Sarah Zucker: „Ich weiß auch nicht, warum ich dann einfach weine...“

Shownotes

In dieser Ausgabe bekommt ihr eine strahlende Sarah Zucker auf die Ohren. Hochschwanger war sie im Podcast-Studio zu Gast bei Anika Reichel und zeigt hier, dass sie nicht nur musikalisch für gute Laune sorgt, sondern auch privat begeistert. Mit viel Tiefgang, Gefühl und ganz viel Vorfreude auf ihr erstes Kind 💛

Bei leckeren Erinnerungen an Käsekuchen sprechen die beiden über Sarah Zuckers Umzug von Berlin nach Hamburg, ihre große Liebe und natürlich über das kommende Babyglück. Für alle Schlagerfans gibt es spannende Insider-Einblicke: Wie ist es, als Schwester von Schlagerstar Ben Zucker – und als Schwangere – im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen? Wie findet man als Künstlerin die Balance zwischen Offline- und Online-Welt? Und was meint Sarah, wenn sie sagt, dass sie sich auf Instagram manchmal wie ein „Mensch aus der analogen Zeit“ fühlt? 🎶

Dabei wird es stellenweise sehr persönlich: Sarah Zucker spricht offen übers Mama-Werden, über Sorgen während der Schwangerschaft und darüber, wie sie sich immer wieder selbst erdet. „Ich hab mich selbst noch nie mit schlechter Laune erlebt!“, sagt sie – und hofft natürlich, dass ihr Sohn ihr darin gleichtut 👶

Im Antenne Schlager Star Talk ✨.erfährst du außerdem, wie es musikalisch bei ihr weitergeht – trotz Babypause. Warum Authentizität für Sarah so wichtig ist und was sie von tiefgründigen Schlagersongs hält, verrät sie ebenfalls: „Es muss zu mir passen, sonst sing’ ich das nicht!“ Freu dich auf exklusive Einblicke in neue Projekte und in das Leben von Sarah Zucker. Kurz gesagt: Diese Folge solltest du nicht verpassen 😅

👉 Wir freuen uns übrigens immer über Feedback und eure Fragen zu den Star-Talk-Gästen. Einfach per Mail an startalk@antenne-schlager.de oder auf Instagram bei @antenneschlager. Hinterlass uns auch gern Sterne in deiner Podcast-App.

Transkript anzeigen

00:00:00: Da bin ich wieder zurück mit einer neuen Podcast-Folge und jetzt ist die wunderbare Sarah Zucker bei mir zu Gast gewesen und zwar Hochschwanger.

00:00:08: Sie hat es ja kurz vor Weihnachten selbst verkündet auf Instagram, dass sie ihr erstes Baby erwartet gemeinsam mit ihrem Partner Martin.

00:00:15: und ja, wie weit sie ist, das wusste ich gar nicht, aber schon recht weit, denn im März kommt schon ihr kleines Baby und im Podcast verrät sie das Geschlecht, sie plautert aus dem Nähkästchen über ihre Erfahrungen, über das kleine Wunder, warum sie wahnsinnig froh ist, dass sie genau in dieser Zeit jetzt schwanger ist und nicht im Sommer.

00:00:32: Außerdem spricht sie auch über ihre Beziehung und den neuen Wohnort Hamburg.

00:00:36: Gut so neu ist er nicht mehr, aber Sarah ist ja eine geborene Berlinerin und ob sie sich da jetzt wirklich schon eingelebt hat oder Berlin noch vermisst, das wird sie auch uns verraten.

00:00:45: Außerdem geht es um gute Laune, um Yoga, Achtsamkeit, ihren Job als Kindergärtnerin und vor allem auch die Pläne als Sängerin.

00:00:53: Neue Songs sind nämlich in Arbeit und wie sie das plant mit Kind und Musik zu kombinieren und mit ihr im Job noch.

00:00:59: Das wird sie auch verraten.

00:01:00: Also bleibt einfach dran.

00:01:02: Es geht genau jetzt los mit Sarah Zucker.

00:01:06: Ich habe Besuch im Studio.

00:01:07: Ich freue mich sehr und ich kenne diese Frau schon sehr, sehr lange.

00:01:10: Wir sind auch Instagram-Freunde.

00:01:11: Da sehen wir, was wir einander tun.

00:01:13: Aber so live und in Farbe habe ich sie tatsächlich Jahre nicht gesehen.

00:01:16: Man muss es so sagen.

00:01:17: Sarah Zucker ist bei mir.

00:01:18: Hallo.

00:01:19: Hallo,

00:01:20: liebe Annika.

00:01:20: Ist das so lange her?

00:01:21: Ja,

00:01:22: ich weiß so was mit dem Debütalbum damals bei uns im Podcast und beim zweiten Mal.

00:01:26: Da mussten wir dann zoomen, aber nicht wegen dem Wort, das will ich nicht mehr sagen, sondern weil du nicht verfügbar warst und spontan kommen konntest.

00:01:34: Und dann haben wir ja heimlich erfahren, dass du Berlin verlassen hast.

00:01:37: Das kam beim Digital-Interview raus.

00:01:39: Das stimmt,

00:01:40: aber ich erinnere mich noch an so leckeren Käsekuchen, den ich bei euch mal gegessen habe.

00:01:44: Deswegen... Das kommt mir noch nicht so lange vor.

00:01:47: Also, wann dein Debüt-Album kam?

00:01:48: Wann war das?

00:01:49: Welches Jahr?

00:01:49: Das

00:01:50: war im Jahr zwanzig.

00:01:51: Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir uns so lange...

00:01:53: Also, was kurz danach?

00:01:54: Zwischendrin haben wir uns...

00:01:56: Ich glaube, private nochmal, aber nicht im Rahmen von Interviews.

00:01:58: Aber im Jahr zwanzig, zwanzig war dein Debüt-Album schon, ja?

00:02:01: Ich hab

00:02:01: mir das schon so lange her.

00:02:03: Fünf,

00:02:03: sechs, also bald dann sechs Jahre.

00:02:06: Oh Gott, geht es dir auch so, dass du manchmal nicht mehr weißt, welches Jahr und wer wir sind und überhaupt nicht überlegt manchmal, wer bin ich, wie alt bin ich eigentlich, welches Jahr ist.

00:02:15: Und wenn ich diese Zahl höre, dass das jetzt auch schon fast sechs Jahre her ist, denke ich so, nee, auf gar keinen Fall.

00:02:21: So schnell ist die Zeit vergangen.

00:02:24: Man muss ja auch mal sagen, auch wenn das so ein leidiges Thema ist.

00:02:27: Corona war ja nun auch noch mal dazwischen.

00:02:29: Und ich finde,

00:02:30: diese Jahre sind sowieso weg, nicht präsent.

00:02:33: Aber eigentlich

00:02:34: gab es gar nicht.

00:02:34: Ja,

00:02:35: aber das Komische, finde ich, ist, weil eigentlich sind wir ja in dieser Zeit, wenn man das mal so Revue-Passion lässt, alle unheimlich zur Ruhe gekommen mussten wir.

00:02:41: Ihr Künstler sowieso, ihr konntet nicht auf Bühnen, ihr musstet zurückfahren.

00:02:46: Gut, wir Moderatoren konnten unseren Job noch machen, aber teamlos saßen da alleine irgendwo.

00:02:51: Und trotz, dass man so in seiner Mitte war, so weniger zu tun hatte, oft ja auch mit sich selbst beschäftigt, war alleine.

00:02:57: sind diese Jahre weg, wo ich so denke, die müssten doch viel präsenter sein, weil man ja sehr viel mehr Zeit hatte, als jetzt so bam, bam, bam, bam, bam.

00:03:04: Und trotzdem sind die weg bei allen.

00:03:05: Eigentlich

00:03:05: schon, eigentlich schon.

00:03:06: Das ist recht, aber weg.

00:03:07: Hat unser Hünder gesagt, das war zu langweilig, löscht.

00:03:10: Wahrscheinlich,

00:03:11: was einfach aussortiert.

00:03:13: Weil ich hab mal mal gelesen, wenn man in der Ruhe und mehr in seiner Mitte und so ein bisschen auch im Urlaub mal zur Ruhe kommt, dann speichert das Gehirn das ein bisschen besser, aber offenbar da.

00:03:22: Aber

00:03:22: findest du das, weil mir geht's aktuell auch immer so, wenn ich im Urlaub war, sobald ich wieder zu Hause bin, ist dieser Urlaub weg.

00:03:28: Also ich würde immer so gerne, viel länger davon zähren, so, ne?

00:03:33: Vom Urlaub?

00:03:34: Ja, dass ich immer denke ... Ich war doch jetzt irgendwie gerade zwei Wochen auf Kreter oder so.

00:03:39: Es war eine wunderschöne Zeit.

00:03:40: Warum ist es so, dass ich, sobald ich wieder zu Hause bin, zwei Nächte zu Hause geschlafen habe, schon wieder ist ich so anfühlt, als wäre ich nie weg gewesen.

00:03:48: Aber

00:03:48: ist es das Urlaub, das Gefühl, was dir schnell flöten geht oder die Erinnerung an den Urlaub?

00:03:54: Gute Frage.

00:03:54: Das ist das Gefühl wahrscheinlich.

00:03:56: Oder dieses, ich müsste doch jetzt noch viel mehr in diesem Vibe sein.

00:04:00: Und das war doch alles so wunderschön.

00:04:02: Warum fühlt es sich?

00:04:03: Warum krieg ich das nicht wieder so aufgerufen in meinem Gehirn?

00:04:06: Dass ich davon einfach noch länger zähre.

00:04:10: Ja, das kann ich nachvollziehen.

00:04:12: Ist bei mir auch so.

00:04:12: Aber ich habe mal irgendwann gelesen.

00:04:14: Deswegen komme ich drauf, da ging es um Zeit.

00:04:16: Da hatte irgendeine Fokusstern, irgendein gutes Magazin, hatte so ein Artikel mit dem Deckblatt.

00:04:22: Zeit, warum hat man das Gefühl, je älter man wird, je mehr Ras die Zeit, also wie hängt das zusammen?

00:04:28: Und da stand zum Beispiel drin, weil wir sehr viel in Routinen leben.

00:04:31: Also wir haben sehr viel, so wir wissen dann, keine Ahnung, Montag ist das, Mittwoch ist das, gerade so Leute mit Kindern dann ja auch eine Routine, Kita, Abholen, Hindringen.

00:04:39: Und deswegen gewöhnt sich unser Hirn dran.

00:04:41: Und der Tag geht ganz schnell, weil der so in der Routine ist.

00:04:45: Und wenn man im Urlaub ist zum Beispiel, fremdes Hotel, fremde Menschen, fremde Sprache, das Urlaub muss ich erst mal sortieren, wo ist mein Zimmer, wo gehe ich hin?

00:04:53: Deswegen sind die ersten Tage langsamer, weil man sich ja umordnen muss.

