: mit dem Kaffee her.
00:25:08: Also allein die Vorstellung daran, dass mind, also spätestens nach fünf, sechs Tagen.
00:25:13: Schlafentzug, kein Essen und so weiter.
00:25:16: Fallen natürlich alle Masken.
00:25:17: Ja,
00:25:18: vor allem Schlafentzug.
00:25:19: Ich meine, das war früher eine Foltermethode.
00:25:20: Das war eine Foltermethode.
00:25:21: Es kommt ja nicht von irgendwo her.
00:25:22: Und
00:25:22: das habe ich zum Beispiel völlig unterschätzt.
00:25:24: Für mich war immer so, oh Gott, die Prüfungen klar, kann ich sowas ekliches Essen?
00:25:29: Das war auch so in meinem Kopf.
00:25:30: Aber ich hätte nie gedacht, dass die Kombination zwischen nichts essen und sehr, sehr wenig essen und nicht schlafen, dich... Echt, glaube ich, zur schlimmsten Version macht, weil du bist nicht mehr, also ich war nicht mehr, ich konnte nicht mehr klar denken.
00:25:45: Man
00:25:45: ist nur wie in so einem, und dich nervt dann auch irgendwie alles.
00:25:49: Weil der Körper ja auch auf den Notprogramm, also in dem Moment, wenn man Hunger hat, geht der Körper ja auch auf den Notprogramm und bei Schlafmangel ja eh.
00:25:55: Und deswegen ist ja klar, dass dann irgendwann man vielleicht auch viel dünn heutiger ist und viel schneller ausrastet.
00:26:00: Ja, ich habe Szenen da gesehen, wo ich mir auch dachte, wir streiten uns da, um irgendwie weiß ich nicht, wer die Pilze schneiden darf.
00:26:06: So schwachsit eigentlich.
00:26:08: Und damals, als ich das geguckt habe, dachte ich mir auch, warum heulen die dann alle dann schon am ersten Tag und so.
00:26:13: Aber wenn du da drin bist und du hast keine Uhr, du hast kein Zeitgefühl mehr, du weißt gar nicht mehr, welcher Tag ist, du weißt nicht, was verpasst ich gerade da draußen, wie geht es mein Liebsten, was macht mein Papa zu?
00:26:25: Das war für mich immer ganz schlimm, weil der ja auch leider erkrankt ist und so.
00:26:28: Wie geht's dem?
00:26:28: Hoffentlich passiert nichts.
00:26:30: Oder auch Leute, die Kinder haben, die Mütter, die haben dann wirklich auch diesen Zusammengebrochen nach vier, fünf Tagen.
00:26:35: Die haben gesagt, ich vermisse unendlich meine Kinder und weiß gar nicht, geht's den gut.
00:26:40: Und ich finde, das wird leider gar nicht so gezeigt, wie wirklich manchmal die Leute leiden, nicht nur in den Prüfungen, sondern einfach menschlich.
00:26:47: Ja, das glaube ich.
00:26:48: Vor allem auch der Schlafentzug.
00:26:49: Ich glaube, den unterschätzen viele.
00:26:50: Und ich meine, man sieht ja, dass ihr da nicht gut schlafen könnt.
00:26:53: Nein, du stehst am Boden.
00:26:55: Es gibt ja nur die Möglichkeit
00:26:57: ... Hängematte?
00:26:58: Auch nicht cool, auf Dauer.
00:27:00: Dann gab es halt die Betten, die waren halt extrem beliebt.
00:27:03: Und dann gab es halt ein Bett, das war das sogenannte Feuerbett, direkt am Lagerfeuer.
00:27:07: Wo du natürlich ... Die ganze Nacht den Rauch einatmest, wo du die Gespräche am Lagerfeuer Lautstark hörst, wo du nicht zur Ruhe kommst.
00:27:15: Und ansonsten der Boden natürlich zwischen den Kaka-Laken nass.
00:27:18: Ich
00:27:19: will mehr auch nicht schlafen.
00:27:21: Du kannst auch nicht schlafen.
00:27:22: Ich hatte das Gefühl, ich war sechzehn Tage wach.
00:27:25: Krass.
00:27:25: Ja, und dann musst du dir auch immer wacherhalten.
00:27:27: Das kommt ja auch noch, wenn du vielleicht gerade ein bisschen eingeneckt bist.
00:27:30: Und das Schlimmste
00:27:31: war Annika, wir hatten ja da keine Uhr.
00:27:32: Das heißt, es war so nach dem Gefühl, so wer macht Nachtwache mit wem?
00:27:36: Und die dann halt zum Schluss dran waren, die konnten es halt ausbaden.
00:27:39: Das war gefühlt manchmal drei Stunden.
00:27:42: Und es
00:27:43: waren vielleicht sogar mehr, weil es gab auch natürlich Kandidaten, die haben irgendwie nach fünf, zehn Minuten gesagt, ey, ich bin müde.
00:27:49: Komm, wir wecken die nächsten.
00:27:50: Das war aber ganz lustig, als ich das dann im Fernsehen gesehen habe, wie kurz die eigentlich teilweise
00:27:54: Nachtwachen
00:27:55: gemacht haben.
00:27:56: Na klar, und du kannst ja auch nicht nachweisen.
00:27:58: Du denkst, okay, die sind durch.
00:27:59: Hat ja keiner eine Ruhe.
00:28:00: Es ist ja alles nur so Geschätzte und euch, ob es keinen Lust mehr geht.
00:28:03: Du hast kein Zeitgefühl.
00:28:04: Du sitzt da, du schweigst dich an.
00:28:06: Irgendwann nach zehn Tagen hast du dir alles erzählt und sitzt da wirklich mit dem knorrigen Pupschi auf diesem harten Baumstamm.
00:28:14: Und ja, trinkst heißes Wasser.
00:28:16: Das war immer so mein Game-Changer.
