Norman Langen: „Diese ganze gefakte Sache geht mir so auf den Nerv.“
Shownotes
🎧 Ehrlich, persönlich und mit ganz viel Herz: Im Antenne Schlager Star-Talk spricht Norman Langen mit Anika Reichel über 15 Jahre Karriere, große Wendepunkte und ein Leben, das sich seit seiner Teilnahme bei DSDS komplett verändert hat. Jetzt steht ein besonderer Meilenstein an: Sein erstes eigenes Solo-Konzert zum 15-jährigen Bühnenjubiläum – und das ausgerechnet an seinem Geburtstag. Ein echtes Herzensprojekt, auf das er lange hingearbeitet hat. 🎉✨
Im Gespräch erzählt der sympathische Sänger, wie sich sein Sound über die Jahre entwickelt hat – vom modernen Powerschlager über lateinamerikanische Einflüsse bis zu kraftvollen Partytracks – und was Fans von seinem neuen Album erwarten können. Dabei wird schnell klar: Für Norman ist Musik ein Handwerk, das live, ehrlich und mit voller Leidenschaft auf die Bühne gehört. 🎤🔥
Doch der Talk geht auch über die Musik hinaus. Norman spricht offen über einen erschütternden Betrugsfall, bei dem Kriminelle mit Fake-Profilen in seinem Namen Geld von Fans erschlichen haben – mit dramatischen Folgen für die Betroffenen. Der Sänger suchte selbst Rat bei der Polizei und macht deutlich, wie wichtig ihm der Schutz seiner Community ist. Gleichzeitig zeigt die Geschichte, wie sehr ihm echte Nähe, Vertrauen und Verantwortung im Umgang mit seinen Fans am Herzen liegen. 🤝⚠️
Auch privat gewährt der zweifache Familienvater persönliche Einblicke und erzählt, was ihn heute antreibt – auf der Bühne und zu Hause. Eine Folge über Erfolg, Bodenständigkeit, Familie und darüber, warum für Norman Langen am Ende immer das Echte wichtiger ist als jede perfekte Fassade. ❤️
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Transkript anzeigen
00:00:00: Auch in dieser Woche bin ich wieder zurück mit Starbesuch, das erste Mal digital.
00:00:05: Denn leider hat der Künstler nicht in meine Nähe geschafft, aber die digitale Welt macht es möglich.
00:00:10: Und deswegen konnte ich trotzdem sprechen mit Norman Langen.
00:00:13: Wir sprechen nämlich über sein großes Jubiläums-Konzert, fünfzehn Jahre normlang.
00:00:18: Das findet schon am sieben März in Düsseldorf statt.
00:00:20: Und das nutzen wir natürlich gleich, um auf die Karriere zurück zu blicken.
00:00:24: Über die Anfänge bei Deutschland sucht den Superstar.
00:00:27: Ja, Norman, verred ganz ehrlich, warum er fang... was nicht mehr bei DSDS mitgemacht hätte, weil er hat sich nämlich ein zeitliches Limit gesetzt.
00:00:34: Und diese Sendung hat ja für ihn alles geändert.
00:00:37: Er begann seine Musikkarriere, die er so sehr wollte.
00:00:39: Er hat seine Traumfrau kennengelernt, mit ihr eine Familie gegründet, was er eigentlich auch alles gar nicht wollte.
00:00:44: Also herrlich, ehrlich, Norman Langen, es geht auch um seinen musikalischen Wandel, um Social Media und um Fake-Accounts.
00:00:52: Da hat er nämlich eine brandaktuelle Geschichte, die wirklich Gänsehaut macht, also unbedingt reinhören und die beste Nachricht.
00:00:58: für alle Fans.
00:00:59: Es wird auch noch ein neues Album geben.
00:01:01: Aber hört selbst jetzt mein Gespräch hier mit Norman Langen.
00:01:05: Auch in dieser Woche habe ich wieder Besuch.
00:01:07: Leider nicht im Studio.
00:01:08: Dieser Mann kann nie.
00:01:09: Eigentlich will ich ihn immer anfassen und gegenüber haben.
00:01:11: Aber wir sind digital verbunden.
00:01:13: Hallo Norman Langen.
00:01:14: Hallo lieber Annika.
00:01:16: Schön, dass wir endlich nochmal quatschen können.
00:01:17: Tatsächlich hat es nicht funktioniert auf ein persönliches Treffen mit dir.
00:01:21: Aber... Wir sehen uns ja trotzdem.
00:01:23: Digital ist ja mittlerweile alles möglich.
00:01:25: Ja,
00:01:25: das haben wir gelernt mit dem Digital.
00:01:27: Aber ich finde, so drücken ist immer noch schöner.
00:01:29: Ja, viel schöner.
00:01:30: Vor allen Dingen dich drück ich ja immer sehr gerne.
00:01:33: Aber ich weiß ja, es dauert nicht mehr lang.
00:01:35: Wir treffen uns ja kurioserweise immer.
00:01:37: mindestens einmal im Jahr auf der Schlagereise Mallorca.
00:01:41: Und da werde ich dich auf jeden Fall mal ganz festknudeln.
00:01:42: Das ist zu versprechen.
00:01:43: Und dieses Jahr brechen wir alle Rituale.
00:01:45: Wir sehen uns nämlich vor Mallorca, denn es kommt ein großes Event im kommenden Monat schon auf uns zu.
00:01:51: Und es hat sehr viel mit dir zu tun und ich möchte, dass du darüber jetzt berichtest.
00:01:55: Ja, tatsächlich.
00:01:57: Ich bin sehr aufgeregt, denn es wird tatsächlich mein allererstes Konzert nach fünfzehn Jahren Norm lang geben.
00:02:04: Also ich habe natürlich schon größere Release-Partys und sowas geschmissen.
00:02:08: Ja, und da ging es dann auch schon heiß her.
00:02:10: Aber jetzt im März am siebten dritten werde ich einunvierzig Jahre alt.
00:02:14: Das ist ein Samstag und wir haben uns gedacht, das wäre doch dann perfekt, auch da fünfzehn Jahre Norm lang zu feiern.
00:02:20: Und deswegen gibt es dann das Jubiläumskonzert.
00:02:22: Ja, im Schlager Café in Düsseldorf und ich freue mich total.
00:02:26: Ich bin total aufgeregt.
00:02:27: Und du feierst ja dann nicht nur Jubiläum, sondern auch in dein Geburtstag rein.
00:02:31: Nein, es ist mein Geburtstag.
00:02:32: Das
00:02:32: ist dein Geburtstag.
00:02:33: Aber ich dachte mal, hast du am sieben
00:02:35: oder am siebten?
00:02:36: Am siebten.
00:02:36: Also du feierst raus mit deinen Fans?
00:02:39: Ja, richtig, genau.
00:02:39: Ich feiere raus mit meinen Fans.
00:02:41: Es wird auf jeden Fall ziemlich spektakulär und ja, ich kann es kaum erwarten, ne?
00:02:46: Also, dass ich ein Vierzig werde, das ist eher so beiläufig, ja.
00:02:50: So entsetzlich.
00:02:52: Ich hab's dir ja gesagt, die Vierzig fand ich ja schon irgendwie grausam.
00:02:55: Danke, danke.
00:02:56: Vor allem an dir weiß ich ja immer, wie alt ich dann werde, ein paar Monate später.
00:03:01: Ja, ja, ja, traurig, ne?
00:03:02: Nein, wir können ja froh sein, dass wir gesund sind und das Alter erreichen.
00:03:07: Man muss es ja einfach mal sagen.
00:03:09: Aber ich feier halt wirklich diese fünfzehn Jahre normlangen auf den Schlagerbühnen unterwegs, weil das damals auch keiner erwartet hätte, ne?
00:03:18: Also ich war ein DSDS-Kandidat, okay, ich war der erste Schlagersänger dort, aber damals hat ja keiner damit gerechnet, dass mein Verfallsdatum länger als ein Jahr hält.
00:03:29: auch nicht anders.
00:03:30: Also viele sind ja weg, wenn man jetzt so in den Staffeln guckt.
00:03:33: Und ich erinnere mich ja, weil zwei Tausend Elf war ja dein DSDS-Jahr richtig, genau, vor fünfzehn Jahren.
00:03:38: Und da habe ich ja angefangen bei einem Radiosender Fest in der Morningshow und deswegen weiß ich, dass du ja mit deinem allerersten Album da warst, das sehe ich wirklich auch noch vor mir, als hätt ich es gerade hier liegen, wie das Cover aussieht und wie du dann mit diesem Album strahlend nach DSDS zu uns kamst und von Jürgen Dreefs und eurem Duett berichtet hast.
00:03:57: Richtig und du siehst, ich habe mich die kaum verändert, oder?
00:03:59: Hast du
00:04:00: auch nicht?
00:04:00: Na doch, du wirst immer attraktiver, finde ich.
00:04:02: Ach guck mal.
00:04:03: Du weißt
00:04:04: schon,
00:04:05: was du sagen musst, ne?
00:04:06: Nee, gar nicht.
00:04:07: Das ist wirklich von Herzen.
00:04:08: Ich sag's jetzt offiziell, dass auch alle wissen.
00:04:09: Ich sag's sonst immer, mein besten Freund David, den kennst du ja auch sehr gut.
00:04:13: Und wer am Beide gesagt, Normelangen ist so ein Typ Mann, der wird von Alter zu Alter attraktiver.
00:04:18: Ich finde wirklich, du siehst heute viel, viel besser und sexier aus als damals, wo du das erste Mal vor mir saerst.
00:04:23: Oh, danke schön.
00:04:24: Ich würde sagen, das Gespräch können wir jetzt beenden an dieser Stelle.
00:04:27: Ich fühle mich gut, wir können auflegen.
00:04:29: Wir haben alles gehört.
00:04:30: Tschüss, wir sehen uns am siebten März.
00:04:31: Nein, also wirklich, das ist, aber wie du schon sagst, fünfzehn Jahre.
00:04:34: Ich meine, da ist man doch auch unendlich dankbar, ne?
00:04:37: Weil wenn du auf die ganzen anderen DSDS-Staffeln schaust, vielleicht auch auf deine eigene, auf die davor, es sind ja kaum noch Leute übrig.
00:04:44: Und wenn welche übrig sind, kurioserweise dann im Schlager.
00:04:47: Ja, also das Lustige ist, dass die ganze Unterhaltungsbranche hat sich ja verändert, hat sich ja gewandelt.
00:04:53: Die ganze Fernsehlandschaft hat sich ja verändert.
00:04:56: Und damals hat man natürlich noch eine Einschaltquote von sechs Komma fünf Millionen jeden Samstag.
00:05:00: Man war halt immer immer irgendwo präsent, ob es jetzt bei RTL, bei den Punkten war oder im Mittagsmagazin oder abends bei Explosiv.
00:05:08: Man hatte halt wirklich noch eine Plattform und das hat sich ja alles ein bisschen gewandelt.
00:05:11: Es ist alles digitaler geworden.
00:05:13: Viele junge Leute gucken auch nicht mehr unbedingt Klassisches Fernsehen, sondern Streamen ihre Serien und Sendungen, worauf sie Bock haben.
00:05:20: Und ja, meine Staffel war ja damals mit eine der erfolgreichsten noch.
