Ben Zucker: „Ich muss mir eingestehen: Jetzt ist Feierabend!“
Shownotes
Anika Reichel hat Ben Zucker im Studio – und es wird persönlich, ehrlich und richtig unterhaltsam. Die beiden verbindet ja auch schon eine lange Zeit. Tatsächlich hatte Ben sein erstes Mal bei Anika … vor acht Jahren, als er – noch weitgehend unbekannt – sein erstes Radio-Interview bei ihr hatte. 😉
Als Erstes verrät Ben Zucker exklusiv im Antenne Schlager Star-Talk: Er zieht wieder um! Von seinem Dorf bei Ueckermünde zieht es ihn tatsächlich wieder zurück in die Großstadt – und er verrät sogar, in welche!
Außerdem spricht er offen über seinen Alkoholmissbrauch. Ihm ist klar: _„Das wird mich immer irgendwie begleiten […] aber ich sag jetzt nicht: nie wieder. Das wird nicht passieren.“ _Dabei weiß er genau, dass Suchtexperten bei solchen Aussagen wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Natürlich geht’s auch ums Tourleben, den Aftershow-Adrenalinkick, Sixpack-Herausforderungen und darum, wie er es jetzt schafft, auch ohne Alkohol runterzukommen. Spoiler: „Trash TV hilft“ 😉.
Mit Ben Zucker sitzt im Antenne Schlager Star-Talk ein Künstler, der weiß, wo er herkommt, der hart arbeitet und der trotzdem immer wieder zu überraschen weiß. Aktuell mit seinem Album und der gleichnamigen Biografie „Kämpferherz“ 💪. Mit seiner Musik gelingt ihm der Spagat zwischen schweren Themen und positiver Energie. Und 2026 steht dann auch schon seine große Arena-Tour an. 👉 Wie er das schafft? Hör rein und finde es heraus! 🚀
📩 Eure Meinung ist gefragt! Schreibt uns gerne eine Mail an startalk@antenne-schlager.de oder auf Instagram bei @antenneschlager
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe.
00:00:02: Nach dem Auftakt mit Bertries Egli geht es nun direkt weiter mit dem nächsten Topstar der deutschen Schlagerszene.
00:00:09: Diesmal ist es ein Mann und er wird nicht umsonst die Reibeisenstimme des deutschen Schlagers genannt.
00:00:14: Nach viele Wissen wahrscheinlich schon von wem ich rede.
00:00:17: Ben Zucker, einer, der ja direkt vom Newcomer zum Superstar geworden ist.
00:00:21: Ich meine, im Jahr zwei Tausend siebzehn begann seine Karriere und mittlerweile verkauft er sämtliche Arene aus.
00:00:27: Das ist der absolute Wahnsinn.
00:00:29: Ich durfte damals das allererste Interview im Radio mit Ben Zucker führen.
00:00:34: Da werde ich ihn natürlich dran erinnern und ihn mal fragen, ob ich eigentlich einen Platz in seiner Biografie bekommen habe.
00:00:39: Ja, so eine kleine Erwähnung hätte ich eigentlich verdient.
00:00:42: Also ihr merkt schon, wir kennen uns demnach seit ziemlich vielen Jahren.
00:00:46: Deswegen werde ich Ben Löchern zum neuen Album zu seiner Biografiekämpfer Herz.
00:00:51: Er verrät uns ganz exklusiv, wo er hinzieht, denn er ist ja eigentlich zurück in seiner Heimat an die Ostsee gezogen.
00:00:58: Das ändert sich aber nun und es gibt auch noch viele andere Themen.
00:01:02: Unter anderem reden wir auch kritisch über das Thema Alkohol und auch über seine Herzensstadt Berlin.
00:01:09: Da geht zum Beispiel um die Morhenstraße.
00:01:12: Das ist ja eine ziemlich große Diskussion gewesen in den vergangenen Monaten.
00:01:16: Mittlerweile heißt die Straße ja Anton Wilhelm Amo Straße.
00:01:20: Und was Benzucker an der Diskussion auch so ein bisschen stört,
00:01:23: auch das
00:01:23: ist Thema im Podcast.
00:01:25: Und ja, über was reden wir sonst noch?
00:01:27: Über das Leben, über den Umzug und vor allem über ganz viel Herz.
00:01:32: Denn das hat Benzucker auf jeden Fall, aber hört selbst.
00:01:36: Ich habe wieder Besuch im Studio und auf diesem Mann habe ich mich sehr gefreut, denn wir haben eine gemeinsame Geschichte, die werde ich gleich erzählen.
00:01:43: Denn Zucker ist da, hallo!
00:01:44: Hi,
00:01:45: eine gemeinsame Geschichte.
00:01:46: Kannst du dich erinnern?
00:01:47: Also erstmal danken und schön, dass du mich eingelangen hast.
00:01:49: Es ist ja eine schöne Studie jetzt hier.
00:01:51: Ich bin jetzt gespannt auf die Geschichte.
00:01:53: Ich erzähle dir gleich, aber zum Studio, du hast ja zu Berlin eine besondere Verbindung.
00:01:58: Wie die Fans wissen, wir sitzen jetzt in der Ulanstraße, das ist ja eher West-Berlin.
00:02:02: Nichts
00:02:03: damit zu tun?
00:02:03: Weil du bist wie ich, wir sind im Osten zugewandt, geburtstechnisch ein bisschen.
00:02:08: Auch im Osten hast du deine Kindheit verbracht, quasi.
00:02:10: Welcher Bezug?
00:02:11: Mitte.
00:02:12: Stimmt, du warst Mitte, ich war ja Kanzler Berg.
00:02:13: Und dann hat sie mich noch ganz weit verzogen.
00:02:16: Jetzt bist du ja aber nicht mehr in Berlin.
00:02:17: Wie geht's dir damit?
00:02:19: Denkst du manchmal noch so, eigentlich war Hauptstadt cool?
00:02:21: Oder denkst du auch so, in meinem Alter ist auch nicht mehr so cool?
00:02:24: Weil ich langsam, ich bin so an einem Punkt, mich nervt Berlin auch langsam.
00:02:27: Der Krach, die Menschen, die Lautstärke.
00:02:31: Jetzt, die macht die Zeit gelebt, ja.
00:02:38: Aber ich kann dir ja schon so sagen, ich ... Oh, Spoiler.
00:02:44: Ja, ich zieh mir
00:02:48: jetzt
00:02:49: doch halt ... Nein.
00:02:50: Ja.
00:02:50: Wirklich?
00:02:51: Und nach Mitte?
00:02:53: Nee, ist noch nicht zu hundertprozentig, aber
00:02:55: zurück.
00:02:55: Äh, Ost oder West?
00:02:56: Ost, natürlich.
00:02:57: Aber das verschmützt ja langsam auch, muss man sagen, mit dem Ausdresdenke.
00:02:59: Nee, das ist
00:03:01: so
00:03:01: ... Nee, ich weiß, ich mach das ja auch mal so mit als Spaß.
00:03:03: Aber für manche ist das ja wirklich ... Da ist das richtig in den Köpfen.
00:03:05: Das verschwindet immer mehr.
00:03:07: Also, jetzt hier ist vielleicht noch so ... Schöne wird vielleicht auch noch so bezirke, die noch so ein bisschen ursprüngliches Berlin haben, tatsächlich.
00:03:16: Wo ich noch sagen kann, jetzt trifft man wirklich noch so richtige Berliner Berliner und Ursprung.
00:03:20: Da gibt es auch noch Läden, die von früher noch existieren.
00:03:23: Ein Berliner Bauten.
00:03:24: Und Gaststätten.
00:03:25: Gaststätten.
00:03:26: Ja, aber wirklich noch von früher existierten.
00:03:28: Ja, immer noch existierten.
00:03:28: Hier
00:03:29: ist so ein Schildkröte oder so heißt hier, oder ist in der Nähe was ganz Verrücktes?
00:03:31: Ich
00:03:31: kenne jetzt nicht, aber das ist schön.
00:03:33: Also das finde ich irgendwie sehr, sehr spannend daran noch.
00:03:35: Und das mag ich auch.
00:03:36: Deswegen habe ich auch Respekt auch vor Berlin lässt.
00:03:38: Das hat der Osten so ein bisschen verkackt.
00:03:39: Auch Deckmal-Schutz hatten wir im Osten ja auch nicht.
00:03:43: Und er fiel gebaut, er auch so fand und staltet.
00:03:45: Deswegen ist es so, dass Berlin das schon besser drauf.
00:03:47: Aber warum jetzt wieder Berlin?
00:03:50: Was sind die Gründe?
00:03:51: Sind da oben flangweilig?
00:03:52: Zu wenig Menschen, die du kennst?
00:03:53: Reicht sie jetzt die Ruhe?