00:28:18: Dann haben wir irgendwann die Reste aufgehoben, wenn es irgendwelchen Obst oder Gemüse gab.
00:28:23: Dann haben wir das ein bisschen aufgekocht, so als Brüher.
00:28:25: Ja, so ein bisschen was.
00:28:27: Das ist
00:28:28: schon hart.
00:28:29: Aber du hast gut durchgehalten.
00:28:31: Wären denn andere Reality-Formate auch noch mal was für dich, wo du sagst, es gibt ja nun mittlerweile achthundert?
00:28:36: Gut, die ganzen Single-Shows natürlich nicht in deinem Fall, sehe ich dich auch nicht, aber irgendwas anderes, wo du sagst, da hätte ich jetzt noch mal Bock drauf.
00:28:42: Also so Realities, ich meine die Verräter war ich schon, Kleids, der Dschungel.
00:28:47: Das sind schon so die coolsten, finde ich.
00:28:48: Letztens
00:28:49: vielleicht noch wäre was, oder?
00:28:50: Wie wäre das eine Challenge, die du machen würdest?
00:28:53: Auf jeden Fall.
00:28:53: Also man darf gespannt sein, bei mir wird es nie langweilig.
00:28:56: Ich habe jetzt immer jedes Jahr ein Format, also mal schauen, was kommt.
00:29:00: Auf jeden Fall ist da... Einiges geplant.
00:29:02: Aber so richtig, diese krassen Reality-Sachen, da sehe ich mich nicht.
00:29:06: Aber
00:29:06: so Big Brother, Kampf der Reality-Stars, Sommerhaus, was da alles so gibt.
00:29:10: Ich gucke das mega gerne.
00:29:11: Also ich bin die erste, die es guckt.
00:29:12: Aber
00:29:13: Sommerhaus ist schon krass.
00:29:14: Ich glaube, dass man wirklich das nicht aushält, wenn man damit so viel paaren.
00:29:17: Also da ist ja ... immer, egal wer einzieht, immer Krieg.
00:29:20: Es gab ja noch nie ein Sommerhaus, was friedlich vonstatten gegangen ist.
00:29:23: Es gab immer Fronten, es gab immer Lager und es gab immer Leute, die sich auf das Extremste angebrüllt haben.
00:29:29: Die sogenannten Allianzen.
00:29:30: Ja,
00:29:31: die sogenannten Allianzen.
00:29:32: Ich denke mir schon, alleine Teil so einer Allianz zu sein, das muss doch wirklich auch belastend sein.
00:29:38: Ich könnte es nicht.
00:29:39: Also der Dschungel ist zwar hart, aber ich glaube trotzdem, dass wenn du nochmal mit deinem Partner in so einem Format bist, wo du dann sozusagen ... Ja, nee, das ... Und den
00:29:47: ja auch mitverteidigst, weil vielleicht gerichtet auch deinem Partner in eine Allianz, wo man nicht hin will.
00:29:51: Und dann ist man ja zwangsläu wie auch gefangen da drin.
00:29:53: Ich könnte das nicht.
00:29:55: Aber ich habe Respekt wirklich vor Leuten, die da drin sind.
00:29:59: Und ich habe jetzt noch viel mehr Respekt vor Leuten, die sich in den Dschungel trauen.
00:30:04: Ich glaube, denke, es ist das härteste Format, was man ... Ich
00:30:08: hatte schon immer Respekt vom Dschungel, auch wenn ich am Fernsehsitze, aber schon jeder, der damit Spinnen kämpft, wo ich denke, er wäscht schon raus.
00:30:13: Was ich schon für ein Herzinfarkt bekomme bei normalen Spinnen, und das wäre einfach schon meinen Grund, wo ich wüsste, niemals Dschungel, weil bei der ersten Spinne wär ich weg.
00:30:20: Das Problem hab ich nicht, Spencer, danke.
00:30:23: Die einzige Sache, wo ich sage, da bin ich mutig, aber die ganzen anderen Sachen, Kaka-Laken, Ratten und leider dann auch die Enge, also so.
00:30:32: Ja, und mit Wasser.
00:30:32: Du musst doch was mit Wasser
00:30:33: machen, ne?
00:30:33: Wasser tauchen, ich kann nicht tauchen.
00:30:35: Das sind dann so Sachen, oh nee.
00:30:37: Da hab ich erst mal gemerkt, oder Höhenangst, wir hätten Banshee springen müssen.
00:30:41: Stimmt.
00:30:42: Nur an den Beinen irgendwie angebunden.
00:30:44: Und da hab ich aber auch gemerkt.
00:30:46: Boah, es gibt für mich halt echt auch Grenzen, wo ich sage, egal, in dem Moment, es geht dir so viel durch den Kopf.
00:30:52: Du stehst da oben und denkst dir so, Anna, reist dich jetzt am Wien.
00:30:55: Nicht zusammen,
00:30:56: spring einfach.
00:30:56: Da
00:30:57: sind so viele Millionen Leute, die drücken dir gerade alle die Daumen.
00:31:01: Du schaffst
00:31:01: das.
00:31:02: Kannst nicht, ne?
00:31:03: Ich war nur am Weinen.
00:31:05: Es ging nicht und von sechs Kandidaten sind vier nicht gesprungen.
00:31:08: Obwohl die alle da hoch sind, ich mach das.
00:31:10: Stolzeln da oben stand es und in sechszig Meter tief und unten war dann so ein kleiner, ja wie so ein kleiner, sagt man, wie so ein...
00:31:17: Ein Tümpel war das so ein bisschen.
00:31:18: Ein Tümpel?
00:31:18: Ja,
00:31:19: es war von oben war das wie so ein kleines Loch.
00:31:21: Ich dachte, oh Gott, und wenn du da auch noch reinfällst, oh nee.
00:31:23: Und also ich konnte es nicht.
00:31:25: Ich hätte auch gedacht, ich will Mutiger.
