Anna-Maria Zivkov: „Und dann war das einfach wie in so einem Film…“
Shownotes
Anna-Maria Zivkov gehört zu den spannendsten Newcomerinnen der Schlagerszene – und im Antenne Schlager Star-Talk nimmt sie uns mit auf diese Reise! Mit ihrem Debütalbum „FOREVER“ hat sie eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Sie ist gekommen, um zu bleiben 😊.
Von der Casting-Kindheit in Deutschland und Bulgarien bis zum überraschenden „Hollywood-Moment“, als Manager Holger sie spontan nach einem Auftritt entdeckte – bei Moderatorin Anika Reichel erfährst du diesmal, wie es sich anfühlt, sich plötzlich mit den ganz Großen auf einer Bühne wiederzufinden.
Natürlich wird’s auch ganz privat: Anna-Maria spricht ehrlich übers große Aussortieren in ihrem Umfeld 2025, über das Glück, im Schlager endlich angekommen zu sein – und über das besondere Gefühl, wenn plötzlich ganz neue (und alte) Bekannte auftauchen, sobald der Erfolg anklopft. Was ihre ESC-Liebe damit zu tun hat, und ob sie sich selbst schon 2026 auf der großen Eurovision-Bühne sieht, erfährst du nur hier! ⭐
Freu dich auf exklusive Einblicke in die Entstehung ihres ersten Albums („Es ist wirklich wie mein Baby!“), die Hintergründe zu ihrer Zusammenarbeit mit Schlager-Größen wie Kerstin Ott, Felix Gauder und Tim Peters – und warum Teamgefühl für sie das A und O ist. 🎵
So kurz vor Weihnachten schauen wir natürlich auch darauf: Was passiert bei der bulgarisch-deutschen Sängerin eigentlich an den Feiertagen? 🌟 Gut möglich, dass du das bei ihr auf Social Media direkt miterleben kannst – denn dort ist sie ziemlich aktiv. Im Gespräch mit Anika spricht sie ganz offen über diese Social-Media-Liebe („Ich bin im echten Leben noch verrückter!“)du erfährst, wovor sie wirklich Angst hat und sie verrät ihr Geheimrezept für ihre honigsüße Stimme 😉🎤.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge.
00:00:03: Ja und ich mag's kaum glauben, es ist die letzte... Aber nur für zwanzig, fünfundzwanzig.
00:00:07: Also keine Panik.
00:00:08: Wir kommen natürlich wieder im kommenden Jahr.
00:00:11: Aber jetzt sind ja so viele.
00:00:12: in den Weihnachtsferien oder dann auch zwischen den Jahren ist alles ein bisschen leerer und damit ihr da nichts verpasst, sind wir dann zurück und zwar am achten Januar.
00:00:21: Und jetzt zur letzten Ausgabe habe ich noch eine New-Kamerin für euch, die ich euch vorstellen möchte und zwar die wunderbare Anna-Maria Zivkov.
00:00:28: Ist ja im Management von Kerstin Orte, wurde da vom Manager Holger entdeckt.
00:00:32: und ja, wie sie so ihre erste Zeit im Schlager jetzt erleben.
00:00:36: wie es ihr da gegangen ist, ob sie vielleicht auch schon Freunde gefunden hat und wie vor allem das Erscheinen ihres Debütalbungs für sie war.
00:00:43: Darüber haben wir ganz offen gesprochen und vor allem ja auch über ihre bulgarischen Wurzeln, wie ihre Eltern mit Schlager Deutsch gelernt haben.
00:00:52: Und Anna-Marie hat mir auch verraten, dass sie der größte ISC-Fan überhaupt ist und einer ihrer großen Träume wäre tatsächlich beim Eurovision Song Contest für Deutschland anzutreten.
00:01:03: Also das habe ich erfahren und noch vieles.
00:01:05: Ich würde sagen, hört selbst rein.
00:01:07: Hier mein Gespräch mit Anna Maria Zickhoff.
00:01:10: Neue Folge, ich freu mich sehr und es ist ganz ungewohnt.
00:01:13: Heute mal eine neue Location.
00:01:14: Zum allerersten Mal sitze ich hier.
00:01:16: Das ist, glaube ich, das Spannende an diesem Podcast.
00:01:17: Ich wechsle über die Locations.
00:01:19: Es könnte auch ein neues Motto werden.
00:01:20: Und heute bei mir Anna-Maria Zivkov.
00:01:22: Hallo.
00:01:23: Hallo.
00:01:23: Hi.
00:01:24: Ein einziges Mal haben wir uns ja kurz mal gesehen bei meinem alten Sender.
00:01:27: Da warst du ja gerade am Start mit der, ich glaube, allerersten Single sogar.
00:01:32: Und mittlerweile ist viel passiert, denn damals wurde ja schon angekündigt, dass die Büralbum kommt.
00:01:36: Genau.
00:01:36: Und jetzt
00:01:37: ist es raus des Baby.
00:01:38: Wie ist es für dich?
00:01:39: Es ist ja immer wie so eine Geburt berichten.
00:01:41: Mir könne es vor allem, wenn es das erste Album ist.
00:01:43: Genau, das war eine richtige Geburt.
00:01:46: Und ist das ja auch mein allererstes Baby.
00:01:49: Und natürlich war das eine ganz besondere Zeit.
00:01:52: Es ist ganz viel passiert in den letzten Monaten und ganz viele tolle Singles.
00:01:56: Auch TV-Shows, die ich das erste Mal erleben durfte, also.
00:01:59: Es war wirklich eine richtig tolle Zeit.
00:02:01: Eine
00:02:02: tolle Reise bisher.
00:02:03: Und Nimmer, uns mit.
00:02:05: Jetzt wollen wir dich natürlich auch ein bisschen vorstellen.
00:02:06: Du gehörst ja noch zu den Schlagernew-Kamerinnen, so kann man dich ja schon noch nennen.
00:02:10: Wie begann deine Reise zum Schlager?
00:02:12: Also wie kam das, dass du im Schlager plötzlich angedockt wurdest?
00:02:16: Du hättest ja auch ... kann natürlich Rock was auch immer machen können.
00:02:19: Meine Eltern haben immer sehr gern Schlager gehört.
00:02:22: Meine Eltern kommen ja aussprünglich aus Bulgarien und die haben dann dadurch auch Deutsch gelernt.
00:02:26: Also Schlager hat bei mir immer eine Rolle gespielt auch in der Kindheit und erst so vor ein paar Jahren hat sich dann die Möglichkeit geben einfach und dann dachte ich okay.
00:02:36: mach ich jetzt doch Deutsch oder eher Englisch und hab mich dann auch fürs Deutsche entschieden.
00:02:42: Und dann hab ich vor einem Jahr dann meinen Team kennengelernt und dann war das einfach wie in so einem Film dann der richtige Moment.
00:02:48: Und so hat sich dann alles ergeben.
00:02:50: Und wie kam das mit dem Team kennengelernt?
00:02:52: Also, war das alles so zufällig?
00:02:53: Wo man mal sagt, das Universum hat einen Plan, es kam alles zusammen?
00:02:56: Oder hast du dich aktiv beworben?
00:02:57: Also, wie bist du zu deinem Team gekommen?
00:02:59: Ich meine, du hast den Manager von Kerstin Norden, liebe Grüße an Holger.
00:03:02: Ich kenn das auch schon lange.
00:03:03: Das ist ja jetzt auch mal nicht eben.
00:03:04: Also, Holger rennt ja jetzt auch nicht über Euromon, akquiriert so Leute.
00:03:08: Also, wirklich, wie in so einem Traum, er hat mich bei einem Auftritt entdeckt.
00:03:12: Ah, wirklich?
00:03:14: Ja.
00:03:14: Hat er mich kontaktiert und so fing das dann alles an.
00:03:17: Wahnsinn!
00:03:18: Du warst schon so quasi unterwegs, auftrittsmäßig.
00:03:21: Genau, also ich war schon in der Schlagerbranche, aber wirklich ganz, ganz frisch und ganz neu.
00:03:26: Und dann hatte ich einen Auftritt in Oranienburg und dann hat er mich gesehen.
00:03:31: Gott gesagt, ich sehe da was?
00:03:32: Genau.
00:03:33: Also wirklich, ich war dann auch im Urlaub und dann hat er mich kontaktiert in der Zeit und dann dachte ich mir, wow.
00:03:40: Ist das jetzt wirklich wahr, was alles passiert?
00:03:42: Also wirklich wie in so einem Film.
00:03:43: Man stellt sich ja immer vor, man singt irgendwo und dann sitzt jemand im Publikum, entdeckt ein und genau so war es.
00:03:50: Wahnsinn.
00:03:50: Das ist
00:03:50: wie so der Hollywood-Moment, den man sich mit einem Mann wünscht.
00:03:53: Also wo man auch immer sagt, dass man irgendwo ist, man sieht einen Mann, die Blicke treffen sich und man denkt, wow, der ist es jetzt.
00:03:59: Und dann kommt man zusammen.
00:04:01: Das war so von meinem Ex-Freund, hab ich das oft gehört, der immer damals gesagt hat, ich hatte schon so viele Freundinnen, aber ich war immer auf der Suche nach diesem Hollywood-Moment, aber er kam nie.
00:04:10: Er sucht, glaub ich, heute noch.
00:04:12: Aber es ist so.
00:04:13: Ich muss so denken, krass, wie Menschen in ihrer Illusion leben können auf der Suche nach etwas.
00:04:18: Wenn man es dann erlebt, umso schöner, aber viele fahren ja, glaube ich, auch dann in so einem Träumen und das passiert nie.
00:04:23: Ja, das stimmt.
00:04:24: Also, es war ja schon immer mein Traum, Singeren zu werden.
00:04:26: Ich habe ja schon sehr, sehr früh damit angefangen und bin ja auch ein Casting Kind.
00:04:30: Ich war ja in sehr vielen Castingshows.
00:04:31: Auch in Deutschland?
00:04:32: Auch in Deutschland, auch in Bulgarien.
00:04:34: Und ich wollte nie etwas anderes.
00:04:37: Und dann, als ich dann einfach diese Möglichkeit ergeben hatte und ich dann Holger einfach kennengelernt habe, ja, das hat sich dann alles gefügt und war einfach der perfekte Zeitpunkt.
00:04:45: Das hat alles gemetscht und ich bin auch sehr, sehr dankbar, dass ich so ein tolles Team habe.
00:04:49: Wahnsinn, mit wie vielen Jahren bist du nach Deutschland gekommen?
00:04:52: Ich bin hier geboren.
00:04:53: Ah, du bist hier
00:04:54: geboren?
00:04:54: Genau.
00:04:54: Und deine Eltern haben das aber ein bisschen genutzt, um die Sprache zu lernen?
00:04:57: Ja, ja, also die sind schon seit fünf und dreißig Jahren hier.
00:04:59: Ach, okay.
00:05:00: Und meine Mama hört gern Musik, hat dann damals auch die typischen klassischen deutschen Serien.
00:05:06: geschaut, um einfach die Sprache zu lernen.
00:05:08: Das ist toll.
00:05:08: Ich glaube, das funktioniert ganz gut, wenn man, ich finde, Sprachen festigen sich auch so ein bisschen.
