Daniel Sommer: „Ich will nicht singen, was ich nicht fühle“
Shownotes
Willkommen zum ersten „Antenne Schlager Star-Talk“ in 2026. Zu Gast ist der moderne Schlager in Person von Daniel Sommer! 🎸✨ Wer bei Songs wie „Für Gefühle kann man nichts“ und „Gegen die Liebe kommt man nicht an“ direkt mitsingt, kann sich jetzt freuen: Daniel Sommer, der kreative Kopf hinter echten Schlager-Hits (u.a. für Roland Kaiser und Maite Kelly), gibt Einblicke in seinen einzigartigen musikalischen Werdegang.
In dieser Episode nimmt dich der junge Singer-Songwriter mit auf seine Reise – vom Straßenmusiker mit gut gefülltem Körbchen bis zum etablierten Singer und Songwriter. Wie landet man eigentlich im „Team Düsseldorf“, warum entsteht ein erster Hit manchmal aus einigen Flaschen Wein und wieso schreibt Daniel Songs am liebsten in der Sonne? Erfahre, wie er aus echten Gefühlsstorys und kuriosen Begegnungen (Fitnessstudio-Sauna lässt grüßen!) die richtigen Reime formt – und warum du für dein Leben vermutlich auch einen passenden Song bekämst.
Du erfährst, wie Daniel Sommer es schafft, zwischen eigenen Releases, dem Schreiben für große Namen und Urlaubsplänen kreativ zu bleiben. Was macht für ihn die besondere Magie eines Schlagers aus? Wie reagiert er auf Social Media-Kritik – und ist das Schlager-Business wirklich ein cooles Freundschaftsnetzwerk? Welche Songideen schlummern noch auf seinem Handy, was plant Daniel für 2026 und warum ist sein Privatleben fast ein Geheimnis?
Hier bekommt ihr echte Insights aus der Welt des modernen Schlagers, abseits von Klischees und Mainstream! Fragen, Feedback oder vielleicht sogar eigene Song-Ideen 😉 Wir sind neugierig! Schreibt uns gern eine Mail an startalk@antenne-schlager.de oder direkt auf Instagram bei @antenneschlager. Und: Vergiss nicht, den Podcast zu bewerten – das hilft uns riesig und macht den Star-Talk noch besser! ⭐️🎧
Transkript anzeigen
00:00:00: Erst mal ein wunderschönes Jahr, zwanzig, sechsundzwanzig.
00:00:03: Wir sind zurück mit unserem Podcast, also viel mehr ich, mit neuen Stargästen.
00:00:08: Und ich freue mich auf das neue Jahr und auf viele spannende Gäste, die sich angekündigt haben.
00:00:13: Und den Anfang, den macht Daniel Sommer, ein ganz toller Kollege, den ich wirklich seit Beginn seiner Karriere begleiten durfte.
00:00:20: Und das Schöne bei Daniel Sommer ist ja er ist nicht nur ein grandioser Sänger, sondern auch Song weiter.
00:00:24: Gehört ja zum Team Düsseldorf mit zum Beispiel auch Tim Peters.
00:00:29: für Viele Kollegen hat er schon geschrieben unter anderem Roland Kaiser und das verrät er auch im Podcast, wie die Zusammenarbeit mit dem Kaiser so ist.
00:00:37: Sein Werdegang, wie er überhaupt Sänger geworden ist, dass er sogar Straßenmusik als Teenie gemacht hat, verrät er.
00:00:43: Genauso wie so Herr Kraft immer im Urlaub schöpft und auch viel mit seinem Team unterwegs ist im Urlaub.
00:00:49: Und wie er Tim Peters im Fitnessstudio kennenlernte.
00:00:51: Jawoll, die beiden waren nicht Freunde seit der Schulzeit, die haben sich wirklich in Düsseldorf im Fitnessstudio kennengelernt, wusste ich auch nicht.
00:00:58: Thema sein, außerdem hat er eine Überraschung für alle Fans in diesem Jahr und wir schreiben einen Song, also symbolisch.
00:01:05: Ich gebe ihm ein Thema vor und dann seht ihr mal, wie schnell Daniel Sommer ist, um dann einen Aussage kräftigen Referent zu finden.
00:01:12: Alles jetzt im Antenne-Schlager-Start-Shop.
00:01:14: Viel Spaß beim Hören!
00:01:16: Eine neue Folge vom Antenne-Schlager-Star-Talk.
00:01:18: Ich freue mich riesig, diesen Mann kenn ich schon, seit er eigentlich begonnen hat.
00:01:22: Und ich mag ihn wahnsinnig gern.
00:01:23: Und deswegen freue ich mich, dass er den Weg auf sich genommen hat.
00:01:25: Wir wohnen ja nicht gleich um die Ecke, da der Sommer ist da.
00:01:28: Hallo!
00:01:28: Ich freue mich sehr, hier zu seinen schönen Worten.
00:01:30: Wir kennen es echt schon seit Beginn.
00:01:32: Ja.
00:01:32: Und ich muss sagen, wir sehen es heute richtig frisch aus.
00:01:34: Oh Viertnag, aber du auch.
00:01:35: Machst du viel Urlaub immer mit deinen Kumpels?
00:01:37: Ich mach
00:01:38: viel Urlaub, ich fliege es nächste Woche wieder nach Fuerte.
00:01:41: Was frage ich eigentlich?
00:01:42: Man muss es nutzen und machen, wenn man es kann.
00:01:45: Aber verrate mir das Rezept.
00:01:46: Wie kann man viel Urlaub machen, indem man viel Geld verdient und schnell viel Geld verdient, damit man den Rest Urlaub machen kann?
00:01:53: Das Ding ist, wir arbeiten ja auch oft im Urlaub.
00:01:54: Das ist die kreativität natürlich auch besser.
00:01:57: Und wir haben dann oft irgendwie eine Gitarre dabei und schreiben Songs in der Sonne.
00:02:01: Und wenn man schön ist und arbeitet, wenn man's Arbeit nennen kann.
00:02:05: Dann vereinen kann, dann macht's natürlich noch mal Spaß.
00:02:08: Das
00:02:09: klingt gut.
00:02:09: Also im nächsten Leben werde ich Songwriterin.
00:02:11: Ich könnte euch Songs geben, aber schreiben weiß ich nicht.
00:02:14: Vielleicht soll ich's einfach mal probieren.
00:02:15: Probier mal.
00:02:16: Also ich hab auch wirklich die, also ich glaube, dass das fast jeder kann.
00:02:21: Also glaube ich, es fällt mir halt nicht schwer.
00:02:23: Man muss ja eigentlich nur Geschichten erzählen und sich eigentlich nur überlegen, was hab ich erlebt, das hab ich mitbekommen, was andere erlebt haben und das dann in Songs verpacken.
00:02:31: Ein bisschen auf Reimenschirm erachten.
00:02:32: Fertig ist das Song.
00:02:34: Das gefällt mir.
00:02:36: Wir werden es nachher in der Theorie durchgehen.
00:02:40: Wie bist du dazu gekommen?
00:02:43: Du warst ja irgendwann auch mal ein Kind.
00:02:44: Du warst irgendwann mal ein Teenie.
00:02:46: Wann reifte bei dir der Gedanke, ich möchte was mit Musik machen?
00:02:50: Ja, also fangen wir mal früher an.
00:02:53: Bitte, weil
00:02:53: wir stellen jetzt Daniel Sommer hier auch mal ein bisschen euch vor.
00:02:56: Ihr hört ihn ja immer im Programm, jetzt lernt ihr ihn ganz nah kennen.
00:02:59: Genau, also angefangen hat das Ganze so mit sechs Jahren.
00:03:02: Ja, also ich war tatsächlich schon als kleines Kind, so wenn ich meine alten Fotos und Videoaufnahmen mehr anschaue, immer schon musikalisch interessiert und das haben meine Eltern auch gedacht, dann haben sie mich mit sechs Jahren in eine Musikschule
00:03:12: gepackt.
00:03:13: Die haben es gesehen quasi, das ist ja gut.
00:03:14: Die haben
00:03:14: es gesehen, genau.
00:03:15: Ich muss sagen, meine Mama ist auch ... Eigentlich sind beide musikalisch.
00:03:19: Mein Papa spielt Akkordeon.
00:03:20: Meine Mama hat uns früher immer regelmäßig was vorgesungen.
00:03:23: Und dann hab ich in der Musikschule Gitarre spielen gelernt.
00:03:26: Allerdings klassisch.
00:03:28: Und dann hab ich irgendwann gemerkt, boah, ist zwar auch schön, diese Sachen da auf Mozart auf die Gitarre zu spielen.
00:03:34: Aber vielleicht macht's auch Spaß dazu zu singen.
00:03:36: Ja.
00:03:36: Und dann hab ich halt so viel mit Akkorden rumgespielt.
00:03:39: Hab dann, ich glaub's mit acht, neun, zehn Jahren angefangen dazu zu singen.
00:03:43: Wenn ich mir jetzt alte Aufnahmen anhöre, denke ich mir, ach, du grüne Neune.
00:03:46: Da
00:03:47: sehe ich dich dann mit Akkordion und dazu singen, ja?
00:03:49: So wie Florian
00:03:49: selber.
00:03:49: Mit Gitarre.
00:03:50: Mit Gitarre.
00:03:50: Akkordion und immer nur so ein ...
00:03:52: Akkordion war mein Papa.
00:03:53: War dein Papa, okay.
00:03:54: Das hast du gar nicht gespürt.
00:03:55: Da hab ich ja auch immer Respekt vor.
00:03:56: Mit diesen ganzen Tasten denk ich mir, wie findet man da den richtigen Knob.
00:03:59: Aber Gitarre, genau so schwer.
00:04:01: Ja, ich glaub, als Kind fällt alles einfacher.
00:04:03: Deswegen hatte ich das damals nicht so das Gefühl, sondern hab ich ... das halt einige Zeit lang gemacht.
00:04:07: Ich hab auch damals schon Spaß daran gehabt auf der Bühne zu spielen.
00:04:10: Es gab ja auch so jungen Musikiert und so was.
00:04:12: Da hab ich alles mitgemacht.
00:04:14: Und, glaub ich, als ich drei, zehn, vierzehn war, hab ich dann zu meinem Papa gesagt, ey, ich will mal Straßenmusik machen.
00:04:19: Weil ich fand das immer ultra faszinierend, dass die Leute da ... irgendwo in der Fußgängerzone stehen, singen und Leute stehenbleiben und Geld reinschmeißen.
00:04:25: Und ich dachte, mein Taschengeld ist zwar schon okay, aber ich könnte es ja vielleicht ein bisschen aufbessern.
00:04:30: Und dein älterer war begeistert bei Botstraße Musiker, oder?
