Mitch Keller: „Aus jedem Mist hole ich das Gute heraus!“
Shownotes
Willkommen zu einer ganz besonderen Episode, liebe Schlagerherzen! 🎤 Diesmal ist Mitch Keller bei uns im Studio - und was soll man sagen: Mitch ist nicht nur einer der besten Sänger im deutschen Schlager, sondern auch der sympathischste Kumpel, den man sich wünschen kann. Schon beim Eintreffen fliegen die Sprüche und das Lachen; die Stimmung ist locker, offen und einfach „verdammt gut“ - genau wie sein aktuelles Album! 😍
Mitch nimmt uns mit hinter die Kulissen seiner Release-Party in den legendären Berliner Hansa Studios, wo schon Bowie und Depeche Mode Geschichte geschrieben haben. Ganz ehrlich, die Magie spürt man bis ins kleinste Detail! Er erzählt uns, wie er Songs schreibt (Spoiler: ohne Drogen, sondern voller Gefühl und Spontanität), was ihn inspiriert und weshalb das Glas immer halb voll und nie halb leer ist.
Und Achtung: Die ganz großen Emotionen packt Mitch vor allem bei einem Song aus, den er heimlich für seine Frau komponiert hat - Tränengarantie inklusive, denn bei der Premiere gab es bei allen feuchte Augen! Uns erwartet ein exklusiver Blick ins Album „Verdammt Gut“, von berührenden Balladen bis hin zu den Hits, die einfach niemand aus dem Kopf bekommt. Dazu gibt’s Geschichten über echte Freundschaft in der Musikwelt und warum Mitch bekanntlich der „fannahste“ Schlagerstar ist, der wirklich jeden Fan umarmt - ja, das ist ein Versprechen! 🤗
Hast du dich mal gefragt, wie man fast 20 Jahre glücklich verheiratet bleibt, obwohl die Presse immer nach Drama sucht? Wie es wirklich hinter den Bühnen zugeht, wenn Freunde statt Rivalen Musik machen? Oder warum Mitch lieber einen Schnitzel-Laden gründet als beim Reality-TV mitzumachen? Dann solltest du nicht verpassen, wie Mitch locker, ehrlich und voller Herz aus seinem Musikerleben plaudert. Von seinen Schlagerreisen bis zu den kleinen Geheimnissen des Glücks - hier kommt alles auf den Tisch!
Du hast Feedback, Wünsche, Kritik oder eine super Schlager-Idee für die nächsten Folgen? Schreib uns an startalk@antenne-schlager.de oder auf Instagram bei [@antenneschlager (https://www.instagram.com/antenneschlager/)) - und: Wenn dir die Episode gefallen hat, zeig es mit einer Bewertung oder einem netten Kommentar auf deiner Podcast-Plattform! Deine Stimme zählt und Mitch freut sich garantiert auch 😉 🌟
Transkript anzeigen
00:00:00: Die Zeitrahas-Podcast-Folge Nummer drei erscheint heute und ja für mich ist es halt immer besonders schwierig, wenn dann auch noch ein Künstler zu Besuch kommt, mit dem ich gleichzeitig auch noch befreundet bin.
00:00:10: Kann nach all den Jahren natürlich passieren und seit vielen Jahren ist Mitch Keller ein Freund von mir, genauso wie seine wunderbare Frau und seine Kids.
00:00:18: Ich durfte schon ganz oft bei den beiden zu Hause sein und bei Mitch ist das Tolle, das ist so ein Kollege, den wirklich jeder mag und er ist so unterhaltsam, so herzlich und so ein empathischer Mensch, dass ich ihn wirklich von Herzen gern habe.
00:00:32: Und so war auch unser Gespräch.
00:00:33: Da ging es direkt erst mal darum, wie schwer es eigentlich ist, wenn Freunde im Podcast aufeinander treffen.
00:00:38: Wir plaudern aber auch ein bisschen aus dem Nähkästchen.
00:00:41: Es geht um sein aktuelles Album.
00:00:43: Verdammt gut, dass wieder richtig gut geworden ist.
00:00:46: Vor allem, also der Titel passt dazu.
00:00:48: Es geht um seine Positivität und seine Lebenseinstellung.
00:00:52: Ich habe mit Schkeller wirklich noch nie traurig erlebt.
00:00:55: Aber wann er weint, das hat er mir auch verraten.
00:00:58: sich als Lebenskamerion bezeichnet.
00:01:01: Es geht um den ganz besonderen Liebessong für seine Frau auf dem neuen Album, der wirklich alle zu trainen rührt, egal ob Frauen oder Männer.
00:01:11: Es geht um die Arbeit als Songwriter, sind Kronensprecher, er hat ein Liebestip für uns.
00:01:16: Und ja, es geht um vieles, vieles mehr.
00:01:18: Ich würde sagen, viel Spaß beim Zuhören.
00:01:20: Ganz tolles Gespräch mit Mitch Keller.
00:01:22: Ich musste sehr oft lachen.
00:01:24: Ich freue mich sehr auf Besuch hier heute im Studio.
00:01:27: Und das Schlimmste und eigentlich auch schönste für uns Moderatoren ist ja, wenn Freunde zu Besuch kommen, weil es ist schön, weil man immer Freunde gerne sieht, aber es ist manchmal auch unschön, weil man so viel weiß und man muss überlegen, was darf man auch vom Mikrofon erzählen?
00:01:40: Freut ich hier
00:01:42: mit Keller.
00:01:44: Hallo.
00:01:45: Halli, hallo, liebe Annika.
00:01:47: Das Schlimme ist, nicht nur von deiner Seite, was darf man denn fragen oder so, sondern was erzähle ich so?
00:01:54: wenn wir so nochmal reden, dann erzählt man sich ja auch alles.
00:01:59: Da müssen wir heute ein bisschen aufpassen.
00:02:00: Du darfst immer mich, darfst du alles erzählst.
00:02:02: Nichts, was der Hörer nicht weiß, aus meinem traurigen Leben.
00:02:04: Nein, Spaß, weißt du.
00:02:06: Mittlerweile kennen wir uns ja so lange schon und das Schöne ist, du weißt, du bist für mich einer der besten Sänger, den wir haben im Schlager immer noch.
00:02:12: Der beste und gut aussehendste, der schönste Mitsch, wie wir dich ja alle immer nennen.
00:02:16: Ich
00:02:16: dir recht die
00:02:17: zwanzig Euro.
00:02:17: Danke.
00:02:18: Hundert hat nur
00:02:18: gesagt.
00:02:20: Also
00:02:20: die Preise haben sich erhöht.
00:02:21: Du weißt, die Inflation und so.
00:02:22: Verdammt gut heißt dein neues Album.
00:02:24: Es ist verdammt gut.
00:02:25: Du hast in Berlin in den Hansa-Studios eine Release-Party.
00:02:28: gefeiert.
00:02:29: Und das war ein magischer Abend.
00:02:31: Wollen wir noch mal das kurze Revue passieren lassen?
00:02:33: Was macht es mit dir?
00:02:34: Hansa Studios für alle, die es noch nie gehört haben.
00:02:36: Historischer Ort, Deepish Mode, David Bowie.
00:02:39: Die ganzen großen Stars waren da und du hast die neuen Songs präsentiert.
00:02:43: Auch noch in dem Livestream.
00:02:44: Also es haben auch noch viele zugeschaut.
00:02:47: Und mit Band.
00:02:48: Und mit Liveband.
00:02:49: Also das muss man sich mal vorstellen.
00:02:51: Für mich auch fast gar nicht vorstellbar.
00:02:54: Noch dazu muss man sagen, es ist mir so... Ach, es ist einfach so toll, durch auch Meisel-Music und das hängt da alles so mit zusammen.
00:03:03: Peter Meisel hatte mich damals nach Berlin geholt, sonst würde ich heute gar nicht hier sitzen und da... Passt einfach alles so doll, so zusammen, nach dem Motto auch zu Hause.
00:03:14: Das ist schon der Wahnsinn.
00:03:15: Also mental war das wirklich total krass.
00:03:19: Da dachte ich mir so, mein Gott, was, wie wird das heute?
00:03:22: Ja.
00:03:23: Und dann halt mit Band.
00:03:24: Das hat alles so toll geklappt.
00:03:26: Dann sind es auch noch alles Freunde.
00:03:28: Mein halber Fanclub war da, also da war natürlich nicht mal der halbe Fanclub da, sondern nur, ich glaube, ein Fünftel oder ein...
00:03:34: ...vielfünfundzwanzigdreißig
00:03:35: so.
00:03:35: Irgendwie sowas, genau.
00:03:36: Und wir sind ja mittlerweile schon sechshundert und haben ja schon... So viele?
00:03:40: Nee, dreihunderten.
00:03:41: Entschuldigung, jetzt habe
00:03:42: ich... Vielleicht sind es mittlerweile auch schon sechshundert, wer weiß das?
00:03:45: Es wären ja immer mehr.
00:03:46: Also,
00:03:46: ja, auf jeden Fall.
00:03:48: Und ja, und von daher, das war einfach nur krass.
00:03:52: Es hat alles hundertprozentig gepasst und... Ja, ich bin einfach jetzt nur total glücklich.
00:03:59: Eigentlich ist es tatsächlich wie bei so einer Geburt eines Kindes.
00:04:02: Du machst dir die totalen Gedanken und dann kommt halt die Geburt.
00:04:07: Und das hast du gut hinter dich gebracht.
00:04:09: Und dann geht es ja erst richtig los.
00:04:10: Und genau das ist es jetzt.
00:04:12: Wir hatten diese geile Party, Liveband und so weiter.
00:04:14: Und du denkst dir, ja, es war alles so toll.
00:04:17: Aber jetzt kommt ja erst mein Album raus.
00:04:19: Jetzt
00:04:19: geht's um die Brust.
00:04:20: Jetzt geht's um
00:04:20: die Brust.
00:04:22: Aber du hast ja auch deine Band mit sehr viel Liebe ausgesucht.