00:31:27: Mich auch Mutiger eingeschätzt.
00:31:29: Also ich war schon... Tschüss, Hase.
00:31:31: Ich hätte Angst, dass ich da aufschlage.
00:31:33: Das war auch noch die erste.
00:31:35: Ich hab mir das nicht ausmalen können, wie tief fällt man da?
00:31:38: Wo, wo?
00:31:39: Landlichter?
00:31:39: Wo landlichter?
00:31:40: Abends noch nachher.
00:31:41: Bums ist man.
00:31:42: Ich hab immer dann keinen Vertrauen.
00:31:44: Die wissen ja, was sie tun an sich.
00:31:45: Aber damals beim Wendler, der hat sich ja auch den komischen Arm oder was er sich da verletzt hat.
00:31:49: Was ist denn, wenn das Seil vielleicht doch nicht... Also ich
00:31:50: stand da oben und mir ging alles durch den Kopf.
00:31:53: So, was ist, wenn ich da unten aufschlage mit meinem Kopf?
00:31:56: Und ich hab noch so viel vor.
00:31:57: Das
00:31:57: war mein erster Gedanke, dass ich aufschlage.
00:31:59: Und ich dachte dann, nee, für ein Stern, dann verzichte ich auf mein Essen.
00:32:03: Das war auch meine erste Prüfung.
00:32:04: Und ich mach's einfach
00:32:05: nicht.
00:32:06: Und hast du aber heute noch irgendwelche Leute aus Deiner... Staffel vom Dschungel, mit dem du heute noch gut im Kontakt bist oder wo du sagst, dass sogar eine Freundschaft entstanden
00:32:13: ist?
00:32:13: Ja, also eigentlich fast mit allen bist vielleicht auf drei, vier Ausnahmen.
00:32:17: Aber ich sage mal, Jörg Dahlemann, Lilly, Jeles, Maurice, Pierre war ja auch mit
00:32:25: ihm dabei.
00:32:25: Genau, der war beim Konzert.
00:32:27: Also da sind wirklich auch doch Freundschaften entstanden.
00:32:29: und gerade bei der Wiedersehensshow, wo man alle noch mal gesehen hat, wir hatten dann alle was im Bauch, wir waren alle
00:32:35: wieder aktiv.
00:32:36: Da hat man sich auch gedacht, Es war echt eine coole Truppe.
00:32:40: Wie gesagt, Ausnahmen gab's, mit denen wurde ich nicht warm, werde ich wahrscheinlich nie wieder mit denen zusammenkommen.
00:32:46: Das ist auch gut so.
00:32:47: Gibt's ja im normalen Leben
00:32:48: auch.
00:32:49: Man muss ja auch nicht mit dem Sam, warst du auch ganz gut da?
00:32:51: Ja, überraschenderweise.
00:32:54: Bei dem hatte ich echt Angst.
00:32:55: Ich bin da reingerannt, das ist mein Endgeg.
00:32:57: Aber ihr wart eigentlich recht schnell, recht
00:32:59: gut miteinander, ne?
00:33:00: Ja, super.
00:33:00: Ich meine, da fiel halt wirklich jede Maske, also auch bei ihm.
00:33:04: Er sagt so, ich bin halt einfach der Sam.
00:33:07: Nach zehn Tagen, Dschungel, was willst du
00:33:09: da
00:33:10: noch machen?
00:33:11: Wir waren alle so im Überlebensmodus, der war eigentlich recht nett.
00:33:14: Ja toll, also hast du ja auch wirklich eine Erfahrung fürs Leben, die nimmt man immer, immer mit.
00:33:18: Also ich werde das, glaube ich, wenn, dann sind wir wieder beim Kinderthema.
00:33:22: Das kannst du deinen Kindern, deinen Enkeln erzählen und die werden sagen, krass, das hast du gemacht,
00:33:26: cool.
00:33:28: Und ich sag mal, dieses Abenteuer kannst du in keinem Reisebüro buchen.
00:33:31: Nein,
00:33:32: aber es ist einmalig.
00:33:32: Das
00:33:33: ist eh cool, was du ja auch alles so durchgezogen hast in den vergangenen Jahren.
00:33:35: Ich meine, Verräte hast du bravourös mit Vincent Groß gewonnen zusammen.
00:33:39: Dann hast du dich fürs Playboy-Shooting ausgezogen.
00:33:41: Ich meine, das ist auch was, wo man als Frau ja einen bestimmten Weg geht, wo auch wieder viele sagen, es muss die Rupen zeigen, aber wo viele auch sagen, ey, cool, Das waren ja auch tolle Bilder.
00:33:49: Den Weg bist du gegangen.
00:33:50: Du hast dich dem Dschungelabenteuer gestellt.
00:33:52: Du hast dir auch unheimlich viel abseits der Musik gemacht in den vergangenen Jahren, muss man jetzt ja schon sagen.
00:33:58: Ja,
00:33:58: und ich finde das auch ganz wichtig, weil es hat sich verändert.
00:34:02: Die Musikwelt hat sich verändert, finde ich.
00:34:05: Es ist auch gar nicht mehr so leicht, Menschen zu erreichen.
00:34:08: Die Formate werden immer beliebter, gerade Reality.
00:34:11: Da sind wirklich die Quoten da, wo sie hingehören.
00:34:15: Warum auch immer?
00:34:16: Ja, genau.
00:34:17: Die wollen dich auch mal leiden sehen.
00:34:19: Die wollen sehen, dass du Ecken und Kanten hast.
00:34:22: Und das hat mir leider gerade am Anfang so meiner Karriere die ersten paar Jahre schon gefehlt.
00:34:27: Man war so allglatt.
00:34:28: Man ist so ein bisschen die Schlagerpüppi, die da im Blümchenkleid irgendwas
00:34:31: durch die Gegend hüpft vom Sonnenuntergang
00:34:33: sinkt.