00:04:57: Und wenn man dann aber die Anlage aus dem FF kennt und sein neues Zuhause nach vier, fünf Tagen, dann schwupps ist der Urlaub zu Ende.

00:05:04: So wurde das vom Hirn erklärt und dachte ich mir, stimmt, am Anfang denkst du immer noch so, krass, der Urlaub geht noch voll lang und dann bumm sitzt im Flieger.

00:05:11: Der Mensch einfach.

00:05:12: Traurig

00:05:12: ist es.

00:05:13: Wir wollen die Zeit anhalten.

00:05:15: Der Mensch.

00:05:15: Einfach schnell dran gewöhnen und naja.

00:05:17: Sankt schon Roland Kaiser, wir zwei gegen die Zeit.

00:05:21: Der Mensch ist immer gegen die Zeit.

00:05:22: Wir wollen sie festhalten.

00:05:25: Nun ist ja wirklich viel passiert in den Jahren.

00:05:27: Ich meine, du bist nach Hamburg gezogen.

00:05:29: Du hast deine große Liebe gefunden, kann man so sagen, ne?

00:05:32: Absolut,

00:05:34: ja.

00:05:34: Ich weiß ja noch, du warst Single und du hast ja jetzt offenbar da ein.

00:05:37: Ich weiß noch, du mir ein Foto von ihm gezeigt hast, wo ich gesagt habe, wo krieg man doch so was.

00:05:41: Und ihr seid immer noch zusammen.

00:05:42: Also, es ist ja wirklich offenbar gesucht und gefunden.

00:05:46: Oder nicht gesucht, aber trotzdem gefunden.

00:05:49: Ja, so würde ich es fast beschreiben.

00:05:50: Er hat nicht gefunden.

00:05:51: Er hat mich gefunden.

00:05:53: Und das Schicksal hat uns zusammengeführt, das Universum, wie wir es auch benennen möchten, glaub ich schon dran.

00:05:59: Ich auch.

00:05:59: Ich glaube schon dran, dass das so sein sollte.

00:06:03: Und alles andere sind immer nur Umwege, wie man so schön sagt.

00:06:07: Manchmal muss man ja auch ein paar mehr Frösche küssen.

00:06:10: Genau,

00:06:11: ist so.

00:06:12: Aber das ist wirklich toll.

00:06:14: Und bist du aber mittlerweile jetzt angekommen in Hamburg?

00:06:16: Ich meine, du bist geborene Berlinerin.

00:06:18: Du hast damals schon gesagt, auch Hamburg wäre eine Stadt gewesen, die du dir hättest auch noch vorstellen können.

00:06:24: Wie ist es jetzt da?

00:06:25: Bist du da voll und ganz, sagst du, also das fühle ich, das lebe ich, oder denkst du auch, meine Hauptstadt war irgendwie schon schön jetzt, wo wir hier in der Ulanstraße thematisch

00:06:32: sitzen.

00:06:33: Ja, stimmt, stimmt.

00:06:35: Also ich muss sagen, ich genieße es einfach total hierherkommen zu können.

00:06:38: Meine Familie wohnt ja noch hier in Berlin, also dass sie nicht ganz die Zelte abbrechen musste.

00:06:43: Das hätte mir jetzt, glaube ich, schon sehr, das wäre mir sehr schwer gefallen.

00:06:47: Weil ich merke, natürlich bin ich jetzt auch in Hamburg angekommen und bin da auch sehr glücklich und ist ja auch eine wunderschöne Stadt.

00:06:54: Aber wenn da halt so eine Berliner Pflanze wirst.

00:06:56: Dann bleibst du auch eine Berliner Besuch.

00:06:58: Also

00:06:59: deswegen freue ich mich, welche Ausflüge zu machen wie jetzt.

00:07:03: Jetzt bin ich ja aktuell in Berlin und werde auch eine ganze Woche bleiben.

00:07:06: Dann werde ich mal so mal schön meine Orte wieder besuchen.

00:07:10: Schön Friedrichstraße hoch und runter laufen.

00:07:13: Also, ja.

00:07:14: Aber umso schöner, aber ich freu mich dann auch, nach Hause zu kommen.

00:07:17: Zu Hause ist jetzt halt auch

00:07:19: Hamburg.

00:07:20: Aber das denkt ja schon gut, wenn du sagst, ich komm nach Hause, dann bist du ja schon angekommen.

00:07:23: Das

00:07:23: ist mein Zuhause.

00:07:24: Und deine Familie, genau, die wohnt ja hier.

00:07:26: Ben kommt ja auch zurück, oder ist zurückgekommen.

00:07:28: Also der Podcast liegt ja jetzt auch schon ein bisschen hinter uns, aber da hat er ja hier exklusiv verraten.

00:07:31: Ich komm zurück, Annika, ich verratz dir hier.

00:07:34: Also der hat's dann über nicht mehr ausgehalten.

00:07:37: Jetzt sind alle wieder sozusagen, ja, außer ich, wieder hier in Berlin vereint.

00:07:41: Und ich dachte erst, erst dachte ich eigentlich, dass wir ... dass es sich eher darin, also dass es sich eher dahin entwickeln wird, dass auch meine Eltern dann Berlin verlassen und auch in den Norden kommen.

00:07:51: Ich dachte, vielleicht wäre da auch das so Timmendorf auch was für die gewesen.

00:07:55: Aber man merkt, Berlin bleibt auf jeden Fall der Ursprung und die Wurzeln.

00:08:01: Wahnsinn.

00:08:02: Ja, mal gucken.

00:08:03: Ich sag ja auch so, sag niemals nie, wer weiß, wo wir dann irgendwann noch landen.

00:08:06: Ja, eben.

00:08:07: Ob man irgendwann wieder zurückkommt.

00:08:10: Aber es steht jetzt noch nicht auf dem Zettel.

00:08:12: Aber toll, gerade bei Eltern wurde man ja denken, die verlassen dann irgendwann Berlin so, ne?

00:08:16: Weil es wird dann schon lauter so was bei meinen Eltern auch so Berlin geboren, aber die dann irgendwann gesagt haben, naja, jetzt so langsam filmen wir das hier nicht mehr diese volle... laute Stadt, die Straßen voll, man braucht überall hundert Stunden hin.

00:08:28: und was soll man das jetzt noch, das müssen wir nicht mehr zur Arbeit fahren und kein Bock mehr.

00:08:32: Würde ich auch total verstehen.

00:08:33: Hätte ich auch total, hätte ich auch gut gefreut, wenn die gesagt hätten, so wir verlassen jetzt mal Berlin-Mitte.

00:08:37: Zieh dann hier aus sich.

00:08:39: Hätte ich gesagt, super, gönnt euch das.

00:08:42: Aber nein, es ist noch nicht, der Zeitpunkt, da ist noch Mitte noch zu spannend.

00:08:47: Vielleicht irgendwann, wenn sie dann Großeltern aus sind.

00:08:50: oder der Aufgabe ein bisschen aufgehen.

00:08:52: Das ändert ja auch noch mal vieles, denn du hast es selbst verkündet auf Instagram.

00:08:57: Du bist schwanger.

00:08:58: Herzlichen Glückwunsch.

00:08:59: hier noch mal offiziell.

00:08:59: Ich hab ja auch kommentiert.

00:09:01: Und es ist ja jetzt auch schon sehr, sehr weit.

00:09:04: Und das wird ein Frühlingsbaby, kann man ja fast so sagen.

00:09:09: Entwinde, Anfangs Frühlingsbaby.

00:09:11: In Hamburg ist immer so noch wahrscheinlich der Frühling, lässt er mal noch auf sich warten, auch wenn wir dann März haben.

00:09:16: Ja, der kommt ja oft im Mai erst.

00:09:17: Deswegen sag ich so vorsichtig, das Wetter ist ja so.

00:09:20: Aber eigentlich ist doch, glaub ich, März irgendwann auch Frühlings, Anfang, kalendarischer oder meteorologischer oder was auch

00:09:25: immer.

00:09:25: Ja, so Ende März,

00:09:25: ne?

00:09:26: Ja, genau.

00:09:27: finde ich es auch eine super Zeit, um schwanger zu sein, muss ich sagen.

00:09:29: Also irgendwie fand ich jetzt dieses ganze, auch die Vorweihnachtszeit und den Herbst auch.

00:09:35: Ich habe es richtig genossen, in der Zeit so schwanger zu sein, weil

00:09:40: es so kühl war.

00:09:41: Ja, ich würde es mir nicht

00:09:42: vorstellen.

00:09:43: Ich hatte auch gerade so mit dem Kreislauf immer so ein bisschen Probleme, dann dachte ich mein Gott, wie hätte ich das denn gemacht, weil wir wohnen auch im Dachgeschoss.

00:09:51: Oh Gott.

00:09:52: Ohne Fahrstuhl?

00:09:53: Ohne Fahrstuhl im Sommer, weil da heizt sich dann die Wohnung schon immer ordentlich.

00:09:57: Wie

00:09:57: hätte

00:09:58: ich das gemacht?

00:09:59: Wirklich, gerade auch beim Schlafen und so, ne?

00:10:01: Du weißt ja, irgendwann ist ja dann der Bauch schon, also aktuell hab ich tatsächlich das Problem, mich irgendwie so auf die Seite zu drehen, rechts nach links.

00:10:10: Ja,

00:10:10: wir haben schon bemerkt hier auch mit dem Mikrofon, wir müssen immer jonglieren, weil du musst natürlich auch gerade sitzen, du kannst ja auch nicht hier so, ne?

00:10:15: Man muss ja sonst immer sich so vorgebeusten, schon.

00:10:18: Und dann wälz ich mich da so rum.

00:10:21: Bett und so, dann dachte ich, jetzt noch das Schlafzimmer bei dreißig Grad aufgeheizt, da komplett liegen würdest.

00:10:28: Nee, das finde ich ganz gemütlich, die Zeit.

00:10:31: Und wenn ... Gut gewählt.

00:10:32: Der kleine dann kommt, genau.

00:10:35: Dann geht's wieder bergauf mit dem Wetter.

00:10:37: Und dann kannst du ein bisschen auf.

00:10:38: Ich seh mich

00:10:38: schon schön.

00:10:39: spazier.

00:10:39: Ja,

00:10:40: Frühlingsspaziergang und so.

00:10:41: Eigentlich eine gute Zeit, das wurd du so sagst.

00:10:44: Meine Mama hatte Vollkatastrophe.

00:10:45: Ich bin geboren am August, da kannst du dir vorstellen.

00:10:48: Die letzten drei Monate, wo die Kugel am dicksten ist, hat sie mich durch den Hochsommer geschleppt.

00:10:52: Da gab's ja auch noch Sommerhund.

00:10:54: Das war schon echte Challenge.

00:10:56: Ich war froh, als ich dann irgendwann mal rausgeschlüpft bin.

00:11:00: Erzählt meine Mama auch immer.