00:04:25: Also, jetzt waren ja nicht alle dabei, aber Matze Roska ist ja dein langjähriger Produzent und auch Kumpel, den du hundert- und achtzig Jahre kennst, gefühlt.
00:04:32: Total.
00:04:33: Und der war einer Gitarre.
00:04:34: André Franke, den viele kennen als DSDS Coach, als Duo, als Lebenspartner von Linda Hesse von ... Das
00:04:41: auch noch.
00:04:42: ... alles Mögliche.
00:04:42: ... Howard Carpendale.
00:04:44: Stimmt, hat er ja auch gemacht.
00:04:45: Ja, der ist ja auch immer noch.
00:04:46: Also, André Franke auch ... Mr.
00:04:48: Musik, wie
00:04:49: ich ihn immer nenne.
00:04:49: Der absolute Hammer.
00:04:51: Und dann Benjamin Schwen auch noch an einer Gitarre, den wir auch kennen, auch Produzent von ganz vielen Künstlern, vor allem im Schlager.
00:04:56: Und dann am Schlagzeug ja auch noch jemand, den wir kannten, aus der Thunderfamilie.
00:05:00: Elias Sander,
00:05:00: ganz genau.
00:05:01: Der Sohn von Markus Sander, der ja der Sohn von Frank Sander ist.
00:05:06: Ganz süß, der Frank hat mir auch noch eine Sprachnachricht geschickt und das hat mir alles gute wünscht und er hat auch geguckt.
00:05:14: Also alles total süß und toll.
00:05:16: und ja, es ist ein Wahnsinn, dass man so... Darf ich da mal aus dem Nähekästchen
00:05:21: plaudern?
00:05:21: Ja, bitte.
00:05:22: Dafür bist du hier.
00:05:22: Dafür haben wir viel Zeit.
00:05:23: Ich habe ein paar Tage vom Soundcheck, den wir ja gemacht haben.
00:05:27: Also eine Bandprobe sollte man ja mal machen.
00:05:29: Ja, schon.
00:05:31: Da habe ich André Franke angerufen und dann habe ich gesagt, Mensch, André, ich finde das so toll, dass du da einfach so mitmachst, ohne dass ich dich jetzt überreden musste oder so.
00:05:40: Und da meinte er so zu mir, Mitch.
00:05:43: Du bist jetzt schon so viele zig Jahre in dieser Branche.
00:05:46: Da hat man hier und da auch Freunde.
00:05:48: Und das fand ich so... Und ich bin
00:05:50: einer davon, weil er dann die Messer ist.
00:05:52: Genau,
00:05:52: genau.
00:05:52: Und da braucht man nicht viel fragen.
00:05:54: Da ist man für einander da.
00:05:55: Und das fand ich einfach... Hier, guck mal.
00:05:58: Kann man das sehen?
00:05:59: Ich muss mal sagen.
00:06:02: Ja, der absolute Hammer.
00:06:03: Also das fand ich wirklich, das hat mich sehr, sehr auch so im Vorfeld schon einfach mal geflasht.
00:06:10: Ja, fand ich einfach toll.
00:06:11: Ja, das hört man auch nicht von jedem, glaube ich, in der Branche.
00:06:14: André Franke, liebe Grüße an dieser Stelle.
00:06:17: Auf jeden Fall.
00:06:18: Ich plaudere auch mal aus dem Nähkästchen bei meinem vorigen Arbeitgeber.
00:06:21: Da gab es ja immer so höherer Konzerte ab und an.
00:06:23: Unter anderem mit Ramon Roselli.
00:06:24: Wir wissen ja, wie gern der singt.
00:06:26: Und da hatte ich auch einen Anruf bei André Franke, ob er nicht möchte, wieder am Keyboard Ramon Roselli begleiten.
00:06:32: Und da hat er gesagt, Annika, ich fahre eigentlich in den Urlaub an dem Tag.
00:06:36: Aber ... Ramon, ich kenne ihn von DSDS und das war letztens so schön.
00:06:40: Und wenn du anrufst, weißt du was, ich versuch das mal zu klären, ob ich erst Samstag fahre.
00:06:45: Und dann hat er wirklich, also er wäre an dem Tag in den Urlaub und hat es, glaub ich, um einen Tag verschoben und hat dieses Release-Konzert oder dieses Hörer-Konzert mit Ramon gemacht.
00:06:53: So viel zum Thema André Franke zur Loyalität und zur Empathie, was in dieser Branche nicht selbstverständlich ist.
00:06:59: Du,
00:06:59: absolut, das muss ich auch sagen.
00:07:01: Also wirklich, ich kann nur sagen, ich bin auch so einer, Wenn man mich braucht und es meldet sich ein Freund von mir, kann sich natürlich nicht überall.
00:07:11: Aber wenn es ein Freund ist, dann bin ich auch jederzeit zur Stelle.
00:07:15: Und du bist auch von den Künstlern, auch wenn man die Fans hört, ne?
00:07:18: Also, da hast du ja eben einen größten Respekt, weil du bist ja so Fender.
00:07:21: Ich glaube, mit Christian Leis zusammen, ihr seid nicht nur die besten Sängerbeide, ihr seid auch die Fan-Narsten-Sänger.
00:07:26: Es ist ja unfassbar, weil ich bin ja jedes Jahr mit dir auf Mallorca.
00:07:29: Ich weiß gar nicht, seit wieviel Jahren mittlerweile.
00:07:31: Und wir sind ja eine Frühstücksherde, eine kleine.
00:07:33: Liebe Grüße an unsere Herdmitglieder, David und Micha.
00:07:36: Niekammer, das ist Ursprungs- zu-bots-App-Gruppe und Frühstücksgruppe.
00:07:40: Aber man sieht dich mittlerweile auch nur noch beim Frühstück, weil du bist ab danach.
00:07:44: Fußballspielen, Fanclub-Treffen, weg, quatschen, gefühlt.
00:07:48: Kennst du, es sind tausendfünfhundert Fans und du hast mit tausendfünfhundertneunundneunzig mindestens gesprochen am Ende der Reise, so kommt's einem vor.
00:07:54: Absolut,
00:07:54: und genau das, ja wirklich und ich nehme mir das auch vor, weil ich finde das so gemein, wenn die Leute so eine Reise buchen und es kostet ja auch jetzt gar nicht mal so wenig, obwohl geht noch, aber sonst könnte man ja einfach nur zu einem Konzert gehen und seinen Künstler da oben sehen und dann geht man wieder nach Hause.
00:08:13: und aber nein die buchen ja so eine reise und deswegen will ich auch für die leute da sein.
00:08:18: und genau christian leis ist auch so ein typ wir sind halt gerne ich glaube wir sind einfach menschenfreunde
00:08:24: ihr seid menschenfreunde
00:08:25: und sowas kann man einfach auch nicht spielen.
00:08:28: ich habe das auch ganz oft so bei autogramme geben oder sowas.
00:08:31: denn kommen diese Veranstalter schon zu mir und sagen, hey Mitch, er tut uns voll leid, du bist jetzt schon seit einer Stunde und forty-fünf Minuten hier, sollen wir jetzt, sollen wir die mal weg schicken?
00:08:40: und so, da hab ich gesagt, nein, bis der Letzte, der eins haben will, kriegt bei mir ein Autogramm.
00:08:46: Toll, hast du es von der Lene Fischer gelernt, jetzt am Anfang ihrer Karriere auch gemacht, drei Stunden Autogrammstunden, weiß ich von Jens Seidler.
00:08:51: Damals, ich glaube jetzt gibt's gar keine Autogrammstunden mehr, aber sie fing mal so an, mit sehr langen Autogrammstunden.
00:08:56: Immerhin, ich hab's, ich zieh's immerhin jetzt schon mein Leben lang durch.
00:09:00: Ja und du machst es gerne, weil wie du sagst, ich glaube so was kann man nicht spielen, weil irgendwann entleisen einem die Mundwinkel, also wir können vielleicht alle ein bisschen Schauspieler, aber irgendwann würde dieser Mund nach unten fallen und man würde aussehen wie, ich habe jetzt keine Freude und du strahlst ja am Abend noch genauso wie bei deinem Café um zehn Uhr.
00:09:17: und deswegen sieht man, du hast wirklich Freude daran, dass ich mit
00:09:21: allen zu unterhalten.
00:09:22: Also Leute fragen mich manchmal so, ja wie kann man denn immer nur so gut drauf sein und so was.
00:09:27: Keine Ahnung, ich bin, so wie andere Leute immer schlecht drauf sind, bin ich halt gefühlt immer gut drauf.
00:09:33: Also ich hab, das Leben ist auch zu kurz, um einfach schlechte Laune zu haben.
00:09:37: Aber hast du das als Kind schon in die Wiege gelegt bekommen?
00:09:39: Man sagt ja immer diesen berühmten Spruch, das Glas ist halb voll oder halb leer.
00:09:43: Und ich finde, der sagt so sehr viel aus, weil ein halb volles Glas klingt schon cooler als ein halb leeres Glas.
00:09:50: Aber viele leben ja dieses leere Glas, viele leben das volle, du lebst das ganz volle.
00:09:55: Hat man dir das als Kind schon beigebracht, wie sie genieße den Tag?
00:09:59: Hast du einfach keinen Grund, traurig zu sein?
00:10:00: Du wirst ja auch mal Rückschläge gehabt haben.
00:10:02: Ja, die Sache ist die... Mir wurde es tatsächlich in die Wiege gelegt und das wurde nicht von meiner Mutter oder von meinem Vater mir in die Wiege gelegt, sondern vom lieben Gott von, keine Ahnung, ich weiß es nicht.
00:10:13: Da war irgendwas, da ist ein, wahrscheinlich ein Blitz eingeschlagen oder was auch immer.
00:10:17: Vielleicht auch das.
00:10:20: Oder, keine Ahnung, man hat mich aus versehen Fallen gelassen.
00:10:24: Und das hat auf jeden Fall irgendwas Positives bewirkt.
00:10:27: Es ist tatsächlich so.