00:34:33: Und die Welt ist alles schön, ist alles gut.
00:34:36: Man ist so da, die Anakarine und alles schön so.
00:34:38: Aber ich hab oft das Gefühl gehabt, das bin doch gar nicht alles ich.
00:34:42: Mir steckt viel mehr und ich muss mich mehr trauen und ich brauche wirklich Ecken und Kanten.
00:34:47: Und die hab ich mir eigentlich durch die Formate, glaub ich, geholt.
00:34:51: Du musst natürlich davon ausgehen, dass das auch viele negative Sachen anzieht, also gerade Kommentare.
00:34:56: Immer.
00:34:56: Aber das ist, also wie gesagt, umso größer dein Bekanntheitsgrad wird.
00:35:01: Und umso mehr Menschen das gucken und dich verfolgen, umso größer werden ja dann auch eben die negativen Kommentare.
00:35:07: Aber solange das positive in der Überzahl ist, und das ist es.
00:35:11: Es ist mir wirklich egal mittlerweile.
00:35:13: Und
00:35:13: selektierst du aber dadurch, dadurch, dass du ja auch erfolgreicher jetzt bist, bekannter, wie man ja so schön sagt, für die ganzen TV-Formate, selektierst du auch bewusst die Leute um dich rum, jetzt ein bisschen mehr aus, weil ich könnte mir vorstellen, je bekannter man wird, kommen ja auch neue Leute ins Leben, auch nicht nur beruflich, sondern vielleicht auch aus ganz anderen Wegen.
00:35:30: Bist du da immer erst mal skeptischer, bist du jemand, der erst mal immer neue Leute so aufnimmt und denkt, naja, wird man ja sehen?
00:35:35: Oder bist du da so, hast du auch da so eine kleine Mauer, hast du denkst, okay, ich gucke jetzt mal, woher kommt der, wie ist der wirklich?
00:35:40: ist wirklich ernst oder will der vielleicht auf meinem Rücken mit berühmt werden, sage ich jetzt
00:35:45: mal.
00:35:45: Ja, da ist man schon vorsichtiger geworden.
00:35:47: Also ich habe ja viel erlebt und auch Enttäuschungen erlebt, gerade was das anbelangt.
00:35:52: Es ist eine schwierige Branche, wobei ich sagen muss, mein Freund kommt aus der Versicherungsbranche.
00:35:58: Da ist es auch manchmal so, dass es da gute und nicht so gute Leute gibt und es ist auch eine Geschäftswelt, sage ich mal.
00:36:06: Und ich habe halt meine Freunde Die sind, sag ich mal, zu neun neunzig, neun Prozent einfach aus der Nicht-Schlager-Welt, aus der Nicht-Musik-Welt.
00:36:15: Und die habe ich viele Jahre.
00:36:17: Und ich habe aber auch in den letzten Jahren viele Leute aussortiert, wo ich einfach gemerkt habe, die tun mir nicht gut, es harmoniert nicht, oder wenn du wirklich das Gefühl hast, benutzt man mich, oder ist das echt?
00:36:27: Und das stellt man dann in Frage.
00:36:29: Aber die Leute, die ich schon über Jahre kenne und schätze, die sind alle noch da.
00:36:34: Und Menschen kommen und gehen halt manchmal auch.
00:36:38: Das ist mit Beziehungen so, das ist mit Freundschaften so, es ist mit Produzenten so, es ist immer ein Wechsel oder ein Wandel so.
00:36:47: Und ich finde das auch gut.
00:36:49: Also ich sage mal, wer jetzt heute nicht da, wo ich jetzt bin, wenn ich immer beim gleichen Team
00:36:53: geblieben wäre.
00:36:54: Auf gar keinen Fall.
00:36:55: Und wie weitern wir getätet.
00:36:56: Und das ist halt leider oft, finde ich, sogar ein Fehler, wenn ein Künstler sagt, so, ich gucke nie über den Tellerrand hinaus.
00:37:02: Und bleib immer da im... Bleib immer, weil ich... Das war sehr loyal,
00:37:05: aber... Das funktioniert, das funktioniert.
00:37:07: Und nö, ich kann es nur von, bei mir hat es geklappt, zu sagen, okay, ich... mach jetzt das, weil es wird mein Horizont erweitern.
00:37:15: Und das war bis jetzt immer der Fall.
00:37:17: Also es war nie so, dass ich gesagt habe, hätte ich das mal nicht gemacht.
00:37:20: Ja, das ist doch toll.
00:37:20: Also bei mir beruflich bin ich an dem Weg auch gerade gegangen, wie wir wissen.
00:37:23: Auch schön.
00:37:24: Neues Format.
00:37:24: Neuer Sender.
00:37:25: Neues Zuhause.
00:37:26: Beruflich finde ich, ist es auch immer ganz cool, so ein Weg zu gehen, wo ich immer manchmal struggle oder wo ich merke, da muss ich einfach noch gelassener werden ist, wenn wirklich Menschen gehen, die mal eine große Bedeutung hatten.
00:37:36: Also auch Freunde vielleicht.
00:37:38: Und dass man so denkt, okay, aber das war doch eigentlich eine super enge Freundin und dann ist was vorgefallen.
00:37:42: Ich glaube, das kannst du nachempfinden.
00:37:43: Du hast ähnliches erlebt und dann kriegst du vielleicht irgendwas auch raus, was hinter deinem Rücken vorgegangen ist.
00:37:49: mir waren es WhatsApp-Nachrichten ziemlich eindeutige.
00:37:52: Und man entscheidet sich, die Person rauszuschmeißen.
00:37:54: Und die ist dann weg.
00:37:55: Ich hab dann immer trotzdem noch, obwohl die so böse war, die Person, ich hab trotzdem immer noch mit so menschlichen Verfehlungen einfach zu tun, dass ich brauche, bis ich das wirklich akzeptieren kann.
00:38:05: Das merke
00:38:06: ich auch.