00:04:33: Ja, das Ding ist mein Papa, der hat vielleicht eine eigentliche Firma gehabt mit Haushaltswaren, so Bratfahren, Töpfen und so.
00:04:39: Und der war sowieso auf Messen unterwegs, teilweise auch auf Wochenmärkten und so.
00:04:42: Ah, das
00:04:43: passt ja.
00:04:43: Er kannte das irgendwie.
00:04:45: Dann hat er gesagt, komm, wir machen das mal.
00:04:46: Dann bin ich mit ihm damals mit vierzehn in die Stadt.
00:04:51: Er hat sich gegenüber hingestellt.
00:04:52: Ich hab mich dann mit meiner Gitarre da hingestellt.
00:04:55: Und hab dann quasi da gestanden, gesungen.
00:04:57: Und bin dann echt mit einem gut gefüllten Körbchen.
00:05:01: Toll.
00:05:02: Am Ende nach Hause gegangen.
00:05:03: Da hab ich gedacht, boah, ist gar nicht so schlecht.
00:05:04: Das macht Spaß.
00:05:05: Du zauberst den Leuten in den Lachen ins Gesicht.
00:05:08: Und verdienst aber noch Geld.
00:05:10: Und ich dachte, mh, ja, könnte man öfter machen.
00:05:12: Öfter gemacht, anfangs immer mit dem Papa, weil der Angst hatte, dass ich geklaut werde.
00:05:16: Ich war damals echt ... Ich hab aber
00:05:17: auch Angst gehabt.
00:05:18: Ich war ein kleiner, blonder Junge, und da hat man gedacht, ach, komm.
00:05:21: Und dann, als ich sechzehn war, hab ich das ... Ich hab das wirklich ab, vierzehn, fünfzehn, sechzehn, bestimmt zehn Jahre gemacht.
00:05:28: Straßenmusik, immer da, und auch dein Geld damit aufgebessert.
00:05:31: Genau, ja klar.
00:05:33: Ich hab tatsächlich
00:05:34: nie einen Nebenjob gehabt, so gekellnet oder so, wie's andere gemacht haben.
00:05:38: Was ist das gemacht?
00:05:38: Ich hab das gemacht, wenn's wettergut war, bin ich in die Fußgängerzone gefahren, Ganz, ganz viele verschiedene Städte, mich in der Bahn reingesetzt hingefahren.
00:05:45: Samstag vormittags, ein, zwei Stunden da gespielt, geübt auch gleichzeitig.
00:05:50: Und, ja, so irgendwie mir sehr viel auch geleistet dadurch.
00:05:54: Ich hab viele Urlaube gemacht, schon seitdem ich sechs in siebzehn, achtzehn war.
00:05:57: Da
00:05:57: ist es wieder.
00:05:58: Sie sind bei dir durch, von klein auf.
00:06:00: Siehst du, das Diagie fließt in die Richtung.
00:06:02: Ich such noch den Fluss.
00:06:04: Und dann hab ich irgendwann gedacht, okay, ist ja ganz schön hier, aber vielleicht kann man das ja noch weiter ausbauen.
00:06:09: Und dann hab ich gesagt, ich ... Druck mir Visitenkarten und stelle Visitenkarten dahin.
00:06:13: Und dann schreibe ich, ey, man kann euch auch für Hochzeiten Geburtstag, Firmenfeiern und so buchen.
00:06:17: So, und dann hat das angefangen.
00:06:18: Und dann habe ich wirklich auch viele Jahre Geburtstag, Hochzeiten, Firmenfeiern gemacht.
00:06:21: Das ist ja auch ein guter Job, also die suchen ja auch gute Sänger.
00:06:24: Du wirst ja bei deiner Hochzeit jetzt nicht da so einen
00:06:26: oder dritte
00:06:27: Takt irgendwie irgendwo hängt.
00:06:28: Und
00:06:29: ich meine, das ist die beste Werbung.
00:06:30: Du stehst da, die Leute hören nicht direkt, die Leute sehen nicht direkt.
00:06:32: Und wenn du da mit den Leuten quatschst, du bist ein bisschen sympathisch bist, dann hast du den Job schon gefühlt in der Tasche.
00:06:38: Und das hab ich wirklich viele Jahre gemacht mit Hochzeiten, was auch echt super schön war.
00:06:42: Und dann wiederum hab ich irgendwann mit Mitte zwanzig so gesagt, okay, Covering ist auch schön, aber eigene Songs, das wär auch was.
00:06:49: Okay.
00:06:49: Und dann hab ich einfach randommäßig angefangen, Songs mal zu schreiben, damals noch auf Englisch, hab dann auch überlegt, okay, jetzt schreibst du irgendwie coole Pop-Songs.
00:06:57: Muss allerdings sagen, dass ich durch die Vergangenheit, weil mein Papa auch immer Schlager gehört hat im Auto, schon ... Ein großer Affinität.
00:07:05: Zum Deutschen
00:07:06: hat es dann auch.
00:07:06: Ja, zum Deutschen, zum Schlager.
00:07:08: Und auch das Gefühl hatte, dass die Songs, die ich dann geschrieben habe, halt immer wie ein Schlager geklungen haben.
00:07:14: Auf Englisch
00:07:14: halt so ein bisschen.
00:07:15: Dann hab ich irgendwann gesagt, okay, probier's mal mit Schlager.
00:07:18: Und dann hatte ich meine allererste Skizze damals von Herz offen endlich.
00:07:22: Das ist ja mein allererster Song gewesen, im Jahr zwanzig, zwanzig.
00:07:24: Und das war so zwanzig, siebzehn irgendwie.
00:07:28: Okay.
00:07:29: So, und dann hatte ich diese Skizze, das war aber auch noch alles total rough.
00:07:32: Und dann hab ich Tim Peters im Fitnessstudio kennengelernt.
00:07:35: Im Fitnessstudio?
00:07:36: Ja, komplett randommäßig in Düsseldorf.
00:07:38: Stimmt, ihr wohnt ja alle in Düsseldorf.
00:07:40: Ihr
00:07:40: seid ja meine D-Gang.
00:07:41: Ja, Team Düsseldorf.
00:07:44: So, und dann haben wir uns im Fitnessstudio kennengelernt, in der Sauna tatsächlich auch.
00:07:49: Schön,
00:07:50: also es gibt kein tolleres Geldlernen.
00:07:51: Ich glaube, viele Frauen sind jetzt gerade neidisch, dass du Tim Peter's in der Sauna getroffen hast.
00:07:55: Popsch gehen raus.
00:07:56: Ja, und dann haben wir da irgendwie angefangen zu quatschen, aber unabhängig von der Musik.
00:08:00: Wir saßen da und wussten ja gar nicht, was wir ... Beide machen.
00:08:03: Ich hab euch aber auch nie gesehen.
00:08:04: Ihr war zwei fremde Menschen.
00:08:05: Nee, ich war da.
00:08:06: Ich hab ja erst drei Jahre später dann meinen ersten Song veröffentlicht.
00:08:09: Und Tim hatte da auch noch nichts veröffentlicht.
00:08:10: Tim hat seinen ersten Song im Jahr twohundneinzehnt veröffentlicht.
00:08:12: Er hat damals mal schon produziert und geschrieben.
00:08:15: Und dann kam er ins Gespräch und hat gesagt, erst bei Sony.
00:08:17: Und dann hab ich halt gedacht, dass er irgendwie Elektriker ist und dann Geräten rumschraubt.
00:08:22: Oder TV-Geräte vertreibt.
00:08:24: Ja.
00:08:24: Und dann hat er gesagt, nee, nee, ich bin Songwriter.
00:08:28: Dann hab ich gesagt,
00:08:28: ah.
00:08:28: Ach was.
00:08:30: Songwriter, cool.
00:08:31: Ich hab gesagt, ich mach auch Musik ein bisschen und hab hier auch schon mal so ein paar Skizzen und so auf dem Handy gehabt.
00:08:36: Und wir haben uns dann irgendwie angefreundet, sind echt Gym Buddies geworden.
00:08:40: Und irgendwann haben wir dann mal nach dem Gym gesagt, ja komm, wir machen noch mal irgendwie einen Salat zusammen mit Hähnchen, gehen wir noch was essen.
00:08:45: und dann hab ich mich getraut.
00:08:46: Komm, Tim, ich hab ja gesagt, ich schreib auch selber ein bisschen, ich zeig dir mal was.
00:08:49: Und dann hab ich ihm meine allererste Memo von Herz auf den Endlich auf dem Handy vorgespielt.
00:08:54: Er hatte damals schon seinen Home-Studio da irgendwie bei sich eingerichtet zu Hause.
00:08:58: und dann ... hab ich ihm das gezeigt und meinte, das ist gar nicht so schlecht.
00:09:03: Dann haben wir an dem Abend mit ... An dem Song geschraubt.
00:09:06: Eins, zwei Flaschen Wein vielleicht.
00:09:08: An dem Song geschraubt.
00:09:10: Dann hab ich gedacht, das ist ja so geil.
00:09:11: Ich hatte das erste Mal eine eigene Produktion von einem Song, den ich selber angefangen hab zu schreiben.
00:09:17: Dann hab ich gedacht, das ist so geil, es macht so viel Spaß, es will weiter ausbauen.
00:09:20: Dann hab ich mich weiterkonektiert.
00:09:22: Ich hab Leute angeschrieben, andere Songwriter, hab viele Songwriting-Sessions gemacht.
00:09:26: und hab dann gesagt, ich bereite das alles für einen ersten eigenen Release vor.
00:09:30: Das war so, ja, ich glaub, Mitte achtzehn, Anfang neunzehn hab ich damit irgendwie angefangen.
00:09:34: Hab alles vorbereitet.
00:09:35: Ich bin nach Mallorca geflogen für mein erstes Musikvideo.
00:09:38: Aufwendig mit Freunden, haben dann richtig aufwendiges, geiles Musikvideo gedreht.
00:09:42: Richtig
00:09:42: cool auch gemacht, nicht so vom Wege, ich probier jetzt mal, sondern
00:09:45: mit
00:09:45: Konzept und allem.
00:09:46: Richtig Konzept,
00:09:47: Fotoshooting gemacht für Pressefotos, konzeptionell überlegt, okay, für was will ich stehen, wie will ich rüberkommen.
00:09:52: Und ... Alles fertig gehabt, in den Startlöchern mit Plattenfirmen gesprochen und und und.
00:09:57: Und dann wollte ich im Frühjahr, zwanzig zwanzig geplant veröffentlichen.
00:10:02: Und dann kommt im Februar, zwanzig zwanzig.
00:10:04: Ja,
00:10:04: das habe ich schon fast verdrängt.