00:10:28: Aus jedem Mist hole ich mir noch das Gute.
00:10:32: Meine Eltern sind geschieden, ich könnte sonst wie auf der schiefen Bahn sein, aber... Alles das war mir völlig, also nicht egal in dem Sinne, aber ich habe mich damit abgefunden und ich bin sozusagen ein Lebenschameleon.
00:10:47: Ich kann mich an wirklich, ich kann mich an alles anpassen.
00:10:50: Ich kann mich an Armut, an Reichtum, an schlechtes Wetter oder an irgendwas kann ich mich anpassen und dann geht es mir gut.
00:10:59: Das ist aber wirklich inspirierend, finde ich.
00:11:01: Weil ich habe auch in meinem Leben selten so einen positiven Mensch.
00:11:04: Also positive Menschen schon zum Glück, aber du bist noch mal das I-Töpfelchen.
00:11:08: Weil du immer gut drauf bist.
00:11:09: Ich kann mich dich gar nicht weinend vorstellen.
00:11:11: Also weinend, weil du wirklich Kummer oder sowas hast.
00:11:14: Das
00:11:15: gibt's bestimmt auch.
00:11:16: Das gibt's wirklich echt sehr, sehr selten.
00:11:19: Und das mache ich auch ehrlich gesagt nicht gerne.
00:11:22: Also was ich überhaupt nicht mag, so drauf.
00:11:25: Ach Todesfälle und so was eben alles.
00:11:27: Hatte ich zum Glück nicht so viel bisher jetzt in meiner Familie da leben.
00:11:31: Toi, toi, toi, noch alle.
00:11:33: Aber nee, sowas, ich weiß auch nicht.
00:11:37: Vielleicht ist es auch so ein Schutz, ein Schutzwall, weil wenn ich mich mit Leuten unterhalte, die Schlechtes erlebt haben, denn ... Ich bin so empathisch.
00:11:46: Dann tut es dir auch
00:11:47: weh mit, ne?
00:11:47: Ja,
00:11:47: genau.
00:11:48: Und deswegen, ich will das dann lieber gar nicht.
00:11:52: Aber
00:11:53: auch das muss man zulassen, habe ich gerade gelernt.
00:11:54: Ja, das stimmt schon.
00:11:55: Weil gerade ein Coaching für mehr Weiblichkeit, und dann heißt man, man muss es annehmen.
00:11:58: Ach, für
00:11:58: mehr Weiblichkeit.
00:11:59: Da ist es auf einmal für mehr Weiblichkeit und nicht für mehr Wendig.
00:12:02: Man muss es mehr annehmen, das Gefühl und nicht runterdrücken.
00:12:05: Ach gut.
00:12:06: Also man muss es auch, wenn trainen, man muss sie fließen lassen.
00:12:08: Das sehe ich genauso.
00:12:10: Also ich heul auch tatsächlich ab und zu mal, wenn ich einen guten Film gucke und der geht mir so ans Herz irgendwie so am Ende ist dann noch so die wendung von dem und dem und so und dann manchmal dann kullert mir hier doch ein dreh'nchen oder oder ich sehe dann manchmal gar nicht so richtig viel weil meine Augen so fest riech sind und dann weinst du und dann ist es eben so naja gefühle muss man zulassen und hätte man nicht diese gefühle Ich könnte wahrscheinlich denn nicht mich so gut in andere versetzen oder auch diese Lieder schreiben und so was immer.
00:12:43: Eigentlich sind es ja alles Erlebnisse von mir, das was ich in die Lieder packe.
00:12:47: Das ist doch wichtig.
00:12:48: Gefühle sind immer wichtig im Leben.
00:12:50: Gefühle sind wichtig und ich habe Gefühle gesehen bei dir auch bei der Releaseparty zum Album.
00:12:54: Und da war ich wirklich, also nicht überrascht, weil ich dachte mir schon, aber ich wusste nicht, dass du den Song singst.
00:12:59: Und ich darf ja immer deine Album-Fact schreiben und da habe ich ja dir noch wortwörtlich geschrieben, damit der Ballader hast.
00:13:05: wieder einen rausgehauen,
00:13:06: so war
00:13:07: mein Wort laut.
00:13:08: Und es ist eine Ballade drauf für deine Frau.
00:13:11: Und die wusste von diesem Song nichts und hat auch diesen Titel noch nie gehört und war quasi bei der Live-Premiere mit Ben zum Abschluss bei der Release-Party dabei.
00:13:20: Und sie weinte doll, ich weinte doll.
00:13:23: Und ich habe auch bei dir ein Patrinchen gesehen und mal habt ihr auch in der Stimme ein bisschen angehört.
00:13:27: Das war doch... Also
00:13:32: du hast jetzt gerade so viele Sachen gesagt und zu allem möchte ich gerne was sagen.
00:13:35: Also nur schon im Vorfeld.
00:13:38: Ich habe dieses Lied gemacht und habe es beim Einsingen in der Gesangskabine, habe ich mir gedacht, nein, das ist nicht gut genug und habe es umgemuddelt.
00:13:49: und habe sozusagen etwas ganz anderes drauf gesungen.
00:13:53: Und ich wollte das eigentlich so machen, dass meine Frau überrascht wird, dass ich mich mit ihr ins Auto setze.
00:13:58: Man kennt diese Videos, man muss ja als Künstler sowas machen hier mit TikTok und Instagram.
00:14:05: Ich wollte sie also ins Auto setzen, wollte das Lied anmachen und wollte ihre Reaktion filmen.
00:14:10: Das wäre sowieso nur ein Heulkonzert gewesen, aber egal.
00:14:14: Und ich hatte aber im Vorfeld So viel zu tun und ich musste auch das Album fertig machen, das ging ja alles.
00:14:20: Ganz
00:14:21: schnell.
00:14:23: Ich glaube auf der Welt hat noch nie einer so schnell das Album finalisiert.
00:14:27: Die Songs waren ja denn schon natürlich da, aber so halt und das war so krass und dann hatten wir nie Zeit.
00:14:35: ja und dann irgendwann war auch die Bandprobe und dann dachte ich mir, ja Mist, dann machen wir es einfach so, denn sing ich ihr das vor.
00:14:44: bei dem Konzert.
00:14:45: Und du musst dir vorstellen, ich habe es vorher in Hotelzimmern, wo ich war, habe ich dieses Lied geübt und ich habe es nicht ein einziges Mal geschafft, dass mir die Kehle zugeschnürt ist.
00:14:56: Und ich dann immer, ich stand nicht wirklich, ich schwörste hier, ich stand vorm Spiegel und habe das geübt.
00:15:02: Und dann habe ich so meine Stimme, die war weg und ich so, ach du Scheiß, wie mache ich das denn?
00:15:10: wenn ich das wirklich denn naja und deswegen war es an dem abend dann wirklich auch voll krass zum glück saß sie so weit hinten sie wurde ja dann glaube ich auch gleich umgesetzt und sie hat ja von anfang an geheult.
00:15:25: und das lustige ist ich weiß gar nicht ob sie das lied überhaupt bis jetzt schon einmal gehört hat weil Sie fängt immer wieder an zu weiben.
00:15:35: Sie muss sich erst mal abhärten, dass das Lied, dass sie es mal genießen kann.
00:15:39: Wir weinen aber auch alle.
00:15:40: Ich weine auch jedes Mal.
00:15:41: An dem Abend Gott sei Dank nicht, aber ich hab's ja schon paar Mal gehört.
00:15:43: Wir
00:15:43: wollen
00:15:45: uns jetzt auch noch mal sagen, für alle sagen, welches Lied ist denn das jetzt auf dem Album?
00:15:47: Hier liegt's vor mir und welches ist es?
00:15:50: Es war immer so.
00:15:52: Also das müsst ihr euch anhören, weil es ist ein ganz großes Kino dieses Lied.
00:15:55: Diese Emotionen, die Wortwahl,
00:15:58: die Gefühle.
00:16:00: Also dieser Song macht so viel mit einem.
00:16:02: Also selbst, ich bin ja Single, wo man jetzt sagt, okay, also holt mich jetzt nicht ab.
00:16:06: Ich hab nicht den Partner, der das für mich singt.
00:16:07: Aber selbst als Single macht es was mit dir, finde ich.
00:16:10: Das finde ich toll.
00:16:11: Ich weiß gar nicht, wie lange schreibst du für zum Beispiel so eine Nummer.
00:16:14: Du hast es ein paar Mal noch umgeworfen, aber so ungefähr ... Reden wir da von einer halben Stunde, von einer Stunde, von Tagen,
00:16:20: Wochen, Monate?
00:16:21: Also wirklich ohne Scherz, wenn wir von einer Stunde reden, dann ist das schon eine Menge.
00:16:26: Echt?
00:16:26: Wirklich.
00:16:27: Ich weiß auch nicht, was es ist.
00:16:29: Ich weiß nur, früher gab es einen ganz bekannten Produzenten, der hat im Deutschen so, so viele Hits geschrieben.
00:16:38: Andreas Bertels heißt da.
00:16:40: Und der hat mir immer gesagt, ja, ach du, man muss immer... zwei oder drei Versionen von einem Text schreiben und dann am Ende kann man das Beste zusammenmudeln.
00:16:49: Ich bin da total anders, ich bin total so spontan.
00:16:53: Ich habe denn, wenn ich diesen Song schreibe, habe ich auf einmal so ein Geistesblitz und dann setze ich mich hin und dann schreibe ich von vorne bis nach hinten, schreibe ich das Ding fertig und das läuft denn alles.
00:17:05: Ich habe das früher mal anders geübt und habe dann auch wirklich drei verschiedene Versionen.
00:17:10: Du bist gar nicht so richtig drin, genau.
00:17:12: So wie ich eine Pause mache und einen Tag daran nicht arbeite und dann wieder weiterschreiben will, das geht gar nicht.
00:17:19: Ich bin denn nicht mehr in dieser Stimmung drin und deswegen habe ich meine Art Songs zu schreiben.
00:17:26: In einem durch.
00:17:29: Dann ist es gut.