00:05:24: Also wenn man überlegt, Pedro Lombardi ist noch am Start.
00:05:27: Sarah Engels geht jetzt für uns zum ESC.
00:05:31: Dann haben wir die Anna Karina Wojczak, die ja letztendlich auch bei Letz Dance stattfindet.
00:05:36: Im Dschungel war letztes Jahr mit ihrer Musik unterwegs ist.
00:05:40: Also wir haben wirklich viele, viele Leute damals in der Staffel gehabt, die was draus machen konnten.
00:05:45: Stimmt.
00:05:48: Als sechzehnjähriges Kükenwahrer damals in der Sendung war er dann jahrelang sehr erfolgreich mit Feuerherz unterwegs und ist jetzt selber wieder im Pop unterwegs, im Deutschpop.
00:05:57: Und schreibt ja auch tolle Schlagertexte.
00:05:59: Ich habe ja tatsächlich auch in meinem Reportoir ein Song, den Sebastian geschrieben hat.
00:06:03: Ach echt?
00:06:04: Ja.
00:06:04: Was wäre denn schon dabei?
00:06:06: Und da gibt's eine lustige Anekdote zu, weil ich hatte ihn angeschrieben, weil ich wusste, dass er ein guter Songwriter ist.
00:06:12: Und das Schöne beim Sebastian ist auch einfach, dass wenn der Demos vorbereitet, dann hören sich die Demos direkt schon knallarmäßig an, weil er halt ein sehr, sehr guter Sänger ist und die Dinger selber einsehen kann.
00:06:22: Und da habe ich ihn angeschrieben, ob er denn ein Titel für mich hätte und hat er gesagt, ja, ich könnte dir einen schreiben, ging ein bisschen hin und her und auf einmal sagte er, Pass mal auf, ich habe einen Titel, den habe ich jetzt nicht direkt für dich geschrieben, aber ich glaube, das würde mega passen, weil du glaubst nicht für wenig den geschrieben habe.
00:06:38: Und das sage ich ja für wen denn?
00:06:40: Für Roland Kaiser.
00:06:41: Was wäre denn schon dabei?
00:06:43: Eine zweideutige Kiste im C-Part des Titels, also zum Ende hin, wird dann aufgelöst, dass es nachher zu einem Dreier kommt.
00:06:51: Ach, ist das so?
00:06:52: Hab ich auf den Text noch nie geachtet?
00:06:55: Das musst du dir mal anhören, das ist also sehr, sehr kurios dieser Text.
00:06:59: Und da hat Roland dann wohl gesagt, also ich sing ja gerne schon mal so anrüchige Songs, aber das ist vielleicht doch schon eine Nummer zu hart.
00:07:06: Aus dem Alter bin ich jetzt wirklich raus, frag doch mal einen jüngeren Kollegen.
00:07:10: Und da hat Sebastian dann an mich gedacht und ich fand den Titel mega.
00:07:13: Und letztendlich, ja, habe ich es dann aufgenommen.
00:07:16: Ach, da siehst du, da hat Roland noch nein gesagt und dann kamen du deine Freundin und ich, da hat er sich das anders überlegt.
00:07:23: Ja, ich denke einfach, dass die Art und Weise des Textes anders geschrieben war.
00:07:29: Also machen wir uns nichts vor, im Schlager geht es ja letztendlich doch immer um das eine oder um die gleichen Themen.
00:07:35: Nur sie werden halt anders publiziert, anders geschrieben.
00:07:38: Der eine Songwriter ist ein bisschen direkter, der andere Songwriter, der macht das alles hinter Gardinen, sag ich jetzt mal.
00:07:45: So leicht transparenten Gardinen, wo man schon genau weiß, worum es geht, aber nichts wird wirklich klar ausgesprochen.
00:07:50: Und ich bin ja jetzt schon auch dafür bekannt, dass ich in die Offensive gehe und das singe ich auch gerne schon mal raus.
00:07:57: Aber ich muss dann wirklich nochmal auf den Songtext achten, weil ich kenne die Nummer natürlich, aber das ist mir noch nie, also du sagst gegen Ende hin, also muss man dann nochmal drauf achten.
00:08:06: Ja, genau.
00:08:07: Man muss darauf achten, die zweite Strufe.
00:08:09: Ich gehe mit ihr mit, folge in hektischem Schritt.
00:08:11: Doch kurz vor der Tür sind wir auf einmal zu dritt.
00:08:14: Sie sagt, ich habe einen neuen, ne?
00:08:16: Sie sagt, ich habe einen neuen, blah, blah.
00:08:17: Ihr müsst euch jetzt überlegen.
00:08:18: So, und dann kommt der C-Part.
00:08:20: Und ja, und dann flüstert sie.
00:08:22: Komm, mach doch mit, ne?
00:08:23: So.
00:08:23: Okay, ja.
00:08:24: Und
00:08:25: wo das
00:08:25: du ... Ja, was die mal an ist, ist auf jeden Fall ...
00:08:28: Ich höre es mir auf jeden Fall noch mal an, würdest du das Thema tendenziell auch in Offensiv noch besingen?
00:08:33: Ja, du hättest da, glaube ich, keine Berührungspunkte mit, oder?
00:08:35: Weil zuletzt, Jake Hahn und Anna Carina haben mir erzählt, es gab ja eine Riesenfuhrore mit ihrem Duett, mit ihrem, also über ein Dreier.
00:08:43: Da wurden, haben die Journalisten wo alle gesagt, also wie könnte denn über so ein Thema singen?
00:08:47: Und ich war wohl offenbar die einzige, die gesagt hat, ich feier
00:08:49: das.
00:08:50: Und ich weiß nicht, was es jetzt über mich genau aussagt, aber wer dir, du wärst so ein Künstler, wo ich es mir vorstellen könnte, dass du so ein Thema dir auch annimmst, oder?
00:08:56: Hättest du da Berührungspunkte und würdest sagen, nee, also das kann ich jetzt nicht so besiegen.
00:09:00: Näh, also ich bin halt schon darauf bedacht, wie sind die Texte geschrieben.
00:09:04: Also es soll nicht lebsch werden und es soll jetzt auch nicht irgendwie zu krass geschrieben sein.
00:09:09: Aber ich glaube, man kann schon offen und ehrlich über Dinge singen.
00:09:13: Und gerade in der heutigen Zeit gibt es ja alles Mögliche.
00:09:16: Jeder mag irgendwie alles und es gibt für alles ein Markt, sag ich mal.
00:09:21: Und warum sollte man damit nicht offen umgehen?
00:09:24: Also letztendlich schreiben wir das Jahr zwanzig, sechsundzwanzig.
00:09:28: Auch der Schlager hat sich verändert.
00:09:30: Ich weiß natürlich, dass auch einige Leute, die den Schlager lieben, den den kommentiellen Schlager lieben, ja, den etwas, wie sagt man, zurückhaltenden Schlager mögen.
00:09:43: Die jungen Schlager, Künstler, die geben halt jetzt mittlerweile echt auf die zwölf.
00:09:47: Und ich weiß, dass ich vor fünfzehn Jahren bei DSDS der Vorreiter mit meinen Schlagern war.
00:09:52: Ich baue dir einen Schloss und Wahnsinn und solche Geschichten.
00:09:56: Aber die Zeiten haben sich verändert.
00:09:57: Und warum soll ich mit bald einundvierzig nicht auch das Herz auf der Zunge tragen und es besingen, wie es ist?
00:10:02: Also letztendlich, wenn ich italienische Sehnsucht singe, ja, unter meine Hüftenkreise lasse an der richtigen Stelle, weiß auch jeder, okay, da geht es jetzt gerade um die schönste Sache der Welt.
00:10:11: Ja, also warum kann ich da dass er nicht klarer aussprechen.
00:10:14: Das ist doch eine Frage, die man stellen darf.
00:10:17: Und ich finde sowieso, deine Musik ist unheimlich wandelbar.
00:10:19: Wenn wir auf die fünfzehn Jahre schauen, das hat sich ja musikalisch immer verändert.
00:10:24: Also du hast ja schon modern angefangen, dann hast du ja deine spanische Phase, wie ich sie nenne, wo ja spanische Elemente mit drin waren, wo du sehr viel getanzt hast, was ich natürlich sehr feiere, aber ist ja auch Geschmackssache.
00:10:34: Ich kenne auch Leute, die gesagt haben, nee, der Norman hat mir nicht gefallen.
00:10:37: Und dann wurde es ja richtig auf die Zwölf bei den letzten Nummern.
00:10:41: Also da gibst du ja auch Vollgas und in die Höhen.
00:10:43: Und jetzt gibt es aber noch mal glaube ich einen kleinen Change, ne?
00:10:46: Ja, also mir war es immer wichtig, das habe ich damals schon immer gesagt.
00:10:50: Also man sagt ja immer, da kommt Künstler XY.
00:10:54: Ja, so und dieser Begriff Künstler ist ein sehr, sehr großer Begriff meines Erachtens.
00:10:59: Und deswegen verstehe ich nicht, warum man sich immer in Ärgern was drängen lassen muss.
00:11:04: Ja, warum man immer stupide dasselbe machen muss, warum man sich nicht mal entfalten darf, ausprobieren darf.
00:11:09: Und ja, ich hatte damals mit dem Raggitonschlager, so haben wir es damals getauft, ein bisschen was anderes ausprobiert, weil ich gesagt habe, ich mag die Latein einmal gar nicht ein Klänge.
00:11:19: Ich mag die Songs von Ricky Martin, der auch eher so ins Mikrofon haucht, als wirklich singt.
00:11:23: und Warum darf ich das nicht ausprobieren?
00:11:26: Und natürlich, es war ein Versuch.
00:11:28: Es gab Leute, die fanden das klasse.
00:11:30: Es gab Leute, die haben gesagt, damit kann ich gar nichts anfangen.
00:11:32: Aber wenn ich ein Künstler bin, dann muss man mir auch die sogenannte künstlerische Freiheit.
00:11:37: Lassen und ich selber muss dann auch einfach dahinter kommen ist das jetzt was für mich oder er nicht?
00:11:43: kommt das draußen an oder nicht?
00:11:44: weil letztendlich mache das ganze auch für die leute draußen damit sie vom alltag abgeholt werden einfach eine gute zeit haben.
00:11:51: Spaß an meine musik haben.
00:11:52: und es gab auch damals in der vergangenheit immer wieder leute die sagten das ist zu modern das ist zu modern.
00:11:58: und ich habe jetzt vor ein paar wochen tatsächlich noch ein gespräch geführt wo mir einer sagte du warst damals mit dein label eigentlich der zeit voraus.
00:12:06: Du bist damals nicht damit angekommen, weil es zu modern war?
00:12:09: Das hätte eigentlich viel später in die Zeit gepasst.
00:12:12: Aber da war ich schon wieder ganz woanders.
00:12:15: Und jetzt die letzten Nummern.
00:12:17: Ja, die sind voll auf die zwölf.
00:12:19: Ich meine, es ist ein offenes Geheimnis, dass ich die Zusammenarbeit mit Dirk Fiebig und Tom Marquardt liebe.
00:12:23: Tom Marquardt, der schreibt einfach die Texte auf mein Leib.