00:10:06: Ja, kommt die Nachricht Corona.
00:10:08: Ja, und dann war halt alles ungewiss, was soll ich machen?
00:10:12: Ich habe alles vorbereitet, ich habe Musikvideos gedreht, ich habe einen Song, zweiten Song auch schon geschrieben gehabt, produziert gehabt in der Zeit.
00:10:17: Und dann habe ich halt gesagt, ja komm, scheiß drauf.
00:10:21: Du machst es jetzt trotzdem.
00:10:22: Und dann hab ich im Mai, im ersten Lockdown, wo niemand irgendwas veröffentlicht hat, wo niemand irgendwas gemacht hat, den Song trotzdem veröffentlicht mit Musikvideo und so.
00:10:32: Was ja aber auch gut ist.
00:10:33: Ich meine, man kann der Videos gucken.
00:10:35: Und man muss halt auch sagen, damals war halt dadurch irgendwie auch eine kleine Lücke da.
00:10:39: Das war ja auch zu einer Zeit, wo der Schlager echt schon auf einen krassen Boom, krass live war.
00:10:43: Live
00:10:44: viel halt weg, aber der Rest Radio.
00:10:46: Also wir haben damals sehr viel Mädes bekommen, Gott sei Dank gibt's noch Radio.
00:10:48: Ja,
00:10:48: ja, genau.
00:10:49: Und ... Dann habe ich halt einfach veröffentlicht und damals dann auch schon mit dem ersten Song Herz auf den Endlich.
00:10:56: Dafür, dass ich ein kompletter Newcomer war, den niemand kannte, relativ gut aufgeschlagen, war dann auch schon in den Radiocharts relativ weit vorne, auch sehr lange Zeit.
00:11:06: Und so hat sich das alles entwickelt und dann kam das Songwriting immer mehr hinzu.
00:11:09: Ich habe auch gemerkt, ich möchte für andere Leute schreiben, ich möchte mich nur mit die eigenen Geschichten erzählen, sondern auch mich in andere Künstler hinein denken und da dann Songs schreiben und so hat sich das alles jetzt innerhalb von fünf Jahren.
00:11:20: Sehr gut nach vorne entwickelt.
00:11:21: Schnelle
00:11:21: Reise eigentlich.
00:11:22: Boah, ich find's so, ich find vier, fünf Jahre auch schon echt...
00:11:25: Naja, fünf Jahre klingen lang, aber wenn ich so daran denke, wie lange manche Menschen brauchen, bis die Single kommt und dann kommt die zweite, dann kommt das Debüt, dann hast du so das Gefühl, also ich meine, ich bin jetzt im Schlager seit fünfzehn Jahren.
00:11:37: Und ich hab so... Das sieht man dir aber nicht an, Anika.
00:11:38: Vielen
00:11:39: Dank.
00:11:39: Und ich hab so viele Covid und Gehen sehen.
00:11:42: Also, wo ich wirklich mir manchmal... Ich schwelke mal mit meinem damaligen Moderationskollegen Michael Niekammer so in Erinnerung, weil wir hatten in der Morning Show ja wirklich damals alle.
00:11:48: Helene Fischer, Andreas Gabarier, Andrea Berg.
00:11:50: Die sind wirklich
00:11:51: auch alle noch... Die
00:11:52: sind auch alle in uns radio und alle in unserem Morningshow.
00:11:54: Also Helene noch wirklich mit dem Lacher.
00:11:57: Also wir haben uns totgelacht hinter den Kulissen und dann wurde das ja so Stück für Stück.
00:12:01: Helene war dann so ein Riesen-Hype, dann kam so ein Newcomer und wem wir damals alles manchmal an und abmoderiert haben, wo wir heute so sitzen, sagen, was macht eigentlich X, Y?
00:12:08: Was macht denn der eigentlich?
00:12:09: Aber ich weiß ja auch nicht.
00:12:10: Also viele sind einfach auch sang- und klanglos nach dem Debütalbum wieder verschwunden.
00:12:15: Und deinen Namen kennt man ja.
00:12:16: Genau, es ist natürlich trotzdem so, das ist natürlich auch der Vorteil von unserem Team Düsseldorf oder von unserer Community, die wir da haben.
00:12:24: Wir machen halt trotzdem einfach.
00:12:25: Das ist, keiner von uns hat jetzt schon den riesen Hype irgendwie und den riesen Durchbruch.
00:12:30: Aber ich glaube, dass es halt auch wichtig ist, Beständigkeit zu zeigen und einen langen Atem zu haben.
00:12:35: Und es ist gerade schon eine schwierige Zeit im Schlager, finde ich.
00:12:39: Wahnsinnig schwierig.
00:12:40: Das Gleiche habe ich letztens mit Eben Zucker besprochen.
00:12:42: Den habe ich mich gefragt, ob er nochmal anfangen würde, meinen der so, naja.
00:12:45: Er glaubt nicht so.
00:12:46: Ja, es ist schon eine schwierige Zeit.
00:12:48: Aber es ist natürlich trotzdem was Schönes, was man machen darf.
00:12:50: Und es macht trotzdem super viel Spaß.
00:12:53: Und Schlager gab es immer, Schlager wird es immer geben, glaube ich.
00:12:56: Und nach jedem Tief kommt ein Hoch.
00:12:58: Ja.
00:12:59: Und
00:12:59: ich glaube, dass wenn man jetzt dran bleibt, Beständigkeit zeigt.
00:13:03: Wird es belohnt.
00:13:03: Wird es belohnt.
00:13:04: Und ich meine, wen gibt's denn noch von jungen Künstlern und Künstlern, das ist echt überschaubar.
00:13:09: Genau, und es ruhen sich die Fernsehshows wie auch alle anderen gerade auf die alte Elite aus.
00:13:14: Und wenn man mal in das Alter guckt von den Herren und Damen, von denen wir jetzt reden, weiß man, dass die auch namentlich, und wie schnell geht's?
00:13:21: Also ich meine, Mery Ros hat damals angefangen, und wie schnell gingen sie alle weg?
00:13:25: I win cheer.
00:13:26: Dann waren sie plötzlich, Lena war leid, das war dann plötzlich weg, jetzt Vigile Andros.
00:13:30: Michelle hört kommendes Jahr auf, also es sind ja immer mehr, die aufhören.
00:13:34: Wir wünschen es ihm, vielleicht steht er bis neunzig auf der Bühne, aber es sind ja alle jetzt.
00:13:38: und die Schlagerelite dann, die junge Elite, die muss sich jetzt erst mal etablieren und muss
00:13:43: hochkommen.
00:13:43: Und da
00:13:43: gehört ihr zu.
00:13:45: Ja, ich meine, wen gibts denn noch an jungen Künstlern irgendwie so?
00:13:47: Das ist...
00:13:48: Ja, dich, Tim, ne?
00:13:49: Marien.
00:13:49: Erik,
00:13:49: Philippi, Julian, David.
00:13:51: Ja, wobei Erik gerne aus sich sehr zurückgezogen hat, finde ich
00:13:54: schon.
00:13:54: Er ist schon sehr zurückgezogen,
00:13:55: ne?
00:13:55: Ramon Roselli.
00:13:55: Ramon Roselli, aber das ist auch...
00:13:57: andere Musik, aber andere Art, anderes Publikum, würde ich so
00:14:00: sagen.
00:14:01: Wir sind groß
00:14:01: natürlich.
00:14:01: Genau, auf der... Also, mal gucken, was er mit was er uns überrascht kommt.
00:14:04: Das Jahr kommt ja Neues, hat er gesagt, mal gucken.
00:14:06: Nee, aber es ist echt...
00:14:08: Also der Markt ist da, die Fans sind noch ein bisschen, die müssen sich noch an gewisse Namen gewöhnen, glaube ich, weil man sehr noch am Kult hängt.
00:14:14: Aber warum hast du auch so den Eindruck, dass es im Schlager grad schwierig ist?
00:14:17: Weil ich musste grad ein bisschen über den Satz schmunzeln, weil ich wirklich auch in letzter Zeit immer sage, naja, also es ist nicht leicht im Schlager.
00:14:23: Ja,
00:14:24: ich
00:14:24: glaube, dass gerade der Markt einfach so maximal voll ist und so gesättigt ist und die Leute auch so müde sind irgendwie.
00:14:30: Und ich weiß nicht, also auch, dass sich ja ein Hit... entwickelt.
00:14:34: Das passiert halt einfach nicht.
00:14:35: Also weder von dem Roland Kaiser, noch von der Maite Kelly, Andrea Berg.
00:14:39: So und von uns schon gar nicht.
00:14:41: Das ist halt die Frage, wie sich das wieder ändern könnte.
00:14:43: Ich meine, das ist auch ein bisschen selbstgeschaffendes Problem, glaube ich.
00:14:46: Wangen
00:14:47: wir an TV-Schuhs?
00:14:48: Ja, und diese Politik, dass man das Gefühl hat, alle fünf Wochen neuen Song veröffentlichten zu müssen.
00:14:53: Genau.
00:14:54: Und das ist das Problem, warum kein Hit mehr ein Hit wird.
00:14:57: Weil früher wurde ja so ein Stern, ich meine, der war zwei Jahre in den Charts, da kam aber auch gefühlten ja nichts von den Künstlern.
00:15:04: Und jetzt ist es ja zum Teil so, dass du manchmal auch beim Radio, ich merke ja unsere Musikredaktion, die manchmal dann sagt, Annika, was ist denn gerade jetzt eigentlich der aktuelle Song von XY, würde ich sagen?
00:15:12: Ich wüsste es gar nicht, ich hab den Überblick verloren, müssen wir mal auf Verölk gucken.
00:15:15: Also gerade wenn es ein Groß zum Beispiel hat, ist eine Zeit lang auch so eng getaktet, man wusste gar nicht mehr, was ist denn jetzt eigentlich, was ist denn gerade der aktuelle Song, der Hit?
00:15:23: Oder ist es schwierig?
00:15:24: Das war ja letztes Jahr, ich brauch immer noch davor das Jahr sogar, ich weiß es gar nicht.
00:15:29: Ich brauch einen Mann, hatten wir
00:15:30: auch zusammengeschrieben.
00:15:32: Genau, und den Song hat sie tatsächlich auch echt lange gearbeitet.
00:15:36: Ja,
00:15:36: und der war auch lange in den Charts.
00:15:37: Der war
00:15:37: auch echt lange in den Charts und so, aber es ist jetzt, ja, die hatten halt ein halbes Drei-viertel Jahre gearbeitet, aber der ist jetzt auch nicht mehr so ein Thema.
00:15:45: irgendwie, weißt du?
00:15:47: Damals haben alle gesagt, krass, mega und mal was anderes.
00:15:50: Streben nach dem Hit.