00:17:31: Wo ist wahrscheinlich mal ein Ghostwriter?
00:17:32: Wenn du eine Biografie schreiben würdest, würdest du sie einfach überschreiben in ein paar Tagen.
00:17:35: Das dauert länger.
00:17:36: Das ist ein
00:17:36: Podcast.
00:17:37: Ich mache einfach eine direkt live.
00:17:38: Ein
00:17:38: biografischem Podcast.
00:17:39: Ich spreche ihn jetzt ein.
00:17:41: Und einer kann es dann ghostwritermäßig
00:17:43: hoffen.
00:17:44: Aber eine Stunde, ich verstehe es nicht bei dir.
00:17:47: Und das Schönes bei dir sind ja auch noch inhaltsreiche Texte.
00:17:50: Der Schlager hat ja solche Texte und solche Texte.
00:17:53: Das soll jetzt auch gar nicht auch die Mallorca-Texte haben.
00:17:56: Ihre Berechtigungen sind auch sehr schwer zu schreiben.
00:17:58: Sagen die Hause ja immer.
00:17:59: Da denken wir immer, Schatzi schenkt mir ein Foto, schreibt sich in drei Sekunden.
00:18:02: Nee, das muss schon auf dem Punkt sein.
00:18:04: Aber Texte mit Inhalt, mit einem roten Fahren, der da durchgeht oder für die Frau, fürs Kind, das hat ja eine Bedeutung.
00:18:11: Das kann man ja auch nicht einfach so, ich sag's mal dahin.
00:18:14: Genau, und das ist auch das Komische.
00:18:16: Ich selber ... Ich bin so, dass ich mir so danach die Frage stelle, krass, das hast du geschrieben.
00:18:22: Also, ich bin da selbst irgendwie wie in so einem Film.
00:18:25: Und wenn ich mir jetzt das ganze Album angucke, dann denke ich mir
00:18:28: ... Kannst du mir auch
00:18:30: noch mal angucken?
00:18:30: Verdammt.
00:18:30: Also ... Verdammt
00:18:31: gut.
00:18:32: Verdammt gut, denke ich mir einmal natürlich.
00:18:34: Verdammt gut.
00:18:36: Aber auch diese ganzen Songs von Du bist mein Chaos, bis sonst war es überall.
00:18:42: Wie?
00:18:42: Wann sind wir
00:18:43: die Ideen
00:18:43: gekommen?
00:18:45: Und ich nehme ja noch nicht mal Drogen, das werde ich ja auch, selbst von meinen Nachbarn werde ich manchmal schon angeschrieben, angesprochen und dann so... komm jetzt, sei doch mal ehrlich und so, nimmt man da nicht irgendwie mal Drogen und so, du bist immer ganz gut.
00:18:59: Dann denk ich mir mal, sag mal, sag mir sowas nicht.
00:19:01: Und denn hier, Leute, die Leute, die's jetzt hören, die sehen's nicht, aber hier.
00:19:05: Ach
00:19:06: so, die denken, da ist was drin?
00:19:07: Ich hab ja diese Kette, genau, und die denken, da ist was drin.
00:19:10: Da könnte
00:19:10: ja rausfallen, da sind doch, da sind ja so eine, also das könnte ja rausfallen, wenn da was drin wäre.
00:19:14: Das sag ich
00:19:14: ja, das geht ja gar nicht, da ist ja gar nichts drin oder sowas.
00:19:17: Und von daher ist es einfach für mich immer ja so ganz... Also eigentlich ist auch ganz schön frech, dass man sowas gefragt wird, nur weil man gut drauf ist oder Tolle Texte schreibt.
00:19:28: Tolle Texte schreibt.
00:19:30: Das ist nicht wie früher in den Siebzigern, dass man dafür irgendwelche Drogen nimmt oder so.
00:19:34: Nee, das kommt einfach so aus meinem Hirn.
00:19:37: Wenn man Talent hat, haben wir einen Talent und schreibst du nachts oder tagsüber.
00:19:40: Die große Frage.
00:19:41: Die meisten schreiben ja sehr spät, wenn dann alles ruhiger wird, das Handy nicht ständig bimmelt und irgendwie alles entschleunigt.
00:19:46: Ehrlich gesagt, ich könnte tatsächlich, ich könnte mich jetzt hinsetzen.
00:19:50: ... und ein tolles Lied schreiben.
00:19:52: Wirklich?
00:19:53: Ja.
00:19:53: Ich kann ja sowas abends besser.
00:19:56: Bei mir geht das gar nicht, weil abends, wenn ich mich jetzt zum Beispiel um ... ... um zero Uhr dreißig ansetze ... ... und dann keine Ahnung, dann sitze ich am Computer ... ... und will das vielleicht einhacken in den Computer, ... ... also auch die Akkorde und alles, ... ... dann bin ich vielleicht um ... ... drei Uhr dreißig fertig, ... ... aber ich weiß ja im Hinterkopf, ... ... ich muss ja um sechs Uhr dreißig aufstehen, ... ... weil ich hatte ja ... ... vier Uhr dreißig aufstehen, fünf Uhr dreißig los ... ... und dann ... ist sie auf Arbeit.
00:20:21: Und du machst die Brut.
00:20:23: Ganz genau.
00:20:23: Also stehst du im geregelten Alltag, sechs Uhr, dreißig.
00:20:26: Immer.
00:20:26: Da ist ja so eine Schlagereise, ja, fast eine Erholung mit acht Uhr.
00:20:28: Ja,
00:20:28: da sag ich dir, das ist Wegenjahr.
00:20:30: Deswegen freust du dich immer so, weil die Frühstückzeit
00:20:33: wurde ja immer eher.
00:20:34: Und mit Schkeller auch da, fröhlich, wach, alles noch, lediert von der Nacht, aber mit
00:20:37: Schelm.
00:20:38: Für mich ist das schon... Guten Morgen, Welt.
00:20:41: Also, es ist wirklich der Wahnsinn, wie du das alles managst.
00:20:44: Aber hast du in der Branche, ich meine, du bist lange dabei, du hast... Wie lange warst du bei Matthias Reim im Backworn?
00:20:49: Da kennen wir dich ja auch noch als Backwornsänger, so ob ich dich ja kenne.
00:20:52: Wir lernen ganz am Anfang vor einer dieser Tage.
00:20:55: Wie lange hast du es insgesamt gemacht?
00:20:57: Acht Jahre?
00:20:58: Fast
00:21:00: zehn Jahre.
00:21:01: Das war ja so ein bisschen, wo man dich schon kannte, wo man dich gesehen hat.
00:21:03: Dann wurdest du ja solistisch auf den Markt geworfen.
00:21:07: Aber was man ja bei dir auch immer hört, oder ich würde gerne mal hören, ob das dir vielleicht auch mal Leute irgendwie gesagt haben, naja, das ist aber alles so perfekt bei dir.
00:21:15: Du bist verheiratet, du hast zwei Kinder, Familienvater, alles läuft, du hast keine Dämonen, du warst nicht drogensüchtig, du warst nicht in der Entzugsklinik.
00:21:23: Wie können wir da Spannung für die Presse reinbringen?
00:21:25: Du hast noch vergessen, ich gehe nicht fremd.
00:21:27: Du gehst zu fremd,
00:21:28: hast keine Achthundert Affären.
00:21:31: Das ist doch bestimmt was, was man dir schon mal gesagt hat, also mit so Medial.
00:21:34: Was soll man da machen?
00:21:35: Absolut und zwar das Leben
00:21:37: will keiner
00:21:37: lesen.
00:21:38: Ja, genau die Leute, die krassen Berichte schreiben in dieser großen Zeitung mit den vier Buchstaben.
00:21:47: Kenne ich ja auch wirklich sehr gut.
00:21:48: und dann gucken Sie mich immer bemitleidend an und sagen so, was sollen wir schreiben.
00:21:54: Und deswegen finde ich das ja noch umso besser, dass ich letztens in der Bildzeitung war.
00:21:59: Als Gewinner?
00:22:00: Als Gewinner genau.
00:22:02: Mit diesem schönen Bericht von meinem Racket Release-Konzert.
00:22:07: Und da habe ich es einfach auf die Titelseite geschafft.
00:22:09: Ohne irgendwelche SK-Partner oder so was.
00:22:12: Einfach nur was Schönes.
00:22:13: Und das ist doch wirklich das, wo ich mir sage, So muss es sein.
00:22:17: Ich will ja gar nichts Schlimmes erleben.
00:22:19: Ich will nicht, dass jemand stirbt und dass es ausgeschlachtet wird.
00:22:23: Ach, guck mal, jetzt ist der und der gestorben und jetzt singt er für seinen Opa oder was auch immer.
00:22:27: Ich will das überhaupt nicht.
00:22:29: Ich will einfach, dass ich auch nur mit meiner Musik einfach erfolgreich werde.
00:22:35: Ich bin ja immer noch auf dem Weg.
00:22:36: Natürlich bin ich schon an einem Punkt, wo man sagen kann, wow, Da möchte ich auch gerne hin.
00:22:41: Aber, sind wir mal ehrlich, ich bin jetzt auch in dem Alter, wo ich mir sage, nee, ich mach mein ganzes Leben lang jetzt schon so tolle Musik und ich mach das wirklich mit Herz und Seele und ich hab das verdient, da noch weiter oben zu stehen.
00:22:58: Da sind manch andere, wo ich mir sage, da hab ich mindestens daneben, hab ich auch einen Platz verdient.
00:23:05: Und natürlich ist es immer schwierig, bekannt zu werden bei der großen Allgemeinheit, wenn man einfach nur gute Musik macht.
00:23:13: So eben.
00:23:14: Aber ich bin halt so, ich will keine blöden Geschichten mir ausdenken oder irgendwelches Sachen inszenieren oder so.
00:23:23: Wenn es eben nicht kommt, dann kommt es eben nicht.
00:23:26: Und dann kann ich immer noch sagen, ich bin verdammt glücklicher Mensch.
00:23:30: Und das bist du ja auch.