00:05:12: Ich lerne einmal spanisch und habe mal eine spanische Serie geguckt mit Untertiteln.
00:05:15: Das bringt
00:05:16: wirklich was.
00:05:16: Aber es bringt was.
00:05:17: Man muss nur den Mut haben, weil ich denke immer, das Hirn ist da dann so voll.
00:05:21: Der Themenfaktor ist so ein bisschen an der Seite, weil das Hirn arbeitet mehr, aber es bringt was.
00:05:24: Ja, einfach durchs Hirn.
00:05:26: Das ist wirklich toll.
00:05:27: Und fühlst du dich denn aber angekommen im Schlager?
00:05:29: Jetzt ist dein Debütalbum raus.
00:05:30: Du hast viel erlebt in diesem Jahr.
00:05:31: oder denkst du so ach, mensche ich doch lieber doch bulgarische Songs gemacht?
00:05:34: Nein,
00:05:35: ich fühle mich so wohl im Schlager.
00:05:37: Ich fühle mich wirklich... Angekommen und auch sehr gut aufgenommen, muss ich sagen.
00:05:41: Ich fühle mich wirklich wohl.
00:05:43: Ich bin auch sehr, sehr glücklich, muss ich sagen.
00:05:45: Ich bin so
00:05:46: glücklich jeden Tag.
00:05:47: Ich wach mit einem Lächeln auf und bin happy, dass mir das alles passiert und das das Beste, was mir passieren könnte.
00:05:54: Ich bin im Schlager sehr dankbar.
00:05:55: Das ist toll.
00:05:56: Bei Newcomer ist ja so ein bisschen ... Manchmal hört man es auch erst Jahre später.
00:05:59: Ich war ganz überrascht, als bin es Zucker vor ein paar Folgen zu mir gesagt hat.
00:06:02: Anika, du warst mein erstes Radiointerview damals.
00:06:05: Und ich war dir damals, aber ... weil du mich als Newcomer genauso behandelt hast, als wäre ich schon ein paar Jahre dabei gewesen, wo ich gesagt habe, na ja, aber ob Newcomer oder gestandener Künstler ist ja alles ein Mensch, der dahinter steckt, ist für mich selbstverständlich.
00:06:18: Und er hat gesagt, du, so selbstverständlich war es nicht.
00:06:20: Also er wurde von einigen Grad-Journalisten auch schon als Newcomer behandelt, wo er halt so gemerkt hat, da wurden fünf Random-Fragen vorbereitet.
00:06:27: Und man dachte so, na ja, der ist übermorgen eh wieder weg.
00:06:29: Und da war ich sehr schockiert über Kollegen, weil ich so dachte, hey, man ist doch, egal, ob Newcomer, ich meine, auch ein Newcomer kann ja morgen In den Stadien.
00:06:37: Das stimmt.
00:06:38: Da ging
00:06:39: die Karriere genauso los.
00:06:41: Ganz geschockt von diesem Satz und wusste das bei ihm auch nicht.
00:06:43: Deswegen freut mich zu hören, dass du dich zumindest auch gesehen und angekommen fühlst in der Branche.
00:06:48: Auf
00:06:48: jeden Fall.
00:06:49: Natürlich gibt es Menschen, die einen irgendwie stoppen möchten oder da vielleicht auch mal einen blühen Kommentar geben.
00:06:56: Aber es ist wichtig, dass man einfach drüber steht und im Endeffekt muss man ja auch erstmal an sich selber glauben, bevor es andere tun können.
00:07:03: Und ich habe auch wirklich sehr, sehr viel erlebt auf meinen Weg bis hierhin.
00:07:09: Und von daher muss man da einfach wirklich drüber stehen.
00:07:12: Und natürlich ist das jetzt auch meine erste Podcast-Folge und
00:07:16: das will mich auch sehr wohl bei dir.
00:07:19: Da freue ich mich doch umso mehr.
00:07:21: Toll, du hast einen guten Weg, du hast eine Optik, die auch in Erinnerung bleibt.
00:07:27: Bist du vom Wesen her?
00:07:28: Ich find's faszinierend, bei euch Künstlern, ihr müsst auf der Bühne hundert Prozent geben.
00:07:31: Man macht sich auch nackig, beim Singen auf der Bühne nicht wortwörtlich.
00:07:34: Aber sagen viele, man macht sich schon nackig.
00:07:37: Man gibt auch durch Social Media sehr viel von sich preis.
00:07:40: Bist du ein Mensch, dem das leicht fällt?
00:07:43: Zeigst du dich gerne vor anderen Menschen?
00:07:45: Weil man wird natürlich immer beurteilt, positiv oder negativ.
00:07:49: Oder bist du so jemand?
00:07:50: So ist es ja beim ... mir manchmal, ich kriege ja vor jedem Video, wenn es heißt, du musst was für Social Media machen, krieg ich ein Heimherzenfakt.
00:07:56: Und die Leute sagen, eh, du bist jeden Tag im Radio zu hören, warum bist du denn so mit Videos?
00:08:00: Und ich so weiß ich nicht, ich habe richtig so
00:08:02: eine
00:08:03: Video-Fobie, die ich mittlerweile ein bisschen abgelegt habe.
00:08:06: Wie ist das bei dir?
00:08:07: Machst du es gerne oder ist es so, naja, es gehört halt zum Job, ich mach's.
00:08:10: Ich liebe Social Media.
00:08:12: Ich mache das total gerne.
00:08:15: Genauso wie ich auch aus Social Media bin, bin ich auch in real life.
00:08:17: Ich glaube sogar in real life noch verrückt.
00:08:21: Ich liebe das total, vor der Kamera auch zu stellen.
00:08:23: Mir macht es auch wirklich Spaß, mich damit zu beschäftigen, irgendwie Content zu planen, Videos zu schneiden und so.
00:08:30: Also das gehört auch dazu.
00:08:31: Und ich finde es auch sehr wichtig, erst recht zur heutigen Zeit, müsste ein Künstler sich auch mit Social Media beschäftigen.
00:08:38: Und aktiv sein.
00:08:39: Und aktiv sein, auf jeden Fall.
00:08:41: Also, ich liebe das.
00:08:42: Auch Trends auszuprobieren und alles Mögliche.
00:08:45: Du machst das dann so diese, kriegst du ja manchmal erst mit, dass es dann so TikTok-Trends sind, wie jetzt, wo man sich an diese Schilder gehangen hat zu diesem einen Song.
00:08:50: Das habe ich noch
00:08:51: nicht.
00:08:51: Ich habe mit einmal alle Leute gewartet, ich habe gedacht, oh Gott, das ist das für einen Trend.
00:08:56: Man muss ja auch aufpassen.
00:08:58: Zumindest wenn man in den Medien unterwegs ist, dass man sich nicht irgendwann zu alt fühlt, weil gerade so die Teenies oder Anfangszwanzigjährigen sind ja so schnell mit den Trends, da muss man erst mal hinterherkommen.
00:09:08: Ich komme selber nicht immer hinterher, aber ich glaube, man muss es dann einfach fühlen und seine eigene Nische irgendwie finden, was einem so Spaß macht.
00:09:14: Man muss jetzt nicht alles mitmachen.
00:09:17: Aber so, ich hab einfach meinen Rhythmus für mich gefunden und mach das wirklich ohne Probleme.
00:09:23: Und hast du auch mal Social Media-Detox?
00:09:25: Also du hast doch mal Tage, wo du sagst, jetzt bin ich im Urlaub oder jetzt ist Wochenende oder jetzt manchmal vier, zwanzig Stunden Wellen.
00:09:30: Es
00:09:31: fällt mir wirklich schwer an.
00:09:32: Richtig, ja.
00:09:32: Ja, es fällt mich nicht.
00:09:33: Du musst in den Dschungel oder so, dann ...
00:09:36: Weiß ich nicht.
00:09:37: Ich glaube nicht.
00:09:38: Aber das ist nicht ziemlich.
00:09:41: Aber mir fällt das schon schwer, weil irgendwie ist mein ganzes Leben in diesem Handy.
00:09:45: Ja, meine Freude, meine Familie, die wissen auch, wenn ich am Handy bin, dann arbeite ich.
00:09:49: Ja,
00:09:50: okay.
00:09:50: Also es fällt mir schon schwer,
00:09:52: muss ich zugehen.
00:09:53: Das ist auch wirklich... Ich weiß nicht, also jetzt ein harter Schwenk, aber zum Privatleben bist du singiliert, wenn man das fragen darf, oder ist das geheim?
00:10:00: Oder spricht man nicht drüber?
00:10:02: Sing a leg, bring
00:10:03: it.
00:10:04: Weil wenn gerade der Partner da ist, also das lerne ich gerade und so ein Coaching, was ich ja seit Jahren mache.
00:10:09: Es gibt ja so Triggerpunkte und ich glaube, wenn man zum Beispiel in einer Beziehung ist und beide hängen irgendwann so viel am Handy, dass man halt auch sagt, ja Schatz, das ist jetzt aber wirklich halt auch Arbeit.
00:10:18: Ich schreibe ja hier nicht auf einer Dating App unterwegs,
00:10:21: weil ich habe
00:10:21: wirklich und das erschreckt mich manchmal so eine Bilder, wenn ich weg bin und ich sehe Paare, geht nicht nur für Paare, auch für Freunde, die in einem Restaurant sich gegenüber sitzen, zu zweit.
00:10:31: Und jeder ist in seinem Handy und das geht manchmal eine halbe Stunde, habe ich das schon beobachtet.
00:10:33: Das finde ich wirklich schrecklich.
00:10:35: Ich glaube, so weit bin ich jetzt auch.
00:10:37: Weil
00:10:37: das sind Bilder, wo ich so denke, dann...
00:10:39: Das ist wirklich schrecklich.
00:10:40: Kältet doch miteinander
00:10:41: einfach direkt und
00:10:42: spart euch das Essen für zu Hause auf, ist weniger.
00:10:45: Ja, das finde ich wirklich nicht gut und nicht in Ordnung.
00:10:49: Ich kenne das ja auch von meinen Eltern, die lieben sich so sehr und egal wo die sind, die können beide ein Eis essen, sich irgendwo hinsetzen, finden immer ein Thema.
00:10:57: Ich kenne das ja auch.
00:10:58: Also ich weiß, wie wahre Liebe aussieht.
00:11:01: Und ich denk mir dann immer nein.
00:11:03: Ich weiß aber, dass es auch sehr schwierig sein wird eines Tages für meinen zukünftigen Partner, dass auch alles durchmachen müssen.
00:11:10: Es muss schon jemand sein, der da wirklich Nerven für hat, viel Geduld und auch Akzeptanz.
00:11:17: Und erster Linie.
00:11:18: Und das ist ja auch wirklich mein Job.
00:11:21: Mir macht zwar super viel Spaß, aber es gehört einfach auch zum Job dazu.
00:11:26: Man muss mich einfach vertrauen
00:11:28: auch.
00:11:28: Ja, und wahrscheinlich ein Mann, der in seiner emotionalen Mitte ist, den brauchst du, glaub ich.
00:11:32: Wenn du jetzt ein Partner hättest, der vielleicht selbst unsicher ist, dann schreibt man das ja auf den Partner aus.
