Dennis Wilms: „Leben und leben lassen – das fällt vielen schwer!“

Shownotes

Im Antenne Schlager Star-Talk ist Multitalent Dennis Wilms zu Gast! Viele kennen ihn aus dem Tigerenten Club oder aus spannenden TV-Dokus. Er ist auch Buchautor, Podcaster, Produzent – und ein echter Vollblutmusiker und Schlagersänger aus Leidenschaft. Bei einem so interessanten Lebensweg schaut Moderatorin Anika Reichel natürlich ganz genau hin. Auf seine Anfänge als Schülerband-Sänger über den TV-Moderator bis zurück zur Musik 🎶

Dennis erzählt von seinen Reisen rund um den Globus 🌍, von Doku-Drehs in Moskau, Israel und anderen Teilen der Welt – und warum ihn die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn 🚂 bis heute nicht loslässt. Er spricht darüber, wie diese Erfahrungen ihn geprägt haben und was für ihn immer ein wichtiger Antrieb ist. Und privat? Wie funktioniert eine Künstler-Fernbeziehung zwischen Kiel und Berlin? Warum setzt Dennis auf klare Regeln in den sozialen Netzwerken 📱 – und wie geht er mit Gegenwind um, der zwangsläufig kommt, wenn man in der Öffentlichkeit steht?

Natürlich geht es auch viel um seine Musik: um ehrliche Songtexte, Selbstironie und warum guter Schlager für Dennis mehr ist als einfache Floskeln. Außerdem verrät er, wie ihn eine Finca auf Mallorca ☀️ zurück zur Musik geführt hat – und warum „Leben und leben lassen“ für ihn zur gelebten Lebensweisheit geworden ist. 🎧 Hör rein und sag uns, wie dir die Folge gefallen hat!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich freu mich auf eine neue Folge und auf diesem Mann habe ich mich wirklich sehr gefreut, denn er ist ein Allround Talent, wie ich so gerne sage.

00:00:07: Er kann wirklich alles.

00:00:08: Angefangen hat er mit Musik, dann kam er relativ schnell zum Radio und dann zum Fernsehen.

00:00:13: Viele von ihnen kennen ihn aus dem Tigerenden Club oder von seinen Wissensmagazin.

00:00:17: Die Rede ist von Dennis Wilms.

00:00:19: Seit vielen Jahren hat er mittlerweile auch einen Podcast mit Connea Pauletto und ist auch im Schlager erfolgreich unterwegs.

00:00:25: und über all diese Themen werden wir sprechen über die lange TV-Ki.

00:00:29: der Weg zum Schlager und wir am Ende mit dem Team Düsseldorf zusammen kam.

00:00:33: Also mit Tim Peters und Daniel Sommer, die er seine Produzenten sind.

00:00:37: Dass er seine Lieder in zwanzig Jahren gerne immer noch singen würde wollen, das erzählt er uns auch.

00:00:42: Weshalb es vor allem für ihn auch auf den Text ankommt.

00:00:45: Er schreibt nämlich all seine Songs selber.

00:00:48: Dann geht's ums Duet mit Anni Perker um wahre Freunde und über Shitstomps bei Social Media.

00:00:53: Denn wie sagt Dennis im Gespräch so schön?

00:00:55: Bei ihm auf seiner Seite herrscht nur Liebe.

00:00:58: Hört selbst hier das Gespräch mit Dennis Wilms.

00:01:02: Ich

00:01:02: aber heute wieder Besuch im Studio.

00:01:04: Ich freue mich ja sehr.

00:01:05: Es ist wirklich mein schönstes, die Stars zu interviewen.

00:01:07: Und bei diesem Star kann ich nicht nur Star sagen, sondern eigentlich ist ja auch ein Freund geworden in den vergangenen Jahren.

00:01:12: Und das sind aber die größten Herausforderungen, weil man überleben muss, was darf man erzählen und was nicht.

00:01:17: Dennis Wilms ist da.

00:01:18: Hallo.

00:01:18: Hallo Annika, danke für die Einladung.

00:01:20: Ich freue mich sehr.

00:01:21: Ich freue mich auch.

00:01:22: Wir hatten ja schon mal ein Gespräch und wir haben uns ja vor, Ich weiß nicht, ob es dir auch so geht, dass man so zeitlos lebt.

00:01:27: Ich weiß gar nicht mehr, wann es war.

00:01:28: Vor drei Jahren?

00:01:29: Kann das sein, auf einer Schlagerreise kennengelernt?

00:01:31: Es müssten schon drei Jahre sein.

00:01:34: Ja, ein bisschen mehr, dreieinhalb.

00:01:35: Ich hab dich ja auch anmoderieren dürfen und dann haben wir uns wirklich so über die Zeit kennen und lieben gelernt durch Anni Perker und eurem erfolgreichen Duett.

00:01:43: Manchmal kann man einfach sagen, es ist im Match.

00:01:45: Da menschelt das einfach zwischen den Leuten.

00:01:48: So war das bei uns.

00:01:49: So war das bei uns und inzwischen treffe uns auch privat.

00:01:51: Ja, das ist toll,

00:01:52: weil

00:01:53: du ja jetzt auch ein bisschen ... wohnst du ja in Kiel, ne?

00:01:56: Ja.

00:01:56: Wieder.

00:01:57: Ich habe

00:01:57: viel woanders gewohnt, aber vor zehn Jahren bin ich wieder nach Kiel gezogen.

00:02:01: Und jetzt pendelst du aber der Liebe wegen zwischen Kiel und Berlin.

00:02:04: So ist das.

00:02:05: Immerhin und her.

00:02:05: Immerhin und her.

00:02:06: Und das funktioniert.

00:02:07: Du hast ja auch ein Song, der ist fünfhundert Kilometer, den hören wir vielleicht noch.

00:02:10: Der ist ja wieder ganz fünfhundert, sonst glaube ich nicht.

00:02:12: Kiel Berlin, so dreihundert oder so.

00:02:14: Ja, über so dreihundert, siebzig oder sowas, ne?

00:02:16: Du

00:02:17: suchst dir das immer aus, so die Sachen, wie

00:02:18: sagt ihr?

00:02:19: Ist sie genauer, wo die Liebe hinfällt.

00:02:20: Man kann sich das ja nicht aussuchen.

00:02:23: Aber ich habe eigentlich mit Fernbeziehungen recht gute Erfahrungen gemacht.

00:02:27: Ich hatte mir zwar geschworen, dass das so schnell nicht wieder vorkommt, aber es ist so.

00:02:30: viel zu den Vorsätzen.

00:02:32: Ich glaube auch immer, es ist wie flexibel die beiden Partner sind bei Fernbeziehung.

00:02:36: Ich glaube, es ist nicht die Fernbeziehung an sich.

00:02:38: Aber wenn man jetzt in so einem vierzig Stunden Job zum Beispiel festhängt, der irgendwie Montag bis Freitag neun bis siebzehn Uhr ist, ich glaube, dann wird Fernbeziehung tricky.

00:02:45: Wenn man aber, wie ich sage, so ein Künstler Freigeist ist, wie wir ja auch so ein bisschen, wo man ja rein theoretisch auch sagen könnte, auch kommen.

00:02:51: Wir treffen uns für den Podcast.

00:02:52: Dreiundzwanzig Uhr, weil wir es fühlen.

00:02:54: Geht ja alles.

00:02:55: Und wir sind ja beide viel unterwegs.

00:02:57: Insofern treffen wir uns ja dann auch on the road.

00:02:59: Wenn du jetzt die ganze Zeit nur in Berlin oder nur Kiel wärst, dann wärst glaub ich auch noch mal was anderes.

00:03:04: Aber da wir beide viel unterwegs sind, gibt's da viele Schnittmengen in den Städten, wo wir uns treffen können.

00:03:10: Sehr gut.

00:03:10: Hast du deine Liebe offiziell gemacht eigentlich mittlerweile?

00:03:12: Ja, auf Social Media?

00:03:13: Also weiß man, wer die Frau an deiner Seite ist?

00:03:15: Ja, das hast du, also ich weiß es ja eh, aber du hast das offiziell.

00:03:17: Ja, wir haben ein bisschen damit gewartet, aber wir haben es offiziell gemacht, ja.

00:03:20: Genau, wenn wir nämlich sagen, ist auch eine Dame, die man im Schlager kennt, Schlagersängerin, wird sie übertituliert, den weh, den stimmt nicht so ganz.

00:03:27: Und meine Frau,

00:03:28: sie

00:03:29: ist nicht nur ein Schlagersängerin, wird sie tituliert, sondern auch meine Frau.

00:03:32: Ja, das ist ja toll, also Hauptsache die Schublade

00:03:35: stimmt,

00:03:35: Verlohung, alles übersprungen.

00:03:36: Willst du uns was sagen an dieser Stelle?

00:03:38: Nein, nein.

00:03:39: Und sie ist auch klassisch eigentlich nicht Schlagersängerin, ja irgendwie schon, weil Sinduo hat mit ihrem Papa, aber wir sehen sie auch bei Howard Carpendale, habe ich sie oft gesehen im Backwound als Sängerin und bei ganz vielen anderen auch.

00:03:48: Also Schlagersängerin ist eigentlich ein bisschen falsch das Wort.

00:03:51: Ja, da wird Gregor Meile sich jetzt wahrscheinlich einschalten, weil sie spielt auch in der Gregor Meile Band und also sie ist nicht auf Schlager festbewegt.

00:03:59: Fixiert.

00:04:00: Sie kann alles.

00:04:00: Aber ist es vielleicht auch ein Vorteil, dass ihr beide der Musik quasi euer Herz verschrieben habt, kann schon ein Vorteil sein, ne?

00:04:06: Weil der andere die Leidenschaft dann auch ein bisschen mehr nach.

00:04:10: Wir können natürlich gegenseitig komplett nachvollziehen, was der andere gerade macht oder wie es ist, wenn man abends eine Show spielt und dann eben nicht gleich ins Hotel ins Bett geht, sondern noch mal irgendwie ein Absackerbierchen trinkt mit den Kollegen.

00:04:21: und wir kennen die Abläufe ganz gut.

00:04:24: Und wir sind, wie gesagt, beide viel unterwegs und das ist absolut vom Vorteil.

00:04:29: Es ist aber die erste Beziehung, die ich so führe.

00:04:32: Also ich hatte noch nie jemanden aus der Branche.

00:04:34: Das ist das allererste.

00:04:35: Wirklich?

00:04:36: Ja, ich habe das irgendwie immer vermied ... Und jetzt muss ich aber sagen, eigentlich ganz cool.

00:04:40: Vielleicht

00:04:41: sollte ich mich auch mal in der Branche umgucken, aber mir fällt da keiner ein, wenn ich so sage, mich fragt zwar immer jemand, ob du lernst auch so viele Leute kennst, ja aber keiner, der mich interessiert, das ist ja auch schwierig.

00:04:50: Aber es wäre schon ein Vorteil, weil die verstehen natürlich auch ein bisschen mehr unseren Geist.

00:04:53: Also ich sing zwar nicht, aber ich bin ja auch kreativ, bist ja auch Podcaster, der geht ja einfach mehr im Kopf los und ab.

00:05:00: Ja und

00:05:00: ohne das hätten wir uns ja gar nicht kennengelernt, wir waren auf... zwei Konzerten einfach zusammen gebucht, um uns backstage dann kennengelernt und quasi dann auch auf der Bühne, weil wir auf einem Konzert noch ein Song gemeinsam performt haben.

00:05:12: Und das hat richtig kitschig quasi.

00:05:14: auf der Bühne gefunkt.

00:05:15: Toll.

00:05:16: Aber hast du auch verdient, weil ich weiß ja, du bist ja jemand, der gerne in Beziehung ist und du hattest ja jetzt auch ein bisschen gestruggelt.

00:05:21: Wir hatten ja das Thema oft, deswegen freut mich das von Herzen.

00:05:23: Singeleben ist nichts für mich, glaube ich.

00:05:25: Nee,

00:05:25: du bist nicht so der, ne?