00:11:02: Ich bin auch im August.

00:11:03: Du bist ja auch ein August-Kind-Löwe, aber noch.

00:11:05: Du bist kurz vor mir.

00:11:06: Genau.

00:11:06: Da hab ich auch mal Geschichten von ihr.

00:11:10: Das ist auch so.

00:11:10: Du läufst mit der größten Momel zur heißesten Zeit dann durch die Gegend.

00:11:15: Das ist schon eine Challenge, weil Kreislauf hat man ja schon ein bisschen auch.

00:11:19: Ja, was überhaupt, was der Körper?

00:11:21: dann plötzlich, ich hab toi, toi, toi.

00:11:23: Wirklich eine sehr unkomplizierte Schwangerschaft.

00:11:26: Aber dennoch merke ich natürlich auch, dass mir einige Dinge schwerer fallen, so Treppensteigen.

00:11:32: Ich bin auch oft, sieht man mich, so ein bisschen in Zeitlupe unterwegs.

00:11:36: Also wenn ich irgendwie sage, ich gehe jetzt mal einkaufen, dann bin ich erst mal in die Dresden weg.

00:11:41: Einfach, weil ich in Zeitlupe alles mache.

00:11:44: Ich lauf ganz

00:11:45: langsam.

00:11:46: Ich kann auch nicht schneller dann.

00:11:48: Aber was du auf jeden Fall hast, ist ein unfassbaren Schwangerin Glow.

00:11:52: Also man spricht ja immer so, ich weiß mal gar nicht, wie ist mal dieser dusselige Spruch, den diese Haken, das Mädchen nimmt dir die Schönheit, der Junge gibt dir oder so, die war das schon gehört.

00:12:00: Irgendwie so, ne?

00:12:01: Ja, ich glaube doch, das Mädchen nimmt dir die Schönheit und der Junge gibt dir die Schönheit, so sagt man ja.

00:12:06: So sinngemäß, ja.

00:12:07: So sinngemäß ist dieser, ich weiß nicht mehr wortwörtlich, aber an den Spruch erinnere ich mich und es gibt wirklich Unterschiede bei Schwangerinnen.

00:12:13: Also du hast zum Beispiel einen Unfassbaren Glow, also nach diesem Spruch müsstest du auf jeden Fall jung bekommen.

00:12:18: Und dann hast du Schwangere, wo du siehst, dass die Haut komplett explodiert, die sich dann auch wirklich unwohl fühlen mit viel Make-up, weil die dann wirklich die Haut wie in der Pubertät einfach noch mal pff.

00:12:26: Ja, vielen Dank.

00:12:28: Ja, freu ich mich natürlich auch sehr drüber.

00:12:29: Ja, es wird direkt aufgefallen, dachte ich mir, oh, sie hat den Glow, den Schwangeren Glow.

00:12:35: Manche haben so den, oh Gott, ich will nicht mehr, und du hast so, yay.

00:12:38: Ja, wirklich.

00:12:39: Danke dir.

00:12:40: Aber geschlecht verratet ihr nicht?

00:12:42: Oder habt ihr schon verraten

00:12:43: mit dem Brust?

00:12:43: Haben wir schon gemacht?

00:12:45: Ja.

00:12:45: Tatsächlich ein Junge auch.

00:12:46: Siehst

00:12:46: du?

00:12:47: Das stimmt.

00:12:47: Er stimmt.

00:12:48: Der Spruch doch.

00:12:48: Ein Junge gibt dir Schönheit.

00:12:50: Geht total auf der Spruch.

00:12:51: Okay.

00:12:52: Weil das doch was dran an diesen alten ... Bisher hat es auch immer hingehauen, muss ich sagen.

00:12:56: Hat bei jedem bisher gestimmt, wo ich dem vorher gesagt hab, du kriegst doch ein Mädchen oder du kriegst einen Jung.

00:12:59: Aufgrund dieses Spruch hat es immer hingehauen, immer.

00:13:02: Manche können das ja dann irgendwie auch am Bauch erkennen.

00:13:04: Er geht ja jetzt nach vorne.

00:13:05: Ah, er stimmt.

00:13:06: Das gibt's auch noch.

00:13:07: Ich bin

00:13:07: auch immer wow, aber dann würde ich jetzt so...

00:13:09: Nicht drauf kommen.

00:13:10: Nicht drauf

00:13:10: kommen, aber es trifft schon vieles zu.

00:13:13: Auf jeden Fall.

00:13:14: Und hier Anne-Marie Eifel zum Beispiel, auch Kollegen, die war ja auch mit einem jungen Schwanger, die hatte auch dein Glam.

00:13:19: Die sah auch wirklich von Geburt an.

00:13:20: Ich hab gesagt, ich bin schwanger und von Verkündung an.

00:13:25: Diese Haut hat einen Glow.

00:13:27: Bei der Babyparty, da war sie so rund wie du, genau den Glow gehabt.

00:13:31: Das stimmt an dem Spruch doch.

00:13:33: Mal gucken, nicht, dass das nach der Geburt kommt.

00:13:36: Platt ins Gegenteil schwankt

00:13:38: nicht.

00:13:38: Nee, das bleibt.

00:13:39: Das ist

00:13:39: sowieso einfach verrückt, was der Körper ... Der weibliche Körper, die Hormone und alles, unfassbar.

00:13:45: Jetzt ja noch mal viel mehr wird das ja dann in so einer Situation.

00:13:49: Also es ist jedes Mal wirklich noch für mich komplett, also stehe ich immer völlig unglaublich irgendwie auch da, wenn ich dann so Ultraschallbilder auch sehe oder so, oder selbst beim Ultraschallbild, dann denk ich, das ist so unfassbar, wie aus so einem ganz kleinen Mini-Pünktchen beim ersten Ultraschall, wo du noch gar nichts zu sehen hast.

00:14:06: Das ist einfach

00:14:07: so weg

00:14:08: und du dann jetzt da sitzt und siehst dann da, okay, Da ist der Fuß, da ist die Nase.

00:14:13: Unfassbar!

00:14:14: Was hat der mein Körper da jetzt hergestellt?

00:14:16: Wahnsinn, ne?

00:14:18: Das klingt ja jetzt so doof und so banal.

00:14:20: Aber wenn man zum ersten Mal schwanger ist und das halt alles zum ersten Mal erlebt, ist es wirklich... Also, es ist eh ein Wunder, ne?

00:14:28: Das ist wirklich ein Wunder.

00:14:30: Es ist ein Wunder.

00:14:31: Und das dann so... selbst erleben zu dürfen ist noch mal komplett auf einem anderen level.

00:14:36: wirklich wirklich weil ich dann natürlich jetzt auch wo wo es dann anfängt ist die dass man die bewegungen auch spürt und wahrnimmt und man ja irgendwie fast schon mit diesen kleinen wesen in einem kommuniziert weil ich dann immer nachts kriege ich weiß ich genau wie ich zu liegen habe weil wenn ich irgendwie falsch lege krieg gleich

00:14:55: wirklich das gleich werde ich gleich geboxt mach dich richtig hin das ist ich lege unbequem.

00:15:01: Das ist so unfassbar.

00:15:03: Aber es ist ehe wirklich ein Wunder.

00:15:04: Sagen ja viele, ich glaube, das ist auch immer das, wo sich Paare auch noch mal entweder annähern oder zum Teil ja auch ein bisschen verlieren, weil das ja schon so eine Zeit ist.

00:15:12: Du baust ja als Mama eine andere Bindung auf.

00:15:15: Du trägst das kleine Wesen um wie neun Monate in dir danach stillst.

00:15:19: Das ist ja sehr Mamaaffin und Männer sind ja in diesem Zeitraum... Ich weiß nicht, ich sage nutzlos, sie können schon supporten.

00:15:26: Aber höre ich auch oft von Männern oder hab's oft mitbekommen, dass sie dann so sagen, naja, ich bin ja nutzlos.

00:15:31: Also sie trägt das Kind ja jetzt stillziehst, das Kind, wenn sie schreit, ich kann ja nicht die Brust geben.

00:15:36: Das ist auch Wahnsinn, weil so ein Mann ist ja wirklich, der kann ja in den ersten Monaten, kann er ja wirklich nicht sehr viel helfen.

00:15:42: Also aus der Fußmassage machen oder wenn du nicht hochkommst, dir das Getränk holen und sagen, Schatz, ich mach's dir so schön wie möglich.

00:15:47: Aber wer halt nicht so, ein bisschen Laufwusche.

00:15:50: Das stimmt, das stimmt.

00:15:51: Aber geht, ja, finde ich, aber okay.

00:15:54: Solange das sozusagen wenigstens.

00:15:57: Ich glaube, manche strugglen auch so ein bisschen.

00:15:59: Also manche Männer damit, weil sie dann wahrscheinlich so denken, oh Gott, ich bin ja wirklich ein bisschen nutzlos.

00:16:05: Oder deswegen auch sagen, die Hormonkäule schlägt ja auch zu bei manchen.

00:16:08: Ich glaube, manche Schwangere sind auch, was so eine leichte Schwangere, müsste ich jetzt mal deinen Schatz fragen.

00:16:12: Das ist

00:16:13: so Martin fragen, aber ich würde sagen, ja, sehr pflegeleicht.

00:16:16: Ich habe auch gar keine Stimmungsschwankungen wirklich nicht gehabt.

00:16:20: Ich bin aber eh irgendwie auch nicht so ein Mensch.

00:16:23: Du

00:16:23: bist eh ein ausgeglichener Mensch, habe ich damals schon dir gesagt.

00:16:25: Also irgendwie schon.

00:16:26: Ich kenne mich jetzt selber auch gar nicht so extrem schlecht gelaunt.

00:16:29: oder dass ich jetzt morgens aufstehe mit dem falschen Fuß oder so.

00:16:33: Passiert irgendwie nicht,

00:16:35: muss ich so sagen.

00:16:35: Ich glaube, weil du in einer Weiblichkeit sehr bist, also sehr, sehr lebst, glaube ich.

00:16:39: Kann dir nicht sagen, warum.

00:16:40: Aber ich habe natürlich auch gedacht, okay, weil dann mal was passiert, bist du schwanger, vielleicht kriegst du ja mal so richtigen Anflug von ... Das nervt mich alles hier.

00:16:48: Jetzt muss ich mal richtig meckern oder so.

00:16:51: Aber nee, ist nicht passiert.

00:16:52: Ist nicht passiert, wirklich.

00:16:53: Das Einzige ist, was wirklich passiert ist, wo ich dachte, das muss ich jetzt auf die Hormone schreiben oder den Hormon zu schreiben, ist, dass ich jedes Mal, wenn ich, ich habe, ich lese natürlich so viele Bücher so von Hebammen geschrieben, damit man sich so ein bisschen informiert.

00:17:07: Und dann hast du ja immer auch das Kapitel Geburt.