00:11:37: Und dann ist man so, nein, und jetzt gucken die alle an.
00:11:40: Und dann ist ja allversuchten Thema.
00:11:41: Und wenn jetzt ein Mann in seiner, selber in seiner Mitte ist und sagt, das ist mein Schatz, das ist ... Meine Frau, die ist an meiner Seite.
00:11:49: So muss es sein.
00:11:51: Dann ist so was auch kein, dann sieht man das halt als Job.
00:11:54: Und dann das andere ist dann euer Privatleben.
00:11:57: Dann wird das auch kein Reibepunkt sein, dann kann man auch reisen.
00:12:00: Wenn man sagt, es muss jeder auch noch sein eigenes Leben haben.
00:12:04: Aber zusammen ist man halt ein Team.
00:12:05: Oder wie es bei mir im Coaching heißt, man selbst ist die Sahnetorte und der Mann ist die Kirche oben drauf.
00:12:10: Das finde ich ein schönes Bild.
00:12:13: Die sagen halt immer so, was ist eure Sahnetorte?
00:12:16: Und dann muss man halt immer so überlegen, ja, Sport macht mich glücklich, mein Job, das, das, das.
00:12:21: Und ihr seid die Sahnetorte und der Mann in eurem Leben.
00:12:24: Der ist oben die Kirche, der rundet diese Torte ab, aber er ist nicht die Torte.
00:12:28: Und dein Leben ist
00:12:29: weg.
00:12:30: Das ist ein schönes Bild, das habe ich mir jetzt wirklich visualisiert als Bild auch aufgehangen.
00:12:34: So ist es, weil ich neige auch dazu.
00:12:36: Wir sind ja beim Podcast, da kann man aus dem Nähkästchen plaudern, eben auch so auf Männer das zu projizieren und zu sagen, oh.
00:12:41: Ich hatte das zuletzt erst mit einem Mann, den ich so toll fand.
00:12:44: Und ich dachte, ich seh den an meiner Seite.
00:12:46: Ich hätte ihn so gern, aber der wollte nicht.
00:12:49: Und da hab ich so gedacht, okay, und mit dem will ich es aber anders.
00:12:53: Weil man so denkt, na ja, aber ich bin ja die Torte und ich bin eigentlich ausgeführt.
00:12:56: Und wenn er nicht die Kirsche sein möchte,
00:12:59: dann such
00:12:59: ich meine Kirsche.
00:13:00: Und er hat halt Pech, aber die Torte steht ja erst mal.
00:13:03: Ich glaub, das braucht auch seine Zeit, dass man ... Man muss ja auch sich auch lieben können, selbst wert und sich auch sagen können, hey, ich möchte gut behandelt werden.
00:13:15: Ich möchte jemand, der mich wirklich so nimmt, wie ich bin.
00:13:19: Und wenn's nicht matcht, dann verschwende meine Zeit nicht.
00:13:22: Das ist eine gute Einstellung, aber warst du schon immer so oder hast du es auch lernen müssen vielleicht aufgrund von Negativen?
00:13:28: Also bist du so ein Typ, Glas halb voll oder Glas halb leer oder hast du es gelernt?
00:13:33: Bei mir war es eine Zeit lang immer halb leer, jetzt ist eigentlich immer halb voll.
00:13:36: Dieses berühmte Glas, wie ist das bei dir?
00:13:38: Also ich bin schon ein Mensch, keine halbe Praline.
00:13:41: Bin dann schon die Ganz.
00:13:42: Also ich war eigentlich schon immer so, ich glaube... Ich weiß auch ehrlich, ich glaub wirklich, dass die Musik und dieser ganzen Weg, den man gegangen ist, das hat mir so viel geholfen, auch im Privaten einfach.
00:13:54: Und natürlich gibt es Momente, wo man sich denkt, vielleicht könnte das total matchen.
00:13:59: Es ist gerade total wie durch Metalinge im Bauch.
00:14:01: Und dann kommt aber ganz schnell dann raus, okay, das passt einfach nicht.
00:14:05: Und erst recht auch, wenn du Künstler bist, siehst du auch ganz schnell, ob es dann passt.
00:14:10: Oder halt nicht, weil er kommt, da kommt ganz schnell die Eifersucht raus.
00:14:14: Oder diese Kontrolle kann er das alles mitmachen, dass man so oft am Wochenende unterwegs ist, singt, dass man auch männliche Fans hat, anstatt sich einfach auch für seinen Partner zu freuen.
00:14:26: Und das kommt dann immer ganz schnell raus.
00:14:28: Gott sei Dank, hatte ich noch keinen großen
00:14:31: Liebeskummer.
00:14:32: Ah, sei froh.
00:14:33: Und leider zu viele in den letzten Jahren.
00:14:34: Aber ich bin ja jetzt wegen, ich bin ja gerade in guter Behandlung quasi.
00:14:38: Aber schön ist ja auch, wenn man es erkennt, vor allem.
00:14:40: Aber auch, hast du auch so die Erfahrung gemacht, gerade jetzt, wo du auch im Show bist, unterwegs bist, man lernt ja unheimlich viele Menschen kennen.
00:14:46: Und das ist ja manchmal auch schwierig zu wissen, mag der Mensch jetzt mich?
00:14:50: als Anna-Maria oder macht er mich als Bühnenfigur Anna-Maria Zivkoff, nicht mal nur für Männer, sondern auch für Frauen gelten, die dann vielleicht um eine Freundschaft buhlen.
00:15:00: Weil ich weiß, vor Jahren mal, da hab ich auch eine Künstlerin kennengelernt und dann hab ich, wurde ich irgendwann gefragt, ob ich sie mal begleite auf einem Event.
00:15:06: Und dann hab ich, bis heute mir im Kopf dieser Satz, dann hab ich gesagt, na ja, aber du hast doch Freunde, würdest du die nicht mitnehmen auf Event XY?
00:15:16: Und so, dann hat sie gesagt, Annika, weißt du, du bist selbst in den Medien, du könntest dich selbst... anmelden für dieses Event.
00:15:21: Bei dir weiß ich, du gehst dann mit mir dahin, weil du mit mir dahin gehen willst, nur nicht, weil du über einen roten Teppich läufst.
00:15:28: Das ist fünfzehn Jahre her dieser Satz, der verfolgt mich seitdem, wo ich so dachte, krass, ihr müsst ja echt schauen.
00:15:33: Ist
00:15:33: da jetzt jemand, der sagt, oh, guck mal, die ist jetzt New-Kamerin, vielleicht wird die später mal ganz groß.
00:15:37: Wenn ich jetzt ihre beste Freundin bin, dann bin ich in den kommenden Jahren bei allen großen Events dabei.
00:15:44: Also ich glaube, das ist eine Sache, die ich noch lernen muss, weil langsam merkt man das schon so ein bisschen.
00:15:49: dass ich plötzlich Leute melde, die man seit Jahren nicht gehört hat oder dass manche sehr freundlich sind, die es vorher vielleicht nicht waren, als ich bei der Veranstaltung war, wo ich noch nicht so richtig in der Schlagermorges war.
00:16:01: Das merkt man schon langsam und ich finde das sehr schade und sehr traurig und ich muss auch dazu sagen, man vergisst das auch nicht.
00:16:09: Das Gleiche hat man Giovanni Zarella gesagt im Podcast bei mir vor Jahren, der gesagt hat, weißt du, Annika, seitdem ich die Show im ZDF mache, haben unheimlich viele Leute wieder meine Handynummer gefunden.
00:16:18: Und ich bin angeguckt, ich so
00:16:19: wirklich,
00:16:20: ich so, der sagt ja, du, da kamen Leute, die haben fünf Jahre nichts von sich hören lassen, die dann meinten, hey, Giovanni, ich wollte dir nur sagen, ich hab übrigens noch mal ... Das ist Wahnsinn,
00:16:26: ja.
00:16:26: Und ich dachte,
00:16:27: ich sind Menschen, wirklich so ist das nicht.
00:16:29: Also mir wär das total, ich müsste über all meine eigenen Grenzen springen, das
00:16:32: zu machen, weil ich so odergenehm ... Die Leute haben keinen Scham, die haben keinen
00:16:36: Scham heutzutage.
00:16:38: Das ist schon echt Wahnsinn.
00:16:39: Ich bin ja jetzt noch nicht so krass bekannt.
00:16:42: Wer weiß, was ich hoffentlich, dass es weitergeht, was noch alles so passieren wird und wie oft ich da sitzen werde und mir denken werde, ey, ist das wirklich wahr?
00:16:52: Kann das echt sein, dass man irgendwie so schamlos ist?
00:16:54: Aber leider gibt es so Leute immer wieder.
00:16:58: Und fällt dir dann aber sowas leicht, solche Menschen dann irgendwie, auch wenn du das erkennst, dann auszuselektieren und zu sagen, war eine schöne Zeit bis hierhin, ich möchte das jetzt nicht mehr.
00:17:07: oder hast du da, kommst du in einen Struggle und hast daran zu knabbern?
00:17:12: Weil es sind ja auch immer Sachen, wo man Potenzial vielleicht gesehen hat und dann lässt man diesen Menschen irgendwie gehen oder muss ihn gehen lassen.
00:17:18: Ich glaube, als Teenager hätte man dann diskutiert und sich dann ewig erklären müssen.
00:17:22: Aber heutzutage ist es dann einfach nicht so.
00:17:24: Da bin ich auch an dem Punkt, wo ich dann sage, hey, man hält dann einfach Abstand und dann ist auch in Ordnung.
00:17:29: Und dann lebt man sich auch irgendwie dann auseinander.
00:17:32: Aber ich muss schon sagen, dieses Jahr musste ich ein bisschen aussuchen.
00:17:36: Man hat dann schon gemerkt, wer so wirklich ... An meiner Seite steht und wer nicht.
00:17:41: In diesem Jahr, ja?
00:17:42: Ja,
00:17:43: okay.
00:17:43: Ich hab ganz viele Nachrichten bekommen.
00:17:46: Bei dir war's ja jetzt auch mit Debütalbum und du bist losgestartet, aber ... ... war wohl das Jahr der Sortierung und vor allem der Aussortierung.
00:17:54: Und deswegen sind so viele ... Ich weiß nicht, wie's in deinem Umfeld aussieht.
00:17:58: Ich glaub, ich kenn eine einzige Person, die zu mir gesagt hat, ey, cooles Jahr.
00:18:02: Ansonsten krieg ich nur so ne Nachrichten, oh, sorry, das ich mich so lange nicht, ey, dieses Jahr, das fordert mir alles ab.
00:18:08: Meine Freundin von mir hat immer gesagt, Annika, das ist das Jahr der Sortierung und der Aufdeckung.
00:18:13: Also, man deckt Dinge auf und man geht aus Dingen.
00:18:17: Ja, das
00:18:17: stimmt.
00:18:17: Und ich hab dann zu ihr gesagt, krass, ich hab einen Jobwechsel hinter mir, ich hab Menschen gehen lassen, ich hab so viel.
00:18:23: Also, bei mir hat sichs alles aufgeräumt
00:18:26: bis jetzt.
00:18:26: Ja, ja.
00:18:27: Also, für mich war das natürlich mein bestes Jahr ever.