00:05:27: Aber bist du denn jemand, der unbedingt, also was macht dein Leben schöner innerhalb, in einer Beziehung?

00:05:31: Also dieses...

00:05:32: Ja, ich brauche ein Gefährten oder besser gesagt eine Gefährtin.

00:05:35: Ich finde das schön.

00:05:37: Zu zweit ist irgendwie alles besser und ich gehe nicht gerne allein durchs Leben.

00:05:41: Und da ist natürlich eine funktionierende Beziehung.

00:05:44: Das ist so der Rückzugsort und das wo du dich reinfallen lassen kannst und das finde ich einfach schön.

00:05:49: Ja und wo man ein bisschen auch zusammen plant, die Zukunft und Reisen und wo man immer weiß, da ist mein Anker, da ist mein Hafen, da komme ich zurück irgendwie.

00:05:57: Kann ich nachvollziehen.

00:05:59: Also sehr schön, dass es jetzt geklappt hat.

00:06:01: Wir wollen natürlich auch über dein bewegtes Leben sprechen, denn du bist ja so ein Mann, der sowieso spannend ist, weil er einfach schon so viel gemacht hat und wir wollen dich heute auch ein bisschen mehr vorstellen.

00:06:11: Und deswegen, wie fing denn so ein bisschen, wir fangen mal ganz, ganz, ganz früher an, wie fing denn deine Wiede an?

00:06:16: Also wann hat dich denn die Muße geküsst?

00:06:17: und du hast gesagt, Ich mache was Kreatives, weil Fernsehen, wenn wir auch noch draufkommen, Musiker, du bist ja immer in kreativen Jobs unterwegs.

00:06:24: Ja, ich hatte eine Schülerband früher in der Schule und wir haben Musik gemacht zusammen und haben uns bei einem Nachwuchswettbewerb angemeldet.

00:06:31: damals und da haben wir den Medienpreis gewonnen in diesem Musikwettbewerb und so ging es los und dann haben wir ganz viel Musik gemacht und dann haben wir Leute vom Radio kennengelernt, logischerweise und dann ... Fing ich an beim Radio zu Jobben in den Ferien und fing dann an, plötzlich einen Voluntariat zu machen beim Radio und hab dann fest beim Radio als Moderator gearbeitet.

00:06:53: und dann kam irgendwann das Fernsehen und da kam die Fernseh-Castings und da hat dann gleich das erste Casting geklappt.

00:06:59: Und das wollen wir auch sagen, für was war das?

00:07:01: Das war damals für ein Tigentengluck.

00:07:03: Ja, neben alle Kärten haben wir gesehen, ich, als ich klein war.

00:07:05: Und ich lüfte heute noch, da frag ich mich immer.

00:07:08: Ja, ich habe gerade eine dreißig Jahre Jubiläums-Show aufgezeichnet, wo ich eingeladen war, wo ich mich sehr gefreut habe.

00:07:15: Und das war, das war großartig, hat super Spaß gemacht.

00:07:18: Ach, gibt es tatsächlich noch, sie ist an mir vorbeigegangen, ist nicht so ganz meine Zeit, wenn das kommt.

00:07:22: Aber ja, da wurdest du entdeckt dafür beim Casting quasi, hat gleich geklappt und dann warst du ja sehr viele Jahre dort.

00:07:28: Ja, ich hab fünf, na ja sehr viele, ich hab fünf Jahre gemacht und dann wollte ich gerne ein bisschen was Erwachseneres machen und bin in die Wissenschaft gewechselt, hab dann so ganz viele Wissensformate gemacht, wie wir wissen, Planetwissen oder so.

00:07:39: Hab eine Kochshow gemacht damals mit Conny Polletto, hab Dokus gedreht, weltweit, also ganz viel.

00:07:45: Also das ist Wahnsinn.

00:07:45: Und dann warst du wie lange insgesamt beim Fernsehen?

00:07:48: Na, über zwanzig Jahre, ne?

00:07:50: Von sießhundert und neunzig an.

00:07:52: Das ist schon lang, weil das meins ja auch in Hexenkessel, ne?

00:07:54: Gibt ja auch viele, die irgendwann sagen, nie wieder Fernsehen.

00:07:57: Wenn man aus dem Nähkästchen plaudert, manche sind schon sehr schnell, sehr erschöpft von Fernsehen.

00:08:01: Stimmt, bei mir hat's großartig funktioniert alles und ich hab so gut wie alles gemacht, was man machen kann im Fernsehen.

00:08:07: Ich hab gequist, ich hab gekocht, ich hab getalkt, ich hab Docus gedreht, sowohl als Präsenter als auch als Produzent, alles Mögliche.

00:08:15: Wahnsinn, und da haben wir ja schon mal drüber gesprochen.

00:08:17: Aber in einem anderen Podcast, das ist ja auch das Beeindruckende, du warst ja dadurch auch in der Welt sehr viel unterwegs, weil wer Docus dreht natürlich, ist ja dann auch vor Ort.

00:08:26: Was waren da die spannendsten Ziele?

00:08:28: Das möchte ich noch mal mitnehmen.

00:08:29: Das ging los

00:08:30: mit den Erlebnisreisen.

00:08:31: Im Tigentenclub, Bestandteil der Sendung, waren Erlebnisreisen, wo wir den Kindern quasi die Welt erklärt haben.

00:08:38: Da haben wir zehn Reisen im Jahr gemacht.

00:08:39: Ich habe es fünf Jahre gemacht, aber so fünfzig Reisen allein schon in den Tigentenclubs schon gemacht.

00:08:45: Wir sind mit der transnibirischen Eisenbahn gefahren.

00:08:47: Wir waren in den Pyramiden in Ägypten.

00:08:50: Wir sind von Camp zu Camp geflogen in Kenia mit Flugzeugen.

00:08:54: Wir waren auf Ground Zero nach den Anschlägen.

00:08:56: direkt in New York.

00:08:57: Dann habe ich Dokus gedreht, habe zum Beispiel den Jesus Trail in Israel gegangen, also die ganzen

00:09:04: Orte,

00:09:05: wo Jesus gewirkt haben soll.

00:09:07: Dann habe ich, war ich eine Zeit lang Teil des Ostseerreports, habe also in Skandinavien gedreht, in Oslo, Kunst und Kultur in Oslo, nachhaltige Konzepte in Kopenhagen, also was.

00:09:19: Wahnsinn, war es doch in der Antarktis bestimmt?

00:09:21: Nee, bis jetzt noch nicht.

00:09:22: Ach,

00:09:22: das hast du, weil ein Freund von mir gerade da ist.

00:09:24: Deswegen dachte ich an der Antarktis vielleicht auch noch mit Pinguin.

00:09:26: Das ist halt auch spannend, ne?

00:09:27: Ja, total.

00:09:28: Ich meine, das muss man ja wirklich planen, aber das ist glaube ich auch so ein Erlebnis, was man nicht...

00:09:31: Definitiv.

00:09:32: Obwohl das nicht ganz meine Temperaturen sind, aber das wird

00:09:34: es trotzdem machen.

00:09:34: Nee, meine auch nicht.

00:09:34: Aber die Pinguin reißen es raus.

00:09:36: Ich will eigentlich nur deswegen dahin.

00:09:37: Gibt mir ein Pinguin, dann reise ich auch in die Videos gerade.

00:09:40: Und was war aber so, wenn du dich entscheiden müsstest, was war das Beeindruckendste von allen Reisen, die du erlebt hast?

00:09:44: Gibt es da eins, was noch mal so ein Tickenmeer raussticht?

00:09:46: Weil es einfach so besonders war?

00:09:48: Es ist natürlich super besonders.

00:09:50: Ich würde es, glaube ich, aber nicht unbedingt noch mal machen wollen.

00:09:53: Aber mit der transzibirischen Eisenbahn durch Sibirien, also durch Russland zu fahren, ist schon krass.

00:09:59: Dann waren wir mit einem Forschungsschiff auf dem Baikalsee unterwegs, wir haben in Moskau gedreht.

00:10:03: Das ist schon spannend.

00:10:05: Oder auch in den Pyramiden richtig im Tal der Könige und auch das ägyptische Museum mal backstage zu sehen.

00:10:14: Das ist schon ...

00:10:14: Da war ich als Kind.

00:10:15: Ich hab nur Erinnerungslücken.

00:10:17: Bei der Pyramide bin ich rückwärts wieder raus, weil es so schwül da drin war.

00:10:19: Das hab ich als Kind nicht so verkraftet, da bin ich wieder raus.

00:10:22: Aber Ägypten ist eh magisch.

00:10:24: Das hab ich noch in Erinnerung, ich war neun.

00:10:26: Ich weiß noch genau, wie die da alle standen und wie der Boden im Hotel aussah und wie der Nildampfer roch und

00:10:31: so.

00:10:32: Das war auch alles ganz aufregend.

00:10:33: Wir haben auch eine Niel-Kreuzfahrt gemacht, waren auch auf dem Niel unterwegs mit zum Hotelschiff.

00:10:37: Dann war das kurz nach den Anschlägen im Teil der Königin.

00:10:40: Ich weiß nicht, ob du dich da hast.

00:10:44: Das heißt, wir waren da Staatsgäste und hatten auch Bewachung, hatten die ganze Zeit Bodyguards, weil wenn natürlich kurz nach den Anschlägen dann auch noch ein Fernsehteam aus Deutschland da was passiert, dann können die ihr Land zumachen, touristisch.

00:10:56: Und insofern war das natürlich alles noch mal doppelt aufregend für uns.

00:10:59: Ach, Wahnsinn.

00:11:00: Und Jesus Tray war bestimmt auch auf den Spuren von Jesus.

00:11:03: Egal ob man dran glaubt oder nicht, aber das macht wahrscheinlich was mit einem, wenn man so die Spuren nach... Ja,

00:11:09: vor allem du hast ja in manchen Regionen da gar keine Möglichkeit, in normalen Hotels zu übernachten.

00:11:14: Also wir haben dann bei Familien übernachtet oder in Hostels, in Nazareth gibt es ein einziges Hostel, damals gab es das nur.

00:11:21: Und da haben wir dann übernachtet, weil Nazareth die Touristen nicht über Nacht bleiben, die kommen meistens morgens und fahren abends wieder weg.

00:11:27: Das war alles wahnsinnig aufregend.

00:11:29: Wahnsinn, bist du ein gläubiger Mensch?

00:11:31: Nein.

00:11:31: Nein.

00:11:32: Und da hast du aber trotzdem so eine Magie gespürt?

00:11:34: Wahrscheinlich ja, aber ich finde, man

00:11:35: spürt es.

00:11:36: Ich meine, allein wenn du lange wanderst, wir haben natürlich Parts auch mit dem Auto gemacht, klar, weil es eine Doku ist.

00:11:42: Und ich hatte halt Kamera und Ton und so weiter dabei und Redakteurin.

00:11:47: Aber ich bin auch lange Strecken wirklich gelaufen und allein das hat was Spirituelles, was meditatives.

00:11:52: Ja, ne?

00:11:52: Total.

00:11:53: Ich find auch, ich war ja in Jerusalem einmal und ich bin auch nicht gläubig, aber ich hab da trotzdem so, man hat in diesem Ort die Magie gespürt, dass da so viele Weltreligionen aufeinander treffen, einfach so.

00:12:02: Ja,

00:12:02: es sind spannende Ecken, also in Nazareth weiß ich noch, lag ich in meinem Hostel und da wurde dann nachts auch geschossen auf den Straßen.

00:12:09: politisch nicht gerade ruhig in der Ecke, wobei

00:12:12: es

00:12:12: zu der Zeit, wo wir da waren im Vergleich wahrscheinlich zu anderen Zeiten, ist extrem ruhig war.

00:12:18: Ja, es ist eine andere Welt.

00:12:19: Und deswegen spürt man, dass auch das eine andere Magie hat, finde ich, so auf einen.

00:12:22: Und da ist auch egal, ob man an irgendwas glaubt oder nicht glaubt, man spürt einfach dieses...