00:17:12: Und ich möchte natürlich auch informiert in seine Geburt

00:17:15: gehen.

00:17:17: Ich lese dann da so die Sachen durch und das ist ja auch teilweise sehr präzise auch beschrieben.

00:17:23: Und da kriege ich immer einen Anflug von, okay, da zieht sich so mein Gesicht zusammen und da muss ich heulig richtig los.

00:17:31: Aber völlig, das habe ich noch nie

00:17:34: erlebt.

00:17:34: Aber aus Angst vor der Geburt?

00:17:35: Kann

00:17:35: ich dir nicht sagen, aber völlig... Also nicht, weil ich irgendwie, genau, nicht weil ich Angst hab, nicht weil ich traurig bin, nicht weil ich glücklich bin, gar nix.

00:17:41: Das sind keine Emotionen, das ist einfach nur der Laufen, einfach nur die Tränen.

00:17:45: Und ich bin in dem Moment aber nicht irgendwie traurig.

00:17:47: Jetzt

00:17:48: ist es total, da dachte ich, das können nur Hormone sein, das können nur Hormone sein, die da irgendwas gerade anstellen.

00:17:54: Oder Emotionen, die du rauslässt, die in dir drin sind.

00:17:58: Oder es ist einfach so ein ... Wenn man ... Da kommt was auf dich zu.

00:18:03: Das hast du nie in deinem Leben.

00:18:05: Du kannst nicht vorstellen, was da passiert.

00:18:07: Du kannst darüber lesen oder dich unterhalten mit einer Freundin, die das schon erlebt haben.

00:18:12: Aber letztlich musst du selber da durch.

00:18:14: Du weißt überhaupt

00:18:15: nicht, was auf dich zukommt.

00:18:16: Deswegen ist das schon eine Situation, die einen so Respekt auf.

00:18:20: Das glaub ich schon.

00:18:21: Mit Recht.

00:18:22: Ich glaube, das ist das, was ... die Schwangere bisher durchgemacht hat.

00:18:25: Total.

00:18:26: Und du weißt auch im nächsten Moment, wenn du drüber nachdenkst, weißt du aber auch, das schaffst du schon.

00:18:30: Das haben ja auch viele andere vor dir geschafft.

00:18:32: Und es funktioniert schon.

00:18:33: Der Körper, du weißt

00:18:34: ja auch, dass ich

00:18:35: den Körper, der kann, der ist ja dafür gemacht.

00:18:37: Aber dennoch, das sind so Momente, wenn ich da so richtig reingehe und mir das so vorstelle, dann laufen auf jeden Fall so die Tränen.

00:18:43: Und dann kam Martin auch letztens so, ist alles okay?

00:18:46: Ja, es ist alles okay.

00:18:47: Ich weiß auch nicht, warum ich weine, mir geht's gut.

00:18:50: Ich weiß es nicht.

00:18:51: Das ist das einzige Ding, wo ich sage, dass ...

00:18:53: Aber ich glaube, das klingt auch sehr, weil du hast eine Körperverbundheit.

00:18:56: Ich hab dich damals schon beim ersten Gespräch, hab ich dir gesagt, du musst Meditation machen oder Hörbücher oder so, weil du die Stimme dafür hast.

00:19:03: Und du hast ja auch immer erzählt, dass du ja auch so sehr ... Du bist ja auch, glaub ich, so sehr mit Meditation und Yoga und Spirituell und Universum und so.

00:19:11: Du hast ja auch schon so ein Ruhepol dir geschaffen, was viele erst spät anfangen, um den Stress auszugleichen.

00:19:18: Und ich finde, wenn man ... so mit sich im Einklang ist, was Meditation ja gerade auch fördern, dann hat man eben genau das, dann hat man auch manchmal diese Tränen und man sagt, ich bin gar nicht traurig.

00:19:28: Ich hatte das auch zuletzt.

00:19:30: Ich habe bei meiner, ich bin ja in so einem eins zu eins Coaching und es ging auch über Meditation.

00:19:33: Ich habe geweint und dann guckte sie mich so an durch den Zoom-Koll und sagte, das sind jetzt aber keine Tränen der Traurigkeit.

00:19:39: Und da habe ich gesagt, nee, das sind tatsächlich Freudentränen, weil sie mit mir in so eine... Ursprungsemotion aus der Vergangenheit gegangen ist.

00:19:48: Und ich mich so fühlte wieder wie früher, wie so ein leichtes kleines Kind, wo du noch ganz unbeschwert keine Sorgen, Probleme hattest.

00:19:54: Und dann kam mir Freuden drehen, weil ich diesen Zustand der Ruhe in meinem Körper nicht kannte.

00:19:59: Es war nichts mehr im Kopf.

00:20:00: Es war alles nur im Fluss.

00:20:02: Das war

00:20:03: ganz ... Das fließt

00:20:04: dann einfach.

00:20:04: Das sind auch dann einfach so Energien, die fließen.

00:20:07: Genau.

00:20:07: Wenn man das so fließen lassen kann, umso schöner.

00:20:10: Das ist richtig schön, wenn man das... Das man

00:20:11: ja auch nicht immer gleich bewerten, ne?

00:20:13: Genau, das hat sie auch gesagt, bewertet es nicht, lass es zu.

00:20:16: Lass

00:20:16: es fließen einfach so.

00:20:17: Also man muss nicht immer sagen, das ist trauer, das ist wut, das ist lachen, sondern einfach mal so.

00:20:21: Fühlen.

00:20:22: Ganz genau.

00:20:23: Deswegen wirst du, glaub ich, auch ein sehr entspanntes Baby haben, glaub ich.

00:20:26: Meinst du?

00:20:27: Ja, doch.

00:20:28: Ich hab immer gesehen, dass die Kinder oft so waren wie die Mütter, das auch so ein bisschen vor.

00:20:34: Ich kenn nur, wenn Leute in der Schwangerschaft unfassbar entspannt waren, da wurde das Kind auch super entspannt.

00:20:39: Ja, hoffen

00:20:40: wir mal.

00:20:40: Also drückt mir selbst die Daumen.

00:20:42: Ja,

00:20:43: das wird gut.

00:20:43: Das wird auf jeden Fall gut.

00:20:44: Ich bin da.

00:20:45: Ganz sicher.

00:20:46: Ich

00:20:46: schau mal, ich bin da auch gute Dinge.

00:20:48: Aber es ist natürlich auch spannend, was wird mein Kind für ein Temperament

00:20:52: haben?

00:20:52: Ja, ich weiß ja nur nicht.

00:20:53: Ich kenne deinen Freund ja nicht.

00:20:54: Ich weiß ja nicht, was Martin so für ein Typ ist.

00:20:56: Ich meine, ihr habt den zusammengemacht.

00:20:58: Okay, dann passt das ja.

00:21:01: Wenn ihr jetzt natürlich einen Part hast, der ein bisschen wilder ist, dann ist das Kind vielleicht auch nicht immer ruhig.

00:21:05: Aber wenn beide ausgeglichen sind, ich glaube ... Dann hat man ein gutes Elternpaar.

00:21:09: So,

00:21:09: könnte ich mitleben.

00:21:10: Könnte mitleben.

00:21:11: Ich drücke dir dafür die Daumen.

00:21:12: Wir werden mit unseren Gästen nach der Schwangerschaft das Nachbaby-Interview machen.

00:21:17: Da möchte ich alle Einzelheiten wissen.

00:21:19: Das könnte lustig werden.

00:21:21: Wie du die Zeit danach erlebst.

00:21:23: Du bist ja auch Sängerin.

00:21:25: Deswegen wollen wir auch über Musik reden.

00:21:28: Die letzten Jahre hast du ja immer Singles veröffentlicht.

00:21:31: tolle gute laune nummern.

00:21:32: ich mag die ja immer sehr.

00:21:34: wie

00:21:35: willst du das jetzt machen mit dem gesang?

00:21:37: also jetzt gehst du ja wahrscheinlich erst mal in so eine auszeit oder hast du dir da überhaupt schon gedanken gemacht?

00:21:42: oder schaust du wie es mit dem kind ist kommst irgendwann zurück nimmst trotzdem song auf noch oder hast

00:21:47: du richtig planen kann man das ja nicht.

00:21:49: ich denke mir dann auch mal ich So, wenn ich mir das jetzt so selbst so ausmalen würde, würde ich denken, gut, der Kleine kommt im März, auch im Sommer, kann ich schon wieder weiter machen.

00:21:58: Aber so richtig planen, kannst du das halt nicht.

00:22:01: Ich habe mir jetzt nicht bewusst gesagt, ich nehme mir jetzt hier eine Auszeit von so und so vielen Monaten, das nehme ich sowieso so, wie es halt kommt.

00:22:08: Wenn sich da ... Anders kannst du es auch, glaube ich, gar nicht.

00:22:11: Ich glaube, das ist wirklich so was.

00:22:13: Ich hatte jetzt natürlich auch im Vorfeld viel Zeit, weil ich ja auch nicht arbeiten konnte.

00:22:17: In der Kita bist du ja quasi dann direkt raus.

00:22:20: und Beschäftigungsverbot.

00:22:21: Ach, ist das so?

00:22:22: Ja.

00:22:23: Aber warum?

00:22:23: Komplett, von Tag eins, weil ich gewisse Immunitäten, ich hab die, die du dann brauchst, um an der Kita zu arbeiten, aufgrund der ganzen Viren natürlich.

00:22:30: Ja,

00:22:30: ja, bei Kindern ja immer irgendwas, die geben sich da alle gegenseitig so das.

00:22:33: Richtig, richtig, ne?

00:22:34: Und dann bist du gleich... Ich meine, das war auch echt... Nicht so leicht, wenn du von heute auf morgen einfach raus bist.

00:22:42: Das wusste

00:22:42: ich gar nicht

00:22:43: mehr.

00:22:43: kommen, Leute.

00:22:43: Ich bin schwanger, was natürlich schön ist.

00:22:45: Aber ich kann mich jetzt auch gar nicht irgendwie von meinen Kindern da verabschieden.

00:22:49: Ich habe ja auch eine eigene Gruppe gehabt.

00:22:51: Und dann war ich einfach weg von heute auf morgen.

00:22:52: und dann dachte ich auch, das ist irgendwie... Das hat mich sehr traurig gemacht.

00:22:56: Ach, das ist ja krass.

00:22:57: Das wusst ich gar nicht.

00:22:57: Da kann man nichts gegen.

00:22:58: Das automatisch, du sagst in deinem Job, du bist schwanger, dann musst du raus wegen dieser Immunität.

00:23:03: Das ist ja auch zum Schutz.

00:23:04: Klar, klar.

00:23:06: Und dann wirst du zum Betriebsarzt geschickt und der nimmt dir Blutabwunder und wird geguckt.

00:23:10: Und dann sagt du, nee, die Wände da irgendwie nicht immun gingen.

00:23:12: Es gibt ja tausend Sachen.