00:18:30: Gut.
00:18:31: Da
00:18:31: kenne ich jetzt so zwei Leute.
00:18:33: Ja,
00:18:33: wirklich.
00:18:34: Also, ich gab kein Jahr, wo ich so ... Also, jemals glücklicher war als dieses und dieses Aussorten sehe ich eher als was Positives.
00:18:42: Ich meine, wenn die Leute nicht wirklich zu mir stehen und mich dann nicht richtig unterstützen und so, dann braucht man die auch gar nicht in seinem Umfeld.
00:18:50: Ja, das kann man dann gehen lassen.
00:18:51: Ich sehe das
00:18:51: dann eher als los.
00:18:52: Positives.
00:18:53: Also ich hol dem auch nicht hinterher.
00:18:55: Das ist gut.
00:18:55: Das ist schon mal positiv.
00:18:56: Man kann ja auch leiden darunter.
00:18:58: Und ich meine, du hast ja auch Grund zur Freude.
00:18:59: Dein Debütalbum ist erschienen.
00:19:00: Das ist ja was, das man nie vergisst und das ist nun mal an zwanzig, fünfundzwanzig erschienen.
00:19:04: Wie war denn die Produktion dazu?
00:19:06: Also mit wem hast du da alles so zusammengearbeitet?
00:19:08: Da waren ja auch schon ein paar namhafte Menschen dabei.
00:19:10: Auch
00:19:10: mit ganz vielen.
00:19:11: Felix Gouda, Tim Peters, Markus Norwin-Rummel, Ella Steinmetz hat mitgeschrieben, Tobias Reitz, also schon wirklich... Richtig viele.
00:19:21: Kerstin Ott hat ja auch ein Song geschrieben und das war schon crazy.
00:19:26: Gute Zusammenarbeit, oder?
00:19:27: Felix Gouda-Tempe, das sind schon so tolle Produzenten.
00:19:30: Total,
00:19:30: das hat mega Spaß gemacht.
00:19:32: Also ich habe das wirklich genossen und die sind musikalisch total die Musikbrains, aber auch menschlich.
00:19:39: Total tolle Menschen.
00:19:40: Ja, das mag dir auch sehr gerne.
00:19:41: Vor allem weil sie auch was können.
00:19:43: Sie sind so Musiktalentiert, auch Tim,
00:19:45: der nun
00:19:45: selbst auch unterwegs ist.
00:19:46: Aber ich
00:19:47: finde,
00:19:47: er kriegt so cool ein Sound für andere.
00:19:48: Extrem,
00:19:49: extrem.
00:19:49: Also,
00:19:50: der hat das wirklich, der hat die Musik im Blut.
00:19:53: Ja, der ist dann voll in seinem Element und dann musst du auch mal paar Minuten nicht sagen und dann tippt er darum und tut und macht und plästlich entsteht so ein... Geiler Song.
00:20:03: Wir haben ja auch dieses Jahr, gibt mir mehr Lover, sind die eher zusammengeschrieben.
00:20:07: Das ist auch die erste Single, die ich mal so mitgeschrieben hab.
00:20:10: Und das war dann schon ein Erlebnis mit ihm.
00:20:12: Und wie sind deine Pläne musikalisch?
00:20:14: Also du willst wahrscheinlich dann auf ein zweites Album irgendwann auch hinarbeiten?
00:20:17: Ja,
00:20:18: ich hoffe es.
00:20:19: Also es steht sehr viel an hier zum nächsten Jahr.
00:20:21: Tolle Shows, ganz viele tolle Festivals.
00:20:25: Also mein Terminkalender ist voll, aber da bin ich sehr froh drüber.
00:20:29: Jetzt
00:20:29: schon voll.
00:20:30: Ja, extrem.
00:20:31: Cool.
00:20:31: Und auch mal so.
00:20:32: Schlagerreisen?
00:20:33: Ich meine, die boomen ja auch?
00:20:34: Hast du sowas auch mal?
00:20:35: Ja.
00:20:35: Ja, meine ersten Kreuzfahrten.
00:20:37: Perfekt.
00:20:39: Das ist ja mal mein Traum, wo ich sage, hey, müssen wir, ich kreuzfahrt Moderatoren.
00:20:43: Ich komme sofort mit.
00:20:44: Ich liebe ja das und denke, ich war einmal gebucht auf der Mein Schiff.
00:20:47: Das war die Schlager Mein Schiff.
00:20:49: Ja.
00:20:49: Und da war ich mit zwanzig tollen Künstlern und ich durfte die alle anmoderieren im Theater.
00:20:53: Das waren fünf Tage von
00:20:55: Kiel
00:20:56: nach Stockholm.
00:20:57: Das war mein
00:20:58: Schiff.
00:20:58: Ich reise mache ich.
00:20:59: Siehst du, das war ein schönes Sphärenerlebnis, wie ich immer sage.
00:21:01: Ich stand zwar jeden Tag auf der Bühne an den Sehtagen viermal.
00:21:04: Aber das war so, wir waren so eine Family.
00:21:07: Ich war mit der Technik crew am Ende so eng.
00:21:10: Die haben mir sogar einen Tipp gegeben, als ich sehkrank wurde an dem einen Tag.
00:21:12: Und das war wirklich mein, das war mein schönstes, also ich denke bis heute noch, denke ich, Kreuzfahrten, das ist so toll mit Künstlern.
00:21:19: Ja, das war eh schon immer mein Traum.
00:21:20: Und dass sich das jetzt ergeben hat, verbunden mit... Der Musik finde ich schon mega.
00:21:25: Das
00:21:25: ist super und
00:21:26: freu ich mich sehr.
00:21:27: Und warst du schon mal auf dem Kreuzfahrtschiff?
00:21:29: Nein, noch nicht.
00:21:30: Marie Reim war ja damals das erste Mal auch mit mir zusammen.
00:21:32: Die war auch einfach ein bisschen sehkrank.
00:21:34: Also bereite ich auf alles, ich war auch sehkrank.
00:21:36: Aber es ging, die meisten kommen gut durch.
00:21:38: Okay, ich bin gespannt.
00:21:40: Wenn nicht, kann ich dir jetzt schon sagen, Kaffee, Zucker und auf jeden Fall Essen.
00:21:45: sind die Sachen, die die sagen.
00:21:47: Vor allem Zucker und Essen ist wichtig.
00:21:48: Weil ich hab einen Tag nichts gegessen, weil einem ist ja schon schlecht.
00:21:51: Und ich hatte, war natürlich völlig dehydriert, weil ich nur Wasser drank.
00:21:54: Und dann hab ich gesagt, nee, du brauchst jetzt Zucker, irgendwas entweder.
00:21:56: Das ist
00:21:57: kein Problem, Essen oder was Süßes.
00:21:58: Also
00:21:58: irgendwas mit Zucker, damit das hoch schießt.
00:22:00: Und auf jeden Fall auch was essen gegen die Übelkeit quasi.
00:22:04: Und dann wird's besser und ist halb auch.
00:22:05: Ich stand dann wieder auf der Bühne.
00:22:08: Toll, cool.
00:22:09: Also, das wird hier garantiert Spaß machen, glaub ich.
00:22:12: Und sonst aber auch noch Projekte, wo du schon drüber sprechen darfst?
00:22:14: Nein.
00:22:15: Geheime.
00:22:15: Und wer denn aber so Reality?
00:22:17: Wir hatten es kurz angedockt.
00:22:18: Als ich gesagt habe, Social Media Detox im Dschungel.
00:22:20: Wer Reality-Formate?
00:22:21: was für dich?
00:22:22: Meine Deutschland ist gerade gefühlt Reality-Land.
00:22:24: Du machst den Fernseher an und auf den privaten Sendern gibt es achtzig Millionen Reality-Formaten.
00:22:29: Das stimmt,
00:22:29: ja.
00:22:29: Jetzt mal von den Dating, Hardcore, Love Island Sachen weg.
00:22:34: Wäre da irgendwas dabei, wo du sagen würdest?
00:22:36: Also würde mich schon mal interessieren.
00:22:37: Oder wenn die anfragen würden, ja, das würde ich machen.
00:22:41: Let's Dance würde ich auf jeden Fall machen.
00:22:43: Ja.
00:22:44: Ich glaub, das würde auch mega passen, vielleicht irgendwann auch mal Shopping Queen oder so.
00:22:48: Aber jetzt so Reality, also Dating, auf gar keinen Fall, da sehe ich mich nicht.
00:22:53: Und jetzt auch nicht bei Dschungel.
00:22:56: Nee?
00:22:57: Ich
00:22:57: glaub, das könnte ich nicht.
00:22:59: Ich wär bei der ersten Spinne weg für mich was nicht.
00:23:02: Ich auch.
00:23:02: Ich würde nur rumschreien.
00:23:03: Ich glaub, die haben... Keine Kandidatinnen gehabt, die so viel geschrien hat wie mich.
00:23:07: Ich hab ja so eine Angst vor Spinnen und denke mir, von allen Prüfungen mindestens achtzig Prozent sind Spinnen dabei.
00:23:14: Aber ich glaub dir zu
00:23:15: essen,
00:23:16: das wär crazy.
00:23:17: Ich glaub, anfassen, okay, aber das zu essen, also hier in irgendwie Kamellien oder so.
00:23:23: Oh mein Gott.
00:23:24: Ich geh jetzt auch nicht, ich versteh mich nicht ab.
00:23:27: Und für mich ist halt auch noch so, diese ganzen Sachen, wenn man irgendwo rumkriegt in Höhlen und in Spinnennetze, das ist ja mein Albtraum.
00:23:33: Ich geh ja manchmal keine Pilze sammeln, wenn die Wälder so behangen sind und man rennt ins nächste Spinnennetz.
00:23:37: Ich mag
00:23:38: das so.
00:23:38: Okay,
00:23:40: also lieber Letztens oder irgendwas, wo man was leisten muss und ohne Ekel garantiert.
00:23:45: Genau, ohne Ekel.
00:23:46: Aber sonst bin ich sofort dabei.
00:23:48: Ich bin auch sehr offen, was es angeht.
00:23:50: Ja.
00:23:51: Bist du deine Tanzmaus?
00:23:52: Wenn man dich bei Letztens anfangen würde, wo würdest du anfangen?
00:23:55: Welchen Grad selber?
00:23:57: Schon als Halber-Profi-Tänzerin oder auch da als New-Kammerin?
00:24:02: Ich würde jetzt sagen New-Kammerin, aber vor, keine Ahnung, vor fünfzehn Jahren war ich auch im Tanzverein.
00:24:08: Okay.
00:24:08: Latein-Standartänze, aber ich hab alles verlernt.
00:24:12: Aber konntest du es damals?
00:24:13: Ich konnte es damals
00:24:14: wirklich und ich habe es total gefeiert und dann hat es einfach mit der Schule nicht mehr so gepasst.
00:24:19: Zeitlich und dann habe ich mich dann nur auf die Musik konzentriert.
00:24:23: Aber ich glaube, jetzt wäre ich eine totale Anfängerin.
00:24:26: Das muss ich echt sehen.
00:24:27: Aber an sich bin ich eine Tanzmaus, ich tanze sehr gerne und habe Spaß dabei.