00:03:54: Du willst sie da tun?
00:03:54: Ja,
00:03:54: es war schön, das war eine tolle Zeit.
00:03:56: Aber ich habe gemerkt, das ist jetzt auch immer schwieriger, da oben nicht zu bewegen.
00:04:00: Also generell jetzt schon seit Jahren.
00:04:01: Ja?
00:04:02: Ja.
00:04:03: Erst hab ich überlegt Hamburg, vielleicht doch nicht.
00:04:05: Dann Lübeck, hab ich den T-Dorf, vielleicht doch einen T-Dorf bleiben.
00:04:08: Da hab ich wirklich ganz naiv, die Emo-Scout-App aufgemacht und hab einmal geguckt, die Größe so und so.
00:04:15: Dann
00:04:16: war was dabei, was mir sehr gefiel.
00:04:18: Und das war dann wieder in Berlin.
00:04:19: Ich dachte, das ist ein Zeichen.
00:04:21: Soll wieder zurückkommen.
00:04:22: Ich hätte gedacht, sonst vielleicht auch Hamburg gegen deiner Schwester.
00:04:25: Ich liebe Hamburg, liebe meine Fans.
00:04:27: Auch wenn ich da bin, zum Arbeiten gerne.
00:04:30: Aber so richtig leben, das Gefühl kommt leider nicht auf.
00:04:32: Okay,
00:04:32: so, ruhig nach, Berni, du hattest ja hier auch so eine schöne Wohnung, die hast du aber komplett aufgegeben.
00:04:36: oder warst du?
00:04:37: Ach schade, weil du wohntest ja irgendwie ein Freund von mir.
00:04:38: Hätte ich ständig gesehen.
00:04:40: Da hatte er sein Büro und ich sagte mal, ich seh ihn.
00:04:42: Wer zugesicht öfter auf dem Rad fahren, der ersportlich unterwegs ist.
00:04:44: So präsent hast du gewohnt in dieser Stadt.
00:04:47: Ich bin ja auch aufgewachsen bei dem Straße.
00:04:48: Eben.
00:04:49: Aber hat sich ja alles geändert, ne?
00:04:50: Wollte gegen... Wollte gegen...
00:04:51: Wollte gegen... Wollte gegen... Wollte gegen... Wollte gegen... Wollte gegen... Wollte gegen... Wollte gegen... Wollte gegen... Wollte gegen... Wollte gegen... Wollte
00:05:03: gegen... Wollte
00:05:03: gegen... Wollte gegen... Wollte gegen... Wollte gegen... Wollte gegen... Dieser Rottifabrik.
00:05:07: und damals ein paar Zagwetsche.
00:05:09: Das ist der More und der ist eine andere Hautfarbe.
00:05:11: Das hat gar keinen interessiert.
00:05:13: Jemals damit assoziiert nicht mal einen Ansatz.
00:05:15: Ich wange
00:05:15: dich.
00:05:16: Danke.
00:05:16: Also die Straße hieß ja auch eigentlich zu jeder Zeit Möhrenstraße, weil immer da
00:05:20: zwei ... Genau, weil die Ös rübergemacht wurden.
00:05:21: Genau,
00:05:21: zwei Striche drauf.
00:05:22: Also es war halt immer gar nicht interessiert, die überhaupt niemals.
00:05:25: Aber schluss sich nicht, dass die Berliner das gar nicht ... Aber danke, dass du das sagst.
00:05:29: Weil für mich war das so, hey, ich hab erst mal nachgedacht, als es zur Diskussion stand.
00:05:32: Da haben Leute dann angefangen, zu demonstrieren, loszurennen.
00:05:36: Man geht an zweieinhalb Meter weiter.
00:05:37: Das ist ein ganz kleines Schildchen.
00:05:39: Das wissen nur wenige.
00:05:40: Da steht dann hier, wo der Etlar Bruck hat.
00:05:42: Das darf da sein.
00:05:43: Ach du, das war gut.
00:05:44: Aber die Straße, jetzt heißt sie neu.
00:05:46: Jetzt kommen wir zu uns zwei bei meinsamem Geschichte.
00:05:48: So, du weißt ja vielleicht noch, als du anfing seit Jahrhäusern siebzehn, hattest du ja das erste Radiointerview deiner Karriere bei mir.
00:05:55: Radiointerview.
00:05:55: Ja, Radiointerview.
00:05:56: Mein damaliger Kommunerator war an dem Tag nicht da.
00:05:58: Deswegen hatten wir beide das alleine noch ein wunderschönes Foto auch von diesem Teich.
00:06:02: Ja, zwei Tausend Siebzehn.
00:06:04: Ach so.
00:06:06: Das ist spannend, ne?
00:06:07: Die Frage ist, jetzt hast du eine Biografie veröffentlicht, komm ich vor einfach meine
00:06:10: Begehung beim Radio?
00:06:11: Nein,
00:06:12: was für Seite?
00:06:12: Nee,
00:06:12: das ist berechtigt, weil das war mich lange beschäftigt.
00:06:14: Bei der Dankssagung musste mich dann beschränken auf Freunde, Familie und ganz doll nahestehende Menschen.
00:06:21: Es war auch nicht so einfach, da mein Channel ist dran.
00:06:23: Ich erzähl, man verwesten, und wie machen wir das?
00:06:25: Und dann war da auch vielleicht nur ein kurzer Moment, aber der hat... Ausschlag geben für das und das Gericht.
00:06:29: Oder mein erstes Interview beispielsweise, wo man vielleicht auch einen Menschen treffen hätte können, der jetzt gar keinen Bock auf dich hat, der Zucker, wer wisst du überhaupt, was willst du hier?
00:06:35: Ich arbeite jetzt jetzt mal ab.
00:06:37: Mein erstes Interview ist, kann ich schon sagen, da war es natürlich ganz oft die ersten Sende.
00:06:40: Wer ist
00:06:40: er?
00:06:41: Wer ist er?
00:06:41: Dann wurden da welche Praktikanten in und Praktikanten vorgesetzt.
00:06:44: Ja, hier und dann haben die ja so irgendwie vorgeschrieben, ist so, das ist ja keine Beschwerde.
00:06:47: Aber ich fand es schon interessant, die Entwicklung, die ich dann genommen habe, weil ich dann dachte so, schade, dass man nicht gleich von Anfang an irgendwie so ein Gefühl erzeugt, dass man irgendwie ... Ja, als Künstler, dann vollwertig angesehen wird oder zumindest dann, atme ich doch nicht ein, dann lass es doch bleiben.
00:07:00: Ja, vor allen Dingen, es winkt ja jeder mal an, als du gekommen bist.
00:07:02: Ich hab jetzt nicht, ich muss ja irgendwann anfangen.
00:07:04: Das weiß ich noch, die Anfangszeiten waren schon teilweise so, äh.
00:07:08: Ne, ich weiß noch, nach unten kam damals raus und dann kam die Anfrage.
00:07:11: Und ich weiß auch noch so genau, weil ich da gab ein Senderwechsel hinter mir hatte.
00:07:14: Da war ich relativ neu noch bei dem Sender.
00:07:16: Und dann ja im Doppel gespannt und dann kam Anfrage ja nach unten.
00:07:19: Das ist ja gerade so erfolgreich, wenn es Rucker kommt, da kommt bei einem Album, willst du und ich so, ja klar, gerne, jede Woche haben wir einen Gast.
00:07:24: Und dann wäre sofort diese Berlin-Connection.
00:07:27: und dann, ich weiß, wir hatten ja sofort, wir hatten ja sofort irgendwie ein Draht und dann dachte ich mir, oh, der kann öfter kommen.
00:07:31: Da warst du ja auch eigentlich fast immer da.
00:07:33: Nur ein paar Mal mussten wir dann halt auch zoomen.
00:07:35: Der Situation geschuldet, aber wir waren immer verbunden mit jedem Album zumindest, finde ich gut.
00:07:41: Bis heute.
00:07:41: Und jetzt sitzt du wieder hier.
00:07:43: Und jetzt nicht nur ein Album, sondern noch ein Buch dazu.
00:07:46: Acht Jahre erstes Interview und jetzt Biografie, Album, ausverkaufte Touren, ... ... Jahr wieder riesige Arenatur.
00:07:55: Kneipst du dich manchmal?
00:07:56: Also ich meine, das ist ja nun, wie du selbst gesagt hast, das ist ja nicht immer so, dass man so ... aufsteigt.
00:08:02: Wir haben ja auch schon in der Zeit viele kommen und gehen sehen.
00:08:04: Also ich in meinem Radiojagd schon.
00:08:05: Und manche waren schneller weg, als du sie irgendwie ... Hast du den Namenlad gemerkt, waren sie schon wieder weg.