00:12:26: Der weiß, was ich stimmlich kann, was ich nicht kann.
00:12:29: Und Dirk Fiebig, der weiß auch, wenn ich in den Studio komme, das kann ich enorm zumuten.
00:12:33: Da kann ich noch ein bisschen hinprügeln.
00:12:35: Das schafft er schon.
00:12:36: Und das lassen wir besser sein.
00:12:38: Ich freue mich.
00:12:39: Ich bin auf jeden Fall nächste Woche wieder da.
00:12:41: Es wird ja spektakulär dieses Jahr.
00:12:43: Nicht nur wegen meinem Konzert, sondern weil ja auch ein Album rauskommt.
00:12:46: Nach Jahren Abstinenz.
00:12:48: Wirklich?
00:12:48: Ja.
00:12:49: Nur Single-Veröffentlichungen kommt jetzt ein Album tatsächlich.
00:12:53: Und ja, ich bin sehr gespannt, wie es ankommt.
00:12:56: Es wird eine gute Mischung aus dem sogenannten Powerschlager, den man so den von den letzten Singles kennt.
00:13:01: Aber auch ein etwas ruhigerer Schlager wird zu hören sein.
00:13:05: Also es wird nicht langweilig.
00:13:07: Ich glaube mit der letzten Single Satellit, der eine oder andere, der es vielleicht gehört hat, kann man sehen, wie wandelbar doch tatsächlich auch normlang sein kann.
00:13:15: Auf jeden Fall.
00:13:15: Schlagertext, Mietz, Malebeat im Prinzip.
00:13:19: Ja, und ich bin sehr gespannt, wie es ankommt.
00:13:21: Ja, bin ich auch gespannt.
00:13:22: Also noch mal ein bisschen maliger, aber das ist ja toll, dass du wirklich ein Album ... Wann wird es soweit sein?
00:13:27: Also da haben wir noch aber ein bisschen Zeit.
00:13:29: Es wird im Herbst sein.
00:13:30: Also wenn ich mir ein ... bei gebracht haben.
00:13:32: Nicht mehr mit Daten um mich herum zu schmeißen wenn das Album dann doch wieder verschoben wird.
00:13:35: Aber tatsächlich kann man es auch schon vorbestellen, also die Zeichen stehen sehr gut.
00:13:40: Nächste Woche werden drei Nummern aufgenommen und dann fehlt noch genau eine und dann haben wir das Album voll.
00:13:45: Und es wird wirklich eine gute Mischung werden, den Power Schlager, Pop Schlager, den man von mir kennt, wird man zu hören bekommen.
00:13:53: Man wird aber auch eher so den ruhigeren Schlager, den man eher so im Radio vermuten würde, von mir hören und natürlich mit Satellit, natürlich auch so eine partylastige Nummer, beziehungsweise Nummern.
00:14:05: Eine davon werde ich nächste Woche noch aufnehmen.
00:14:07: Aber ich darf nicht... Du merkst, ich komm ins Schlingern.
00:14:09: Ich weiß ja nicht, weil ich alles verraten darf.
00:14:10: Okay, okay.
00:14:11: Also, wir wollen noch gar nicht ausfangen.
00:14:12: Ich wollte nur fragen, weil dann kannst du ja noch mal in dem Podcast ja auch zu mir kommen mit dem Album meinig, weil das ist ja dann weit auseinander.
00:14:18: Ich hatte jetzt Angst, du sagst, es kommt in zwei Monaten.
00:14:20: Da wär's ein bisschen knapp gewesen.
00:14:22: Ach so, hör mal, ich quatsch gerne jeden Monat mit dir.
00:14:24: Von mir hast du jede Woche.
00:14:26: Wir können eine Sendung machen, also zusammen.
00:14:30: Ja, warum denn nicht?
00:14:31: Also, ich mein, quatschen können war, das ist leider unser Problem.
00:14:34: Nicht leider, entschuldige bitte.
00:14:36: Vor allen Dingen ist es ja auch Sinnvolles, was wir quatschen.
00:14:38: Es gibt ja auch Leute, kennst du so Leute, die reden und dann denkst du so, naja, ob die jetzt reden oder nicht, ist
00:14:42: auch egal.
00:14:43: Aber
00:14:44: für uns kommt ja was rum dabei, würde ich jetzt mal sagen.
00:14:47: Ja, also für uns beide auf jeden Fall immer.
00:14:50: Ja,
00:14:50: für die Zuhörung glaube ich auch, das ist ja schon auf Mallorca immer zu sehen.
00:14:53: Aber du sagst grad Quatschen, was ich bei dir auch immer so toll finde in all den Jahren, diese Nähe zu den Fans, die hast du dir immer bewahrt.
00:15:00: Also ich erlebe das ja jedes Jahr auf Mallorca, wo du ja auch seit, ich glaube, zwei vierzehn oder so dabei bist, jedes Jahr wieder dabei bist, zwar kürzer, aber du bist da.
00:15:10: Und dann sieht man dich ja wirklich nur am Pool.
00:15:12: liegen, sitzen, aber immer mit Fans.
00:15:15: Ja, natürlich.
00:15:16: Also, mir ist das schon sehr wichtig.
00:15:17: Letztendlich ist es natürlich jetzt so im Künstleralltag oftmals auch gar nicht möglich.
00:15:22: Wenn ich jetzt zum Beispiel an einem Samstag zwei, drei Auftritte habe, dann bist ja oftmals nach dem Auftritt wieder weg, kann es sich mit den Leuten gar nicht groß befassen, kann es noch nicht mal Autogramm beschreiben.
00:15:31: Und das finde ich dann immer schade.
00:15:32: Und gerade die Schlagerreise ist ja dazu prädestiniert, sich wirklich den ganzen Tag Zeit nehmen zu können, weil man einfach nichts anderes zu tun hat.
00:15:40: So, und ... und gar nicht despektierig gemeint jetzt.
00:15:44: Aber man hat einfach mal die Zeit, sich mit den Leuten zusammenzusetzen und sich mit den Leuten zu unterhalten, die meine Musik runterladen, die meine Musik kaufen, um einfach mal ein Gesicht dahinter zu haben.
00:15:55: Was machst du beruflich?
00:15:57: Was ist dir wiederfahren in deinem Leben?
00:15:59: Warum magst du den Schlager?
00:16:00: Warum magst du gerade meine Schlager?
00:16:02: Und da kommen ja ganz andere Gespräche auf als jetzt bei irgendeiner Veranstaltung, wo im Hintergrund laute Musik läuft und es ist einfach eine ganz tolle Atmosphäre und das liebe ich.
00:16:11: Ich nutze die Zeit einfach sehr gerne aus, weil es jetzt bei normalen, im normalen Alltag kaum möglich ist.
00:16:17: Ja, also gerade auch, wenn ich weiter weg bin von zu Hause, ist es oft so nah am Auftritt, bitte schnell, schnell, damit ich wieder zu meiner Familie nach Hause komme und so weiter und so fort.
00:16:26: Da hat man halt einfach ganz andere Faktoren, die da mitspielen.
00:16:30: Ja, und natürlich auch, es ist oftmals, was viele nicht verstehen.
00:16:34: Ich aber immer wieder versuche, nahezubringen.
00:16:37: Es gibt oftmals Veranstaltungen, da möchte man eigentlich Fotos und Autogramme machen.
00:16:41: Aber je nachdem, was da für ein Andrang ist, wenn dann die Sicherheit nicht gewährleistet ist, dann sagen wir im Backstage schon, ey, das fangen wir gar nicht erst an.
00:16:49: Lass uns das nicht anfangen, das ist zu gefährlich.
00:16:51: Ich habe jetzt zum Beispiel tatsächlich ... Ist vielleicht ein bisschen ernsterer jetzt wieder als Thema, aber ich war heute morgen bei der Polizei.
00:16:59: Das ist zum Beispiel so ein Thema, warum man da auch vorsichtiger wird als Künstler, Künstlerin.
00:17:03: Ich habe gestern über TikTok eine Benachrichtung bekommen von einem Mann, der mich wirklich auf Sterbste beschimpft hat.
00:17:12: Und es ging aber darum, dass ich angeblich, es gibt ja ganz viele Fake-Accounts.
00:17:19: Oh
00:17:19: ja, ich krieg jede Woche von dir eine Anfrage bei Instagram.
00:17:22: Genau, richtig.
00:17:23: Und nicht nur von mir, auch von Jörg Bausch, das weiß ich und so weiter.
00:17:27: Es gibt ganz viele Fake-Accounts und diese Fake-Accounts betrügen die Leute und schreiben mit unseren Namen, ich bin in Geldnot oder komm grad nicht an mein Konto ran, kannst du mir Geld überweisen?
00:17:36: und so weiter und so fort.
00:17:37: Und dieser Mann, der hat anscheinend eine Freundin.
00:17:40: Die diesen Normen lang, diesen Fake-Normen lang Geld überwiesen hat, hat sich dann wohl bei diesem Mann Geld geliehen, weil sie kein Geld mehr hatte.
00:17:48: Er hat dann sein Geld zur Verfügung gestellt und ist jetzt in der Problematik, dass er kein Handy mehr hat.
00:17:53: weil er das Handy nicht mehr bezahlen kann und im Mietrückstand ist, weil er das Geld zu diesem Norm langgeschickt hat.
00:18:00: Was er aber nicht begriffen hat ist, dass ich es nicht bin, sondern irgendein Faker und hat mir dann diese böse Nachricht geschrieben mit dem schlimmsten Beleidigungen.
00:18:09: So, und jetzt bin ich heute morgen zur Polizei gegangen.
00:18:11: Ganz einfach, um mal nachzufragen, wie kann ich mit dieser Sache umgehen?
00:18:16: Erst mal gibt es da Betrüger, die sich meine Fotos speichern.
00:18:21: sich als meine Person ausgeben und so weiter und so fort.
00:18:24: Und locken das Geld der Menschen aus den Taschen.
00:18:28: Ja.
00:18:28: Und da hat der Polizist zu mir ganz klar gesagt, Kriminalpolizei, zu mir gesagt, sie können da gar nichts machen.
00:18:34: Dann soll der Mann sie jetzt anzeigen.
00:18:35: Vielleicht bekommen sie ein Schreiben.
00:18:37: Ja, da können sie dann sagen, bin ich nicht.
00:18:39: Das ist ja auch ganz klar nachzuweisen auf den Kontoverlauf und so weiter und so fort, dass da natürlich nichts reingeht, dass es ein Betrüger ist.
00:18:45: Aber sie werden wahrscheinlich noch nicht mal ein Schreiben bekommen, weil dieser Mensch gar keine Handhabe hat.
00:18:50: irgendwie an diese Betrügerrand zu kommen.
00:18:53: Habe ich dann zum Polizisten gesagt, so wissen sie, ich bin eine Person des öffentlichen Lebens.
00:18:57: Ich habe oftmals Autogrammstunden.
00:18:59: Nach den Auftritten schreibe ich gerne Autogramme und mache Fotos.
00:19:02: Wissen sie, was das für ein Gefühl ist, wenn man dann eine Autogramme schreibt und sich dann denkt, da könnte ja jetzt derjenige Welche sein, der wirklich um mehrere hundert Euro betrogen wurde, der nicht weiß, wie er seine Wohnung halten soll.