00:23:13: Aber Ringe-Röteln zum Beispiel sind sehr gefährlich auch für Schwangere.

00:23:17: Und

00:23:17: Kids haben ja viel.

00:23:18: Ich meine, man kennt das ja von den Eltern.

00:23:20: Die haben ja immer alle irgendwelche Kindergarten, Krankheiten zu Hause.

00:23:23: Du kannst es auch nicht einschätzen.

00:23:24: Ich hab im Elementarbereich gearbeitet, mit den drei bis sechs Jährigen.

00:23:29: Die sind auch wild und hoben und rennen und so.

00:23:32: Das möchte keiner richtig die Verantwortung übernehmen, wenn dir da auf der Arbeit was passiert.

00:23:37: Das kannst du halt nicht.

00:23:38: Oder die wollen auch mal getragen werden.

00:23:40: Also es macht schon Sinn, warum das in dem Job dann so ist, dass man sofort raus ist und im Beschäftigungsverbot ist.

00:23:46: Aber es war ungewohnt.

00:23:48: Ein bisschen traurig schon und ich musste mich an meinen neuen Alltag irgendwie gewöhnen, wenn du dann plötzlich so viel Zeit hast.

00:23:55: Ja, von jetzt auf gleich.

00:23:56: Von jetzt auf gleich.

00:23:57: Es ist natürlich toll, kann man jetzt auch nicht anders sagen, aber musst du erst mal rein finden.

00:24:03: Ja, also kann ja auch langweilig werden, so von jetzt auf gleich.

00:24:07: Genau,

00:24:07: aber ich hab mir gedacht, das ist ja eigentlich cool, weil dann kann ich ja noch öfter ein Studio gehen.

00:24:12: Und dann warst du im Studio.

00:24:13: Na, mal zurückzukommen auf zu deiner Frage.

00:24:17: Ja, klar, genau.

00:24:17: Also, es ist schon so, dass wir ein bisschen auch fleißig waren und auch so jetzt nicht vorproduziert, aber schon so ein bisschen.

00:24:23: Vorgearbeitet

00:24:24: ein bisschen.

00:24:24: Ein bisschen vorgearbeitet haben wir schon.

00:24:26: Deswegen bin ich im nächsten Jahr sozusagen, ich bin erstmal entspannt, weil ich weiß, okay, wenn ich jetzt das wieder fühle und denke ok jetzt kann es weitergehen dann dann dann geht es auch weiter.

00:24:34: Und du hast ein Song schon in einer starken Pipeline das ist ja auch gut finde ich.

00:24:36: wenn du jetzt schon vorgearbeitet hast ein bisschen aufgenommen

00:24:37: hast dann musst du halt nicht.

00:24:38: Das muss ich noch ein Studio.

00:24:38: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:39: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:40: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:41: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:42: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:43: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:43: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:44: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:45: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:45: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:46: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:47: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:48: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:48: jetzt muss ich

00:24:49: noch ein Studio.

00:24:49: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:50: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:51: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:52: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:53: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:54: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:54: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:55: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:56: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:57: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:57: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:58: jetzt muss ich noch ein Studio.

00:24:59: jetzt muss ich dass das auch natürlich viel mit mir macht und viel mit mir auch so innerlich irgendwie vielleicht, dass noch mal so ein Switch irgendwie gibt.

00:25:06: Thematisch bestimmt,

00:25:07: ne?

00:25:07: Irgendwie schon, weil ich dann immer so denke, okay, ich bin ja dein Mama, ich habe ja dann eine Verantwortung für ein kleines Wesen und ich bin ja dann richtig erwachsen.

00:25:14: Ja, ja, klar.

00:25:15: Ganz gut,

00:25:15: ich dachte sich so, oh Gott,

00:25:17: jetzt bin ich erwachsen.

00:25:20: Ich weiß nicht, warum ich das so hab, aber ich hab ganz oft immer nämlich mich gar nicht so wahr und irgendwie noch so völlig, ach, ich bin doch irgendwie erst, weiß ich nicht.

00:25:29: Irgendwie

00:25:30: so,

00:25:30: ja.

00:25:31: Das kenne

00:25:32: ich aber.

00:25:33: Ich bin thirty-fünf jetzt schon.

00:25:35: Und das

00:25:36: meine ich ja mit dem Alter.

00:25:37: Ich muss an meinem Geburtsjahr das hochrechnen, wie alt ich eigentlich bin.

00:25:40: Weil ich das nicht ... Nicht, weil die Leute sagen, wirst du das Alter nicht sagen.

00:25:43: Ich sage, es hat damit Geist zu tun.

00:25:44: Ich hab irgendwo, hab ich Jahre verloren.

00:25:47: Ankenst

00:25:47: du das, wie du dir?

00:25:48: so, als du dir mit sechzehn oder achtzehn oder so hast du dir, wie hast du dir denn dein thirty-fünfjähriges Ichvorgesteck, ganz anders als du.

00:25:55: Weil schon viel älter, weiser, erwachsener, keine Ahnung, ne?

00:25:58: Ja.

00:25:59: Man hat sich immer so ein ... Okay, mit vormundreißig bist du ja schon so alt.

00:26:03: Also, wenn man so achtzehn war, hat man ja so gedacht.

00:26:05: Und jetzt bin ich nicht vormundreißig.

00:26:06: Nee, ich bin nur so ... Überhaupt noch gar nicht das, was das erreicht so in meinem Kopf.

00:26:13: wie ich es mir damals so vorgestellt hatte.

00:26:14: Na ja, auf jeden

00:26:15: Fall.

00:26:16: Auf jeden Fall, um da auch wieder zurückzukommen.

00:26:18: Ich könnte mir vorstellen, dass dann auch einfach neue Themen auftauchen.

00:26:21: Und ich dann irgendwie Lust habe, da vielleicht einfach doch noch mal was ganz Neues irgendwie zu schreiben.

00:26:26: Weil es natürlich jetzt dann für mich immer, wenn ich jetzt irgendwie ins Studio gehe, denke ich so, okay, warte mal, ich habe jetzt schon drei Songs darüber geschrieben, wie verliebt ich doch bin?

00:26:34: Deswegen, ich glaube, das wird sich dann ändern.

00:26:37: Weißt du, das sind so Themen, die sind halt da und bei mir ist es halt dann nur mal so.

00:26:41: Ich denke, ich muss jetzt mal irgendwie was finden, worüber ich irgendwie noch singen kann, weil es ja auch langweilig, wenn du die ganze Zeit immer nur singst, wie gut es dir geht, wie toll alles ist, die Welt ist so schön und so.

00:26:51: Ach so, aber auch schön in der heutigen Zeit, dass man das musikalisch ein bisschen zumindest da das Gefühl hat.

00:26:56: Absolut.

00:26:57: Es ist schöner.

00:26:58: Absolut.

00:26:58: Aber irgendwann hast du denn mal so den Anspruch, ach nee, ich möchte auch mal ... vielleicht irgendwie noch mit

00:27:03: tiefgründigen Themen.

00:27:05: Oder mich noch mehr öffnen, aber da gibt's dann nichts, wenn alles gut ist.

00:27:08: Das ist halt alles irgendwie gut.

00:27:10: Deswegen haben wir dann sozusagen jetzt mit dem, mit nie mehr allein, wenigstens so ein bisschen was, wo ich gesagt habe, jetzt haben wir mal eine Thematik, die... die vielleicht auch jeder kennt, immer diesen einen Menschen hat.

00:27:22: Ich könnte mir vorstellen, dass jeder oder jede irgendwie im Kopf so einen Menschen kennt, der immer alles mit sich alleine ausmachen will oder der immer sozusagen die Last der Welt auf seinen Schultern tragen möchte und nie nach Hilfe fragt und immer nach außen hin so stark sein möchte.

00:27:36: Und ich hab mich da auch lange drüber unterhalten, auch in einem anderen Interview, dass ich manchmal denke, gar nicht, weil ich um das zu verteufeln oder so, aber zum Beispiel Social Media wird, zeigt ihr ja auch immer nur auf.

00:27:48: Alles ist toll.

00:27:49: Es

00:27:50: geht allen toll.

00:27:51: Alle sehen perfekt aus und sind nur auf Reisen.

00:27:52: Genau.

00:27:54: Das heißt, du kannst ja gar nicht, wenn du vielleicht irgendwie Schwächen hast oder wenn es dir gerade nicht gut geht.

00:27:59: Es ist ja so schwer geworden, das zu zeigen, das zu äußern.

00:28:03: Du hast ja immer das Gefühl, warte mal, mir geht es jetzt zwar gerade richtig schlecht und ich habe jetzt gerade irgendwie echt ein Problem, aber anscheinend, wenn ich jetzt hier mir so reingehe und mir das angucke, dann geht es ja anscheinend richtig top.

00:28:13: Also irgendwas muss ja mit mir falsch sein.

00:28:16: Ich muss das alleine schaffen.

00:28:18: Und wenn man sich das mal überlegt, dass das so fast schon unmenschlich geworden ist, weil man eigentlich so menschliche Emotionen oder einfach auch menschliche ... Ja, Emotionen,

00:28:28: das

00:28:28: trifft schon gar nicht mehr.

00:28:30: Nicht mehr zeigen kann und nicht mehr ... Nicht mehr zeigt.

00:28:32: ... bei den Ängsten.

00:28:33: Ich meine, es ist ja klar, dass du vielleicht das nicht auf Social Media zeigen möchtest, verstehe ich.

00:28:37: Aber nicht mal mehr bei den Ängsten, dass man das so ein bisschen verlernt hat, sich zu öffnen.

00:28:43: Schade.

00:28:44: Und ich finde es umso wichtiger, dass wenn man ... So eine Person kennt, dass man zu ihr geht und sagt, ey, du musst da nicht alleine durch, ne?

00:28:51: Du, ich

00:28:52: bin da.

00:28:53: Ja.

00:28:54: Das ist toll, ich krieg gleich Gänsehaut, weil das so ein Thema ist, was mich auch so umtreibt.

00:28:58: Ich hab auch so das Gefühl, die Leute sind so ein bisschen distanzieren sich mehr.

00:29:02: Gerade bei Männern hab ich das lustigerweise oft auch das Gefühl, also ich hab bin ja auch mit Männern befreundet und da hab ich manchmal wirklich so das Gefühl, dass die dann sagen, na ja, ich schütze mich aber oder ich schütze meine Emotionen oder ich schütze das.

00:29:13: Und dass das sie gar nicht sich so ... So voll entzeigen auch ihre Emotionen gar nicht so rauslassen, die sie fühlen.

00:29:18: Da sind wir wieder bei dem Fühlen.

00:29:20: Und wer immer unterdrückt, unterdrückt, unterdrückt, wird ja irgendwann auch krank.

00:29:24: Und genau das, was du sagst mit diesem Social Media oder mit dem allen, geht's gut.