00:15:52: Ja,
00:15:53: ich mein, selbst bei einem Bruder ein Kaiser.
00:15:54: Ich glaub, gegen die Liebe war wahrscheinlich der letzte größere
00:15:57: Erfolg.
00:15:59: von ihm.
00:16:00: Roland ist es immer so schwer einzuschätzen, weil wenn man auf seinen Konzerten ist, da singen natürlich alle eh alles mit, so gefühlt.
00:16:05: Da weiß man gar nicht, was sind denn so die Hits?
00:16:07: und Roland Kaiser gutes Stichwort.
00:16:09: Ich meine für alle, die jetzt sagen, ja Daniel Sommer habe ich schon mal gehört, aber Sänger bin ich gerade unten.
00:16:12: Das ist auch der Mann, der für Roland Kaiser schon Songs geschrieben hat.
00:16:15: Nennen uns ein Beispiel, wenn ihr es alle sagen
00:16:17: könnt.
00:16:17: Gegen die Liebe zum Beispiel, mein Geheimnis, wir spielten immer ohne Regeln, sagt jetzt kein Wort.
00:16:22: Also
00:16:23: es sind
00:16:23: mittlerweile einige Songs und das ist natürlich eine ganz große Ehre und ein Ritterschlag für mich.
00:16:29: Das ist mega.
00:16:30: Er schwärmt ja auch.
00:16:30: Ich weiß immer, bei Roland hab ich immer zu meinem Geheimnis so ein Ton abgespielt, als er über den Song spricht.
00:16:35: Dann fängt er gleich an.
00:16:36: Ja, das hat er das Team Düsseldorf.
00:16:39: Das hat er so gut in Worten, du hörst es so, denkst,
00:16:42: krass.
00:16:42: Was für ein Ritterschlag, weil wir alle wissen, Roland ist bei der Song-Auswahl picky.
00:16:46: Er ist sehr picky.
00:16:47: Und
00:16:47: er ist auch menschlich picky.
00:16:49: Er ist nicht everybody's darling.
00:16:51: Der sucht sich schon aus, wen er mag und wenn er nicht mag und auch welche Songs er mag.
00:16:56: Man sieht die Liebe.
00:16:57: Ja, es stimmt.
00:16:58: Also, das ist wirklich schwierig, ein Song zu platzieren, logischerweise, berechtigterweise.
00:17:03: Natürlich, er hat ... Also, wenn man ein Konzert von Roland Kaiser besucht, hört man nur Hitz.
00:17:07: Ja.
00:17:08: Ja.
00:17:08: Und da einen Song zu schreiben, der da mithalten kann.
00:17:12: Es ist gar nicht so einfach.
00:17:14: Und mir hat jetzt auch schon wieder einige Songs abgelehnt, aber jetzt hab ich grade einen anderen Song irgendwie, den wir ihm vorgelegt haben, den er jetzt sehr gut findet.
00:17:22: Und dann hat er jetzt auch ... haben wir ihm telefoniert von der Woche tatsächlich und über den Song gesprochen und so.
00:17:26: Und das ist natürlich schon echt ... Geil, wenn Roland Kaiser die dann sagt, ja, Jungs, du habt da gut gemacht.
00:17:31: Auf einen guten Weg, macht mal weiter.
00:17:33: Das ist dann schon irgendwie ein geiles Gefühl.
00:17:35: Weil für mich ist Roland Kaiser halt, ja, the one.
00:17:39: Für mich auch unantragsbar.
00:17:41: Ja, und für mich ist der Kaiser sogar über einer Helene, weil der Kaiser halt so viel Persönlichkeit hat.
00:17:46: So, Helene ist halt einfach von der Größe vom Erfolg.
00:17:49: Genau, es ist perfekt.
00:17:51: Aber Perfektionismus oder ... Ein Perfektheit, die endet vielleicht irgendwann.
00:17:55: Da fehlt
00:17:56: so dieses
00:17:57: Waffe, dieses Persönlichkeit.
00:17:58: Das
00:17:58: hat man bei amerikanischen Popkünstlerinnen ja auch oft.
00:18:01: Wo man so eine perfekte Show, zum Beispiel wenn ich jetzt mal nehme, Katy Perry, die eine großartige Sängerin ist, die eine großartige Bühnshow macht, die live nicht ... ganz so gut singt, aber gut.
00:18:11: Und eine Lady Gaga, selbst bei den beiden, die beide ja ganz, ganz groß sind, ist so ein Unterschied, weil eine Lady Gaga so viel Persönlichkeit und so viel eigene Note in diese Konzerte legt, dass da alle, also alle, die in Berlin hier beim Konzert waren, wo ich kein
00:18:24: Ticket bekommen habe.
00:18:24: Oh, ich hätte hängen können, ich bin nicht hingegangen.
00:18:26: Oh, bitte!
00:18:28: Gehe in die Ecke und schieb nicht.
00:18:30: Ich ärger mich so sehr.
00:18:30: Ich wollte Tiki, ich habe keins bekommen und alle, die da waren, sind heute, sind alle...
00:18:33: Ich weiß.
00:18:34: Bestes Konzert des Lebens.
00:18:36: Und diese ganzen Videos, die ich gesehen habe, und ich habe mich so unfassbar krass geärgert.
00:18:39: Mann, wie kannst du mich sehen?
00:18:39: Ich habe aber gedacht, ja okay, jetzt einfach noch ein Konzert, dafür fährst du nicht extra nach Berlin.
00:18:43: Nein, es muss wirklich das beste Konzert.
00:18:45: Ich
00:18:45: weiß.
00:18:45: Drei Stunden.
00:18:47: Thema wechseln.
00:18:47: Ich kann da nicht drüber sprechen, das ist...
00:18:48: Und ich weine immer noch, dass ich... Lass uns doch zusammen nach Las Vegas.
00:18:52: Da hat es doch eine Show.
00:18:52: Vielleicht machen Sie
00:18:53: es doch.
00:18:53: Ja, ist doch gut, ja.
00:18:54: Dann machen wir doch das, als ich... Ja, ey, war ich noch nicht...
00:18:56: Ja, der wird sicherlich auch gesagt haben.
00:18:57: Das war das größte
00:18:59: Konzert.
00:18:59: Das haben wir alle gesagt.
00:19:00: Das beste Konzert.
00:19:01: Daniel Johnson von Team Fünff hat gesagt, Annika, das hat man noch nicht gesehen.
00:19:05: Ich hab viele gesehen.
00:19:06: Deine Sommer hätte hingehen können, war nicht da geil.
00:19:08: Ja, das wirst du dir ein Leben lang bereuen, so wie ich mit Linkenpark, wo ich hätte hingehen können.
00:19:13: nicht gegangen bin.
00:19:14: Und wir wissen ja, wie Linken Park die Geschichte endet.
00:19:16: Deswegen denke ich mir, ja, Panika Reichel für immer in diese Ecke.
00:19:19: Also zu freudigeren Themen.
00:19:21: Helene Fischer hast du gerade erwähnt.
00:19:23: Nicht so vom Charakter her wie Roland Kaiser.
00:19:25: Genau,
00:19:25: ich finde, da kann man nicht sagen so, für was steht sie eigentlich?
00:19:28: Nee,
00:19:28: das will sie, glaube ich, auch.
00:19:30: Oder Uwe Pantler möchte das vielleicht nicht.
00:19:31: Aber wenn da ein Song angebot, also wenn sie sich ja auch wieder, wäre es schon auch ein Ritterschlag.
00:19:37: Natürlich,
00:19:38: auf jeden Fall.
00:19:38: Wir werden da auch Songs schreiben und anbieten.
00:19:40: So, ich hatte letztes Mal tatsächlich fast einen dabei.
00:19:42: Der war auf jeden Fall in einer engeren Auswahl.
00:19:44: Hat am Ende da nicht geklappt.
00:19:46: Aber klar, Helene will man auch abgehakt haben.
00:19:49: Das wäre schon auch eine Andrea Berg.
00:19:52: Das ist auch ein sehr eingeschworenes Team mit dir, mit dem sie arbeitet.
00:19:56: Aber das wäre auch so ein Ding, was sich auf jeden Fall... machen wollen würde.
00:19:59: Ja, das
00:19:59: schafft ihr schon.
00:20:02: Ich bin froh, dass es das Team Düsseldorf gibt.
00:20:04: Das hat mein Leben auch schöner gemacht, muss ich ehrlich sagen.
00:20:06: Weil, A, mag ich euch menschlich alle gern.
00:20:08: Ob dich, ob Tim, Paul Farg, hab ich es noch nicht so oft gesehen, aber euch beiden, ich find, ihr seid zwei ganz tolle Charaktere.
00:20:14: Ich mag euch menschlich einfach unfassbar gern.
00:20:16: Und ich finde, ihr habt so dieses ... Also, seid ihr noch jung und ihr habt so dieses unfassbare Talent, auch Künstler in einen ganz anderen Zaun zu geben.
00:20:23: Ich nehm jetzt mal als Beispiel meine Freundin Anni Perker, die ich ja von Anfang an ... Habe ich sie ja begleitet und tanze auf dem Vulkan, bitte melde dich großartige Hitz.
00:20:32: Dann ging die Kurve ja so ein bisschen nach unten und Annie struggelte ja sehr.
00:20:36: Und dann kam ihr mit diesem Sound.
00:20:38: Und sie kam immer, schreibt mal bitte meine Presse-Texte.
00:20:40: Und ich hörte diesen Sound.
00:20:41: Ich hab gesagt, was ist denn da los?
00:20:43: Wo kommt denn das her?
00:20:44: Ja, das war Team Düsseldorf.
00:20:45: Da hab ich gesagt, das ist Anni Perker, zwei Punkt Null.
00:20:47: Unfassbar geil.
00:20:48: Behalte diesen Sound und wechseln nicht mehr.
00:20:50: Das wusste
00:20:51: ich gar nicht, dass du da ...
00:20:52: Wahnsinn.
00:20:53: Und sie kamen.
00:20:53: Deswegen hör ich eure Songs immer bevor die rauskommen.
00:20:55: Ich hab gesagt, bleib bloß bei diesem Sound.
00:20:57: Da steht der Stimme von ihr zugesicht.
00:20:59: Sie ist wieder hittiger
00:21:00: geworden.
00:21:00: Ich find vor allem auch die neuen Songs.
00:21:02: Es fängt grad erst an.
00:21:03: Ja, bitte lügt mich an.
00:21:05: Groß.
00:21:05: Bitte lüge mich an, Diana.
00:21:07: Ich meine, hallo,
00:21:08: ist meine Geschichte gar nie
00:21:10: klar.
00:21:10: Ich dachte mir so geil, was ihr dafür ein Sound auf Annie Perker auf diese Stimme gelegt habt.