00:24:32: Ich glaube, ich könnte das auch schnell lernen, aber das darf man nicht unterschätzen.
00:24:35: Nee, aber wenn du es schon mal gelernt hast und zumindest den, ich glaube, was man vor allem braucht und das unterschätzen viele, ist ja dieser Rhythmus im Blut.
00:24:43: Das haben wir ja als Künstler, als Sänger.
00:24:46: Aber wenn ich manchmal auch bei so Workshops meinen Bruder tanze sehr gerne, dann nimmt er mich manchmal mal irgendwo mit.
00:24:52: Ich brauch schon, glaub ich, ein bisschen länger als die anderen.
00:24:55: Also, es macht super Spaß, aber ... Ist schwierig.
00:24:59: Ja, mal gucken.
00:25:00: Du bist ja ein guter Management.
00:25:01: Kassi war ja auch schon da.
00:25:04: Sie nehm ja mittlerweile auch ein bisschen unbekannteren Armbellessenz.
00:25:07: Es ist ja nicht mehr so, dass es nur Leute sind, die man kennt.
00:25:09: Sie machen ja schon da ein bisschen das Offen und den Weg freien.
00:25:14: Also kannst du noch mal Gas geben auf den Tanzverkett.
00:25:17: Und wir wollen jetzt natürlich auch noch, wir sind im Dezember, das Jahr ist zu Ende.
00:25:20: Wir haben schon gehört, du hattest ein sehr schönes Jahr.
00:25:22: Jetzt wollen wir aber auch mal Richtung Weihnachten blicken.
00:25:24: Du hast ja zum einen ein Weihnachtssong auf dem Christmas Album, wo so viele verreden sind.
00:25:31: Wie ist dein Verhältnis zu Weihnachten?
00:25:33: Ist das für dich?
00:25:34: Ein wichtiges Fest, ein schönes Fest.
00:25:36: Genießt du das die Zeit in Familie?
00:25:37: Habt ihr das immer groß zelebriert?
00:25:39: Feiert ihr bügarisch?
00:25:40: Gibt es da vielleicht andere Traditionen?
00:25:42: Was macht Anna-Maria zum Weihnachtsfest?
00:25:45: Ich liebe Weihnachten.
00:25:46: Da kommt die ganze Familie wirklich zusammen.
00:25:49: Wir feiern immer an Heiligabend traditionell.
00:25:51: Bügarischer sind alle bei uns.
00:25:52: Und dann immer am zweiten Weihnachtstag traditionell Deutsch bei meiner Schwester.
00:25:57: Ihr macht zwei?
00:25:57: Genau, wir machen beides.
00:25:59: Ich liebe Weihnachten.
00:26:00: Da geht's auch nicht um die Geschenke, sondern wirklich, dass alle zusammen sind und das Lecker essen.
00:26:05: Und um die Ruhe, ne?
00:26:06: Genau,
00:26:06: die
00:26:07: Ruhe.
00:26:07: Genau, das ist dann so eine Zeit, da sind ja auch Feiertage, da stirbt die Stadt aus, ne?
00:26:12: Und da ist nichts los und ich finde, das kann man total genießen dann.
00:26:15: Da ist auch wirklich nicht viel los.
00:26:17: Man hat das Gefühl, zumindest die drei Tage steht die Welt so ein bisschen stöder.
00:26:21: Das,
00:26:21: die Tox.
00:26:22: Genau, da ist
00:26:23: wirklich so ein bisschen, gerade
00:26:24: heilig amtes.
00:26:26: Wo man auch sieht, da kommen dann früh so die Maximal noch die Weihnachtspost, wünsche euch ein schönes Fest und dann sind ganz viele Leute offline.
00:26:32: Ja,
00:26:32: aber ich finde das gut, das brauchen wir auch mal.
00:26:34: Auf jeden Fall.
00:26:35: Und was heißt ebogarisch feiern?
00:26:37: Also was bedeutet das?
00:26:39: Also wie muss man sich das vorstellen?
00:26:40: Da wird ja sehr traditionell gekocht an dem Tag.
00:26:43: Ganz viel, also der ganze Tisch ist wirklich voll.
00:26:46: Das werdet ihr ja sehen, weil wenn ich das für euch dann sehr poste in meiner Story.
00:26:51: Und dann sind wir wirklich alle dann einfach zusammen.
00:26:53: Also ich freue mich immer wirklich auf das Essen.
00:26:55: Das ist dann erst mal am Heiligamt Vegan.
00:26:58: Okay.
00:26:59: Weil man bei uns ja vorher eigentlich fastet.
00:27:01: Also diese Fastenzeit.
00:27:03: Ja.
00:27:03: Aber... Von Weihnachtsfest.
00:27:05: Genau, vom Weihnachtsfest.
00:27:06: Ich
00:27:07: kann das leider nicht.
00:27:08: Also... Du, ich schaff das einfach mit, muss ich echt sagen.
00:27:12: Aber an Weihnachten macht man es dann wirklich traditionell.
00:27:16: Okay, da ist man vegan heilig Abend.
00:27:18: Da ist man vegan?
00:27:19: Ich glaube das stellen sich jetzt einig ein bisschen eklig vor oder ein bisschen komisch, aber es ist wirklich super leckeres Essen.
00:27:26: Das ist ja wirklich schon seit hunderten von Jahren wird das so gemacht.
00:27:28: Dann gibt es dann so Kohlroladen statt mit Fleisch und Reise, nur mit Reis oder Bohnensuppe.
00:27:35: Und meine Mama macht dann ein Riesenbrot, richtig lecker.
00:27:37: Dann haben wir dann so immer Wunschzettel, Zettelchen drin.
00:27:42: Und eine Münze, und wenn jemand die Münze bekommt, dann geht's ihm das ganze Jahr lang über gut.
00:27:48: Das ist ein Brauch.
00:27:49: Genau, das ist so ein Brauch.
00:27:50: Und dann haben wir so Zettelchen, dann steht dann keine Ahnung.
00:27:53: Neues Haus, Baby, Hochzeit.
00:27:56: Ach so ein bisschen wie ein Glücks-Keks.
00:27:58: Ja, wie ein Glücks-Keks.
00:27:59: Genau.
00:28:00: Inbesser, genau.
00:28:01: Ja, weil Glücks-Keks, ich finde, wir
00:28:02: sind ja manchmal ein bisschen random.
00:28:03: Ja, ja, also richtig schön.
00:28:04: Wir haben so unsere Bräuche.
00:28:06: Ach, das ist ja toll.
00:28:07: Und dann zieht jeder quasi so ein Zettel aus dem Brot, oder?
00:28:11: Genau.
00:28:12: Und hoffentlich ist ja dann auch was drinne.
00:28:14: Manchmal gibt es ja Brotstücke, wo nichts drin ist, aber es ist ja lecker.
00:28:17: Und was
00:28:18: heißt das, wenn man nichts hat, dann hat man das Kassier am Pech, nein.
00:28:20: Ja,
00:28:21: dann hat man ein bisschen volleren Bauch.
00:28:25: Aber sieht man ihn vorher so?
00:28:27: Den hat man dann noch in der Mundinzelle oder wie?
00:28:28: Nee, doch, den sieht man.
00:28:30: Okay, man bricht es so auch.
00:28:31: Also
00:28:31: wirklich wie ein Glutskeg.
00:28:32: Ja, genau.
00:28:34: Richtig leckern, richtig ... Es ist auch immer spannend, bei wem was rauskommt.
00:28:37: Wenn da bei einem kleinen Neffen Baby steht, dann lachen wir alle.
00:28:42: Ja,
00:28:43: das ist das.
00:28:44: Hat es schon mal gut hingehauen, wo es genau so kam?
00:28:48: Ja, Album.
00:28:49: Hast du getrunken?
00:28:50: Ich hatte
00:28:50: ein letztes Weihnachten, dass ich ein Album rausbringe.
00:28:53: Na, guck.
00:28:54: Ja, wirklich.
00:28:54: Mal gucken, was du dieses Jahr hast.
00:28:56: Baby in Album.
00:28:58: Nach was schreibt?
00:29:02: Wer befüllt das?
00:29:03: Wer denkt sich diese Themen aus?
00:29:04: Das war so Übermotto.
00:29:06: Meine Mama eigentlich.
00:29:07: Aber mein Bruder ist sehr kreativ, was das angeht.
00:29:09: Und hat er dann vorher.
00:29:12: Wir wissen
00:29:12: dann auch nicht, was es erwartet.
00:29:15: Kreuzfahrt oder so gab es auch schon.
00:29:17: Ist dann aber bei keinem passiert, glaube ich.
00:29:19: Aber guck mal, wenn du jetzt Kreuzfahrt ziehst, ist die Bestätigung für viel auf Kreuzfahrt.
00:29:24: Das würde dann schon hinhauen.
00:29:26: Und ansonsten für das kommende Jahr, wenn man jetzt so ein bisschen, du hast gesagt, zweifelundzwanzig, weil es ein schönes Jahr, jetzt kommt sechstenzwanzig.
00:29:33: Der Terminkalender ist schon recht voll.
00:29:35: Aber wenn du jetzt träumen dürftest, was wären so sechstenzwanzig?
00:29:38: noch Sachen, wo du sagst, also wenn die in Erfüllung gingen, wäre ich schon happy im kommenden Jahr oder Dinge, die du dir vielleicht auch erfüllen willst.
00:29:45: Auf jeden Fall meinen Führerschein machen.
00:29:47: Das steht ganz oben.
00:29:48: Muss ich
00:29:49: echt sagen.
00:29:50: Es ist abhandengekommen in der ganzen
00:29:51: Volksstrich.
00:29:51: Ja, auch durch Corona und so.
00:29:53: Da hat die Fahrschule zugemacht und alles.
00:29:55: Und es hat sich einfach nicht ergeben.
00:29:57: Aber das würde ich gerne jetzt am neuen Jahr dann machen.
00:30:00: Und ansonsten, dass es musikalisch einfach weitergeht.
00:30:04: Dass ich dann vielleicht auch mal im Traum Eurovision näher komme.
00:30:07: Du wirst ja gerne zum Eurovision Song Contest.
00:30:08: Ja,
00:30:09: würde ich sehr gerne.
00:30:09: Aber
00:30:10: für Deutschland oder Bulgarien?
00:30:11: Deutschland.
00:30:11: Für Deutschland.
00:30:12: Mit einem deutschen Song?
00:30:14: Ja,
00:30:15: mit einem deutschen Song auf jeden Fall.
00:30:16: Ich finde, da fehlt auch der Pop-Schlager einfach auch.
00:30:19: So die Wurzeln.
00:30:20: Ja, ich weiß nicht warum das
00:30:22: keiner machen will.
00:30:24: So, ich meine, endlich hat sich ja einmal getraut.
00:30:26: Also zumindest im Vor.
00:30:28: Marie Reim hat es ja vorgemacht, fand ich auch mega stark von ihr.
00:30:31: Die
00:30:31: Nummer war auch stark, aber schafft ja dann am Ende das immer nicht.
00:30:34: Dann schicken wir wieder so was Mainstreamiges, möchte ich jetzt mal sagen.
00:30:40: Ich bin gespannt.
00:30:41: Aber
00:30:42: bewirbt man sich da oder wie?