00:19:14: Und da bin ich jetzt wieder auf den Punkt zurück, warum ich darauf komme, dass wenn Autogrammstunden nicht ordentlich abgesichert ist.
00:19:20: dann macht man diese sehr ungern, weil man auch einfach im Fokus ist für Leute, die einen nicht cool finden.
00:19:26: Weil irgendwelche Betrüger zum Beispiel echt einen Schmug getrieben haben.
00:19:30: Und deswegen ist das immer so ein Thema.
00:19:32: Aber da siehst du, jetzt bekommst du wieder mit.
00:19:35: Wir unterhalten uns und... Das könnte wieder Stunden gehen heute.
00:19:39: Aber das ist wirklich ein so wichtiges Thema.
00:19:42: Also ich plädiere da ganz oft auch in Podcast-Folgen wirklich für, also schon länger auch im alten Podcast noch mit Julian David, haben wir das sehr oft gesagt, liebe, liebe, liebe.
00:19:50: Fenster draußen, euch wird niemals, niemals, niemals ein Schlagerstar anschreiben, um Geld bitten, um Spenden, um Hilfe, um irgendwas.
00:20:00: Das wird nicht passieren.
00:20:01: Es sind immer, immer Fake-Accounts.
00:20:03: Also da kann ich, glaube ich, für alle, es gibt keinen Schlagerstar.
00:20:07: Egal ob Frau, Mann, Jung, Newcomer, Alt.
00:20:09: Es gibt niemanden, der euch anschreibt und umspenden.
00:20:12: Bitte.
00:20:12: Es gibt nicht.
00:20:13: Die Sache ist ja auch die.
00:20:15: Ich sage auch immer, ich bin der mit dem blauen Haken.
00:20:18: Und was ich so kurios finde, ist... Ich musste damals wirklich, ich musste meinen Ausweis zu den Social Media schicken.
00:20:24: Ich musste Steuerunterlagen dahin schicken, damit ich diese scheiß blauen Haken bekomme.
00:20:29: Ja, die wollten mir diesen blauen Haken nicht geben.
00:20:31: Ich habe das alles gemacht.
00:20:32: Dann irgendwann am halben Jahr bekam ich diesen blauen Haken.
00:20:34: Krass.
00:20:35: Und dann verstehe ich nicht, warum die Social Media's bis jetzt bis noch nicht hinbekommen.
00:20:40: Jeden, der da ein Profil eröffnet möchte, zu sagen, schick mir mal bitte deinen Lichtbildausweis und dann kannst du deinen Profil eröffnen.
00:20:46: Und dann gäbe es diese ganze Betrügereien nicht.
00:20:48: Aber von dir gibt es echt viele Profile.
00:20:50: Ja,
00:20:51: ich weiß, ich weiß.
00:20:52: Aber ich kann nicht mehr machen, als sie melden, wenn es mir auffällt.
00:20:55: Es gibt ja auch Gott sei Dank, ich habe eine geile Fanbase, die sagen, guck mal hier schon wieder einer, der mich angeschrieben hat.
00:21:01: Manche schreiben mir auch noch über meinen offiziellen Accounts.
00:21:05: Ich habe nur diese offiziellen, direkt für alle, ich habe nur diese offiziellen Accounts.
00:21:09: Ich habe keinen privaten Account oder sonst was.
00:21:11: Und ich schreibe mir dann, hör mal, hast du mich privat angeschrieben?
00:21:14: Ich habe Ihnen eine Nachricht bekommen.
00:21:15: Nein, ihr werdet von mir privat... nicht angeschrieben.
00:21:19: Meine offiziellen Accounts, wenn ihr mir da schreibt, schreibe ich euch zurück.
00:21:22: Es gibt sonst keinen Account.
00:21:23: Aber weil es das Traurige an dieser ganzen Geschichte ist, dass ich mich wirklich lange mit den Polizisten eben unterhalten habe, weil ich einfach wissen wollte, was kann ich da machen?
00:21:31: Er sagte, sie haben keine Handhabe.
00:21:33: Sie können nichts machen, außer diese Profile zu melden, zu blockieren, zu sperren.
00:21:38: Und draußen die Community, bitte, sperrt diese Leute, blockiert sie, meldet sie.
00:21:42: Aber was mich so traurig gestimmt hat, war die Nachfrage von diesen Polizisten.
00:21:47: ob ich diesen Mann jetzt anzeigen möchte wegen Beleidigung, wegen dem, was er mir geschrieben hat.
00:21:54: Und da habe ich ganz klar gesagt, nein.
00:21:56: Da sage ich natürlich, zeige ich den nicht an.
00:21:58: Man muss sich jetzt mal überlegen, in welcher Situation er und seine Partnerin oder Freundin ist.
00:22:02: Also, der ist im Mietrückstand, weiß wahrscheinlich jetzt nicht, wie er seine Brötchen bezahlen soll, weil er vermeintlich normlang, was weiß ich, wie viel Kohle überwiesen hat, den kann ich doch jetzt nicht noch ans Bein pissen und anzeigen.
00:22:12: Und da kommt die Aussprache des Rheinlenders.
00:22:16: Es tut mir leid, aber es ist furchtbar.
00:22:19: Und da sage ich auch immer, Social Media ist Fluch und Segen.
00:22:22: Es ist Fluch und Segen.
00:22:24: Also das mit der Betrügerei ist wirklich ganz schlimm und ich weiß auch nicht, wo die Reise hingeht.
00:22:28: Ich werd ganz oft, also von deinem Profil oder von Normen langen Profilen, wo dich schon ganz oft angefragt, weil ich ja ein privates Konto hab, also man muss mich ja anfragen.
00:22:37: Und auch von Olaf Henning.
00:22:39: Und weil Olaf Henning war's zum Beispiel so, ich meine, mit dem hab ich wie bei dir die WhatsApp-Nummer.
00:22:43: Ich würde mit ihm nicht über Instagram schreiben.
00:22:45: Und der schrieb mich dann an mit einer Nachricht, hallo.
00:22:48: Und ich sehe ja, du bist auf meiner Seite und dieses übliche.
00:22:50: Und dann hab ich geantwortet, hab geschrieben, hey, du bist ... nicht Olaf Henning, weil ich bin zufälligerweise mit ihm befreundet, der würde mir eine WhatsApp schicken.
00:22:58: Nein, ich bin aber Olaf Henning.
00:23:01: Du irst dich, wie soll ich dir das beweisen?
00:23:03: Und dann dachte ich, wohin soll denn diese Reise gehen?
00:23:06: Dann hab ich geschrieben, du bist es nicht, und bitte löscht das Profil.
00:23:08: Und dann hat die Person mich versucht anzurufen.
00:23:11: Da bin ich dann aber nicht rangegangen, weil ich gedacht hab, ob das ein Spam-Filter ist, und dann wird dein Handy gehackt.
00:23:17: Und dann, am nächsten Tag, war das Profil weg.
00:23:19: Ganz penetrant, schlimm.
00:23:21: Also, er hat überhaupt nicht aufgehört und ich wusste erst, es ist nicht Olaf.
00:23:24: Also...
00:23:25: Es ist total, es ist total crazy.
00:23:27: Vor allen Dingen habe ich jetzt bei TikTok letzte Woche noch gesehen, dass mir zwei Normlangs Likes gegeben haben auf Sachen, die ich gepostet habe.
00:23:37: So dreist sind die, dass sie den eiflichen Typen, den sie ja gerade nachahmen, auch noch Likes geben.
00:23:43: Und wir denken, geht's noch.
00:23:44: Aber wie du sagst, Verena, meine Frau, die war letzten Sommer neben mir draußen.
00:23:49: im Garten und ach guck mal hier.
00:23:52: Warum sprichst du nicht mit mir?
00:23:53: Schreibst du mich an?
00:23:54: Natürlich mit dem Zwinker.
00:23:55: Ja?
00:23:56: Weil ich sage guck mal hier, ich steig jetzt mal drauf ein und hatte ihn natürlich dann auch gefragt.
00:24:00: Hör mal, du bist du der echte, ich kann es gar nicht glauben.
00:24:03: Er hat den so richtig Honig um den Mund geschmiert und hat dann aber auch geschrieben so entweder löschst du das oder wir zeigen nicht andere Betrüger.
00:24:09: Norm lang ist zufälligerweise mein Mann und er liegt hier neben mir.
00:24:13: Also das ist so crazy, crazy.
00:24:15: Aber was sollen wir machen?
00:24:16: Also ich glaube... Gar nichts.
00:24:17: TikTok und Co.
00:24:19: Die sind am Zug.
00:24:20: Die müssten eigentlich sagen, hey, entweder Lichtbildausweis oder kein Profil.
00:24:24: Ja,
00:24:24: irgendwie... Das wäre schon mal der richtige Schritt.
00:24:26: Ja, irgendwie noch mehr verifizieren und nicht nur über eine E-Mail-Adresse, die man sich auch schnell anlegen kann.
00:24:31: Also das ist ja offenbar... Ich meine, Sie haben ja schon die Stufen erhöht mit diesen Verifizierungskots, aber es scheint ja noch... Es kommt ja jeden Tag ein neues Profil und auch diese ganzen erotischen Inhalte.
00:24:42: Also ich werde ja jeden Tag auf irgendein Social Media Account in irgendeine erotische Gruppe rein, reingedorft, wo du dann Videos siehst.
00:24:49: Also du kannst das Handy manchmal gar nicht so schnell säubern, wie du in Spam landest.
00:24:53: Ja, auch wohl, das hatte ich, ja, das hatte ich kurioserweise tatsächlich vor zwei Wochen bei Instagram.
00:24:59: Da war ich auf einmal in so einer Gruppe drin, wo auch so lauter Hardcore-Pix zu sehen waren.
00:25:04: Genau, ich auch.
00:25:05: Ich dachte, ey, krass, da will ich nicht rein und du bist irritiert.
00:25:09: Wie kommst du da rein?
00:25:11: Wieso besteht die Möglichkeit, dass sich einer einfach da reinholt, ohne dass du das bestätigen musst?
00:25:17: Oder was?
00:25:18: Es ist ja unglaublich.
00:25:20: Bei Instagram wusste ich nicht mal, wie ich wieder rauskomme aus der Gruppe.
00:25:22: Bei Facebook weiß ich's, aber da hab ich erst mal geklickt und dachte, Hilfe, geh weg.
00:25:27: Ja,
00:25:27: also bei Instagram, ich wusste es auch nicht.
00:25:29: Ich wusste auch genau, gucken, weil ich Angst hatte, was Falsches zu klicken.
00:25:32: Und das Schlimme ist ja.
00:25:33: dann taucht dann irgendwo mein Name auf und dann denkt, guck mal, der Norm lang.
00:25:36: Guck dir dieses Schweinchen an.
00:25:39: Das war meine größte Angst.
00:25:40: Und ich habe es aber dann hinbekommen.
00:25:42: Aber dieses ganze Thema, genau das auch mit diesen Gruppen, wo du auf einmal in so Hardcore-Seiten reinkommst, bestätigt mich eigentlich in dem, was ich so denke, was jetzt gerade die Politik macht.
00:25:53: Ich weiß, wir sollten nicht politisch reden.