00:29:28: Das war halt auch der Grund, warum ich dann halt zum Beispiel im vergangenen Jahr, dann halt als ich an so einem absoluten Tiefpunkt war, gesagt hab, okay, ich such mir jetzt Hilfe.

00:29:36: Also, dass man selbst, wie du schon so schön gesagt hast, oh, na mir geht's jetzt schlecht, allen anderen geht's gut.

00:29:40: Da hab ich was falsch gemacht, offenbar.

00:29:43: Aber das ist

00:29:43: so schwer und das ist ja toll, dass du das machst, dass du das erkannt hast.

00:29:49: Und dann, dass man sich denkt, okay, ich brauche da jetzt mal ein Coaching und mal wieder so

00:29:54: das Mindset zu drehen.

00:29:55: Ja, weil das ist völlig ja Quatsch halt das.

00:29:57: Ach, ich find, das ist so ein Thema, was mich total irgendwie...

00:30:02: Götte mal ein Podcast eigentlich drüber machen, ne?

00:30:04: Wirklich, weil mich das total bewegt irgendwie, weil ich das einfach so irgendwie beängstigend finde, so diese ganze Richtung, wie die das so einnimmt und ich weiß nicht, bin da vielleicht auch ein bisschen alt im Backen irgendwie unterwegs.

00:30:16: Ich glaub, das ist

00:30:17: gar nicht.

00:30:17: Ich glaub, das ist einfach ganz große... Tier hast in dem Sinn und ich kenne das, mich macht das traurig.

00:30:23: Mich macht sowas auch wirklich traurig und deswegen hab ich dieses Ventil und das Schlimme ist ja, oder nicht?

00:30:27: das Schlimme, das Schöne.

00:30:28: Man reinigt sich selbst, findet in seiner eigene Mitte, aber dann nimmt man das Außenrum noch mehr wahr.

00:30:34: Bei Menschen, wo ich so denke, ich würd dir jetzt auch gern helfen.

00:30:37: Also musst aufpassen, dass du nicht wieder in so ein Helfer-Syndrom kommst.

00:30:41: Und dieser oberflächlichen Welt wird das, glaub ich, schlimmer.

00:30:43: Da haben so Leute wie wir, die wahrscheinlich so ein bisschen auf sowas achten, sind da manchmal so und denken, da die Reise so hin irgendwie.

00:30:50: Ja, total.

00:30:51: Ich finde es ein bisschen beängstigend.

00:30:53: Viele haben das einfach verlernt dann, so ein bisschen da.

00:30:56: Deswegen ist es auch schön, dass man so was auch mal thematisiert.

00:30:57: Ich finde dafür ist ein Podcast halt auch da, weil doch vielleicht der ein oder andere mal sagt, Mensch, schaue ich doch mal bei Personics Y vielleicht doch näher hin oder meine Freundin hat sich aber schon ein bisschen verändert oder die ist ruhiger geworden oder ist da irgendwie was, dass man dann vielleicht doch mal ein bisschen mehr auch hinschaut.

00:31:11: So geht's meinen engsten Menschen wirklich gut.

00:31:14: oder sagen die nur, mir geht's gut.

00:31:16: Ja, richtig.

00:31:17: Weil wie inflationär ist das geworden.

00:31:18: Man sieht sich, trifft sich irgendwo so.

00:31:20: Hey, lang nicht gesehen.

00:31:21: Na, wie geht's dir?

00:31:22: Ja, alles gut.

00:31:23: Gespräch beendet.

00:31:23: Und man denkt so, geht's dir jetzt wirklich gut?

00:31:27: Ja, ja, ja.

00:31:27: Ich hab letztens an jemandem verwirrt.

00:31:29: Ich hab dann gesagt, ach, hör bloß auf, mir geht's nicht gut.

00:31:31: Was denkst du, wie da der Blick war?

00:31:33: Weil du immer mit der Antwort rechst.

00:31:34: Äh, wieso?

00:31:36: Ich kann sagen,

00:31:37: aber das musst du ja deinem Gegenüber auch erst mal zumuten.

00:31:39: Ja, ja.

00:31:39: Können sozusagen dich, ne?

00:31:41: Sag mal, man geht da wirklich drauf ein und sagt mal, wie's einem wirklich geht.

00:31:45: Ich mein, damit können wir auch wieder...

00:31:47: Leute nicht.

00:31:48: ...nicht umgehen, ne?

00:31:49: Also, es ist deswegen, das meine ich ja, man hat dieses Miteinander, so dieses Menschsein, finde ich, dadurch... Verlernt.

00:31:54: ...durch irgendwie

00:31:55: ein bisschen verlernt.

00:31:55: Und das finde ich... Das finde ich so schade.

00:31:58: Das finde ich auch schade.

00:31:59: Deswegen,

00:31:59: also wenn ich, sage ich ganz ehrlich, wenn ich nicht auf Social Media sein müsste, wäre ich auch nicht da.

00:32:04: Danke.

00:32:05: Habe ich letztens auch gesagt.

00:32:06: Deswegen bin ich auch immer noch nicht bei TikTok.

00:32:08: Und ich glaube, wenn ich nicht auch durch den Sender und so was machen müsste und auch im Podcast so sagen, hey, hier ist man, ab und an macht es mir auch ein bisschen Spaß.

00:32:14: Aber ich habe auch immer noch ein Privatprofil, wo auch immer alle kommen und sagen, aber du hast ein Podcast, du müsstest schon mal öffnen, das Profil.

00:32:19: Und

00:32:20: ich so,

00:32:20: ne, wenn ich private Sachen habe, das sollen auch nur meine Freunde oder Künstler sehen, mit denen ich vernetzt bin, also Leute, die ich irgendwie kenne.

00:32:27: Aber danke.

00:32:27: Genau den selben Satz habe ich auch gesagt, ich kann diese oberflächliche Social Media-Welt nicht ertragen.

00:32:32: Ja, natürlich, das ist immer so tagesformabhängig.

00:32:36: Wir als Künstler müssen das ja irgendwie auch bedienen, obwohl ich dann immer, ich hab da trotzdem immer noch einen eigenen Blick auf mich und denke dann immer so ganz oft hinterfrage ich dann auch natürlich was ich mache und denke so, wie interessiert das denn?

00:32:50: Wirklich?

00:32:51: Jetzt selbst mit meinem Foto, dass ich schwanger bin, ich musste das natürlich irgendwie posten und ich wollte das natürlich auch verkünden, aber es war auch so, weil ich dachte, okay, man wird es eh sehen.

00:33:02: Ja klar, das muss ich schon irgendwie öffentlich machen, aber letztlich habe ich schon gedacht, ja und nun, wie interessiert das denn?

00:33:09: Und es gab eine riesige Resonanz wahrscheinlich auf das Bild, oder?

00:33:12: Ja, es war total nett und es war wirklich total nett und ich habe mich auch sehr, sehr gefreut über so viel tolles Feedback, aber... Ich nehme mich selber jetzt nicht so wahr, als dass ich das Interesse von Leuten wecken würde.

00:33:26: Es ist ganz verrückt.

00:33:27: Ich glaube, wie gesagt, Social Media muss man einfach komplett fühlen und leben und dann macht man das auch richtig gut.

00:33:35: Es gibt ja auch viele, ich würde das auch niemals bewerten.

00:33:37: Ich habe Riesen-Respekt vor Leuten, die das

00:33:39: beruflich

00:33:41: machen und die das auch komplett ... einfach ihren Alltag mitbegleiten und so.

00:33:46: Das würde mir so unfassbar schwerfallen.

00:33:48: Also dafür musst du irgendwie für gemacht sein halt.

00:33:52: Und wie gesagt, ich gucke da auf mein Profil und dann denkt, das steht da so, ihr habt Sarah Zucker, Person des öffentlichen Lebens.

00:33:59: Und ich so ... Ich bin noch Sarah einfach so.

00:34:02: Ich bin keine

00:34:02: Person, das

00:34:03: am liebsten.

00:34:03: Ich bin keine Person, das am liebsten leben.

00:34:05: Ich möchte das doch gar nicht.

00:34:06: Also ich möchte, macht da ein bisschen meine Musik und dann ist gut.

00:34:10: So, ich wüsste nicht, warum Leute sich dafür interessieren sollten, was jetzt zum Mittagessen oder so.

00:34:14: Ja.

00:34:14: Weiß ich nicht, gibt es da aber auch bestimmte Hörste natürlich immer, du hast ja dann, wüsst ja dann... Künstler.

00:34:19: und dann hast du natürlich viele Leute, die dir auch von rechts und links immer noch was dazu einen guten Tipp mitgeben.

00:34:25: Und natürlich dir dann auch schon Interesse daran haben, dass du das schon bedienst.

00:34:30: Und dass man dich da irgendwie schon auch auf Social Media präsent, also dass du da irgendwie am Start bist und man dich wahrnimmt und so.

00:34:37: Aber ich glaube nicht, dass das jemand interessiert.

00:34:40: Ich weiß nicht, ich kann es einfach nicht gut und ich würde es auch nicht so richtig authentisch machen, glaube ich.

00:34:45: Deswegen lasse ich es lieber sein.

00:34:46: Und ab und zu sieht man was von mir.

00:34:49: Und dann kann man auch... Genau.

00:34:51: Und dann wissen auch die Leute, die mir folgen, wissen dann auch, okay, jetzt hat sie wieder was.

00:34:55: Aber dann ist es auch... Dann kommt es auch wirklich von mir und aus mir heraus, sondern es ist auch wirklich echt.

00:35:00: Alles andere kann ich leider nicht anbieten.

00:35:02: Ich verstehe das.

00:35:03: Ich verstehe es so hundert Prozent und ich danke dir auch, dass du das mal auch so offen sagst, weil ich denke immer so, mein Gott, liegst vielleicht doch am Alter, dass ich dann immer so anti-Instagramm bin und viele kommen ja immer und sagen, ach komm, da freust du dich doch dann, aber wenn dann... Keine Ahnung, ein Herz kommt auf ein Bild.

00:35:18: Ja, natürlich, wenn man einen Bild postet, vielleicht auch von sich alleine in irgendeiner, und da kommen Herzchen oder hübsches Bild oder hübsche Frau oder keine Ahnung, ist so natürlich, wir alle freuen uns über ernst gemeinte Komplimente.

00:35:31: Und da habe ich gesagt, aber mir ist halt die Summe.

00:35:33: Also ich glaube nicht, dass ein Mensch ... Der dich bei Instagram nur sieht und dich privat nicht kennt, der kann dich nicht fühlen und nicht einschätzen.

00:35:41: Der weiß nicht, wie du bei Instagram immer noch so ein... Also ich kann selbst an dem schlimmsten Tag, kann ich ja noch ein Foto raussuchen, wo ich toll aussehe, wo ich strahle und wo ich aussehe als, hey guckt, ich umarme die Welt und bin der glücklichste Mensch der Welt.