00:12:26: Diese ja tausende alte Kultur ist einfach auch faszinierend.

00:12:29: Ich bin ja eh... Ich mag auch... Da wechselts, wenn du, wenn du gehst, wechseln sich ja arabische Dörfer, israelische Dörfer ab und dann merkst du auch den Unterschied, ob du jetzt in einem arabischen Teil bist oder im israelischen Teil.

00:12:41: Und ich mag sowieso dieses, ich mag wahnsinnig gerne diese, diese arabischen Schriften.

00:12:47: Die arabische Kunst,

00:12:49: der Muster.

00:12:51: Ich liebe das.

00:12:51: Ich hab ja auch arabische Tattoos.

00:12:54: Ich find das einfach alles wahnsinnig schön.

00:12:57: Ästhetisch schön.

00:12:58: Ich

00:12:58: auch.

00:12:59: Ich find das auch toller.

00:13:00: Und das Essen natürlich.

00:13:01: Das Essen ist der Hammer.

00:13:02: Da brauchen wir gar nicht reden drüber.

00:13:05: Ich liebe das auch so sehr.

00:13:06: Und ich finde es immer nur so schade, dass gerade auch in der heutigen Zeit ist es ja wieder so, dass die Kulturen halt nicht zusammen so richtig können.

00:13:11: Dass wir da einfach nicht so ... Geht dir vielleicht ja auch so, ich meine, du bist ja nun auch nicht erst zehn Jahre auf der Welt.

00:13:16: Und ich finde, wenn man das so beobachtet, früher hab ich mich ja für Politik gar nicht interessiert, zwar mir alles egal, aber wenn man so mehr in Länder eintaucht, in Kulturen, auch Menschen aus den Kulturen jeweils kennenlernen, die islamischen Glaubens, israelischen Glaubens, und mal so deren Seiten hört, wo man so denkt, das wird nie zusammen ... Es gibt immer

00:13:32: wieder ruhige Phasen.

00:13:33: Wenn du in einer Stadt wie Jerusalem bist und du machst dir das mal klar, dass da wirklich alle Weltreligionen zusammen auf

00:13:43: einem

00:13:43: ganz kleinen Fleck leben, dann klappt das in den Phasen, die ruhig sind, wie ich finde, erstaunlich gut.

00:13:49: Ich versuche immer, das Positive zu sehen.

00:13:51: Natürlich ist das Konfliktpotenzial da riesengroß, aber andererseits klappt es auch in ruhigen Zeiten sehr, sehr gut.

00:13:58: Und das finde ich total faszinierend.

00:14:00: Da frage ich mich immer, Warum nicht immer?

00:14:02: Ja, das ist genau das.

00:14:04: Ich war doch da auch, da war es ganz ruhig und lieb.

00:14:06: Warum können wir da nicht wieder hingehen so ein bisschen?

00:14:08: Aber das ist ja in die Kerbe auch Leben und Leben lassen und es fällt den Menschen ja sehr schwer.

00:14:14: Es gibt Phasen, da fällt es den Menschen sehr schwer.

00:14:17: Ja, also da fällt auch dieses Leben und Leben lassen.

00:14:19: Da müssen wir auch so alles dropen.

00:14:22: Ich finde ja gerade in Deutschland ist es ja so sehr mit diesen Schubladen.

00:14:25: Das ist ja so sehr, wir machen immer eine Schublade auf, deswegen muss sich gerade auch so lachen bei dir, ne?

00:14:29: Ich finde vor allem so faszinierend, also ein kleines Beispiel, wir haben jetzt im Rahmen dieser dreißig Jahre Tigenten-Club, Jubiläums-Show, gibt es einen Channel vom WDR, der heißt WDR Loop und der hat dann so alte Ausschnitte von uns gepostet, aber auch Sachen, wo Pamela und ich in der heutigen Zeit diese Ausschnitte kommentieren, ein paar Geheimnisse verraten, wie es damals war und so.

00:14:52: Und das ist ja was, womit eigentlich, ich sag mal, Neunundneunzig, neun Prozent der Menschen, die es interessiert, die sich das angucken, ist das eine positiv, eine positive Erinnerung, die erinnert sich an ihre Kindheit.

00:15:04: Und selbst da gelingt es Menschen, wenn ich jetzt irgendwas aus der Produktion verrate.

00:15:09: Ja, das haben wir immer so produziert und die Show wurde gar nicht chronologisch aufgezeichnet, sondern manchmal ganz verkehrt und wir mussten uns dann immer umziehen und erkannten erst in der Klamotte, in welcher Sendung wir selbst da finden Menschen.

00:15:20: den Funken sich aufzuregen da drüber.

00:15:24: Und das ist eine Sache, die kann ich überhaupt gar nicht nachvollziehen.

00:15:27: Ich auch nicht.

00:15:29: Da entstehen dann Shitstorms und dann habe ich einmal ein bisschen genervt reagiert, Freunde.

00:15:34: Ich habe es doch, ich bin in den Kommentaren dann auch aktiv, Freunde, ich habe es doch gerade erklärt, warum wir das so und so gemacht haben.

00:15:41: Komm da drunter antworten, wie kann man nur so unsympathisch antworten?

00:15:46: Also wirklich.

00:15:47: Oh, wie soll man denn antworten?

00:15:48: Eine Sache, die

00:15:49: fast zu hundert Prozent positiv besetzt ist, wie es da Menschen schaffen, immer wieder das Haar in der Suppe zu finden.

00:15:56: Das ist mir ein absolutes

00:15:58: Risiko.

00:15:59: Die müssen so viele Probleme mit sich selbst und ihrem Leben haben.

00:16:02: Wie kann man nur so negativ sein?

00:16:04: Aber ich glaube, das ist auch schlimmer geworden.

00:16:06: Diese Negativität.

00:16:08: Man hört ja auch, es ist kein Wunder, dass die Leute so und so, wo ich immer so denke, aber ihr habt ja alle eine Wahl.

00:16:12: Ihr habt die Wahl, früh aufzustehen, ihr habt die Wahl auszuwandern, ihr habt die Wahl wegzugehen, ihr habt die Wahl, euren Tag zu bestalten.

00:16:17: Herrscher,

00:16:17: ein Leben und Leben lassen ist egal.

00:16:19: Es interessiert mich bei allem Respekt.

00:16:22: Es interessiert mich eigentlich nicht, ob du das toll oder doof findest.

00:16:26: Gut, es interessiert mich, wenn du es toll findest, aber wenn du es doof findest... I don't

00:16:30: care.

00:16:31: Ja oder im konstruktiven Kritik.

00:16:33: So was ist ja auch schön.

00:16:34: Das ist ja auch noch mal was anderes.

00:16:36: Genau, aber es gibt ja auch Menschen, die Kritik verlernt haben.

00:16:38: Also es gibt ja wirklich jetzt Leute, wenn die Kritik gehen, gehen die ja aus dem Raum oder weinen oder weil die Menschen verlernt haben auf.

00:16:44: Aber ich sage immer, es muss aber eine normale Kritik sein.

00:16:47: Also ich weiß nicht, wie du zum Beispiel beim Radio mit deinem Volontariat, ich wurde ja durchaus, da gehen ja Leute auch mit dir durch, durch Moderation, durch Texte.

00:16:53: Und natürlich ist man ja nicht perfekt.

00:16:55: und dann kommt ja auch mal, na bei dem Text musst du ein bisschen so und so und dann mach Man, das ja aber so und geht nicht raus und sagt, der fand mein Text nicht gleich super, jetzt gehe ich nach Hause.

00:17:03: Mir wird ganz früh beim Radio schon beigebracht, egal, ob du einen Joke machst, wie der ist qualitativ, die Leute, die sofort anrufen.

00:17:11: Du hast immer diese vordere Front, die irgendwas zu meckern hat.

00:17:14: Und genauso, wie wenn du deinen Gesicht vor eine Kamera hältst.

00:17:19: Wenn du dich nur nach den Menschen richtest, die daran was auszusetzen haben, dann kommst du nicht weit in dem Business.

00:17:24: Und deswegen, du musst ein gesundes Selbstbewusstsein, glaub ich, haben.

00:17:28: Und auch ein dickes Fell und diese vordere Front, die sehr laute Minderheit, musst du einfach auch anfangen zu ignorieren irgendwann.

00:17:38: Sonst kommst du nicht weiter.

00:17:39: Und

00:17:39: kannst du das?

00:17:40: Ja.

00:17:41: Bei mir herrscht auch auf meinen Social-Media-Kanälen strengste Zensur.

00:17:46: Das ist mein Wohnzimmer.

00:17:47: Wer da anfängt zu pöbeln,

00:17:49: fliegt

00:17:49: sofort raus.

00:17:51: Das ist ein Ort, meinen Social-Media ist ein Ort des Positivismus.

00:17:56: Und so möchte ich es auch lassen.

00:17:58: Das ist toll.

00:17:58: Und ich muss was lernen von dir.

00:18:01: Ich

00:18:01: werde ja gerade Grenzen setzen, weil ich das gestellt habe in den letzten Jahren.

00:18:04: Ich habe keine Grenzen.

00:18:06: Und das ist ja auch so was.

00:18:07: Das ist ja eine Grenze.

00:18:08: Weil wie du grad sagst, es ist mein Wohnzimmer.

00:18:10: Es ist meine Seite.

00:18:12: Hier herrscht Liebe.

00:18:13: Hier ist das Glas halb voll, mindestens.

00:18:15: Und wer hier das Glas leer macht oder hier rein, ich sage jetzt nicht das Wort, der fliegt raus.

00:18:21: Und das ist ja deine persönliche, weil der deine Grenze überschreitet.

00:18:25: Und

00:18:25: ich meine, nicht konstruktive Kritik.

00:18:27: Ich bin sehr kritikfähiger.

00:18:28: Ich muss ein kritikfähiger Mensch sein.

00:18:30: Wer so lange Fernsehen und Radio gemacht hat, der muss auch kritikfähig sein.

00:18:33: Das ist ja ganz klar, weil, wie meine alte Managerin immer gesagt hat, wer seine Arsch zum Fenster raushält, der darf sich nicht wundern, wenn draufgehauen wird.

00:18:40: Das ist so.

00:18:41: Aber bis zu einem gewissen Maße.

00:18:43: Ich lasse diesen Negativismus nicht zu.

00:18:47: Weder in meinem Leben noch auf Social Media.

00:18:50: Da bin ich ganz streng.

00:18:51: Toll, also das lerne ich, die Grenzen setzen auch dort.

00:18:54: Und bist du aber manchmal, ist jetzt ne bisschen ne theoretische Frage, was würde mich wirklich interessieren, bist du manchmal aber auch froh, dass du deine große Fernsehzeit, also Tigerendenclub und auch die ganzen anderen Sendung, zu einer Zeit hattest, wo Social Media zwar vielleicht schon da war, aber noch nicht in diesem Ausmaß wie heute, denkst du da, das war für mich irgendwie schon schöner, weil ich konnte ja schon ein bisschen mehr, weil jetzt sind wir mal ganz ehrlich, damals wurden Leute auch bekannt ohne Social Media.

00:19:19: Heute geht der Hebel anders hoch.

00:19:21: geht's ja gar nicht mehr.

00:19:22: Heute werden ja Leute teilweise bekannt nur durch Social Media.

00:19:25: Es hat sich ja einmal komplett gedreht.

00:19:27: Und bist du da froh, dass

00:19:28: du so eine ... Ich bin das so ambivalent über diesen Gedanken.

00:19:31: Ich hab da oft drüber nachgedacht.

00:19:32: Zum einen denke ich mir, ja klar, wenn das auch noch gewesen wäre, hätte ich wahnsinnig viele Kanäle auch noch bespielen müssen, so wie ich es heute tue.

00:19:39: Und ich empfinde das oft als Belastung und als Zeitraube.