00:25:55: Aber ich finde die Diskussion, ob man bis sechzehn nicht verbieten sollte, TikTok oder gewisse andere Plattformen zu besuchen.
00:26:04: Ich finde die Diskussion richtig.
00:26:06: Ich auch.
00:26:07: Wenn ich jetzt so an meine Kids denke, mein Sohn, der ist jetzt sieben Jahre alt, die Kleine ist ein Jahr geworden, der ist jetzt auch mit seiner Switch unterwegs und ist dann da in den Marketplaces.
00:26:17: Ich meine, der ist ja schon quasi im Netz unterwegs.
00:26:20: Wir haben da noch die Hand drüber, ne?
00:26:22: Aber irgendwann kommt der das Alter, dann bekommt er sein Handy.
00:26:25: So, und dann möchte ich eigentlich nicht, dass er auf solchen Plattformen unterwegs ist und dann da irgendwelche komischen Gruppen weit, also nicht beitritt, sondern beigetreten wird.
00:26:34: Ja, genau.
00:26:34: Also soll ich es ausdrücken jetzt.
00:26:37: Deswegen, also ich halte auch nichts von.
00:26:38: Ich weiß, dass ich jetzt wahrscheinlich den einen oder anderen sechzehnjährigen irgendwie auf die Füße trete, aber ich finde die Diskussion darüber verdammt richtig und ich hoffe, dass man da einen guten Weg findet.
00:26:48: Ja, ich hoffe auch, dass man da, also, und man muss auch, glaube ich, mittlerweile diskutieren drüber, weil das ist, guck mal, wir Erwachsene sind ja schon am, am Struggle und gucken, wie wir aus Gruppen rauskommen und wie wir nicht irgendwie einen Link klicken, damit wir doch irgendwo landen.
00:27:00: Und bei Kindern ist es ja... Ja, und
00:27:01: auch die ganzen Fake News, also auch die ganzen Fake News.
00:27:04: Selbst ich erwische mich ja dabei, Das ist natürlich eine tolle Ablenkung, TikTok.
00:27:08: Also wenn ich stundenlang im Auto sitze und dann da swipe, es wird ja auch immer interessanter.
00:27:13: Ach so?
00:27:13: Ist das so?
00:27:13: Und dann auf einmal, das ist mir aber auch, ja, aber dann ist mir auch aufgefallen, um so später der Abend oder wenn ich nachts unterwegs bin, kommen wir auf einmal da Sachen, wo ich mir denke, wie kommst du jetzt dazu?
00:27:25: Warum wird dir so was angezeigt?
00:27:26: Schlimme Sachen.
00:27:27: Die will ich nicht sehen.
00:27:29: Sachen jetzt irgendwo aus dem Krieg und so, wo dann da irgendwas gefilmt wird.
00:27:33: Und ist dann bei TikTok hochgeladen.
00:27:34: Ich möchte das nicht sehen.
00:27:35: Da kann ich nicht schlafen.
00:27:36: Ich finde das ganz schlimm.
00:27:38: Und das sind halt alles so Sachen.
00:27:39: Da müsste man wirklich irgendwie mal die Hand drüber halten, dass da einfach mal ein Reglement stattfindet.
00:27:46: Oder mal ganz klar gesagt wird, ey, das System muss nochmal umgeschrieben werden, zumindest.
00:27:51: für unser Land.
00:27:52: Also, dass die Politik sagt so, dass wir möchten, dass unseren Bürger nicht zumuten, TikTok.
00:27:58: Ja, guckt mal bitte, dass diese Filter und diese Filter bei uns aktiviert werden.
00:28:01: Das können wir vielleicht anders machen, aber nicht bei uns.
00:28:03: Ich würde es mir wünschen, tatsächlich.
00:28:05: Ich auch.
00:28:05: Vor allem, das ist ja auch das eine, was wir haben mit den ganzen Betrügern und mit den ganzen Fake-Profils.
00:28:10: Und das geht ja dann weiter in die zweite Ebene mit Mobbing und Shitstorms.
00:28:15: Was ja zum Teil auch so ist, wenn natürlich so eine ganze Klasse dann vielleicht bei TikTok ist, vielleicht ein Bild macht von irgendjemandem aus einer... Schiefen Positioner, dann dicken Hintern, keine Ahnung.
00:28:25: Und so was gibt's ja auch.
00:28:26: Dann kommt das in eine Gruppe und dann kriegen Frauen wieder, oh mein Gott, guck mal, ich hab einen dicken Hintern.
00:28:30: Essen, nichts mehr gehen in die
00:28:32: Ehe.
00:28:33: Also es ist ja so ein Kreislauf.
00:28:36: Ja, da hab ich jetzt eine ganz, ganz akute Story, die ist letzte Woche erst aufgekommen bei uns im privaten Umfeld.
00:28:42: Eine Bekannte von uns ist mit ihrer Tochter beim Bäcker gewesen.
00:28:46: Die haben sich dahingesetzt, haben sich einen Kaffee getrunken.
00:28:48: Und da musst du dir vorstellen, da hat dann ... Irgendeiner hier aus dieser Stadt, ein Foto von den beiden gemacht, hat das mit KI bearbeitet, hat das bei Facebook hochgeladen, den schlimmsten Text drunter geschrieben, dass die Menschheit auch immer dicker wird und diesen, das und jenes, ja, mit dem Foto der beiden Damen.
00:29:07: Und die wussten Gott sei Dank, wer diese Frau ist.
00:29:11: Das ist eigentlich nur aufgefallen, weil eine Bekannte das Screenshotten hat, das dann zu der Bekannten geschickt hatte.
00:29:17: Und die wussten von wem das ist.
00:29:18: Es wurde dann gelöscht, nachdem Der Mann da anrief und gesagt hat, das löscht du sofort, sonst anzeige.
00:29:24: Und hat's dann auch gemacht.
00:29:25: Und sie haben sich jetzt letztendlich doch dazu entschlossen, okay, sie hat's gelöscht, aber wir machen jetzt die Handzeige.
00:29:30: Weil wo sollen das hinführen?
00:29:32: Mit KI generiert.
00:29:34: Das
00:29:34: ist ja
00:29:35: noch nicht wahr sein.
00:29:36: Ja, es kann doch nicht sein, dass du nichts ahnend mit deiner Tochter irgendwo im Café sitzt, um dir eine schöne Zeit zu machen und auf einmal ploppt dein Bild mit deiner Tochter im Internet auf, KI generiert.
00:29:48: Und ... Die Kommentare darunter schon allein, dass du so so so so niedergemacht wirst in der Gesellschaft.
00:29:55: Und gerade wir kommen hier vom Dorf.
00:29:57: Da kann man sich vorstellen, wie schnell so was eine Runde macht.
00:30:00: Das ist ein absolutes Norgo.
00:30:01: Und ich finde, da müsste man dringend auf jeden Fall gegen angehen.
00:30:04: Genau.
00:30:04: Und das meine ich ja, da geht es halt weiter in die Richtung mit KI, die Fotos bearbeitet mit diesen ganzen Filtern.
00:30:11: Also das ist ja auch, wir sehen ja nicht mehr das reale Leben hier.
00:30:14: Deine Duellpartnerin Natalie Holzner hatte so eine tolle Story, wo sie auch gesagt hat, na ja meine ich glaube nicht, die trägt eine Brille.
00:30:22: Und man sieht auf Instagram aber niemanden mit Brille.
00:30:25: Und die immer sagt, warum muss ich eine Brille tragen?
00:30:27: Kann ich nicht was anderes tragen?
00:30:28: Weil es hat doch niemand eine Brille.
00:30:30: Wo ich so denke, das stimmt ja eigentlich gar nicht.
00:30:32: Die machen nur ihre Brille halt weg mit dem Filter oder mit der KI oder haben Kontaktlinsen drin fürs Bild.
00:30:37: Aber es gibt ja sehr, sehr viele Menschen draußen mit Brille.
00:30:39: Ich würde sagen, fast sogar mehr als ohne.
00:30:41: Ja, es ist wirklich so.
00:30:43: Das Problem ist natürlich auch, und das habe ich aber auch schon vor ein paar Jahren gesagt, ich versuche, ich versuche so ein Mittelding zu finden, was die Social Media ist anbelangt.
00:30:50: Und natürlich gibt es immer wieder Leute, die natürlich sagen, poste doch mal ein bisschen mehr.
00:30:54: Ja, mach mal dies, mach mal jenes, aber Punkt eins, ich bin überhaupt gar nicht der Typ dafür.
00:30:59: Punkt zwei, habe ich in meinem Leben einfach viel wichtigere Inhalte und das ist meine Family.
00:31:05: Und Punkt drei ist einfach, ich hatte mal eine Zeit vor drei Jahren, da habe ich alles Mögliche in meine Stories reingeladen, gerade auch in meiner Gartenarbeit und so weiter und so fort.
00:31:15: Das Ende vom Lied war... Dass ich dann nachher eine Stalkerin hier hatte, die hier geklingelt hat, die sich womöglich hinten im Wald versteckt hat, um uns zu beobachten.
00:31:26: Und das war dann für mich ein Punkt.
00:31:28: Ein, zwei, die Verfügung musste geschrieben werden.
00:31:30: Du postest einfach zu viel privates Zeug.
00:31:33: Und gerade jetzt die kleine Maus da ist.
00:31:35: Ich habe jetzt für zwei kleine Geschöpfe im Prinzip die Verantwortung für meine Frau.
00:31:39: Und gerade diese, und das ist ein bisschen doof, diese ganzen Idioten, die so ein Mist machen da im Netz.
00:31:45: Die sind es ja eigentlich schuld, dass wir uns zurückziehen.
00:31:48: Aber ich habe halt auch eine Verantwortung.
00:31:50: Und für mich ist das reale Leben wichtiger als die Social-Media.
00:31:53: Natürlich bin ich froh, dass ich mit meiner Community Kontakt halten kann.
00:31:57: Dass ich mal was posten kann und dass man sich mal schreiben kann um Gottes Willen.
00:32:02: Aber der echte Kontakt ist so viel mehr wert.
00:32:05: als dieses ganze Zeug, was da draußen unterwegs ist, weil, wie du schon sagtest, diese ganzen bearbeiteten Fotos.
00:32:10: Wir müssen noch nicht mal von den Körpern und Gesichtern sprechen.
00:32:14: Da geht es ja schon allein um Urlaubsorte.
00:32:16: Ja, die dann irgendwie mit Filtern besonders schön aufgesetzt wurden.
00:32:20: Und dann fährst du in Original hin und deckst, ach du Scheiße, was ist das
00:32:22: denn?
00:32:22: Wo bin ich denn hier?
00:32:23: Der Strand ist ja gar nicht so schön.
00:32:25: Ja, richtig, ne?
00:32:26: Und diese ganze geschönte, falsche, gefakte, in der Neusprache gesagt Sache geht mir so auf den Nerv, dass ich eigentlich gar kein großes Interesse habe, da jetzt noch viele Sachen zu posten.
00:32:38: Weil die Sache ist ja, man versucht ja immer noch einen draufzusetzen.
00:32:43: Ach, das hat der oder die auch, das muss ich jetzt auch.
00:32:45: Wie kann ich das denn noch top?