00:23:31: Und eigentlich sind ja das so schöne Schlagzeilen ja auch schöner.
00:23:34: Ich meine, wir haben doch genug Koma in dieser Welt.
00:23:36: Aber medial, es funktioniert so.
00:23:37: Das habe ich schon ganz oft von Gästen gehört.
00:23:39: Also auch Sonja Liebing zuletzt, die gesagt hat, na ja, mir fehlte halt die Story für eine Florian Silber-Eisen-Show.
00:23:44: Da ist eben keiner gestorben, ich bin lange verheiratet, ich habe zwei Kinder.
00:23:47: Was soll ich nun erzählen?
00:23:48: Ich bin nicht manisch depressiv, ich habe keine ... Das ist Sonja Liebing,
00:23:50: war noch nicht mal bei Silber-Eisen.
00:23:51: Am Anfang ja, aber dann hieß es immer so, irgendwie ist das als ein bisschen langweilig so.
00:23:55: Nazi sagt, findet sie halt schade, dass auch da immer konstruierte Stories und ... Mit wem sollst du dich verloben, du bist schon verheiratet.
00:24:01: Also gut, ihr könnt jetzt noch ein Kind kriegen, es könnte mal groß machen, aber ich meine, ihr habt auch zwei tolle Kinder.
00:24:06: Also ich meine, es ist einfach, die Geschichte ist erzählt und es ist doch toll in der heutigen Zeit, wo sich jeder Dritte trennt.
00:24:12: Genau,
00:24:13: vielleicht kommt ja irgendwann mal die Phase, wo es dann heißt, guck mal, ach, so was gibt es auch noch immer.
00:24:19: Immerhin, in diesem Jahr feiere ich zwanzigsten Hochzeitstag mit meiner Frau.
00:24:22: Wahnsinn, ihr seid doch aber erst dreißig.
00:24:24: Ja, genau.
00:24:26: Ja, so früh.
00:24:28: Aber das ist einfach so.
00:24:29: Vielleicht kommt die Zeit, dass man sagt, guck mal, das ist was Besonderes, dass die so lange zusammen sind.
00:24:36: Ja, ich finde, es ist ja immer, ihr seid ja meinen, ich hab ja auch so einen Mutboard, nennt man das ja heute, so ein gedankliches Mutboard, wo man sich Dinge anpint, die man gerne haben möchte, und das seid ihr als Paar.
00:24:45: Weil ich so ein Partner auch möchte, wie das bei euch beiden
00:24:47: ist.
00:24:47: Das wünsche ich dir auch.
00:24:48: Es gibt ja kaum noch, wenn man ganz viele Paare sieht, auch wenn die Paare sind, und man lebt sie dann zusammen, da denk ich manchmal mehr als Single, na ja, also wenn ich so eine Beziehung hab, dann bin ich vielleicht so über
00:24:58: Single.
00:24:59: Also,
00:24:59: weil das möchte ich eigentlich gar nicht, dass mich mein Partner so behandelt.
00:25:02: Und bei euch, ich bin ja auch bei euch zu Hause, da sitze ich und denke, oh, fühle mich hier wie ein Familienmitglied, so möchte ich das auch.
00:25:08: Es ist schön, es ist entspannt, man ist nicht wie das fünfte Rad am Wagen, ist toll.
00:25:11: Wirklich, ja, gebe ich dir recht.
00:25:14: Und ich glaube, das Wichtige ist, und das ist natürlich vielleicht auch ein blöder Tipp für andere, die sich so eine Geschichte haben, so wie, ja, ich habe meinen Mann oder meine Frau kennengelernt und da war ich im Kindergarten und das ist mein Erster oder mein Erster.
00:25:29: Ich bin auch der Meinung, wenn man jung ist, dann muss man doch erst mal ein bisschen rumprobieren, damit man überhaupt weiß, was... für einen passt.
00:25:38: Manche haben schon ihren Traumpartner geführt, ja, und dann wären sie vierzig.
00:25:43: Und dann heißt es auf einmal, ah, warte mal ganz kurz, da gibt es ja auch noch andere.
00:25:48: Genau, oder habe ich vielleicht irgendwas verpasst?
00:25:51: So, und genau das kann ich nicht sagen.
00:25:55: Ich weiß ganz genau, ich habe genug in meinem Leben ausprobiert und ich glaube, meine Frau auch, dass man sagen konnte, als wir uns kennengelernt haben, das ist es.
00:26:05: Wie alt warst du da?
00:26:06: Demnach?
00:26:07: Warte mal, was waren das?
00:26:08: In den zwanzig, das ist wahrscheinlich, wie ihr euch kennengelernt habt.
00:26:11: Wir haben ja auch eine sehr schöne Zeit zum probieren.
00:26:13: Zwanzig,
00:26:14: stimmt das ja.
00:26:15: Also auf jeden Fall...
00:26:15: Aber was in den zwanziger?
00:26:16: auf jeden Fall?
00:26:17: Genau, ja.
00:26:18: Ja,
00:26:18: warte mal, drei, zwei, eins, meins.
00:26:20: Dritter Zvoter, Null, Eins.
00:26:22: Der eBay-Light-Spruch, das ist unserer.
00:26:24: Also, zweitausend, eins.
00:26:26: Wie alt war ich da vor... ...vierundzwanzig Jahren?
00:26:30: Ja, genau.
00:26:30: Siehst du?
00:26:30: Also, achtundzwanzig.
00:26:32: Sehr gut gerechtet.
00:26:33: Also, Ende des Jahrzehnts, da hat es ja schon Zeit, ich ein bisschen auszuprobieren in den zwanzigern.
00:26:36: Ja, natürlich.
00:26:37: Und also, ja.
00:26:39: Na gut, das ist
00:26:40: ein anderer Protokoll.
00:26:40: Als Luka auch.
00:26:41: Du warst ja
00:26:41: noch, du warst ja auch
00:26:43: noch in anderen Namen, für viele die mal sagen, Mitch Keller und der macht so lange Musik.
00:26:46: Luka,
00:26:47: kennen wir ja auch noch, so warst du ja auch unterwegs.
00:26:49: Aber weißt du was, ich verrate dir jetzt mal ein Geheimnis.
00:26:52: Tatsächlich jetzt ist es soweit.
00:26:55: Die Zeit, wo ich Luka war, war ich ja super krass anst... Also anständig.
00:27:01: Wirklich?
00:27:02: Ich bin nicht mal mit Groupies durchgebrannt, obwohl ich solo war.
00:27:05: Ich dachte,
00:27:06: jetzt kommt so eine Geschichte.
00:27:07: Nein, das war
00:27:09: davor, sage ich jetzt mal, als ich auch Karaoke gesungen habe und so was.
00:27:13: Das war natürlich toll, da musste man in der Disco nicht so viel... Quatschen.
00:27:19: Da brauchte man auch noch
00:27:21: Sozialkontakt.
00:27:22: Deswegen,
00:27:22: da brauchte ich nur singen und den in die Augen gucken.
00:27:25: Und dann war es so, ping, das war natürlich super toll.
00:27:28: Das war immer hilfreich.
00:27:30: Aber ansonsten, danach dann diese Schlagerzeit, ich weiß auch nicht, ich war als Luca total harmlos.
00:27:38: Wirklich total brav.
00:27:39: Aber es ist ja auch gar nicht schlimm, wenn jeder Mann so ein Rock'n'Roll-Leben haben.
00:27:41: Das ist doch gar nicht so schlimm, wenn da keine drei... Zahlen kommen bei der Walde.
00:27:46: Ich find das ja immer ganz schön.
00:27:47: Auch wenn Männer dann natürlich noch eine größere Range haben als Frauen.
00:27:50: Frauen, wenn er dann recht schnell abgestempelt
00:27:52: ist.
00:27:52: Das ist ja so ein heutiges, wofür heute ja Frauen auch kämpfen, muss man ja auch sagen.
00:27:56: Aber ich sag, selbst wenn man sich nicht ausgetobt hat, ich glaub, das muss jeder für sich selbst entscheiden am
00:28:01: Ende.
00:28:01: Aber ich find es schön, ihr beide als Paar, ich find das toll.
00:28:04: Und auch, dass ihr zusammenhaltet und auch, dass das so eine Einheit ist.
00:28:07: Innerzeit, wo alles sehr schnell lebig ist.
00:28:09: Und wo viele doch
00:28:10: Ausbeziehungen gehen.
00:28:11: Auch
00:28:11: Kinder sind kein Grund mehr.
00:28:13: Wirklich, sind wir doch mal ehrlich ist, ist doch alles auch viel zu einfach.
00:28:17: Dann nimmst du dir irgendeine App und schiebst da hin und her oder was auch immer.
00:28:23: mein kumpel der hat mir das gezeigt mit dieser app und dann meinte er guck mal hier so funktioniert das.
00:28:28: und dann wollte ich ein weiteres foto von seiner engeren auswahl.
00:28:32: was er da hatte wollte ich ein weiteres foto nehmen und wisch das so zur seite und er so nein bist du verrückt du hast jetzt weggewischt und die kommt nie wieder.
00:28:41: woher soll ich das wissen?
00:28:42: keine ahnung das ist mir zu blöd.
00:28:45: ich will Menschen in die Augen gucken und deswegen.
00:28:49: Und
00:28:50: die Energie spüren.
00:28:51: Die spürst
00:28:52: du doch nicht auf den Bildern.
00:28:53: Auch heute finde ich, man muss so einer Beziehung einfach auch eine Chance geben.
00:28:59: Und eigentlich wächst auch eine Beziehung mit Tälern noch viel mehr als mit Höhepunkten.
00:29:06: Weil Höhepunkte kann man immer gut zusammen gemeinsam erleben, ist ja logisch.
00:29:11: Aber Tela, durch Tela gemeinsam zu gehen.
00:29:14: Das ist eine Herausforderung.
00:29:16: und wenn man das geschafft hat und merkt, guck mal, ich liebe diesen Menschen immer noch, dann ist es genau der Richtige.