00:21:16: Und jetzt hat die so einen Wiedererkennungswert mit den Liedern.
00:21:19: Und die sind ja auch alles Radio-Nummern.
00:21:21: Immer vorne.
00:21:22: Stimmt.
00:21:22: Da
00:21:23: sieht man euer Talent, dass ihr einfach noch mal Künstlern, die schon struggling und eigentlich sagen, vielleicht war es das mit der Musik, den gibt ihr noch mal ein neues Gewand und die starten
00:21:31: noch mal durch.
00:21:32: Schön, freut mich zu hören.
00:21:33: Du kannst dir auf die Schulter klopfen.
00:21:34: Es ist noch nicht so weit oben wie ihr wollt, aber es kommt.
00:21:37: Und es ist bei dir, ich meine, ähnlich wie bei Malte Kelly, die er mal im Interview gesagt hat, auch wenn jemand ihre Songs singen würde, würde sich auch nur noch auf Songwriting konzentrieren.
00:21:45: Das glaube ich beim Bestglas.
00:21:47: Das hat ... Nee.
00:21:48: Aber hat sie hier wirklich ... Wir haben gesagt, du musst dich entscheiden, Songwriting oder Sagesang, hat sie gesagt, dann Songwriting.
00:21:54: Bei dir werden ja auch zwei Herzen in der Brust schlagen.
00:21:56: Könntest du das jemals, er könntest du es eine auf?
00:21:59: geben für das andere ist eins ein bisschen weiter.
00:22:02: Also
00:22:03: schwierig, oder?
00:22:04: Das Ding ist, ich würde halt nichts singen wollen, was ich selber halt nicht fühle.
00:22:08: Das heißt, das Songwriting, also es wird mich als Künstler mit den Songs nicht geben, wenn ich das Songwriting nicht hätte.
00:22:16: Und nur Song schreiben wäre wahrscheinlich auch unkul.
00:22:17: Das
00:22:18: wäre auch schade irgendwie, weil es sind ja meine Geschichten, die ich dann auch erzählen will.
00:22:21: Und es ist einfach geil, auf der Bühne zu stehen.
00:22:24: Es macht einfach Spaß.
00:22:26: Kann ich nicht so
00:22:26: fühlen, aber ja.
00:22:28: Man muss auch sagen, die Branche bringt einiges an Pain mit.
00:22:32: Wo man sich denkt, warum ... Oder wenn er für zwanzig Minuten Auftritt von Düsseldorf in tiefstes Hinterland irgendwo fährst, wo du sieben Stunden im Auto sitzt, pro Strecke, dann hängst du auch so, warum tue ich mir das an.
00:22:46: Aber wenn du vor Ort bist, auf der Bühne stehst, die Leute Spaß haben, die Leute berührst, dann ist es wieder geil.
00:22:52: Deswegen
00:22:52: ... Die sind dankbares Publikum auch.
00:22:54: Ja, das ist halt auch schön und ich glaube auch ein sehr treues Publikum.
00:22:57: Ja.
00:22:57: Und nicht so krass trennzettermäßig hinterher wie im Pop oder so vielleicht.
00:23:03: So, das ist ja im Pop, glaub ich, noch krasser.
00:23:06: Ja, da
00:23:06: wechseln sie oft so die
00:23:08: Brotter.
00:23:08: Genau, als bestes Beispiel hier Octavian.
00:23:11: Ja.
00:23:11: Mädchen auf dem Pferd.
00:23:13: So, den kenn ich halt auch schon ein paar Jahre so und der hat halt diesen riesen Hit gehabt.
00:23:18: Sonst jetzt will keiner mehr gefühlt was von ihm wissen, irgendwie so, ne?
00:23:20: Das ist ... Halt, glaub ich, im Schlager was anderes.
00:23:23: Das sind schon sehr treue Fans irgendwie.
00:23:27: Wenn du sie einmal hast, glaubt, wenn du sie dir einmal erspielt hast, dann bleiben die auch.
00:23:30: Das stimmt, die sind unheimlich treu, im Pop wechselt das ein bisschen mehr.
00:23:33: Und die nehmen Leute auch offen mit offenen Armen auf.
00:23:36: Wir haben hier Lars und Giesa von GZS-Set.
00:23:38: Das hast du ja bestimmt durch Tim vielleicht mitbekommen.
00:23:40: Die Story bei GZS-Set, die waren ja vor Kurzem hier bei mir.
00:23:43: Und die haben auch gesagt, im Internet haben sie einen krassen Shitstorm bekommen.
00:23:47: Aber die Liebe, die sie beim Schlager-Liebefestival von den Fans dort bekam, stand in völlig kontrerem, also Internet war null, wie real-life mit den Schlager-Fans.
00:23:56: Ja, ich glaube, bei denen ist natürlich auch nochmal so, dass die so social-media-mäßig gar nicht ansonsten in dieser Schlagerbibli unterwegs sind.
00:24:04: Und
00:24:04: das quasi dann die Leute, die eigentlich vielleicht auch keinen Schlager mögen, dann ... online-mäßig auch abschreckt.
00:24:09: Und die werden
00:24:10: natürlich irgendwie ihren Mist, weil im Internet muss ja jeder alles sagen heute.
00:24:13: Genau.
00:24:14: So, das habe ich zum Beispiel noch gar nicht erlebt, tatsächlich.
00:24:16: So irgendwie Shitstorm oder irgendwas.
00:24:18: Nee, du wirst
00:24:19: da nicht so gefährdet.
00:24:20: Naja, irgendwie nicht.
00:24:20: Weiß nicht.
00:24:21: Also auch wenn ich jetzt Sachen poste und so und Sachen da ein bisschen viralient teilweise, wo dann Tasse, zweihundert, dreihundert Kommentare sind, da ist halt echt nichts.
00:24:28: Negatives aber so gar nichts und das finde ich echt krass.
00:24:31: Ich glaube es gibt so Leute, die einfach in anderen Leuten Trigger auslösen.
00:24:34: Warum auch immer.
00:24:35: Sie sehen wir ja auch als Radiosender, wenn wir bestimmte Leute posten.
00:24:39: Da können wir darauf warten, drei, zwei, eins, bis das erste Hast-Kommentar kommt.
00:24:42: Echt jetzt?
00:24:42: Ja, also Kerstin Ott zum Beispiel.
00:24:44: Es ist so ein Fall, da wirst du immer jemanden finden, der was Negatives ist.
00:24:47: Krass.
00:24:47: Also immer.
00:24:48: Oder auch manchmal auch bei Roland Kaiser, aber aufgrund noch der Pandemie mit üdert sich alle Regeln gehalten.
00:24:54: Das hatte man ja auch ganz viel.
00:24:56: Und dann gibst du Leute, die kannst du posten, da wirst du nur Liebe lesen.
00:25:00: So, Helene Andrea Berg natürlich auch immer die gegenseitigen Lager, die sich dann da ... Meite
00:25:04: ist auch immer gemischt, ne?
00:25:05: Meite
00:25:06: ist auch immer, aber da meistens immer so nach Interviews.
00:25:08: Sie sagen, warum hat sie denn das und das gesagt?
00:25:10: Oder warum hat sie so langsam gesagt?
00:25:11: Oder warum hat sie überhaupt das gesagt?
00:25:13: Da sind sie auch immer schwerfällig.
00:25:14: Aber ich meine, warum müssen denn die Leute heute sich eh anmaßen, alles zu kommentieren?
00:25:19: Es können doch euch selbst erzählen.
00:25:20: Ich weiß nicht, warum man alles schriftlich verfassen muss, oder?
00:25:23: Es ist doch so eine Unart.
00:25:25: Auch die Gesellschaft heutzutage, glaub ich, ne?
00:25:28: Ja.
00:25:28: Also, so
00:25:29: schön anonym ein bisschen Dampferablassen.
00:25:30: Hast
00:25:31: du da manchmal auch Angst vor?
00:25:32: oder wie würdest du damit umgehen?
00:25:33: Wäre das so was, wo du dann sagen wirst, oh mein Gott, ich geh dann in die Diskussion oder ich block den dann gleich?
00:25:38: Boah, also ich glaube, wenn so Kommentare kommen würden, also in Diskussion würde ich nicht gehen, das bringt ja eh nix.
00:25:43: Aber je nachdem, was da steht, würde ich die Kommentare auf jeden Fall verbergen.
00:25:48: Also, wenn es eine konstruktive Kritik ist, die aber, genau, die leider, wenn sie kommt, nicht, also... Wenn man was Negatives sagt, ist es eigentlich nicht konzentriert.
00:25:55: Schade.
00:25:55: Ja.
00:25:56: Aber deswegen auf jeden Fall verbergen.
00:25:59: Wenn es echt unter der Götterlinie ist, würde ich die Person noch blocken.
00:26:01: So habe ich keinen Schmerz.
00:26:03: Man muss vielleicht doch mal mehr blocken.
00:26:05: Ich denke immer, ich habe letztens auch jemanden geblockt.
00:26:08: Wenn du Bock hast, was Negatives zu kommentieren, guck dir doch, man zeug es nicht an.
00:26:11: Ja.
00:26:12: Es
00:26:12: winkt ja auch keinem.
00:26:13: Vor allem Leute, die man nicht mag, den folgt man noch gar nicht.
00:26:15: Niemand bei Instagram, den ich nicht leiden kann.
00:26:18: Also,
00:26:18: das ist
00:26:19: mir noch nie aufgefallen, dass ich dann auf Folgen gehe und denke, jetzt kann ich heute Abend richtig was loswerden.
00:26:23: Wahrscheinlich oft Leute, die selber unzufrieden sind, die einfach Bock haben, rumzustenken
00:26:26: kann.
00:26:27: Ja, wahrscheinlich.
00:26:28: Aber gut, dass es bei dir nicht so ist, das freut mich sehr.
00:26:29: Und jetzt sind wir ja frisch im neuen Jahr angekommen.
00:26:32: Was sind die Pläne von Daniel Sommer für zwanzig, sechsundzwanzig?
00:26:36: Oder was steht auf deiner Bucket-Challenge-List, wo du sagst, das muss in diesem Jahr abgearbeitet werden?
00:26:41: Also, ich möchte das mal ein bisschen Urlaub machen.
00:26:44: Ohne wieder beim Thema W. Ja, das
00:26:45: empfühle ich sofort.
00:26:47: Aber Spaß beiseite, ich werde dieses Jahr eine erste eigene kleine Tour haben.
00:26:53: Ja, durch Deutschland, aber nicht hier
00:26:56: nur im Pot.
00:26:57: Nein, nein, durch Deutschland.
00:26:59: Aber halt mit vier, fünf Terminen, also wirklich eine kleine Tour.