00:19:44: Andererseits bietet die Social Media natürlich auch ganz ... tolle Möglichkeiten, den Fans Einblicke zu geben, Backstage Sachen sofort rauszuhauen und auch diese Faszination dessen, was man macht, ein bisschen besser zu vermitteln.

00:19:57: Deswegen bin ich mir nicht so ganz klar darüber, ob ich sagen soll, Mensch, ein Glück, dass das damals nicht da war oder schade, dass es nicht da war.

00:20:05: Ich weiß, wie es heute ist, es ist manchmal sehr anstrengend und man muss ja auch ständig neue Ideen haben, um die Leute bei Stange zu halten und so.

00:20:12: Aber ich finde es schon Ganz spannend, ich selber auch als Konsument gucke mir das gerne an.

00:20:17: Ich glaube im Allgemeinen, dass damals Fernsehen komplett anders war und auch noch einen anderen Stellenwert hatte.

00:20:23: Und deswegen bin ich froh, in dieser Zeit gestartet zu sein.

00:20:25: Und auch

00:20:26: wegen der Kritik, das war auch so mein, weil damals, weißt du, da musstest du dir ja nicht... Ja,

00:20:29: da kam, aber dann

00:20:30: kam Post.

00:20:32: Genau.

00:20:32: War die Post so schlimm wie so ein random gefaketes Profil, ohne Profil?

00:20:36: Der ist doof.

00:20:38: Die war sogar teilweise auch auf dem Niveau, wie heute Posts sind.

00:20:43: Ich habe auch Morddrohungen bekommen per Post.

00:20:47: Von Leuten, die ein bisschen schwieriges Leben hatten und die auch ein bisschen ... kognitiv beeinträchtigt waren.

00:20:53: Aber

00:20:54: nur weil du moderiert hast.

00:20:56: Ja, ich hab mal einen Post bekommen.

00:20:58: Da hat man mir gedroht, wenn ich jetzt noch mal weiße Socken anziehen würde, dann würde derjenige, der mir geschrieben hat, mich umbringen.

00:21:05: Und Hintergrund war nachher, was wir rausbekommen haben.

00:21:07: Das war ein Mensch, der irgendwie ... Ein Unfall hatte, schwer auf dem Kopf gestürzt ist und das allererste, was er wohl gesehen hat, waren weiße Socken der Sanitäter und seitdem hatte der eine unglaubliche Aversion gegen weiße Socken.

00:21:20: Okay.

00:21:21: Er hat jetzt gesagt, wenn ich die noch mal trüge, dann müsste er mich umbringen.

00:21:25: oder Leute, die auch gesagt haben, ich will unbedingt jetzt deine Uhr haben.

00:21:28: Und wenn du mir die nicht schickst, dann lauere ich dir auf und nehm mir sie.

00:21:31: Gab das so was früher schon, in dem auch so was?

00:21:33: Ja, so was gab

00:21:33: es früher auch.

00:21:34: Deswegen, wir sagen immer nur, ah, das ist anstrengend.

00:21:36: Ich hoffe

00:21:36: gerade, dass wir jetzt mal spannend

00:21:37: geworden sind heute.

00:21:39: Nein, das gab es auch damals schon.

00:21:41: Ja,

00:21:41: nur wahrscheinlich in Dosen.

00:21:42: und jetzt lesen wir es halt alle geballt.

00:21:44: Genau, diese

00:21:44: ganzen Freaks da draußen.

00:21:45: Die gab es auch damals schon.

00:21:47: Und da ging der Brief aber wahrscheinlich, den hast du gelesen oder die Hörerpost?

00:21:50: Und vieles wurde weggefiltert durch meine Redaktion, die natürlich

00:21:54: vorher

00:21:54: gelesen haben und die gesagt haben, das leiten wir gar nicht mehr weiter.

00:21:57: Und jetzt siehst du es halt.

00:21:58: Und jetzt kommt so, Entschuldigung, der Kram halt ungefiltert bei mir.

00:22:02: Und deswegen ist es wahrscheinlich in der Summe, dass wir alles gefühlt haben.

00:22:05: Jetzt ist das erst so, früher gab es das noch gar

00:22:07: nicht.

00:22:07: Aber nichtsdestotrotz ist natürlich auch der Umgang miteinander ist schon ein

00:22:11: anderer.

00:22:11: Ruppiger.

00:22:11: Ja.

00:22:12: Ruppiger und respektloser.

00:22:14: Also so dieses... Und dann sind's ja oft auch Leute, die kein Vorvierbild haben.

00:22:17: In

00:22:17: einer Zeit, wo amerikanische Präsidenten sich so benehmen, wie sie sich benehmen, da muss man sich nicht wundern, wenn das Volk kapalster geht.

00:22:25: Ja,

00:22:25: es ist wirklich so ein bisschen, das ist eigentlich so ein Spiegel von Social Media.

00:22:28: Aber du hast doch gerade gesagt, du bist ja auch wirklich, ich meine, wir folgen uns auch, du bist ja auch wahnsinnig fleißig auf Social Media.

00:22:33: Wie du schon gesagt hast, das ist ein Zeitraum, aber irgendwie hat man bei dir das Gefühl, aber du bist schon auch ein bisschen mit Leidenschaft dabei, oder?

00:22:40: Weil bei mir diese... Krasse Zensur herrscht, habe ich in meinem Account nur freundliche Menschen, die, ich brauche jetzt nicht, dass die mich die ganze Zeit beklatschen, also nicht, dass wir uns missverstehen.

00:22:51: Ich schare dann nicht Klaköre um mich rum durch meine Zensur, sondern ich will einfach positive Menschen haben.

00:22:58: Und für die dann so ein Programm zu machen auf Social Media, macht einfach dann auch Spaß.

00:23:03: Weil sie es wertschätzen, weil da mal ein Feedback kommt, weil da eben nicht unqualifiziert ist, ich lass jetzt mal mein Frust abkommt, sondern die sind wirklich in Interaktion mit mir.

00:23:15: Und dann macht das, wenn du das für die richtige Crowd machst, macht das total Spaß.

00:23:21: Und hast du auch mal so Phasen, wo du so denkst, heute nicht?

00:23:25: Ja, und dann ... Mach ich auch heute dann eben mal nicht.

00:23:28: Okay, dann machst du es, also dann bist du... Nee, ist wirklich, aber gefühlt bist du schon sehr präsent.

00:23:32: Wobei Instagram ja auch mal so komisch das aus, manchmal gehe ich von meinen... Ich

00:23:37: habe ja viel redaktionell gearbeitet und ich weiß ja auch mal in so flauten Zeiten, ich kenne ja das Handwerk, ich weiß ja, wie man dann selbst Themen schafft.

00:23:46: Es gibt Leute, die dann mal sagen, ja... Ich hab ja gar keine News, ich weiß ja gar nicht, keine Inhalte.

00:23:51: Doch, man findet eigentlich immer Inhalte.

00:23:53: Man muss nur kreativ sein.

00:23:54: Das stimmt,

00:23:54: und Lust haben.

00:23:55: Und Bock drauf haben, genau.

00:23:57: Also, ich bin ja gerade, ich plaudere aus dem Nähkästen, ich hab grad mein Konto deaktiviert.

00:24:01: Hast du?

00:24:01: Warum

00:24:02: das denn?

00:24:03: Weil ich hab so, ich kann dir das nicht erklären.

00:24:05: Ich war so abgelenkt von diesen ständigen Reels, Bilder, Stories, dann kamen die alle mit ihren, ich vor zehn Jahren, zwei Tausend Sechzehn.

00:24:13: Und es ging mir so auf den Keks, dass ich grad hab, ich war es jetzt ein paar Tage deaktiviert.

00:24:17: hat grad nicht.

00:24:18: Und dann hab ich es wirklich

00:24:19: deaktiviert.

00:24:21: Okay, und wie lange hättest du durch?

00:24:22: Was denkst du?

00:24:23: Naja, letztens waren es vier oder fünf Tage.

00:24:26: Und das reicht dann auch.

00:24:26: erst mal zum kurzen... Ich bin ja nicht.

00:24:28: die Leute, die mich kennen und die meine Nummer haben können ja mit mir in Interaktion.

00:24:32: Ich bin ja nicht Benni auf einer Insel und hab mein Handy weggeschmissen.

00:24:35: Vielleicht auch wegen dieser zehn Jahre Challenge.

00:24:37: Es ging mir auf den Kicks, als dann jeder daraus kam.

00:24:40: Ja, im Jahr hat man natürlich alle gemacht, aber auch ich gemacht.

00:24:43: Ich fand es ganz witzig, in meinem iPhone dieses Jahr durch zu scrollen und sich mal wieder zu vergegenwärtigen, weil das ist ja zum Beispiel auch so eine Sache.

00:24:51: In der heutigen Zeit, diese Jahre, die verwischen so.

00:24:54: Also frag mich mal, wie ich ... wie mein Sommer, ich kann es dir nicht sagen.

00:25:00: Das Tolle ist, dass ich jetzt aufgrund dieses Trends mal wieder durchgescrollte und mir gedacht habe, ach so, genau das war's.

00:25:07: Und

00:25:07: hattest du auf dem Handy auch die Bilder noch aus diesem Jahr?

00:25:10: Ich hab mein Handy ja leider mal bei achtzehn vom Echo auf dem Weg zum Echo verloren, ohne Backup.

00:25:16: Und dadurch fehlen mir so ein paar Jahre.

00:25:19: Auch fototechnisch.

00:25:20: Mir wurden dann einige Sachen zugeschickt, aber das Grobe fehlt mir natürlich.

00:25:23: Ich hab, glaube, so ein Delay von zwei ...

00:25:25: Fünfzehn

00:25:26: bis achtzehn, wo ich kaum Fotos hab.

00:25:27: Dann dachte ich mir, na gut, auf meinem Handy ist nichts mit zwei, sechszehn.

00:25:30: Ich hab alles verloren.

00:25:32: Ich hab glücklicherweise immer abgehetsgemacht und irgendwie gesaved.

00:25:36: Und hab auch immer große Speicher irgendwie mir gekauft.

00:25:40: Ja, das hab ich

00:25:41: auch.

00:25:41: Und hab eine ganz gute Bibliothek.

00:25:44: Okay.

00:25:44: Kann da ganz weit zurück.

00:25:46: Ich fühlte mich dann genug besucht.

00:25:47: Ich hab gesagt, von dem Wichtigsten hast du's gesehen, wie sie zwei, sechszehn aussahen reicht.

00:25:51: Ich kehre zurück in wenigen Tagen.

00:25:53: Aber ich find auch da ist der Impuls, Man sagt ja immer, ist auch wichtig, wenn man darauf hört.

00:25:56: Weil irgendwas hat ja in meinem Nervensystem offenbar angeschlagen.

00:25:59: Weil ich saß wirklich davor und hab gedacht, ich wüsste jetzt nicht mehr sehen.

00:26:02: Ich kann's jetzt nicht mehr.

00:26:03: Ich mach

00:26:03: auch Social Media nicht, wenn ich da keinen Bock drauf habe oder es nicht fühle.

00:26:06: Also ich kasteim ich dann nicht.

00:26:09: Warum

00:26:09: auch?

00:26:10: Oder wenn man krank ist oder so, sich dann nicht fühlt.

00:26:13: Ja, dann gibt's halt mal ein, zwei Tage keine Stories.

00:26:15: Und

00:26:16: freuen die Leute sich, wenn man, hey, I'm back.

00:26:19: Es wird auch viel mehr gespreadet, weil man mal eine kleine Pause hat.

00:26:21: Dann sind auch die Abrufzahlen bei der ersten Story wieder ein bisschen

00:26:25: höher.

00:26:25: Und machst du aber hier auch TikTok den modernen Quatsch?

00:26:28: Ich mache es sehr unregelmäßig.

00:26:30: Da bin ich nicht so gut.

00:26:33: Aber meine Plattenfirma möchte natürlich gerne.

00:26:35: Das ist klar.

00:26:36: Ich verstehe das auch.

00:26:38: Musikmarketing wichtig ist.