00:29:23: Und
00:29:23: so ist es bei euch, das hat man beim Release-Konzert wieder gesehen.
00:29:26: Und nicht umsonst hat deine Frau so viele Tränen geweint.
00:29:29: Und
00:29:29: ich auch.
00:29:30: Und wo wir doch das Thema gerade hatten, mit Bekanntheiten.
00:29:33: Medien ist ja das eine.
00:29:34: Zeitungen sagen auch zu langweilig, schreiben wir nicht drüber.
00:29:36: Wäre denn ein Reality TV-Format für dich was?
00:29:39: Also egal, was schmeißt du nicht, Love Island, wo sich da, das ist man jetzt nicht.
00:29:42: Aber es gibt ja von Let's Dance über Sing My Song, über Dschungel.
00:29:46: Es gibt ja auch andere Dinge noch, außer Bum Bum Island.
00:29:48: Also,
00:29:50: Let's Dance gehört für mich ... zu diesem Format, das kann ich nicht machen.
00:29:55: Ich glaube, das erlaubt meine Frau auch nicht, wenn es überhaupt danach gehen würde mit Erlauben oder nicht.
00:30:01: Letztendlich kann ich ja immer machen, was ich will, aber das ist mir zu nahe.
00:30:06: Körperlich.
00:30:07: Genau, das ist mir zu nah.
00:30:08: und letztendlich, auch wenn ich meine Frau über alles liebe auf der Welt und alles, aber wir sind ja auch echt nur Menschen.
00:30:18: Wer weiß, was... passieren könnte, wenn man mit einem Menschen so viel Wochen so nah, du bist ja, du bist ja nicht mal, also du hältst denjenigen ja im Arm, immer im Arm und musst dich so fallen lassen, wie es niemals ein Fan oder wer auch immer schaffen würde.
00:30:40: Und da kann man doch gar nicht sagen, was passiert.
00:30:44: Man kann nur immer sagen, ja hier auf mich ist Verlass, aber letztendlich Bestehen wir alle aus Sohn-Gefühlen.
00:30:52: Ja, haben wir bei
00:30:52: Masimo gesehen.
00:30:53: Genau.
00:30:53: Und deswegen, man muss ja nicht am Rande des Abgrunds, sag ich jetzt mal, spazieren gehen.
00:31:00: Verstehst du das?
00:31:02: Und von daher glaube ich nicht, dass das für mich das richtige Format wäre.
00:31:06: Aber was ich total gerne machen würde, vielleicht auch mit einem Kollegen aus der Branche, ähm, vielleicht so'n, so'n Dingens zu machen, wo man irgendwelche Aufgaben löst, was jetzt nicht ganz so blöd ist.
00:31:20: Mhm.
00:31:20: So, das würde ich...
00:31:21: Sing mein Song, würde ich dich auch sehen, das könntest du natürlich.
00:31:23: Sing mein Song
00:31:24: auf jeden Fall, aber da bin ich wahrscheinlich zu unbekannt.
00:31:27: Aber tolles Format.
00:31:28: Wenn, dann wäre ich vielleicht bekannt... als derjenige, der schon für alle bekannten Songs gesungen hat oder Chöre oder sonst was.
00:31:36: Oh, jetzt kommt.
00:31:36: Jetzt ruft ihr seine Frau an.
00:31:37: Die hat das gehört mit Letztens.
00:31:38: Schatz.
00:31:41: Nein, das ist auch noch meine Managerin.
00:31:42: Die
00:31:43: muss jetzt wahrhaben.
00:31:44: Die muss jetzt auf jeden Fall warten und ich mach jetzt auch auf ... Die Leute, das schneiden wir nicht raus.
00:31:49: Diese professionellen Gespräche.
00:31:51: Also, Veronica, nimmst du mir nicht übel, aber ich mach jetzt mal auf Flugmodus.
00:31:55: Das würde ich die ganze Zeit schon machen, aber ich dachte mir, hier wird ja auch noch mitgefilmt.
00:31:59: Und hier wird ja keiner anrufen.
00:32:00: Jetzt um diese Uhrzeit.
00:32:01: So ist es.
00:32:03: Ich dachte, wir haben hier keinen Empfang hier in der U-Bahn-Station.
00:32:07: Aber es ist nicht gegeben.
00:32:08: Genau.
00:32:08: Wir wollen auch noch was sagen zu diesem Raum.
00:32:10: Wir sitzen ja in einem tollen Podcastraum jetzt in der Ulanstraße Kurfürstendamm.
00:32:14: Für dich und mich als geborene Berliner ja noch eine größere Bedeutung.
00:32:17: Absolut.
00:32:17: Denn wir sind in der Hauptstadt ja beide geboren und jetzt sitzen wir in der U-Bahnstation.
00:32:21: Ist
00:32:21: geil.
00:32:22: Also muss ich wirklich sagen, das ist wirklich der absolute Hammer.
00:32:26: Ich mach nachher mal Fotos und wenn... Dass der hier gesendet wird, dann mache ich auch Zeit gleich dazu.
00:32:33: Die Fotos, das ist wirklich so toll und so süß gemacht.
00:32:36: Hier ist sogar eine Stange.
00:32:37: Und dann
00:32:38: kann man sich festhalten.
00:32:38: Genau, dann machen wir
00:32:39: ein Schweinebammel.
00:32:41: Und ansonsten wirklich der Hammer.
00:32:43: Richtig cool.
00:32:45: Und ich, abgehört, ich bin ja hier einer der Ersten für dich.
00:32:47: Genau, genau.
00:32:50: Ich
00:32:50: mag den Raum, ich habe den ausgesucht, da hat es die Energie am besten.
00:32:53: Und ich finde in so einer U-Bahn-Station, wer kann das überhaupt,
00:32:56: dass
00:32:56: er da mal gesendet hat.
00:32:57: Aber du bist ja in Berlin geboren, du hast die Hauptstadt dann verlassen für Bremen.
00:33:02: Da hast du ja auch sehr lange und bist dann aber wieder zurück.
00:33:04: Also du bist dein Herz schlägt schon für Berlin, auch wenn du jetzt am Stadtrand wohnst, aber trotzdem.
00:33:08: Ja natürlich, also einmal Berliner, immer Berliner und... Natürlich musste ich auch wieder zurückkommen für die Musik, weil wie vorhin schon erwähnt Peter Meisel, der war ja damals der große Mann vom Meisel Verlag und der hat einfach gesagt, Junge.
00:33:26: Also beim Karaoke hat er mich entdeckt und er hat gesagt, Junge, wenn du nicht in Berlin wohnst, kann ich nischt für dich machen.
00:33:32: Bremen
00:33:32: ist zu weit weg.
00:33:33: Genau.
00:33:34: Und dann bin ich also nach meiner Schule, beim Fachabitur, Ausbildung, Bundeswehr, bin ich danach zurück nach Berlin gezogen, weil ich dachte mir, ich muss ja sowieso neu anfangen.
00:33:45: Und vielleicht wirst du ja doch noch Ingenieur.
00:33:48: Zum Glück nicht.
00:33:48: Und dann kam die Musik und schwupp die Wupp.
00:33:51: Ja, bei weit in der ZDF Hit-Parade.
00:33:54: Also so sind wir als Luca aber noch.
00:33:56: Genau, als Luca.
00:33:57: Es ist wirklich Wahnsinn.
00:33:58: Deine Vita ist super spannend.
00:33:59: Und hast du jetzt mal überlegt, wenn die Kinder, ich meine, ein Kind ist ja fast schon aus dem Haus, jetzt so mit acht, zehn Uhr im Schulabschluss, wenn die beide da mal weg sind und du mit Alex allein, ist dann immer noch, tellt du deine Stadt?
00:34:10: oder würdet ihr dann auch sagen, naja jetzt, jetzt haben wir ja Zeit, jetzt können wir auswandern, jetzt gehen wir nach Mallorca, wie so viele, also
00:34:16: zäck dich irgendwas oder?
00:34:17: Die Sache ist die, die Sache ist die.
00:34:19: Ich liebe Natur, ich liebe Österreich, die Berge.
00:34:24: Natürlich ist auch Mallorca toll, aber ich glaube, das sind alles Orte, wo man urlaubt.
00:34:30: Ich habe eine tolle Nachbarschaft, wir haben ein gemütliches, kleines, schönes Haus, was ich ja noch bezahlen muss.
00:34:39: Aber letztendlich, das ist da alles so toll und ich glaube, ich würde schon sehr gerne einfach da bleiben.
00:34:47: Und das dann auch genießen ohne Kinder.
00:34:48: Dann könnt ihr auch mal Zweisamkeit genießen.
00:34:50: Das war vielleicht auch mal ganz schön.
00:34:51: Wobei, ich bin mal gespannt, wie es euch denn geht.
00:34:53: Für manche Paare ist das ja dann nochmal eine Challenge, wenn so die Alltagsverpflichtung weg ist, weil man hat ja über zwanzig Jahre immer mit den Kids und dann seid nur noch
00:35:00: nicht zu zweit.
00:35:01: Aber da muss ich dazu sagen, guck mal, ich hab diese ganzen Auftritte und so was gemacht.
00:35:06: Wir
00:35:06: können ja dann auch zusammen wegfahren.
00:35:10: Gut, jetzt muss man mal gucken, wie das denn auch mit dem Job zu vereinbaren ist von meiner Frau, weil die hat ja auch wirklich einen tollen und super Job.
00:35:19: Da will man auch nicht jetzt irgendwie sich einfach nur sinnlos frei nehmen.
00:35:23: Aber trotzdem, ich glaube... Das ist schon bei uns nicht wie bei so einem normalen Pärchen.
00:35:29: Und deswegen gehen wir uns auch nicht auf den Keks.
00:35:31: Und du bist ja auch ständig auf Schlagerreise.
00:35:33: Von dreihundertfünfundsechzehntagen macht ihr mit Keller mittlerweile zweihundert Tage Schlagerreisen.
00:35:37: Wenn die eine zu Ende ist, geht die nächste
00:35:39: noch.