00:27:02: Sofort
00:27:02: wäre sehr gerne, wenn du Lust hast.
00:27:03: Ja,
00:27:03: es würde mich freuen.
00:27:05: Genau, ich hatte letztes Jahr mein erstes eigenes Konzert im September und das war halt echt ein voller Erfolg.
00:27:10: Habt man mit Band auch gespielt.
00:27:11: Was ja auch im Schlager.
00:27:12: Ich habe es gesehen, ich habe es gefolgt.
00:27:13: Ich konnte leider nicht beiseite.
00:27:14: Deswegen habe ich es im Internet gestalkt.
00:27:16: Nächste Mal genau.
00:27:17: Und jetzt haben wir gesagt, dadurch, dass es so gut angenommen wurde und die Nachfrage dann auch doch groß war, auch aus anderen Gebieten, nicht nur aus dem Ruhrgebiet, dass wir eine kleine Eigentur machen.
00:27:26: und die Termine, ja, die sind dann auf Social Media einzusehen.
00:27:31: Und Album, debut Album ist ja raus von dir schon länger, aber planst du da auch so ein zweiter, denkst du so, ach ne, Album, also eigentlich ... Das
00:27:37: ist halt so ein bisschen das Ding, ich hätte halt total Bock auf ein Album, weil ein Album natürlich auch immer so ein bisschen ein Paket verbindet.
00:27:46: irgendwie, kannst du ein Booklet dazu machen, du kannst thematisch die Songs irgendwie alle so zusammenbringen.
00:27:51: Das ist schon was Schönes, aber es dankt halt leider einem niemand so.
00:27:56: Das ist Songs, die da drauf sind, die echt schön sind eigentlich, die ... gehen dann unter Umständen einfach unter.
00:28:01: Da blutet
00:28:01: auch das Song weiter, Herz hat Mitch Keller gesagt.
00:28:03: Der sagt, wenn du so eine richtig krasse Nummer geschrieben hast und die wird aber nicht ausgekoppelt und dann ist sie da so und das kennen einfach viele nicht und dann blutet dir auch so das Herz, hat er gesagt.
00:28:12: Ja, ich meine jetzt, alleine bei meinem letzten Album oder einem einzigen Debütalbum, was ich dann rausgebracht habe, diese Nummer, wir bleiben für immer, das ist halt live, meine stärkste Nummer.
00:28:21: Und wo alle mitgrüllen, alle mitsingen, die wurde halt nicht gesingelt.
00:28:26: Hat halt, weiß ich nicht, hunderttausend Streams oder keine Ahnung.
00:28:28: Also echt nicht viel.
00:28:30: Und das ist ja einfach Schade für solche Songs, dass sie dann nicht, obwohl sie dann live wirklich so gut funktionieren, nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie eigentlich bekommen sollten.
00:28:39: oder ich lebe jeden Tag.
00:28:40: Das ist für mich auch eine meiner schönsten Nummern irgendwie.
00:28:43: Also persönlich mag ich die halt sehr, sehr gerne, weil auch keine Single.
00:28:47: deswegen kennt die wahrscheinlich keiner.
00:28:49: Schade eigentlich immer, aber was koppelt man aus, was nicht.
00:28:52: Man kann ja auch nicht vierzehn Songs auskoppeln, nur dreizehn oder zwölf.
00:28:54: Oder man macht es halt wirklich so, dass man echt sagt, man macht irgendwie zehn Singles verteilt über zwei Jahre.
00:29:02: Und da macht man Album mit zwei, drei extra Songs.
00:29:03: So ein bisschen wie Anni Perker jetzt.
00:29:04: Genau, wie Anni Perker's gemacht hat.
00:29:06: So, das geht ja am besten.
00:29:08: Ihr seid ja connectet durch Team Düsseldorf.
00:29:09: Die Produktion habt ihr immer da.
00:29:10: Ihr habt ein Studio immer da.
00:29:11: Der Rest schafft ihr auch noch.
00:29:13: Also ihr braucht ja nicht viel.
00:29:14: Und es ist natürlich
00:29:15: schön, auch so ein Ding in der Hand zu halten.
00:29:17: Und für die Fans ist es, glaube ich, auch ganz schön.
00:29:19: Ich meine, ich glaube, die Fans leiden am meisten drüber, weil da euch das so eingestellt wird mit den CDs, weil die fanden das schon cool.
00:29:24: Früher Autogrammstunden noch mit den CDs dahin und dann gleich eine Widmung.
00:29:28: Also die Leute finden das schon noch schön.
00:29:29: Ich weiß nicht, ich merke das ja auch bei Auftritten.
00:29:31: Ich habe bei meinem Album dann oft irgendwie auch dabei zum Verkaufen noch.
00:29:35: Also, es kaufen wirklich noch viele Leute CDs.
00:29:38: Glaubt man nicht, ne?
00:29:39: Aber das ist eine Erinnerung.
00:29:40: Ich glaub, wenn man Fan ist, wenn man dich in die Schrankwand oder auf Daniel Sommer schreien oder wo auch immer hinstellen.
00:29:45: Da ist es halt cool mit einer CD.
00:29:46: Ich hätte auch gerne noch so CDs im Auto, aber ich hab kein CD-Play mehr, leider.
00:29:50: Ich auch nicht.
00:29:51: Das ist ja auch, die nehmst uns ja auch.
00:29:53: Die nehmst uns auch, ja.
00:29:54: Also, die Autos fangen ja dann schon an, indem sie nicht mal mehr ein CD-Player hinmachen zu sagen, hier bitte streamen oder verbind dein Handy oder mach irgendwas mit deinem.
00:30:03: Also Tour haben wir jetzt für sechsundzwanzig, Urlaube natürlich.
00:30:06: Songwriting,
00:30:07: neue Songs für mich selber, für andere Künstler auf den ersten eigenen Hit warten.
00:30:12: Das natürlich auch.
00:30:13: Sechsundzwanzig stehen die Sterne ja vielleicht bis fünfundzwanzig.
00:30:15: Hat sich sortiert das Jahr.
00:30:16: Sechsundzwanzig wird's
00:30:18: besser.
00:30:18: Ja?
00:30:18: Fünfundzwanzig war das Jahr des Strugglings und des Sortierens.
00:30:21: Wirklich?
00:30:21: Energetisch, ja.
00:30:22: Also ich weiß ja nicht, wie dein Fünfundzwanzig war.
00:30:25: Meins war die Hölle.
00:30:26: Aber viele, weil wirklich so viel von Liebeskummer über
00:30:30: Jobwechsel,
00:30:32: über einen sehr guten Freund verloren, über mein langjähriges Haustier verloren.
00:30:35: Es waren drei Monate, wo ich gedacht hab, was kommt als Nächstes?
00:30:38: Ich gehe nicht mehr raus, vielleicht wirst du noch vom Stein erschlagen.
00:30:43: Und seit Juli ging es wieder hoch.
00:30:45: Aber viele haben gestruggelt in dem Jahr.
00:30:48: Aus Beziehungen raus, aus Jobs raus, aus Dingen raus.
00:30:52: Kann ich euch auch nur empfehlen, das Leben meint es gut, Daniel Sommer Album.
00:30:57: Hinter jeder Wolke wartet Sonnenschein, könnt euch anhören.
00:31:01: Siehst du?
00:31:01: Nee, aber das ist ... Ja, krass.
00:31:04: Aber es kommen wieder gute Zeiten so.
00:31:05: Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ... Ja, aber bei ...
00:31:26: Ja.
00:31:26: Ja, dann werde ich mich oft den Weg draufstellen.
00:31:29: Hast
00:31:29: du dich auch von was getrennt?
00:31:30: Wenn du jetzt überlegst, hast du dich irgendwann umsortiert?
00:31:35: Ich glaube nicht so richtig.
00:31:36: Habst du durchgerutscht?
00:31:37: Das ist ja toll, Glückwunsch.
00:31:37: Nicht
00:31:38: durchgerutscht irgendwie.
00:31:39: Was ich aber schon hatte, tatsächlich so ein bisschen auf diesen ganzen, dieser KI-Thematik.
00:31:45: Ich muss schon sagen, dass es schon etwas irgendwie mit mir auch gemacht hat und macht so, weil man halt nicht weiß, wo die Reise so richtig hingeht.
00:31:53: Das betrifft ja irgendwie so viel Branche, ob das irgendwie Grafiker sind.
00:31:58: Mich bei Pressetexten.
00:31:59: Pressetexte.
00:32:00: Wo
00:32:01: ich lese das ja und denke ja, das war die KI.
00:32:03: Synchronsprecher und, und, und weißte.
00:32:05: Da hab ich natürlich auch schon echt viel drüber nachgebracht, wir haben auch viel Freundeskreis drüber gesprochen, wo das mit Songwriting hingeht.
00:32:12: So was ja für uns auch wirklich eine wichtige Einnahmequelle ist.
00:32:15: Ja, noch ist sie ja ein bisschen schlecht so im Songwriting, aber das wird ja tendenziell besser, die machen ja hundert Millionen Updates.
00:32:21: Ja, das ... Wir haben letztes Zeit ein bisschen weniger gemacht, weil wir erst mal gucken.
00:32:26: Wohin geht die Reise?
00:32:27: Wohin geht die Reise?
00:32:28: Aber hinter jeder Wolke wartet Sonnenschein.
00:32:31: Die KI werden wir auch noch verdrängen.
00:32:33: Ich finde, menschliche Arbeit kann man da auch nicht ersetzen.
00:32:37: Was man aber bei dir viel auch gar nicht weiß über dein Privatleben, weiß man eigentlich fast gar nichts, das mir letztes Mal so aufgefallen ist.
00:32:42: Ich kenne nicht auch hinter einen Kulissen, was immer okay ist.
00:32:46: Wir arbeiten hier nicht bei der Zeitung mit den vier Buchstaben, deswegen muss bei mir niemand was Privates erzählen.
00:32:50: Aber das fand ich so lustig, weil ich letztens dachte, Du liest echt viel über Schlager, Leute.
00:32:54: Du weißt auch sehr viel.
00:32:55: Und bei dir weiß man fast gar nichts.
00:32:57: Dann denk ich mir, ob er das mit Absicht macht oder einfach keiner nachfragt.
00:33:00: Weil man weiß nicht, bist du in einer Beziehung.
00:33:02: Man weiß nicht, bist du schon Vater.
00:33:04: Man weiß nicht, hast du Geschwister.
00:33:06: Machst du das mit Absicht, dass du deinem Privatleben raushältst?
00:33:08: oder hat es sich so ergeben?
00:33:09: Oder machst du erst recht?
00:33:11: Nee, davon kriegt ihr keine Antwort.