00:26:40: Ich mache rund um Single, VÖs mache ich immer, habe aber neulich auch mal so ein Experiment gemacht und habe einfach so ganz schwachsinnige Sachen gepostet.

00:26:49: Und als ich dann merkte, dass diese Repost teilweise Millionen Views hatten.

00:26:56: Und Sachen, die ich mir selber ausdenke und da irgendwie versuche.

00:27:00: Was zu machen, was interessant ist, das interessiert keine Sau auf dieser Beantwortung.

00:27:04: Das hast

00:27:05: du auch so gedacht.

00:27:09: Aber ich mache es trotzdem natürlich.

00:27:10: Also rund um Single VÖs mache ich, bespiele ich auch TikTok.

00:27:13: Und wenn ich mich motivieren kann, dann mache ich das auch zwischendurch mal.

00:27:18: Aber mein Hauptfokus liegt wirklich auf Instagram.

00:27:21: Und was auf Instagram läuft, wird gleichzeitig auf Facebook bei mir gespiegelt.

00:27:27: Stimmt,

00:27:27: Facebook gibt es auch noch.

00:27:28: Ich vernachlässige das über Facebook, weil es ist so, aber es sind auch viele.

00:27:30: Ich wollte es auch schon oft Schluss machen, hat man mir aber auch geraten.

00:27:33: Nee,

00:27:34: warum?

00:27:35: Ich habe auch noch nicht Schluss gemacht, aber ich komme an meine Grenze, ich kann keine Freunde mehr annehmen.

00:27:39: Und ich müsste mich jetzt damit beschäftigen, wie man das umbaut.

00:27:42: Auf gefällt mir.

00:27:43: Ja,

00:27:43: man kann ja auch, glaube ich, dieses Privo.

00:27:44: Ich habe auch nur so ein privates Content.

00:27:46: Ich glaube, man kann das ja auch auf Seite gar nicht mehr ummünzen.

00:27:50: Ohne die Inhalte zu verlieren.

00:27:51: Ich bin da keine

00:27:53: Experte.

00:27:53: Ich habe achthundert Freundschaftsanfragen.

00:27:55: Wenn ihr das wisst, schreibt uns, wir kennen uns damit nicht aus.

00:27:57: Ich glaube,

00:27:58: du kannst einen Privataccount nicht mehr auf eine Seite umwandeln und den Content mitnehmen.

00:28:04: Dann

00:28:04: ist alles auf Null.

00:28:04: Ich glaube, dann ist alles auf Null.

00:28:06: Wenn ich das richtig verstehe, kann aber auch sein, dass ich das zu blöd

00:28:09: fühle.

00:28:09: Das werden wir noch mal recherchieren, wie Meter das macht.

00:28:11: Das ist ja alles ein großer Meterkonzern, das ist ja wirklich... Das ist ja auf jedem Tool kommt ja was Neues.

00:28:16: Sie sehen ja alle irgendwann gleich aus.

00:28:18: Wenn Instagram was Neues hat, kommt's dann bei WhatsApp.

00:28:21: Ich beschäftige mich auch gar nicht so viel.

00:28:24: Ich weiß noch, als ich anfing, auf TikTok dann mal live zu gehen, da hatte ich jemanden, der mich da so ein bisschen weit hat, wie das überhaupt alles funktioniert.

00:28:31: Weil ich keine Ahnung, also in solchen Zeiten, wo ich mir Neues aneigne, gucke ich mir lieber Tutorials über, weil sie nicht Logic an oder was sie halt dann auch wirklich brauchen zum Arbeiten und so.

00:28:41: Das ist mir dann wichtiger, als rauszukommen.

00:28:43: zu finden, wie jetzt bestimmte Algorithmen auf Instagram oder Facebook funktionieren.

00:28:47: Ja, da muss man ja immer alles rausführen.

00:28:49: Man muss wirklich am Zahn der Zeit sein.

00:28:50: Ich verstehe die Älteren, die sagen, ich seh da nicht mehr durch.

00:28:52: Man ist, ein bisschen ist man raus.

00:28:53: Wer weiß, was nach meinem kurzen Abstinenz von paar Tagen was danach wieder Neues gibt.

00:28:59: Bella, meine Freundin, ist immer super.

00:29:01: Die schickt mir immer irgendwelche Sachen und wollte die gar nicht verschicken.

00:29:03: Deswegen hat sie jetzt den wundervollen, liebevollen Spitz.

00:29:05: Namen sie es die TikTok Omie.

00:29:07: Ich auch bei Tiktok, aber ja.

00:29:10: Wir sind alle bei, was ist denn die Hauptsägegruppe von Tiktok?

00:29:13: Ich glaube, vierzehn bis zwanzig.

00:29:14: Ja, wir sind auf jeden Fall deutlich draußen.

00:29:16: Also

00:29:16: wir sind draußen an sich, aber wir können ja coolen Content machen und das Krasse ist ja wirklich, ihr kann ja mit Tiktok ein viraler Hit gelingen.

00:29:22: Also für euch als Sänger ja super spannend, habe ich jetzt erst wieder gelesen, Tirol von Ötzi.

00:29:25: Er ist in den Shards ganz weit oben, weil keine Ahnung, vielleicht sind die alle in Tirol im Urlaub.

00:29:30: Es ist ja

00:29:30: fast

00:29:31: oder die Tasse Kaffee von Helene und Flori, da wird es unter, weil man eben Tier ist, könnten wir jetzt auch die Tasse Kaffee und auch das Glas Wein.

00:29:38: So,

00:29:38: da dürfen wir das auch, so dürfen wir.

00:29:40: das war auf TikTok ziemlich gut und ist vielleicht auch dadurch zusammen klein hit geworden.

00:29:45: Wahrscheinlich, weil es dann wie die Leute sind, die sich mit jemandem treffen wollen und sagen, dürfen wir das?

00:29:49: Ja, es geht halt immer um die Zeile, ob du die Zeile jemandem ins Gesicht singen kannst und er darauf ... oder was auch

00:29:58: immer.

00:29:58: Und dann auch mit Atmos und Emotionen.

00:29:59: Und dürfen wir das, kannst du ja vom Spiegelrecht eskalieren, besingen?

00:30:03: Ja,

00:30:03: das kannst du zu allem.

00:30:03: Du kannst auch irgendwie ein super Menü fotografieren und sagen dürfen

00:30:09: wir das.

00:30:09: Das muss ich ja nicht nur auf Liebe beziehen.

00:30:10: Das stimmt.

00:30:11: Kommt drauf an, welche Passage man nimmt.

00:30:13: Ich weiß ja nicht, wie lange das bei TikTok sein muss, ob das da schon ein bisschen länger sein muss oder ob man auch so... Kannst

00:30:17: du noch individuelle Einstellen, ne?

00:30:18: Dreißig, neunzig Sekunden war so.

00:30:19: Ich bin auch eine TikTok-Oma, ich kenne mich da gar nicht aus.

00:30:21: Ich muss ja irgendwann gucken, was ihr da alle so treiben.

00:30:23: Du hast schon gesagt, Plattenfirma, die möchte das natürlich auch... Wir haben jetzt schon ein bisschen über deine Fernsehkarriere gesprochen, du bist ja aber auch seit einigen Jahren oder warst ja immer mit, wir haben ja gehört Schülerband, du hast als Sänger angefangen und bist ja jetzt auch seit einigen Jahren im Schlager aktiv.

00:30:38: Wie genau kam denn der Dreh?

00:30:39: Weil du warst ja sehr tief verankert im Fernsehen, hast du irgendwann gesagt, oh also Musik fang ich schon immer cool, ich will zurück?

00:30:44: oder kamen, hast du die richtige Person kennengelernt?

00:30:47: Bei mir ist es auch so, ich stolpe in so Sachen rein.

00:30:49: Wie Daniel Sommer im Fitnessstudio über dem Peters in der Sauna.

00:30:52: Zum

00:30:52: Beispiel, ja.

00:30:54: Und so war das bei mir auch.

00:30:55: Ich hab Urlaub gemacht mit Freunden, die auch professionell Musikerinnen und Musiker sind.

00:31:02: Und dann, wir hatten uns eine Finca gemietet auf Mallorca und da gingen Leute dann von den Plattenfirmen auch ein und aus, kamen zum Grillabend, die auch gerade auf Mallorca waren und so.

00:31:11: Und da kannte jemand so ein bisschen meine Vita.

00:31:14: Und hat gesagt, Mensch, du hast früher auch Musik gemacht, warum machst du denn nicht mehr?

00:31:17: Und dann hab ich gesagt, ja, Fernsehen ist übermächtig geworden, keine Zeit.

00:31:21: Aber auch kein Team, die Band von damals, die gibt's nicht mehr und so.

00:31:24: Und dann hat er gesagt, doch, ich kenn da ... Leute, zu denen würdest du perfekt passen.

00:31:30: Und am nächsten Tag hatte ich zehn Demos auf meiner WhatsApp.

00:31:35: Ach.

00:31:35: Und bin die so durchgegangen.

00:31:37: Und da war unter anderem kein Plan.

00:31:39: Das war meine erste Single.

00:31:40: Meganummer.

00:31:41: Liebig.

00:31:42: Von Daniel Sommer, Basti Wurt geschrieben.

00:31:45: Die war da drunter.

00:31:47: Dadurch habe ich dann die Jungs in Düsseldorf kennengelernt.

00:31:49: Und da sind wir bei Team Düsseldorf.

00:31:50: Daniel Sommer vor wenigen Wochen war ja hier und hat ja einen Chorus für mich geschrieben, spontan auf meine Geschichte.

00:31:56: Der Song wird kommen.

00:31:57: Perfekt.

00:31:58: Irgendjemand von euch singt ihn dann.

00:32:00: Vielleicht du.

00:32:01: Herzlichen Glückwunsch.

00:32:02: Vielleicht.

00:32:03: Schau mal.

00:32:04: Okay, also so kamst du zu Daniel Sommer.

00:32:05: Genau.

00:32:05: Und dann habe ich den Song aber noch, habe ich gefragt, ob ich den umtexten darf, weil da war ein anderer Text drauf und dann haben wir zusammen quasi angefangen zu arbeiten.

00:32:13: Und bei der nächsten Single habe ich dann auch die Musik mitgeschrieben.

00:32:16: an den Zwischen sind wir ja.

00:32:19: Enge Freunde geworden, machen gemeinsame Urlauber, haben Spaß zusammen und die Jungs sind großartig.

00:32:25: Ich freu mich, dass ich da immer mal so als Außenstelle Kiel, als Satellit, immer mal wieder kommen darf und dann aber auch wieder Abdüse nach Kiel.

00:32:33: und das ist echt, ist ganz toll.

00:32:35: Und du kochst ja immer für dich, siehe immer die Stories und ich hab immer das Gefühl, der Dennis ist der, der den Sack flöhe zusammenhält.

00:32:40: Braucht man ja auch mal.

00:32:41: Vielleicht manchmal so ein bisschen wie so der Silberrück.

00:32:46: Der älteste aus der Riegel sind ja alle.

00:32:48: Wir sind ja alle doch noch in der Ecke jünger als ich, aber mir macht es total Spaß und wir ergänzen uns total gut und es klappt menschlich, es klappt ja nicht nur im Songwriting und beruflich in Anführungsstrichen, sondern es klappt auch menschlich ganz toll.

00:33:00: und wir haben da so tolle Trips in letzter Zeit gemacht, ob es jetzt Kreuzfahrten war, wir gehen immer zusammen segeln, wir machen Writings zusammen.

00:33:08: Neulich war Paul auch wieder bei mir ein paar Tage in Kiel, wir haben Sachen geschrieben und das ist einfach großartig.

00:33:14: Paar

00:33:14: mir ja mittlerweile.

00:33:15: Paar mir ja so ein bisschen.

00:33:18: Zwei Wochen bin ich wieder in Düsseldorf im Studio, mache die neue Single und das funktioniert einfach super.

00:33:23: Toll.

00:33:23: Aber es ist auch schön, finde ich, da sieht man auch an so'n Konstellation, dass eben Alter auch so nur eine Zahl ist.