00:32:46: Dann
00:32:46: kommt ein Trend,
00:32:47: dann
00:32:47: hängen die Leute an Stangen, dann kommt da ein Trend, dann macht man das, da muss man dann einem Arm das machen.
00:32:52: Ja, und das Schlimme ist ja, ich bin ja auch schon so infiziert, ne?
00:32:56: Wenn ich dann eine Story hoch lade, dann muss ich einmal nach links swipen.
00:33:00: Ja, und dann habe ich den Paris-Filter drauf.
00:33:02: Ach, da sieht sich schon nicht mehr ganz so fettig aus.
00:33:04: Aber der ist schön, der Filter.
00:33:06: Ja, aber damit fängt es schon an, ne?
00:33:08: Anstatt mal ganz klar zu sagen, ja, auch ich habe Poren, auch ich habe vielleicht ein paar Pigment-Flecken oder was weiß ich.
00:33:15: Ja,
00:33:16: aber
00:33:17: Paris tut trotzdem für uns alle was Gutes, finde ich.
00:33:20: Ja, das stimmt schon.
00:33:21: Da siehst du mal einfach, da in diese Richtung geht's und es wird ja nicht besser.
00:33:26: Die jungen Leute, die speichern das ja so ab und die denken ja, wie du schon eben sagtest mit Natalie, wenn Natalie ist nicht.
00:33:31: Die denken ja wirklich, man muss so aussehen.
00:33:34: Ja, oder das gibt's gar nicht, oder so.
00:33:35: Und ich meine, Paris, du hast gerade gesagt, die sagen, Paris Filter, den gibt's relativ schnell bei der Story.
00:33:41: Ich nehm den auch, der macht einfach ein bisschen deine Haut ebender.
00:33:44: Also, wenn du irgendwo liegst und du hättest jetzt, weiß ich nicht, ein Pickel, der wär so ein bisschen, macht das ein bisschen ebender, aber sonst verändert der nichts.
00:33:50: Es gibt ja auch Filter, die machen dann die Augen größer und den Mund größer und das Kinn kleiner oder jawline oder was auch immer darum experimentiert wird.
00:33:58: Da guckst du ja in den Filter und da kennst dich gar nicht.
00:34:01: Ich hatte letztens den Filter, da dachte ich so, Wer ist denn die Frau?
00:34:04: Da hatte ich andere Haare.
00:34:06: Da hatte ich plötzlich keine Ahnung.
00:34:07: Mein Kind war irgendwo nirgendwo.
00:34:09: Ich dachte so, hä?
00:34:10: So kann es sogar keine Story aufnehmen.
00:34:12: Wie siehst du denn aus?
00:34:13: Also es ist echt Wahnsinn.
00:34:14: Das wird immer schlimmer.
00:34:16: Es wird immer schlimmer und ich glaube, da müssten wir gerade den Kids auch irgendwie als Erwachsene zeigen, ey, das ist nicht die reale Welt.
00:34:23: Aber es ist natürlich total schwierig, weil die Bildschirmzeit bei den jungen Leuten halt auch extrem hoch.
00:34:29: Ja.
00:34:30: Und
00:34:30: der Kopf nicht lange an.
00:34:31: Also die Verweildauer ist ja im Geiste sehr schnell.
00:34:35: Ja, richtig, richtig.
00:34:37: Ja, ich bin sehr gespannt, wohin die Reise geht.
00:34:39: Also mir macht das alles ein bisschen Sorge.
00:34:41: Und ich weiß noch, damals bei DSDS hatte ich kein Facebook.
00:34:45: Ja, da hat RTLs mir gesagt, du brauchst dringend ein Facebook-Profil, das ist ganz wichtig.
00:34:51: Und da dachte ich schon, Gottes Willen eigentlich nicht meine Welt, aber okay, wenn das sein muss, da mache ich es.
00:34:55: Und dann kam auf einmal Instagram dazu, TikTok dazu.
00:34:58: Und es hat jetzt in den letzten fünfzehn Jahren so eine krasse Entwicklung genommen, wo ich sage, boah.
00:35:05: Also ich fand es damals ja schon schwierig, weil ich nicht so der Social Media Typ war.
00:35:09: Aber jetzt mittlerweile ist es einfach so, du brauchst es, klar, um den Kontakt zu halten, um natürlich auch den Leuten draußen zu zeigen, hey, ich habe hier was Neues für euch.
00:35:18: Aber das Ganze drumherum mit diesen verfälschten Bildern, mit diesen Fake Accounts.
00:35:24: Das sind einfach so viele negative Dinge, wo ich mir denke, boah, schade, dass das diese Richtung genommen hat.
00:35:29: Ja, finde ich auch.
00:35:30: Vor allem ist es ja nicht mehr so aufzuhalten.
00:35:31: Aber da höre ich ein bisschen raus, weil dir eigentlich kannst du doch froh sein, dass du DSDS zu einer Zeit gemacht hast, wo das noch nicht so schlimm war.
00:35:38: Also stell dir vor, du hättest jetzt DSDS zehn Jahre später gemacht, dann hättest du ja ein Instagram-Account gebraucht, ein Facebook-Account, wahrscheinlich noch TikTok.
00:35:45: Das hättest du ja alles bespielen müssen und dadurch... Bist du ja noch angreifbarer, also auch was Shitstorms angeht.
00:35:51: Du hattest ja dann nur Facebook, so halb.
00:35:55: Ja, ja, das stimmt.
00:35:57: Obwohl, wäre es zehn Jahre später gewesen, wäre ich ja gar nicht mehr hingegangen.
00:36:00: Also ich hab ja immer gesagt, bis dreißig versuche ich es, ja, und sollte es bis dahin nicht geklappt haben, dann werde ich es auch nicht weiter versuchen, mit Musik meine Brötchen zu verdienen.
00:36:09: Und von daher kann ich vor Glück reden, dass es dann mit sechsundzwanzig funktioniert hat.
00:36:13: Oder ich bin ja während der laufenden Staffel sechsundzwanzig geworden.
00:36:16: Ich weiß nicht, wo du hingegangen bist zu den Castings.
00:36:20: Weil du ja auch Jobs gelernt hast.
00:36:22: Deswegen bist du ja auch so ein bescheidener, netter Künstler.
00:36:25: Weil du eben auch ein normales Menschenleben vorher hattest.
00:36:28: Und dich wird sechzehn.
00:36:30: Jetzt fliegen die Schlüpfe auf die Bühne.
00:36:32: Und du hast vorhin, wir haben hinter den Kulissen gesprochen, wegen unseren Ohren.
00:36:35: Es gibt mir ein paar Leute, die werden schon taub.
00:36:37: Liebe Grüße, Antonia Lasch.
00:36:39: Und du hast gesagt, du musstest in deiner Schreinausbildung auch einen Hörtest machen.
00:36:44: Und deswegen jetzt bis heute ... Nimmt es quasi dich ja auch auf deinem Bühnenauftritt, du brauchst immer mehr Bass quasi zum Hören, oder?
00:36:52: Ja, tatsächlich ist es so, durch die Berufsgenossenschaft musste ich damals mit siebzehn Jahren schon einen Hörtest machen, weil als Schreiner arbeitste auch mit lauten Maschinen und so weiter und so fort.
00:37:02: Und da war es schon festgestellt, dass meine Besse schon in Mitleidenschaft gezogen sind.
00:37:06: Oh, okay.
00:37:07: Mit siebzehn schon.
00:37:08: Ja, aber es war für mich noch alles, ich hätte es jetzt kaum gemerkt.
00:37:13: Aber wahrscheinlich war ich immer direkt vor der Box stand der Disco, weil ja damals gab es ja noch Discos und da war ich sehr gerne.
00:37:21: Aber letztendlich muss ich auch feststellen in den letzten fünfzehn Jahren.
00:37:25: hat sich auch so einiges geändert, weil ich habe ja vorher auch schon Musik gemacht, aber hatte da Monitorboxen auf der Bühne.
00:37:31: Dann kam DSDS durch die ganzen Bühnen aufbauten und so ist es halt viel praktikabler, nicht mit Monitorboxen aufzutreten, sondern mit in ihrem Monitoring, also mit den Kopfhörern.
00:37:41: Und da habe ich dann festgestellt, ey, du wirst gar nicht mehr abgelenkt, du hast einen super Klang.
00:37:46: Und seit DSDS, glaube ich, kann ich an einer Hand aufzählen, wann ich mit Monitorboxen aufgetreten bin.
00:37:52: Ja, stimmt.
00:37:52: Du hast immer deinen In-Ear-Set mit, ne?
00:37:54: Genau, richtig.
00:37:55: Weil mein Techniker kann mir darüber ein paar Sachen sagen, wenn ich die Reihenfolge nicht beweist, dann sagt er mir das schon mal, oder wenn jetzt irgendwie Special Events sind, du musst das und das erwähnen oder der und der muss erwähnt werden, dann kann er mir das schon mal übers Euer Flüstern und ich höre mich einfach viel besser.
00:38:09: und die Musik.
00:38:10: Und auch da hat er schon gesagt, damals schon gesagt, boah, du brauchst aber ein großes Eingang, lautes Eingangssignal, ne?
00:38:16: So, und da sage ich so lange ich noch hinten an meinen Bodypacks, so nennt sich das, noch was aufdrehen kann, ist noch alles im guten Bereich.
00:38:24: Es wird jedes Jahr ein bisschen mehr aufgedreht.
00:38:26: Das ist tatsächlich so, ne?
00:38:28: Du hast ja auch sehr laute Musik, aber das ist auch ein bisschen so Trend geworden, ne?
00:38:31: Mit den In-Ears.
00:38:31: Mein Papa regt sich darüber immer auf in den TV-Schuss und sagt, früher sind die auch ohne diese riesen Dinger im Ohr aufgetreten und mittlerweile siehst du ja fast jeden Ekt auch im Fernsehen mit diesen sehr fregnanten Kopfhörer, so sieht es ja aus.
00:38:46: Aber das machen mittlerweile wirklich ... Alle irgendwie gefühlt, ne?
00:38:49: Weil ihr wahrscheinlich mehr euch dann auf euren Auftritt konzentrieren könnt, oder?
00:38:53: Für den Line mal erklärt?
00:38:55: Ja, also letztendlich hat es mehrere Faktoren, warum die in ihr es halt praktisch sind.
00:38:59: Auf der einen Seite hast du halt direkt den Sound auf dem Ohr.
00:39:02: Das heißt, wenn du jetzt gerade auch sehr anstrengende Songs hast, wo du sehr hoch singen musst, sehr powerful singen musst, dann singst du doch noch mal entspannter, weil du deine Stimme direkt vorm Ohr hörst, als über Monitor boxen.
00:39:13: So, das ist Punkt eins.
00:39:14: Punkt zwei ist natürlich, wenn du irgendwo bist, wo eine große Geräuschkulisse ist, viel Publikum um dich herum, die Indias tragen ja Steffi und ich zum Beispiel auch bei den Moderationen, dann ist es einfach viel besser, wenn du ein abgeschlossenes System hast, weil wenn die Regie... Mit uns spricht, würde es die sonst gar nicht verstehen.
00:39:31: Damals war es so, da hat die Regie sich einfach irgendwie reingeschaltet und das ganze Publikum konnte hören, was die Regie wollte.