00:30:43: Man bewirbt sich dann da auf so eine Vorhabe.
00:30:45: Natürlich.
00:30:46: Ja, da muss man dann ein Song einreichen.
00:30:48: Und das machst du aber im kommenden Jahr.
00:30:49: Also, das hast du vor.
00:30:50: Weil jetzt träumen von ist ja der eine Schritt, aber zu sagen, ich räche jetzt ein Song ein.
00:30:54: Ob das jetzt so
00:30:54: sein wird, mal schauen.
00:30:56: Aber natürlich muss dann der passende Song, muss man sich sehr viel Gedanken machen.
00:30:59: Aber wir sind da schon dran, dass wir das irgendwann verwirklichen.
00:31:04: Und wenn du den Traum hast, nehme ich an, du bist ein großer Fan vom Jürgen Wischens-Kontest.
00:31:07: Ja, was willst du da so toll dran?
00:31:10: Ich hab durch den Eurovision angefangen zu singen.
00:31:13: Ich war immer ein Riesenfan von.
00:31:16: Und ich hab dann immer die Songs nachgesungen.
00:31:18: Als ich sechs war, hat mein Bruder den Eurovision aufgenommen.
00:31:21: Ich glaub, das war das erste Jahr, dass dann auch Bulgarien teilgenommen hat.
00:31:25: Und dann dachten wir, wir kommen Special.
00:31:27: Früher hat man ja immer alles aufgenommen.
00:31:29: Da musste ich dann wieder anzugucken.
00:31:32: Und dann hab ich das jeden Tag geguckt.
00:31:33: Und ich hab alles auswendig gelernt.
00:31:35: Alle und alle.
00:31:37: Egal, ob ich die richtig ausgesprochen hab oder nicht.
00:31:40: Du konntest sagen, Anna, Italien.
00:31:42: Großbritannien, ich hab alles gesungen.
00:31:44: Und dann haben die Leute gesagt, hey, Maria, deine Tochter hat Talent.
00:31:50: Ich war immer sehr künstlerisch, hab gern getanzt, gemalt und gesungen.
00:31:54: Aber so richtig gesungen, noch nicht.
00:31:58: Und dann durch den Revision ging es dann irgendwie so richtig los.
00:32:01: Cool, vor allem lernt man dann auch Sprachen so ein bisschen.
00:32:03: Ja,
00:32:03: total.
00:32:04: Deshalb sag ich ja durch die Musik oder durch Serien.
00:32:07: So lernt man das Folgen.
00:32:09: Weil die singen in allen möglichen Sprachen dort.
00:32:11: Das ist schwierig.
00:32:12: Siehst du, was du gemeinsam mit Anne-Marie Eifeldt in der Kollegin bist?
00:32:14: Weil die ist ja auch so ein ISC-Fan.
00:32:16: Und die lernt ja auch immer das französische
00:32:18: Lied und das Lied und sitzt
00:32:19: sie mal neben mir und trennt das ein zu ein.
00:32:20: Ich denke, immer so sammelt.
00:32:21: Das sag ich
00:32:22: gar nicht.
00:32:22: Ja, ich hab das so oft gehört.
00:32:24: Freut
00:32:24: sie sich, die ist auch so ein ISC-Fan.
00:32:26: Ach
00:32:26: so wusste
00:32:26: ich gar nicht.
00:32:27: Also ja, mega.
00:32:27: Wir haben es auch öfter früher zusammengeguckt und dann immer gewettet, wer gewinnt.
00:32:31: Und dann gab es ja immer so Favoriten.
00:32:32: Aber oft waren es dann nicht so immer auch
00:32:34: die hier.
00:32:34: Und diese Punktevergabe finde ich auch immer so spannend, ne?
00:32:37: Ja.
00:32:37: Und manchmal auch... ganz merkwürdig, weil manche Songs haben ja wirklich nicht auf dem Schirm, wobei ich immer schade für den letzten Jahren, dass es immer sehr politisch auch so ein bisschen ist.
00:32:45: Man merkt schon so die politische Welle da drin.
00:32:47: Ich so denke, oh bitte, wieder mehr Musik und wirklich mal Politik aus Klammern, aus diesen, weil es so eigentlich ein Spaß
00:32:53: fest ist.
00:32:53: Schwierig, ne?
00:32:54: Ja, finde ich auch.
00:32:55: Früher war es irgendwie anders.
00:32:58: Da
00:32:58: ging es wirklich um die Musik.
00:32:59: Da ging es wirklich um die Musik.
00:33:02: Wenn du die auch hörst, wie die das von damals berichten, da war es sehr viel in der eigenen Sprache.
00:33:07: Da hat er fast jedes Land in der Heimatsprache gesungen.
00:33:10: Da hat es auch noch mal ein anderes Flair gehabt.
00:33:11: Du wusstest, der italienische Beitrag ist italienisch, der französische, französisch, der norwegische, norwegisch.
00:33:16: Jetzt ist es, das ist ja nie was, was dich erwartet.
00:33:19: Das stimmt, aber das finde ich eigentlich auch cool, weil weiterentwickeln muss man sich ja sowieso.
00:33:23: Ob die dann vielleicht mit einem coolen englischen Song kommen, völlig in Ordnung.
00:33:28: Aber ich hoffe, dass ich das alles wieder zum Positiven bin.
00:33:31: Ein bisschen mehr Spaß wieder.
00:33:32: Genau.
00:33:34: Weil die Show ist ja mittlerweile gigantisch.
00:33:36: Sagen ja auch wieder so... Die
00:33:36: ist gigantisch.
00:33:37: Das ist einer der größten Bühnen, die es gibt, glaube ich.
00:33:39: Ja.
00:33:40: Und die ist ja wirklich... Also manche kritisieren das ja auch, weil sie sagen ja, früher war es halt wirklich der Gesang.
00:33:45: Und der Künstler, oder die Künstlerin, heute ist es ja sehr, manchmal lenkt die Show ja sehr ab vom eigentlichen Song.
00:33:50: Man denkt so, das hätte ich jetzt noch mal gesungen, weil man ja von den Bildern so, ich finde so den perfekten Mix eigentlich auch so.
00:33:55: Ja, das muss,
00:33:56: finde ich auch, also... Da muss jetzt nicht irgendwie die krasseste Sängerin stehen.
00:34:01: Das Gesamtpaket, dass man sich denkt, wow, wie cool was für ein tolles Bühnenbild, was für ein toller Song, vielleicht toller Tanz, tolles Auflös, gehört irgendwie alles mit dazu.
00:34:09: Ja, ist so ein Mix aus allem.
00:34:10: Aber ich bin trotzdem halt immer noch Fan davon, wenn Leute auf einer Bühne stehen, wenn sie dann halt auch singen können.
00:34:15: Also ich find's halt schade.
00:34:16: Genau, und die
00:34:16: müssen das auch richtig wollen.
00:34:18: Genau, dass sie's wollen und dass sie halt wirklich, weil ich immer so denke, naja, aber euer Job ist ja am Ende der Gesang.
00:34:24: Und wenn dann manchmal, also nicht mal nur für ein... sondern es gibt es ja auch so, wenn Leute erfolgreich wären und die du dann live siehst und wo dann so jeder fünfte Ton maximal sitzt, wo man zu denkt, also wäre ja schon schön, wenn sie, also der Bäcker kann ja auch kein halbes Brötchen backen oder das dann versalzen.
00:34:39: Das sollte auch gut schmecken.
00:34:41: Und der Job ist ja Gesang, ihr macht das das ganze Jahr, dann erwarte ich halt auch Übungen gesehen, also hier als Muskeltraining, dass man eben seinen Gesang auch oder viele, kennst du vielleicht auch die Kollegen, die dann backstage sind mit ihrem Blubberschlauch?
00:34:52: Da ich einfach mich das Keller anklären lassen, was der bringt, wenn Blubbern sind.
00:34:56: im Hintergrund, weil sie Stimmbänder öffnet.
00:34:59: Ich war ja, wie gesagt, mit Anne-Marie Eifelt, bin ja befreundet, war ich ja oft schon vor Konzerten, hat sie eine Stunde sich eingesungen.
00:35:04: Dann bin ich ja mal rausgegangen, weil ich nach einer halben Stunde dachte, das ist ja ganz schön laut, aber die Töne halt alle geübt.
00:35:09: Und dann denke ich mir, okay, das ist aber halt Vorbereitung.
00:35:12: Ich gehe ja auch nicht unvorbereitet im Podcast und denke, oh, wer kommt?
00:35:14: Na ja, ich frage irgendwas.
00:35:15: Ja,
00:35:16: Professionalität gehört auf jeden Fall dazu.
00:35:18: Das ist A und O und super wichtig.
00:35:21: Und ihr müsst ja eure Stimme auch pflegen.
00:35:22: Also ich glaube, diese ganzen Tricks und alles mit diesem Blubberschlauch und so hat ja auch Sinn.
00:35:27: Ihr müsst ja eure Stimme öffnen.
00:35:28: Ihr könnt ja auch nicht, also man macht ja jetzt auch nicht beim Sport.
00:35:32: Stimmt man ja auch nicht dreißig Kilo ohne vorher sich ein bisschen aufgewärmt zu haben, weil dann wird auch ein Muskel sagen, gut danke.
00:35:36: Das ist schon unser Kapital, sonst muss man auch schützen, ja.
00:35:40: Und wie schützt du dich da?
00:35:41: oder wie schützt du deine Stimme?
00:35:43: Du bist da wahrscheinlich auch schon, wenn es kalt ist, wirklich auch schal.
00:35:46: Und dass man auch aufpasst, dass man nicht dann irgendwie einen ganz großen Menschenmengen unterwegs ist, wenn man jetzt einen wichtigen Auftritt hat oder so, dann viel Tee.
00:35:56: Warme Milch mit Honig ist immer mein Träg.
00:35:59: Und also generell Honig ist super für die Stimme.
00:36:02: Honig,
00:36:02: Honig, Honig, Honig.
00:36:04: Und immer Lutschpastellen und so dabei haben, auf jeden Fall.
00:36:08: Und wahrscheinlich auch einen singen.
00:36:09: Einen singen, ja, muss ich auch zugeben.
00:36:12: Ich singe mich nie ein.
00:36:13: Siegst dich nicht ein?
00:36:14: Nein, aber ich verstehe, warum man das tun sollte.
00:36:18: Und ich verstehe es auch für anderen Kindeslern.
00:36:19: Aber irgendwie ich singe dann kurz mein Song durch und dann ist auch in Ordnung.
00:36:24: Also ich brauch da eigentlich nicht so große Übungen.
00:36:26: Das soll jetzt auch nicht großkort sich klingen oder so.
00:36:28: Nein, aber das ist einfach so meine Methode.
00:36:33: Okay, hast du sonst aber noch irgendeinen Ritual vor Auftritten?
00:36:36: Also machst du irgendwas oder ist das bei dir... Ärdest du dich fünf Minuten zurück oder machst du... Ja,
00:36:41: erst mal kurz.
00:36:41: Erdest du Schnürsenkel
00:36:42: nochmal?
00:36:43: Echt?
00:36:43: Ja, oder Andrea Berg trinken Jägermeister.