00:33:29: Ich setze mich ja dafür immer ein, meinem Podcast, weil ja auch so'n Altersbashing betrieben wird.

00:33:33: Gerade in Deutschland muss ja immer in den Artikeln das auch stehen.

00:33:35: Die Dreißigjährige, die Vierzigjährige, der Fünfzigjährige.

00:33:38: Alles wird, wie kann der?

00:33:40: Und warum hat der eine Jüngere und warum hat die ein Jüngerin?

00:33:42: Und es wird ja immer alles so mit dem Alter gelabelt.

00:33:44: Und wenn man ist, wie bei dir, ich meine, meine Trainerin ist auch, ich glaube, fünfzehn Jahre oder vierzehn einige Jahre jünger als ich.

00:33:51: Viele Jahre jünger.

00:33:52: Und wenn wir zusammen sind, ich merke das nicht.

00:33:55: Ich habe mit ihr so Themen auf Augenhöhe, das war so lieber auf den ersten Blick, weil ich so denke, es ist völlig egal, dass wir nicht irgendwie nur zwei Jahre auseinander sind.

00:34:01: Man merkt es nicht.

00:34:02: Vor allem kannst du ja auch nicht am Alter ein bestimmtes Mindset festmachen und auch nicht eine bestimmte Reife.

00:34:08: Wir hatten das neulich, als wir uns privat getroffen haben.

00:34:10: Es gibt halt alte Seelen und es gibt... in jungen Körpern und es gibt junge Seelen in alten Körpern.

00:34:18: Wir

00:34:18: sind junge Seelen beide.

00:34:19: In älteren Körpern.

00:34:21: Nein, aber ich versteh mich halt mit den Jungs super.

00:34:25: Und da spielt Alter überhaupt

00:34:26: gar keiner.

00:34:26: Man merkt es ja auch nicht.

00:34:28: Man

00:34:29: merkt es ja, finde ich auch nicht.

00:34:30: Aber auch bei Partnern, da ist ja auch so dieses ... will er sich jung fühlen und so.

00:34:34: Kann sein, wir wollen ja nicht, ich würde auch immer nicht sagen, dass es nur so ist.

00:34:37: Es gibt natürlich auch Männer oder auch Frauen, die sich einen weitaus jüngeren Partner suchen, damit sie sich jünger fühlen, weil sie in so einer Midlife-Crisis sind, gibt es ja auch.

00:34:44: Aber manchmal ist es auch einfach

00:34:47: Liebe.

00:34:47: Wir sind wieder beim Thema Leben und Lebenlassen, ist doch egal.

00:34:50: Und dann können die auch machen, was sie wollen.

00:34:52: Aber wir müssen das immer, alles ist das.

00:34:54: Songs entstehen im Schlager.

00:34:56: Falsch dich zu lieben, wo ich so denke, warum muss man denn sowas eigentlich besingen in einer Liebe?

00:34:59: Ist doch wuscht, wer sich liebt.

00:35:01: So, lass die Leute sich doch lieben.

00:35:02: Liebe ist besser als das Gegenteil, was wir ja jeden Tag sehen im Internet.

00:35:06: Da es im Schlager meistens um Liebe geht, muss man halt wirklich jede einzelne Facette auch durch den Krieg.

00:35:11: Muss man alles besingen.

00:35:13: Früher ging es ins Reisebüro, heute geht es um die Liebe.

00:35:17: Aber du bist ja eh, du legst ja auch schon Wert aber bei deinen Texten und bei deinen Songs ein bisschen auf Inhalt, ne?

00:35:22: Also ich, man merkt ja bei deinen Songs, dass die Inhalts, ne, dass die mehr, ja du weißt ja wie heute der Trend ist, so zwei zwanzig, alles andere darüber ist schon lang, drei Hux und gefühlt ja die Strophe hat drei Sätze.

00:35:34: Worauf

00:35:35: ich allergisch reagiere sind diese typischen Reimschämen wie Spüren, Verführen.

00:35:39: Und das kommt noch erschwerter zu.

00:35:40: Das

00:35:41: ist halt nichts für mich.

00:35:43: Das kann aber jeder halten, wie er möchte.

00:35:45: Da bin ich auch wieder bei Leben und Leben lassen.

00:35:47: Mir macht es halt keinen Spaß solche Texte zu schreiben und mir macht es auch keinen Spaß solche Texte zu hören.

00:35:52: Also versuche ich zumindest

00:35:55: ein bisschen

00:35:55: einen anderen Dreh zu bekommen.

00:35:57: Jetzt werden die Leute sagen, wieso du... singst du auch über Liebe?

00:36:00: Ja, sing ich auch, aber ich versuche es trotzdem.

00:36:03: Ach, irgendwie immer noch mal einen besonderen oder anderen Dreh und nicht diese klassischen Reime zu machen, weil es mir selber keinen Spaß macht und ich es auch nicht hören möchte.

00:36:11: Und ich selber stehe ja auf der Bühne und muss den Kram auch singen, den ich da mir selber ausdenke.

00:36:15: Eben.

00:36:16: Und muss vielleicht auch in zehn, zwanzig Jahren noch mal dazustehen, wenn ich irgendwie Kinder habe und die sagen, warum hast du immer dieses Usogetränk da besungen?

00:36:25: Und dann sagen wir, ja.

00:36:27: War ne Zeit, ne wilde.

00:36:29: Bin ganz gut, ich hatte alle Getränke durch.

00:36:31: Aber ich denke halt wirklich, der Gart im heutigen Zeitalter, musst halt mit dem Kram, den du künstlerisch machst, musst du dein Leben lang leben, dein Restleben damit verbringen.

00:36:42: So.

00:36:43: Und deswegen versuche ich, ein Standard irgendwie einzuführen, wo ich sagen kann, den Song kann ich mir auch in zehn Jahren gut noch anhören und den Text vielleicht auch.

00:36:52: Und das ist mir dann auch nicht peinlich, wenn mein zehnjähriger Sohn zu mir kommt und sagt irgendwie, Echt?

00:36:58: Das ist von dir?

00:36:59: Ja, war damals so.

00:37:02: Das ist ja bei allem, was du machst und wo du vorhin gefragt hast, ob ich froh wäre, damals, dass es kein Social Media gegeben hat.

00:37:10: Du wirst lachen.

00:37:11: Du findest alles auch heute auf YouTube, was wir damals gemacht

00:37:14: haben.

00:37:15: Aufschnitte,

00:37:16: auf die digitalisieren das.

00:37:17: Die haben das auf VHS.

00:37:20: Da hat euch jetzt ein paar Sachen so gepostet.

00:37:22: Ich habe ja früher immer Backstage-Kamera gemacht, da ich hatte eine der ersten Digitalkameras so von der Consumer Electronic und hatte auf diesen ganzen Reisen also eine Digitalkamera dabei und habe halt... gefilmt.

00:37:33: Und ich hab also jetzt fünfzig Filme zu Hause von diesen Reisen.

00:37:37: Und da hab ich jetzt so nach und nach auch mal ein bisschen was gepostet auf Insta und in den Stories.

00:37:43: Und selbst dazu zu den, wir haben eine russische Show im Zermatt gemacht live, zwei tausend Eins oder zwei tausend zwei war das.

00:37:49: Und selbst da gibt's den Auftritt der Kelly Family, die war bei uns, mit Maite, mit Paddy, damals Paddy hieß er.

00:37:55: Ja, da hieß er.

00:37:56: Gibt es

00:37:57: alles im Netz?

00:37:57: Man kann, es ist nichts, was es nicht gibt.

00:38:00: Und auch meine Moderation von damals im Tiger.

00:38:02: Man kann das alles im Netz

00:38:04: finden

00:38:05: und insofern weiß ich, wie sich das anfühlt.

00:38:09: ... oder zwanzig Jahre später,

00:38:14: was

00:38:14: man damals gemacht hat.

00:38:16: und deswegen versuche ich heute Dinge zu tun, mit denen ich in zwanzig Jahren auch noch leben

00:38:20: kann.

00:38:20: Ja, das ist ja ja gut.

00:38:21: Man merkt es aber auch, wenn man deine Musik hört, die hat halt Inhalt.

00:38:24: Es ist halt einfach so, es ist immer blöd, wenn man das sagt, aber bei mir ist es auch so, es gibt ja viele, die stehen auf Songs mit wenig Inhalt, die sich gut singen lassen, die sich gut reimen lassen, die sich gut ... kann ja auch jeder darauf stehen, wie er möchte, aber bei mir ist es, ich bin halt raus, wenn ich die erste Schnulli-Strophe höre, wie ich so denke, ist jetzt dein Ernst, dann ist bei mir ein Abschaltimpuls.

00:38:42: So wie Werbung im Radio.

00:38:44: Da denke ich mir, ich freue mich über dramaturgische Stränge in Songs.

00:38:48: Bei dir ist das halt so, es gibt einen Refrain und die Strophen beziehen sich darauf.

00:38:52: Es wird eine kleine Geschichte erzählt und bei mir geht's Kopfkino an.

00:38:55: Und dann bin ich dabei beim Hören.

00:38:57: Wie gesagt, das kann jeder ... Ein Hit ist ein Hit.

00:39:00: Wenn irgendwas zum Hit wird, wird's schon seine Berechtigung.

00:39:03: Egal, wie schlicht oder komplizierter ist.

00:39:05: Ich find's immer so spannend, ich krieg viel zugeschickt von Songwriter.

00:39:11: wo ich Songs angeboten bekomme und so was.

00:39:15: Da schreibe ich vielleicht mal ein Buch drüber.

00:39:17: Da gibt es schöne Sachen wahrscheinlich.

00:39:20: Das ist echt spektakulär.

00:39:22: Also jetzt gerade auch im Zeitalter von KI.

00:39:24: Also das sind dann so ... Ach so!

00:39:26: Ich werde auch

00:39:28: noch Songschreiber

00:39:29: erlaublich.

00:39:29: ... wie sie sich nennen und die mir dann irgendwie ein Soundcloud-Demo mit irgendwie zehn KI-Songs zuschicken und sagen so.

00:39:38: Welchen hättest du mal abgesehen davon, dass ich nie etwas singen würde, was ich nicht selbst geschrieben habe.

00:39:44: Ach so, also du musst immer, also du willst immer selbst auch mitschreiben.

00:39:47: Also nichts nur ange... Nein,

00:39:49: ich würde nie ein Song singen, den ich nicht selbst geschrieben habe.

00:39:52: Und würdest du aber auch über ein Thema singen, was du selbst nicht erlebt hast?

00:39:56: Ja.

00:39:58: Ja, das ist ja Fiction.

00:39:59: Das kann man machen.

00:40:00: Aber gibt es ja auch da, dass manche sagen, wenn ich jetzt frisch verliebt bin, möchte ich jetzt kein Song singen über eine Trennung oder über Fremd gehen?

00:40:08: Natürlich sind ein paar Songs bei mir auch, haben was mit meinem Leben zu tun, auch nicht zu wenige.

00:40:13: Aber du kannst nicht immer den Anspruch haben, jetzt deine Lebensphase eins zu eins in deinen Songs abzubilden.

00:40:21: Das finde ich blödsinnig.

00:40:23: Das ist auch ... Er mir künste

00:40:25: auch

00:40:26: langweilig ehrlich gesagt, weil immer viele sagen ja ist dann aber authentisch und so, aber es gibt ein paar Sachen, die möchte ich halt auch nicht auf der Bühne ausbreiten und ich kann mich aber bestimmte Sachen reinversetzen, vielleicht weil ich sie mal erlebt habe und deswegen habe ich damit keine Probleme über irgendwas zu singen, was jetzt nicht.

00:40:43: Momentan Gegenstand meines Lebens.

00:40:45: Oder was du vielleicht doch gar nicht erlebt hast.

00:40:46: Oder

00:40:46: was ich auch nicht erlebt habe.

00:40:48: Genau.