00:38:06: Das hab ich auch.
00:38:07: Weil ich dann auch denke, also ich hinterfrag das immer wieder.
00:38:10: Das kann doch nicht sein, dass mir das so passiert.
00:38:13: Warum ist denn das so passiert?
00:38:14: Und
00:38:14: warum hab ich's nicht
00:38:15: gecheckt?
00:38:15: Genau.
00:38:16: Und warum hat man's nicht gesehen?
00:38:17: Genau.
00:38:17: Ich sag mal, oft ist es so, ich war früher noch viel gutgläubiger.
00:38:22: Wenn mir jemand erzählt hat, also ganz früher war das mal so, weiß ich nicht, der Himmel ist lila, ich meine, ich bin nicht blöd.
00:38:27: Ja,
00:38:27: dann
00:38:27: war der Himmel lila.
00:38:28: Dann hat er mir das so, also es gab Menschen in meinem Leben, die haben mich beeinflussen können, dass man sagt, okay, dann ist der Himmel anscheinend lila so.
00:38:37: Und dass man, man geräte auch schnell eine Abhängigkeit und das, das tut nicht gut.
00:38:41: Also die Menschen, die einem nicht gut tun, Die muss man irgendwie aussortieren.
00:38:46: Auch wenn das weh tut, und ich meine, gerade wenn man mit einem Menschen länger zusammen ist, sei es jetzt mit einem Partner oder mit einer Freundin oder ein Freund oder so, und der Mensch geht, und gerade in unserer Branche oder in meinem Fall ist es so, es spielt sich ja öffentlich ab.
00:38:59: Das heißt, du siehst immer mal wieder Fotos, du wirst immer wieder mit den Menschen zusammengebracht, obwohl du das gar nicht mehr willst, weil das einfach deine Vergangenheit
00:39:06: ist.
00:39:07: Und damit musste ich auch lernen, umzugehen, auch dazu sagen, ich blockiere lieber diese Leute, ich will ...
00:39:13: da nichts mehr zu tun haben.
00:39:15: Und ich will es auch nicht mehr sehen.
00:39:16: Nicht weil mich das noch beschäftigt, sondern weil es mir nicht gut tut.
00:39:20: Und all das musst du irgendwie, man muss da ein bisschen härter sein manchmal.
00:39:24: Also ich muss es zu mir dann.
00:39:25: Ich erzähle mir auch gar nichts mehr davon, weil es ist abgeschlossen und auch diese ganzen Fragen... zu irgendwelchen Sachen, die vor drei, vier, fünf und sechs Jahren waren.
00:39:35: Die kann man mir gerne stellen.
00:39:38: Mein Freund muss ich das gar nicht erklären, weil die wissen, was vorgefallen ist.
00:39:41: Aber ich will da auch gar nicht mehr drüber reden, weil ich bin mein Weg gegangen, die anderen Personen gehen auch ihren Weg.
00:39:47: Und ich sag immer, das Leben ist noch lang.
00:39:50: Man weiß nie, was passiert.
00:39:53: In zehn Jahren kann es ja sein, dass auch wieder alles anders ist.
00:39:56: Also klar.
00:39:57: Klar, und man sagt ja auch mal diesen berühmten Spruch.
00:39:59: Das Leben ist wie ein Zug, und es gibt Freunde, die fahren von Anfang an mit, steigen unterwegs aus, steigen irgendwann zu, manche fahren bis zum Ende mit, steigen neue ein und ist immer so ein schönes Modell.
00:40:08: Aber ich hab das auch so, kam dann auf Freunde zu mir und haben gesagt, Mensch, die Freundschaft ist doch jetzt am Boden, kannst du jetzt auch bei Instagram mal entfolgen.
00:40:14: Und so, weil du willst auch mit der Person nichts zu tun haben, selbst das viel mir schwer.
00:40:18: Bis ich jetzt gesehen hab, dass das das Gegenüber gemacht hat vor wenigen Tagen.
00:40:23: Ich überlege schon, wohnerte Like, aber wo ich so denke, also wie du schon sagst, wenn eine Sache wirklich erledigt ist und man weiß sicher auch, das ist vorbei, weil da einfach Dinge passiert sind, die nicht verzeihbar sind, dann kann man es wirklich auch echt einfach die Brücken dann abbauen, ein voller Konsequenz.
00:40:38: Ich tue mich da so schwer, wo ich so denke, jetzt reist ich doch mal zusammen.
00:40:42: Das musst du wirklich machen, weil ich habe das auch jahrelang nicht wirklich gemacht und mich hat es immer wieder zurückgerissen.
00:40:47: Ja,
00:40:47: und du siehst ja dann auch immer was.
00:40:48: Man sieht was
00:40:49: und wenn man läuft am Zeitungsregal vorbei, siehst wieder irgendeine Schlagzeit.
00:40:52: und so weiter.
00:40:53: Und das ist nicht leicht.
00:40:54: Also ich will jetzt nicht sagen, das ist eine super coole Bühne mich, dass alles nie beschäftigt hat oder so.
00:40:59: Aber ich habe einfach gemerkt, wirklich, das nimmst du mit ins Bett, das nimmst du teilweise mit auf die Bühne das Gefühl und du musst da irgendeine Stärke entwickeln.
00:41:08: Und ich musste das teilweise auch schon sehr früh, bei WSDS es fing ja immer schon an.
00:41:14: So, dass man irgendwie sich so durchkämpfen musste und mich macht sogar sowas stärker.
00:41:19: Also man, es gibt Sachen, die haben mich viel stärker gemacht, weil ich sie erlebt habe.
00:41:22: Und wenn ich dann heute Leute sehe, wo ich genau weiß, der hat doch über den So und So geredet.
00:41:27: Und jetzt sind die alle wieder so dieses Heuchlerisch.
00:41:30: Ja, dann weißt du schon.
00:41:31: Okay.