00:35:39: Absolut, da habe ich mich jetzt auch gewonnen.
00:35:41: Also wirklich die ganze letzte Zeit.
00:35:42: Ich bin nur weg von hier und da.
00:35:45: Bis nach sonst wo, dann kommt ja noch in diesem Jahr diese, so eine Schlager-See-Reise wieder mal.
00:35:52: und hast du nicht gesehen,
00:35:53: alles möglich,
00:35:54: alles überall.
00:35:54: Also Mitch ist der Mann der Fernreisen und der Schlager-Reise.
00:35:57: Christian
00:35:58: Leis kommt ja noch eine schöne Flussfahrt und das ja alles noch.
00:36:04: Wahnsinn, ich freu mich schon und auch im nächsten Jahr ist es immer wieder toll.
00:36:11: Mit Schlagerreisen.
00:36:13: Ich muss mal gründlich auch irgendwann mal so ein Ableger von so einer Reisefirma mit Schlagerreisen.
00:36:18: Ich
00:36:18: bin auch dafür, ich will ja hier auch noch eine Schlagerreise
00:36:23: etablieren.
00:36:24: Mit Schlagerreisen.
00:36:27: Dann wollte ich eigentlich auch, weil ich so ein Schnitzelfreak bin, meinen Restaurant irgendwann vielleicht später aufmachen.
00:36:34: Mit Schnitzelstübchen.
00:36:36: Das klingt gut, es kann keine ausbrechen.
00:36:38: Kannst du das nochmal wiederholen?
00:36:38: Schnitzelstübchen.
00:36:41: Das kann man ja üben beim Sprech-Training.
00:36:44: Und am Mitschwoch ist dann immer sozusagen der acht Euro Tag oder so.
00:36:49: Weil sie euch da draußen jetzt fragt, also, Mitch, der kann das aber verdammt gut sprechen.
00:36:53: Dieser Mann macht nicht nur gesanglich was, er arbeitet auch so mit der Stimme, nämlich als Synchron.
00:36:57: Du musst auch sehr artikuliert teilweise vielleicht sprechen oder?
00:37:01: Genau, deswegen spreche ich auch so gut Hochdeutsch.
00:37:04: Muss man, ja, das ist auch ein tolles Standbein, was man noch dazu hat, macht immer wieder Spaß, weil es ist wieder was ganz anderes.
00:37:13: Hat natürlich auch mit Stimme zu tun, aber trotzdem sind ja meistens Zeichentrickserien, wo man den Titelsongs singt, aber wo man auch halt den Charaktere spricht und so.
00:37:25: Jamba
00:37:26: hast du früher gemacht,
00:37:28: die berühmte Werbung.
00:37:30: Genau, der besoffene Bulle und sowas eben alles und keine Ahnung, ich war zwar nicht der Frosch, aber... Die
00:37:35: kleine Piepsmaus oder so, ne?
00:37:36: Warst du noch, glaub ich, auch?
00:37:37: Ganz, ganz
00:37:37: viel, ja, Schnuffel.
00:37:40: Ne, warte mal, Schnuffel
00:37:41: nehmen.
00:37:42: Schnuffel?
00:37:42: Ist
00:37:42: das auch so eine Maus?
00:37:43: Nein, Schnuffel war ich nicht.
00:37:44: Ich hab dich... Da hab ich nur mitgeschrieben für das Album.
00:37:47: Aber, warte mal, wie hieß
00:37:49: denn das andere?
00:37:51: Warte mal.
00:37:52: Fällt mir jetzt nicht ein, aber bestimmt später noch ein.
00:37:55: Das war nämlich auch so eine kleine Kuschelmaus.
00:37:57: Und das war, da dachte ich, jetzt hab ich den großen Durchbruch.
00:38:02: Und dann ist das aber doch nach hinten gegangen und da war ich doch nicht Millionär.
00:38:06: Wir
00:38:06: müssen dich ja zu Disney eigentlich verkaufen, denn du kannst ja auch Disney-Charaktere.
00:38:09: Du weißt ja, das ist ja mein Lieblings.
00:38:10: Wir müssen dich eigentlich bei Disney unterbringen.
00:38:12: Oh
00:38:13: ja, das wär auch schön, ne?
00:38:14: Vielleicht könntest du, wenn die Donald-Duck-Stimme irgendwann weg ist, das könntest du doch einfach übernehmen, weil du bist ja mein Donald.
00:38:19: So, jetzt wundert sich alle, es klingt wie Donald Duck.
00:38:26: Ich kann es beurteilen, weil Donald Duck ist der Kinderherzelt, ich kenne alle Folgen.
00:38:29: Also von daher, du kannst es, wir müssen dich bei Disney noch unterbringen.
00:38:32: Oder
00:38:33: als Prinz, ich würde es mir auch vertonen.
00:38:34: Ich bin dabei, Leute, wenn ihr mich hört, Herr Disney.
00:38:38: Dann, ich bin auf jeden Fall am Start.
00:38:40: Jetzt werden ja die Zeichentrickfilme alle in Realverfilmung gemacht.
00:38:43: Und da werden ja immer Leute gesucht, die das sprechen und auch singen.
00:38:45: Also, der Aufruf jetzt mit Schkeller möchte zu Walt Disney, jetzt wo hier alles neu gemacht wird.
00:38:51: Kannst du das ja
00:38:52: auch mal machen?
00:38:52: Genau, genau.
00:38:53: Und oft ist es auch sehr schlecht synchronisiert.
00:38:55: Das wäre auch schön, wenn es deutsche gute Synchronsprecher bei Disney gibt.
00:38:58: Es gab schon Filme, die habe ich mir in Englisch angeguckt.
00:39:00: Ja, wirklich.
00:39:01: Ja, weil ich so dachte, okay, das ist einfach gar nicht gut gesungen.
00:39:04: Ich gucke dir Zeichnetrick-Film jetzt nochmal oder auf Englisch.
00:39:07: Also, wir brauchen gute Sänger
00:39:10: dafür.
00:39:10: Gut.
00:39:10: Ich bin dabei, gerne.
00:39:11: Als Prinz.
00:39:12: Kein Letz Dance.
00:39:13: Du wirst Walt Disney Print.
00:39:15: Das ist gut.
00:39:15: Aber trotzdem will ich auch noch weiterhin Schlagersänger bleiben.
00:39:18: Ja,
00:39:18: das sollst du bitte auch bleiben.
00:39:19: Also verdammt gut ist das aktuelle Album.
00:39:21: Wir wollen es noch mal erzählen.
00:39:22: Es sind sehr viele Titel drauf.
00:39:24: Du warst sehr fleißig.
00:39:26: Achtzehn an der Zahl.
00:39:27: Und vierzehn richtige klingt blöd.
00:39:28: Aber es sind vier Bonussongs
00:39:30: drauf.
00:39:30: Ganz genau.
00:39:31: Die Remix.
00:39:32: Ich meine, sind wir mal ehrlich.
00:39:33: Die Leute fragen auch immer danach.
00:39:35: Und da dachte ich mir, komm, das Ballern war da auch noch mit drauf.
00:39:38: Und das ist doch total super.
00:39:40: Ja alles, alles drauf was wir hier auch kennen und spielen Gänsehaut, du bist mein Chaos, Ole Ole kennen wir schon, Houston, also ein paar hast du ja schon ausgekoppelt.
00:39:47: Genau, genau.
00:39:47: Und
00:39:47: was fleißig.
00:39:48: Stell
00:39:48: dir mal vor, ich hätte die noch nicht ausgekoppelt, das wäre doch viel zu schade, denn hätte ich jetzt noch irgendwie eine Single oder zwei rausbringen können.
00:39:56: und so kann ich jetzt immer noch von diesem Album.
00:39:59: So zwei oder drei, mindestens oder vier, weil die haben's alle verdient.
00:40:03: Eigentlich haben's alle verdient.
00:40:04: Also wirklich, das ist doch unfassbar.
00:40:05: Eigentlich ist es auch immer schade, dass Albumtracks immer so wenig Bedeutung bekommen, finde ich.
00:40:10: Weil ihr schreibt so herzlich darüber und es kennen nur die Leute, die das Album haben.
00:40:14: Wahnsinn.
00:40:14: Und dann verschwinden
00:40:15: sie.
00:40:15: Wenn ich gesagt, selbst in meiner Familie ist es so, wenn ich die nächste Single rausbringe, dann heißt es, oh, der Song ist ja auch so toll.
00:40:23: Und dann sage ich, ehrlich gesagt, der ist schon die ganze Zeit auf dem Album drauf.
00:40:28: Die Leute kennen meistens nur Singles.
00:40:30: Ja, es
00:40:31: ist ja auch so, weil die laufen im Radio, die kann man immer anhören.
00:40:34: Und über eins, zwei mal auch noch kurz sprechen.
00:40:36: Ein Duett ist auch drauf.
00:40:38: Ich bin ja großer Duett-Fan und der Schlager hat sich ja eben ein bisschen revolutioniert mit Duetten.
00:40:41: Seit Roland und Malte.
00:40:42: Es kommen ja unfassbar viele Duette.
00:40:44: Und du hast dir aber eine gute Freundin einfach mal fürs Duett geschnappt.
00:40:47: Nicht zusammengecastet, sondern jemanden, den du sehr gut und seit vielen, vielen Jahren kennst.
00:40:51: Früher wart ihr sogar zusammen im Urlaub.
00:40:54: Ich kenn sie sogar schon fast dreißig Jahre, das musst du mir vorstellen.
00:40:57: So lange?
00:40:58: Ja.
00:40:58: So alt ist die ja auch.
00:41:01: Und wir reden nämlich von Tanja Lasch.
00:41:04: Und ja, wir haben einfach beide schon so viel in der Liebe durchgemacht.
00:41:09: Und deswegen dachte ich mir, wer passt da schon besser als Tanja Lasch für diesen Titel?
00:41:16: Glaubst du, wie ich an die Liebe?
00:41:18: So
00:41:18: wie ich also.