00:40:48: Aber was hat man ja auch gesehen, bei dürfen wir das?

00:40:50: Annie Perker und du, das Duett war ja auch ein großer Hit und ich meine, ihr hattet keine Affäre, Annie hatte es schon als verheiratete Frau eingesungen, welchem Status du da warst beim Einsingen, weiß ich jetzt nicht, aber ich glaube auch liiert.

00:41:01: Also da sieht man ja zum Beispiel, ihr habt ja auch über was Verbotenes, ohne was Verbotenes zu machen.

00:41:06: Ich glaube

00:41:06: auch nicht, dass zwischen Roland Kaiser und Maite Kelly damals was war.

00:41:08: Nein,

00:41:09: er holte auch nicht.

00:41:11: Aber der Song wirkt.

00:41:12: wenn man sie zusammen sieht wie bei euch und das ist ja auch die magie die musik erschaffen kann finde ich so.

00:41:17: deswegen sage ich immer beruhigt euch alle nicht jeder der über irgendwas singt ist danach auch gleich im hotelzimmer verschwunden zusammen.

00:41:24: ich finde es ja toll wenn wenn also ich für mich immer das größte größte compliment was man mir machen kann ist wenn man mir schreibt und sagt mensch das was du in deinem song da besingst das habe ich gerade genauso erlebt Und ich fühl das gerade so.

00:41:39: Und genau das ist gerade Phase bei mir im Leben.

00:41:42: Und das finde ich

00:41:43: toll.

00:41:43: Ja, das hatte ich bei dir mit keinem Plan.

00:41:45: Das habe ich wirklich, als ich das Lied entdeckt habe durch unsere Mallorca-Reise und dann auch dich als Künstler, weil ich dich eben anmoderiert habe, habe ich ja dann keinem Plan noch mal gehört im Stereoact-Remix.

00:41:52: Das ist ja mein Favorit, weil bei mir muss immer ein bisschen Bumms drunter sein.

00:41:55: Und dann dachte ich so, das ist ja gerade deine Geschichte.

00:41:58: Oh, nein.

00:41:59: Und dann geht man auch mehr ab.

00:42:00: Deswegen bin ich ja auch bei Norm Langen immer so mit den Songs, weil der singt ja auch immer so um, na ja, so eine Liebeswürrungen.

00:42:07: Da sieht man ja, wie gut es funktioniert.

00:42:09: Dann hört man den Song und denkt, oh Gott, das begrat ich.

00:42:12: Nein.

00:42:13: Und das ist aber die Magie, finde ich, von Musik.

00:42:16: Wenn man sie hört und denkt, das habe ich gefühlt vor drei Jahren oder ich bin grad mittendrin, und das unterstützt ja die eigene Emotionen und auch dafür ist Musik unheimlich gut da, finde ich.

00:42:26: Das ist eigentlich das, was ich an Musik liebe.

00:42:28: Das macht mir

00:42:29: am meisten Freude.

00:42:29: Wenn

00:42:29: mir so ein Feedback gibt, dann ist

00:42:31: ... Ja, also kein Plan war mein und dürfen wir das eigentlich auch, als ich für beide Songs, aber

00:42:36: ganz viel gerade bei fünfhundert Kilometer sagen die Leute.

00:42:39: Das hatte ich noch nicht, aber

00:42:40: Konzerten frage ich ja dann immer, wer ist mit seinem Schatzi da und wer ist vielleicht ohne sein Schatzi da, weil sein Schatzi gerade weit weg ist.

00:42:48: Auch da ist immer eine große Freude.

00:42:50: Es gibt immer irgendjemanden im Publikum oder mehrere Leute, die eine Fernbeziehung führen und die sich wünschten, der Partner, die Partnerin wäre gerade auch hier.

00:42:58: mit ihm zusammen beim Konzert.

00:42:59: Das ist immer ganz toll.

00:43:00: Das freut mich, wie ein kleines Kind.

00:43:03: Ja,

00:43:03: das freut mich auch so was.

00:43:04: Also ich find's auch schön und das ist halt mein ich mit Inhalt.

00:43:06: Wenn ein Text Inhalt hat, kommt man der Sache halt auch näher, als wenn ich jetzt, weißt du, in Abholstrasse hab ich auch schon mal getrunken.

00:43:12: Ich bin ja nicht der Einzige, der das erste Mal ein Song über Fernbeziehungen schreibt.

00:43:16: Nein, natürlich nicht.

00:43:17: Da gibt's Zick-Songs drüber.

00:43:18: Aber trotzdem war das für mich mal ein Thema und ich hab's bestmöglich.

00:43:24: Gute

00:43:24: Nummer bis heute, also ich finde bis heute eine gute Nummer.

00:43:27: Die werden eh noch mal alle ein bisschen hoch kommen, glaube ich, die Songs.

00:43:30: Also das bei dir noch so, wenn die Songs bekannter werden, dann kommen die Alten ja manchmal so mit, die Hitz schon waren.

00:43:34: Weißt du, so versteckte Hitz, nenn ich das immer, die kommen ja dann manchmal mit hoch.

00:43:38: Weil so gerade kein Plan und fünfhundert Kilometer haben halt noch so ein verstecktes... Hitpotenzial.

00:43:43: Ich hab's ja jetzt auch ins Programm reingehen.

00:43:45: Ich war ja hier an der Musik-Neuorientierung beteiligt und da hab ich deine Songs mit rein gesnippt, weil ich so dachte, das sind Radio-Hits.

00:43:55: Die müssen halt nur warm gespielt werden, wie man im Radio sagt.

00:43:58: Manchmal ist es schwierig.

00:43:59: Und gerade in dieser schnelllebigen Zeit und im Streaming, wo manche Künstler ja fünf Songs parallel haben und man gar nicht weiß, was ist eigentlich die aktuelle Single aus uns alle, sind wir alle im Kopf so schnell gepult.

00:44:10: Ja

00:44:10: und man weiß ja vor allem gar nicht, wie viele Songs dann noch irgendwo auf Halde liegen, wenn nicht mal das Licht der Öffentlichkeit entdeckt haben, wo man

00:44:17: ja, wo

00:44:17: man noch nicht genau weiß, muss man dann noch mal ran oder kann man es veröffentlichen?

00:44:22: so und also das ist bei mir auch, ich habe dann so Phasen, ich schreibe dann so eine Woche, ich mache ja immer dann auch Demos zu Hause und dann überlegen wir uns... Was produzieren wir?

00:44:32: Was ist die nächste Single?

00:44:34: Da hat sich die Arbeitsweise so ein bisschen geändert.

00:44:37: Früher haben wir viel im Studio gejampt und haben dann was produziert.

00:44:41: Und inzwischen bereite ich ganz viel vor und lebt mich kreativ zu Hause aus.

00:44:47: Und dann habe ich die Demos in einer Rough Version und dann gucken wir, was machen wir und zu was fällt.

00:44:54: Daniel, Paul, Tim, besonders viel ein.

00:44:57: Und dann ist das so eine Weiterentwicklung auf Basis dieser Demost von mir.

00:45:02: Toll.

00:45:02: Das klingt gut.

00:45:03: Und wenn wir jetzt auf ... ... das Jahr ist ja noch recht frisch.

00:45:07: Wir haben noch viele Tage und viele weiße Blätter, wie ich immer sage, die beschrieben werden wollen.

00:45:12: Was sind so pläne, ziele Träume von dir in diesem Jahr?

00:45:15: Also gehst du einfach völlig ... Ich bin

00:45:17: da relativ ... ... planlos

00:45:18: oder ...

00:45:19: Ja, ich bin ... Also was man bei mir ja immer nicht vergessen darf ... Das, was ich jetzt so musikalisch mache, ich mache das unheimlich gerne.

00:45:26: Und das ist das, was ich immer gewollt habe, jetzt erst sehr spät dazu gekommen bin letztendlich, weil ich ja...

00:45:32: Ich

00:45:32: habe ja schon eine Karriere gehabt sozusagen.

00:45:36: Und das ist jetzt alles, was jetzt kommt, betrachte ich als wahnsinnig tolles Add-on, für das ich unglaublich dankbar bin.

00:45:44: Deswegen habe ich nicht die unglaublich großen Ziele, sondern... Wenn ich einfach weiter Songs schreiben darf, vielleicht nicht nur für mich, auch mal für jemand anderen, wenn ich weiter irgendwie ein paar Auftritte im Jahr machen kann, dann bin ich total glücklich.

00:45:59: Weil auch ich jemand bin, der halt seit zwanzig Jahren vor der Kamera und auf Bühnen steht.

00:46:05: Für mich ist es jetzt nicht mehr die Offenbarung, ein Musikvideo zu drehen und da zu posen und mich von der Kamera zu präsentieren.

00:46:12: Oder ich bin zwar eine Rampensau, ja, ich fühle mich auf Bühnen wohl, aber ich ... Ich sterbe jetzt auch nicht, wenn ich nur zehn Auftritte habe und keine zwanzig Auftritte mehr, sondern das ist alles, das kickt mich alles nicht mehr so.

00:46:26: Ich find das

00:46:27: toll.

00:46:27: Ist es wirklich so, ja?

00:46:28: Ja, ich find das wahnsinnig toll.

00:46:29: Aber ich hab diesen, dieses, ich bin, wie kann man das nennen?

00:46:35: Na müde ja nicht, du hast ja schon noch

00:46:37: Bock, aber nicht... Aber ich sterbe nicht, wenn Dinge nicht passieren.

00:46:42: Weil bei mir ist schon so viel passiert.

00:46:44: Das

00:46:44: ist ein gesundes Mindset,

00:46:45: aber... Und deswegen bin ich... echt total tiefenentspannt.

00:46:48: Ich freue mich, wenn ich ein bisschen live unterwegs sein kann, wenn ich vielleicht noch mal ein paar tolle Songs machen kann, die auch vielleicht zum Hit werden, dann bin ich, ich bin der glücklichste Mensch der Welt.

00:46:57: Aber ich muss in keine hunderttausend Zuschauer Fernsehshow, ich muss nicht auf fünfhundert Schlager reisen, ich muss nicht auf jedes Festival, ich muss das alles nicht.

00:47:10: Ich nehme das gerne, wenn es passiert, das ist toll.

00:47:13: Aber ansonsten habe ich ein wundervolles Leben auch.

00:47:16: Abseits der Musik.

00:47:17: Das klingt gut.

00:47:18: Und du hast ja auch dein Podcast.

00:47:20: Ich meine, der ist ja auch.

00:47:20: Nicht interessiert

00:47:21: so viel.

00:47:21: Ich hab so viel zu tun.

00:47:23: Den

00:47:23: hast du ja auch immer.

00:47:24: Da geht es ja auch mal um spannende Gäste und ums Kochen.

00:47:27: Ja, ich hab das quasi ja weitergeführt.

00:47:28: Du hast ja auch so viele Projekte.

00:47:30: Wer denn Reality TV mal was für dich?

00:47:32: Um einfach zu sagen, viele kommen ja hinter uns und sagen, ich will meinen Namen jetzt noch bekannter machen.

00:47:36: Bums und dann gehen sie in den Dschungel.

00:47:38: Aber das wäre jetzt nicht, also gar nichts, gar nichts.

00:47:41: Das Gute ist, wenn man einmal ... eine Art Bekanntheit erlebt hat, wie ich das habe zu der Hochzeit des Tigern-Clubs, weil ich da sehr breit bekannt war durch alle Altersschichten.

00:47:52: Die Kinder haben mich gekannt, die älteren Geschwister haben mich gekannt.

00:47:54: Die haben

00:47:54: ja alle geguckt.

00:47:55: Wir hatten nur fünfzehnunddreißig Primetime in der ARD am Wochenende, anderthalb Stunden und so weiter und so weiter.

00:48:01: Das heißt, ich habe dieses ... bekannt sein, hab ich erlebt.

00:48:05: Ich weiß, wie es ist, wenn man verfolgt wird, vor den Geschäften gewartet wird, wenn man in kein Kino gehen kann, weil das halbe Kino einkennt, wenn man reinkommt.