00:08:09: Und bei dir geht es ja immer noch hoch.
00:08:11: Also, das wirst du auf jeden Fall besser erlebt haben.
00:08:13: Ganz klar, dass du da natürlich auch am Krisen herarbeitest.
00:08:15: Das möchte ich so sagen.
00:08:16: Nee, das ist ja auch eine spannende Zeit.
00:08:18: Und es ist heute ja auch noch aufregend.
00:08:19: Das ist jetzt nicht so, dass man ... Jetzt hier herkommt und denkt, oh, wir wollen mal schnell ein Interview.
00:08:22: Ich bin natürlich so Verena und fühle mich ...
00:08:25: Wohler in der Interview.
00:08:26: Wohler
00:08:26: ist besser und weiß auch, was ich zu sagen habe und ... Und ich weiß noch die Anfänger, die natürlich noch überlegt.
00:08:31: Und wie macht man da jetzt nicht davor an und üfe?
00:08:33: Und ja, aber das ist, da gibt es ja kein Lervogh-Fühl.
00:08:37: Um deine Frage zu beantworten, ja, jetzt holt jemand fünf des Albums in acht Jahren und sagt dir auch so, was schon viel passiert.
00:08:43: Und eigentlich sechs mit der Best of sogar.
00:08:47: Ja, da bin ich natürlich sehr, sehr stolz drauf.
00:08:49: Und dass es so sein darf.
00:08:51: Das liegt wahrscheinlich daran, weil ich erstens die besten Fans der Welt habe.
00:08:54: Auf jeden Fall.
00:08:55: Ja,
00:08:55: der hier ist so.
00:08:56: Weil du sympathisch bist, glaube ich.
00:08:58: Ja.
00:08:58: Ich glaube, man muss dich mögen.
00:08:59: Also ich habe auch noch nie gearbeitet, wenn sogar es doof.
00:09:01: Ich mache meine Hausaufgaben einfach.
00:09:03: Ja.
00:09:03: So, ich glaube, ich gehe einfach arbeiten und das ist sehr hart und das ist mir wichtig und lerne auch immer mehr und deutlicher auch für mich einzustehen und noch eine deutlichere Haltung zu den Dingen zu haben und das finde ich gut.
00:09:15: Das stößt natürlich dann auch mal auf Kontrolle verse.
00:09:18: herangehen zwar so Gespräche, ist nicht schlimm, kann ich jetzt irgendwie gut mitleben?
00:09:22: Ja, also ich bin natürlich dankbar in erster Linie.
00:09:25: Weiterhin erfurchte ich auch bei dem Buch, da war ich natürlich sehr, wenn ich in der Biografie russ, ist auch ein bisschen peinlich irgendwie.
00:09:31: Aber du hast ja viel erlebt, also ich meine.
00:09:33: Ja, das stimmt, aber haben wir andere ja auch.
00:09:34: Und dann denke ich immer so, also war ja erst mal nicht meine Idee.
00:09:38: Aber es wurde übrigens so meine und ich bin auch sehr stolz darauf, dass es so gekommen ist und dass wir das dann auch so gemacht haben.
00:09:42: Aber wenn Martin man schwager jetzt nicht gleichzeitig irgendwie auch als Ghostball da gearbeitet, hätte und immer noch tut.
00:09:48: Dann wäre es schon schwieriger geworden.
00:09:50: So kam dabei schneller zur Idee.
00:09:53: Die Familie haben immer schon gesagt, du musst mal aufschreiben, erzählen.
00:09:57: In der Pfandpfanne waren eh schon, du wuchst die Idee.
00:09:59: Dann haben wir angefangen das zu machen.
00:10:00: Und als wir dann die ersten Leseprope zusammen hatten und das so miteinander aufgrund der Situation, weil ich ja schon eine vertraute Person vor mir hatte, mit der gut sprechen konnte, war das dann schön.
00:10:10: Und die Leseprope hat dann irgendwie auch schnell zu einem Verlag gefunden, bzw.
00:10:15: einen Verlag, der gesagt hat, Geh mal an, geh sofort.
00:10:17: Dann mach ich dann natürlich Dampen.
00:10:19: Dann fahr ich die Idee auch gut und dann ging's los.
00:10:22: Toll, ich bin sehr gespannt auf die Biografie.
00:10:23: Ich werde mir die durchlesen.
00:10:24: Ich hab ja schon leider ein paar Tage vor unserem Interview das geschickt bekommen.
00:10:28: So schnell konnte ich das Buch jetzt doch nicht lesen.
00:10:30: Ich hab zumindest das Kapitel schon mal gelesen.
00:10:31: Und ich finde, alleine diese cool gewählt.
00:10:34: Finde ich also schon alleine, wenn man das sieht.
00:10:35: Und wie du das aufgebaut hast, auch so mit dem Fall und dem Ganzen nach oben, also auch die Wortwahl, die ihr da getroffen habt, fielst total ... Spannend.
00:10:42: Also ich wollte sofort, ich hab gedacht, nisst das du so knapp vom Interview bekommen hast, ich wollte sofort loslesen, weil ich so dachte, warum fallen,
00:10:48: wo ist ja dein Gefallen?
00:10:50: Aufstieg war mir ja klar, warum bist du, also es klang so wie der tiefe Fall, aber wir haben ja auch schon drüber gesprochen, grad so die Pandemiezeit, und da hattest du ja, hast du ja schon gestruggelt.
00:10:58: Ja, das war schon sehr, eine sehr intensive Zeit.
00:11:02: Ja, genau.
00:11:03: So von hundert auf.
00:11:04: Weil dann noch, damit sie das Benz Arena rausgeil je, war großartig.
00:11:09: Und dann... Dann wurde uns ja immer ruhiger.
00:11:11: In China war ja schon klar, irgendwas ist komisch.
00:11:12: Und dann war es ja in China auch schon weit weg.
00:11:14: Und hoffentlich geht es den Eingut, das wird schon wieder.
00:11:16: So, und dann irgendwie ihr Schild, und es war uns los.
00:11:18: Das wurde dann immer größer.
00:11:19: Und dann war es ja in aller Munde.
00:11:21: Und dann März, April war, und Merkel dann bereit zu sagen, tschau, jetzt alle zu Hause bleiben.
00:11:25: Es war einfach cool.
00:11:26: Pause hat auch gepasst, spielte mir so ein bisschen in die Karten.
00:11:28: Und als dann klar war, nee, jetzt öffentliche... Zusammenkämpfte, musikalische Unterhaltung.
00:11:34: Ich fand jetzt auch noch aus, so wie, und dann war klar, aus zweiter Rehmatur vielleicht auch mal aus.
00:11:38: Und diese Öl, das wird schwierig.
00:11:40: Und da war so eine große Orientierungslosigkeit, Aussichtslosigkeit, die sich so breit machte.
00:11:45: Und dann, ja, da hab ich natürlich mich gelassen.
00:11:47: Ganz viel Turm, das hab ich dir schon mal...
00:11:48: Genau, genau, das ist unser Herz.
00:11:49: Und ich dann ja aber wieder auch
00:11:50: raus... Dann war raus, kam aus der Kämpf, dann war wieder so alles cool.
00:11:53: Und das hab ich dann noch... Super gemeistert.
00:11:56: und Farsi kann man sagen, es kann man ja auf dem Buch dann deutlich nachlesen, da muss man die Geschichte schon in einem Detail noch mal lesen, wenn man will, für die Autorie schon wichtig, wie ich finde.
00:12:06: Habe ich dann aber festgestellt im Laufe der Jahre, dass sich einfach auch Thema Alkohol sich schon in meiner Herangehensweise, Arbeitsweise und generell um mich herum schon so eingeschlichen hat, dass ich für mich festgestellt und auch das so dann kommuniziert habe, weil das eben auch durchs Buch... Hier dann wichtig war zu sagen, ey, wenn dann mache ich mich gerade.
00:12:27: Und wenn wir das hier schreiten, dann das ist, da gehört es auch zu mir.
00:12:29: Und dann möchte ich das auch klar sagen und nicht hier anfangen.
00:12:32: Ja, und so ein bisschen ab und zu.
00:12:34: Und es gibt Phasen, das sagt man
00:12:35: ja gerne.
00:12:36: Ja, genau.
00:12:37: Und das war mir dann klar zu sagen, nee, wenn dann sage ich das so, wie es ist.
00:12:41: Und dann beginne ich auch damit umgehen lernen.
00:12:42: Auch für mich.
00:12:43: Und ich, als Typ, der da jetzt im Buch statt den Zeigefinger hochhebt, so überhaupt gar nicht.
00:12:47: Und nur aus meiner Warte, so wie ich das sehe.
00:12:48: Und da habe ich einfach festgestellt, ich glaube, da habe ich ein kleines Problem mitbekeckt.