00:39:37: Das macht man ja jetzt nicht mehr.
00:39:39: Jetzt bekommt das so die Moderatorin zu hören und von draußen bekommt es keiner mit.
00:39:42: Oder halt, das Bühnenbild, die Bühnenbilder sind ja mittlerweile viel aufwendiger geworden als damals.
00:39:49: Also es gibt es Falltüren, es gibt es irgendwelche Aufbauten und da würden die Monitorboxen auf der Bühne einfach total stören.
00:39:55: Das ist der nächste Punkt.
00:39:56: Das stimmt.
00:39:57: Dann ist das Problem, hast du eine Bühne, eine Riesen-Live-Show und läufst mit dem Mikrofon zu nahe in der Monitorbox, geht zurück, Rückkopplung.
00:40:04: Stimmt,
00:40:04: das ist ja auch so ein... Man reicht
00:40:05: da ein oder andere schon gehört, deswegen dann an zu piepen und so.
00:40:07: Und das will man in keiner Fernsehshow haben.
00:40:10: Das will man auch mal abgesehen auf Fernsehshow oder nicht.
00:40:12: Bei einer großen Produktion möchte man solche Störungen einfach nicht haben.
00:40:16: Deswegen hat man im Laufe der Jahre einfach gesagt, also Monitoring im... Also direkt am Kopf ist viel besser als die Monitorboxen auf der Bühne.
00:40:25: Gut,
00:40:25: also für alle, die sich das da draußen auch öfter fragen.
00:40:27: Und ja, früher konnten die Rockstars auch ohne diese Sachen singen, aber auch da gehen wir halt in eine modernere Richtung und in eine sichere Richtung, in dem man eben keine Reckopplungen hat.
00:40:36: Und du hast ja schon gesagt, viel erwartet uns ja musikalisch in diesem Jahr, eine Album kommt von dir, dein Sound kommt und du bist ja live technisch auch wieder extrem ausgebucht, wie immer.
00:40:46: Und was ich bei dir so toll finde, das hatte ich auch mit der Natalie hier als Thema.
00:40:50: ist ja live gesungen.
00:40:51: Wir haben uns da auch auf Mallorca schon drüber unterhalten, dass dir es ja so unfassbar wichtig ist, live zu singen.
00:40:57: Du hast oft ein Techniker dabei, du hast deinen in-ear Monitoring bei.
00:41:01: Und du singst vor allem extrem hoch, du hast auch live keine Angst vor den hohen Tönen.
00:41:06: Und das finde ich bei dir so ... Na ja, man merkt die Angst nicht, beziehungsweise selbst, wenn der Ton vielleicht mal nicht ganz oben ist, dann ist das auch nicht schlimm, weil man hört einfach, dass du live singst.
00:41:17: Und viele sind ja mittlerweile Sänger oder Sängerinnen und singen ja trotzdem High-Playback oder Voll-Playback.
00:41:23: Und du denkst so, warum denn?
00:41:24: Dann macht doch einen anderen Job, wenn du nicht singen kannst.
00:41:26: Ich meine, live ist doch live.
00:41:28: Dafür macht ihr doch den Job.
00:41:29: Ja, sehe ich genauso.
00:41:30: Da hatten wir uns ja breit drüber unterhalten.
00:41:32: Also ich halte es halt wirklich für ein großes Problem, dass so viele, so viele Künstler nachappen, die eigentlich gar nicht singen können.
00:41:39: Ja, also wenn du nicht singen kannst, dann lass es doch.
00:41:42: Also ein Schreiner, der keinen Schrank bauen kann, ist ja auch kein Schreiner.
00:41:45: Also weiß ich nicht.
00:41:48: So und ich bin ja damals zu DSDS gegangen und da mussten wir auch live singen.
00:41:52: So und letztendlich auch da war nicht jeder Ton vielleicht sauber, nur Es ist halt ein Handwerk und ich bin einfach der Meinung, dass wenn Leute Eintritt dafür bezahlen, jemanden zu sehen, der auf der Bühne steht, dann sollten sie auch das Recht haben, ihn live zu hören.
00:42:06: Weil sonst können sie sich letztendlich auch zu Hause einfach ein Videoclip reinziehen, haben sie es selber.
00:42:10: Ich sing ja gerne.
00:42:12: Also das ist ja die Sache.
00:42:13: Es macht da viel mehr Spaß, wenn mein Halfplayback läuft und ich ziehe das Mikrofon weg und lasse die Leute singen und meine Stimme läuft halt nicht mit.
00:42:21: Und das macht es halt irgendwie aus.
00:42:24: In Bezug nehmt auf die hohen Töne.
00:42:26: Man hat halt festgestellt im Studio, der Norm hat ein gutes Arrangement und höher hört sich immer besser an.
00:42:33: Es ist total anstrengend, gerade bei manchen Songs, wo man so wirklich am Limit ist.
00:42:36: Aber wenn man es dann gepackt hat, dann denkt man auch, yes, haste hinbekommen und es knallt einfach mehr, ne?
00:42:43: Ja, es klingt auch geil.
00:42:43: Es klingt halt wirklich gut und du triffst ja es ja selbst, weil mit singen ganz schwierig.
00:42:47: Also du hast ja Songs, wenn man da mit singt, einfach nur oder auf dich drauf singt, im Auto eskalieren, denkt man dann so, oh Gott, wie kommt der denn da hoch?
00:42:55: Ich komm da auch nicht hin in diese Tonlage.
00:42:58: Also das ist schon krass.
00:42:59: Ja, das ist natürlich auch alles Training irgendwie, ne?
00:43:02: Also ich würde behaupten, ich kann jetzt höher singen als damals tatsächlich.
00:43:07: Und das ist natürlich, weil ich halt auch wirklich sprügel mich dann dahin.
00:43:11: Wie gesagt, nächste Woche bin ich wieder im Tonstudio.
00:43:12: Ich fange jetzt gleich nach unserem Call an, die Songs in Dauerschleife durchzugehen und dann im Studio, da guckt man dann halt auch.
00:43:20: Ist der hohe Ton jetzt super oder gehen wir doch einen halben Ton tiefer?
00:43:23: Ja, man trainiert das.
00:43:25: Also jetzt gerade auch für den siebten Dritten für mein Konzert.
00:43:27: Da werde ich ja auch alte Sachen singen, die man schon Ewigkeiten nicht mehr von mir gehört hat.
00:43:31: Da habe ich auch gemerkt, weil ich gewisse Dinge einfach nicht mehr regelmäßig gesungen habe.
00:43:35: Muss ich da selber erst mal noch mal reinkommen?
00:43:37: Wie musst du da die Technik anwenden?
00:43:38: Wie musst du da stützen?
00:43:39: Wie musst du in die Kopfstimme gehen?
00:43:41: Das ist dann einfach eine Übungssache, ne?
00:43:43: Also Learning by Doing.
00:43:45: Und hast du einen Vocalcoach oder machst du das selber mit verschiedenen Programmen dieses Stimme trainieren und fit?
00:43:50: Wenn ich meine, das ist ja auch Muskel und der bildet sich ja auch zurück oder wird halt, wie du ja sagst, auch besser, wenn man den viel trainiert und manche haben ja sogar auch immer einen Vocalcoach oder Übungen.
00:43:59: Also es ist schon krass für mich festzustellen, die Wintermonate, wenn ich weniger Auftritte mache, da geht wirklich die Stimmleistung irgendwie runter.
00:44:08: Zumindest ist mein persönliches Empfinden.
00:44:10: Und wenn ich mich jetzt wieder daran gebe und jetzt wieder mehr Auftritte hintereinander habe, zwei, drei, einem Abend oder so, ist die Stimme viel besser trainiert.
00:44:19: Und damals ist es so gewesen, dass ich mit siebzehn Jahren eine klasche Gesangausbildung gemacht habe.
00:44:23: Meine Eltern haben mir die spendiert quasi im Aachener Theater.
00:44:26: Und ich habe vor ein paar Jahren tatsächlich dann nochmal bei der Music Academy in Aachen, habe ich das ganz nochmal aufrichten lassen.
00:44:34: Da bin ich dann nochmal für ein halbes Jahr jede Woche hin.
00:44:36: Hab den was vorgesungen, wir haben die Tonleiter rauf und runter und einfach die Technik noch mal ein bisschen aufgefricht, damit ich auch für mich noch mal von außen jemanden beobachten lasse.
00:44:45: Ist das alles richtig, wie ich das mache?
00:44:47: Wie kann ich es noch ein bisschen einfacher machen?
00:44:49: Und es gibt ja halt so gewisse Tricks auch in der Vorstellung vom mentalen her, weil eigentlich kann der Körper viel mehr, als man sich selber zutraut, auch im Gesang.
00:44:59: Und wenn ich zum Beispiel ganz hoch und lang singen muss, dann stelle ich mir immer vor, dass ich quasi übers Ufer auf die andere Seite singen muss.
00:45:07: Und durch diesen Bogen, den man sich vorstellt, singst du automatisch schon ganz anders und kommst hin.
00:45:12: Das sind so kleine Tricks, die muss man sich dann auf der Bühne versuchen, auch so vorzustellen.
00:45:17: Und wenn ihr das vorstellt, dann kommst du halt auch mit dem Ton dahin.
00:45:20: Und das sind so kleine Kniffe und kleine Tricks, die frische ich dann alle paar Jahre auch bei so einer Academy noch mal auf.
00:45:26: Und die wende ich dann hier zu Hause an, klar.
00:45:28: Sehr gut, das werden wir dann auch hören am siebten.
00:45:31: Merz, wie das klingt.
00:45:32: Oh
00:45:32: mein Gott.
00:45:32: Noch ein bisschen Druck aufbauen.
00:45:33: Ja, ein bisschen
00:45:34: Druck aufbauen.
00:45:35: Ich werde das genau verfolgen.
00:45:36: Wir werden es hier auch dann mit streamen.
00:45:37: Ein bisschen, mal ein paar Ausschnitte.
00:45:39: Und ja, ich eskaliere bei der E. Du bist übrigens mein Top-Artist, zwanzig, fünfundzwanzig gewesen, in meinem Amazon-Music-Account.
00:45:46: Oh.
00:45:47: Oder mir angezeigt hat, dein Top-Artist ist noch mehr lang, also ich habe am meisten deine Songs gestreamt.
00:45:52: Wow, da muss ich jetzt nachlegen.
00:45:54: Das ist so bleibt.
00:45:55: Da muss ich nachlegen.
00:45:55: Ja,
00:45:55: da muss ich jetzt nachlegen.
00:45:57: Ich habe ja so eine Playlist mit Favourites und da bist du ja, glaube ich, mit fünf, sechs Titeln bei und die laufen ja bei mir echt oft, weil ich ja wirklich grad verdammt.
00:46:03: noch mal warum.
00:46:04: Das ist ja wirklich eskalativ mein Lied.
00:46:07: Wo ich so denke, ja, der noch mit langen besingt dein Leben.
00:46:09: Schön.
00:46:12: Kannst du dann auch was streamen?
00:46:13: Also du musst bleiben in diesem Schlagerniveau, ne?
00:46:15: Du weißt, wohin der Kurs geht.
00:46:17: Wir wollen immer eskalieren.
00:46:20: Keine Sorge, also ich bleibe da.