00:41:31: Vielen
00:41:32: Dank, dass du nicht mehr in meinem Leben bist.
00:41:33: Genau.
00:41:33: Irgendwie spiel deine Spiele da weiter.
00:41:35: Aber das hat für mich kein Platz mehr.
00:41:38: Und das muss mir irgendwie so, muss man damit umgehen.
00:41:40: Ja, also gut, dann bin ich auf dem richtigen Weg.
00:41:42: Ich hab jetzt mittlerweile auch alle Leute, wo ich festgestellt hab, hab ich ... Genau, du hast noch ein Song.
00:41:47: Lass sie reden!
00:41:48: Da haben wir ja drüber gesprochen.
00:41:49: Lass sie reden, egal, es sind Sachen vorbei.
00:41:51: Es ist egal, frei und wild,
00:41:53: küsst mir nichts vor.
00:41:54: Liebe war nicht das Problem, es ist eigentlich auch ein sehr krasser Song.
00:41:57: Ja, wo mal auch mal vielleicht mit ein paar Sachen ... auch mal aufräumt oder das einfach in die Musik so ein bisschen reinbringen.
00:42:03: Ich wollte grad sagen, Abenteuerlust, ihr auch wieder sehr biografisch, hast du ja auch verraten, aber eben auch mal mit einem, also sie du und ich, mit Jake Hahn ist jetzt nicht biografisch, aber da habt ihr euch beide ja was getraut, wo Jay im Interview ja meinte, ich bin die einzige Journalistin, die bisher cool auf diese Nummer reagiert hat, alle anderen hätten wohl immer gesagt, was?
00:42:19: Wie könnt ihr denn darüber sehen?
00:42:20: Und ich hab gesagt, cool, endlich wird ein Betreier besunken, den die Frau auch noch will, für ich total toll.
00:42:24: Ja, natürlich.
00:42:25: Und dann hast du auch richtig zugehört, weil ich hatte vorhin die Frage nämlich, na ja, es geht ja darum, einen Seitensprung.
00:42:31: Und ich sage, das geht nicht um einen Seitensprung.
00:42:32: Das
00:42:32: geht um eine Frau, die eine andere Frau teufelt und sagt, die können wir dazu holen.
00:42:35: Genau, die nehmen wir dazu.
00:42:36: Und es geht ja um ein sehr glückliches Pärchen, die darüber reden können.
00:42:39: Genau.
00:42:39: So, und ich meine, warum nicht?
00:42:40: Also, als ich den Song zum ersten Mal gehört habe, hat sich so mein ... Hirn gebrannt.
00:42:46: Ich habe gesagt, ich muss den mit dir singen, weil das ist ein Traumraum.
00:42:49: Und wir haben natürlich ganz gezielt das auch ein bisschen provokant mit Mikaela Schäfer dann gemacht, weil wer könnte eine coolere FAM Fatal im Video darstellen.
00:42:58: Als Mikaela?
00:43:00: Und das kam wirklich sehr gut an.
00:43:01: Wir hatten innerhalb von glaube fünf Tagen hatten wir schon sechshunderttausend Views bei YouTube.
00:43:05: Wahnsinn.
00:43:06: Also wir haben uns auch entschlossen ein Video zu machen, weil oft machen wir keine Videos mehr, leider.
00:43:12: Auf das nicht
00:43:13: mehr.
00:43:14: Social Media reicht irgendwie eine Minute, eine Hook und dann passt das.
00:43:18: Aber da haben wir ganz gezielt gesagt, das muss richtig schön gemacht werden und mit voller Musikvideo.
00:43:24: Ja, es sieht auch gut aus, das Video.
00:43:26: Ich hab's mir auch schon angeschaut.
00:43:28: Und mit Daniel von Team Fünf.
00:43:29: Ja, auch noch dabei.
00:43:32: Man kennt ein paar Menschen in dem Video.
00:43:34: Aber man merkt schon, du hast ja vierzehn Songs drauf, aber alle vierzehn sind wahrscheinlich deine Lieblinge.
00:43:39: Oder gibt's da irgendwie noch alles biografisch bis auf die Nummer?
00:43:42: Und du nimmst einen auch noch ein bisschen mehr mit in deinem Privatleben.
00:43:45: Auf jeden Fall.
00:43:46: Gerade der Song kommt jetzt auch noch mal als Single.
00:43:49: Ich lebe jetzt.
00:43:50: Beschreibt das sehr gut einfach wirklich im Hier und Jetzt.
00:43:53: möchte tanzen, ich möchte singen.
00:43:55: Also umarmt die Welt und ist mir scheißegal, was früher war, sondern es dreht sich im Hier und Jetzt oder spielt sich hier jetzt ab.
00:44:03: Ich freue mich auf das Leben, mag ich auch sehr gerne tatsächlich, aber auch Liebe war nicht das Problem.
00:44:09: Der Song hat für mich eine große Bedeutung.
00:44:12: von Tanja Lasch und André Stahl
00:44:15: geschrieben.
00:44:16: Und
00:44:16: da geht es im Prinzip um ein Vertrauensmissbrauch.
00:44:19: Also es ist im Prinzip krass, weil wir haben einmal drauf, Sido und ich, wo es ganz bewusst ist, dass man jemand dritten dazu holt.
00:44:27: Und bei Liebe war nicht das Problem, ist es so, dass man darüber nicht informiert wurde.
00:44:31: Und es gibt im Prinzip diese Situation, Sido und ich, aber die Frau hat dann nicht eingewilligt.
00:44:37: Und man wurde von zwei Menschen sozusagen enttäuscht.
00:44:40: Genau, darum geht es in dem Song.
00:44:42: Und ansonsten, ja, Sido und ich natürlich, ist einer meiner Lieblingssongs.
00:44:46: Und das reden auch.
00:44:48: Ja, das glaube ich auch sehr biografisch, lass sie reden.