00:12:52: So, dazu kann ich sagen, erst mal kann man sein Leben auch einen Griff haben, ob ich dich gut und trotzdem mal Probleme haben.
00:12:57: Geht einfach.
00:12:58: Deutschland ist mal so gerne so, wenn man sich nicht wie Frau Rossmann steht und an neun und dreißig Tage barren hat und sich in die Hose scheißt und dann irgendwie besoffen ist, wenn man so ein bisschen hat, dann zählt es nicht.
00:13:07: Und wenn es man hat, hat man ja kein Problem.
00:13:09: Oder gibt es andere, dass man super fit und durch die Leben rennt und ist alles cool.
00:13:13: Aber es soll in der Mitte, das einfach wie man trotzdem sein Leben lebt und das alles gut läuft.
00:13:18: Und das ist natürlich bei uns auch immer schwierig, weil wir so eine sehr ausgeprägte
00:13:22: Alkohol-Kultur haben einfach in Deutschland.
00:13:24: Feierambier, super, zelebrieren, man kann ja alles
00:13:26: sehr lecker frieren.
00:13:27: Ja, Apresci, Pazi, Balajan hier, da.
00:13:29: Natürlich
00:13:29: ist alles super, jeder soll ganz viel Spaß haben und sich überall dabei kann ein Reit stellen, wenn er es fühlt und braucht.
00:13:35: Super, mir war nicht ernst.
00:13:37: Ich habe für mich aber gemerkt, ah, dass ich natürlich das Medium-Alkohol für mich genutzt habe, einfach um mich zu entspannen, weil da krieg ich viel Druck, viele Herausforderungen.
00:13:46: Zielt Adrenalinie, Adelmänner rauf.
00:13:49: Glaubt dann, die Alkohol könnt ihr dazu beitragen, dass man sich ein bisschen besser entspannt.
00:13:53: Ist schon auch so.
00:13:54: Dann kann man ja nur sagen, die Dose macht das Gift am ersten Tag.
00:13:56: Da hab ich gemerkt, ich bin jetzt so eine Schwellenfaser erreichen.
00:14:01: Ich muss mir jetzt mal eingestehen, dass ich glaube, dass da was zurregelmäßig stark findet.
00:14:07: Und auch der Verzerr, glaub ich, zu doll ist teilweise.
00:14:09: Das geht nicht.
00:14:10: Das ist einfach auffällig.
00:14:11: Da muss ich mir jetzt einfach eingestehen.
00:14:12: Jetzt ist hier Feierabend.
00:14:14: Jetzt muss ich mal ruhig machen.
00:14:15: und weiß auch, das wird mich immer irgendwie begleiten.
00:14:18: Und am Ende muss man es auch selbst für sich definieren.
00:14:21: Es gibt wahrscheinlich auch Tausende Menschen, die würden sagen, dass was ich sozusagen verzehren würde und sie auch genau so verzehren würden, ist für sie kein Marokproblem.
00:14:29: Für sie normalerweise ist es,
00:14:31: ja.
00:14:31: Da passt es so zu mir oder ist gut.
00:14:33: Eigentlich steh auch jetzt nicht morgens auf, dass sie dann auch immer so Klischees, die dann keine Ahnung nachvollziehen.
00:14:40: Das ist das Bier schon am Nachtisch.
00:14:41: Ja, da
00:14:41: stehen morgens auf.
00:14:44: Ja, das sind Spiegelträger.
00:14:46: Das ist ja normal.
00:14:46: Genau, das ist meine Ugi Dada und ich.
00:14:49: Das ist alles gut.
00:14:50: Ich hab Ugi gemerkt, dass das zu viel war für mich.
00:14:53: Ich glaube, dass es in den Phasen gab, wo ich sie dolle.
00:14:57: Dann hab ich sie nennen ganz lange.
00:14:59: Das wird mich auch beschäftigen, ganz einfach.
00:15:02: Und deswegen konnte ich jetzt auch nie sagen, Es geht nie wieder, auf gar keinen Fall.
00:15:07: Das hast
00:15:08: du jetzt nicht, ne?
00:15:09: Du machst jetzt nicht so wie ihm.
00:15:11: Ich kann jeden Experten verstehen, der sagt, ganz oder gar nicht, er hat da vollkommen recht.
00:15:16: Selbst da kann man auch noch diskutieren, wann würde ich nicht tun, weil ich sage, nee, er hat eigentlich nie vollkommen recht.
00:15:21: Und deswegen sage ich auch, ich habe ganz starke Phasen, die sind super gerade und es läuft perfekt so für mich gerade.
00:15:27: Aber ich sage jetzt nicht, nie wieder, das würde nicht passieren.
00:15:29: Es würde mich am Moment gehen und sagen, jetzt habe ich Bock.
00:15:31: So, dann würde ich das auch machen und mich dann nie irgendwie... Das ist ein Prozess.
00:15:41: Aber du wirst ja da auch sehr ehrlich schon mal zu dir, weißt du?
00:15:43: Ja,
00:15:43: ich merke, ich bin da sehr, sehr stark und kann aber auch sein, dass ich schwach werde, kann ich jetzt nicht einschätzen.
00:15:47: Jetzt habe ich glaube nicht das Gefühl, ich denke so, Möw, jetzt kann mir nichts passieren.
00:15:51: Man weiß nie.
00:15:51: Und es muss jetzt auch nicht Negatives passieren.
00:15:53: Herrdorf, was ganz geil das sein, das ist ein Unabhängigameil.
00:15:55: Ja?
00:15:57: kann ich es nicht einschätzen.
00:15:58: Ich finde, es ist aber auch so, wie du schon sagst, das ist in Deutschland so, man ist es so gewohnt.
00:16:02: Also du kommst zu einem, ich meine, wir sind in der Branche, wir sind auf Events, du kommst zu einem Event, du bist eingeladen, was kriegst du nicht?
00:16:08: Das Begrüßungswasser, den Begrüßungssekt.
00:16:10: Dann hast du noch ein Wasser, vielleicht noch eine Ohrsaft, für die, die wirklich keine Alkoholos ringen.
00:16:14: Ja,
00:16:14: daraus kann man, glaube ich, sagen, das untergrößt.
00:16:15: Aber es ist schon, Frauen sind schwanger, die Männer haben ihre Führerschein verloren.
00:16:19: Genau,
00:16:19: in der Regel.
00:16:20: Und du rust auch immer so, wie du trinkst nicht.
00:16:23: Was?
00:16:23: Warum?
00:16:24: Das ist ja schon hier, wenn die alle ihre Fastenzeit machen, dann von Ostern und diese eine Aschermittloch bis Ostern machen, ja, manche dann alkoholfrei.
00:16:31: Komplisch noch so viel bis krank.
00:16:32: Genau, bei Frauen ist es schwanger.
00:16:34: Hast du mir was zu erzählen?
00:16:34: Ist alles okay, bei Männern ist so, wie so, trinkst du sonst immer?
00:16:38: Du wirst wie ein Kranke.
00:16:39: Ich hab ja mein bester Freund, trinkt ja keine Alkohol, der war aber wirklich in der Inzugsklinik, hat vor Jahren schon aufgehört.
00:16:44: Und er ist ja nun viel mit mir im Schlager unterwegs, wird immer gefragt, warum trinkst du denn nicht?
00:16:48: Dann erzählt er das immer, ich hab meine Phase, ich hab so viel gesoffen, reicht für fünf Leben.
00:16:52: Er trinkt nicht mehr und dann wird auch nicht mehr.
00:16:54: holen sie ihm immer ein Wasser.
00:16:55: Aber er muss sich erklären, er kommt nicht in dieses, oh cool, du trinkst keine Alkohol, ey.
00:16:59: Auf Daumen hoch.
00:17:00: Warum?
00:17:02: Wieso?
00:17:03: Schmeckt doch, aber nicht mal ein Bier.
00:17:05: Nein, noch kein Bier.
00:17:06: Cool, dass er das so durchgezogen hat bis heute.
00:17:07: Aber genau die Diskussion.
00:17:09: Ich kann aber nachvollziehen, dass die Frage kommt.
00:17:10: Irgendwo
00:17:11: vom Masten aufgehört und so.
00:17:14: Und der ist aber ganz offen damit, er hat gesagt, ich habe ein Problem mit Kiffen.
00:17:17: Und immer, wenn ich gekifft hab, und Alkohol, war eine Sombiose, Freitag bis Montag, hab ich mich in Berlin, in sämtlichen Fluss.
00:17:22: Volles Offen, das hat für acht Jahre gereicht und immer ist da eine Klinik gegangen.
00:17:25: Wegen dem einen eigentlich, und dann haben sie Alkohol mitbehandelt, weil das so eine Wechselwirkung.