00:33:12: Wolltest du so was verweigern dann in Interviews?
00:33:15: Also, nee.
00:33:16: Also, so würde ich da nicht rangehen, dass ich sag, nee, hier ist eine Blockade auf keinen Fall.
00:33:21: Ich guck trotzdem, was ich rausgebe und was nicht.
00:33:24: Ich hab mit Meiter auch ganz lange drüber gesprochen.
00:33:27: Meiter ist eine sehr gute Freundin von mir.
00:33:29: Und sie hat immer gesagt, man muss wirklich aufpassen, was man rausgibt und was nicht.
00:33:35: Genau.
00:33:35: Und ich finde es schon schön, wenn man ein Stück weit nahe ist, dass die Leute schon das Gefühl haben, dich ein bisschen zu kennen.
00:33:42: Aber ja, ich bin Single, das ist, glaub ich, schon ... größtenteils bekannt zumindest.
00:33:49: Glaubt man, ja, aber man weiß ja nie, manche schaffen jahrelang ihren Partner oder ihre Partnerin zu verheimlichen.
00:33:54: Also das ist ja immer sehr offen im Schlager so.
00:33:56: Ich meine, es gibt Schlagersaas, die haben Kinder und keiner weiß es.
00:33:58: Also ist ja alles wirklich
00:34:00: so.
00:34:00: Stimmt.
00:34:02: Ne, aber eine gewisse Privatsphäre finde ich schon irgendwie ganz cool.
00:34:05: Es gibt da Leute, die machen das halt gar nicht, die teilen halt Gefühl alles.
00:34:08: Jeden
00:34:09: Schnappschuss, jedes Pärchenfuhr.
00:34:11: Und was ich zum Beispiel auch nicht mache, also ich teile auf Social Media halt wirklich nur ... ... Leute oder Fotos mit Leuten so, die halt auch irgendwie ... ... in der Öffentlichkeit stehen.
00:34:20: Also das mache ich halt tatsächlich so ... Also nicht
00:34:22: mit deinen besten Freunden, die ... ... Kinder hat's hier, Kindergarten hat's hier sind oder ... ... keine Ahnung.
00:34:25: Also das mache ich halt ... ... gar nicht, so weil ich ... ... finde halt, dass die da nicht irgendwie auf Social Media gehören, ... ... dass man die nicht sehen muss und so und ... ... das finde ich schon ganz cool, irgendwie zu trennen.
00:34:34: Ich habe mir auch lange überlegt, ... ... euch mein Privat als Instagram machen soll, aber dann ... ... dann denk ich mir, du hast ja jetzt ... ... bei dem einen Profil schon teilweise ... ... Schwierigkeiten nicht zu motivieren, ... ... da genug zu posten.
00:34:43: Und ... ... deswegen ... Ich glaub, bewusst mache ich das schon, dass ich da ein bisschen trenne.
00:34:50: Aber Leute, wenn ihr was wissen wollt, schreibt mir.
00:34:53: Fragt ihn einfach.
00:34:54: Ich
00:34:54: weiß ja auch nicht,
00:34:54: ob der Kommunikation ist.
00:34:55: Und
00:34:55: ich hab ein Zwillingsbruder.
00:34:58: Und ich bin der coolste Onkel.
00:34:59: Und
00:34:59: sieht er genauso aus wie du,
00:35:00: aber auch?
00:35:01: Also, zwei Ereign.
00:35:03: Also, man sieht schon, dass wir Brüder sind.
00:35:05: Man
00:35:05: würde jetzt nicht wie bei den Pades überlegen, wo man ein
00:35:07: bisschen überlegen muss.
00:35:09: Wir haben schon eine gewisse Ähnlichkeit.
00:35:11: Und Brüder, dass wir Brüder sind, erkennt man auf jeden Fall.
00:35:13: Aber jetzt nicht so.
00:35:14: Das wird zwillige sind.
00:35:15: Siehst
00:35:16: du wieder was gelernt.
00:35:17: Jetzt möchte ich zum Schluss noch mal zum Songbalding kommen.
00:35:20: Jetzt machen wir mal eine theoretische, jetzt machen wir eine Theorie-Stunde.
00:35:23: Nehmen wir mal an, ich wär jetzt Sängerin.
00:35:25: Man kann mal ein bisschen spinnen im Podcast.
00:35:28: Ich würde zu dir kommen und sagen, Daniel, ich hätte gern ein Song über ein biografisches Thema.
00:35:33: Kommen ja immer ganz viele, die hier sitzen und sagen, ist es wichtig, dass es biografisch ist.
00:35:37: Ich würde dir jetzt, dann würdest du wahrscheinlich sagen, was ist es denn, erzähl mir jetzt die Geschichte.
00:35:41: Genau.
00:35:41: Wir sprechen tatsächlich immer ganz viel am Anfang.
00:35:43: Ich finde auch sehr wichtig, dass man die Person, mit der man arbeitet, ein Stück weit kennt.
00:35:49: Dass es eine emotionale Ebene ist, die man da gemeinsam hat.
00:35:52: Und wir hatten auch schon Songwriting Sessions, wo die Leute angefangen, um zu weinen.
00:35:56: Weil es halt so emotionale Themen für die waren.
00:35:59: Ja.
00:35:59: Und da schreibt sich dann, das ist eigentlich am besten, wenn da wirklich eine Emotionalität mit dabei ist.
00:36:06: Und wenn so
00:36:06: eine Detailgetreue ist, doch, ich jetzt zu dir komme und sage ... Okay, jetzt meine Geschichte aus meinem Leben.
00:36:11: Komm,
00:36:11: erzähl doch mal, wir haben doch dieses Jahr
00:36:13: ... Genau, wenn wir jetzt eine Geschichte ... Wir machen mal Liebe, weil Liebe ist immer greifbarer.
00:36:18: Es ist fast jeder Schlager schon irgendwie über die Liebe.
00:36:20: So, jetzt hat man, man lernt einen Mann kennen zum Beispiel, beliebtes Thema, sieht den und denkt, oh mein Gott, schönster Mann der Welt, so fast Liebe auf dem ersten Blick in Anführungszeichen.
00:36:29: Man lernt sich kennen, es fällt vielleicht ein Kurs, man trifft sich privat.
00:36:32: Und man entwickelt oder ich, ich meine, ich form ich entwickelte Gefühle für diesen Mann, um dann aber festzustellen, der ist in einer Partnerschaft.
00:36:40: So und hat eine Freundin.
00:36:41: Und dann leidet man und denkt so, ich bin ja die zweite Geige.
00:36:44: Und jetzt lässt man sich vielleicht auf eine Affäre ein mit diesem Mann, der ist aber vergeben.
00:36:48: Und man weiß eigentlich, ich dürfte das ja nicht, hängt aber emotional drin und kommt an diesem Mann nicht ran.
00:36:52: So, das wäre jetzt meine Geschichte.
00:36:54: Die würdest du hören?
00:36:55: Würdest du mir noch ein paar Fragen
00:36:56: stellen?
00:36:56: Genau, ich habe auch in meinem Handy zum Beispiel Notiz der Song-Ideen und da habe ich mittlerweile bestimmt fünfhundert, sechshundert ... ...Titel-Ideen drin stehen.
00:37:05: Und da scrollte ich dann einfach immer durch ... ... und guck dann ... Da musst du jetzt durchscrollen, ... ... aber ich hatte gerade schon eine gute Zeit ... ... irgendwie für dich im Kopf.
00:37:11: Ja?
00:37:11: Da könnte man jetzt irgendwie so sagen ... ... war ... ... war es wirklich nur ein Kuss.
00:37:17: Ja,
00:37:17: guck ... ... und schon hat er eine Idee.
00:37:19: Also ... ... ich finde das so faszinierend.
00:37:21: War es wirklich nur ein Kuss für dich.
00:37:22: So weißt du?
00:37:23: Ja.
00:37:23: Okay.
00:37:24: So und dann sagst du ... ... ich hab doch gespürt, dass da irgendwie mehr war ... ... und das kannst du ... ... was machst du dir davor?
00:37:30: Ja und dann ... ... als Chorus-Idee ... ... war es wirklich nur ein Kuss.
00:37:33: wie schnell dieser Mann ist.
00:37:34: Weil das frag ich mich wirklich.
00:37:35: Ich denke mal, ich hab immer Künstler hier, die sagen, na ja, ich erzähl dann meine Story und erzähl die und erzähl die und denk ich mir, na ja, das ist ja schön.
00:37:41: Die Geschichte ist ja da, aber wie können wir es bauen?
00:37:43: Ich muss was gleich aufschreiben, das ist eine gute Zeile, war es wirklich nur ein Kuss.
00:37:45: Bitte macht es.
00:37:46: Dann hab ich endlich auch mal eine Sorge über mein Leben.
00:37:48: Nein, aber das wär so die Geschichte und du wirst mich dann wahrscheinlich fragen.
00:37:51: Ich würd sagen, ja, ich bin schon sehr verliebt, aber der ist halt vergeben, da wirst du dann Gerüst bauen
00:37:55: und ich würd dann... Ich find das übrigens auch eine sehr spannende Thematik für Songs.
00:37:57: Ich hab ja auch meine letzten zwei Songs jetzt irgendwann irgendwo vielleicht, das ist ja auch so ein bisschen... über eine Liebe, die nicht funktioniert.
00:38:04: Ja.
00:38:04: So, weil eine andere Beziehung irgendwie auch im Weg steht.
00:38:07: Siehst du,
00:38:07: es ist ja auch gut.
00:38:08: Aber irgendwann irgendwo vielleicht wartet unsere Zeit oder auch meine neue Single jetzt verboten da.
00:38:13: Genau.
00:38:14: Das ist halt auch so ein bisschen, ja ... Das ist
00:38:16: ja beides.
00:38:16: Das ist ja beides, das war quasi meine Geschichte.
00:38:18: Eigentlich dürfte ich ... Eigentlich müsste ich sagen, hier ist die Tür, tschüss.
00:38:20: Wir sind in der Beziehung, go.
00:38:22: Aber das ist eigentlich nein.
00:38:24: Aber so laufen Gefühle nicht für Gefühle, kann man nichts.
00:38:26: Auch ein Song, der wir mit meite und vier meite geschrieben haben.
00:38:29: Stimmt,
00:38:29: das war auch eine gute Nummer.
00:38:30: Ja, und ... Deswegen war es wirklich nur eine gute Zeile.
00:38:34: Ja,
00:38:34: schreib's dir gleich mal auf.
00:38:35: Also, da toll, im Jahr zwanzig, sechste, zwanzig spiel ich dann hier rauf und runter.
00:38:39: Ich komm öfter vorbei, dann kannst du mir mehr von deinen Stories erzählen.