00:46:23: Sehr gut.
00:46:24: Und wer weiß, vielleicht werde ich ja auch an diesem Abend etwas Neues präsentieren.
00:46:28: Oh,
00:46:29: er macht schon Lust auf.
00:46:30: Gibt es eigentlich noch Tickets?
00:46:31: Nee, du bist ausgebucht, ne?
00:46:33: Ja, wie soll ich das erklären?
00:46:35: Es gibt noch Tickets.
00:46:36: Eigentlich wären wir ausgebucht gewesen.
00:46:38: Das ganze Thema kam auf, als meine Technikjungs zum Schlagercafé gefahren sind, um ihre Aufbauten zu checken.
00:46:45: Ich habe gesagt, ich will es ein bisschen anders machen.
00:46:47: Ich möchte natürlich, das Schlagercafé ist super ausgestattet.
00:46:49: Die haben schon eine tolle Technik vor Ort, eine schöne Bühne, LED-Wall.
00:46:53: Aber ich wäre nicht enorm, dass wenn ich ein Konzert gebe, muss natürlich noch ein bisschen was dazugebaut werden.
00:46:58: Ja, also ich möchte natürlich einen Steg haben.
00:47:01: Auch, ne?
00:47:02: So, und das hat man sich alles so schön ausgemalt.
00:47:04: Und dann sind die dann dahin, haben das alles abgemessen und so weiter und so fort.
00:47:07: Und dann kam halt schon ein Verantwortlicher vom Schlagercafé.
00:47:10: Und er hat gesagt, ah so, wollt ihr das machen und da soll ein Steg und da soll das, dann müsst ihr jetzt... Stoppen.
00:47:15: also dann seid dann seid ihr jetzt ausverkauft.
00:47:17: wir können nicht mehr leute rein lassen.
00:47:19: So daraufhin haben wir gesagt was.
00:47:21: ich möchte aber noch mehr leuten die möglichkeit geben dass jetzt kommen können.
00:47:25: damit haben wir jetzt nicht gerechnet und jetzt haben wir wieder zurückgebaut haben jetzt den steck verkleinert haben jetzt andere sachen noch weggelassen und damit haben wir jetzt doch noch ein paar tickets.
00:47:36: aber wir sind halt sehr begrenzt.
00:47:37: wie wo wir jetzt genau stehen weiß ich gar nicht gar nicht gerade aber ja also wer noch möchte schnell.
00:47:43: Schnell,
00:47:44: schnell, schnell.
00:47:45: Und abschließend, bevor wir gleich Tschüss sagen, möchte ich natürlich auch noch eine private Frage stellen.
00:47:49: Wir haben mir sehr viel über Musik geredet und auch Kritik geübt.
00:47:51: Das ist ja auch sehr schön.
00:47:53: Aber jetzt bist du ja auch zweifacher Papa.
00:47:55: Ich weiß, es war ja langen Wunsch.
00:47:56: Wir hatten das ja oft das Thema.
00:47:58: Und jetzt angekommen, oder?
00:48:00: Mit Töchterchen, Sohnemann, Frau.
00:48:03: Jetzt habe ich noch einen langen.
00:48:04: oder sagst du mir jetzt, es kommen noch drei Kinder demnächst.
00:48:07: Also ich sage ehrlich, als ich die Kleine auf dem Arm hatte nach der Geburt, habe ich gesagt, boah, so ein drittes, na wie schön, wie süß.
00:48:13: Aber ich muss auch jetzt realistisch sein.
00:48:16: Ein Kind ist kein Kind, zwei Kinder sind viele Kinder.
00:48:18: Es ist natürlich organisatorisch schon eine andere Herausforderung.
00:48:22: Verena arbeitet ja auch schon seit Monaten wieder im Homeoffice, ist einmal die Woche in Köln.
00:48:28: Ich bin jetzt viel unterwegs, auch unter der Woche wegen den ganzen Produktionen und so was.
00:48:32: Und das ist natürlich schon eine andere Herausforderung.
00:48:34: Aber ich möchte die Kleine nicht mehr missen.
00:48:36: Ich bin froh, dass es geklappt hat.
00:48:38: Und auch da hatte ich ja einen Ziel.
00:48:41: Also bis zu meinem vierzigsten Lebensjahr muss es passiert sein mit den zweiten, ansonsten ist für mich Schicht im Schacht.
00:48:45: Das muss ja jeder für sich entscheiden, aber ich habe immer gesagt, ich möchte nicht erst so spät nochmal Papa werden.
00:48:50: Und es hat funktioniert.
00:48:52: und tatsächlich ist sie heute... Drei Schritte alleine gelaufen.
00:48:57: Die hat ja so so ein Gehwegelchen und hat sich losgelassen, ist dann drei Schritte gelaufen und hat sich dann wieder hinplumpsen lassen.
00:49:03: Mich wird es nicht, wo, wenn sie diese Woche anfängt zu laufen.
00:49:06: Das sind natürlich so die Wunder, die erlebt man dann einfach, wenn man Kinder hat und das ist einfach so schön.
00:49:11: Und ja, wir sind angekommen, würde ich sagen.
00:49:13: Toll.
00:49:13: Ach, da hattest du dir auch ein Ziel gesetzt, das wusste ich gar nicht.
00:49:15: Mit der siehst du, Ziele setzen sind doch manchmal ganz gut.
00:49:18: Ja, Ziele setzen sind manchmal ganz gut.
00:49:21: Aber ja, sagen mal so, in Bezug auf Kinder sollte man ja sagen so und so und so und so.
00:49:27: Aber ich wollte halt, ich will mich ja nicht um Kopf und Kragen reden, aber ursprünglich wollte ich ja gar keine Kinder.
00:49:34: Ach, wirklich?
00:49:35: Hat sich das geändert, ja?
00:49:36: Ja, und ich wollte ja auch nie heiraten.
00:49:39: Durch Verena hat sich mein komplettes Leben verändert.
00:49:41: Also DSDS hat mein Leben verändert.
00:49:43: Durch DSDS habe ich meinen Plattenvertrag bekommen, meinen ersten.
00:49:46: Ich habe meine Frau kennengelernt.
00:49:48: Auf einmal wollte ich doch heiraten.
00:49:50: Mit der Heirat kam auf einmal doch der Wunsch zu einem Kind.
00:49:53: Und vielleicht ein zweites.
00:49:54: Und letztendlich hat sich ja alles irgendwie gewandelt.
00:49:59: Aber was mir schon wichtig war, als ich dann gesagt habe, doch, ich könnte mir mittlerweile doch vorstellen, Papa zu werden, dass ich auf jeden Fall keinen Anführungszeichen alter Papa.
00:50:07: sein möchte.
00:50:08: Und ja, das habe ich für mich eingehalten.
00:50:12: Aber das sieht ja jeder auch anders.
00:50:14: Wenn man
00:50:15: jetzt an Matthias denkt zum Beispiel.
00:50:17: Das muss ja auch jeder am Ende für sich selbst entscheiden.
00:50:20: Es gibt ja da keine und bei Männern ist es ja auch nicht so begrenzt wie bei Frauen.
00:50:23: Da wird es ja dann irgendwann schwieriger, muss man ja auch sagen, biologischer Natur.
00:50:26: Aber es ist doch schön, wenn das so ... Aber Wahnsinn, da war ja DSDS wirklich für dich so der Startpunkt für Norman Langen, zwei Punkt Null quasi, nochmal so ein ganz neuer Lebensabchnitt, wenn sich ja alles geändert.
00:50:37: Ja, beim DSDS hat komplett mein Leben auf den Kopf gestellt, komplett in die Richtung gelenkt, wo ich hin wollte.
00:50:44: Vor DSDS war das ja wirklich eine Achterbahnfahrt aller möglichen Gefühle und auch Jobs.
00:50:50: Also die Schreinausbildung, worüber wir eben gesprochen hatten, die habe ich dann nach der Zwischenprüfung abgebrochen, weil ich so schlecht war, weil ich einfach bis morgens sieben Uhr in Tonstudio war mit meinen Jungs und wir haben da Mucke gemacht und dann kam ich zu spät zur Arbeit, zu spät zur Berufsschule.
00:51:05: Und es war einfach nur ... die Hölle.
00:51:07: So und letztendlich hat man dann gesagt, das kriegt ihr nie mehr aufgeholt.
00:51:10: Also am besten wäre es, wenn ihr die Ausbildung komplett sein lässt.
00:51:14: Aber das Problem war damals, dass wir Jungs einfach nur das Tonstudio nachts benutzen durften, weil tagsüber halt Produktionen da waren.
00:51:21: Da wir ja keine Kohle hatten, haben die gesagt, ihr dürft das so benutzen, aber dann halt nur nachts.
00:51:25: Und ja, das zog sich ja wie ein roter Faden durch mein Leben bis zu meinem fünfundzwanzigsten Lebensjahr.
00:51:31: Bis dann DSTS gesagt hat, okay, wir geben dem Schlagerfuzi jetzt mal die Chance.
00:51:36: Zum Glück.
00:51:37: Und seitdem haben wir dich seit fünfzehn Jahren und das ist auch gut so.
00:51:40: Und ich freue mich auch auf die nächsten fünfzehn Jahre mit dir.
00:51:42: Ich freue mich sehr auf den sieben März.
00:51:44: Da sehen wir uns dann erstmal und eskalieren zusammen und feiern dich.
00:51:47: Gucken wir mal, ob ich dein Geburtstag wirklich im siebten in meinem Handy hab dich erwacht.
00:51:52: Das irritiert mich jetzt gerade.
00:51:55: und geknuddelt und dann hören wir uns spätestens hier wieder, wenn dein Album kommt, würde ich sagen, weil wir haben noch sehr viele andere Themen.
00:52:01: So machen wir
00:52:01: es.
00:52:01: So machen wir's, da freu ich mich.
00:52:03: Vielen
00:52:03: lieben Dank, bis bald.
00:52:05: Ich hab zu danken, Annika, mach's gut.
00:52:07: Tschüss.
00:52:09: Ich weiß, warum ich noch mal so gerne hab.
00:52:11: Wer großartiger Künstler, hat mich sehr beseelt.
00:52:14: dieses Gespräch.
00:52:15: Da waren auch sehr viele spannende Infos für alle Schlagerfans mit dabei.
00:52:19: Und kommende Woche, da bin ich zurück mit neuem Starbesuch.
00:52:22: Wahrscheinlich aus Österreich, so wie es im Moment aussieht.
00:52:26: Dann schaltet ihr bitte wieder ein und bis dahin geht drauf auf antenneschlager.de.
00:52:30: Dort könnt ihr gerne mir auch eine E-Mail schreiben oder eine Nachricht hinterlassen mit ein bisschen netten Worten oder vielleicht auch eurem Wunschgast.
00:52:37: Versuche ich dann auf jeden Fall einzuladen, ihn oder sie.
00:52:41: Und wenn ihr Fragen habt an paar Stars, dann auch die an uns gerne senden.
00:52:45: Demnächst kommt zum Beispiel noch die Jungs von Fantasy, Tim Peters wird noch bei mir sein und vielleicht sogar auch noch Maite Kelly.
00:52:51: Also fragen gerne zu uns und ich freue mich dann auf die nächste Woche mit euch.
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