00:17:30: Na ja, und dann erklärt ihr das einmal, dann kommt der Daumen, aber vorher mal so wie, nicht mal am Bier, ach komm, einschnabst, nein.
00:17:37: Also, es ist schon komisch, finde ich.
00:17:40: Es ist so inflationär geworden, dass wirklich die, die kein Alkohol trinken, wie so außerirdische behandelt werden.
00:17:45: Auf jeden Fall
00:17:45: ist es deutlich sicher, dass wir dächtig werden müssen, als jemand, der wohl schwingt.
00:17:48: Ja klar.
00:17:49: Wir werden ja damit auch groß.
00:17:50: Wir sind bei unseren Eltern schon groß, also in jeder Party.
00:17:53: Feierambier.
00:17:54: Feierambier ist ja voll normal.
00:17:55: Es ist auch völlig okay.
00:17:56: Teil der Medizin würde sagen, ja jeden Abend Einglasbein ist auch schon eigentlich und so.
00:18:00: Genau, da geht es ja auch schon los.
00:18:01: Jetzt würde ich jetzt zum Beispiel sagen, naja, komm.
00:18:03: Aber in der Zeit, wo du so viel Sport gemacht hast, wo dir auch dein Sixpack auf dem Kavartis, da hast du jetzt gar nicht gedruckt, weil ich finde, Alkohol ist ja ein Game Changer, weil wenn du Alkohols mit Sport in Kombi, du bist immer vor allem in der Bauchregion,
00:18:15: am Limit.
00:18:15: Das ist klar, weil jetzt hab ich nach der Sommer oben, also in Hamburg, wo ich mein letztes Konzert gehabt hab, und danach aufgehört, Alkohol zu trinken.
00:18:21: Und ab seitdem, acht Kilo runter schon wieder.
00:18:24: Ohne Alkohol, ich hab nix weiter gemacht.
00:18:25: Nur Alkohol weg.
00:18:26: Einfach nur Alkohol.
00:18:27: Also, ich wurde an hier oben ein bisschen umgestellt.
00:18:29: Also ich ziehe mir jetzt keine Hegengascheis und weiß, dass die Urheine ist klar.
00:18:33: Aber so, das war es schon.
00:18:35: Und Sport fangen die jetzt wieder an.
00:18:36: Genau, das machen wir jetzt fit.
00:18:37: Ich mach's doch zusammen mit dem VitaSixTec.
00:18:39: Das ist ein bisschen aber ich würde schon, mach mich da wieder fit.
00:18:42: Auch für die Arena Tour.
00:18:44: Das klingt an uns, gibt dann jemand ganz, ganz schnell.
00:18:46: So Alkohol weg, dann
00:18:47: zack.
00:18:47: Wahnsinn, er weiß den Stoffwechsel so lebend, sagt meine Trainerin immer.
00:18:50: Die sagt, Lars, wenn du abends die Trisse mit deinem Glas weinen, es geht in den Stoffwechsel.
00:18:54: Wir trainieren hier neunzig Minuten und dann boom.
00:18:56: Mist auch, ne?
00:18:57: Blöde kommen.
00:18:58: Ja,
00:18:58: ist für mich gut.
00:18:59: Wenn das nicht so wäre, dann... ... muss ich schon erst zugeben, ... ... dann bin ich wahrscheinlich anders.
00:19:03: Den Sixpack haben wir, ... ... also lasse ich auch den Alkohol weg.
00:19:05: Ja, das ist jetzt mein ... ... durchs Bord, das ist jetzt auch meine Challenge, ... ... dass ich so sage, ... ... nee, nicht mal inflationär, ... ... hier auch ein Glas Wein, sondern ... ... seh ich, Wasser.
00:19:12: Das ist wirklich leicht, ... ... weil das ist ja schon vor dem Tag, ... ... kannst du dann gleich klicken.
00:19:15: Gut, also das lassen wir.
00:19:16: Jetzt wollen wir natürlich über das Album ... ... aber auch noch reden, ... ... also Biografie schon mal alle kaufen.
00:19:19: Das ist wirklich, also ich werd's lesen, dann, wenn ich's auf meinem Handy durchscrolle, aber ich fand das wirklich schon mal spannend.
00:19:26: Und auch bei deinem Album wurde es ja angetießt mit ehrlichstes Album.
00:19:29: Jetzt ist es, du kennst es, wenn man im Schlager die Presse Texte liest, das kommt immer, irgendwann ist es das Persönlichste, das Ehrlichste, das Authentischste, das Schnellste, das Langsamste.
00:19:36: Eigentlich, das
00:19:37: fand ich
00:19:38: voll.
00:19:38: Ja, ist es das Ehrlichste jetzt oder wieso diese Bordreib?
00:19:42: Also alle sind sehr ehrlich und beisig.
00:19:44: Weil
00:19:44: du ja auch schreibst, das ist ja immer noch.
00:19:46: Genau, und jetzt würde ich fast sagen, Ich mag es auch nicht, ehrlich gesagt, wenn man immer, diesmal ist mein emotionales Album.
00:19:54: Jetzt habe ich aber einen Art IBI, weil durch die Biografie ist es schon so, dass da nochmal Alledoten, Ereignisse und verschiedene Momente so nochmal also gewendet beschrieben und eine Perspektive bekommen haben, die nochmal eine andere Kraft auslösten in mir und dann natürlich schon noch deutlich ins Album reinfloggen.
00:20:10: Das kann man schon sagen, aber... Ich will jetzt nicht sagen, dass es ist.
00:20:13: Persönlichste Album meiner Reihe.
00:20:15: Das steht hier auch nicht drin.
00:20:15: Nur sehr ehrlich steht
00:20:16: drin.
00:20:16: Ist ja auch so.
00:20:17: Aber das sind meine anderen auch.
00:20:18: Genau, würd grad sagen, du bist ja schon immer sehr...
00:20:20: Deswegen habe ich jetzt nicht... Also habe ich ein oberflächliches Album geschrieben, West is Quatsch, stützt da mir nicht.
00:20:25: Aber das kann man schon sagen.
00:20:26: Durch die Biografie hat sich das natürlich nochmal sehr deutlich intensiviert, ja.
00:20:30: Und was ist vielleicht aber an dem Album jetzt noch mal anders als bei den Vorgängern?
00:20:34: Gibt es da noch einen Unterschied?
00:20:35: Meine
00:20:35: Schreiben tust
00:20:35: du immer?
00:20:36: Ja,
00:20:37: ich habe die Medikulis, die gibt es natürlich auch, aber die Gigmatik, dass natürlich durch Sehnsucht, durch den inneren Schweinehund, den man in sich trägt und den Kampf, den man führt gegen verschließte Dämonen oder auch mit seinem eigenen Leben, mit verschiedensten Herausforderungen, den man sich stellen muss.
00:20:55: Fand ich wichtig, dass man die nicht so schwermütig abbildet, sondern auch mal eine schöne positive Kraft in die Sounds- bzw.
00:21:02: in die Melodie wiegt.
00:21:03: Ich dachte, man kann ja auch ein schweres Thema besingen und das aber dann melodioser gesteigern.
00:21:07: Nicht pathiesque, das ist damit nicht gesagt, sondern eher, dass jetzt nicht so gleich automatisch sich mit einer Ballade assoziiert.
00:21:14: Das kann man auch ein bisschen kräftiger und kann eine andere Kraft haben, die gleichzeitig motiviert erscheint und auch klingt, als gleich dann mal nochmal rauf zu hauen, indem man die Songs auch dann kleiner macht.
00:21:24: Ja, das fand ich spannt darin und das fand ich auch wichtig und gut, dass sozusagen aus der Aussichtslösigkeit eine Kraft geschöpft wird, die durch die Musik nochmal eine extra Power bekommt.
00:21:34: Und der Sound klingt ja auch ein bisschen anders runter, ne?
00:21:36: Also ich war echt überrascht, dabei, als ja Angelina rauskam, wo ich dann so dachte... Das wäre ein Zucker.
00:21:42: Erkennt deine Stimme, das hinstellt sich die Frage nie.
00:21:45: Aber da habe ich bei der Nummer gedacht, geht er in eine ganz andere Richtung.
00:21:48: Es war auch eine Testbelung für mich auch.
00:21:50: Und ich muss nicht immer alles selbst an ihn haben und muss da auch nicht immer gleich mehr Angelina kennen und dann immer die Geschichte davon erzählen.
00:21:57: Das ist einfach ein tolles Lied, ein schönes Lied.
00:21:59: Hatten keine Herr Angelina, ist einfach so ein schöner Name.
00:22:01: Danke schön.
00:22:02: Das ist
00:22:02: nicht gut singt.
00:22:03: Kann man so sagen.