00:35:54: Ja, ich hab letztlich wünschen sich das ja auch die Menschen eigentlich, dass man das... andere sich auch echt zeigen und das würde ja dann wieder so was vielleicht bewegen, dass man selbst dann auch denkt, ja man, was soll dann immer dieses ganze...

00:36:06: ...unächste, ne?

00:36:06: ...perfekt irgendwie, diese perfekte Inszenierung und

00:36:10: so,

00:36:10: also... Es ist ein...

00:36:12: Es ist ein komplexes Thema.

00:36:13: Man müsste

00:36:14: wirklich

00:36:15: heute richtig Podcast-Abhandlungen darüber machen.

00:36:17: Mein Lieblingstool wird es nicht, ich verstehe dich zu hundert Prozent und ich bewundere euch auch, weil ihr Künstler müsst es ja auch machen, spätestens mit neuer Musik.

00:36:25: Das ist ja nun mal so.

00:36:26: Ja, weil sonst...

00:36:28: Verpufft,

00:36:29: gar keine Chance irgendwie noch irgendwo stattzufinden.

00:36:33: Also das ist nee.

00:36:34: Aber musst du TikTok auch machen?

00:36:36: Musst du auch?

00:36:37: Das wohnen ja alle von TikTok.

00:36:39: Alles, also das ist schon ganz andere Welt.

00:36:43: Ist einfach eine andere Welt.

00:36:45: Da hat man sich früher einfach gefreut und dann hast du ein Song aufgenommen, gab es eine Schaltplatte, A und B-Seite und Bumps dabei, gab es das alles

00:36:50: nicht?

00:36:50: Das wäre meine Zeit gewesen.

00:36:52: Wirklich?

00:36:52: Das wäre meine Zeit gewesen.

00:36:54: Warum bin ich zu spät geboren?

00:36:56: Ja, wir sind zu spät geboren.

00:36:57: Ich hätte auch manchmal überlegt zu ticken.

00:36:59: Später hätte dieser Social-Media-Warn so ... Social-Media hat ja Vorteile.

00:37:03: Also, Facebook am Anfang, die Grundidee mit Schulfreunden-Kontakt zu Halbvieh.

00:37:06: Alles super.

00:37:07: Aber als das dann mit der Selbstdarstellung, eighthundert, dreißig Filtern, Stories und mit diesen TikTok-Challenges anfing, hab ich so gedacht, irgendwie wär's auch cool, wenn das mal ... Wir haben mal zwei Jahre Leben ohne das.

00:37:18: Wie werden wir alle miteinander?

00:37:20: Schon

00:37:20: spannend.

00:37:21: Ich bin auch total gespannt, wo sich das so hinentwickeln wird.

00:37:24: Vielleicht irgendwann auch mal zurück.

00:37:26: Ich glaube, die Büchse der Pandora ...

00:37:28: Das ist vielleicht nicht, aber eigentlich hat doch alles immer irgendwie so ein Peak.

00:37:32: Eigentlich ja.

00:37:33: Gibt's wieder irgendwie, so genauso wie du mit dem Video die Schaltplatten ansprichst.

00:37:36: Ja, guck mal, die waren weg.

00:37:39: Komplett weg.

00:37:40: Und ich hab selber auch, ich hab ein Schaltplattenspieler und ich liebe es, aufzulegen.

00:37:44: Ja,

00:37:44: mein Vater hat sie auch eingeholt und holt jetzt wirklich sich Schaltplatten von eben auch so Achieve von aktuellen Künstlern tatsächlich.

00:37:49: Also ich finde das, wenn jetzt jemand irgendwie ein neues Album rausbringt, fühle ich das viel cooler, das auf Schaltplatte zu hören als jetzt bei Spotify.

00:37:56: oder kann ich ja auch, okay.

00:37:58: Endig Qualität.

00:37:59: Mein

00:37:59: Sohn aus dem System da irgendwie, so ja.

00:38:02: Aber es ist viel cooler, wenn die Platte so auflegt.

00:38:06: Es hat eine ganz andere Wertigkeit.

00:38:08: Und könnte

00:38:09: man so... Ein

00:38:10: bisschen, aber das Beispiel.

00:38:13: Aber so ein bisschen ...

00:38:14: Und

00:38:15: Klamotten.

00:38:15: Da sieht man's ja auch wieder bei Sachen.

00:38:17: Ich

00:38:17: glaub, das wird so sein.

00:38:18: Ich glaub nicht, dass wir die Einzigen sind, die Social Media so satt haben.

00:38:23: Ich glaub, wenn man mal nachfragt, geht's das, glaub ich, ganz, ganz vielen so.

00:38:28: Und ich kann mir nur vorstellen,

00:38:30: das ist vielleicht zurück.

00:38:32: Dass es

00:38:32: irgendwie ein bisschen wieder abnimmt und wieder wirkliche Bekanntschaften oder wirklich so ... dass das wirkliche Leben auch zählt.

00:38:41: Das ist sowieso auch, wenn du jetzt mit KI kommst und so.

00:38:45: Das wird, glaube ich, schon, natürlich, es ist gerade natürlich Thema und jeder nutzt es auch für sich und man denkt so auch.

00:38:52: Das ist ja super, mein Leben ist so einfach geworden dadurch.

00:38:55: Alles

00:38:55: ganz easy, einen Knopfdruck.

00:38:56: Ja, so, ne?

00:38:57: Und wenn man hört, okay, man kann ja mittlerweile, kannst du irgendwie eine Avatar von dir machen und dich irgendwie in einen Videocall setzen, obwohl du nicht mehr anwesend bist.

00:39:06: Und

00:39:07: andere Sprachen.

00:39:07: Du sprichst das Ding dann plötzlich.

00:39:09: Physisch bist

00:39:09: du gar nicht anwesend.

00:39:10: Du kannst irgendwie duschen gehen.

00:39:12: Dein Avatar macht auf Englisch eine Performance.

00:39:14: Wir machen jetzt hier Interview, du sitzt eigentlich gar nicht da, sind bis an deiner Dusche und also völlig verrückte Sachen werden gehen.

00:39:23: Umso wichtiger, glaube ich, werden dann wirklich die ...

00:39:25: Real-Life-Kontakte, ne?

00:39:27: Ja, ich glaube

00:39:28: schon.

00:39:28: Und ich könnte mir vorstellen, dass die das jetzt so krass praktizieren, so die Teenies und die auch alle in den Zwanziger, die halt so Instagram-Tiktok sehr feiern, sehr leben, sehr viel posten, dass die irgendwann so dieses sogenannte Burnout dann davon haben, dass sie jetzt irgendwie denken, oh, ich sei ja zehn Jahre meinen Leben irgendwie abgebildet in eighthundertdreißig Stories.

00:39:45: Ja, ist halt kein Bock mehr.

00:39:46: Und dann dieser Weg zurück, dass das auch irgendwann, weil der Mensch ist ja irgendwann im Geister einfach ermüdet.

00:39:50: Ich finde auch KI, das kam so schnell, dass ich manchmal so denke, was kann das denn alles?

00:39:55: Man muss manchmal wirklich auch seinen Kopf wieder so ein bisschen

00:39:58: resetten.

00:39:59: Ja, weil wir sind ja keine Computer und keine Computer.

00:40:01: Wir sind ja gar nicht dafür gemacht, so viel zur ganzen Zeit zu denken und so.

00:40:05: Deswegen, ja.

00:40:06: So den reset knopf drücken glaube ich für immer spannend

00:40:10: und man sieht es ja auch an den sachen die boomen weil ich finde auf der einen seite boomt halt ka i social media und alles sowas und auf der anderen seite boom ja.

00:40:18: aber gerade sieht man ja auch ganz gut bei instagram und ko coachings selbstfindung sachen meditation.

00:40:25: Healing-Sets, Yoga, das geht ja auch enorm hoch.

00:40:29: Sport, die Leute wollen wieder ihren Körper, das ist ja gleichzeitig eine Branche, die extrem grad hochgeht und gehypt wird, während auch im KI hochgeht.

00:40:37: Und da denkt man ja schon, da siehst du ja schon das natürliche, hier ist alles Roboter.

00:40:41: Und hier sagt der Mensch aber wieder, naja, es ist mir zu viel, ich brauch Yoga, ich mach wieder mehr für mich.

00:40:45: Genau, ich

00:40:45: muss mal meine innere Mitte hier erfinden.

00:40:47: Genau,

00:40:47: das ist ja faszinierend.

00:40:48: Und das sieht man ja auch schon.

00:40:49: Und das sieht man auch bei Social Media ist ja auch ein Spiegel, wenn du plötzlich nur noch so was angezeigt bekommst, weißt du ja, da ist Bedarf da.

00:40:55: Stimmt.

00:40:55: Weil wir können heute noch dreißig Minuten nur eine Klangschale hören und nicht denken.

00:41:00: Schwierig für viele, glaube ich, ja.

00:41:02: Und es ist auch schwierig, man muss es ja lernen.

00:41:03: Ich weiß nicht, wie lange du das jetzt schon machst, aber meine ersten Metation war wirklich die Hölle.

00:41:07: Ich habe gedacht, wie kriegst du denn den Kopf aus?

00:41:09: Und mittlerweile, und jetzt liege ich da wirklich dreißig Minuten und bin so kurz vor Schlaf.

00:41:14: Und denke gar nichts mehr und liegt einfach da

00:41:16: so.

00:41:16: Bist

00:41:17: du?

00:41:17: Und klappt das aber dir auch?

00:41:18: Bist du da auch so?

00:41:19: Ja, schon.

00:41:21: mal gelingt es mir besser, mal

00:41:23: weniger.

00:41:25: Aber ich meine, ich glaube, es geht ja gar nicht so richtig darum, dass man jetzt gar nichts denkt.

00:41:30: So, weil du glaubst, du kannst schon, ja, man kann schon diese Momente haben, wo man wirklich merkt, so, aber dann denkst du das darüber schon wieder nach.

00:41:36: Ich glaube, du kannst nichts denken.

00:41:40: Aber du kannst sehr, sehr bewusst sein.

00:41:43: So fließen lassen.

00:41:44: Du kannst einfach sehr in dem Moment sein.

00:41:47: Und diese Gedanken, die du da hast, irgendwie sehr von dir mal so aus einer anderen, wie soll ich sagen?

00:41:54: Aus

00:41:54: meiner Winkel sehen, so oben drauf schauen.

00:41:56: Genau.

00:41:57: Das ist ja schon cool.

00:41:58: Und in dem Moment bin ich schon immer sehr ruhig.

00:42:00: weil ich nicht drin bin in meinem Kopfkino.

00:42:03: Ich bin einfach nicht da gerade drin, die das alles so erlebt, sondern ich lieg ja nur da und sehe, dass das passiert mit meinem Kino und

00:42:10: meinem Kopf.

00:42:12: Aber ich kann das auch, wie man immer so schön sagt, die Wolken ziehen vorbei und lass sie ziehen.