00:44:50: Das will ich mir auch erst mal anhören, als Motivationshymne.
00:44:53: Und das ist gut.
00:44:54: Da geht es nämlich auch ums blond sein, zu dünn sein, nie richtig unperfekten, lass sie reden, bin ich auch eine Schlagzeile wert.
00:45:00: Sehr,
00:45:01: sehr gut.
00:45:01: Und du konntest ja auch nah an den Leuten arbeiten.
00:45:03: Wir waren jetzt zusammen auf Mallorca, auf Lagerreise.
00:45:06: Das war ja das erste Mal, dass du zumindest auf dieser Schlagerreise dabei warst.
00:45:09: Da habe ich ja auch noch zu dir gesagt, wo was ist.
00:45:12: Weil man euch ja nicht so richtig an die Hand genommen hat und nicht so dachte, Mensch, wie kann man denn einen Künstler hier einladen?
00:45:16: und dann Leute, man ist ja überfordert, war ich die ersten Jahre auch.
00:45:20: Und wie war denn aber für dich jetzt mal so nachhaltig betrachtet so ein Erlebnis?
00:45:23: Du warst ja auch recht lange da und mit so vielen Fans und auch so nah und ich meine, klar, die lassen einen Ruhe essen und so, aber man ist ja doch immer auch ein bisschen unter Beobachtung.
00:45:32: Cooles Erlebnis für dich, hast du das genossen auch?
00:45:34: Ja, ich habe es genossen, weil ich sage immer, ich... Also hätte ja den falschen Beruf, wenn ich jetzt sagen würde, dass ich kein Menschenfreund bin.
00:45:41: Also ich mach ja Menschen.
00:45:43: Und ich will ja auch, dass Menschen da sind und dass Menschen mit mir sprechen.
00:45:47: Das wäre ja schlimm, wenn die die Straßenseite wechseln, wenn die mich sehen.
00:45:51: Also das wird halt auch nicht passen.
00:45:53: Also ist das immer so, ja, wenn man sich für so eine Reise entscheidet, dann ist einem ja klar, dass die Leute einen auch ganz schön unter Beobachtung natürlich nehmen, weil für die ist das teilweise auch cool, wenn die uns dann beim Frühstück mal sehen oder du siehst dich irgendwie am Pool.
00:46:06: Ich hab da überhaupt kein Problem.
00:46:08: Ich hatte auch meinen Freund dabei.
00:46:09: Für den war das ja was ganz Neues.
00:46:11: Der kennt ja auch so was
00:46:12: gar nicht.
00:46:13: Aber er hat sich gut geschlagen.
00:46:14: Ja, der hat sich gut ... Dem hat das gefallen, der Auftritt war super.
00:46:18: Ich bin nächstes Jahr auch wieder auf einer anderen Schlagerreise in Kreta dabei.
00:46:22: Schön, da sehen wir uns nicht auf Mallorca.
00:46:24: Leider nicht, diesmal.
00:46:26: Aber
00:46:26: danach vielleicht das Jahr noch mal.
00:46:28: Ich gerne.
00:46:29: Du machst jetzt öfter auch mal ein paar Schlagerreisen mit.
00:46:31: Ja,
00:46:31: ich verbinde das auch so ein bisschen mit einem privaten Urlaub.
00:46:35: Und man kann ja da auch immer weg von der Anlage.
00:46:36: Es ist ja niemand an Ketten gelegt und man kann ja abends sich das Programm angucken, hast du ja auch öfter gemacht.
00:46:41: Ja,
00:46:41: gerade weil das hat man auch selten, dass man wirklich die Kollegen auch mal in voller Energie sieht und da einfach mit dem Hoodie abends sitzt und die Leute ändern auch einfach.
00:46:49: auch lassen und so.
00:46:50: Schon ein schönes Konzept.
00:46:51: Ich glaube auch für die Fans, die da sehr dankbar sind und euch auch noch mal anders kennenlernen als einfach nur ein Auftritt, Autogrammstunde und weg.
00:46:56: Man lernt euch dann auch einfach ein bisschen.
00:46:58: Man muss natürlich gucken, dass man seine Gesichtsmuskeln immer alle unter Kontrolle hat, ein bisschen, dass man eben nicht denkt, guck mal, wie die guckt hier.
00:47:04: Aber liebe Leute da draußen, auch wenn man mal kurz nicht großartig nett guckt, sondern vielleicht einfach ganz normal ist man nicht
00:47:09: gleich böse.
00:47:10: Oder wenn man vielleicht morgens irgendwie vor dem ersten Kaffee angesprochen
00:47:14: wird.
00:47:14: Genau.
00:47:14: Mit
00:47:15: weiß ich nicht, ein Kaffee auf.
00:47:16: Deshalb ist man halt noch nicht ganz bei sich.
00:47:18: Und kann den schon im Kreis grinsen.
00:47:20: Ja, und
00:47:20: wenn man alleine irgendwo langläuft, ich meine, wir laufen ja auch nicht mit einem getackerten, wir sind ja nicht der Joker.
00:47:24: Also, man guckt dann
00:47:25: einfach
00:47:28: aus, wenn wir alleine laufen und so, da würde ich Leute auch denken, was hat die denn jetzt genommen?
00:47:32: Irgendwas war da was im Kaffee.
00:47:33: Also, wie man es macht, macht man es am Ende falsch.
00:47:35: Aber ich glaube, einfach ansprechen und dann merkt ihr am besten, wie die Leute sind.
00:47:38: Weil keiner kann ewig lange freundlich tun und eigentlich unfreundlich sein.
00:47:42: So ist es.
00:47:42: Also, ne?
00:47:43: Merkt man ja irgendwann, oder sagst du ja selber, nicht nur im Dschungel fallen die Höhlen.
00:47:46: Ich glaube auch für euch, wenn ihr Kontakt habt, man kann ja nicht eine Woche Schauspielern.
00:47:50: Nein, und das ist ja Quatsch.