00:22:04: Die Geschichte, die ist ja eine allgegenwärtige Geschichte und da kann ich vielleicht jemanden mit erreichen, der ... der eine Parallel dazu hat.
00:22:11: Und das wollten wir mal ausprobieren und... Da war
00:22:13: man schon skalisch mal ganz anders.
00:22:15: Das Soundbild, wo ich so dachte, krasse Range, wenn man jetzt was für eine geile Zeit Angelina nebeneinander stellt, denkt man so, aber ich meine, es ist für euch als Künstler wahrscheinlich auch cool.
00:22:22: Ihr wollt ja auch mal ein bisschen experimentieren und anders bringen, oder?
00:22:25: Ich meine, du hast gesagt, du hast jetzt ein paar Alben veröffentlicht, man will ja auch mal ein bisschen so aus der Komfortzone vielleicht
00:22:30: auch.
00:22:30: Ja, da ist es auch mal ein bisschen.
00:22:32: Das große Mysterium oder die große Schwierigkeit.
00:22:35: Also ich sag natürlich immer am Schuhsterbabel einen Leisten, da ist bei dir, fang jetzt nicht an.
00:22:39: Wie durchzudrehen erklarnet heute nicht zum beispiel oder statt für uns alleine dann mich auch schon raus.
00:22:45: Aber noch im stil
00:22:46: noch im stil genau was wurde natürlich ein bisschen ein bisschen elektronisch und ich schaffe bieten und zwar mal was anders dachte ich auch erst so okay.
00:22:54: Mal sehen wie sich das dann entwickelt.
00:22:57: Aber war dann toll, war eine schöne Entwicklung.
00:22:59: Da war auch meine Hardcore-Sportphase.
00:23:01: Genau.
00:23:01: Natürlich mit einem Frieden.
00:23:02: Das passt da.
00:23:04: Das war dann auch gut so.
00:23:05: Und jetzt war das so, dass durch das Buch sich noch mal viele schließe Themen aufgetan haben.
00:23:10: Und da ging es dann los.
00:23:13: So geworden ist, wie es geworden ist.
00:23:14: Ich finde es wirklich gut.
00:23:15: Und ich stelle mir als Künstler, das hat auch immer schwer vor.
00:23:17: Immer wieder neue Songs.
00:23:19: Neue Alben.
00:23:20: Und apropos Album, hast du aber jetzt auch perspektivisch betrachtet.
00:23:23: Ich meine, das entscheidet nicht alleine.
00:23:25: Aber noch Bock auf Alben oder gehörst du schon zu den Künstlern, die manchmal sagen, Mensch, da schreibst du dir einen ab, hast zwölf geile Songs und am Ende werden irgendwie vier ausgekoppelt.
00:23:33: Und wenn es jetzt nicht Fans sind, die das Album kaufen, sind die anderen so ein bisschen für die in Anführungszeichen Tonne oder gehen so ein bisschen verloren.
00:23:40: Man muss auch daran denken, dass es trotzdem Menschen gibt, die das Album mehr kaufen.
00:23:43: Klar.
00:23:44: Und für einen selbst ist es ja auch eine Art Projekt.
00:23:46: Beziehungsweise Lebensphase, Epoche, in der man sich augenblickig gefindet für die Zeit und schreibt dann dafür.
00:23:52: Und das schließt man damit auch gleichzeitig ab.
00:23:54: Und dann, fit ist, dann würde ich es anmaßend empfinden oder überheblich, wenn ich dann okay, ich bringe dann Songs heraus und naja, die anderen sind dann noch stichtmitterig zu behandeln.
00:24:03: Das stimmt ja erstmal gar nicht, weil man ja trotzdem klar die Songs, die veröffentlicht werden, sind natürlich für die Probo da, dass man sozusagen das...
00:24:10: Hören mehr Leute durchs
00:24:11: Radio.
00:24:12: Genau, damit das Album natürlich noch deutlich angetießt ist und es macht es nochmal spannend.
00:24:16: Ein Album ist natürlich aufwendig, es kostet natürlich auch Geld und natürlich muss man da auch sich engagieren.
00:24:20: Man muss natürlich investieren.
00:24:22: Aber wenn man seine Ausaufgaben nicht richtig macht, dann hat man den Erfolg auch nicht verdient, ganz einfach.
00:24:27: Ja, ich hoffe, dass einem auch bleiben.
00:24:29: Also ich hoffe, dass sich das ja sowieso entgegt.
00:24:30: Das ist kein Künstler, ich kenne das auch nicht, aber ich finde es schon, man muss dann einfach darüber hinaus gehen und dann muss man einfach den Extra-Meter laufen.
00:24:37: Und das Album ist ein Album, das ist genau, wie du sagst, das darf jetzt nicht aussterben.
00:24:41: Und jetzt irgendwie Rennen in Sachen veröffentlicht, damit man irgendwie was generiert, genau.
00:24:45: Und das ist ja auch nochmal ein Thema, das ist ja gerade auch sehr dünn, was da jetzt bei den großen Plattformen abgeht und wir behandelt werden mussten.
00:24:52: Sieht immer alles ganz bunt aus, aber so viel bleibt beim Künstler nicht hängen.
00:24:55: Richtig künstler.
00:24:56: Ich bin nicht glücklicherweise jetzt nicht so drauf angewiesen, keine Ahnung, aber das finde ich nicht cool.
00:25:00: Weil das Kunst, alles klingt sich an, da geht sich große Mühe, nicht nur Mühe, weil es stets bemüht, sondern da ist der Kleben, da steht das Blut, da ist alles drin, Geschichten.
00:25:09: Und da kann ich den Künstler verstehen, dass der sagt, ey, ist so ein intime, private und tolle Geschichte und die wird jetzt, geht jetzt hier kein Anklang und findet jetzt hier keinen Weg in die Öffentlichkeit oder nicht so wichtig, wie ich mir das gerne darauf habe, nur weil jetzt das jetzt nicht.
00:25:23: Die Streaming-Zahlen erreicht hat oder bei das und das irgendwie interessant genug war.
00:25:26: Und das kann ich nachvollziehen, dass man sich da schon Gedanken macht und denkt, ey, das wäre schon schön und das ist ein bisschen mit mehr Respekt war.
00:25:33: Das ist auch ein bisschen und ich finde, es ist auch wirklich schwer geworden.
00:25:35: Also, das gilt für Schlager wie auch Pop, wirklich auch Hits zu generieren durch diese Massenveröffentlichung.
00:25:42: Also, die Popstars machen es ja vor aus Amerika.
00:25:44: Da sind ja dann irgendwie fünf oder sechs Songs vom selben Künstler in der Top-Ten jetzt wie Achirin oder so.
00:25:49: Weil einfach jede Woche ein neuer Song vom Album gedockt wird und du denkst so.
00:25:52: Aber gibt's denn jetzt noch eine aktuelle Single?
00:25:54: Ich meine, wir sind das ja irgendwie gewohnt, dass es immer so eine aktuelle Single geht, aber dadurch verwischt es alles so durch diese Streasy, dieses Gedroppe, also ...
00:26:02: Bei Kenverärztes, die haben die Nummer, die läuft jetzt so, das Blut, so lange bis die Feine einer hören will.
00:26:07: Und wir haben jetzt nicht an, ja, noch mal, nächste Woche gleich die nächste, und da doch mal probieren.
00:26:12: Ja, man probiert natürlich viele Sachen auch.
00:26:14: Weil durch diese Screaming, wenn die Algorithmen bedienen, dann muss man reingucken.
00:26:17: Ich kenne mich da auch nicht so gut aus, deswegen will ich jetzt nicht nur grandchen große Tönen spocken, aber trotzdem den ganzen zusammen.
00:26:21: und ich finde es ist dann auch für die Quizzern natürlich blöd, wenn die ja... Klar, ihr haltet das Album, das schon irgendwie veröffentlichen müssen.
00:26:26: Kann ich auch nachvollziehen, dass der Konsument der Fan dann sagt, die Hifte, jetzt soll ich aufhauen oder was?
00:26:30: Das ist
00:26:31: echt schwierig geworden.
00:26:32: Aber schön ist ja, dass du noch Album produzieren darfst.
00:26:34: Oft schieben ja Dali Plattenlabels mittlerweile auch einen.
00:26:36: Gerade bei Newcomer, ein debut Album mit Flob, dann ein zweites Album.
00:26:39: Also das machen wir jetzt nicht, haben wir kein Geld für.
00:26:41: Da bist du natürlich in einer besseren Situation.
00:26:43: Eigentlich hast du zu einer guten Zeit noch angefangen.
00:26:45: Oder wurdest du jetzt, jetzt heute im Jahr, im Jahr v.a.
00:26:48: anfangen wollen, als Newcomer?
00:26:49: Also ich nicht.