00:42:19: Schick sie weiter.

00:42:20: Aber

00:42:21: nicht andocken und nicht runterziehen und nicht weiter reingehen.

00:42:26: Weil dann bist du wieder voll drin.

00:42:27: Genau, dann bist du.

00:42:28: Also, es ist spannend.

00:42:28: Es ist auf jeden Fall ein spannendes Feld.

00:42:30: Also, ich kann nur empfehlen, jeder, der da irgendwie merkt langsam, dass mir alles ein bisschen viel... Man kann es probieren, man kann es auch lernen.

00:42:35: Ich hätte nie gedacht, dass ich das irgendwann mal kann, aber jetzt nach, keine Ahnung, wie viel Meditation, jetzt klappt es langsam.

00:42:41: Also die Leute, gerade die aus dem asiatischen Raum, die machen das ja alle sehr, sehr viel, so Bali, Thailand, die ganzen Länder, die haben ja wirklich das quasi fast wie erfunden und die sagen ja, man lernt es.

00:42:50: Das stimmt,

00:42:51: glaube ich auch, ja.

00:42:52: Und ansonsten, wenn wir jetzt aufs neue Jahr schauen, das ist ja ganz frisch da, ich meine gut, dein Jahreshighlight, muss man eigentlich nicht mehr dein Jahreshighlight kommt in den kommenden Wochen, aber was ist denn sonst noch, wo du sagst, ach, das würde ich Ich würde

00:43:12: tatsächlich sagen, dieses Jahr steht wirklich unter diesem Stern.

00:43:17: Erst mal Baby, erst mal irgendwie Mama sein.

00:43:20: Und Mama werden in diese Rolle auch reinwachsen.

00:43:24: Damit bin ich jetzt mal beschäftigt.

00:43:25: Ich glaube auch.

00:43:26: Ich glaube auch gerade, wenn das kleine Menschenkind dann da ist.

00:43:30: Ich glaube, dass es einfach auch noch mal, wenn dein Sohn dann da ist, das ist ja noch was, macht ja auch noch was mit dir.

00:43:34: Hormonell.

00:43:35: Aber natürlich auch im Doing.

00:43:37: Du musst ja dann... einfach auch da sein.

00:43:39: Deswegen würde ich mir jetzt mal sagen, nehme ich mir lieber nicht so viel vor, sondern ich glaube, damit bin ich ganz gut beschäftigt und das soll ja auch mein Fokus sein.

00:43:50: Klar.

00:43:50: Und das ist auch ein schöner Fokus und ich freue mich auch darauf.

00:43:53: Und es gibt jetzt auch für mich gerade gar nichts Höheres, wo ich sage, das wäre aber auch noch schön.

00:43:59: Und musikalisch, aber meinst du trotzdem, dass die Fans was hören werden von dir in dem Jahr.

00:44:05: Also eine Single oder so wird es schon.

00:44:07: Also es wird jetzt nicht dreihundertfünfundsechzig Tage jetzt ohne was Neues von Sarah Zucker sein, oder?

00:44:12: Nee, glaub nicht.

00:44:13: Nee,

00:44:14: glaub ich nicht.

00:44:15: Da wird schon irgendwas noch.

00:44:16: kommen und uns überraschen oder so.

00:44:18: Und du musst ja in deinem anderen Job wahrscheinlich auch noch weiter pausieren.

00:44:21: Ich weiß ja nicht, wie lange man jetzt da raus ist.

00:44:24: Da

00:44:24: bin ich ja sehr gespannt.

00:44:25: Ich freu mich, weil so gar nicht ohne deine Songs, das wär auch so doof.

00:44:28: Machen wir so gute Laune.

00:44:29: Gerade die letzten Nummern, so Cabriolet verliebt mich, das hat mir also mal sehr viel Freude hier gemacht im Radio.

00:44:33: Du dachtest, das klingt einfach noch gute Laune.

00:44:35: Und ich finde, gute Laune brauchen wir alles.

00:44:36: Leben ist doch manchmal traurig genug.

00:44:38: Nee, ich ganz genau so.

00:44:40: Und mal gucken, wie die Themen dann noch werden.

00:44:42: Also du schreibst ja die Nummern auch selbst oft, oder immer eigentlich?

00:44:45: Mittlerweile ja.

00:44:46: Mittlerweile

00:44:46: ja, genau.

00:44:47: Nie allein, aber immer mit.

00:44:49: Mit Team.

00:44:49: Also das ist ja glaube ich auch schon wichtig, oder?

00:44:51: Deine Note, könntest du das so komplett fremd Song, es wär nicht so deins wahrscheinlich, ne?

00:44:55: Nee, tatsächlich nicht.

00:44:56: Weil da bin ich auch einfach so ein bisschen zu, ob man's irgendwie Eitel nennen kann oder so, aber das sind ganz oft so.

00:45:02: dann schon so Zeilen, wenn ich das so mal so ein Song, ein fertigen Song bekomme.

00:45:07: Wo ich sage, da sind Zeilen da drin, das würde ich nicht sagen.

00:45:11: Das klingt so gar nicht nach mir.

00:45:13: Da bin ich ganz eignen.

00:45:18: Ich möchte einfach gewisse Worte oder so nicht haben und nicht singen.

00:45:25: Ich

00:45:25: glaube, man muss einfach auch fühlen.

00:45:28: Wenn man von was singt, wo man so denkt, das Wort würde ich nicht mal in meinem Wortgebrauch haben, dann fühlt man das ja auch nicht.

00:45:34: Nee,

00:45:34: absolut.

00:45:35: Und deswegen bin ich froh.

00:45:36: Unfassbar froh, dass ich ein Team gefunden habe, die mich gut kennen, die ich gut kenne, wo man sich dann auch wieder zum Thema öffnen, wo man sich öffnet.

00:45:46: Und dort eben auch an so gewisse Gewisse, auch mal in so kleine Wunden bohren oder so Punkte, wo man dann eben auch merkt, okay cool, wir haben jetzt etwas gefunden, wo ich sage... Das gehört zu mir, da bin ich bereit, drüber zu singen.

00:46:02: Das dürfen Menschen gerne erfahren.

00:46:03: Sehr

00:46:04: gut.

00:46:04: Und wer ist der neues Team?

00:46:05: Also ich bin ja...

00:46:06: Produzenten-Team?

00:46:07: Ja, genau.

00:46:08: Also ich schreibe immer mit Philippo.

00:46:09: Philippo, hast du?

00:46:11: Ja,

00:46:11: sag mir was.

00:46:12: Genau.

00:46:12: Ganz liebe Grüße, Philippo.

00:46:15: Hör nur gutes über dich, liebe Grüße zurück.

00:46:17: Ja, ist der beste.

00:46:18: Und Jules ist mein Produzent, Julia Neumann.

00:46:21: Ja.

00:46:21: Genau, den habe ich vor zwei Jahren kennengelernt und bin ganz, ganz happy, dass er auch in Hamburg wohnt.

00:46:27: Ja.

00:46:28: wir seitdem ein super cooles Team geworden sind, die da einfach immer ganz romantisch mit romantischen Gedanken im Studio sitzen und denken, das ist ja so und das macht so Spaß.

00:46:41: Den müssen wir jetzt rausbringen und dann werden wir immer so vom Label dörd.

00:46:45: Oh nein.

00:46:46: Nee, das könnt ihr nicht machen.

00:46:47: Das gibt ja immer, das

00:46:49: ist ja das

00:46:50: Schöne.

00:46:50: Das

00:46:50: gibt es immer in der Nurgut.

00:46:52: Ja, das ist ja auch das Spiel irgendwie.

00:46:55: Man macht ja auch irgendwie mit.

00:46:57: Aber trotzdem finde ich die Momente immer schön, die wir die zelebrieren wir ja.

00:47:01: trotzdem, wenn wir einen neuen Song haben.

00:47:04: Ja!

00:47:04: Den fiel mir richtig und das ist so cool, ne?

00:47:06: Und dann heißt es ja, nee, das ist jetzt zu poppig, das ist das.

00:47:10: Und das ist nicht fürs Radio.

00:47:11: Ja, das kommt mir auch mal auf.

00:47:12: Das ist nicht fürs Radio gut.

00:47:13: Das

00:47:13: können wir nicht machen, das spielt kein Radio.

00:47:15: Woher wisst ihr das denn immer alle?

00:47:17: Das ist die große Frage manchmal, woher sie es wissen.

00:47:19: Manchmal geht der Plan nämlich auch nicht auf.

00:47:21: Das Radio ist nicht mehr so konservativ in der Regel, wie es mal vor ein paar Jahren noch war, aber vielleicht lernen sie es alle.

00:47:26: Aber

00:47:27: liebe Sarah, ich wünsche dir von Herzen, wir sind so frisch im neuen Jahr, ich wünsche dir wirklich eine... Ganz ruhige Geburt, eine schöne Geburt, dass das wirklich alles gut läuft, glaube ich, weil du ein sehr geerdeter, ruhiger Mensch bist.

00:47:38: Wie gesagt, sowas spielt meistens auch immer mit eine Rolle.

00:47:41: Und wir hören uns dann hoffentlich ganz bald, vielleicht zum Ende des Jahres, wenn du dich dann ein bisschen eingelebt hast mit deinem Sohn und dann würde ich gerne wissen, wie es dir ergangen ist als neuem Mama.

00:47:51: Ja, es wird spannend.

00:47:52: Also alles, alles Liebe für dich und bis ganz, ganz bald hier.

00:47:56: Dankeschön, Livanika.

00:47:58: Eine wunderbare Frau oder Strahlend?

00:48:00: Also es würde mich wundern, wenn ihr Kind nicht wahnsinnig ruhig wird, so wie ich es auch im Podcast gesagt habe.

00:48:05: Wahnsinnig ruhig und entspannt.

00:48:07: Haben wir auf jeden Fall viel gelernt.

00:48:09: Ich drück ihr jetzt die Daumen für dann eine ja problemfreie Geburt.

00:48:13: Ist ja wirklich nicht mehr so lange hin und kommende Woche.

00:48:16: Da geht es natürlich weiter mit dem nächsten Stargast.

00:48:19: Und bis dahin schreibt uns doch gerne mal.

00:48:20: Geht auf antennischlager.de.

00:48:22: Da findet ihr unsere Kontaktdaten.

00:48:24: Und dann könnt ihr uns schreiben, wer hier mal herkommen soll und vor allem auch eure Fragen.

00:48:29: Also vielleicht sagt ihr, ich wollte schon mal an XY diese Frage stellen, dann schickt sie gerne und ich nehme die auf jeden Fall rein, wenn dann der Künstler oder die Künstlerin hier vorbei kommt, versprochen.

00:48:40: Jetzt wünsche ich euch aber erst mal wieder eine schöne Woche und viel Spaß dann mit den anderen Podcast-Folgen, die ihr natürlich auch jederzeit hören könnt.

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