00:41:19: Also wie ihr beide um beide in glücklichen Beziehungen und ihr kennt euch wirklich ... So lange kennt ihr euch schon, da wart ihr ja noch Babys quasi.
00:41:25: Ja, ganz genau.
00:41:26: Kindergarten zusammen, jetzt haben wir das gelöst.
00:41:28: Also grüße auch Antonia Lasch auf, die Insel.
00:41:31: Die ist auch in der Danksagung drauf, weil ich möchte jetzt hier kurz bevor wir zum Abschluss gleich kommen noch sagen, ich bin erwähnt im Album booklet von Mitch Keller beim Dange.
00:41:39: Aber natürlich, du bist ja auch Teil davon.
00:41:42: Da
00:41:42: hatte ich bei der Beliefsparty dann auch noch Pippin in den Augen.
00:41:45: Und es fängt an mit ein kleines Stück Familie, unsere Tante an.
00:41:50: Ja,
00:41:53: aber das sind auch keine leeren Worte oder so was, sondern das ist ja auch so.
00:41:58: Und wir kennen uns ja auch jetzt schon so viele Jahre und ich glaube, wir würden uns auch noch viel öfter sehen.
00:42:08: Ganz genau, da kann ich auch nichts für, aber es ist einfach schön, wenn man wenn man in dieser Branche nicht einfach nur Leute hat, mit denen man zusammenarbeitet, sondern wenn man da tatsächlich auch Freunde
00:42:20: hat.
00:42:21: Und das sind nicht viele, glaube ich, am Ende, weil viele Künstler es wirkt immer so und viele sagen, man, man, ihr seid ja alle befreundet, aber ich glaube, wenn man jeden Künstler in einer ruhigen Minute, man spricht sagen am Ende so viel, na ja, also Freunde innerhalb der Branche, die kann ich doch relativ schnell
00:42:34: abzählen.
00:42:35: Aber weißt du, es gibt halt Leute, Mit denen hat man dann auch irgendwie immer Kontakt oder die melden sich auch, auch so, die haben dann Teil an dem Erfolg des anderen.
00:42:48: Und das ist einfach auch das Schöne.
00:42:50: Guck mal, zum Album Release Christian Leis hat mir direkt morgens eine ganz, ganz liebe Nachricht geschickt und sowas eben alles.
00:42:57: Ja, oder Ramon Roselli hat mich angerufen und, ey, Milch und so und so.
00:43:01: Und weißt du, das sind einfach so tolle Sachen.
00:43:05: Das finde ich gut.
00:43:07: ehrlich, ich habe auch nicht so viele Leute, die mich nicht mögen in dieser Branche, weil für die meisten, für die meisten habe ich ja einfach auch schon was getan und das schon seit dreißig Jahren irgendwie ein Chor gesungen oder irgendwas gemacht.
00:43:23: und ich sage mir immer, wenn man nett zu den Menschen ist, dann sind sie auch nett zu dir und ich glaube zu gönnen einen das auch die Leute, wenn man dann irgendwann mal Erfolg hat.
00:43:36: Ich glaube zu neunundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund dich nicht mag.
00:44:02: Also was soll es sein?
00:44:04: Ehrlich gesagt, muss ich dir Recht
00:44:05: geben.
00:44:06: Du hast doch nie jemanden beleidigt, du hast doch nie Böse, du bist immer Wertschätzen, du bist nicht hinten rum, man würde dich nie irgendwo hören, so ja und hast du hier mal, so gibt es ja auch, ich meine wie früher auf dem Schulhof ist es auch in der Schlagerbranche.
00:44:17: Hab ich bei dir noch nie erlebt, also wer soll dich nicht mögen?
00:44:21: Ja, also das lass ich einfach mal so stehen.
00:44:23: Ja,
00:44:23: also Schapur für deine Ehrlichkeit und genau deswegen werden es auch immer mehr Fans im Fanclub.
00:44:28: Den ich ja mit paar Leuten und jetzt ist er ja schon immer mal ins Hundert und jetzt wächst der und wächst und wächst
00:44:34: und wächst.
00:44:36: Wahnsinn.
00:44:36: Ich denke mir auch, das ist doch echt cool.
00:44:39: Aber man braucht auch Leute, die einen gut finden und die auch dann in den Fanclub eintreten.
00:44:45: Es ist ja auch wirklich, wenn du das mal gesehen hast, von so gewissen Veranstaltungen, wie die Leute da vorne fähnchen von mir.
00:44:55: Ja,
00:44:55: ich weiß mir, wo da auch eine zuwischen.
00:44:56: Schalz
00:44:57: hochhalten und... Ich krieg selber wirklich Gänsehaut.
00:45:03: Dafür hab ich auch den Titel Gänsehaut geschrieben.
00:45:05: Aber
00:45:06: es ist
00:45:06: einfach auch mal so, alles, von dem ich singe, ist auch noch wahr.
00:45:11: Und das ist einfach ein krasses Gefühl.
00:45:14: Und da kann ich einfach auch wirklich nur Danke sagen, das finde ich so, so toll, dass Menschen so für einen sozusagen alles geben.
00:45:24: Und damit meine ich jetzt nicht geldlich, sondern auch vom Gefühl, dass da einfach so viel wiederkommt.
00:45:30: und ja, kann man einfach nur Danke sagen.
00:45:32: Ja, zu Recht.
00:45:33: Und es wäre noch viel, viel mehr.
00:45:34: Es würde mich nicht wundern, wenn wir bis nächstes Jahr mal alle die Tausend noch knacken.
00:45:37: Du bist ja noch auf genug Reisen.
00:45:39: Die sollen wir alle jetzt schön mein Album kaufen, Leute.
00:45:42: Auch wenn ihr jemanden kennt, der... also gute Musik mag denn bitte sagt es weiter weil ich will ja auch noch lange Musik machen.
00:45:52: und sind wir mal ehrlich ich bin jetzt nicht der größte tiktok und instagram typi aber trotzdem ich brauche euch damit natürlich auch weiterhin plattenfirmen sagen ja wir machen weiterhin mit dir musik weil sonst wenn es keiner kauft dann ist es halt ja.
00:46:10: dann kannst du auch einfach KI nehmen und die spielen deinen Songs wie Midschkeller oder so was.
00:46:16: Das
00:46:16: ist eine Gefahr, die KI.
00:46:17: Und genau und deswegen will ich jetzt hier auch nochmal wirklich erwähnen, KI hin und her, die macht auch tolle Musik.
00:46:25: Aber bei mir kommt es vom Herzen, bei mir ist es Leidenschaft und bei mir ist es auch Musik, wo Menschen gespielt haben.
00:46:33: Gitarre gespielt haben, Piano, ein Schlachtzeug wird in Amerika eingespielt und sonst was.
00:46:38: Und Bei mir ist Musik halt auch was wert.
00:46:41: Und deswegen kaufen, kaufen, kaufen, bisschen hier wie beim Verkaufsfernsehen.
00:46:45: Nein, aber wirklich verdammt gut.
00:46:47: Wir wollen uns hier nochmal zeigen, hier ist das Pokalett, ich habe es rausgerissen.
00:46:49: Also unbedingt.
00:46:50: Es ist ein tolles Album.
00:46:52: Ich hab's mir angehört.
00:46:52: Die Songs sind alle super.
00:46:53: Ich finde, man kriegt auch viel.
00:46:54: Es sind achtzehn Songs drauf.
00:46:56: Also jetzt ja auch nicht nur irgendwie elf.
00:46:57: Also auch da lohnt es sich gleich doppelt.
00:46:59: Man hat Remixes zum Eskalieren.
00:47:01: Und wir wollen das ja mit noch bis er kein Bock mehr hat Musik machen.
00:47:04: Absolut.
00:47:04: Und jeder, der dieses Cover mitnimmt, wo immer ich bin, auch auf der Straße,
00:47:11: den
00:47:11: werde ich auf jeden Fall umarm.
00:47:13: Umarm.
00:47:13: und wenn's noch nicht beschrieben ist, dann schreibe ich da natürlich auch eine Widmung oder was auch immer.
00:47:20: Also
00:47:20: kann ich hier und jetzt und hier hoch und heilig versprechen, jeder der mir dieses originale Album Cover in die Hand drückt, den werde ich auf jeden Fall umarmen.
00:47:33: Das sind aber gute Abschlussworte und jetzt ist unsere Zeit um, ich muss mich jetzt verabschieden und ihr wisst, was zu tun ist.
00:47:39: Album kaufen, mit Schkeller auflauern.
00:47:45: Sie hat mir gerade das Bucket.
00:47:46: Ich werde Annika gleich mal umarmeln.
00:47:48: Jetzt
00:47:48: kriege ich meine Umarmung.
00:47:49: Und meine Annis ist schon unterschrieben.
00:47:50: Dann blieb kannst du auch mal.
00:47:52: Vielen Dank.
00:47:52: Bis ganz bald und viel Erfolg.
00:47:54: Und alle kaufen verdammt gut.
00:47:56: Genau.
00:47:57: Dankeschön und bis ganz bald.
00:47:59: Tschüss.
00:48:01: Ach was für ein großartiger Kollege und vor allem auch Freund mit Keller.
00:48:05: Ich bin sehr froh, dass es für ihn so gut läuft.
00:48:08: und diesen Mann im Leben zu haben ist für Fans wie auch für Freunde wirklich nur ein Segen.
00:48:13: Und wenn ihr noch Anmerkungen habt oder wenn ihr Fragen habt an eure Lieblingsstars oder vielleicht ja auch mal einen Wunschgast, wir sind ja erst in Folge Nummer drei, dann zögert nicht, dann schreibt uns gerne geht auf antenneschlager.de, da gibt es alle unsere Kontakte und dann freue ich mich doch sehr auf die ein oder andere Frage auch mal von euch, die ich dann mit ins Interview nehmen kann.
00:48:34: Kommende Woche geht sie direkt weiter, da freue ich mich auf die wunderbare Annie Perker.
00:48:39: Also unbedingt wieder einschalten und bis in einer Woche.
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