00:26:50: Wahrscheinlich hast du recht, ja.
00:26:51: Wahrscheinlich schon schwer, ja.
00:26:52: Oder es wird doch irgendwie...
00:26:54: Also, der letzte, das letzte...
00:26:55: Ja, du noch so Kerstin, zwar noch so Maitez wäre vorher.
00:26:59: Ihr wart ja noch so Musikgeschwister, wie ich eben an den Interviews gehört hab von euch beiden.
00:27:03: Genau, essen wir ein bisschen vorher.
00:27:04: War ja auch schon sehr erfolgreich dann.
00:27:06: Genau, und ja.
00:27:07: Da muss es immer schwiegern.
00:27:08: Da muss es immer ruhiger und ruhiger und ruhiger.
00:27:10: Von dem ganz von der A, wie ich immer sage, die A-Liga, wie man sie immer so gerne nennt.
00:27:14: Gut, du hast natürlich noch diese unwahrscheinliche Markanz in der Stimme.
00:27:17: Das ist ja, wie ich dir immer sage, mein Vater hört keinen Schlager, aber deine Stimme erkennt da.
00:27:20: Weil du hast ja natürlich diese nicht erkenntbaren Halt.
00:27:23: Also du läufst irgendwo und jeder weiß, es brennt Zucker, da braucht man nicht diskutieren.
00:27:26: Wie Matthias Reim.
00:27:27: Ihr seid so diese zwei Rock-Räuern im Schlager, egal wie der Sound drum rumklingt, die Stimme erkennst du.
00:27:32: Das ist natürlich eine Supergabe, die dich wahrscheinlich auch hochgebracht hat.
00:27:35: Du bist nicht so ein Mainstream.
00:27:37: Gedudelt, was ich da so.
00:27:39: Und dann bist du halt charismatisch, weil das ist ja auch das zweite, was ich immer höre, neben der geilen Stimme, höre ich ja immer, ach, der Benzucker, den hast du doch im Interview, das ist ein netter, ne, wo ich sage, ich kann nichts Negatives sagen, du bist einer der Künstler, wo halt wirklich auch keiner sagt, der ist arrogant, der ist jetzt abgehoben, der ist ein Idiot, der ist blöd, hört man ja auch, bei dir sagen immer alle, der Ben ist auch komisch.
00:27:57: Fans wie Branche, wie andere Leute, ich hab noch nie über dich was Schlechtes gehört.
00:28:01: Ich
00:28:01: stehe auch zu mir und kann auch im Blocker im Spiegel gucken und weiß, wer ich bin, und das ist fast.
00:28:05: Ja, das ist das, was mich auch so ausmacht.
00:28:07: Und ich glaube, ich weiß auch, wo ich herkomme.
00:28:09: Und ich glaube, es ist gut, du hast ja doch nicht mit achtzehn angefangen.
00:28:12: Wenn man denn in so jungen Jahren anfängt, wo er denkt, oh mein Gott, jetzt hier ausverkauft Ubarina, dann dreht man halt durch.
00:28:17: Also ich hab mal vom Kiteback vor zehn tausend Menschen moderiert.
00:28:20: Mein Adrenalin war noch bis nachts um drei hoch.
00:28:22: Ich war dann noch bei der Aftaschuppa, die war bis drei Uhr.
00:28:24: Ich konnte gar nicht schlafen vor Aufregung.
00:28:26: Und ihr habt das aber dann mit dreißig Terminen am Stück.
00:28:28: Also...
00:28:29: Genau, das ist ein Problem jetzt Zeit.
00:28:31: Ja.
00:28:31: Und dann kommt irgendwann auch der Moment, dann das lernt man dann auch.
00:28:34: Oder auch nicht.
00:28:35: dass du auch damit schlafen wem kannst.
00:28:36: Zum Anfang ist es natürlich auch ganz anders, weil du ja jeden Moment aufsaugst und mitnehmen willst und guckst, oh, das Spannteam, das ist ein Hirnotendah und geil.
00:28:43: Und die ich ganz vorne, ist ja auch der Fall.
00:28:46: Und es wird auch nicht weniger spannend.
00:28:47: Man geht nur dann immer besser, probst den Winter und so berühmt er damit um.
00:28:51: Auch jetzt nicht bis drei Uhr beispielsweise irgendwann in Spel, früher nach Hause und schneller ins Hotel, besser schlafen, morgen früh.
00:28:58: wird es ja wieder hundertzwanzig Prozent in der Adrenalin-Stadt genauso abfeuern wie jetzt gerade in der Stadt, in der ich mich befinde.
00:29:03: Und dann wird dann ein bisschen ... ja, professioneller.
00:29:07: Und das ist so das, was man alle, die das so mal erlebt haben, dieses Gefühl alleine, deine Hotelzimmer da so.
00:29:14: Weil die Hormone halt ja auch noch anders haben.
00:29:17: Ja, da braucht es Zeit, ganz klar.
00:29:18: Da halt irgendwie runterfahren ist schwer.
00:29:21: Und hast du da mittlerweile aber Mittel für dich gefunden?
00:29:23: Also wie fährst du runter?
00:29:24: Wie fährst du den Adrenalin?
00:29:25: Pegeln ein bisschen nach unten, dass du nicht noch bis drei klatschend auf der Couch bist und denkst, ich bin doch noch wach, weil mein Körper sagt ja noch, ey, uuh.
00:29:31: Ich war dann gespannt tatsächlich.
00:29:33: TrashTV hilft?
00:29:34: Ja.
00:29:34: Lauf ein, dann Sommerhaus, so die ganze.
00:29:36: Nichts gegenüber Sommerhaus, jetzt war's.
00:29:37: Ach,
00:29:38: das hätt ich gern nicht gedacht.
00:29:39: Also, wenn sogar TrashTV, ja, ganz vorne sind dabei.
00:29:41: Bevor war ich der ganze ... Ja, da hab
00:29:42: ich mich ein bisschen raus.
00:29:43: So viel Skript.
00:29:44: Okay.
00:29:45: Ja, die wissen auch, wie sie zu performen haben.
00:29:47: Ist das mittlerweile alle?
00:29:47: Es gibt eigentlich kein Format, wo das nicht mehr der Fall ist.
00:29:50: Das ist noch nicht auch gut.
00:29:51: Fair enough.
00:29:52: Wenn ich schaue, muss ich auf Fairland umgehen.
00:29:54: Bewertet da niemanden.
00:29:55: Nee, ich auch
00:29:56: nur.
00:29:56: Ich will leidigen und werde da auch nicht.
00:29:57: Gott,
00:29:57: das will ich nicht.
00:29:58: Ich würde auch nie kommentieren bei denen und damit befehlen, dass sie...
00:30:01: Ich weiß auch, dass da viele Akteure, die da auch reinrufen, hier und da, das ist auch alles okay.
00:30:06: Und das weiß man auch.
00:30:07: Man lässt sich darauf ein und deswegen...
00:30:09: Aber cool, hab ich was gelernt heute.
00:30:11: Und wer das mal ist, hör dich wo du auch mal mit dran.
00:30:13: Letztens hast du dir gegeben, das wollen ja natürlich alle.
00:30:16: Sing meinen Song, seh ich dich noch, da könntest du auch richtig abbrocken.
00:30:19: Aber wäre so ein Dschummel mal austesten, ein bisschen Gagalaken essen oder vielleicht mal so eine Insel.
00:30:26: Niemals auch nicht so Kampf der Reality-Stars da in Thailand am Strandspielchen spielen oder so.
00:30:30: Gibt ja nicht das nur die Bumms vom Album.
00:30:31: Das heißt doch, Formater, es gibt ja auch noch so Spierformate.
00:30:34: Ich
00:30:34: selbst war schon das höchste und das habe ich auch nur gemacht, weil okay, Komfortsunde verlassen und weil das hat so damit zusammengehangen.
00:30:40: Das war echt ja auch spannend.
00:30:41: Und ich bin ein bisschen naiv, weil ich dachte, wann geht der hin, weil man nichts kann.
00:30:44: Und dann lernt man das ja so.
00:30:45: Das
00:30:46: war früher aber auch mehr.
00:30:47: Viele können halt schon sehr gut tanzen.
00:30:49: Ich hab früher, ganz früher auch immer gedacht, dass man es lernt.
00:30:51: Ich hatte vorher so ein, zwei Tanzstunden, dann lernt man so die Basics.
00:30:54: Da hatte ich noch zwei Monate Zeit, dann soll ich mal hier so Tanzkurs machen.
00:30:56: Wenn man dir ernehmt, machen wir lieber nicht.
00:30:58: Dann werden es irgendwie falsche, schon besser werden.
00:31:00: Und außerdem ist ja auch das Format.
00:31:01: Und so habe ich das da gemacht.