00:47:52: Also deshalb auch Leute, die so Vorurteile haben, ja die muss ja total arrogant sein oder so.
00:47:57: Dann sage ich auch, komm nochmal zu einem Konzert.
00:47:59: Schau dir das an.
00:48:00: Schau, wie lange ich mir Zeit nehme für die Fans.
00:48:02: Also ich bin wirklich, solange ich Musik mache, schon dafür, dass ich mir für jeden Menschen da Zeit nehme und alle gleich und gut und gerne behandle.
00:48:12: Dafür stehe ich mit meinem Namen sozusagen.
00:48:15: Also ich liebe meine Fans und ich habe da eine ganz besondere Bindung.
00:48:18: Und viele begleiten mich seit fünfzehn Jahren.
00:48:20: Also das ist schon fast wie eine Freundschaft.
00:48:23: Also kommen es ja dann große Feierlichkeiten zum fünfzehnjährigen Bühnenjubiläum.
00:48:28: Ja,
00:48:28: fünfzehn Jahre.
00:48:29: Und
00:48:29: wird da was geplant?
00:48:30: Sicherlich, was du noch nicht verraten darfst, richtig?
00:48:32: Ja, also ich bin ja schon ein paar Sachen dran.
00:48:34: Also erstmal habe ich meinen Konzert, das ist zwar im November schon.
00:48:37: Genau, im November.
00:48:38: Aber da werde ich auch schon mal drauf... Ich greife mal auf die fünfzehn Jahre, weil theoretisch war ich bei DSDS Jahrzehnteinzehn.
00:48:46: Es wurde erst Jahrzehnteinzelf ausgestrahlt.
00:48:49: Aber wenn man es ganz genau nimmt, war ich vor fünfzehn Jahren im November auf den Malediven, damals beim Recall.
00:48:55: Das wurde also da aufgezeichnet.
00:48:57: Das
00:48:58: ist so ein bisschen überlappend, das fünfzehnjährige.
00:49:00: Genau.
00:49:01: Das ist so schlimm, auch eigentlich, wie schnell die Zeit vergangen ist.
00:49:04: Das ist eigentlich das Erschrecknis daran.
00:49:07: Ich hätte auch nicht, wenn man mich jetzt gefragt hätte, ich weiß, dass es fünfzehn Jahre sind, weil ich ja auch deine PR-Texte schreibe, aber ich vergesse es auch immer wieder, weil ich so denke, ist es wirklich schon so lange her?
00:49:15: Oder hast du es falsch in Erinnerung?
00:49:17: Es
00:49:17: ist echt so lange her und es ist so schön, dass ich immer noch Musik machen darf und dass sich das so entwickelt hat, weil es hätte natürlich auch anders laufen können.
00:49:26: Also du bist sehr dankbar dafür, es merke ich.
00:49:28: Ich sehe dich auch an.
00:49:29: Weil das ist nicht selbstverständlich, dass man Auftritte hat, dass die Leute kommen, dass sie Tickets kaufen, das Album kaufen, die Fanbox kaufen.
00:49:37: Ich habe sehr, sehr treue Fans und da bin ich sehr stolz drauf.
00:49:40: Und es wächst auch immer weiter.
00:49:41: Es kommen immer neue Leute dazu.
00:49:43: Und so ist das doch gut.
00:49:44: Und lieber Anna, leider ist unsere Zeit schon um.
00:49:46: Das ist so schnell gerast.
00:49:47: Aber ich kann dir nur sagen, ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit Abenteuerlust.
00:49:52: Bitte kaufen, auch die Fanbox gibt's dazu.
00:49:55: Und wir feiern dann zusammen ein fünfzehnjähriges Bühnenjubiläum.
00:49:57: Gerne auch wieder dann hier in diesem Podcast.
00:49:59: Du bist auch gerne zum Konzert eingeladen.
00:50:01: Gerne,
00:50:02: da komme ich doch vorbei.
00:50:04: Im November schreibe ich mir gleich ein.
00:50:05: Und dann hoffe ich, dass wir uns auch ganz bald wiedersehen und wieder hören hier.
00:50:08: Vielen Dank.
00:50:09: Es passiert noch ganz viel in der Zukunft.
00:50:11: Okay,
00:50:11: ich freue mich drauf.
00:50:12: Bis bald.
00:50:13: Tschüss!
00:50:14: Ein sehr offenes, ehrliches Gespräch.
00:50:16: Schätze ich ja immer sehr, wenn die Gäste hier wirklich auch so ein bisschen reflektieren und wenn es vor allem auch ein bisschen emotionaler wird.
00:50:22: Das ist nicht selbstverständlich.
00:50:24: Also danke schön für diese Offenheit an Anna Karina Wojczak.
00:50:27: Und ich freue mich schon auf die kommende Folge, denn da ist wirklich eine Freundin von mir zu Gast, nach Mitch Keller und Annie Perker, denn auch sie gehört zu unserer kleinen Schlagerklicke, wie ich sie liebevoll nenne, und zwar Tanja Lasch.
00:50:39: Auch sie hat ja Ende August ihr Album veröffentlicht, alle Songs wieder von ihr selbst.
00:50:44: Auch darum wird es gehen und um ihren großen Traum.
00:50:46: Also kommende Woche dann mit Tanja Lasch und bis dahin gerne kommentieren auf Instagram, auf Facebook.
00:50:52: Lasst ein paar nette Kommentare da, liked, hört dem Podcast, sagts weiter.
00:50:57: Und ja, ihr könnt jederzeit Kontakt auch zu uns aufnehmen und uns dann sagen, welchen Gast wir unbedingt mal einladen sollen oder vielleicht welche Frage ihr von eurem Lieblingsdarm aber antwortet haben wollt.
00:51:08: Das nehme ich dann gerne mit rein in dem Podcast.
00:51:11: Also ich freue mich auf euch in der kommenden Woche.
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