00:38:42: Ja, komm öfter, ich hab noch ein paar.
00:38:44: Also, wirklich einige, da sind auch immer schöne Drehungen und Wendungen bei.
00:38:47: Also, du könntest dich da vollkommen.
00:38:49: Sehr
00:38:49: schön.
00:38:50: Ich warte ja immer auf jemanden, der mein Leben mal zu Papier
00:38:52: aufbricht.
00:38:52: Ja, steht.
00:38:53: Deal.
00:38:54: Aber ich finde das wirklich faszinierend.
00:38:56: Deswegen habt ihr immer die auf der Bühne steht als Sänger und eben auch Song weiter.
00:39:00: Habt ihr so einen Respekt von mir euch immer so denke, Wahnsinn.
00:39:03: Da kommen dann Leute zu euch sagen, ich würde gern singen über Thema XY und ihr legt los und das klingt auch noch geil und ihr habt ja auch so gute Worte.
00:39:10: Das finde ich zum Beispiel auch sehr, sehr wichtig.
00:39:12: Das geht ja eigentlich auch oftmals ein bisschen unter mittlerweile so, weil halt auch viel auf Masse ist und so und da versuch Ich auch echt krass auf Sprache zu achten.
00:39:22: Es gibt andere Leute, die sagen, okay, es ist eigentlich egal, was du da irgendwie sagst.
00:39:25: Und so ist eh nur die Melodie wichtig.
00:39:27: Aber ich finde halt, dass die Worte und so, die man will, dann doch schon auch wichtig sind.
00:39:31: Und ich finde auch geil, wenn man zwischen den Zahlen noch irgendwie was sagt.
00:39:33: Und wenn es vielleicht nicht auf den Punkt gesetzt, sondern man erst beim zweiten Mal hören, checkt, was genau eigentlich gemeint ist.
00:39:40: Und ja, zum Beispiel Roland Kaiser.
00:39:42: Fand ich am geilsten eigentlich den Song geschrieben haben, wir spielten immer ohne Regeln.
00:39:46: Oh,
00:39:46: geiler Nummer.
00:39:47: So und da ist zum Beispiel auch so eine Zeile drin, erinnerst du dich noch ans Treppenhaus.
00:39:51: Wir hielten es schon, wir hielten es im Taxi schon nicht mehr aus.
00:39:55: Stimmt.
00:39:55: Erster Stock, ein zehn Minuten Zwischenstopp.
00:39:58: Stimmt.
00:39:59: Das find ich so geil, weil du hast so einen geilen Film im Kopf.
00:40:02: Weil du genau
00:40:03: einen Kopfkino läufst mit.
00:40:04: Wer Kopfkino hat, aber bei mir läuft nicht sofort.
00:40:07: Keine Songs laufen bei mir eh im Kopf mit.
00:40:10: Vor allen Dingen Head of Kopfkino.
00:40:11: Ich finde halt Leute, die Kopfkino können in ihren Songs und dass sie nicht dann so klingen, jetzt kommt das Wort, weil das reimt sich da, sondern dass es eben eine Story ist.
00:40:20: Das könnt ihr.
00:40:21: Ich hab Uwe Buster auch kürzlich kennengelernt.
00:40:23: Und der macht das auch krass.
00:40:24: Der hat echt richtig geile Texte.
00:40:27: schon konservativer, alles von der Produktion und von einer Melodiebügel her, aber textlich.
00:40:31: Also, ich werd auch gucken, dass ich mit ihm jetzt mal irgendwie was mache.
00:40:35: Ja,
00:40:35: ist nach Port-Andrat.
00:40:36: Da wohnt der doch idealisch.
00:40:37: Ich hab, vor fünfzehn Jahren wurde ich eingeladen, ich muss ihn noch mal erinnern.
00:40:40: Ja, aber das ist wirklich, also textlich hat er schon echt krasse Sachen.
00:40:44: Ja, dann nicht umsonst war er mit Club drei, Flippers, alles war noch andere Texte und andere Stile aber mega erfolgreich.
00:40:49: Aber trotzdem schafft
00:40:49: er das halt so, dieses Kopfkino zu erzeugen und da irgendwo mal Wörter reinzubringen, die mir noch nicht gehört hatten und so, deswegen.
00:40:55: Vor
00:40:55: allem ein wunderbar sympathischer Künstler.
00:40:57: Ich liebe den sehr.
00:40:58: Grüße gehen raus an Uwe Busse an dieser Stelle.
00:41:00: Wir lieben nicht sehr.
00:41:01: Komm bitte auch hierher.
00:41:02: Du kannst sogar texten.
00:41:05: Wir lieben dich auch.
00:41:06: Sehr ... Komm bitte her.
00:41:08: Es geht schon, das ist schon der Anfangsrein.
00:41:10: Ich fange irgendwann, schreibe ich noch ein Song, das ist der Abschluss.
00:41:12: Da schreibe ich eine Biografie über die wahren Seiten des Schlagers und ein Song und dann verabschiede ich mich auf die Malediven.
00:41:18: Dann bin ich weg.
00:41:19: Und jetzt ist unsere Zeit leider um, weil du hast einen Anschlusstermin.
00:41:22: Und ich sage erst mal vielen, vielen Dank für den Besuch.
00:41:25: Es ging
00:41:25: aber flott rum mit dir.
00:41:26: Sehr kurzweilig.
00:41:27: Ich könnte eigentlich auch noch hundert fragen.
00:41:30: Kommst du einfach wieder, weil du musst ja gleich los.
00:41:33: Ich gucke schon auf die Uhr.
00:41:34: Oder
00:41:34: hast du noch eine?
00:41:35: Oder willst du abschießen?
00:41:36: Nein, ich wollte noch was fragen.
00:41:38: Jetzt bin ich so unter Druck, weil ich wollte jetzt schon Tschüss sagen, damit du da interviert schaffst.
00:41:41: Wollte aber noch was anderes fragen.
00:41:43: Warte, Achtung, Polizei.
00:41:44: Schlager.
00:41:45: Schlager-Business und Schlager-Freundschaften hab ich ja hier auch öfter immer thematisiert.
00:41:49: Jetzt bist du ja mit Schlager-Kollegen auch unterwegs.
00:41:51: Dennis Wilms ist mit dabei.
00:41:53: Da lasse ich mir immer erzählen, wie toll das ist.
00:41:54: Tim Peters ist zum Beispiel mit dabei.
00:41:56: Wenn man dich das fragt, es gibt in diesem Business Freundschaften, oder?
00:42:00: Ja, tausend Prozent.
00:42:02: Also, ich weiß nicht, wie es bei der Generation vor uns ist, ob das dann auch irgendwie so krass war.
00:42:07: Aber jetzt, also bei uns, in unserer Generation, sag ich mal, da gibt's das auf jeden Fall.
00:42:11: Wir machen Urlaube zusammen, wir sind sehr vertraut, tauschen uns aus.
00:42:14: Und ich glaube, dass es auch echt sehr, sehr wichtig ist.
00:42:17: Weil, wenn ich das alles irgendwie so alleine durchrocken müsste, da hätte ich bestimmt schon ein paar mal gesagt, ey, wisst du, was, ja, legt mich alle an der Foot irgendwie, weißte.
00:42:24: Und das ist schon echt schön, da irgendwie so enge Freunde gefunden zu haben.
00:42:28: Und vor allem auch Probleme.
00:42:31: teilen zu können, die anderen dann verstehen.
00:42:33: Weil das Ding ist meine Freunde, die nichts mit der Musik zu tun haben.
00:42:35: Wenn ich denen anfangs irgendwas dazu erzählen, die checken das ja gar nicht so.
00:42:39: Du musst da schon so ein bisschen Gespür für haben und ein bisschen in der Welt selber mit drin sein, glaube ich, dass du Sachen nachvollziehen kannst.
00:42:46: Und ich glaube bei euch ist es auch so, ihr seid so feste Freunde, wenn da jetzt einer höher gehen würde und den Hit hätte von denen wir dann würden, die anderen glaube ich... Gönnen.
00:42:54: Ja, auf jeden Fall.
00:42:55: Ich würde euch einschätzen, dann würde ich sagen, warte, den hitt und ich nicht.
00:42:58: Ich glaube, ihr werdet dann so, oh, guck mal, der hat es jetzt geschafft.
00:43:01: Geil, jetzt komm
00:43:01: ich.
00:43:02: Wir machen ja eh sehr viel zusammen und das wäre ein gemeinsamer Erfolg.
00:43:05: Das ist
00:43:06: ein gemeinsamer Erfolg.
00:43:07: Gut, jetzt muss ich ihn gehen lassen.
00:43:08: Aber kommt doch einfach wieder, das Jahr ist ja noch frisch.
00:43:10: Auf jeden Fall.
00:43:11: Der Podcast ist wöchentlich am Start.
00:43:12: Du bist hiermit noch mal herzlich eingeladen.
00:43:14: Das
00:43:15: nehme ich gerne an.
00:43:15: Ich freue mich drauf.
00:43:16: Das war sehr schön mit dir.
00:43:17: Daniel
00:43:18: Sommer, bis ganz bald.
00:43:19: Tschüss, macht's gut.
00:43:21: Großartiger Kollege, oder?
00:43:22: So schnell krieg ich ein Song über eine biografische Geschichte.
00:43:26: Also das muss ich ihm erst mal einer nachmachen.
00:43:27: Granjoser Song weiter und Sänger Daniel Sommer.
00:43:30: Und da wird es auch noch klappen.
00:43:31: mit dem Hit, bin ich mir ziemlich sicher.
00:43:33: Und kommende Woche, da geht es weiter.
00:43:36: Und zwar mit einer hoch schwangeren Gästin, wie man so schön sagt.
00:43:40: Sarah Zucker ist bei mir.
00:43:41: Sie wird ja bald zum ersten Mal Mama.
00:43:44: Und darüber werden wir natürlich sprechen.
00:43:46: Auch über ihr Leben in Hamburg, über ihren berühmten Bruder.
00:43:49: Vieles, vieles mehr.
00:43:51: Freue ich mich sehr, ist auch eine ganz großartige, sehr feinfühlige Kollegin.
00:43:55: Also Sarah Zucker, kommende Woche hier bei mir.
00:43:58: Und bis dahin, viel Spaß noch bei den anderen Folgen und schreibt uns gerne.
00:44:02: Geht auf antenneschlager.de, da stehen alle unsere Kontaktdaten.
00:44:04: Und dann könnt ihr gerne hier auch mal Gäste für den Antennenschlager-Star-Talk vorschlagen.
00:44:09: Ich bin für alles offen und schick gerne auch mal eure Fragen rein.
00:44:12: Wenn dann der Gast kommt, nehme ich die auf jeden Fall mit ins Gespräch.
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