00:31:02: Und das war okay.
00:31:03: Ich will fernbleiben.
00:31:04: Ich wäre aber nicht viel besser geworden, wenn ich vorher einen Tanz rausgemacht hätte.
00:31:07: Ich hätte die Steps schon drin, so ein bisschen.
00:31:09: Aber das war bestimmt eine besondere Reise.
00:31:10: Letztes sagen ja immer alle, das ist doch ein cooles Format eigentlich auch.
00:31:13: Es ist auch irgendwie dabei war, und das war toll.
00:31:15: Das war sehr nahbar.
00:31:17: Die Tänzerin, Tänzerin, das war schön.
00:31:18: Das ist schon eine Produktion, was man sich crewt.
00:31:20: Das ist schon ein sehr schöner, positiv eingefahrener Haupt.
00:31:24: Das muss man sagen.
00:31:24: Nur solche
00:31:25: Halle irgendwie, ne?
00:31:26: Das ist sehr, sehr schön.
00:31:27: Ich habe nämlich das
00:31:27: Vorteil, dass ich aufhör sein.
00:31:29: Die haben natürlich den Vorteil, dass die bauen sich auf und bleiben stehen.
00:31:32: Das kann natürlich jetzt so eine Silber-Eise schon nicht leisten.
00:31:34: Die sind da drei Tage, dann kommen die Bauen da auf.
00:31:37: Da muss alles ganz schnell in den Heckdisch und dann ist da kurz Prübe.
00:31:39: Die kriegen natürlich ein Gefühl von, wir haben alle Spaß hier.
00:31:42: Die sind zusammen eine ganze
00:31:43: Woche.
00:31:44: Die stehen schon eine Woche, bevor wir überhaupt kommen.
00:31:46: Da sind die schon eingebruft, dann haben die schon abends bis See.
00:31:48: Das haben die echt gut gemacht, das muss man echt sagen.
00:31:51: Aber das kann man natürlich nicht vergleichen, weil die Zeit sich da richtig reinzulegen.
00:31:55: Aber man muss sich da auch rot reinlegen und das fühlt man sich wirklich aufgehobt, also hier, der darin teilnimmt und sagen würde, ja, nie geht so, der ist dann selber n Arsch.
00:32:05: Das wird die eine der besten Produktionen, die ich hier erlebt habe.
00:32:08: Toll.
00:32:08: Und dann wollen wir noch, bevor ich dich gleich schon wieder, ich gucke gerade auf die Uhr, das ist halt schon mal gleich um, Tour, zwanzig, sechs und zwanzig.
00:32:14: Jetzt warst du draußen.
00:32:15: Nee, ist das ja drin?
00:32:16: Was erwartet uns?
00:32:17: Außer, dass ihr drin seid und es kann draußen regnen und du wirst nicht nass.
00:32:20: Ich war mal bei Gewitter, weil hier die Fischung wurde evakuiert im Olympia.
00:32:23: Das macht richtig Spaß.
00:32:25: Da fürchtest du um dein Leben.
00:32:26: Ich hab ja schwimmste Gewitterangst.
00:32:27: Und dann das Schönen vom Olympia, ich mein, du kennst das.
00:32:29: Renn mal dann da raus, das dauert natürlich.
00:32:32: Also du wirst drin.
00:32:33: Die Konzeption geht langsam los, wie wir es machen.
00:32:36: Aber es wird laut, es wird emotional, es wird ganz leise.
00:32:39: Und ich werde mich natürlich auch gleich schon sagen, das ist doch nicht ganz klar.
00:32:43: Ja, an zwei Splashet-Design-Laden.
00:32:45: Oh!
00:32:46: Ey, vielmehr kann ich noch nicht sagen.
00:32:47: Und
00:32:47: es so wischen doch an Plakts.
00:32:48: an der einen oder anderen.
00:32:50: Der Gitarrenspiel und tatsächlich ... Liebig,
00:32:52: ja.
00:32:52: Ich liebe ja Anflagze jetzt bei Konzerten.
00:32:55: Da trennt sich auch die Spur vom Weizen.
00:32:56: Und sag mal, wie wählst du noch so viele Songs aus?
00:32:59: Ich stelle mir das schwer vor, wenn man auf Tour geht, man hat ja nicht Unendlichzeit.
00:33:02: Man muss ja schon unter drei Stunden vielleicht konzipieren, im besten Fall.
00:33:05: Und klar, die neuesten Songs natürlich, meine Hits und verliebte Songs, weil, ja, mit Kabelopizia schon so acht bis neunzehnte Songs von mir, ist schon immer schwer.
00:33:14: Aber wir machen auch keine Umfrage.
00:33:15: Da orientieren wir uns auch sehr stark.
00:33:17: Das ist schon, wenn wir in guter Leid fragen.
00:33:19: Okay, also komm bis Jahr muss ich mal kommen, weil man glaubt es kaum.
00:33:22: Unsere Geschichte fielen gemeinsam an.
00:33:24: Ich hab dich in Hamburg gesehen, als Support von Helene damals.
00:33:26: Das ist Jahrhundert Jahre her.
00:33:28: Wichtigste und größte Momente meines Lehens.
00:33:30: Oh ja, Duett.
00:33:31: Das Star war ich live dabei.
00:33:32: Und alles, aber dich sehr.
00:33:33: Also nur im Zuckerkonzert.
00:33:35: Schlagernächste natürlich nicht gesehen, aber noch nie ein reines Benzuckerkonzert.
00:33:38: Das ist eigentlich peinlich nachher.
00:33:39: Hat sich Zeit hier noch nicht ergeben.
00:33:41: Ja, ne, und nächstes Jahr.
00:33:42: Drinnen mag ich mehr als draußen draußen, mir zu gefährlich.
00:33:45: Lieber Ben, leider ist unsere Zeit schon wieder um.
00:33:47: Ich könnt Stunden noch mit dir reden.
00:33:49: Wir kommen back dann bald in Berlin, weil wir was erfahren und du wieder zurückziehst.
00:33:53: Dann sehen wir dich vielleicht öfter mal, radeln, rennen oder irgendwas in der Stadt und kommen bitte ganz weit wieder.
00:33:58: Und ganz viel Erfolg für deine Bio, ganz viel Erfolg fürs Album und für die Tour.
00:34:02: Und bei dir manchmal auch keine Sorgen, bis in zehn Jahren immer noch da.
00:34:04: Aber ich supporte dich, wo ich nur kann.
00:34:06: Danke schön.
00:34:07: Danke schön.
00:34:08: Bis bald.
00:34:09: Tschüss.
00:34:10: Ein großartiger Künstler.
00:34:11: Ich habe ihn wirklich von Herzen gern.
00:34:13: Und ich glaube, man merkt auch im Gespräch.
00:34:14: Ben Zucker trägt das Herz auf der Zunge, wahre Worte, offene Worte.
00:34:20: Und wie er auch so schön gesagt hat, er muss sich auch wirklich nicht mehr verstellen.
00:34:23: Also er kann auch offen sagen, was er denkt.
00:34:25: Und das würde hoffentlich auch in Zukunft tun.
00:34:28: Und das tut auch unser nächster Gast.
00:34:30: Den kann ich nicht nur als Künstler bezeichnen, sondern wirklich schon als Freund.
00:34:35: Wir verreisen auch ziemlich oft, nämlich jedes Jahr im Mai geht es für uns zusammen auf Schlagerreise, wir haben eine eigene Frühstücksgruppe, auch mit seiner Frau bin ich öfter unterwegs.
00:34:44: Die Rede ist von Mitch Keller.
00:34:46: Also da wird der Spagatschwierig zwischen Freundschaft und eben dann professionellem Interview.
00:34:51: Und Mitch hat auch ein neues Album mit dabei und vieles, vieles mehr in der kommenden Woche.
00:34:55: Mitch Keller bei uns und in der Zwischenzeit.
00:34:58: Lasst gern ein bisschen Liebe da, also egal wo ihr unseren Podcast hört, gerne liken, vielleicht auch ein Kommentar da lassen oder uns auch eine E-Mail schreiben an minus schlager.de.
00:35:10: Da würde ich mich auch über eure Fragen einfach mal freuen.
00:35:13: Also was wollt ihr von eurem Lieblingsstar wissen?
00:35:15: Zögert nicht, schreibt mir das, dann nehm ich es direkt mit rein ins Interview.
00:35:19: oder auch mal schreiben, wen ihr vorschlagt für diesen Podcast.
00:35:22: Also wer sollte unbedingt aus der Schlagerszene hier mir gegenüber mal Platz nehmen?
00:35:26: Versuchen wir alles umzusetzen.
00:35:28: Ich freue mich auf die nächste Woche und dann wird es hier auf jeden Fall sehr unterhaltsam mit Mitkeller.
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