00:36:45: Also es gibt dir die erste Bühnen-Rituale.
00:36:47: Roland Kaiser macht nichts vorher, aus der vielleicht noch mal Fußballergebnisse checken, hat er gesagt.
00:36:51: Aber gibt's bei dir irgendwas, wo du sagst, das mache ich vor jedem Auftritt?
00:36:55: Wirklich kurz erden, kurz mal in sich gehen, kurz entspannen.
00:36:59: Kurz Meditationen.
00:37:00: Weil das ist ja auch Stress pur, zw.v.
00:37:03: Ja.
00:37:03: Aber man muss dann kurz mal auch mal sagen, hey, ein Noter vorher, Entspannung.
00:37:08: Aber du gehörst nicht zu den Künstlern, die sich dann so abschotten.
00:37:11: Weil ich hab wirklich manchmal schon erlebt, backstage
00:37:14: Künstler,
00:37:14: die konntest du eine halbe Stunde vor dem Aufschnitt nicht ansprechen.
00:37:16: Das finde ich
00:37:17: wirklich
00:37:17: so, ist
00:37:18: überhaupt nicht mein... Also... Mein Style, also so würde ich auch nie sein.
00:37:23: Ich mag das eigentlich auch nicht.
00:37:24: Ich find's wichtig, dass ich auch in Kontakt bin mit den anderen, dass ich ja da so ein bisschen mal kurz die Lage abchecke.
00:37:30: Das ist völlig normal, aber mich da irgendwie abschotten Backstage in meiner Garderobe.
00:37:35: Das könnte ich glaube ich nicht, nein.
00:37:37: Da gibt's auch so voll unterschiedliche Typen.
00:37:39: Also ich kenne so wirklich Künstlerin, Künstlerin, diese Olaf Henning ist aber so ein Paradebeispiel.
00:37:43: Der steht manchmal Backstage noch und redet noch mit mir.
00:37:45: Da läuft schon das Intro.
00:37:46: wo ich immer sage, Olaf, dein Song läuft schon.
00:37:48: Ja, ja, ist eine Minute Intro.
00:37:49: Ja, der wiegt auch, wo er redet mit dir fertig.
00:37:51: Und ich sag so, aber es ist immer noch das Intro.
00:37:54: Ja, ist eine Minute.
00:37:55: Und da ist er wirklich zehn Sekunden, bevor er singt, ist der aber auch pünktlich auf der Bühne und voll dabei.
00:37:58: Ich
00:37:58: glaub, das war aber auch jahrelange.
00:38:01: Das
00:38:01: ist jahrelang auch Mallorca-Übung wahrscheinlich.
00:38:03: Und dann hab ich auch wirklich Kollegen, die darfst du dreißig Minuten vorher, wenn ich dann manchmal zur Moderation noch mal kurz, dann kam schon der Manager, nee, nee, er jetzt nicht mal ansprechen geht
00:38:10: nicht.
00:38:11: Und wo
00:38:11: du schon gesehen hast, die drehen sich mit dem Rücken weg und wo du einfach auch nicht mehr anankommst und alles andere mit dem ...
00:38:17: Aber ich finde das auch okay.
00:38:18: Ich verstehe die Seite ja auch.
00:38:19: Ich verstehe, dass das viel Druck ist in dem Moment, dass man plötzlich sind alle Kameras auf einem, alle erwarten, dass du top aussiehst, dass du top lieferst, dass jeder Ton sitzt.
00:38:31: Das ist völlig normal und okay und jeder findet da einfach so seine Methode.
00:38:37: Ob es auch immer freundlich bleibt, dass das nett ist.
00:38:39: Das ist
00:38:40: super wichtig zu jedem.
00:38:43: Von der Putzfrau bis zum Kameramann.
00:38:45: Man muss zu jedem Netz seinen Respekt
00:38:46: haben.
00:38:46: Ich finde das auch, wenn ich Leute erlebe, die dann backstage die Technik rund machen, weil vielleicht irgendwas am Anfang noch nicht eingepäkelt war, wo ich denke, die arbeiten hier auch zehn Stunden und alle am Limit und die machen bestimmt das nicht mit Absicht, das vielleicht irgendwann.
00:38:58: Da habe ich schon manchmal backstage so Sachen erleben, wo ich dachte, das ist nicht gut.
00:39:02: Da musst du dich nicht wundern, wenn man in fünf Jahren erzählt, oh Gott, XY kommt.
00:39:06: Es ist immer die Gefahr in solchen Momenten, dass man sich dann nicht kontrollieren kann.
00:39:09: Aber ich finde, man muss sich ja auch gar nicht kontrollieren.
00:39:12: Das ist einfach üblich, dass man zu jedem Netz sein muss.
00:39:15: Nicht nur im Fernsehen oder irgendwo, sondern auch im Leben.
00:39:19: Eigentlich hat man ja gelernt.
00:39:20: Und ich hab schon ganz früh gelernt, dass man so dachte, okay, der Praktikant von morgen kann in zehn Jahren, wenn es vielleicht anders läuft, dein Chef sein.
00:39:27: Und dann hast du damals den Praktikant, aber nicht mehr gegrüßt.
00:39:30: Es
00:39:30: gibt so viele Parade, also Beispiele, das ist einfach so eben.
00:39:33: Und dann steht er da und sagt ... Das habe ich mir gemerkt, dass du damals so und so warst.
00:39:37: Und das
00:39:37: Schlimme ist wirklich, dass man nicht vergisst.
00:39:40: Ich vergesse sowas auch nicht.
00:39:41: Ich kann das leider auch nicht vergessen.
00:39:43: Es ist nicht so, wenn ich ... Ich
00:39:44: kann es verdrängen, aber dann, wenn ich die Person vielleicht dann sehe, denke ich, ach ja, ich erinnere mich damit hoch.
00:39:51: Ich habe das auch vor Jahren, wo ich Praktikantin war, und dann war eine Moderatorin und die hat niemanden gegrüßt.
00:39:57: Und ich weiß noch, dass ich damals, als ich jemandem gesagt habe, aber ... Ich hab dir jetzt schon dreimal auf den Gang gesehen, die grüßt.
00:40:03: Ich hab dir doch gar nichts getan.
00:40:04: Und dann sagt sie, Annika, außer ihr Make-up-Artisten grüßt die hier niemand.
00:40:08: So, es war bei Sat.Eins damals.
00:40:09: Ich hab gesagt, das ist ja freundlich.
00:40:11: Und die gleiche Moderatorin hab ich vor Anfang des Jahres gesehen, wo sie ein Seminar gab für Weiblichkeit und für wie Businessfrauen funktionieren.
00:40:20: Und völlig nett war.
00:40:21: Und ich saß da so die ganze Zeit und hab gedacht, das ist alles ganz gut, was du so sagst.
00:40:25: Aber ich hatte noch immer im Hinterkopf, dass die vor fast zwanzig Jahren Einen keines Blickes gewürdigt hat und es schwang die ganze Zeit so mit.
00:40:33: Ja, also ich glaube schon, dass sich ein Mensch auch verändern kann mit der Zeit.
00:40:36: Man wird
00:40:38: reifer,
00:40:39: weiser, genau.
00:40:40: Aber irgendwie trägt man diesen Ja.
00:40:44: diesen Stempel dann auch mit, ne?
00:40:45: Genau.
00:40:45: Und eigentlich auch nicht cool, wenn die alle sagen, da haben wir es erst immer seit eins, weil die hat nie mal am Hallo gesagt.
00:40:50: Ja, ich finde das richtig.
00:40:51: Danke und hallo, das sind so kleine.
00:40:55: Es ist doch gar nicht schwer, einfach mal zu sagen, danke, wenn die jemand die Tür aufhält oder dir ein Glas bringt oder
00:41:00: so.
00:41:00: Guten Morgen, wenn man in den Fahrstuhl dazu steigt oder so.
00:41:03: Ja, das sind so kleine Dinge, die große Wirkung
00:41:05: haben.
00:41:05: Sehr große Wirkung.
00:41:06: Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag eine gute Tat.
00:41:09: Und wenn es so etwas ist, wie Tür aufhalten oder an der Kasse jemanden vorlassen, wenn er nur zwei Produkte hatten.
00:41:13: Weil letztens jemand völlig überfordert.
00:41:15: Ich habe jemanden vorgelassen, so ein junges Mädel, und die guckte mich so an.
00:41:18: Danke.
00:41:19: Und da habe ich gedacht, okay, das ist dir noch nie passiert offenbar.
00:41:21: Und mein Tag war besser.
00:41:22: Ich weiß
00:41:23: es selbstverständlich auch, dass dir jemand auf der Straße einfach ein Kompliment macht oder so.
00:41:27: Nein,
00:41:27: eine
00:41:27: Frau auch vor allem, das ist so selten geworden.
00:41:30: Ja, und vor allem...
00:41:31: Wenn das passiert, ist es so special.
00:41:32: Ja, und es ist voll schön, wenn wir Frauen das untereinander machen, weil das so wirklich dieses Women-Supporte von voll.
00:41:41: Ich fand das so, als ich vor kurzem in meiner Premiere war und ich ganz schnell zu meiner Begleitung gehuscht bin.
00:41:46: Und da kam eine, die da, ich glaub, Fördnerin war die mit, die so die Wege einen hingebracht hat zum Platz.
00:41:51: Die sagte, boah, ich liebe deine Overwoll.
00:41:53: Oh, was für ein toller Overwoll, hat
00:41:55: sie zu mir gesagt.
00:41:55: Und
00:41:56: ich hab mich dann gesagt, vielen Dank.
00:41:59: Man freut sich gerade, wenn es von Frauen kommt.
00:42:01: Von Männern auch, liebe Herren.
00:42:02: Aber bei Männern hat man natürlich immer noch, okay, könnt jetzt andere Attribute haben, aber von Frau.
00:42:07: Zu Frau, ein ehrlich gemeintes Kompliment.
00:42:09: Ich liebe deine Haare oder wo hast du denn die Hose her?
00:42:13: Das macht den Tag so viel schöner.
00:42:14: Ja,
00:42:15: finde ich auch richtig schön.
00:42:16: Und gibt es aber selten?
00:42:17: Es ist ganz oft nicht.
00:42:17: Gibt es
00:42:18: leider viel zu selten und deshalb versuche ich auch immer so zu sein.
00:42:23: Also du musst ja immer so sein, wie du es auch von den anderen Menschen erwartest.
00:42:26: Ja, dann
00:42:27: machen wir es doch schon mal gut.
00:42:28: Weil ich z.B.
00:42:29: liebe deine Haare, gleich an der Stelle auch, sag ich, die liegen total toll.
00:42:31: Und
00:42:32: du hast total schöne
00:42:33: Augen.
00:42:34: Dieses leichte, dieses leichtwellige und so, das ist so wirklich einfach toll aus so, so ein bisschen wild.
00:42:40: Das hört mir auch in meinen Videos auf.
00:42:41: Wahrscheinlich die bügarischen Haare, ich finde einfach Südländer haben auch so... ...dollere Haare einfach beformen.
00:42:47: Es ist ja bestimmt alles Natur, ne?
00:42:49: Ja, es ist alles Natur.