00:48:14: Ich weiß alles, wie das ist.

00:48:15: Ja.

00:48:16: Und es ist nicht erstrehmenswert.

00:48:18: Cool.

00:48:19: Es ist wirklich nicht erstrehmenswert.

00:48:20: Hört zu da drauf, für alle, die von einer ... Trash TV und die nächste ihren Hintern reinhalten.

00:48:25: Und ich bin auch auf so vielen roten Teppichen und auch aufs Bambi-Partys oder auf deutscher Fernsehprässe.

00:48:32: Ich hab das alles schon gemacht.

00:48:33: Man wird müde auch, ne?

00:48:34: Ich kenne

00:48:34: das alles.

00:48:35: Und es ist für eine bestimmte Lebensphase toll.

00:48:38: Und ich würde es auch nicht missen wollen.

00:48:40: Ja.

00:48:40: Und man ist auch dankbar.

00:48:41: Es verstehen ja viele falsch.

00:48:42: Man ist total für jeden Echo dankbar, bei dem ich sein durfte.

00:48:45: Aber im Moment würde ich es auch nicht mehr fühlen, auch wenn es den Echo nicht mehr gibt.

00:48:48: Aber es

00:48:50: hat sich auch

00:48:51: erzählt.

00:48:52: Genau, es ist Vergangenheit und es ist auch gut, dass es Vergangenheit ist.

00:48:55: Und mich kickt kein roter Teppich mehr, mich kickt keine große Party mehr, mich kickt eigentlich auch keine große Bühne mehr.

00:49:02: Wenn es passiert, okay, ich würde es nicht ablehnen, aber... Ich muss es nicht machen.

00:49:05: Ich hab's ja erlebt.

00:49:06: Du hast es erlebt.

00:49:07: Und es schön ist, aber dadurch ist dein Mindset halt auch beruhigt im Kopf.

00:49:10: Du hast diesen Druck nicht.

00:49:11: Weil wie viele Leute rennen da draußen jetzt in der Branche rum, in den Zwanzigern, die sagen, ich will.

00:49:15: Und die vom Ehrgeiz, vom Ruhm getrieben sind, die wirklich von Show zu Show hüpfen.

00:49:20: Nur damit irgendwann dann vielleicht mal die Million Follower bei Instagram ist, entwickelt sich ja gerade

00:49:24: so.

00:49:24: Na ja, man verschätzt sich halt, wir haben da ja auch privat darüber gesprochen, man verschätzt sich halt wirklich, Fernsehen ist durch, so wie

00:49:33: es war.

00:49:34: Es

00:49:34: ist durch, es hat keine Relevanz mehr.

00:49:39: ob du wie noch groß im Fernsehen auftrittst.

00:49:42: Wichtig ist, wie du dich digital verkaufst, wie.

00:49:45: das Netz ist das demokratischste, was es gibt da im Konsum von Musik, weil dann wieder die Leute hören dich oder die hören dich halt nicht.

00:49:55: Und es ist wichtig, dass du eine gute Digitalstrategie hast, dass du digital gut aufgestellt bist, dass die Streamings stimmen, dass die Leute sich für dich interessieren digital.

00:50:06: Ob du jetzt noch in irgendeiner Show Rumkaspers, die eh wahrscheinlich ihre Halbwertszeit überschritten hat und nicht mehr lange existieren wird, gerade im Bereich Musikshows.

00:50:17: Also ich sehe das ja.

00:50:17: Wenn ich in einer Show auftrete, kann ich sehen.

00:50:20: Es bringt nichts.

00:50:21: Es

00:50:23: beschert

00:50:23: mir keine neuen Streams, es beschert mir keine neuen Follower.

00:50:27: Nicht mal

00:50:27: Follower,

00:50:28: ne?

00:50:28: Nein.

00:50:29: Man stellt sich, man denkt sich immer so, das ist wie früher.

00:50:32: Man tritt in der Show auf.

00:50:33: Und dann hat man eine Million Follower.

00:50:35: Und dann verkauft man am nächsten Tag, weiß ich nicht, wie damals so und so viele LPs oder Singles.

00:50:40: Das ist nicht mehr so.

00:50:41: Es ist interessiert im Grunde genommen.

00:50:42: Niemand.

00:50:43: Aber

00:50:43: auch mal interessant zu hören.

00:50:44: In den aktuellen

00:50:45: Shows treten immer nur die gleichen Leute auf und die brauchen es sowieso nicht mehr.

00:50:49: Die sind ja eh schon so gesettelt und so erfolgreich.

00:50:51: Also und wenn du damals als Newcomer zwischenrutscht oder so, es hat keine Relevanz mehr.

00:50:56: Das ist völlig uninteressant, weil Fernsehen nicht mehr den Stellenwert hat, wie Fernsehen mal hatte.

00:51:02: Das muss man sich einfach mal leider...

00:51:05: Das ist wirklich so.

00:51:06: Und wenn im Moment befinden wir uns wirklich, Musikschuhe ist nicht so, aber im Moment befinden wir uns halt noch in so einer Reality-Trash-Blase, weil diese Sendung springt

00:51:15: ja.

00:51:17: Die Radiosender sind terrestrisch nicht mehr höher, aber die Musikschuhe werden immer weniger.

00:51:24: Und wenn sie noch existieren, werden die Schlagzahlen runtergefahren.

00:51:27: Das ist immer ein Zeichen für den Anfang vom Ende.

00:51:32: Deswegen hat das für mich auch keine Relevanz.

00:51:35: Ob ich im Fernsehen mit meiner Musik auftrete oder nicht.

00:51:37: Du

00:51:37: freust dich, wenn du da bist, aber wenn du nicht da bist, geht jetzt dein Leben nicht den Bach runter.

00:51:42: Genau, genau.

00:51:43: Das ist wahrscheinlich auch wirklich eine gesunde Einschaft.

00:51:45: Also wir sehen nicht...

00:51:46: Das Beispiel ist ja mein Freund und Produzent, Tim Peters, der... War ja bis vor kurzem nie in irgendwelchen großen Fernseh-Shows und ist trotzdem super erfolgreich, macht seine eigenen Touren, ist digital, super hat Mega-Streaming-Zahlen, die Leute lieben diese Musik, der ist super erfolgreich, aber nicht aufgrund von irgendwelchen Fernsehauftritten.

00:52:05: Nein und ich glaube, es ist auch immer, das habe ich ja ganz oft auch mit meinen Gästen hier im Podcast, es ist auch immer das eigene Mindset, wo man hin will.

00:52:12: Weil natürlich sagen wir, Tim macht seine Touren, aber wenn da natürlich jemand ist, der sagt, also ich bin nur angekommen in meiner Karriere, wenn irgendwann die Oberarena voll ist mit zwölf tausend Leuten, hast du ja einen ganz anderen Druck, mit dem du umgehen musst, weil mach die erst mal voll.

00:52:25: Das schafft ja kaum jemand heute noch.

00:52:27: Das wird

00:52:27: erschaffen eines Tages,

00:52:28: oder?

00:52:28: Ja, bei Tim, gucken wir mal wo die Reise geht.

00:52:31: Aber wenn das so der eigene Anspruch ist, mit dem man schon in die Karriere startet, hat man halt ja auch unheimlichen Druck an sich selbst, den man sich, das ist ja wie wenn die Plattenfirma immer kommt, aber das neue Album muss auch wieder auf die Eins gehen, also wenn das jetzt nicht da geht.

00:52:44: Das muss ich alles organisch entwickeln, ich war immer ein Fan, ich wurde ja nie irgendwie groß von heute auf morgen irgendwo hochgeschossen, meine Karriere auch im Fernsehen war ja immer eine sehr, nicht sehr, aber eine langsame und stetige Karriere und das ist mir auch lieber als alles andere.

00:53:00: Ist auch besser und ist lobby auch gesünder als wenn man gleich hoch schießt oder als wenn man nieder oben ankommt weil dann werden die menschen so es merkt man dann auch von der art und weise.

00:53:07: dann werden sie so unzufrieden gefrustet.

00:53:09: einfach

00:53:10: faktisch hat man viel weniger zeit um geld zu verdienen.

00:53:12: das ist ja einfach auch so.

00:53:14: und geistige gesundheit ist das wichtigste.

00:53:16: Das ist am Ende so, weil dann kommt man, du hast das ruhigere Leben am Ende.

00:53:20: So, sie ist für alles dankbar, sie ist alles noch on top drauf und bist aber jetzt nicht so gefrustet, wenn du irgendwo nicht bist, wie viele, die dann frustriert sind und sagen, nein, nie bin ich in Show X, Y, es ist auch nicht so wichtig.

00:53:31: Am Ende des Tages.

00:53:32: Also es geht zu singen meinen Song.

00:53:34: Wichtig ist,

00:53:34: dass man gute Songs

00:53:35: macht.

00:53:36: Das ist am wichtigsten und dass man es spielt.

00:53:38: Und dass es auch nicht so alles im Streaming verpufft, finde ich.

00:53:41: Also musikalisch kann sie es gerne noch mal drehen, finde ich so ein bisschen.

00:53:43: Ich finde so dieses Gestreamer und dieses so zwei ... für mich bin ich nicht so fan von.

00:53:49: Du hörst den Song gerade, da ist er schon zu Ende.

00:53:51: Das ist mir ein bisschen kurz.

00:53:52: Es muss nicht sechs Minuten sein wie früher, aber so weit drei waren wir eigentlich ganz schön.

00:53:55: So drei, drei ist, ich war eine schöne Zeit für Songs, finde ich.

00:53:58: Oder kommst du nicht manchmal so vor?

00:53:59: der Song geht los und am Bums streamt er schon den nächsten, weil du denkst, hey, wo ist der denn schon zu Ende?

00:54:04: Ja,

00:54:05: wird natürlich auch extra gemacht.

00:54:07: wirklich

00:54:08: viel den Song streamt und der halt zweimal läuft und nicht nur einmal.

00:54:12: Ich bin gespannt, aber eigentlich ändert sich ja auch alles.

00:54:15: Wer hätte gedacht, dass Venue wieder kommt?

00:54:17: Ich meine, wir sind ja immer im Wandel und irgendwann krebt der Mensch ja auch wieder altes Auswaller.

00:54:21: Kein Lust mehr auf das neue hat.

00:54:23: Also wir sind hautnah dran.

00:54:24: Wir werden uns bald wieder hören.

00:54:26: Deine Song spielen wir ja sowieso.

00:54:27: Du kommst dann einfach vorbei.

00:54:28: Wenn du Singles oder irgendwas auf dem Herzen hast, du bist immer herzlich eingeladen.

00:54:33: Danke schön.

00:54:34: Danke schön.

00:54:34: Das freu ich mich sehr.

00:54:35: Vielen Dank fürs offene Gespräch.

00:54:37: Sehr gerne.

00:54:37: Macht's gut ihr Lieben.

00:54:39: Tschüss.

00:54:40: Ach, ein großartiger Mann ist das.

00:54:41: Ich mag den wirklich so gerne, weil man merkt, wie aufgeregt Dennis Wilms ist, hat er einfach schon eine Karriere hinter sich, braucht nicht mehr nach TV rumstreben, den hatte er bereits und genießt jetzt quasi alles, was noch dazu kommt.

00:54:54: Und vor allem auch die Liebe, denn er ist ja frisch verliebt, wie wir ja auch erfahren haben.

00:54:58: Nächste Woche da sind wir natürlich wieder zurück mit neuem Star Besuch.

00:55:01: Lasst euch überraschen und bis dahin fleißig auf antennalschlager.de gehen.

00:55:05: Da gibt es alle Podcast Folgen und vor allem könnt ihr uns da auch schreiben.

00:55:09: Gerne eine E-Mail mit Wunschkandidaten hier für diesen Podcast oder auch mit Fragen an eure Lieblingsstars.

00:55:14: Zögert nicht, ich nehme sie alle mit ins Interview und ja freue mich auf die kommende Woche mit einem neuen Gast.

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