00:42:50: Es
00:42:50: ist ja in der heutigen Zeit ... ... es kann aber hier einfach ein schlechter Referenzbeispiel, ... ... weil es gibt ja auch so viel Unechtes, ... ... aber das sieht mir alles sehr echt aus.
00:42:56: Ja, es ist alles real.
00:42:57: Ja, die Frage bekomme ich ganz oft, ... ... aber es ist alles
00:43:01: echt.
00:43:01: In einer Zeit der Extension
00:43:03: etc.,
00:43:03: ... ... ich wollte gerade sagen, aber viel Pflege wahrscheinlich.
00:43:05: Genau, viel Pflege.
00:43:06: und ich muss auch sagen, ... ... hätte ich jetzt keine Haare, ... ... hätte ich bestimmt auch Extensions.
00:43:11: Das ist halt so ein ... ... wieder so ein Ding.
00:43:13: Das ist einfach die Gesellschaft heutzutage, ne?
00:43:15: Ja,
00:43:15: und wenn die super dünn sind und man für ein bisschen leider ist, das ist ja eine gute Möglichkeit.
00:43:20: Man hat dann eine Kurzfrisur und stellt dann irgendwie fest.
00:43:22: Das war nicht die beste Entscheidung meines Lebens, bis die wieder lang sind.
00:43:25: Da gehen viele Jahre ins Land.
00:43:27: Warum sollte man dann zehn Jahre verlieren, bis die Haare wieder hier unten sind?
00:43:32: Dann kann man mit Extensions nachhelfen, wer es denn will.
00:43:35: Wobei es ist
00:43:36: von
00:43:37: kurz auf lang.
00:43:37: Das sieht man meistens
00:43:38: auch.
00:43:38: Das ist
00:43:39: schon krass.
00:43:39: Es gibt
00:43:39: auch schöne Kurzhaarfrisoren.
00:43:41: Aber ich hab Glück, dass ich gute Gene hab von der Mama.
00:43:44: Wir haben alle dicke Haare.
00:43:45: Ich
00:43:45: glaube, das sind die Bulgarischen
00:43:47: Wildhaare.
00:43:48: Ja, genau, die Bulgarische
00:43:49: Wildhaare.
00:43:52: Ich darf vor dir vorhin schon fragen, du bist jetzt in der Branche ja schon ein bisschen dabei im Schlager.
00:43:55: Gibt es denn auch schon so Kollegen oder Kolleginnen, wo du sagen würdest, und die sind jetzt schon so ein bisschen, ich weiß nicht, ob man gleich von Freunden sprechen kann, ist vielleicht ein bisschen kurz, aber wo du sagst, oh, die sind mir schon ans Herz gewachsen oder da habe ich wirklich schon so ein bisschen eine Standleitung bei WhatsApp, da hole ich mir so Tipps und Tricks, das ist schon so ein bisschen so ein Weg.
00:44:12: Einer Freundschaft werdend ist sowas auch schon passiert oder sonst alles noch Kollegen, was ja auch nicht schlimm ist?
00:44:18: Also ich muss sagen, ich habe sehr viele Kollegen dieses Jahr kennengelernt und natürlich tauscht man sich dann viel auf Social Media aus, so Instagram und so.
00:44:26: Kerstin, und verstehe ich mich auch mega.
00:44:29: Sie ist wirklich nicht nur eine tolle Künstlerin, sondern auch ein ganz toller Mensch.
00:44:34: Ein
00:44:34: richtiger Herzensmensch.
00:44:35: Das Schöneste
00:44:36: bei Kerstin, wenn die dich erst mal mag, Dann mag die dich auch und es ist aber ein Weg nicht dahin zu kommen, dass sie dich mag, sondern dass sie sich öffnet.
00:44:44: Ich merke, als sie das erste Mal zum Interview war, da war das wohl noch so ein Beschnuppern damals, noch mit Julian auch zusammen.
00:44:51: Und dann hat sie gemerkt, oh Gott, die sind wirklich lustig, die sind nett, die nehmen sich selbst nicht so ernst, die sehen nicht, als die werden
00:44:58: nicht.
00:44:58: Die haben Humor, die sind lustig.
00:45:00: Und von Interview zwei ist das mit ihr immer eskaliert.
00:45:03: Also, ich hab so viele Outtakes, weil
00:45:04: wir immer uns
00:45:05: totgelacht haben über diverse Sachen und immer alle ... Wie macht ihr das bei euch?
00:45:10: Die hat einen Strahlen.
00:45:12: Man merkt, die hat Spaß daran.
00:45:13: Weil es kein Mensch, der super gerne Interviews gibt.
00:45:17: Es gibt Künstler, die sagen, ich steh auf der Bühne.
00:45:19: Aber das ganze Interview ist nicht so meins.
00:45:22: Natürlich ist das dann auch wichtig.
00:45:24: passt das mit dem Gesprächspaten, also mit der Person v.a.
00:45:27: und sie ist einfach auch mega authentisch und natürlich und das ist einfach, ich liebe ihren Humor.
00:45:34: Ich hab sie hier bei der Star-Nacht am Wörter, sie hat das erste Mal kennengelernt.
00:45:38: Das war echt toll mit ihr.
00:45:39: Muss ich sagen.
00:45:40: Ich mag sie auch.
00:45:41: Also, absoluter Herzensmenschen.
00:45:43: Und jeder, der zu mir kommt und sagt, wie ist denn Kerstin Ort, sage ich immer.
00:45:46: Teils.
00:45:47: Man wird nie ein negatives Wort von mir über Kerstin Ort.
00:45:49: Nein.
00:45:49: Mit ihr wirklich schon auch die größten Lacher.
00:45:51: Also gerade noch in Kombination damals mit Julian David zusammen.
00:45:55: Das war wirklich immer, das ist manchmal richtig eskaliert im Studio.
00:45:57: Hat man schon die Frau sogar draußen mitgelassen.
00:45:59: Kann ich versteht.
00:45:59: Das hat jeder so durchgemacht.
00:46:01: Nur Blödsinn oder was?
00:46:02: Ja, nur Blödsinn.
00:46:04: Nein, die sind ja auch ein totales Dreamteam mit ihrer Frau, muss ich sagen.
00:46:08: Also wirklich ein ganz, ganz toller Mensch.
00:46:10: Ja, und ihr habt halt auch Holger noch als Manager.
00:46:12: Ich finde, es ist so, also Holger war noch als Manager zu haben, ist auch von der Management-Fraktion einfach auch einer, mit dem es auch so angenehm ist, zu arbeiten.
00:46:20: Extrem, es macht total Spaß mit ihm und auch wenn wir dann irgendwo unterwegs sind.
00:46:24: Wie gesagt, ich finde es auch sehr wichtig, dass es nicht nur karrieretechnisch passt, sondern auch ... von der Menschlichkeit her, ne?
00:46:32: Ich könnte sonst nie mit ihm dann arbeiten, wenn wir uns nicht verstehen würden.
00:46:37: Ja, und wenn nicht klappen?
00:46:38: Muss ja auch klappen, ne?
00:46:39: Mein Manager kommt doch und sagt, wir haben die Anfrage, willst du's machen?
00:46:42: Ich seh's nicht, wie siehst du das.
00:46:44: Oh ja.
00:46:44: Manchmal ist ja so ein Manager, der auch in wie ein Klamotten reinquatscht oder so.
00:46:47: Nein, ich bin
00:46:49: absolut frei.
00:46:51: Wir sind sehr frei, was alles angeht.
00:46:52: Und er sagt immer, dass ich auch Chef-Boss bin.
00:46:55: Also das letzte Wort hab ich, ich würde auch nie irgendwie was machen, was mir nicht gefällt oder so, oder irgendwie was anziehen, was ich nicht möchte, oder Songs singen, denen ich ... Blöd
00:47:03: finde.
00:47:03: Blöd
00:47:04: finde, genau.
00:47:04: Und wir sprechen uns bei allem ab und ... Deshalb schätzen wir beide auch Holger total.
00:47:09: Also man kann ihm wirklich blind vertrauen.
00:47:11: Das glaube ich, das fühle ich gut.
00:47:13: Weil ich find's so ganz schlimm, wenn ich manchmal mitbekomme, dass Managements den Künstler oder die Künstlerinnen in so einen Gewand stecken.
00:47:18: Und irgendwann kommt, glaub ich, ihr Künstler auch an einem Punkt, wo ihr sagt, das fühl ich nicht mehr.
00:47:23: Ich bin halt nicht die, die im Prinzessinnenkleid immer rumrennt oder im Rosen anfühlt.
00:47:28: Aber das geht sich weiter, das gehört auch einfach dazu.
00:47:32: Ich bekomme das ja auch in der Branche mit und habe natürlich auch Vorhörger viele Anfragen von Managern gehabt, die natürlich dann einfach wo es einfach nicht gepasst hat oder wo man auch nicht so viel Gutes gehört hat.
00:47:44: Aber ich hoffe, dass jeder irgendwie sein Manager findet, wo es dann wirklich passt, weil das ist schon traurig.
00:47:51: Ja, also ich glaube je enger das Kursett, desto weniger seid ihr im Flow.
00:47:55: Genau.
00:47:56: Das
00:47:56: Team ist absolut wichtig.
00:47:58: Wenn das Team nicht mit dabei ist und dich auch voll an das Projekt glaubt, dann funktioniert gar nichts.
00:48:06: Es ist schon wichtig, dass man super Umfeld hat.
00:48:10: Perfekt aufgehoben.
00:48:11: Das bin ich wirklich.
00:48:11: Ich kann nur sagen, jetzt ist es ja ja schon zu Ende.
00:48:14: Ich wünsche dir fürs Debüt Album.
00:48:15: Es ist ja schon draußen.
00:48:16: Aber natürlich auch noch ganz, ganz viel Erfolg.
00:48:17: Also kaufen, kaufen, kaufen.
00:48:19: Dann ist Anna-Maria Zivkov aus dem Weihnachtsalbum drauf.
00:48:21: Also auch weihnachtlich hören wir dich natürlich auch hier bei uns im Programm.
00:48:25: Und ich wünsche dir jetzt schon mal für zwanzig, sechsundzwanzig wirklich nur das Gute.
00:48:29: Viel Spaß auf dem Kreuzfahrtschiff.
00:48:30: Danke so.
00:48:30: Schreibe
00:48:31: mir für Tipps, wenn es irgendwas ist.
00:48:33: Und ich hoffe, dass wir uns im kommenden Jahr spätestens dann wieder hier sehen.
00:48:36: Ja,
00:48:37: das hoffe ich auch.
00:48:37: Vielen Dank.
00:48:38: Bis
00:48:38: dann!
00:48:39: Tschüss!
00:48:41: Ach, eine tolle Frau.
00:48:42: Die macht ihren Weg, bin ich mir ziemlich sicher.
00:48:44: Mal schauen, was wir zu Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte und Jahrzehnte.
00:49:10: und wenn ihr Wünsche habt, wer unbedingt im kommenden Jahr bei mir zu Gast sein soll, dann zögert auch nicht und schickt uns da gerne eine E-Mail.
00:49:18: Ich sage jetzt erstmal Tschüss und freue mich auf ein neues Jahr mit euch, mit vielen spannenden weiteren Gästen.
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